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Kurznews: RED Dragon wird ab sofort ausgeliefert



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Newsmeldung von slashCAM:


Einer Mitteilung von Jarred Land im RED-Forum zufolge wird die RED Dragon ab sofort ausgeliefert. Alle Bestellungen, die am ersten Tag der NAB eingegangen sind, sollten jetzt schon benachrichtigt sein - alle Bestellungen ab dem 2ten Tag der NAB bis heute sollen innerhalb der nächsten 2 Wochen abgearbeitet werden.

zur News



Antwort von Valentino:

Auf den Bilder haben die neue Dragons immer noch den alten Buttom Lüfter oder täuscht das?

Ach lese es gerade, man will Geld sparen ;-)
Scarlet Dragons run at a lower temperature than the Epic Dragons so the fans are optional. You can use them if you want, but they are not needed.



Antwort von iasi:

na also - jetzt scheint die Produktion rund zu laufen und die Dragons haben die Kinderkrankheiten hinter sich gebracht.

Mal sehen, ob Arri nun bald etwas dagegen setzt.
Eine HD-Cam, die aus abgeschriebender Alexa-Technik zusammengeschraubt wurde, zielt schließlich eher auf ENG-Cams.

Red bietet nun also die Stärken der Alexa mit aktueller Auflösung und Empfindlichkeit.
Nun hat Jarred sein Ziel offensichtlich erreicht, die beste Digital Cinema Camera anzubieten.





Antwort von Jott:

Würden das alle so sehen, gäbe es nur noch RED-Kameras. Ist aber nicht so. Für andere bieten Helge und Josef oder Kazuo die besten Kameras an! :-)



Antwort von sgywalka:

Wunderbar!!!

Habe meine 2te. Epic verkauft und nun eine sehr gut verarbeitete
und präzise P+S X35 Kamera.( die meine park c300/ kineraw/ nach oben
abrundet) Die ist teuer aber auch wert. Die Epic war nett, aber ein
etwas speckiger Blender. Und den Weg gehe ich nix weiter.

So jetzt was mit 35 kilo blauem Lapeslazuili und rotem Sand sprengen.
mal sehn was so geht...ab 450 frames /sec



Antwort von iasi:

Die Dragon ist natürlich nochmal besser als die MX ... und nun kann keine andere Kamera ihr das Wasser reichen ...

Auflösung
Framerate
DR
Lichter
Empfindlichkeit
...

keine bietet eine ausgewogenere Leistung



Antwort von Valentino:

Dann träume mal schön weiter....

Der Markt ist so langsam mit Alexas und Sonys gesättigt, also wird da nicht mehr so viel zu holen sein. Diese Kameras sind teilweise günstiger, schon seit über einem Jahr verfügbar und kommen auch auf die 14 Blenden.
Klar werden ein paar EPIC MX Besitzter ihre Kamera auf Dragon umbauen lassen, aber von den Vorbestellung im mittleren vierstelligen Bereich, wie es gerade Arri mit der AMIRA erlebt kann Red nur träumen.

Und warum, weil Auflösung nicht alles ist und nicht jeder diesen Megapixelwahn mitmacht und lieber mit einer Kamera arbeitet die in Sachen Usability der roten Konkurrenz Meilenweit überlegen ist.



Antwort von iasi:

Dann träume mal schön weiter....

Der Markt ist so langsam mit Alexas und Sonys gesättigt, also wird da nicht mehr so viel zu holen sein. Diese Kameras sind teilweise günstiger, schon seit über einem Jahr verfügbar und kommen auch auf die 14 Blenden.
Klar werden ein paar EPIC MX Besitzter ihre Kamera auf Dragon umbauen lassen, aber von den Vorbestellung im mittleren vierstelligen Bereich, wie es gerade Arri mit der AMIRA erlebt kann Red nur träumen.

Und warum, weil Auflösung nicht alles ist und nicht jeder diesen Megapixelwahn mitmacht und lieber mit einer Kamera arbeitet die in Sachen Usability der roten Konkurrenz Meilenweit überlegen ist.

Mit Alexas ist der Markt wirklich gesättigt. Für Kinoproduktionen mittlerweile nicht mehr aktuell und für deutsches TV eigentlich zu teuer.
Ausnahme: Nur 4 bis 5 Drehtage für 45 Minuten, aber bei der Technik wird nicht gespart = die Gebührenverschwender.
Die Amira ist der Versuch, die Alexa-Technik noch irgendwie an den Mann zu bekommen, wo dies einzig noch gelingt: Sie zielt auf TV-Sender und soll es über den Preis richten. Dort muss selbst die Beamtenmentalität sich den Veränderungen des Marktes stellen und kann nicht mehr einfach die Alexa durchstempeln.

Sony? Nette Kameras, aber eigentlich in allen Bereichen hinter der Dragon.

Usability? Wer dabei an die Schulterbrocken ala Amira denkt, kommt aus der alten ENB-Schule oder weint noch immer seiner globigen Filmkamera mit den Magazinen nach.
Soderbergh hatte es doch gut erklärt: Man ist mit einem modularen System ala Red viel flexibler und hat eine bessere "Usability".
Eine Dragon passt mal eben auf ein Gimbal und kann gleich danach zu einer Schultermühle oder einem dicken Stativsystem erweitert werden.
Für manchen bietet dies vielleicht zu viele Variationen und führt zur Überforderung, andere beschleunigen dadurch den Dreh und erreichen mehr echte Drehzeit sowie neue Möglichkeiten. Pack mal eine Amira auf ein Stabi-System. Dreh mal (wie Soderbergh) schnell eine Einstellung aus dem Fußraum eines Autos mit deiner Alexa.

Amira ist doch eigentlich nur ein Egotrip für TV-Macher. "Schau, ich hab mit "ner Arri gedreht." Die sollten vielleicht lieber bei der Technik sparen und dafür einen Drehtag und/oder mehr Postpro-Zeit herausholen.
Eine Scarlet Dragon kostet weniger als eine Amira und erzeugt dabei zukunftssichereres und besser vermarktbares UHD-Material.
Aber man hat sich in D wohl sowieso damit abgefunden, dass man nur für den deutschen Bildschirm und deutsche 2k/2D-Leinwände produziert. Selbst erfolgreiche deutsche Kommödchen will doch keiner außerhalb von D und A sehen - provinziell ist wohl das passende Wort:
http://boxofficemojo.com/movies/intl/?p ... OUGOETHE01
Da nutzt eben auch die Alexa nichts.



Antwort von Jan Reiff:

"Von zwei Übeln wird niemand das größere wählen, wenn er das kleinere wählen kann."

Plato



Antwort von Srider:


Mit Alexas ist der Markt wirklich gesättigt. Für Kinoproduktionen mittlerweile nicht mehr aktuell

Scheint in Hollywood wohl noch nicht angekommen sein.

Maleficent - Die dunkle Fee - Arri Alexa Plus/Studio
X-Men: Zukunft ist Vergangenheit - Arri Alexa M/XT
Godzilla - Arri Alexa Plus 4:3
Urlaubsreif - Arri Alexa XT

Box Office Top 5 von dieser Woche.



Antwort von Jott:

Die haben vor lauter Spielfilm-Machen keine Zeit zum reduser-Lesen und daher keine Ahnung! :-)



Antwort von iasi:


Mit Alexas ist der Markt wirklich gesättigt. Für Kinoproduktionen mittlerweile nicht mehr aktuell

Scheint in Hollywood wohl noch nicht angekommen sein.

Maleficent - Die dunkle Fee - Arri Alexa Plus/Studio
X-Men: Zukunft ist Vergangenheit - Arri Alexa M/XT
Godzilla - Arri Alexa Plus 4:3
Urlaubsreif - Arri Alexa XT

Box Office Top 5 von dieser Woche.

Wann wurden die gedreht?

Nicht denken, dass der Kinostart mit dem Drehstart übereinstimmt.

Die Amis lassen sich durchaus Zeit für ihre Postpro - zumal bei Effektfilmchen.



Antwort von iasi:

Die haben vor lauter Spielfilm-Machen keine Zeit zum reduser-Lesen und daher keine Ahnung! :-)

Diejenigen, die das Geld ausgeben, überlegen aber eben doch auch, womit man kurz-, mittel- und langfristig Geld einspielen kann ...

Am 4k-Workflow sind die großen auch deshalb dran, da man mehr Kohle an den 4k-Kinos und eben auch für UHD-Material verlangen kann.

Ach ja - und oh Wunder:
Obwohl 3D doch tot und in Deutschland gar kein Thema ist, drehen die Amis dennoch fleißig in 3D ... das bringt eben pro Besucher gleich mal mehr in die Kasse.

Jetzt wird mit Dragon gedreht - und die Filme kommen dann eben erst langsam.
Wobei man übrigens zu "Game of Thrones" gerade viel Lob über die Kamerafahrten vernimmt, die mit der Dragon gedreht wurden.

Das meiste, das aktuell ins Kino kommt, ist technisch Schnee von gestern.



Antwort von Jott:

Wann wurden die gedreht?

Zu einem Zeitpunkt, als auch schon alle wie jetzt und heute von RED als der Besten aller Kameras getrötet hatten, wegen 4K und Zukunft und Hobbit und bla bla. Müssen die überhört haben, die Anfänger, und hatten sich für eine andere Kamera entschieden. Fürchterlich.

Was macht dein Dragon-Update? Weil man ohne den Sensor ja keine gescheiten Filme mehr machen kann.



Antwort von Srider:

Das gleiche gilt für die Oscar Nominierungen 2014.

zum Bild http://abload.de/img/oscars-2014-cinematoggssj8.jpg
zum Bild http://abload.de/img/1545569_14355385633465cj0r.jpg

Quelle: http://www.eoshd.com/content/11914/red- ... e-nominees

Keine einzige RED vertreten.

Ob sich das durch den Dragon ändet, wird sich zeigen.
Das erste "Highlight" auf der Dragon wird ja Transformers 4.



Antwort von Jan Reiff:


Mit Alexas ist der Markt wirklich gesättigt. Für Kinoproduktionen mittlerweile nicht mehr aktuell

Scheint in Hollywood wohl noch nicht angekommen sein.

Maleficent - Die dunkle Fee - Arri Alexa Plus/Studio
X-Men: Zukunft ist Vergangenheit - Arri Alexa M/XT
Godzilla - Arri Alexa Plus 4:3
Urlaubsreif - Arri Alexa XT

Box Office Top 5 von dieser Woche.

Autsch - immer diese schwachsinnigen Listen, und was machst Du mit der Liste wenn Transformers oder Gone Girl in den Top5 sind, ...
Matthew Libatique hat sich jetzt auch für die Dragon entschieden btw, soviel zum Thema, die Kamera findet nur im Independet statt -
Don Burgess ist auch bei Red geblieben für seine neuen Filme - also das Hollywood nur Alexa dreht, zeugt von völliger Unwissenheit ... und die Meinungen über die Dragon sind auch in "Hollywood" von recht hoher Euphorie wenn man mal mit Kollegen dort spricht ...



Antwort von Jan Reiff:

Das gleiche gilt für die Oscar Nominierungen 2014.

zum Bild http://abload.de/img/oscars-2014-cinematoggssj8.jpg
zum Bild http://abload.de/img/1545569_14355385633465cj0r.jpg

Quelle: http://www.eoshd.com/content/11914/red- ... e-nominees

Keine einzige RED vertreten.

Ob sich das durch den Dragon ändet, wird sich zeigen.
Das erste "Highlight" auf der Dragon wird ja Transformers 4.

Nochmal GÄHN ! und wieder die alte Oscar Liste, meine Fresse - was soll denn Sony sagen ? ist das der Gradmesser ? Ich nicke komplett weg ...



Antwort von Srider:


Mit Alexas ist der Markt wirklich gesättigt. Für Kinoproduktionen mittlerweile nicht mehr aktuell

Scheint in Hollywood wohl noch nicht angekommen sein.

Maleficent - Die dunkle Fee - Arri Alexa Plus/Studio
X-Men: Zukunft ist Vergangenheit - Arri Alexa M/XT
Godzilla - Arri Alexa Plus 4:3
Urlaubsreif - Arri Alexa XT

Box Office Top 5 von dieser Woche.

Autsch - immer diese schwachsinnigen Listen, und was machst Du mit der Liste wenn Transformers oder Gone Girl in den Top5 sind,

Dann schreibe ich sie genau so auf ,wie jeden anderen Film auch.
Habe die Liste völlig Wertfrei aufgeschrieben, hätten ja auch 5 Filme auf RED oder Sony sein können.

Wenn man sich aber mal die Mühe macht und die letztens rausgekommenen und die demnächst erscheinenden Filme nach verwendeter Kamera auflistet, zeichnet sich ein ähnliches Bild ab.

Die Ausgangsaussage von "iasi" scheint damit also vorerst widerlegt zu sein.
Nur darum ging es mir. ;)



Antwort von Jott:

also das Hollywood nur Alexa dreht, zeugt von völliger Unwissenheit

Sagt ja keiner. Dass Hollywood nur RED dreht ist aber genauso Blödsinn. Daran ändert auch Iasis Express-Wiederkäu- und Übersetzungsservice für reduser-Posts nichts. Ich gehe jedenfalls davon aus, dass die Hollywood-Macher schon selber wissen, was sie tun.



Antwort von iasi:

also das Hollywood nur Alexa dreht, zeugt von völliger Unwissenheit

Sagt ja keiner. Dass Hollywood nur RED dreht ist aber genauso Blödsinn. Daran ändert auch Iasis Express-Wiederkäu- und Übersetzungsservice für reduser-Posts nichts. Ich gehe jedenfalls davon aus, dass die Hollywood-Macher schon selber wissen, was sie tun.

Nicht mal du verstehst die Überspitzung - schwach.

Und Filme aufzulisten, deren Produktionsbeginn 2 Jahre zurückliegen, spiegelt eben den aktuellen Stand nicht wider.

Wenn man in einer Meldung von Mitte 2013 vom Aufbau eines 4k-Workflows eines Studios liest, bedeutet das eben nicht, dass dieses Studio Ende 2013 schon Filme rausbringt, die komplett in 4k produziert wurden.

Interessant auch die Umfrage unter Verleihern in GB über ihre Investitionsplanungen: Sony und Dragon Käufe sind geplant - Alexas haben sie mittlerweile aber genügend.

Und denk mal: das kommt gar nicht aus dem reduser-forum.

Und wer noch einige Zahlen lesen will:
Erfolgreiche Filme in D: meist 3D oder eben deutsche Komödien, die aber eben nur in D laufen.
Und: keine einzige deutsche 3D-Produktion

Was in D produziert wird, wird für die deutsche Provinz produziert. Wenn hier 3D, 4k und UHD noch kein Thema sind, bedeutet dies eben nicht, dass dies international ebenso der Fall sein muss.

Und nun noch etwas Empathie:
Da ist also so ein Produzent, der eine ordentliche Summe in ein Projekt investieren soll. Und der denkt natürlich an die Verwertungschancen, denn schließlich geht"s um viel Geld und letztlich seinen Job.
Bei 3D, 4k und IMAX locken Aufpreise und damit mehr Umsatz.
Bei UHD wird die Nachfrage steigen, das Angebot ist jedoch vergleichsweise gering.
Mittel- und langfristig wird ein 4k/UHD-Film-Stock höher bewertet werden, als 2k/HD.
Wer auf Film dreht, kann per entsprechender AbtastungAbtastung im Glossar erklärt auch nachträglich 4k herausholen und dies als 4k/UHD-nativ vermarkten. Mit den Sonys und den Reds geht dies eben auch.

Und dann kommen also Kameraleute und wollen mit der Alexa drehen. Welche stichhaltigen Argumente können sie denn noch anführen? Der Produzent ist ja auch nicht blind und taub - er hat also vernommen, dass die Alexa Konkurrenz erhalten hat.

Niemanden interessiert das Gestern - es geht immer um die Zukunft.
Das Kapital der Studios, das es ihnen überhaupt erst ermöglicht, derart hohe Produktionsbudgets aufzubringen, sind ihre Filmrechte. Und Filme, die nur noch in PALPAL im Glossar erklärt vorliegen, sind eben nicht mehr viel wert. In ein paar Jahren ist das mit HD-Material ganz ähnlich.



Antwort von thyl:

Habe mir auf dem Dok.fest den ersten mit dem Dragon (noch in einer Betaversion) gedrehten Film angesehen, eine Doku über Wasserverwendung "Watermark". Schon eindrucksvolle Bilder, aber ob die nun besser waren als wenn mit einer Alexa gedreht, vermag ich nicht zu sagen.

Klar ist jedenfalls, dass Oscar-Preisträger 2014 nichts darüber aussagen, mit welchen Kameras derzeit Filme gedreht werden, die 2015 ins Kino kommen. Da kann die Situation ganz anders aussehen.



Antwort von Borke:

... nach iasi"s Argumentation sollte man daher lieber gleich in 8k drehen, da 6k mit Verlaub gesagt einfach zu unscharf ist. Es fehlen doch glatte 2k an Auflösung! RED sollte erstmal Hausaufgaben machen.

>8k ist die Zukunft!



Antwort von Jan Reiff:

dass Arri mehr verbreitet ist als Red ... wen das wundert, der hat mal vollends in der Filmgeschichte nicht aufgepasst -

es fahren auch mehr Audi Diesel rum als Teslas ...

und ... ?

witzig ist bei allem nur, dass bei Alexa die 14+ stops state of art sind, und bei Red heisst es ... "nur ???"

ich hole mir liebend gerne ne 4-8K Arri mit 17 Blenden, ... aber

a) es gibt keine
b) ist Arri als Anschaffung schlichtweg zu teuer

Red mag hier und da seine Nachteile haben, dafür stehen sie hier bei uns drehfertig im Regal - und ich habe 2 Dragons für eine Alexa Raw bekommen, ... da muss ich nicht lange nachdenken, da mir am Ende das Logo auf der Kamera dann egal ist ... und: mit Verlaub sehe ich persönlich (geschmäcklerisch (!!!)) beim Drachen ein besseres weil reicheres Bild ...



Antwort von Jan Reiff:

DR Test

http://www.reduser.net/forum/showthread ... stop-chart

interessanter aber ist der Film hier



ich bleibe dabei, 6K Sensor mit sagen wir am Ende (debayer) echtem 5K und dieser Dynamik in dieser kleinen (jetzt flüsternden) Box ... State of Art, i am sorry ... da kacken die anderen Mühlen ab im Paket.



Antwort von Jott:

Für's standesgemäße Frühstück in Hollywood:

http://www.thereddragoncafe.com



Antwort von Jan Reiff:

und du wirst es nicht glauben, die Sandwiches sind ne Wucht



Antwort von Jott:

Dynamic food?



Antwort von iasi:

... nach iasi"s Argumentation sollte man daher lieber gleich in 8k drehen, da 6k mit Verlaub gesagt einfach zu unscharf ist. Es fehlen doch glatte 2k an Auflösung! RED sollte erstmal Hausaufgaben machen.

>8k ist die Zukunft!

Was nun erstmal ansteht, ist 4k.
Und dafür hat Red seine Hausaufgaben eben besser gemacht, als Arri.

Über "House of Cards" würde doch nicht so viel geschreiben und geredet, wenn die Serie nicht in 4k produziert worden wäre.

Irgendwann wird es auch eine große Premiere der ersten deutschen 4k-TV-Produktion geben und der Medienrummel wird groß.

Und die ersten 4k-BD soll es Ende 2014 schließlich auch geben - wohl passend zum Weihnachtsgeschäft.



Antwort von Jott:

Über "House of Cards" würde doch nicht so viel geschreiben und geredet, wenn die Serie nicht in 4k produziert worden wäre.

Ach bitte. So was wissen doch nur Nerds. Die Serie ist inhaltlich super mit brillanten Darstellern. Viel geschrieben und geredet wird, weil's Netflix macht. Du glaubst doch nicht im Ernst, die Serie wäre weniger erfolgreich, wenn Spacey in eine andere Kamera geguckt hätte?

Die Kamera als Erfolgsfaktor für einen Film hochzustilisieren halte ich für arg gewagt, und das finde ich an diesem Gerangel auch so lächerlich. Selbst technisch, was die Auflösungen angeht - meine Güte, selbst IMAX Digital ist nur 2K, und wenn ein Kino 4K-Projektoren hat, dann nur, damit man deren PixelPixel im Glossar erklärt nicht sieht. In 4K bespielt wird da aber so gut wie nichts, die Leute glauben das nur. Egal - wäre Skyfall auf RED gedreht erfolgreicher gewesen? Würde Fincher zum Rohrkrepierer, wenn er nicht mit RED drehen darf? Krankt Avatar daran, dass er in Letterbox gezeigt wird, mit weniger vertikaler Auflösung als ein Home Video? Ach Leute ... die Kamera ist doch letztlich so unwichtig.



Antwort von Srider:

... nach iasi"s Argumentation sollte man daher lieber gleich in 8k drehen, da 6k mit Verlaub gesagt einfach zu unscharf ist. Es fehlen doch glatte 2k an Auflösung! RED sollte erstmal Hausaufgaben machen.

>8k ist die Zukunft!

Was nun erstmal ansteht, ist 4k.
Und dafür hat Red seine Hausaufgaben eben besser gemacht, als Arri.

Über "House of Cards" würde doch nicht so viel geschreiben und geredet, wenn die Serie nicht in 4k produziert worden wäre.

Irgendwann wird es auch eine große Premiere der ersten deutschen 4k-TV-Produktion geben und der Medienrummel wird groß.

Und die ersten 4k-BD soll es Ende 2014 schließlich auch geben - wohl passend zum Weihnachtsgeschäft.
House of Cards besticht wohl in erster Linie durch seine Story und die Darbietungen von z.b. Kevin Spacey, nicht durch die audiovisuelle Leistung.

Suits, Californication, Breaking Bad sind bzw. waren zum Beispiel auch trotz "nur" Arri Technik äußerst erfolgreich.

Ob eine Serie oder ein Film erfolgreich ist, hängt also definitiv am aller wenigsten von der verwendeten Kamera ab.

Was großartig sinnvolles soll eine 4K-BD für den Endverbraucher bringen?
Weder haben auch nur 5% der Haushalte ein entsprechendes Abspielgerät (BD-Player + 4K (UHD) TV), noch wird alleine die Auflösung für einen neuen Kaufrausch sorgen.
Zusätzlich muss man, um den Detail zugewinn überhaupt sehen zu können, erstens einen großen Fernseher haben und zusätzlich auch noch sehr nahe an diesem sein.

Selbst die bereits seit Jahren etablierte Blu-Ray hängt ja nach wie vor der alten DVD, bei den Verkaufszahlen, hinterher. Obwohl der Unterschied zwischen PALPAL im Glossar erklärt und HD auch bei "kleinen" Fernsehern bereits gut sichtbar ist.

4K wird also erst dann interessant, wenn endlich OLED verfügbar ist (also nicht von 2018) und dadurch auch endlich der Farbraum vergrößert werden kann.
Allerdings hat der vor 1-2 Jahren erstellte 3-teilige Farbplan dieses Jahr erhebliche Rückschläge hinnehmen müssen.

4K,6K,8K...hört sich zwar toll an, ist aber derzeit noch völlig unsinnig.



Antwort von ennui:

Wenn das Argument mit der Zukunftssicherheit zutreffen würde, wären millionenschwere TV- und Hollywoodproduktionen doch die ersten, die das heute nutzen müssten. Die haben ja größtes Interesse an zukünftiger Auswertung. Dann müssten doch 90% der aktuellen Produktionen schon jetzt in 4K (oder auf Film!) entstehen. Nun ist das aber offenbar gar nicht so. 4K scheint stattdessen seine größten Anhänger unter ambitionierten Amateuren, Urlaubs- und Industriefilmern zu haben. Alexa und Amira - 2K, neue Handies und Consumerkameras - 4K. Das gibt mir zu denken.

Andersherum kann ich mir auch nicht vorstellen, dass in 5 Jahren Unternehmen ihre ollen Filme von vor 5 Jahren zeigen - statt dann mit der dann angesagten Technik was neues zu produzieren. Bei manchen Dokus oder bei stock footage ist es vielleicht noch etwas anderes. Aber was jetzt in HD herausragend ist, wird es wohl auch dann noch sein.

Ob 4K ein Hit wird wie HD, oder ein Flop wie 3D ("brauch ich nicht, nervt mich eher"), ist meiner Ansicht nach noch gar nicht raus. Die Normalbevölkerung wird letztlich entscheiden, ob ihr das auch Mehrkosten im Kino und im Mediamarkt wert ist. Und die kauft eben zu einem guten Teil derzeit noch DVDs... vielleicht kann man ihr zur WM 2018 schon "4K-ready"-Displays andrehen, vielleicht bleiben die Dinger dann aber auch in den Regalen stehen, wenn sich rausstellt, dass die Spiele ja gar nicht in 4K gesendet werden, und der Unterschied für den Normalbürger sowieso kaum zu sehen ist.



Antwort von Jott:

Unsinnig nicht, kommt nur drauf an. Große 4K-Fernseher gibt's schon recht billig, und wenn es ein simples Zuspielmedium gibt - für ruhige Naturfilme und andere optische Schwelgereien, warum nicht? Odyssey im Weltraum als 4K-Blu-ray wäre sicher toll, da könnte man die Details genießen, weil es ein sehr ruhiger Film ist.

8K wird toll sein für Sport: Totale und gut ist. Du guckst, als würdest du auf der Tribüne sitzen. Hat was (seit Jahren auf Fachmessen zu sehen).

Nur dieses 4K-Zukunftssicherheits-Argument scheint bei Spielfilmen überhaupt nicht zu ziehen, obwohl, wie richtig angemerkt - Hollywood höchstes Interesse an möglichst langer Auswertung seines Outputs hat.



Antwort von ennui:

Klar, 2001 würde ich auch ganz gerne mal so sehen. Aber die meisten Filme, gerade aktuellere, sind ja eher nicht so "ruhig", und es wird da bewusst viel mit unscharfen Hintergründen, oder einer bewegten Wackel-Kamera gearbeitet, um "Action" zu vermitteln oder den Blick aufs wesentliche einer Szene zu fokussieren. Die gewinnen durch 4K nicht. Ein schöner Bildschirmschoner oder ein digitaler Fotokalender dagegen natürlich schon. Mir ging es mit den 4K-Demos so, dass nach einem ersten "wow"-Effekt mich die vielen Details schnell ablenkten und sogar nervten. Zuviel Info, die andererseits keinen Mehrwert für mich brachte, eher anstrengend war. Aber Sehgewohnheiten können sich natürlich auch ändern, MTV-Clips waren älteren Leuten ja oft auch zu schnell und hektisch.

Trotzdem ist das für mich ein ziemlich naiver Fortschrittsglaube: Tchnisch perfekter = "besser". Es wurde hier ja schon oft geschrieben, das Kino mehr mit Träumen zu tun hat als mit technischer Perfektion, und dass gerade das "unperfekte" (24p, 2K oder eher 1K auf der Kinokopie) diese traumartige Qualität ausmacht. Das trifft wohl auch für Werbung zu, bei Dokus oder Sport ist es wieder anders. Letztlich ist es eine Frage, wo man seine Schwerpunkte setzt und wohin man will. Es geht bei Bildern in 90% aller Fälle eben gerade nicht um eine möglichst "echte","natürliche" Wiedergabe der Realität - fragt mal einen Maler.



Antwort von Jott:

Es gibt sicher auch Maler, die sich in Foren über technische Aspekte ihrer Farben und Leinwände in die Haare kriegen. paintuser.net? slashcanvas.de?



Antwort von iasi:

Über "House of Cards" würde doch nicht so viel geschreiben und geredet, wenn die Serie nicht in 4k produziert worden wäre.

Ach bitte. So was wissen doch nur Nerds. Die Serie ist inhaltlich super mit brillanten Darstellern. Viel geschrieben und geredet wird, weil's Netflix macht. Du glaubst doch nicht im Ernst, die Serie wäre weniger erfolgreich, wenn Spacey in eine andere Kamera geguckt hätte?

Die Kamera als Erfolgsfaktor für einen Film hochzustilisieren halte ich für arg gewagt, und das finde ich an diesem Gerangel auch so lächerlich. Selbst technisch, was die Auflösungen angeht - meine Güte, selbst IMAX Digital ist nur 2K, und wenn ein Kino 4K-Projektoren hat, dann nur, damit man deren PixelPixel im Glossar erklärt nicht sieht. In 4K bespielt wird da aber so gut wie nichts, die Leute glauben das nur. Egal - wäre Skyfall auf RED gedreht erfolgreicher gewesen? Würde Fincher zum Rohrkrepierer, wenn er nicht mit RED drehen darf? Krankt Avatar daran, dass er in Letterbox gezeigt wird, mit weniger vertikaler Auflösung als ein Home Video? Ach Leute ... die Kamera ist doch letztlich so unwichtig.

Hast du eigentlich von der englischen Serie gehört, auf der "House of Cards" basiert? Ebenfalls herrausragende Darsteller.

Es geht hier auch nicht um die Qualität oder den Inhalt einer Produktion - es geht darum, dass Technik einen Hype erzeugen kann.
Avatar ohne 3D wäre kein derartiger Erfolg geworden. Genau genommen ist der Inhalt infantil reaktionär.
Gravity ist ebenfalls ein von Technik getragener Film - inhaltlich ist es eine ziemlich hohle Nuss.

Auch wenn es ständig von bestimmten Leuten bestritten wird: Es gibt diesen Wow-Effekt bei denen, die 4k das erste mal sehen.
Und dass die Kamera unwichtig sei, erzähl mal einem David Lean oder oder oder ...

Skyfall wurde aufwendig hochskaliert - ganz so wie z.B. Noah nachträglich auf 3D gestreckt wurde. Als ideal wird wohl kaum jemand diese Vorgehensweise bezeichnen wollen.



Antwort von ennui:

Das Thema "möglichst großer Realismus" ist dort seit dem Ende des 19. Jahrhunderts eigentlich so ziemlich durch (damals versuchte man noch mal kurz, mit der Fotografie zu konkurrieren), im 20. erlebte es noch einmal eine kurze Renaissance mit dem "Hyperrealismus". Aber solche Foren gibt es nicht, weil das einfach kein Thema bei denen ist: "Welcher ist der beste Pinsel, welcher hat am meisten Haare", o.ä. Themen sind da eher Abstraktion/Gegenständlichkeit, Farbe, "bad painting" und dergleichen.

Auch das Grading ist ja oft schon eine höchst künstliche Angelegenheit, oder die ganzen anderen Sachen aus dem Computer. Und schon Hitchcock wusste, dass im Film Sachen oft viel effizienter und wirkungsvoller sein können, wenn man sie erst gar nicht zeigt und lieber der Fantasie des Zuschauers überlässt (Suspense). Was soll denn da nun 4K bringen... Film hat ebensoviel mit Denken wie mit Sehen zu tun, sie sollen sich lieber mal wieder klügere Filme ausdenken und sich mal vom Studiosystem und den ganzen Leuten, die da heute immer "mitreden" wollen, befreien. Das wäre dann wirklich mal Fortschritt fürs Kino.



Antwort von Jan Reiff:

sehe ich anders.
natürlich ist die Kamera im Vergleich zur Dramaturgie unwichtig im Verhältnis bzw die Wahl des Mediums ist entscheidend nach Drehbuch ... siehe Black Swan usw. Oder 28 days later. Stilmittel keine Frage.

Sich aber gegen die Entwicklung zu wehren ist ein Unding der Neuzeit, wohl basierend auch auf viel Neid ... wenn die Entwickler von 35mm Negativ so eine Denke gehabt hätten, wären wir nie zum heutigen Material gekommen, ... es ist doch selbstverständlich, nach dem bestmöglichen Bild zu streben, und natürlich bemerkt auch der Zuschauer unterbewusst eine gewisse Qualität und Wertigkeit ... dass wir 35mm Negativ nie in voller Pracht gesehen haben, ändert ja nichts daran, dass das Quellmaterial viel mehr bietet als eine Standard Projektion ... auch hat 4K nichts mit möglichst realistischer Wiedergabe zu tun, sondern mit Detailreichtum, und wer mir erzählt, dass eine 4K Projektion z.B. eines Dragonbildes nicht fotografisch reicher ist als eine HD Projektion, der muss echt mal zum Optiker ... das Seherlebnis ist ein anderes - und nochmal: selbst Arri hat das in einem Sheet mal bestätigt, dass sie aber wieder runtergenommen haben ... und wenn man sich danach richtet, was im Durchschnittshaushalt steht, na dann Gute Nacht, ... wieder back to VHS ? Werde es NIE kapieren, wieso Leute wie hier zum Teil sich gegen Entwicklungen stemmen, die ihre eigene Passion besser präsentieren: nämliche Filmemachen, ... sobald Arri 4K oder 6K hat, liegen sich dann alle in den Armen und jubeln wie toll das ist ... ist wie bei Autos, vor Jahren haben mich alle belächelt weil ich vor 9 Jahren auf japanischen Hybrid umgestiegen bin (Lexus), letzte Woche kommt mir einer dahergefahren (der mir noch vor 3 Jahren erzählt hat wie sinnlos Hybrid ist) und zeigt mir stolz seinen Hybrid Audi ... "das Neueste vom Neuesten, ja wir Deutschen können es halt ..." - Aua aua, ...



Antwort von Jan Reiff:

scho warm heute



Antwort von iasi:

Es gibt sicher auch Maler, die sich in Foren über technische Aspekte ihrer Farben und Leinwände in die Haare kriegen. paintuser.net? slashcanvas.de?

Was meinst du wohl, was man an Kunsthochschulen so alles lernt.

Es gibt durchaus Filme, die ähnlich konzipiert sind, wie die Kunstwerke eines Malers:
Eine elitäre Gruppe sucht intensiv nach Interpretationsansätzen und treibt den Sammlerwert in astronomische Höhen, während der Normalbürger achselzuckend vorbeiläuft.

Wer wirklich denkt, er könne ein riesiges Budget für sein Kunstwerk erhalten und müsse sich nicht darum kümmern, dass zahlendes Publikum auch wieder Geld zurückfließen lässt, träumt einen schönen Tarum.

4k ist sinnvoll, da es mittel- und langfristig die höheren Rückflüsse garantiert.



Antwort von Jan Reiff:

mal zum Thema Maler, ...

nur konnten alle Großen, von Picasso bis Cezanne, eben hyperrealistisch malen und zeichnen - sie haben nur neue Stile entwickelt, aber ihre Basis war das 100% absolute perfekte Können, von dem sie aus ihre Formen entwickelten ...



Antwort von ennui:

Künstler schaffen blos gewöhnlich ihre Werke gar nicht, "um ein Riesenbudget zu erhalten", und die Sachen, die "ein Riesenbudget erhalten"; sind andersherum meistens keine Kunst, sondern bestenfalls Kunsthandwerk, also ohne großen künstlerischen Wert, dümmlich, klischeehaft, und auch nicht für die Ewigkeit. Und für 4K Geld ausgeben... nun, du selber wirst das sicher gerne tun, aber was, wenn der "Normalbürger" es dir dann gar nicht ersetzen will? Das fragt man sich wohl auch in Hollywood.



Antwort von Jan Reiff:

http://www.soundandvision.com/content/hollywood-4k-way



Antwort von perrostar:

Und weil scheinbar nur mehr die Technik im Mittelpunkt steht wird seelenloser Müll am Fließband produziert ... wo man hinschaut , selbstverliebter ideenloser Mist. Immer versuchend den Look der "großen" zu imitieren anstatt mit einer guten Geschichte und/oder Idee zu punkten.

*Ironie on*
Hast Du den letzten Film von XY gesehen, der war auf 10K mit dem Dino Sensor, das hat mich total berührt und gefesselt. Unbedingt ansehen"
*Ironie off*



Antwort von Jan Reiff:

Malerei war früher übrigens schon ein Geschäft, ein wichtiges Handwerk.
Die Mär vom verarmten Maler mag auf manche zutreffen, doch gab es vielmehr auch Maler die u.a. von Kurfürsten beschäftigt wurden und dafür gut entlohnt wurden, und jenen Fürsten war ein fotorealistisches Bild oft wichtiger als Abstraktes, die Maler waren die Fotografen damals ...
Wirtschaft und Kunst waren immer eng miteinander verbunden.
Picasso lebte z.B. nicht in unbedingter Armut, ...



Antwort von Jan Reiff:

Und weil scheinbar nur mehr die Technik im Mittelpunkt steht wird seelenloser Müll am Fließband produziert ... wo man hinschaut , selbstverliebter ideenloser Mist. Immer versuchend den Look der "großen" zu imitieren anstatt mit einer guten Geschichte und/oder Idee zu punkten.

*Ironie on*
Hast Du den letzten Film von XY gesehen, der war auf 10K mit dem Dino Sensor, das hat mich total berührt und gefesselt. Unbedingt ansehen"
*Ironie off*

Du hast es nicht kapiert. Ist auch nicht schlimm. Der "seelenlose" Mist hat nichts mit 4K zu tun. Nochmal: schau Dir mal 35mm Negativ GENAU an ... das ist nicht HD, ... der Grund für den "Mist" ist doch ein ganz anderer, ...



Antwort von ennui:

@perrostar

Ja, weil das halt immer die "einfachste" Lösung ist, um die eigene Position im Konkurrenz-Feld zu verbessern: "Throw money at the problem", kauf dir die neueste Technik, und zeige sie dann möglichst noch in deinem "Showrig". Dafür braucht es weder Ideen noch sonst irgendwie Hirnschmalz. Für einen guten Film braucht es das aber dann schon. Und der ist dann natürlich auch in 2K nicht schlechter, sondern nur minimal gröber aufgelöst. Ich habe ansonsten garnix gegen 4K, und da hängen ja auch alle möglichen Arbeitsplätze dran, dass das nun kommt - ist ja alles ok. Ich habe nur was dagegen, den Leuten einzureden, das sei unbedingt notwendig und man käme daran nicht vorbei, nur weil man sich da nun selbst so eine teure Kamera gekauft hat. Das ist ja eher das Phänomen, das man hier ganz oft findet, dass man eine Kaufentscheidung getroffen hat und nun lieber psychologisch darin bestärkt werden will, statt zu hören "du hast die falsche Kamera gekauft". "Hast du meine Kamera beleidigt?" - darum drehen sich doch auch hier 50% aller Flamewars. Ich glaube aber, Regisseure guter Filme denken eher über ganz andere Dinge nach.

@Jan

Er sprach doch davon, dass heute zuviel über Technik nachgedacht wird und zuwenig über Inhalt, und dass man das vielen aktuellen Filmen, besonders den "Blockbustern", ziemlich anmerkt. Technisch aufwändig und Hochglanz, inhaltlich eher mau, seelenlos, uninspirierte Fließbandware. Seh ich auch so.



Antwort von iasi:

Und weil scheinbar nur mehr die Technik im Mittelpunkt steht wird seelenloser Müll am Fließband produziert ... wo man hinschaut , selbstverliebter ideenloser Mist. Immer versuchend den Look der "großen" zu imitieren anstatt mit einer guten Geschichte und/oder Idee zu punkten.

*Ironie on*
Hast Du den letzten Film von XY gesehen, der war auf 10K mit dem Dino Sensor, das hat mich total berührt und gefesselt. Unbedingt ansehen"
*Ironie off*

Also die wirklich herausragenden Filmemacher beschäftigen sich durchaus mit der Technik, damit sie sie auch bestmöglich nutzen können.

Und gerade wenn man sich nicht mit der Technik beschäftigt, bekommt man uninspierten und unreflektierten Fließbandmist, der nach dem Motto "wie bei ..." produziert wird.
Alle drehen mit der Alexa - und was kommt meistens dabei heraus?
Rumgeschaukel und Schulter sind in ... entsprechend wackelt es im deutschen TV und Film.

Filmtechnik ist die Basis der Filmsprache - und daher muss man sie verstehen, sonst plappert man nur unverständlich und/oder belanglos daher.



Antwort von Jan Reiff:

wieso eigentlich wurden Maler früherbeauftragt, riesige Bilder zu malen, Wände so groß wie eine IMAX Leinwand, detailbessesen?

Habt Ihr Euch mal diese Kunstwerke angeschaut?

Hätte doch auch nen DIN A4 gereicht - oder doch nicht ?

ein John Banvard würde sicherlich eine Dragon bevorzugen ;-)



Antwort von ennui:

... und dem Malewitsch wärs wurst.



Antwort von Jan Reiff:

@perrostar

Ja, weil das halt immer die "einfachste" Lösung ist, um die eigene Position im Konkurrenz-Feld zu verbessern: "Throw money at the problem", kauf dir die neueste Technik, und zeige sie dann möglichst noch in deinem "Showrig". Dafür braucht es weder Ideen noch sonst irgendwie Hirnschmalz. Für einen guten Film braucht es das aber dann schon. Und der ist dann natürlich auch in 2K nicht schlechter, sondern nur minimal gröber aufgelöst. Ich habe ansonsten garnix gegen 4K, und da hängen ja auch alle möglichen Arbeitsplätze dran, dass das nun kommt - ist ja alles ok. Ich habe nur was dagegen, den Leuten einzureden, das sei unbedingt notwendig und man käme daran nicht vorbei, nur weil man sich da nun selbst so eine teure Kamera gekauft hat. Das ist ja eher das Phänomen, das man hier ganz oft findet, dass man eine Kaufentscheidung getroffen hat und nun lieber psychologisch darin bestärkt werden will, statt zu hören "du hast die falsche Kamera gekauft". "Hast du meine Kamera beleidigt?" - darum drehen sich doch auch hier 50% aller Flamewars. Ich glaube aber, Regisseure guter Filme denken eher über ganz andere Dinge nach.

@Jan

Er sprach doch davon, dass heute zuviel über Technik nachgedacht wird und zuwenig über Inhalt, und dass man das vielen aktuellen Filmen, besonders den "Blockbustern", ziemlich anmerkt. Technisch aufwändig und Hochglanz, inhaltlich eher mau, seelenlos, uninspirierte Fließbandware. Seh ich auch so.

nein, mir geht es darum, dass 4K oder Red usw zum Teil verteufelt wird, dabei sind sie sachlich gesehen der richtige Weg, 35mm (oder höher) gerecht zu werden, 2K / HD ist es schlichtweg nicht, ... nochmal, wenn man ein 35mm Negativ in 4K scannt, dann sehen wir erstmal was im 35mm steckt, ...



Antwort von iasi:

@perrostar

Ja, weil das halt immer die "einfachste" Lösung ist, um die eigene Position im Konkurrenz-Feld zu verbessern: "Throw money at the problem", kauf dir die neueste Technik, und zeige sie dann möglichst noch in deinem "Showrig". Dafür braucht es weder Ideen noch sonst irgendwie Hirnschmalz. Für einen guten Film braucht es das aber dann schon. Und der ist dann natürlich auch in 2K nicht schlechter, sondern nur minimal gröber aufgelöst. Ich habe ansonsten garnix gegen 4K, und da hängen ja auch alle möglichen Arbeitsplätze dran, dass das nun kommt - ist ja alles ok. Ich habe nur was dagegen, den Leuten einzureden, das sei unbedingt notwendig und man käme daran nicht vorbei, nur weil man sich da nun selbst so eine teure Kamera gekauft hat. Das ist ja eher das Phänomen, das man hier ganz oft findet, dass man eine Kaufentscheidung getroffen hat und nun lieber psychologisch darin bestärkt werden will, statt zu hören "du hast die falsche Kamera gekauft". "Hast du meine Kamera beleidigt?" - darum drehen sich doch auch hier 50% aller Flamewars. Ich glaube aber, Regisseure guter Filme denken eher über ganz andere Dinge nach.

Warum sollte denn ein Regisseure sagen:
"Och - ich brauch keine 4k - ich verzichte auf die Möglichkeiten, die mir eine höhere Auflösung bietet. Und im übrigen juckt es mich auch nicht, ob meine Geldgeber weniger Chancen haben, ihr Geld wieder einzuspielen."

Nein - es geht um diese Logik, die dahinter steckt:
Ich brauch kein 35mm und schon gar kein 70mm - ich dreh auf 16mm.

Was hätten wohl vor einigen Jahrzehnten die Produzenten zu einem Regisseure gesagt, wenn der einen gut budgetierten Kinofilm auf 16mm hätte drehen wollen?
Welcher Regisseure hätte dies wollen?



Antwort von Jan Reiff:

naja, auch er hat nicht nur Quadrate gemalt - ich habe mal eine Ausstellung in Moskau gesehen, ...



Antwort von Jan Reiff:

Picasso malte auch gerne mal Richtung Ultra HD Screen ;-)

wer mal in Madrid war weiss was ich meine



Antwort von perrostar:

Also ich bin jetzt seit 24 Jahren in diesem Geschäft tätig, davon 16 Jahre als Kameramann.
Egal ob szenische Produktionen, TV oder Doku es ging für mich immer in der gleichen Reihenfolge.

Interesse am Drehbuch, Konzept, Idee

Interesse an der Zusammenarbeit mit dem Gestalter/Regisseur

Entwicklung des visuellen Konzeptes

und anhand dieser Prozesse kam irgendwann dann sie Sprache auf FormatFormat im Glossar erklärt, Kameratype usw.

Ich kann mich auch nicht daran erinnern je einen Auftrag oder eine Produktion bekommen zu haben weil ich auf einer bestimmten Kamera drehe.
Gesucht wird guter Content, Ideen, Finanzierungen , eine Kamera kann sich jeder Affe kaufen.....



Antwort von ennui:

@Jan

Das sind aber stehende Bilder, und genauso gab es da - Miniaturen. Film hat da mehr mit Schattenspielen zu tun (1-Bit-Farbe). Und schau dir mal Kunst anderer Kulturen an, da findest du alles mögliche, nur keinen Realismus und keine Zentralperspektive. Im Kino funktionieren viele Bilder ähnlich: symbolisch. Man hat dann nicht "mehr" gesehen, nur weil man mehr Details sah. Und daher funktionieren die filme auch schon in PAL-Auflösung.

Es gibt den schönen Spruch, dass wenn man einen Hammer hat, jedes Problem wie ein Nagel aussieht. Und wenn man eine besonders hochauflösende Kamera hat...



Antwort von Jan Reiff:

du kannst aber keinem mehr ne Video 8 Mühle andrehen, versuch doch mal einem Produzenten das klar zu machen, ... i"st doch egal auf was man dreht ..." "Video 8 reicht"



Antwort von perrostar:

Jan , bis jetzt fand ich die Meisten Deiner Postings recht vernünftig aber jetzt wirst Du albern.

Niemand spricht von Video8 , omg was ist in Dich gefahren :-)

und auch sprach niemand davon "es sei völlig egal worauf man dreht"

Es geht darum die Technik nicht über die Geschichte zu stellen, mehr auch nicht.

Es gibt hier ja auch kaum Threads über kreatives Arbeiten, Licht setzten, Kadrierung , visuelle Konzeption sondern dauernd wird über irgendein Kastl und dessen Innenleben "diskutiert" ....



Antwort von Jan Reiff:

früher war"s schöner, über 35mm hat man nicht diskutiert.

Was sagt Ihr eigentlich so in 2-3 Jahren, wenn dann wirklich alles 4K ist ?

Ich hoffe Arri ist bald soweit, dann hat"s ein Ende...



Antwort von Jan Reiff:

@Jan

Das sind aber stehende Bilder, und genauso gab es da - Miniaturen. Film hat da mehr mit Schattenspielen zu tun (1-Bit-Farbe). Und schau dir mal Kunst anderer Kulturen an, da findest du alles mögliche, nur keinen Realismus und keine Zentralperspektive. Im Kino funktionieren viele Bilder ähnlich: symbolisch. Man hat dann nicht "mehr" gesehen, nur weil man mehr Details sah. Und daher funktionieren die filme auch schon in PAL-Auflösung.

Es gibt den schönen Spruch, dass wenn man einen Hammer hat, jedes Problem wie ein Nagel aussieht. Und wenn man eine besonders hochauflösende Kamera hat...

auch anderer Meinung ... die Filme funktionieren in Pal, klar. Aber auf großer Leinwand ... besser.

Auch das Picasso Bild Guernica hat seine echte Wirkung nur, wenn Du es in voller Größe siehst.
Lawrence von Arabien im TV ist nett, auf großer Leinwand, episch.



Antwort von perrostar:

In drei Jahren wenn dann Alles aber auch wirklich ALLES in 4K ist wird mir die Diskussion dann um 6K genauso am Arsch vorbeigehen wie die Momentane.

Es ist eine Charakterfrage. Ich selber drehe nicht gern auf Red und habe mir vorgestern eine Amira bestellt.
Mir würde es im Traum nicht einfallen Jemanden aufgrund des Arbeitsgerätes zu denunzieren und/oder im meine Arbeitsweise aufs Aug' drücken.

Postet doch eure Spielfilme, Werbungen . Ich will was sehen. Vielleicht was lernen, mich ergötzen an schönen Bildern und Ideen.



Antwort von Jan Reiff:

bitte schön



(is aber noch unvollständig)



Antwort von Jan Reiff:

Glückwunsch zur Amira, aber ehrlich: für das Geld hättest Du eben ne 6K Dragon bekommen, ich hätte da Bauschmerzen -

my 2 cent



Antwort von perrostar:

Tolles Showreel , hat mich sehr beeindruckt .

Ich habe 6 Monate getestet und probiert und meine Gründe warum ich zur Amira greife.
Die werde ich sicher nicht öffentlich hier diskutieren , bringt ja Nichts.

Soll jeder auf seine Weise glücklich sein.

lg



Antwort von Jan Reiff:

wie gesagt, der Alexa / Amira Sensor ist top, aber ich halte Dragon für das bessere Bild im Gesamtpaket - ich stehe aber auch auf diese extremen Auflösungen, weil ich viel auch für Stills verwende im Printbereich -

Teile der Showreel sind 4K Master und die Totalen von Landschaften auf einem 4K Projektor oder UHD von Samsung sehen brachial geil aus, Dragon Footage hatte neulich bei 7 Personen einen synchronen "Ach hör doch auf - echt ?" - Wow Effekt auf einem UHD Screen ...



Antwort von Jott:

Das stimmt ja alles, wir machen selbst 4K-Projekte und solche Kunde-Guck mal-Wow-Vorführungen. Verteufelung? Quatsch. Zum Staunen reicht's allemal (auch bei von anderen Marken kommendem 4K).

Aber wer beantwortet die Frage, wieso das gerade Hollywood nicht so recht interessiert (siehe diese RED-freie Filmliste)? Obwohl es 4K+ in Form von RED jetzt schon seit 6 oder 7 Jahren gibt? War die EPIC vor Dragon noch zu schlecht oder was? Wurde die Großmäuligkeit des Gründers übel genommen? Misstrauen? Als Kamera nur für Stereo 3D interessant wegen der Bauform, sonst nicht? Ideen?



Antwort von Jan Reiff:

also Red-freies Hollywood ist auch ein recht üppiges Märchen ...

und nur für 3D ?

auch nicht.

Alles falsch, sorry again.



Antwort von ennui:

Man kann auch umgekehrt fragen "Wer hat eigentlich ein Interesse an 4K". Und wenn man ehrlich begeisterte Filmemacher wie Jan oder die paar Technik-Nerds dann mal weglässt, die es ja einfach selbst nutzen und genießen wollen, dann bleibt eine Industrie, die wieder mal was neues anbieten muss, bleiben bereits getätigte Investitionen, Arbeitsplätze, und der ganze restliche Rattenschwanz, der da eben dran hängt. Lauter Leute, die einem gerne (wieder) was verkaufen wollen (vor allem an Consumer!). Da "muss" 4k also aus wirtschaftlichen Gründen kommen und "ist nun angesagt", ganz egal wie sinnvoll oder notwendig es im Einzelfall für den Konsumenten eigentlich (heute) ist. Daher "kommt" es also auch, und der Early Adopter kann sichs heute schon kaufen.

Und in Hollywood wird aber eben auch gerechnet, man hat den Konsumenten selbst was (was anderes!) zu verkaufen, und man kommt wohl bei den Kalkulationen tw. zu einem anderen Ergebnis als die Leute hier kommen. Gründe gibt es viele: Es gibt sicher Fans, die sich einen Film, den sie schon auf DVD hatten, nochmal auf Bluray gekauft haben (mache ich dann demnächst vielleicht auch mal: mit "2001"). Das dürfte aber auch eher eine Minderheit sein: Filmfans, Leute mit Heimkinos, Leute mit viel Taschengeld. So, und nun sollen die den Film dann noch ein drittes Mal in 4K kaufen? Machen sicher auch paar Leute, aber werden es genug sein? Im Kino muss man weiter vorne sitzen, um es überhaupt zu sehen, auch zuhause braucht man aktuelle Technik, im Fernsehen läuft das auch nicht... und die Leute kaufen derweil ja weiterhin bis heute noch ihre DVDs (ich auch)... und wenn sie in Hollywood heute eines können, dann ist es Rechnen: Es lohnt sich wohl (meistens) einfach (noch?) nicht.



Antwort von Jan Reiff:

Ridley Scott
Fincher
Soderberg
Jackson
Bay
usw.

naja, ... redfreies Hollywood. Ähem...



Antwort von Jott:

Du hast mich überhaupt nicht verstanden. Ich habe von 4K geredet. Die Werke dieser Herren werden mit Reds gedreht, natürlich, kommen aber trotzdem nur in 2K in die Kinos. Wieso? Braucht man's doch nicht? Es gibt keinen 4K-Hobbit oder -Prometheus, auch wenn das immer noch alle glauben.

Was im Umkehrschluss natürlich erklärt, wieso Arri immer noch am Ball ist. Wäre echte 4K-Projektion, also nicht Blow Up, wirklich der Schlüssel zu mehr Kohle, wären sie längst raus aus dem Spiel.



Antwort von Jan Reiff:

viele Bilder die ich / wir gemacht haben, waren unendlich viel Arbeit und viel Geduld und Glück (Morgendämmerungen, Wetter, Warten auf die richtige Sonne) oder einmalige Inszenierungen - viel Energie und Lebenszeit.

ich habe diese Bilder lieber in der bestmöglichen Auflösung - und Qualität. Mit Dragon jetzt habe ich eine Dynamik die je nach Religion und Glauben etwas besser oder halbe BlendeBlende im Glossar erklärt schlechter ist als Alexa (für mich ist das RAW entscheidend und das Dragon Raw zeichnet komplett alles durch, viel mehr braucht es dann auch nicht mehr) und eine Detailauflösung, die auch noch in 10 Jahren nicht abfällt wie es HD tun wird auf den Schirmen der Zukunft. Wer sagt, dass hochskaliertes 2K genauso aussieht wie natives 4K, sagt die Unwahrheit. Das Dragon Bild ist , und das sagen auch diejenigen die eher kritisch gegenüber Red waren, State of Art, ...

Es ärgert mich, dass ich viele Arbeiten von früher eben nur auf Pal habe (meine ganzen Musikvideos, auf 35 und 16 gedreht kannst Du schlichtweg wegen Pal Telecine nie mehr auf einem UHD zeigen).

Die bestmögliche Qualität ist auch mein eigener Respekt vor meiner Arbeitszeit und die des Teams - und im Fall der Alexa Filme bleibt ja letztlich auch immerhin fast die 3K Auflösung, die "großen" Filme sind allesamt Raw gedreht - und nicht im 2K / HD Modus.

Noch was zu dem Gründer: also ich habe mehr Respekt vor einem Jim Jannard als vor notorischen Nörglern und Bremsern. Jannard hat, egal was er angefasst hat, die Sache durchgezogen, und eine Vision gehabt - immer nur Altes aufbacken ist "sicher", aber nicht sonderlich aufregend. Und ohne Jannard würde einiges anders aussehen auf dem preislichen Markt. Er hat mal nen deftigen Tritt rausgehauen, und letztlich auch das Produkt auf den markt gebracht, von dem er geträumt hat: eine hochauflösende Fotokamera mit 24 und mehr f/s. Ich bin 100% Jannard Fan, stehe ich offen zu -



Antwort von Jott:

Alles richtig, aber für das Runterbremsen auf 2K für die Leinwand hast du keine Antwort?



Antwort von Jan Reiff:

Du hast mich überhaupt nicht verstanden. Ich habe von 4K geredet. Die Werke dieser Herren werden mit Reds gedreht, natürlich, kommen aber trotzdem nur in 2K in die Kinos. Wieso? Braucht man's doch nicht? Es gibt keinen 4K-Hobbit oder -Prometheus, auch wenn das immer noch alle glauben.

Was im Umkehrschluss natürlich erklärt, wieso Arri immer noch am Ball ist. Wäre echte 4K-Projektion, also nicht Blow Up, wirklich der Schlüssel zu mehr Kohle, wären sie längst raus aus dem Spiel.

nochmal: auch Filme die auf 35mm gedreht sind kommen auf 2K raus, obwohl das Negativ mehr bietet. Warte doch einfach mal noch 2-3 Jahre, aber die Zukunft liegt a) NICHT in 2K Mühlen und b) NICHT in 2K Präsentationen. Ich würde einen mir am Herzen liegenden Film eher auf 35mm drehen als auf einer digitalen 2K Mühle, personal taste, nicht mehr - nicht weniger - Dynamik ist (sehr) wichtig, aber Detailauflösung unterscheidet eben ein reiches Bild von einem mässigen Bild - und mit Dragon habe ich beides (und auch die Epic MX war bei richtiger Belichtung keine schlechte Kamera, auch ein Märchen, siehe House of Cards)



Antwort von Jensli:

Mal wat anderes, der Traum jedes Amateurfilmers ist sicherlich, auch mal mit einer Red oder Arri zu drehen, aber warum sind diese Biester bloß so schweineteuer? Ist es der Name, den man da zahlt, die Technik? Wenn man den Body einer Red sieht, wo steckt all das ganze Geld da drin??? Für das Geld bekomme ich einen neuen Golf GTI!!



Antwort von Jan Reiff:

Alles richtig, aber für das Runterbremsen auf 2K für die Leinwand hast du keine Antwort?

Die Umstellung von 2K auf 4K dauert, wie lange hat Pal auf HD gedauert, ich sehe das pragmatisch, die Kinos weltweit haben gerade mal ihre 2K Invests abgeschlossen, und sollen jetzt wieder investieren ...
Das kommt nicht von heute auf morgen, ändert aber nichts an der Tatsache, dass wenn ich auf einer Dragon drehe (oder F65) ich dieses Footage in 5 Jahren wunderbar auf einer Riesenleinwand anschauen kann.

Ich kann auch kein 6K nativ anschauen, aber trotzdem habe ich meine Arbeit lieber in diesem FormatFormat im Glossar erklärt für immer festgehalten als in HD - wenn ich etwas fotografiere was unendlich Arbeit macht - würde ich doch immer eine Hasselblad bevorzugen als eine 12MP Mühle ... auch wenn ich es erstmal "nur" auf einem Schirm sehe oder in DIN A3, ... Wenn ich Clapton, Gilmour oder Knopfler als Gitarrist im Studio habe, nehme ich das auch in bestmöglicher Qualität auf, auch wenn es später in mp3 im itunes landet ...



Antwort von Jan Reiff:

Mal wat anderes, der Traum jedes Amateurfilmers ist sicherlich, auch mal mit einer Red oder Arri zu drehen, aber warum sind diese Biester bloß so schweineteuer? Ist es der Name, den man da zahlt, die Technik? Wenn man den Body einer Red sieht, wo steckt all das ganze Geld da drin??? Für das Geld bekomme ich einen neuen Golf GTI!!

Entwicklung

bei Arri noch 30% für den Namen

siehe Autobranche

Nix Neues.



Antwort von Jan Reiff:

mit Verlaub: so nen Plastik VW ist auch nicht das Geld wert, was er kostet.



Antwort von Jensli:

mit Verlaub: so nen Plastik VW ist auch nicht das Geld wert, was er kostet.

"auch"?? :-))

Ansonsten hast du natürlich recht...

Und: eure Probleme möcht ich auch mal irgendwann haben.



Antwort von motiongroup:





Antwort von Valentino:

...und ich streue mal die These ein, dass das unkomprimierte 2,8k Raw von der Detailweitergabe gar nicht so weit vom Standard 7:1 RedCode 5k Material weg ist.
Bei Anamophen Produktionen, und das sind nicht wenige, herrscht ganz klar Gleichstand ;-)

Und hier noch ein netter Artikel zum Thema 4k und WM:
http://www.hardwareluxx.de/index.php/ne ... ehern.html



Antwort von iasi:

In drei Jahren wenn dann Alles aber auch wirklich ALLES in 4K ist wird mir die Diskussion dann um 6K genauso am Arsch vorbeigehen wie die Momentane.

Es ist eine Charakterfrage. Ich selber drehe nicht gern auf Red und habe mir vorgestern eine Amira bestellt.
Mir würde es im Traum nicht einfallen Jemanden aufgrund des Arbeitsgerätes zu denunzieren und/oder im meine Arbeitsweise aufs Aug' drücken.

Postet doch eure Spielfilme, Werbungen . Ich will was sehen. Vielleicht was lernen, mich ergötzen an schönen Bildern und Ideen.

Es ging ursprünglich darum, dass Red mit der Dragon aktuell die wohl ausgewogenste Kamera bietet.
Und ich denke mal, dass sich jeder mit dem Arbeitsgeät, das er benutzen will, auseinandersetzen sollte - und zwar im Hinblick auf alle Aspekte, daher eben auch bzgl. der mittel- und langfristigen Auswertung.

Ich denke auch nicht, dass sich ein vernünftige Kameramann nicht auch Gedanken über neue Filmemulsionen gemacht hatte bzw. macht.
Man muss für neue Techniken und Entwicklungen aufgeschlossen bleiben.

Der Dragon bietet schließlich nicht nur höhere Auflsung, sondern eben AUCH höhere Auflösung.

Vielleicht setzt sich nächstes Jahr Arri wieder die Krone auf, aber im Moment ist Red vorn.

Was ich durchaus verstehe, ist, dass wenn sich jemand in ein System eingearbeitet hat, er versucht dabei zu bleiben. Aber deshalb kann er doch trotzdem versuchen objektiv seine und andere Kamera zu beurteilen.

Ich glaube z.B. gern denen, die Argumentieren, dass die Alexa in vielen Aspekten besser ist als die Red MX. Aber ich sehe eben andererseits auch die Verbesserungen des Dragon.
Und wenn dann jemand mit dem Lüfter der Scarlet Dragon kommt (siehe oben) und behauptet, dieser sei zu laut, ist das eben alles andere als objektiv und verlangt nach Überspitzung und Übertreibung.

Aber eine Sache hat mir bisher noch niemand widerlegen können:
Dass UHD/4k mittel- und langfristig das gefragte FormatFormat im Glossar erklärt sein wird.
Es muss schlicht kommen, da es wirtschaftlich für die Studios erforderlich ist.
4k mastered BDs verkaufen sich z.Z. hochpreisig - und dieses 4k-Mastering wurde auch im Hinblick auf eine neue 4k-BD gemacht.
So ziemlich alle Titel sind mittlerweile auf BD erschienen und die Preise fallen. Da ist eben langsam eine Marktsättigung erreicht.
Wie kann man also mit seinen alten 35mm-Filmen nochmal Geld verdienen?

Was die Amis sehr viel besser können, als die Deutschen, ist das Filmbusiness. "Fack ju Göhte" lief in D und A ganz toll. Und er wäre in 4k auch nicht besser gelaufen. Aber er läuft eben nur in D und A.
Deutschland ist kein Maßstab. Was in D gedreht wird, spielt nur in D ein Rolle. Also kannst du von dem was du drehst nicht auf den Kameramarkt schließen.



Antwort von iasi:

...und ich streue mal die These ein, dass das unkomprimierte 2,8k Raw von der Detailweitergabe gar nicht so weit vom Standard 7:1 RedCode 5k Material weg ist.
Bei Anamophen Produktionen, und das sind nicht wenige, herrscht ganz klar Gleichstand ;-)

Und hier noch ein netter Artikel zum Thema 4k und WM:
http://www.hardwareluxx.de/index.php/ne ... ehern.html

Wir reden hier vom Dragon.
Du kannst auch noch so viel von den 2,8k-Qualitäten träumen - zwischen 6k und 2,8k liegen Welten.

Und wenn selbst eine Scarlet Dragon auch nur Gliechstand mit einer Alexa erreichen würde, muss man sich doch fragen, weshalb man dann x-mal mehr für eine Alexa ausgeben sollte. Etwa nur, damit man mit größeren Datenmengen zu kämpfen hat?

Und dieser verlinkte Artikel ... Ähnliches findet man zu HD-TVs, wenn man zu deren Markteinführung zurückgeht.
Oder die Diskussion über die riesigen 32"-Schirme, dieniemand in seinem Wohnzimmer braucht, da die Sender doch sowieso noch alle in PALPAL im Glossar erklärt senden.

Wenn sich die Preise für UHD-Geräte erst mal denen von HD angenähert haben, kauft niemand mehr die "alte Technik".
Es ist zudem auch nicht mit 3D zu vergleichen. Jeder 35mm-Film lässt sich in 4k-Abtasten und erfordert dann vom Zuschauer keine Brille auf der Nase.



Antwort von Angry_C:


4k mastered BDs verkaufen sich z.Z. hochpreisig - und dieses 4k-Mastering wurde auch im Hinblick auf eine neue 4k-BD gemacht.
So ziemlich alle Titel sind mittlerweile auf BD erschienen und die Preise fallen. Da ist eben langsam eine Marktsättigung erreicht.

Naja, die Preise fallen aber nicht deshalb, weil die Technik langsam überholt wäre, das Gegenteil ist der Fall. Ich kenne bis heute kaum jemanden, der einen Blurayplayer nutzt.

Die Scheiben kauft einfach niemand, weil es zig andere Möglichkeiten gibt, Filme zu schauen.

Trotzdem wird 4K schnell kommen, irgendwas muss man ja unternehmen und Konsumenten zu locken.



Antwort von Jott:

"4k mastered BDs verkaufen sich z.Z. hochpreisig"

Obwohl sie natürlich auch nur HD-Scheiben sind. Nicht, dass jemand das anders versteht.

In dem verlinkten Video mit Cioni wird meine Frage auch gestellt, habe ich gesehen: Wieso kommen 99% aller Filme nach wie vor in 2K in die Kinos, hochauflösendes Drehen hin oder her?



Antwort von Valentino:

Teilweise werden sogar auf Red gedrehte Filme nur als 2k DCP heraus gerechnet.
Das war bei Labor Day der Fall und wird wegen der vielen CGI auch beim nächsten Transformer so sein.

Ich glaube das 4k, S3DS3D im Glossar erklärt und HFR auch die nächsten Jahre gerade im TV keine große Rollen spielen werden.



Antwort von Jott:

Hm? HFR - nennen wir's Soaplook - hat Fernsehen seit seiner Erfindung. 4K im TV? Die Stellen erst noch auf HD um und sind teilweise mit 720p happy. 3D-TV ist doch sowieso durch, seit man bei Tests gemerkt hat, dass das für Fullball rein gar nichts bringt. Kohle versenkt und weiter.

Wenn 4K nicht mal da ankommt, wo es von der Logik her hingehört - auf die große Leinwand - dann klemmt's doch irgendwo. Zumal schon die ersten 4K-Kinder- und Katzenvideos aus Amateurhand auf YouTube auftauchen. Alles sehr seltsam.



Antwort von Valentino:

Nach neuer REC2020 ist im TV HFR mit zu 120fps angedacht.
Bis jetzt ist nicht mal 1080 50p möglich, auch wenn es in den einzelnen Ü-Wägen und Kameraköpfen schon längst möglich ist.

Und ganz ehrlich House-of-Cards lebt von der Geschichte und dem Cast.
Am Ende kloppen die noch ein paar SFX oder HD Filter vor die Optik, damit man die Falten der Schauspieler nicht sieht.
Eine Doku wie Samsara oder ähnliches profitieren von einer höheren Auflösung.
Aber das schöne an dem Netflix Angebot ist, das das eine schöne Marktanalyse ist und danach 4k feierlich zu Grabe getragen wird, weil es nur ein paar tausend Zuschauer gab.

Ach hier ein nettes Video zur Serie:
http://www.sky.de/web/cms/de/serien_highlight_47448.jsp



Antwort von iasi:

UHD kommt - dafür gibt es schlicht zu viele wirtschaftliche Gründe.

All die schönen 35mm-Filme lassen sich erneut vermarkten - den Film, den man einst auf VHS, DVD und zuletzt auf BD oder im Netz in HD gekauft hatte,
kann nun in 4k verkauft werden.

Im Consumersektor ist 4k vom Smartphone bis zum MFT-Foto schon da.

Wer wirklich denkt, UHD würde nicht kommen, der verkennt den Markt.
Wo bekommt man denn noch ein PAL-TV-Gerät? Und das, obwohl alle Sender noch in PALPAL im Glossar erklärt ausstrahlen.

Interessant ist eben die neue Internet-Verbreitung - und dass zunächst vor allem Serie in 4k/UHD escheinen: 5 von Amazon, 2 von Netflix, "Breaking Bad" von Sony ...



Antwort von Valentino:

"Breaking Bad" müsste noch mal komplett in 4k gescannt werden oder das Alexa Material hochgerechnet.
Und auch hier kommen immer wieder Softfilter zum Einsatz.

Außer House-of-crads und Game of thrones, wurden einfach noch zu wenig TV Serien nativ auf 4k gedreht. Bei GoT sind so viele VFX Shots dabei, das die unmöglich in 4k gemacht worden sein können. Da entscheidet man sich dann für ein Upres der CGI Einstellungen oder macht die ganze Post einfach in HD/2k und rechnet am Ende auf 4k.
Das ist sogar bei 100Mil. Dollar Spielfilmen wie CatchFire der Fall. Habe da erst einen begeisterten 4k Kino Fan enttäuschen müssen und eine Wette gewonnen. In einem 40min Interview gibt der VFX Supervisor kleinlaut zu, das so gut wie alle VFX Shout nur Blowups sind.

Alles andere sind ganz Einfach BlowUps mit einem Spritzer Kantenanhebung.

Sogar Netflix Eigenproduktion "Black is the new Orange" ist "nur" Alexa auf SxS!!! Die Serie spielt im Knast mit einfarbigen Kostüm und sterilen Räumen, da bringen die 4k so gut wie Nichts!

Schau dir mal diese B-Roll an, da siehst auch wie wichtig deine so oft geforderte kompakte Kamera wirklich ist ;-)
Wann wachst du endlich aus deinem 4k Serien Traum auf?

Dann kann es dir dazu passieren, das der 4k Stream am Abend wegen Bandbreiten Problemen auch bei einer 50Mbit Leitung auf HD springt und du es einfach nicht merkst, weil dank Filter oder BlowUp nie echte 4k dahinter gesteckt haben.

Am Ende wird man zwischen dem 4Mibt H264 FullHDFullHD im Glossar erklärt Match und UHD 15Mbit H265 einen deutlichen Unterschied sehen. Man ist am Ende dem HD Master ein ganzes Stück näher gekommen, aber noch lange nicht bei echtem 4k.



Antwort von mediavideo:

@iasi und normale 4k-Fans

Natürlich kommt 4k irgendwann, eben genau wie 3D kam - es wird aber keinen mehr wirklich locken - HD hat doch schon bei normalem Wohnzimmer-Betrachtungsabstand eine für den normalen Menschen (also 99%) nicht mehr sichtbare Schärfe ...
Also, das was jetzt noch kommt ist für 99% der Kundschaft technischer Overkill - irgendwann kommt auch sicher ein neuer Porsche turbo, der hat bestimmt nochmals 50 PS mehr. Kennst Du jemand der diese 50 PS auf deutschen Autobahnen noch wirklich zusätzlich braucht, oder die 0 auf 100 in etwa 0,1 Sekunde schneller ???
Das ist das reale Problem der neuen 4k-Auflösung bzw. Technik - nur noch für wenige Nischen (4k-Kinos, Messen, ...) und nicht mehr für die Massen (TV- Sendungen, normale Kinos, TV-Werbung, Industriefilme, ...) sinnvoll!
Schau mal bei amazon.de:
Sind die Käufer alle Deppen ??? - Der unsichtbare Dritte von Alfred Hitchcock - DVD (Version seit 2010) Verkaufsrang 5223 - Blu-ray (sogar schon seit 2009) nur auf Verkaufsrang 9134

*** Wegen unsachlicher und auf die Person zielender Argumentation Beleidigung vom Admin gelöscht - So bitte nicht ***



Antwort von motiongroup:

Und nun sind's 99 der selben Art und Weise..



Antwort von Jott:

Moment. Auf den gelöschten Angriff von mediavideo bezogen. Es spricht nicht das Geringste dagegen, sein Material so gut wie möglich anzulegen und zu archivieren. Das ist völlig richtig und auch üblich. Das macht Jan genau richtig. Wir hatten auch damals schon mit HD angefangen, als alle noch gelacht hatten, und profitieren noch heute davon. 4K-Kameras sind jetzt allgegenwärtig und nicht mehr RED-Territorium, und die werden selbstverständlich genutzt. Warum auch nicht?

Diskutieren kann man, ob 4k und mehr als Consumer-ENDprodukt gebraucht wird. Im Kino bisher jedenfalls nicht, obwohl es gerade da um die ganz große Kohle geht und ja auch machbar wäre. Wie oft sitzen RED-Freunde stolz mit feuchten Augen im Kino und gucken, was mit "ihrer" Kamera gedreht wurde, und schwärmen von 4K, was sie aber gar nicht sehen. Weil die Filme gar nicht in 4K gemastert werden. Sie können den Look beurteilen, von der Kameraauflösung sehen sie aber nichts. Und das - so meine ich - ist der Grund, weshalb Arri gar keinen realen Zeitdruck hat als Kinokamerahersteller.

Ändert sich vielleicht noch. Wer weiß. Bei HD war anfangs auch Konsens, dass es kein Schwein braucht. Oder beim Farbfernsehen. Mal schauen!

Wie auch immer: ich jedenfalls kann im Kino nicht erkennen, was womit gedreht wurde. Wer das im "Blindtest" tatsächlich kann: Hut ab.



Antwort von iasi:

Was man aktuell im Kino sieht, sind Filme, die vor 2 Jahren geplant wurden - damals konnte man noch mit den Stärken einer Alexa und dem Workflow-Aufwand argumentieren.
Viele griffen und greifen zudem noch zum Negativ.
Aber die Umstellung auf den 4k-Workflow ist in vollem Gange - und mit dem Dragon verlieren die Alexa-Argumente an Überzeugungskraft.
Auch ein Terrence Malick scheint für sein neuestes Projekt eine Epic-Dragon zu nutzen.
Man muss bedenken, dass eine Kamera, die neu auf den Markt kommt, nicht sofort bei anlaufenden Produktionen eingesetzt wird.

3D und gebogene Bildschirme kann man nicht mit einem Schritt von HD zu UHD vergleichen. Die neuen Modelle bieten eben irgendwann nur noch UHD - und so setzt sich UHD dann eben sukzessive durch.
Und wenn die Leute dann erst mal einen UHD-Schirm in ihrer Wohnung stehen haben, wollen sie sich eben doch ab und zu ein UHD-Filmchen gönnen. Meist wird zwar von HD hochgerechnet werden, wie ja heute auch noch von PALPAL im Glossar erklärt zu HD, aber wenn es nicht die übliche Berieselung, sondern etwas Besonderes sein soll, wird man das Gerät eben auch ausnutzen wollen.

Die technische Entwicklung macht 4k-Workflow mittlerweile ebenso möglich, wie das 4k-Filmabtasten bezahlbar. Und 4k-geeignete Filme gibt es reichlich - neben der notwendigen Brille ist dies der größte Hemmschuh von 3D.

Aber um nochmal auf die Scarlet Dragon zurückzukommen:
Sie bietet eben nicht nur 5k, sondern auch die Qualitäten einer Alexa oder F5/55. Und dabei kostet sie weniger.
Was rechtfertigt denn die Mehrkosten einer Alexa gegenüber einer Scarlet Dragon?
Oder einer F55?
Es sind nicht mehr sehr viele Punkte, die mir einfallen.



Antwort von iasi:

"Breaking Bad" müsste noch mal komplett in 4k gescannt werden oder das Alexa Material hochgerechnet.

Es geht nicht um einen Konjunktiv - Sony macht es.

Und man kann doch an diesem Beispiel auch gut erkennen, dass der Schwachpunkt das Hochrechnen des Alexa-Materials ist.

Wenn ein Produzent weiß, dass er mittelfristig auch eine UHD/4k-Auswertung will, dreht er gleich in 4k.
Was spricht denn noch für eine Alexa, außer, dass viele in die Kamera eingearbeitet sind (was ein druchaus wichtiger Punkt ist).



Antwort von Jan Reiff:

über all das wird schon seit 2010 philosophiert

http://pro.sony.com/bbsccms/static/file ... _Final.pdf



Antwort von Jott:

Aber um nochmal auf die Scarlet Dragon zurückzukommen:
Sie bietet eben nicht nur 5k, sondern auch die Qualitäten einer Alexa oder F5/55. Und dabei kostet sie weniger.

Hast du das Upgrade jetzt bestellt/bekommen, oder beschränkst du dich auf's reine Hörensagen-Schwärmen?



Antwort von iasi:

Aber um nochmal auf die Scarlet Dragon zurückzukommen:
Sie bietet eben nicht nur 5k, sondern auch die Qualitäten einer Alexa oder F5/55. Und dabei kostet sie weniger.

Hast du das Upgrade jetzt bestellt/bekommen, oder beschränkst du dich auf's reine Hörensagen-Schwärmen?

Wie? Wer die Dragon bestellt hat, weiß mehr?

Und nur weil ich eine Dragon in der Hand gehalten habe, kann ich doch noch keinen Vergleich zu anderen Kameras ziehen.
Ich hab mir allerlei Tests und eben auch Raw-Files angesehen. Gerade die Punkte, die beim MX im Vergleich zur Alexa bemängelt wurden, haben sich beim Dragon enorm verbessert.
Somit ist der Dragon in diesen Bereichen mit der Alexa zumindest gleichgezogen, hat aber in den anderen Bereichen noch immer die Nase vorn - eben u.a. auch bei der Auflösung.

Aber man kann es sich doch ganz leicht machen und die Daten abklopfen:
Dragon <--> Alexa
DR? Keine großen Unterschiede mehr.
Lichter? Keine großen Unterschiede mehr.
...
Auflösung? ...

Warum also sollte noch jemand in eine Alexa investieren, wenn die Red Dragon für weniger Geld mehr bietet?
Einzig der Einarbeitsaufwand für Umsteiger würde mir hier noch einfallen.



Antwort von Valentino:

Es geht nicht um einen Konjunktiv - Sony macht es.

Und man kann doch an diesem Beispiel auch gut erkennen, dass der Schwachpunkt das Hochrechnen des Alexa-Materials ist.

Wenn ein Produzent weiß, dass er mittelfristig auch eine UHD/4k-Auswertung will, dreht er gleich in 4k.
Was spricht denn noch für eine Alexa, außer, dass viele in die Kamera eingearbeitet sind (was ein druchaus wichtiger Punkt ist).
Hast du eine vertrauliche Quelle für den nachträglichen 4k Scan?
Ich kann mir nur schwer vorstellen, das die die ganzen Negativ Rollen neu einscannen. Manchmal wird noch als Backup ein Negativschnitt von Jeder folge gemacht. Das war beim SWR Tatort eine ganze Weile so, bei 63 Folgen à 42 Minuten bezweifle ich das aber ganz stark.
Es müssen dazu noch eine Menge VFX Shot neu gemacht werden, die man bei BreakingBad nicht gleich auf Anhieb sieht.

Am Ende wird Sony die jeweiligen HDCAM-SR Master auf UHD hoch rechnen lassen, nicht mehr uns nicht weniger.

Was das Thema 4k und TV angeht, so glaube ich an die gute alte Gauß Glocke auf deren Höhepunkt für die Breite Masse eindeutig HD bzw. 2k steht und 4k nur noch einen Bruchteil bewusst wahrnehmen können. Ob das jetzt technische oder rein Biologische Gründe hat ist erst mal egal.

Man darf auch nicht vergessen das die HEVC Streams meist auf 4:2:04:2:0 im Glossar erklärt 8bit limitiert sind und das noch mal ordentlich Auflösung kostet.



Antwort von iasi:

Gerade Sony gibt sich viel Mühe mit 4k ...

Und was man immer hört und liest, ist wie beeindruckt Leute vom 4k-Bild sind, wenn sie es gesehen haben.
Es ist eben nicht so, dass der Zuschauer keinen Unterschied erkennen würde.
Auch wenn dies von den 4k-Skeptikern gern bestritten wird, aber 4k bringt etwas.

Die Wirkung geht zudem über das Pixelsuchen hinaus - es ist eben auch eine unterschwellige Wirkung - Lawrence of Arabia von einer 35mm-Kopie wirkt nun einmal weniger intensiv, als von 70mm.
Und 8k-Projektionen sollen einen räumlicheren Bildeindruck erzeugen - selbst gesehen hab ich"s noch nicht.



Antwort von perrostar:

http://derstandard.at/2000001862226/Kei ... tlich-nach

"....Ein Hoffnungsschimmer für 4K sind allerdings die Olympischen Spiele 2020 in Tokio"



Antwort von Valentino:

...rede nicht um den heißen Brei herum, Sony macht mit BreakingBad in 4k Werbung, es gibt aber anscheinend keine Information wie sie zu dem 4k Bild kommen. Ein 4k Scan wäre wirtschaftlich gesehen bei dem Kundekreis ein finazielles Fiasko und beim inflationären Einsatz von Softfiltern kein großer Mehrgewinn.

Kenne das mit dem Upscaling zu Genüge aus der aufkommenden BluRay Welle und hab es sogar direkt mitbekommen wie eine Firma von diversen Filmen eine BluRay aus DigiBeta Material gemasterte hat, weil es ein Major so wollte!

Wenn es um Geld und Trends geht, dann ist das "Wie" meist egal, auch wenn die Qualität auf der Strecke bleibt.

Ich hab dir hier mit "BreakingBad" und "Orange is the new black" zwei US-Serien aufgezeigt, die definitiv nur in HD existieren.
Somit bleibt am Ende eigentlich nur "House of cards" und diese eine Serie soll ein 4k Boom auslösen?
Wenn Game of Thrones wirklich in 4k gemastert wird, dann wären es schon zwei, das bezweifle ich aber bei der Anzahl der VFX-Shots.



Antwort von iasi:

@Valentino
Was du nicht wieder weißt.
Da werden also Softfilter eingesetzt, die alles zunichte machen?!
Wer hat dir das denn nun wieder erzählt?

Du zeigst zudem nichts auf, sondern behauptest mal einfach etwas.

Wenn du hier mal nachlesen würdest, dann wirst du die Stelle finden, in der von 4k-Filmnegativ-Scannen die Rede ist.
http://www.hollywoodreporter.com/news/s ... d-a-416830

Und wie du mal eben die Amazon-Serien ignorierst.

Jedenfalls ist es eben nun einmal so, dass UHD/4k kommen wird.
Wer Sachen mit kurzer Halbwertszeit dreht, muss jetzt noch nicht sofort darauf reagieren - das ist schon klar.



Antwort von iasi:

http://derstandard.at/2000001862226/Kei ... tlich-nach

"....Ein Hoffnungsschimmer für 4K sind allerdings die Olympischen Spiele 2020 in Tokio"

Interessant, dass alle immer gleich UHD-Sportübertragungen im Sinn haben. Gleich mal mit dem Schwierigsten beginnen wollen.

Man muss nicht bis 2020 warten ... der BD-Nachfolger wird 4k bringen.

Das 3D-Argument zieht ebensowenig, wie der Verweis auf den gebogenen Bildschirm.

Wir sind technisch an einem Punkt wo Kameras und Workflowhardware 4k liefern können und all die schönen und guten 35mm-Filme in 4k gescannt werden können.
Vom Zuschauer wird nicht abverlangt, dass er sich eine Brille aufsetzt.
Die vielen 2D Filme würden sich theoretisch auch zu 3D konvertieren lassen, nur ist das eben etwas anderes, als wenn man aus den Filmnegativen die vorhandene Auflösung herausholt.



Antwort von Valentino:

Ja also geht doch genau den Link habe ich gesucht, da steht am Ende auch nicht ob alle BreakingBad Staffeln bzw. Folgen Remastered werden.

Mit der Serie selber haste dich aber noch nicht auseinander gesetzt oder?
Leihe oder kaufe dir mal die BluRay und du wirst auch mit deinem geübten Kameraauge feststellen, das SFX und diverse andere Filter benutzt worden sind.
An Fog bzw. "Dunst" wurde bei der Serie auch nicht geknausert ;.)
Ach und von VFX Remastering steht da auch weit und Breit nichts.

Es ist auch recht Schwachsinn eine Serie, die von einem genialen Twist lebt und schon seit über einem Jahr ihr Finales

Was für Amazon Serien? Links, B-Roll und IMDB Einträge, so wie Postproduktionsberichte, das am Ende auch wirklich in 4k gemastert wurde?



Antwort von DV_Chris:

http://derstandard.at/2000001862226/Kei ... tlich-nach

"....Ein Hoffnungsschimmer für 4K sind allerdings die Olympischen Spiele 2020 in Tokio"

Die olympischen Spiele 2020 sollen in 8K gesendet werden:

http://www.grassvalley.com/news/press/r ... t-interbee



Antwort von Jott:

" In outlining plans to deliver ultra high-def content to Netflix subscribers within the next year or two, Hunt confirmed to The Verge that House of Cards was filmed in 4K from the start. "Our own original House of Cards was shot in 4K," he said. "It's being mastered in full HD, but the raw footage, or a good chunk of it, was shot in 4K, and we hope to have some House of Cards 4K encodes later this year." (The Verge)

Blickt noch jemand durch? Also doch auch hier Blow Ups wie im Kino? Logisch wär's ja.



Antwort von iasi:

Wie auch immer - werbewirksam ist jedenfalls "shot on 4k".

Wenn man sich die "Making of" von US-Filmen ansieht, kommt sowieso 80% des Bildes aus dem Rechner.
Interessant sind 5k oder 6k wenn man natürliche Motive einfängt. Selbstverständlich muss auf einem Gesicht nicht jede Pore herausstechen, aber wenn man den Drehort mit einbindet, kann man eben Bilder erhalten, die ebenso beeindrucken, wie die Straßenschluchten aus dem Rechner in Filmen wie Avengers.

Da ist es dann eben wie mit 35 und 70mm - oder auch S35 und CS.
CS wurde schließlich nicht (nur) deshalb genutzt, weil man diesen Look erzielen wollte, sondern weil man eine größere Bildfläche im Breitbild erhalten wollte ohne gleich die 70mm-Kisten auffahren zu müssen.

Die Epic Dragon bietet eben nun 6144x2560 PixelPixel im Glossar erklärt auch in 2,4:1 - und kommt dadurch 70mm zumindest am nächsten.



Antwort von Valentino:

Da machst aber die Rechnung ohne die F65 ;-)



Antwort von iasi:

Da machst aber die Rechnung ohne die F65 ;-)

Leider bekommt man die volle Sensorauflösung noch nicht aus ihr heraus.



Antwort von perrostar:

Mir ist ein guter, spannender, witziger, geiler Film auf HD lieber als ein langweiliger auf 4K.
Beides zusammen wäre natürlich Bombe .
Aber da die Meisten schon zu doof sind gute Filme auf HD zu produzieren und imemr wieder der gleiche prätentiöse Mist auf die Leinwände und Schirme kommt mache ich mir da keine Hoffnungen.



Antwort von Jott:

Da machst aber die Rechnung ohne die F65 ;-)

Leider bekommt man die volle Sensorauflösung noch nicht aus ihr heraus.

Ist 8K Raw-Aufzeichnung nicht schon freigeschaltet (Firmware-Update)? Wer's braucht, kann's wohl haben.

"With the release of Sony’s upgraded Software Development Kit and Sony’s latest RAW Viewer software, you can demosaic files to 16-bit linear RGBRGB im Glossar erklärt at resolutions of 6K (6144x3240), 8K (8192x4320) and 8K anamorphic 2x de-squeeze (8192 x 2160, aspect ratio 3.80:1)."



Antwort von iasi:

Mir ist ein guter, spannender, witziger, geiler Film auf HD lieber als ein langweiliger auf 4K.
Beides zusammen wäre natürlich Bombe .
Aber da die Meisten schon zu doof sind gute Filme auf HD zu produzieren und imemr wieder der gleiche prätentiöse Mist auf die Leinwände und Schirme kommt mache ich mir da keine Hoffnungen.

das ist ja das Totschlagargument für jede Technik

Die Probleme liegen übrigens nicht nur bei Inhalt und Technik, sondern eben vor allem auch bei der Vermarktung.
Kinos sind nur noch Abspielstätten für das Programm, das ein Distributer zusammengestellt hat - auch wenn die Abspieltechnik eigentlich mehr erlauben würde.

"Godzilla" trampelt in jedem Kino, während man "Snowpiercer" nicht zu sehen bekommt - nur mal als Beispiel.

Aber das ist ein anderes Thema



Antwort von Valentino:

Das RAW der F65 war schon immer in 8k, man konnte es aber eine Zeitlang nur als 4k Exportieren.



Antwort von iasi:

Da machst aber die Rechnung ohne die F65 ;-)

Leider bekommt man die volle Sensorauflösung noch nicht aus ihr heraus.

Ist 8K Raw-Aufzeichnung nicht schon freigeschaltet (Firmware-Update)? Wer's braucht, kann's wohl haben.

"With the release of Sony’s upgraded Software Development Kit and Sony’s latest RAW Viewer software, you can demosaic files to 16-bit linear RGBRGB im Glossar erklärt at resolutions of 6K (6144x3240), 8K (8192x4320) and 8K anamorphic 2x de-squeeze (8192 x 2160, aspect ratio 3.80:1)."

aha - das hab ich nicht mitbekommen.
Und wie und wo wird das dann gespeichert?

Wobei das nach 8k aus 4k klingt.
?????



Antwort von Jott:

Wenn es dich interessiert, ist die Website von Sony sehr auskunftsfreudig. Auch was Datenraten angeht. Es gibt zwei 8K Raw-Modi mit recht kompakten, also komprimierten Files ähnlich wie bei RED. War/ist das nicht der Grund für den Rechtsstreit?



Antwort von iasi:

Wenn es dich interessiert, ist die Website von Sony sehr auskunftsfreudig. Auch was Datenraten angeht. Es gibt zwei 8K Raw-Modi mit recht kompakten, also komprimierten Files ähnlich wie bei RED. War/ist das nicht der Grund für den Rechtsstreit?

Aber hier ist nur von 4k die Rede:
http://www.sony.de/pro/product/broadcas ... /#features

Valentino besteht doch immer auf links - ja wo ist denn der link zu dem F65-8k-Output.

Was die Sensorauflösung angeht, ist ja selbst meine 5dII eine 5k-Kamera.
Man muss wohl schon auch noch zwischen dem, was der Sensor auflöst und dem, welche Auflösung die Aufnahmen haben, unterscheiden.

Übrigens interessant, dass schon vor geraumer Zeit in 8k gescannt wurde:
http://www.theasc.com/ac_magazine/July2 ... /page5.php



Antwort von Jott:

http://pro.sony.com/bbsc/ssr/show-highe ... a#/f65t1_9

Runterscrollen zu 16 BitBit im Glossar erklärt Raw, da ist eine Grafik mit den Datenraten bis 8K, auch im Vergleich mit Alexa und Epic.



Antwort von iasi:

http://pro.sony.com/bbsc/ssr/show-highe ... a#/f65t1_9

Runterscrollen zu 16 BitBit im Glossar erklärt Raw, da ist eine Grafik mit den Datenraten bis 8K, auch im Vergleich mit Alexa und Epic.

ja - gesehen - aber merkwürdig ist es schon, dass ich ansonsten nicht viel zu F65RAW-SQ und 8k finden kann.

Merkwürdig auch, dass noch immer nicht viele Film-Produktionen die F65 nutzen.
Oblivion sah schon sehr beeindruckend aus (auch wenn man nie sagen kann, was aus dem Rechner stammte.)



Antwort von Valentino:

Das mit dem 8k RAW der Sony kannste bei jedem Pro-Händler nachfragen oder einfach selber testen.

Die F65 kann ihr RAW nur als 8k aufzeichnen, die Ausgabe über das Sony RAW Tool, war zu Beginn einfach nur nicht in der Lage mehr als 4k RGBRGB im Glossar erklärt zu DeBayern.
Mit der Kamera kann man auch in HDCAM-SR aufzeichnen, was aber so gut wie Keiner macht.
Und hier steht ab Seite 16, das du mit dem Sony RAW Viewer auch 8k exportieren kannst: http://pro.sony.com/bbsccms/assets/file ... ion2.0.pdf
Lade dir den RAWviewer einfach mal herunter, da kannst OpenEXR bis 8k ausgeben.

Filme gibt es schon ein paar größere Produktion, hier fehlen aber auch noch ein ganze Menge, wie z.B. der IMAX Film Jerusalem 3D.
http://shotonwhat.com/cameras/sony-f65-camera

Die F65 ist aber gerade wegen der hohen Tagesmiete und der hohen Detailauflösung doch eher in der Werbung an zu treffen.

Der Rechtsstreit Red gegen Sony hatte in erster Linie die F5/F55 Produktlinie im Sinn, da diese die Red Kamera im Preis stark angegriffen haben.
Die F65 gab es zu dem Zeitpunkt auch schon, war aber deutlich teurer und durfte in US auch schon vertrieben werden.

Und zu Oblivion, davon gab es dank der vielen CGI auch nur eine 2k Version, was aber nicht wirklich geschadet hat.
Das wird auch bei deinen ganzen CGI Lastigen Red Produktionen nicht viel anders sein.



Antwort von iasi:

Natürlich werde ich zu einem Händler fahren, um mal ein paar aktuelle Informationen über die F65 zu erhalten.

Und von mieten und ein wenig ausprobieren halte ich nichts.
Da kann man höchstens an der Oberfläche kratzen, aber eben eine Kamera nicht wirklich beurteilen - dazu wäre schon ein Testdreh mit allem drum und dran, nach längerer Einarbeitung nötig.

Aber natürlich ist die F65 eine der besten Kameras, die es z.Z. gibt.
Die Erfahrungen von Leuten, die damit gearbeitet haben, sprechen eindeutig dafür.

Und klar ist auch die Alexa eine tolle Kamera - sonst würde jemand wie Roger Deakins nicht damit arbeiten - ihn halte ich objektiv.

Die Red Dragon vereint aber eben z.Z. all die Stärken dieser Kameras wie keine andere.



Antwort von Valentino:

..und befindet sich gerade noch in der Auslieferung, die andere Kameras haben hingegen schon ein paar Jahre auf dem Buckel ;-)

Der nicht auserwählte Red Kunde wird sich also noch etwas gedulden müssen.



Antwort von Jott:

Die F65 besitzen Kollegen hier in der Gegend: Werbung, Hochglanz-Industriefilm, Automotive. Von RED halten die nichts und haben gute Gründe für die Mehrkosten, die kommen auch locker rein. Die "beste Kamera" gibt es nun mal nicht. Weder die noch die vielen Amira-Vorbesteller haben einen an der Waffel. Mach dich locker, nimm das hin und drehe mit deiner Traumkamera schöne Sachen.



Antwort von iasi:

Die F65 besitzen Kollegen hier in der Gegend: Werbung, Hochglanz-Industriefilm, Automotive. Von RED halten die nichts und haben gute Gründe für die Mehrkosten, die kommen auch locker rein. Die "beste Kamera" gibt es nun mal nicht. Weder die noch die vielen Amira-Vorbesteller haben einen an der Waffel. Mach dich locker, nimm das hin und drehe mit deiner Traumkamera schöne Sachen.

Warum wundert es nicht, dass jemand, der viel Geld in eine F65 investiert hat, nichts von anderen Kameras - speziell der Red - hält.

Die guten Gründe haben sie auch nötig, denn hätten sie sie nicht, ...



Antwort von Jott:

Wurdest du eigentlich schon als Besserwisser geboren?



Antwort von iasi:

Interessant finde ich die Diskussion auf reduser, von der Jan schon sprach:

Das Rauschen den Drachen.
http://www.reduser.net/forum/showthread ... GOOD/page5

Noch bin ich nicht ganz durch, denn da wird viel diskutiert, aber ich bin doch auch etwas verwirrt: Einerseits habe ich schon mit LowLight-Material des Dragon herumgespielt und war sehr positiv beeindruckt.
Andererseits sind da diese Testergebnisse.

DXOMark stuft den Dragon auch mit hohen ISO-Werten ein ...

Red scheint nun selbst Tests zu machen und untersucht die Sache - bin mal gespannt was herauskommt.



Antwort von Jan Reiff:

es liegt nicht am Sensor, Material eines Kollegen mit dem alten OLPF ist tatsächlicher rauschfreier, aber schwächer in den Highlights + Farben. der neue OLPF rauscht mehr. Aktuell. Was mich auch irritiert ist, dass es bei einigen wesentlich stärker ist und wirklich übel rauscht, bei mir ist die Dragon auf jeden Fall hier besser als meine MX, bei den Kollegen in reduser aber zum Teil umgekehrt. Wird spannend, da Jarred Land heute schon gesagt hat, dass Graeme Nattress dran ist das wieder richtig zu justieren ... ich habe deshlab einige Shots gemacht und werde diese dann mit der "neuen" Firmware exakt wiederholen zum vergleichen. Wenn sie hinbekommen, beide Bildeindrücke zu kombinieren (also den sehr guten noise floor der ersten Dragons mit den Farben und Highlights des neuen OLPF Bildes, dann ist es top) ...

DXOMark war mit dem alten OLPF, ein reduser hat es richtig gesagt, da hat RED etwas übermotiviert zuviel gewollt und ein etwas rötliches Rauschen aus dem Sensor herausgequetscht, dass sie recht sicher wieder rausbekommen.

Dass die Dragon keine Sony der F-Serie in Sachen Lowlight ist, war aber auch schon immer bekannt, a bisserl Licht sollte halt im Auto sein wenn man mit diesen Kameras dreht ...



Antwort von iasi:

na - also zumindest war immer die Rede davon, dass es einen Fortschritt im Vergleich zum MX auch bei der Empfindlichkeit geben würde.

Gut möglich dass ich zu sehr auf extreme LowLight-Aufnahmen mit hohen Kontrasten geachtet hatte - die meisten Aufnahmen stammten auch noch von Dragons mit altem OLPF.

Mein Problem sind Kunstlicht-LowLight-Situation (oder schlimmer) mit dem MX - die habe ich zwar selten, aber wenn keine Filterkorrektur möglich ist, wird es ganz schnell schwierig.
Hier erhoffe ich mir vom Dragon zumindest etwas Besserung.

Nun tritt Rauschen aber beim Dragon scheinbar auch bei korrekter Farbtemperatur auf - und das bei ISO800 und darunter.

Wie schon gesagt, war ich sehr beeindruckt von einigen LowLight-Aufnahmen, mit denen ich im RedcineX etwas herumgespielt hatte. Das Verhalten des Dragon in den Lichtern ist wunderbar. Gibt man dem Drachen reichlich Licht scheint es wunderbar - obwohl: Auch bei ISO320 haben einige reduser noch Probleme und wollen den MX für ihr anstehendes Projekt nutzen.
Red spricht von ISO2000 - da muss man eben schon auch etwas erwarten können.

Immerhin ist Red dran und will in den nächsten Tagen eine Lösung mit neuer Firmware bringen. Ich bin mal gespannt.
Bedenkt man, dass der Dragon sehr empfindlich auf Temperaturschwankungen reagiert und deshalb sogar eine Heizung braucht, könnte man schon vermuten, dass das eine knifflige Angelegenheit ist.



Antwort von Jan Reiff:

Temp bei 65 zeigt weniger Rauschen, ja.

also einfach 5Min laufen lassen, auch vor Black Shading

das Rauschen bekommen die wieder weg, was weg war kommt auch wieder weg, ist wie gesagt kein Sensorproblem.

Aber Fakt ist, dass meine Dragon z.B. im Lowlight besser reagiert als die MX. ich finde auch bei den redusern Bsp die Dragon besser, wenn ich die Raws bei mir "entwickle" - dass sie wieder zur "Rausch" Qualität des ersten OLPF kommen sollten, is klar - dann haben wir wirklich ein Topbild oben und unten ...

bis jetzt hat Graeme Nattress so ziemlich alles hinbekommen...



Antwort von iasi:

wie gesagt: Ich hatte sehr überzeugendes LowLight-Material von Dragon gesehen - aber die aktuellen Beispiele sind doch etwas bedenklich.



Antwort von Jan Reiff:

Du kannst in dem Thread ja einige Beispiele sehen: OLPF alt vs OLPF neu.

Highlights: OLPF neu besser, Farben besser
Shadows: OLPF alt besser (wesentlich besser, fast erdrückend besser)

wenn man zwischen den Zeilen liest, glaube ich fast, Red bereitet da was vor in Sachen austauschbaren OLPF, wenn Jarred Land schon von einem "toolkit" redet ... eine Art Magnetlösung wäre der Hammer, ... wäre ne Sache von 2 Minuten je nach Lichtsituation zu reagieren. Wirklich beschädigen kann man ja den Sensor nicht dabei solange man nicht mit ner Gabel das Ganze austauscht.

Mit dem alten OLPF war ISO2000 durchaus äusserst angenehm anzuschauen, ... Kollege hat den noch drauf und ich kann bestätigen, dass es Fakt ist ... der alte OLPF ist auch massiv cleaner als eine Alexa, eher Richtung Sony Reihe ...

auf der anderen Seite halte ich den aktuellen OLPF unter kontrolliertem Licht auch ziemlich clean, ist gerade auch eine kleine Überreaktion zu erkennen.
Dragon bietet soviel DR und im Moment bekommt man sie nicht in einem Rutsch auf die Karte, ... spannende Geschichte ...
wie sooft wird es wohl so sein, erst Fehler sorgen für neue innovative Lösungen ...



Antwort von Jan Reiff:

hier zu sehen wie clean Dragon sein kann, ... (!!)

nächste Woche wissen wir mehr, wie gesagt, wenn RED es schafft beide OLPF"s zu "kombinieren" haben wir die 15.5 - 16 Blenden (useable) Mühle, ...

http://s1351.photobucket.com/user/gigig ... 9.jpg.html



Antwort von Jan Reiff:

hier mit neuem OLPF

http://artbyphil.com/phfx/red/dragon/im ... amples.jpg

der alte OLPF würde stop 15 lockerst recht rauschfrei darstellen, ... bin echt gespannt was in den nächsten 1-2 Wochen von Red kommt diesbezüglich ... ein gutes Beispiel eines dann eben doch lebhaften und guten Forums wie reduser, wo recht offensiv die Dinge angesprochen werden von den Usern und dann auch in recht kurzer Zeit angenommen werden ...

ich muss dazu sagen, dass mir der "noise floor" des aktuellen OLPF nicht wirklich aufgefallen ist, weil ich immer Licht setze mit diesen Kameras und wir hier ja auch von Bedingungen reden die nicht so häufig vorkommen ...



Antwort von Frank Glencairn:

Mann muß ja auch nicht mit Gewalt auf 2000 und mehr ISO drehen.

ADD geht IMHO gar nicht. Das kann man mal mit einer Szene machen wenn man viel Zeit hat, aber eher für private Projekte, ich kann mir kaum vorstellen einem Kunden den zusätzlichen Rechenaufwand schön zu reden.

Die Auswirkungen des OLPF auf das Bild wundern mich sowieso, nach meinem Verständnis (aber was weiß ich schon) sollte ein reiner OPLF nicht solche Unterschiede Erzeugen. Was ich bisher von den Mosaic OPLF Wechselfiltern gesehen habe, haben die nur Auswirkung auf Aliasing und sonst nix.



Antwort von Jan Reiff:

ADD nutze ich viel, die Szenen denen es guttut laufen dann z.B. nachts an einem Mac Pro direkt von der internen oder tb2 Platte durch, klar, dauert, ist aber dann auch morgens fertig und sieht, muss man sagen, EXTREM clean aus ...
letztens gemacht bei einem Coaster Dreh (indoor, sehr dunkel) und sieht fein aus ... solche Sachen berechne ich auch keinem Kunden, ist dann mein Bierchen ... soll am Ende gut aussehen, das Wie ist nicht Kundensache.

dass der alte OLPF derart rauschärmer war, verwundert mich dann trotzdem auch, ... lassen wir RED 1-2 Wochen schrauben und dann mal sehen was sie gemacht haben, ... gibt mehr Dinge die die Welt bedrohen



Antwort von iasi:

ADD kann aber eben für Film nicht die Lösung sein.

Das Problem mit dem Rauschen hat man zudem wohl auch bei reichlicher Belichtung und ist nicht nur ein Low-Light-Sache.

Selbst wenn ich mir bei den Aufnahmen die Mitteltonbereiche bei ISO800 ansehe, ...

Das habe ich nun zwar auf die Schnelle gemacht und der WB ist nur grob gesetzt (aber bei beiden die gleichen Werte), aber die Ecke hinter dem Glasteller ...

ADD bringt Besserung - aber bläht den Workflow ganz ordentlich auf.



Antwort von Jan Reiff:

diese heftigen Rauschergebnisse decken sich aber nicht mit dem Footage meiner Dragon, bin mir nicht 100% sicher ob das alles okay ist mit dem Footage, also wenn überhaupt sehe ich die beiden Kameras nahezu gleich mit dem aktuellen OLPF ... klar ist auch, etwas näher an den alten OLPF darf es wieder ran im Schattenbereich ...

wen es interessiert, von der Mittagpause ...

http://we.tl/DLrl6BswA9



Antwort von iasi:

Kein Zweifel: In den Lichtern ist der Dragon wunderbar.

Der MX schwächselt bei niedriger Farbtemperatur und LowLight doch erheblich - da hätte ich mir vom Dragon aber eben doch auch eine Verbesserung erhofft - und eigentlich hatte ich anhand des Materials, das ich sah auch den Eindruck, dass dies der Fall sei.

Bin mal gespannt, was Red hier in den nächsten Tagen anbieten wird.



Antwort von Jan Reiff:

mit dem alten OLPF war Dragon auch brutal clean ...

sobald ich die neue Firmware habe teste ich erneut, ... bin mir aber sicher dass sie das recht gut korrigieren werden, auch wenn ich den aktuellen Stand mehr als brauchbar finde - leider sieht keiner mehr die anderen signifikanten Verbesserungen und anscheinend sind die Farben den meisten egal, die sind aber mächtig verbessert worden, Skintones usw

wie gesagt, einfach mal im Da Vinci Farben trennen und das "Oha" ist vorprogrammiert -



Antwort von iasi:

So wünscht sich eben jeder Verbesserungen in den Bereichen, die ihm besonders wichtig erscheinen.
Die Farben sind für mich nun nicht wirklich so bedeutend, wie das, was sich in den Schatten und in den Lichtern abspielt.
In den Lichtern ist der Dragon eine tolle Sache.

Im Keller steht aber zur Zeit leider das Wasser.



Antwort von Jan Reiff:

Skintones sind dir nicht wichtig ????



Antwort von Jan Reiff:

Mr. Land ist auch sichtlich genervt - manchmal laufen bei reduser dann auch zuviele Kleinkinder heulend rum, die einfach nichtmal ne Woche warten können und nur wegen ein paar frames zum Teil auch falsche Schlüsse ziehen. Nochmal: bei meinen Dragon Bilder ist das Rauschen sehr fein und überhaupt nicht so dramatisch wie hier dargestellt. Es hat einen leichten Rotstich, aber ich habe diesen schon mit dem Redcine NR gut wegbekommen, und mir ist, da ich zu 99% Licht dabei habe bei Drehs die Farbreproduktion und Highlights tatsächlich wichtiger -

I"ve said 3 times now that a new firmware and the new OLPF will help with the noise.

The new calibration for the new OLPF does not need to come back to RED. The cameras have been programmed with the new OLPF. The cameras had to come back to RED because as a user, you can't select which OLPF your camera has. So if you swapped OLPFs, and we didn't program that into the camera, all RED and 3rd party software would not know which OLPF settings to use and the color science would all be mixed up.

It feels like we are now talking in circles... I think its time to close this thread down.



Antwort von iasi:

Skintones sind dir nicht wichtig ????

Schau mal, wie viele Grader nach Gefühl an den Farben rumdrehen und sag mir dann mal, warum das nicht gut genug sein soll, was der MX liefert.

Wenn es aber in den Lichtern kritisch wird, ist meist kaum noch was zu retten - das zeigen doch auch deine Beispielbilder.

Ich bin ja mal gespannt, ob Red etwas schneller als BMD ist, und wirklich in den nächsten Tagen schon eine Lösung liefert.

Seit dem letzten "soon" von BMD sind schon wieder mal mehrere Wochen ins Land gegangen. Aber auch wenn Red in so manches Häufchen getreten ist, so dämlich wie BMD haben sie sich bisher noch nicht angestellt.



Antwort von iasi:

Mr. Land ist auch sichtlich genervt - manchmal laufen bei reduser dann auch zuviele Kleinkinder heulend rum, die einfach nichtmal ne Woche warten können und nur wegen ein paar frames zum Teil auch falsche Schlüsse ziehen. Nochmal: bei meinen Dragon Bilder ist das Rauschen sehr fein und überhaupt nicht so dramatisch wie hier dargestellt. Es hat einen leichten Rotstich, aber ich habe diesen schon mit dem Redcine NR gut wegbekommen, und mir ist, da ich zu 99% Licht dabei habe bei Drehs die Farbreproduktion und Highlights tatsächlich wichtiger -

I"ve said 3 times now that a new firmware and the new OLPF will help with the noise.

The new calibration for the new OLPF does not need to come back to RED. The cameras have been programmed with the new OLPF. The cameras had to come back to RED because as a user, you can't select which OLPF your camera has. So if you swapped OLPFs, and we didn't program that into the camera, all RED and 3rd party software would not know which OLPF settings to use and the color science would all be mixed up.

It feels like we are now talking in circles... I think its time to close this thread down.

Jetzt versteh ich"s aber nicht so ganz: Wie kann es denn sein, dass ein neuer OLPF eingebaut, aber die Kamera nicht entsprechend programmiert wurde?



Antwort von Jan Reiff:

doch, sie wurde programmiert.

Also die Coloristen, die ich kenne (Kino, Werbung) sind von den Farben die Dragon bietet fast schon euphorisch begeistert. Gerade die Skintones sind doch eine ganze Ecke nochmal verbessert.

Allgemein hat die Dragon einen anderen "Look" als die MX, den man sehen muss, nicht messbar.



Antwort von iasi:

doch, sie wurde programmiert.

Also die Coloristen, die ich kenne (Kino, Werbung) sind von den Farben die Dragon bietet fast schon euphorisch begeistert. Gerade die Skintones sind doch eine ganze Ecke nochmal verbessert.

Allgemein hat die Dragon einen anderen "Look" als die MX, den man sehen muss, nicht messbar.

Skintones - wie schon gesagt: das ist doch immer auch eine Geschmackssache - wie auch der "Look" - viel Gestaltungsspielraum bietet hier schon das MX-Material.



Antwort von Jan Reiff:

und dann wieder so (reduser):

"Ours finally arrived yesterday after a tortuous journey through the bandit-land known as Malaysia's Customs Office.

After seeing these recent threads about noise and low light performance I was prepared to be a little disappointed. So I took it out on a test shoot last night around Kuala Lumpur, under streetlights, horrible mixed lights sources of a night market and into a nightclub/bars area. I shot everything at 800 ISO, with some nice fast Contax Zeiss lenses and the Sigma 35mm ART, 25fps 180° shutter. All incidental light.

And this morning I'm amazed. The Dragon appears, to me, to be a quantum leap over the MX sensor. There's a little bit of noise in the shadows but it's very analog and entirely bearable. The subtlety is incredible. There's a short album of highlights here.

zum Bild http://imgur.com/a/pwvQE#0

Well done, Red Team. Congratulations on making such a world class product.

>> also: lasst sie noch bisserl rumschrauben, und dann ist es ne Granatenkamera. Punkt.



Antwort von iasi:

Skintones:
http://i.imgur.com/QDtX4Ud.jpg

Dennoch: Diese Aufnahmen aus Malaysia sehen sehr gut aus - vor allem, wenn man bedenkt, dass es hier kein schönes 5000k-Licht gab.
Leider fehlen Belichtungsinfos.



Antwort von Jan Reiff:

... und was lernen wir daraus.

Es gibt viel bla bla, und die Wahrheit liegt gerade in Foren meist dazwischen.

Laut vieler Foren kann mein Mac Pro Eimer gerade mal so DV abspielen und meine Dragon ist buggy. Und Arri kann Krebs heilen.

Wenn"s diejenigen die diesen Dünnschiss verbreiten glücklicher macht, es sei ihnen gegönnt.



Antwort von iasi:

... und was lernen wir daraus.

Es gibt viel bla bla, und die Wahrheit liegt gerade in Foren meist dazwischen.

Laut vieler Foren kann mein Mac Pro Eimer gerade mal so DV abspielen und meine Dragon ist buggy. Und Arri kann Krebs heilen.

Wenn"s diejenigen die diesen Dünnschiss verbreiten glücklicher macht, es sei ihnen gegönnt.

nein - also so leicht kann man es sich doch nicht machen und nur das herauspicken, was einem gefällt.
Die Malaysia-Aufnahmen beiweisen eher noch weniger als die aus der Küche, denn sie sind nicht als RAW vorhanden.

Wäre nichts dran, würde sich Red wohl auch nicht damit beschäftigen.



Antwort von Jan Reiff:

doch, ich kann es mir so leicht machen, weil ich ALLE relevanten Kameras aktuell hier habe: MX, Alexa, Dragon, ... usw

ich habe meine Meinung jetzt dann auch oft genug geäussert, und lese ab sofort weder weitere Forenbeiträge noch andere Outputs zu diesem Thema, sondern drehe mit der Kamera, die für mich das richtige und beste Bild liefert.

Das einzige, was Red "zugegeben" hat ist, dass der alte OLPF rauschfreier war ... aber es ist gerade wieder im Umlauf, dass Dragon massiv rauscht, das ist völliger Nonsens. Das "Küchenbild" ist faktisch viel zu rauschig - da stimmt was Grundsätzliches nicht.

Und wer wirklich eine LOW LIGHT Kamera will, sollte weder zu einer Red noch zu einer Alexa greifen, ... da gibt es Besseres.

Ein kleines Update gebe ich dann sobald die 7S eingetroffen ist.

Bis dahin, Cheers!



Antwort von Jan Reiff:

Doppelpost ...



Antwort von iasi:

Die Diskussion im Reduser-Forum würde nicht so ausufernd laufen, wenn nicht etwas dran wäre.
Ein Problem wird nicht dadurch gelöst, indem man die Diskussion darüber beendet.

Der Red-Oberboss neigt durchaus auch mal ab und zu zu einer trotzigen Kleinkindreaktion - da schließt er also einfach mal einen Thread.

Manche stellten die Frage in diesem Thread, ob sie für LowLight nun besser ihre MX oder ihre Dragon nutzen sollten - da geht es nicht um spezielle LowLight-Kameras ala A7s sondern um das alte und das neue Modell von Red.
Und Red muss hier eine klare und eindeutige Antwort liefern - und die steht noch aus.

Mal sehen, was in den nächsten Tagen von Seiten von Red kommen wird.



Antwort von Jan Reiff:

schau dir doch einfach meine Samples an, welches signal sieht im schatten besser aus ? MX oder Dragon ?
Das Küchenfootage deckt sich nicht mit meinen Resultaten (falsches Blackshading, wer bitte weiss was der Kollege VORHER gemacht hat ?) -
der alte OLPF war rauschfreier, bestreitet keiner. Aber die Aussagen, die MX sei "deutlich" rauschärmer als Dragon mit dem neuen OLPF sind lächerlich.

Wie Land geschrieben: man dreht sich im Kreis ...

Dragon mag nen Tick mehr rauschen, aber dann bitte auch erstmal runterskalieren auf 5 oder 4K und mal die Detailauflösung beachten und die Klarheit der Strukturen.

Und: auch mal Bewegtbilder anschauen ...

Und er hat den Thread auch nur geschlossen, weil einige schlichtweg Unwahrheiten behauptet haben - Stichwort: Kalibrierung usw

Nicht mehr und nicht weniger - und: es besteht kein Kaufzwang. Weder für Dragon, noch für ne Red, noch für irgendwas. Wem"s nicht gefällt, kauft keine, oder mietet keine usw ... Sehe da kein Problem. Auch andere Mütter haben hübsche Töchter.



Antwort von iasi:

Es gibt noch keine Erklärung für die Ergebnisse des Küchen-Clips.

Daher ist die Sache auch noch nicht erledigt.

Und hör mir auf mit diesem "kein Kaufzwang" ... also das ist ja nun wirklich das absolut schwächste Argument.

Da das Ergebnis durch ADD verbessert wird, lässt sich die Sache durchaus eingrenzen und mir scheint daher Red gefordert.



Antwort von Jan Reiff:

nur weil der BMW von Frau X in die Werkstatt muss sind alle BMWs mangelhaft oder wie ?

Ich habe direkt nach Eintreffen der Dragon getestet und war auch überrascht, wie sehr sie rauscht. Dann habe ich bei Temp 65 in Ruhe Black Shading gemacht und es war signifikant besser, noch nicht so gut wie beim alten OLPF aber es macht schon viel aus bei diesem Sensor und System, das auf jegliche interne Verarbeitung verzichtet.

ADD hat damit auch nicht viel zu tun, da der Sensor ja mit dem alten Filter extrem clean war, also ist es schlichtweg der neue OLPF und die letzte Aussage von RED ist (und es gibt reduser aber auch den direkten Kontakt) dass kein neues Einschicken nötig ist sondern es mit Firmware gelöst wird.
Und selbst wenn man sie einschicken muss, mit Red Deutschland ist das stressfreier denn je - ich sehe das auch deshalb so gelassen, weil ich das Bild auch mit dem neuen OLPF bei richtiger Behandlung sauber empfinde und man die Schatten schon so pushen kann, dass es keineswegs ein Drama ist ...
bei dem Pferdebild am Kissen (das in Natura komplett schwarz war, einzige Lichtquelle ist das Licht von hinten) sieht man das benannte "Problem", ein leichtes Chromarauschen ins Rötliche, mit einem simplen NR ist es aber auch weg, ... mit dem alten OLPF war es clean ... aber das ist alles immer noch mitunter das biegsamste Material was ich je gesehen habe, ...



Antwort von Jan Reiff:

wahrscheinlich wird "Black Shading" das Wort des Jahres

http://www.reduser.net/forum/showthread ... r-the-hood



Antwort von Jan Reiff:

Es gibt noch keine Erklärung für die Ergebnisse des Küchen-Clips.

Daher ist die Sache auch noch nicht erledigt.

Und hör mir auf mit diesem "kein Kaufzwang" ... also das ist ja nun wirklich das absolut schwächste Argument.

Da das Ergebnis durch ADD verbessert wird, lässt sich die Sache durchaus eingrenzen und mir scheint daher Red gefordert.

ist kein Argument, sondern ne Fakt. Wenn mich Mängel bei einem Produkt stören kaufe ich es nicht. Gerade diejenigen, die KEINE Dragon haben heulen gerade am lautesten, wenn ich die wäre würde ich dann eben sagen, wat soll"s, schaue ich mir ne andere Mühle an -



Antwort von iasi:

Es geht nicht immer gleich um eine Kaufentscheidung.

Vor allem aber spielt es bei einer Beurteilung eines Produkts keine Rolle, sondern sollte wohl eher die Folge einer Beurteilung sein.

Und wenn ein BMW wegen Mängel in die Werkstatt muss, kann das durchaus etwas über die Modellreihe aussagen.
Sofern BMW das Problem analysiert und eine Lösung findet, ist ja alles in Ordnung.

Red gehört glücklicherweise zu den Firmen, die nach Lösungen sucht.
Ein Problem durch ein anderes zu Lösungen, ist jedoch ein Kompromis - und das scheint es beim neuen OLPF noch zu sein.
Dass noch Verbesserungen möglich sind, zeigt mir das Ergebnis mit ADD.

Übrigens bist du ja scheinbar jemand, der gleich vorn mit dabei ist, wenn es ein neues Produkt gibt - die A7s kaufst du ja auch zeimlich ungesehen.

Problembereiche sollte man zudem wohl möglichst kennen, um ihnen adäquat begegnen zu können. Dass das Blackshading bei Red derart kritisch und wichtig ist, zeigt sich hier ja z.B. wieder mal sehr gut.



Antwort von Jan Reiff:

Huiiii das rauscht aber alles ,...



also bitte, ...



Antwort von Jan Reiff:

und dann wird"s auch langsam nur noch komisch ...

http://www.reduser.net/forum/showthread ... ith-Dragon

1h war"s das Laptop, ...

ich sag ja, was in Foren steht kann man glauben, muss man aber nicht.



Antwort von iasi:

hei ... wir sprechen hier von einem Vergleich von MX und Dragon - der MX gehört noch immer zu einem der besten Sensoren. Unter guten Bedingungen rauscht auch beim MX nichts.

Was mich aber schon interessiert, sind die Extremsituationen. LowLight bedeutet eben meist, dass sehr wenig Licht vorhanden ist und ich vielleicht keine Filter benutzen kann oder dass ich mit Mischlicht zu tun habe.
Oder extreme Kontraste, bei denen bildwichtige Teile im HistogrammHistogramm im Glossar erklärt nach links rutschen, da ich die Lichter schützen muss.
Oder Situationen, bei denen ich die Atmosphäre erhalten möchte - z.B. eine Braut in Weiß und dunkle Anzüge in einer Kirche, wobei ich das Licht der Kirchenfenster mt einfangen möchte. Einer der Fortschritt der Kameratechnik ist doch gerade, dass ich nicht mit riesigem Aufwand alles komplett Ausleuchten und mit Monsterlampen durch die Fenster strahlen muss.

Ich möchte das vorhandene Licht und die Stimmung nutzen und eben nicht alles künstlich ausleuchten. Drehorte und das vorhandene Licht bieten einzigartige Motive.
Und je mehr Möglichkeiten eine Kamera mir bietet, diese Motive einzufangen, desto besser.
Ich bin daher auch scharf auf die Sony A7s, denn mit ihr kann ich wohl auch bei sehr schwachem Licht noch gute Ergebnisse erzielen.

Vom Dragon erhoffe ich mir dieses schöne Auslaufen in den Lichtern, einen noch größeren nutzbaren DR, wie den, den der MX schon bietet, und eben ein unkritischeres Verhalten bei Mischlicht und niedriger Farbtemperatur.
Wobei ich nochmal betonen muss, dass der MX sehr gut ist.
Aber: Das Bessere ist der Feind des Guten.

Würde es nur um perfekte Licht- und Aufnahmesituationen gehen, würde ich wahrscheinlich gar kein Dragon-Upgrade benötigen.



Antwort von Jan Reiff:

wenn Du einmal mit Dragon gedreht hast (und verglichen hast mit MX) willst Du nur noch Dragon.

MX ist ein guter Sensor, Dragon ist ein besserer Sensor.

Das Feeling des ganzen Bildes ist ein anderes. Und es sind dann eben doch die Farben und Highlights, die wichtiger sind als der NoiseNoise im Glossar erklärt Floor im untersten Bereich. Und auch hier hält Dragon die Farben besser.
Du wirst es sehen, und nicht mehr soviel an Rauschen in irgendwelchen Ecken denken, ...
Und: das 6K Bild zu denoisen ist aufgrund des hohen Details ne feine Sache.
Red wird das rötliche Rauschen mit der neuen Firmware eliminieren, und gut is.

Bei der 7S hoffe ich, das man ein möglichst unbearbeitetes Signal rausbekommt.



Antwort von iasi:



Bei der 7S hoffe ich, das man ein möglichst unbearbeitetes Signal rausbekommt.

das sieht leider nicht so aus - daher ist die A7s für mich auch nur ein Werkzeug für ganz bestimmte Aufgaben




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