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Kostenloses Schnittprogramm Avid Media Composer First im Test



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Newsmeldung von slashCAM:



Nach 2 Jahren Wartezeit ist sie endlich da, die kostenlose Einsteiger-Version Avid Media Composer First von Avids professionellem Schnittprogramm Media Composer, die zwa...

Hier geht es zur Newsmeldung auf den slashCAM Magazin-Seiten:
Kostenloses Schnittprogramm Avid Media Composer First im Test




Antwort von cantsin:

Mit anderen Worten, wenn man das Ding benutzt, sitzt man mangels AAF-Export auf einer Insellösung, aus der man sich nur mit einem Upgrade auf die Vollversion herauskaufen kann.



Antwort von Borke:

Schnitt nur für HD Material... es ist nicht mal den Download wert.





Antwort von Axel:

AVID weiß, dass es aus historischen Gründen in Hollywood und im Broadcast-Bereich (noch) fest im Sattel sitzt, hat aber kaum neue Märkte. Gerade heute sah ich einen Clip, in dem Michael Kammes (der in dieser Runde für AVID spricht) die Hintergründe erörtert (Start getimet):


Es ist also nach wie vor wichtig, für bezahlte Schnitt-Jobs AVID zu lernen, aber für kleine oder gar Ein-Mann-Unternehmen ist es nicht die erste Empfehlung. AVID First ist schon dem Namen nach eine Einladung, sich auf die Vollversion einzulassen, aber ich denke mal, das ist ein zu zaghaftes Angebot. In der heutigen Konkurrenz-Landschaft. Das ist wie der Obstkuchen, von dem man beim Bäcker kosten darf, aber nur den Boden. Für's Obst wird die ganze Torte fällig.



Antwort von Darth Schneider:

Ich finde es tönt schon recht interssant, da ich im Moment noch nicht mit 4 K filme. Auch wenn ich nicht ganz verstehe was man mit dem Material machen kann, wenn das exportieren nicht geht. Habe ich da etwas falsch verstanden ? Kann man damit auch direkt BluRays und DVDs brennen ?
Ich habe vor mehr als 20 Jahren, als ich für den Schweizer Sender Star Tv gearbeitet habe, das letzte mal auf Avid geschnitten, ist also schon etwas länger her.
Gruss Boris



Antwort von R S K:


AVID weiß, dass es aus historischen Gründen in Hollywood und im Broadcast-Bereich (noch) fest im Sattel sitzt…

Super. Gerade mal ein sub-2% des Gesamtmarkts fest in der Hand haben. Wer wünscht sich das nicht? 😏

Ich weiß nur, dass es inzwischen an sämtlichen Schulen und Unis bei denen ich unterrichte oder unterrichtet habe, entweder schon seit Jahren oder seit diesem Jahr komplett aus dem Programm geflogen ist.

Für mich ist "First" also bestenfalls nur ein letztes Aufbäumen. Und dann noch nicht mal ein sonderlich gutes oder geschicktes wie's scheint, was obendrein noch locker 5-10 Jahre zu spät kommt. Was für Avid leider auch alles andere als eine ungewöhnliche Vorgehensweise ist.

- RK



Antwort von Drushba:

Avid hat schon einige Vorteile, es ist z.B.das einzige NLE, mit welchem ich GH4 4k Proxy-Material ruckelfrei auf einem alten 2600K Prozessor schneiden kann. Das geht auf meinem System weder mit Proxys aus Resolve, noch mit solchen aus Edius oder Premiere. Einmal erlernt (was zugegeben zunächst mühsam ist), wird Avid zudem sehr komfortabel und man beginnt die Logik dahinter zu schätzen. Was ich hingegen nicht verstehe ist, warum man statt mit so etwas eingeschränktem wie Avid First nicht mit einer kostenlosen Testversion der Vollversion einen Monat lang arbeitet, bei längerem Bedarf danach die Platte bügelt und Avid neu installiert - das kann man beliebig oft wiederholen ;-)



Antwort von blickfeld:


Avid hat schon einige Vorteile, es ist z.B.das einzige NLE, mit welchem ich GH4 4k Proxy-Material ruckelfrei auf einem alten 2600K Prozessor schneiden kann. Das geht auf meinem System weder mit Proxys aus Resolve, noch mit solchen aus Edius oder Premiere. Einmal erlernt (was zugegeben zunächst mühsam ist), wird Avid zudem sehr komfortabel und man beginnt die Logik dahinter zu schätzen. Was ich hingegen nicht verstehe ist, warum man statt mit so etwas eingeschränktem wie Avid First nicht mit einer kostenlosen Testversion der Vollversion einen Monat lang arbeitet, bei längerem Bedarf danach die Platte bügelt und Avid neu installiert - das kann man beliebig oft wiederholen ;-)

totaler quatsch, sowohl premiere als auch resolve laufen mit proxies ruckelfrei. ich denke, das auch andere proggies ohne probleme das mit proxies machen. aber egal. jeder nutzt halt die werkzeuge, die für einen in frage kommen und den job erledigen.



Antwort von R S K:

totaler quatsch, sowohl premiere als auch resolve laufen mit proxies ruckelfrei.

Mit FCP X brauche ich nicht mal Proxies machen. Einfach nativ. Und zumindest mit Resolve 14 (und eine zumindest halbwegs anständige GPU) kann ich mir auch kaum vorstellen, dass das irgendwie realitätsnah ist. Ich würde auch sagen: Unsinn.

Wobei jeder der sich eine GH4, dann aber nur einen 6 Jahre alten Rechner leistet, der muss damit wohl kaum Geld verdienen. Also warum wundern oder beschweren?

Aber immerhin hat Avid scheinbar auch DEN Markt! Es geht aufwärts. 😜

- RK



Antwort von Pianist:

Ich habe vor mehr als 20 Jahren, als ich für den Schweizer Sender Star Tv gearbeitet habe, das letzte mal auf Avid geschnitten, ist also schon etwas länger her.

Und ich habe in diesem Jahr mein 20-jähriges Avid-Jubiläum. Funktioniert vollkommen problemlos, ich mache alle paar Jahre mal ein Update, zuletzt am gestrigen Tage. Hat alles vollkommen problemlos funktioniert, und was ich wirklich beeindruckend finde, dass man auch nach vielen Jahren Projekte öffnen kann, und alles genau da ist, wo es sein soll. So kann man mit wenigen Klicks an einem alten Film was ändern und die Kunden damit superglücklich machen.

Matthias



Antwort von R S K:

… und was ich wirklich beeindruckend finde, dass man auch nach vielen Jahren Projekte öffnen kann, und alles genau da ist, wo es sein soll. So kann man mit wenigen Klicks an einem alten Film was ändern und die Kunden damit superglücklich machen.

Bei welchem NLE genau ist das nicht so?

- RK



Antwort von Peppermintpost:


AVID First ist schon dem Namen nach eine Einladung, sich auf die Vollversion einzulassen, aber ich denke mal, das ist ein zu zaghaftes Angebot. In der heutigen Konkurrenz-Landschaft.

ja da stimme ich dir zu. der mc1st ist wirklich nur für den insel editor geeignet der was anderes als ein schnittsystem auch nicht braucht. gerade alle kommunikations optionen abzuschalten ist für mich der dealbreaker an dem angebot. ich glaube das derjenige der den mc1st benutzen kann auch niemals auf den mc wechseln wird weil er nur profi funktionen dazu bekommt die er sowieso nicht braucht und alle anderen können ihn nicht benutzen weil genau die funktionen fehlen.

die haben mMn ihr angebot nicht wirklich durchdacht und gleichzeitig nicht geschaut was andere kostenlose software heute kann.

auf der anderen seite, schalten sie diese funktionen frei, dann wird die luft für den mc auch wirklich sehr dünn.

in dem video was du gepostet hast, was ich auch echt gut finde weil da alle unterschiedlichen meinungen auch mit guten argumenten belegt werden sagt der avid typ (der 2te mit bart und brille) etwas super wichtiges was auch so ein wenig die problematik vom avid wiederspiegelt. sinngemäß sagt er das avid sich zwar sehr mit infrastuktur fragen auseinandersetzt und viele gute gründe/produkte generiert warum ein avid für eine firma sinn macht, dabei aber den kreativen/gestalterischen ansatz immer mehr aus dem auge verliert und er schliesst sinngemäß ab mit was avid da macht interessiert den cutter überhaupt nicht.

da würde ich wirklich zustimmen und genau das hab ich vor einigen jahren auch bei einer anderen grossen firma erlebt, die mal marktführer war und heute nicht mehr anzufinden ist (obwohl es sie noch gibt) und das ist Quantel. editbox und henry waren beides tolle produkte zu ihrer zeit, die sind dann konsequent nicht wirklich weiter entwickelt worden sondern hatten nur kleine kosmetische änderungen, als die produkte dann nicht mehr tragbar waren haben sie was kompl neues gebaut was für deren artists ein schlag ins gesicht war (ähnlich wie fcpx). entsprechend hat das keiner gekauft, und dann haben die sich nur noch auf firmen infra struktur konzentriert und sind untergegangen. von 90% marktanteil auf 0% in weniger als 10 jahren.

avid braucht dringend innovationen die kreative ansprechen, ich hab keine ahnung ob die diese inovationen tatsächlich nicht mehr haben oder ob sie vom management verhindert werden, aber auf sicht zu fahren ist bei technologieunternehmen definitiv selbstmord.



Antwort von Pianist:


Bei welchem NLE genau ist das nicht so?

Mir wurde gesagt, dass es bei anderen Programmen oft vorkommt, dass alle möglichen Medien- und Effektdateien entweder nicht mehr gefunden werden, oder dass neue Programmversionen keine alten Projekte oder Timelines mehr öffnen können. Vielleicht nicht bei kleinen Versionssprüngen, aber bei größeren.

Matthias



Antwort von R S K:

Mir wurde gesagt, dass es bei anderen Programmen oft vorkommt, dass alle möglichen Medien- und Effektdateien entweder nicht mehr gefunden werden, oder dass neue Programmversionen keine alten Projekte oder Timelines mehr öffnen können.

Ist eben die Frage welche "anderen Programmen" das konkret sein sollen.

Ich für mein Teil habe gerade vor ein paar Wochen ein fast sechs Jahre altes, ziemlich komplexes FCP X Projekt aufgemacht und musste nur auf eine kurze Konvertierung warten und bestenfalls ein fehlendes PluginPlugin im Glossar erklärt nachinstallieren. Was aber mit Sicherheit auch im Fall der Fälle bei Avid plugins so sein wird. Noch ältere Projekte interessieren mich nicht und sind mir noch nie als Anfrage untergekommen.

- RK



Antwort von Drushba:


totaler quatsch, sowohl premiere als auch resolve laufen mit proxies ruckelfrei.

Ich spreche von meinem alten 2600K. Da ruckeln die anderen NLEs im Proxymode gewaltig. Dank Avid spar ich mir so seit Jahren einen neuen PC ;-)



Antwort von Peppermintpost:



totaler quatsch, sowohl premiere als auch resolve laufen mit proxies ruckelfrei.

Ich spreche von meinem alten 2600K. Da ruckeln die anderen NLEs im Proxymode gewaltig. Dank Avid spar ich mir so seit Jahren einen neuen PC ;-)

ich kenne einige firmen die für ihre avids hardware benutzen wo ich mir an den kopf fasse und denke OMG-das zeugs gehört ins museum, aber wenn ich den avid dann benutze läuft der einwandfrei. wir haben auch einen steinzeit rechner in der firma den wir schon 100x austauschen wollten der da aber immer noch rum steht und eigendlich nicht benutzt wird. immer wenn wir so viel zu tuen haben das alle arbeitsplätze belegt sind setzt sich einer an die olle mühle startet den avid und fängt an zu arbeiten. lustigerweise, wenn dann ein schneller arbeitsplatz wieder frei wird und wir sagen wechsel doch dorthin (wir schneiden mit isis im netzwerk ist also problemlos) ist die antwort, wieso? der läuft doch einwandfrei, zu rechnen hab ich ja sowieso nichts. ;-)



Antwort von Jott:

Gibt's bei TV-Zuliefer-Kollegen hier um's Eck auch: ein funktionierendes AVID-Museum. Wird nicht ausgetauscht, war ja mal teuer. Wenn eine simple Bauchbinde fünf Minuten rendert: egal, Rauchpause.



Antwort von Axel:

in dem video was du gepostet hast, was ich auch echt gut finde weil da alle unterschiedlichen meinungen auch mit guten argumenten belegt werden ...

Wobei ich das Gefühl hatte, dass alle rechts vom Moderator Kreide gefressen hatten, damit "kein Blut fließt". Im Hintergrund prangte groß "Lumaforge", und gefunden habe ich den Clip auf fcp.co. Schneiden und zum selben Ergebnis kommen kann mit mit allem, auch mit Hitfilm und Magix, das war der Konsens. Einer (Adobe) sagte, er habe es aufgegeben, die überzeugen zu wollen, die nicht überzeugt zu werden wünschten. Sehr weise.

Mir wurde gesagt, dass es bei anderen Programmen oft vorkommt, dass alle möglichen Medien- und Effektdateien entweder nicht mehr gefunden werden, oder dass neue Programmversionen keine alten Projekte oder Timelines mehr öffnen können. Vielleicht nicht bei kleinen Versionssprüngen, aber bei größeren.

Normalerweise ist es doch umgekehrt: ein mit einer alten Version gemachtes Projekt muss aktualisiert werden, um mit der neuen geöffnet werden zu können. Danach kann es nicht mehr mit der alten geöffnet werden. Es leuchtet mir aber ein, dass größere Änderungen nötig sein können. Wenn das nach 20 Jahren ohne Probleme klappt ist das entweder stark beeindruckend oder zeigt, dass sich nicht viel getan hat. Außer AVID gibt es halt kein Programm, das so lange durchgehalten hat. Premiere sollte laut des oben verlinkten Videos ja fast so lange existieren wie AVID, aber wenn ich mich recht erinnere, wurde es irgendwann, bevor es zu Pro wurde, komplett neu geschrieben. Ältere Projekte konnten trotzdem geöffnet werden, notwendigerweise mit ein paar Einschränkungen. Auch heute können FCP 7 Projekte noch mit FCP X geöffnet werden, mit Send2X (11 €, ein XML-Übersetzer), diverse Plugins werden aber nicht mehr erkannt und sowas. Viele haben auch als reine Fingerübung alte Filme unter Plünderung des Projektbins komplett neu in FCP X geschnitten.

ich kenne einige firmen die für ihre avids hardware benutzen wo ich mir an den kopf fasse und denke OMG-das zeugs gehört ins museum

Vor zehn Jahren hätte man sich nach meinem bescheidenen Durchschnittsrechner die Finger geleckt, und man schnitt trotzdem mit den (damals neuen) Museumsrechnern. Obsoleszenz ist ein Argument. Ganz ernsthaft ein Punkt für AVID (und am stärksten von allen Vergleichsbeispielen gegen Apple). Aber auch modernere Software braucht nicht immer brandneue Hardware.



Antwort von Peppermintpost:

ich fand aber die aussage das man am ende mit allem einen film schneiden kann nicht so schlecht. wenn ich 10 schnittsysteme vergleiche, dann sind die natürlich auch alle in erster linie dafür gedacht und erfüllen auch ihren zweck, aber wenn 10 leute den gleichen ansatz verfolgen, dann wird die lösung sich am ende doch in details unterscheiden. dabei wird es grössere ausreisser geben und es wird ein paar lösungen geben die sich sehr ähnlich sind.

avid, premiere und edius z.b. sind sich super ähnlich, ein cutter wird sich innerhalb eines tages von einem system auf ein anderes einstellen können.
fcpx oder smoke verfolgen aber total andere ansätze, auf die beiden wird man sich wenn man von den "klassikern" kommt nicht so schnell einstellen.
das bedeutet aber nicht das man auf fcpx oder smoke nicht auch zu einem gleich guten ergebniss kommen würde.
wenn man diese diskussion einmal weniger mit emotionen und gut/schlecht führt, dann könnte man ja ggf was dazu lernen. die schnittsysteme haben halt unterschiedliche stärken und schwächen und sich danach für den entsprechenden job für die entsprechende software zu entscheiden würde meines erachtens sinn machen. nur leider kommt es in den meisten fällen nicht dazu weil selbst der rottigste nachteil eines sysems von den fetischisten noch verkauft wird als wäre es die erleuchtung selbst oder unzulänglichkeiten werden schlicht geleugnet obwohl sie für jeden der sich 2 sec damit auseinander setzt sofort erkennbar sind.
das führt halt zu nichts. ich finde es besser sich über die stärken und schwächen im klaren zu sein.

ich fand auch die geschichte - avid ist die buchpresse, premiere ist der drucker, resolve ist der farbdrucker und fcpx ist die webseite nicht schlecht. natürlich ist diese analogie im detail nicht richtig, aber im grundsatz findet man schon viele übereinstimmungen und würde diese analogie wirklich 100% zutreffen, man würde sich doch nicht darüber streiten ob ein drucker oder eine druckerpresse besser ist. oder ein farbdrucker oder eine webseite. das würde doch einfach keinen sinn machen weil es grund verschiedene konzepte sind information an menschen heran zu tragen und alle haben ihre stärken, schwächen und berechtigung.



Antwort von Frank B.:

Mich reizt der Media Composer nicht. Die Lernkurve soll sehr steil sein und es gibt im (Semi-) Probereich auch noch Alternativen. Avid hätte vielleicht die vielen Semiprofessionals, die damals mit Pinnacle Liquid, später Avid Liquid, geschnitten haben, nicht im Regen stehn lassen sollen. Man wollte offensichtlich ganz auf die professionellen Nutzer setzen und ist damit bauchgelandet. Das recht teure (wenn ich mich recht erinnere) Umstiegsangebot an die damaligen Liquiduser haben einige vollzogen. Viele davon haben es bereut, weil der Media Composer doch ganz anders funktionierte und er ziemlich schwer zu erlernen sein soll. Sehr viele Liquiduser sind dann auf Canopus Edius (später Grassvalley) und Magix umgestiegen. Ich zu Edius, was ich nie bereut habe.
Viele User arbeiten nicht in professionellen Teams und sind daher nicht auf Avid angewiesen. Diesen Markt hat Avid verloren und wir ihn durch diese Aktion mit großer Wahrscheinlichkeit auch nicht wieder gewinnen. Und selbst Professionals müssen heute nicht unbedingt zu Avid greifen. Edius und Adobeprodukte arbeiten inzwischen auch in vielen Broadcaststudios und Filmstudios erfolgreich.



Antwort von DV_Chris:

Der Avid MC ist bis zum heutigen Tag die wohl am meisten verbreitete Software im Ausbildungsbereich (FH, Unis, Private wie SAE etc). Dadurch ist über die Jahre hinweg ein Pool an Cuttern entstanden, auf den Produktionen, Sender etc flexibel zurückgreifen können. Was nützt das beste Schnittprogramm, wenn der festangestellte Cutter erkrankt und kein Ersatz da ist?



Antwort von domain:


Avid hätte vielleicht die vielen Semiprofessionals, die damals mit Pinnacle Liquid, später Avid Liquid, geschnitten haben, nicht im Regen stehn lassen sollen.

Ach sieh mal an, ein ehemaliger Avid Liquid-User!
Ich schneide immer noch mit Liquid mit einem Core 2 Duo PC aus 2006. Maßgeblich war die Fähigkeit, dass das alte Liquid nach wie vor die MXF-Files meiner Canon XF100 wie geschmiert importieren und schneiden kann. Primäre und sekundäre Farbkorrekturen normal und bereits damals vieles rasant über die GPU.



Antwort von rush:


Avid hätte vielleicht die vielen Semiprofessionals, die damals mit Pinnacle Liquid, später Avid Liquid, geschnitten haben, nicht im Regen stehn lassen sollen. Man wollte offensichtlich ganz auf die professionellen Nutzer setzen und ist damit bauchgelandet.

Ganz ehrlich: Liquid hatte in meinen Augen überhaupt nichts mit Avid zu tun... es wurde aufgekauft, kurz unter dem Namen weitervermarktet und dann geerdet... aber da war ich auch überhaupt nicht traurig drüber.
Ich meine klar - Liquid brachte einige tolle Tools mit und auch der Workflow war im direkten MC-Vergleich ziemlich spannend und viel innovativer - aber in der Umsetzung haben sie das nie wirklich bis ins Mark hinbekommen. Smart Rendering und Co klangen in der Theorie ganz fein - praktisch ist das Ding aber immer wieder mal abgeschmiert oder das Rendering wurde eben nicht ausgeführt.. es hakelte hier und da an verschiedenen Ecken. Man hätte da sicherlich deutlich mehr Energie hinein stecken können und auch müssen - um aus einem durchaus nutzefreundlichen Liquid ein wirklich attraktives NLE zu basteln... das Potential und auch die Kundschaft wäre gewiss da gewesen... Aber so hat man beide Seiten nicht wirklich erreicht... dem s.g. "Pro-User" war Liquid zu verspielt und vor allen Dingen instabil. Dem (Semi)-Amateur konnte man damit schon begeistern - in der Summe war das NLE dann aber doch zu verbuggt und wurde nicht entsprechend gepflegt. Vielleicht hat das Avid ja auch bewusst so hingenommen um einen Konkurrenten zu verdrängen.

Ich finde die Idee der "First"-Versionen ja ganz nett... der allgemeine Tenor im Software-Bereich geht ja in diese Richtung.... andererseits ist das eben auch immer eine Gratwanderung. Ob man damit nun wirklich die "jungen Wilden" oder gar alte Hasen von anderen NLE's lockt wird sich zeigen müssen... gleiches gilt ja für abgespeckte Anwendungen aus anderen Bereichen... Stichwort Cubase etc.... Die LE Versionen sind für mich aufgrund der Spurbeschränkungen und weiterer Einschränkungen eher unbrauchbar - zumal es Alternativen wie Reaper gibt - potent, mächtig, ressourcenschonend und günstig zugleich. Damit lockt man mich persönlich eher, weniger mit dem alten Mief auf "neu gemacht".

Zu begrüßen bleiben solche Versuche aber sicher allemal... bei mir startete die First Version vom Avid leider nicht komplett durch... daher konnte ich sie nicht in Augenschein nehmen.



Antwort von blickfeld:



totaler quatsch, sowohl premiere als auch resolve laufen mit proxies ruckelfrei.

Ich spreche von meinem alten 2600K. Da ruckeln die anderen NLEs im Proxymode gewaltig. Dank Avid spar ich mir so seit Jahren einen neuen PC ;-)

ich hab hier einen alten 2600k rumstehen. und nein, premiere ruckelt nicht mit proxies, sorry. aber egal. schade, dass es bei dir nicht läuft.



Antwort von Jörg:

kann ich toppen ;-))
Hier steht unter anderem ein I7 920 OC 3.6 aus 2010, da ruckelt aber auch gar nichts an proxies in Premiere ;-))



Antwort von Drushba:



Ich spreche von meinem alten 2600K. Da ruckeln die anderen NLEs im Proxymode gewaltig. Dank Avid spar ich mir so seit Jahren einen neuen PC ;-)

ich hab hier einen alten 2600k rumstehen. und nein, premiere ruckelt nicht mit proxies, sorry. aber egal. schade, dass es bei dir nicht läuft.

Probiers mal GH4 4K Material. Das ist das, wovon ich oben spreche. Wenns damit nicht ruckelt, darfst Du Deinem 2600K PC getrost einen Altar bauen!

Avid ist einfach ein sehr weit entwickeltes NLE. Für den Schnitt ist Avid mir persönlich am liebsten, aber auch ich abeite gerne arbeitsteilig und wenn ich z.B. Motion Design benötige, was über Avid FX/Boris Red hinausgeht, dann heuer ich lieber einen, der das kann ;-).



Antwort von otmar:

Meine 4K-XAVC-L-Daten laufen ohne Proxies in Resolve 14 ruckelfrei. Nur bei den Übergängen holpert's ein wenig.
Gruss Otmar



Antwort von Axel:

Resolve 14 ist auch bei mir (ich nutze es für CC und importiere daher auch XML, habe aber mit Schnitt ein paar Stunden rumgespielt) stabil und sehr schnell. Da ich nie ernsthaft damit geschnitten habe kann ich zu den Schnittwerkzeugen in toto keine Einschätzung abgeben. Die Leistung - und damit meine ich das Ansprechverhalten, wie viele fps z.B. in 4k XAVC angezeigt werden können und nicht, wie lange es im Vergleich rendert - ist sehr gut. Wie überall ist das natürlich konfigurationsabhängig. Wenn ein NLE mehr Pferdestärken braucht, um von Null auf Hundert zu kommen, bitte schön. Solange die auch effektiv genutzt werden. Wie ich schon einmal schrieb, ist der Proxy-Workflow - für 4k-Schnitt ungeachtet der Prozessorleistung ein no-brainer - bei Resolve im Vergleich zu Premiere und FCP X am einfachsten und logischsten. Optimierte Medien nutzen "if available". Und in jedem Fall werden Proxies für das Qualitätsrendern ignoriert. Besser geht's kaum.

Auch zum Blackmagic "Ökosystem" kann ich nichts sagen. Fairlight habe ich nicht angerührt. Bei Fusion ist mir die Lernkurve zu hoch, und ich kenne halt After Effects schon ewig. In der Theorie hätte man Schnitt, Audiobearbeitung, CC und Effekt-Post als Highend-Software kostenlos auf dem Rechner. Und die Energie, die innerhalb weniger Jahre in den Ausbau und die Verbesserung dieser freien Software investiert wurde, brachten die arrivierten, konservativen, "Industrie"-Programme seit ihres Bestehens nicht auf.



Antwort von R S K:

fcpx oder smoke verfolgen aber total andere ansätze

Unsinn. Beide haben, wie jede andere NLE auch, Clips aus einer "Bin" (oder wie es auch gerade im Einzelfall genannt wird) die mit Ins und Outs in eine TimelineTimeline im Glossar erklärt aneinander und über/untereinander mit Insert, Overwrite etc. geschnitten und hin- und hergeschoben werden. Bestenfalls in Sachen Media Management und -Organisation heben sie sich von anderen ab, was aber den Schnitt (wovon ja die Rede ist) als solches nicht im geringsten erschwert. Ganz im Gegenteil, wie man i.d.R. später herausfindet.

Der Avid MC ist bis zum heutigen Tag die wohl am meisten verbreitete Software im Ausbildungsbereich (FH, Unis, Private wie SAE etc).

Was du irgendwie belegen kannst, richtig? Du unterrichtest an diesen besagten Institutionen? Ich schon. Wir reden auch von diesem Jahrzehnt?

Die einzigen Avids die ich noch in Schulen oder Betriebe sehe, sind aus "Legacy"-Gründen noch da um eventuell alte Projekte noch anfassen zu können (da Avid dahingehend ja eine komplette Insellösung ist). Neue Projekte oder gar Updates werden aber schon ewig nich mehr gemacht. Die allermeisten haben es nicht mal an die v6 vorbeigeschafft, da für sie "Never touch a running System" gerade im Kontext von Avid nicht wahrer sein konnte. Support-technisch waren sie immer eine Katastrophe. In einer Schule lief bis zuletzt gerade mal die 5.5.1.

Avid ist einfach ein sehr weit entwickeltes NLE.

Eine NLE welche gerade mal seit 2015 Auflösungen >HD kann (soweit ich informiert bin aber noch immer nicht >4K), noch immer bestimmte Codecs nicht nativ unterstützt und z.T. fast ein Jahr braucht um aktuelle OS Versionen "offiziell" zu unterstützen, als "weit entwickelt" zu bezeichnen, finde ich doch schon ziemlich amüsant. 😄

- RK



Antwort von blickfeld:



ich hab hier einen alten 2600k rumstehen. und nein, premiere ruckelt nicht mit proxies, sorry. aber egal. schade, dass es bei dir nicht läuft.

Probiers mal GH4 4K Material. Das ist das, wovon ich oben spreche. Wenns damit nicht ruckelt, darfst Du Deinem 2600K PC getrost einen Altar bauen!

Avid ist einfach ein sehr weit entwickeltes NLE. Für den Schnitt ist Avid mir persönlich am liebsten, aber auch ich abeite gerne arbeitsteilig und wenn ich z.B. Motion Design benötige, was über Avid FX/Boris Red hinausgeht, dann heuer ich lieber einen, der das kann ;-).

dem proxies ist ziemlich egal, welches material ausgangsmaterial war. aber ja, auch die laufen mit proxies butterweich. ganz ehrlich, wenn das nicht der fall sein sollte, ist dein pc entweder defekt, fehlerhaft aufgesetzt oder die proxies wurden falsch erstellt. mehr möglichkeiten sehe ich nicht. aber vielleicht irre ich auch. welchen codec hast du denn bei den proxies verwendet?



Antwort von Frank B.:



Avid hätte vielleicht die vielen Semiprofessionals, die damals mit Pinnacle Liquid, später Avid Liquid, geschnitten haben, nicht im Regen stehn lassen sollen. Man wollte offensichtlich ganz auf die professionellen Nutzer setzen und ist damit bauchgelandet.

Ganz ehrlich: Liquid hatte in meinen Augen überhaupt nichts mit Avid zu tun... es wurde aufgekauft, kurz unter dem Namen weitervermarktet und dann geerdet... aber da war ich auch überhaupt nicht traurig drüber.
Ich meine klar - Liquid brachte einige tolle Tools mit und auch der Workflow war im direkten MC-Vergleich ziemlich spannend und viel innovativer - aber in der Umsetzung haben sie das nie wirklich bis ins Mark hinbekommen. Smart Rendering und Co klangen in der Theorie ganz fein - praktisch ist das Ding aber immer wieder mal abgeschmiert oder das Rendering wurde eben nicht ausgeführt.. es hakelte hier und da an verschiedenen Ecken. Man hätte da sicherlich deutlich mehr Energie hinein stecken können und auch müssen - um aus einem durchaus nutzefreundlichen Liquid ein wirklich attraktives NLE zu basteln... das Potential und auch die Kundschaft wäre gewiss da gewesen... Aber so hat man beide Seiten nicht wirklich erreicht... .

Genau das wollte ich ja auch sagen mit meinem Post. Man hätte zweigleisig fahren können indem man Liquid auf dem Semipro- und Amateurmarkt halten müssen. Da hätte man schon etwas investieren müssen, hätte aber wahrscheinlich die ganzen Kunden, die zwangsläufig zu Edius, Magix und Adobe gewechselt sind, halten können. Was soll diese Aktion jetzt? Doch genau diese Kunden wieder zu locken? Mit einem Programm, das kompliziert zu erlernen ist und das nichtmal 4K bearbeiten kann? Denken die, so viele Cutter wollen noch auf die Vollversion aufspringen, weil die irgendwo noch Standard ist?



Antwort von Axel:

Was soll diese Aktion jetzt? Doch genau diese Kunden wieder zu locken? Mit einem Programm, das kompliziert zu erlernen ist und das nichtmal 4K bearbeiten kann? Denken die, so viele Cutter wollen noch auf die Vollversion aufspringen, weil die irgendwo noch Standard ist?

Wenn du als Cutter einen Job suchst stehen die Chancen nicht schlecht, dass du gefragt wirst, ob du auf AVID schneiden kannst. Kannst du es nicht, wirst du nicht genommen. Der Grund sind bestehende Infrastrukturen. AVID ist halt ein alter Standard. In den Studios stehen Schnittplätze, die jede Menge proprietäre Peripherie haben, die auf AVID abgestimmt ist. Da geht's nicht nur um sowas wie fehlende Treiber, da geht's um Hardware, brokatummantelte Kabel mit Bakelitsteckern, überspitzt gesagt. Und, wichtiger, Workflows. Alte Hasen mit gelockten Brusthaaren sitzen neben der Kaffeemaschine und singen if I can make it there, I'll make it anywhere. So in der Art. Es gibt viele "rants" von Einsteigern über AVID, in denen demonstriert wird, warum es in deren Ansicht so kompletter Schrott ist. Die Beispiele zeigen, dass es zuerst und vor allem völlig benutzer-unfreundlich und unintuitiv ist. Man lese dann die Kommentare der eingeschworenen AVID-Cutter. Du kannst nicht erwarten, nachdem du einen Papierflieger wie Sony Vegas in die Luft gekriegt hast, auch eine Boeing 747 fliegen zu können. Na toll!

Dass in einer Welt, in der nicht mehr mit Filmscan-Intermediates oder auf Band geschnitten wird, sondern von A-Z digital, das alles nicht mehr wichtig ist, spielt also nur eine Rolle, wenn jemand selbst entscheidet, wie er am besten zum selben Ergebnis kommt (siehe NLE-Diskussion oben). Dafür waren die Zeiten eben nie besser. Und ich schätze du hast Recht. Ein Amateur, Semiprofi, Kofferraumproduzent oder Neugründer einer Medienproduktion wird eher zu dem Schluss kommen, dass AVID first das Letzte ist. Oder zumindest das Letzte, was er unbedingt braucht.



Antwort von Salcanon:

Witzig... 1994 sass ich ohne Handbuch vor Premiere und Media Composer und hatte die freie Wahl, auf welchem Programm ich
einen Kurzfilm schneide und zwei Tage Zeit, mich einzuarbeiten. Der MC hat gewonnen, soviel zum heutigen Vorwurf der Kompliziertheit.
Trotzdem wurde ich nie ein Fan, die Arbeit in der TimelineTimeline im Glossar erklärt ist mir bis heute zu unintuitiv. Und ich hasse die für die Bugs, die über viele Programmmversionen durchgezogen wurden oder solch einen Schwachsinn, dass die zu Version 8.6.5 wichtige Funktionen (Z.B. Render In-Out) woanders hingelegt haben, als hätte man beim Auto nach 23 Jahren Gas und Bremse vertauscht.
MC habe ich nur im Brotjob bei einem Fernsehsender,MC @ home? Einmal getestet und schon beim Import aus dem Source Browser der erste Absturz. Nö, deshalb bleiben MC und MCFirst zu Hause aussen vor. Da regiert noch immer FCP7, (mit MC Tastaturbelegung) dass alle Mängel von MC umschifft hat und das ich noch immer liebe und nutze. 4K kein Problem, da zum Glück Quicktime bis UHD unterstützt... Mann muss nur halt "Offline" in HD arbeiten, bevor man den Picture Lock macht und in UHD relinkt. Da es eigene Projekte sind, habe ich auch nicht den Zeitdruck, nativ in 4k zu arbeiten.



Antwort von Peppermintpost:

ja die avid lernkurve. wenn ich avid mit premiere vergleiche, dann ist premiere definitiv leichter zu bedienen. einen ordner mit footage direkt ins programm ziehen und dann vom programm in die timeline und jede länge dann direkt in der timeline per drag n drop zu ändern, ja einfacher gehts halt nicht mehr. das stimmt schon. das sind beim avid definitiv ein paar klicks mehr. aber hat das wirklich was mit schnitt zu teuen was ich da gerade beschrieben hab? ich glaube nicht. auch wenn das funktioniert und hier und da mal anwendung findet, aber filmschnitt geht doch eher so das man sich sein footage ansieht, dabei seine in und out points festlegt, das in die timeline schneidet, sich den schnitt dann ansieht und ggf noch mal um das eine oder andere frame zurecht trimmt. und wenn man seine erste schnitt version beisammen hat wird man idr auch noch den einen oder anderen schnitt austauschen, entfernen oder einen neuen einfügen. das ist die basis jeden filmschnitts. multicam schnitt, effekte oder sonstwas, das kommt alles nur bei einigen wenigen projekten vor. die haupt beschäftigung beim schnitt ist das selektieren der clips, in und out festlegen und die reihenfolge in der timeline finden und aufs frame genau zurechtschleifen. und dieser arbeitsablauf unterscheidet sich in keinem einzigen schnittprogramm. entsprechend ist die lernkurve da auch immer die gleiche.
jedes programm hat natürlich seine eigenarten, das ist klar. bei avid kriegen einige einen anfall wie man in der timeline die spuren linken und unlinken muss wenn man später was einfügen oder entfernen will. oder das nesting beim avid ist auch nicht jedermanns sache. aber genau diese kleinigkeiten die nerven hat doch genau jedes schnittprogramm, und die muss man halt kennen oder es geht halt nicht. bei premiere ton und bild einzeln zu editieren, dazu muss ich erst einmal unlink drücken, und da muss ich auch wissen das es diese funktion gibt und die muss ich auch erst einmal finden. so hat jedes einzelne schnittprogramm seine tücken. avid ist bestimmt nicht das einfachste schnittprogramm auf dem markt, das würde ich nie behaupten, aber das ich jetzt 2 wochen brauche um einen avid zu bedienen und premiere in 2 stunden lerne, das ist definitiv nicht der fall.

als ich mit avid angefangen hab musste man mir zeigen wie ich die farben bei einer betacam sp einstelle, man musste mir zeigen das es wichtig ist beim digitalisieren den timecode an zu schalten und das ich beim digitalisieren am mischpult den audio ausgang vom avid zu drehe weil es sonst ganz gewaltig in den lautsprechen hupt wenn ich das band raus drücke. das wars dann aber auch, danach hab ich angefangen zu schneiden, natürlich zuerst mal mit der maus und langsam und der rest kam dann learning by doing.
hab ich im ersten jahr avid auch mal ins handbuch gesehen? ja klar. musste ich mir zeigen lassen wie batch digitize funktioniert? ja klar. musste man mir erklären was die ganzen edl formate bedeuten? ja klar. aber ich hab dennoch am ersten tag an dem ich am avid gesessen hab angefangen zu schneiden.

wie einfach muss es denn werden?



Antwort von R S K:


Witzig... 1994 sass ich ohne Handbuch vor Premiere und Media Composer und hatte die freie Wahl, auf welchem Programm ich
einen Kurzfilm schneide und zwei Tage Zeit, mich einzuarbeiten. Der MC hat gewonnen, soviel zum heutigen Vorwurf der Kompliziertheit.

Genau. Weil die Versionen (und sonstigen, verfügbaren Alternativen) aus 1994 auch nur im entferntesten mit den "heutigen" was zu tun haben. 🙄

- RK



Antwort von rush:



Eine NLE welche gerade mal seit 2015 Auflösungen >HD kann (soweit ich informiert bin aber noch immer nicht >4K), noch immer bestimmte Codecs nicht nativ unterstützt und z.T. fast ein Jahr braucht um aktuelle OS Versionen "offiziell" zu unterstützen, als "weit entwickelt" zu bezeichnen, finde ich doch schon ziemlich amüsant. 😄

- RK

Wir wissen ja mittlerweile das du hier der große "Final Cut" Fan bist und die Software wohl auch entsprechend schulst - was völlig okay ist.

Aber deine "angeblichen" Infos bezüglich AVID sind eben teilweise schlichtweg falsch... denn das Avid bereits seit 2015 8K unterstützt ist nun wirklich nicht schwer herauszufinden - und in welchen CodecCodec im Glossar erklärt man unterwegs ist oder sein möchte hängt doch von unzähligen Faktoren ab...

Niemand sagt das Avid perfekt ist wenn du den Thread verfolgst - aber es anhand falscher Informationen kleinzureden bringt hier auch niemanden etwas... schon gar nicht dem User oder Cutter der vielleicht auch offen für andere Systeme sein möchte oder muss.



Antwort von Alf_300:

Kostenloses Schnittprogramm Avid Media Composer First mit Youtube Export
was gibts da zu mekern ?



Antwort von Peppermintpost:

ich hab es jetzt auch mal runter geladen und auf meinem spiele rechner installiert (win8.1). ich wollte das ding jetzt nicht zu sehr stressen, ist ja für hobbyisten gedacht, also hab ich erstmal 8k red footage eingeladen. das ist natürlich der komplette horror, weil es nicht geht. ich musste das red plugin kostenlos von avid runterladen und installieren. hat fast 2 minuten gedauert. danach lief es natürlich einwandfrei.
das ganze durchscrawlen, playback, in/out, insert edit etc. geht butterweich, da gibts nichts zu meckern. in der timeline als geschnittene sequenz ist hier und da mal ein kleiner ruckeler. bei einem clip hat es sogar sehr geruckelt. also rechtsklick auf das footage und transcod funktioniert natürlich super und dann ruckelt natürlich auch so garnichts mehr, ist ja klar, aber wer will das schon, also hab ich es gleich nochmal auf dem gleichen rechner in premiere und im resolve versucht.

resolve läuft mit 5-7fps, premiere in full res aber in HD timeline geht einmal garnicht, das stottert noch mehr als resolve. aber in halber auflösung war es dann halbwegs so wie im avid.
ich hab dann das footage im resolve nochmal schnell umgewandelt in dnxhd185 und das in den avid per link geladen, wie erwartet geht das natürlich auch butterweich ohne irgend eine zuckung.

exort aus dem avid geht entweder in dnxhd185 oder h264. wer also noch ein bissel an den farben schrauben will oder grafik drauf legen möchte oder sonstwas und mit den featuren vom avid nicht ausreichend bedient ist, für den sollte die dnxhd qualität ja zufriedenstellend funktionieren.

für den profi mag das nicht 100% zufriedenstellend sein keine aaf exportieren zu können, und das ist auch für mich der dealbreaker, aber das ist eine kostenlose software für einsteiger, und als solche funktioniert das ding einwandfrei.

was ich ganz nett finde ist das sie diese elendige endlos lange liste in den setups jetzt mal drastisch gekürzt haben, die workspace setups mit fullscreen playback ist nett und der fullscreen playback funktioniert auch gut. und was ich echt klasse finde ist der media browser. ist der inzwischen auch in normalen composter? nettes feature, damit gehts jetzt in der tat wie in premiere, drag n drop.

also bei aller kritik, das ding funktioniert.



Antwort von Frank B.:

Denke, es kann kein 4K bearbeiten? Wie kann es dann 8K Footage?



Antwort von Peppermintpost:

es kann nur hd oder kleiner ausgeben - einladen kannst du alles



Antwort von R S K:

Wir wissen ja mittlerweile das du hier der große "Final Cut" Fan bist und die Software wohl auch entsprechend schulst

Das das hat was genau womit was zu tun? Denn ich habe nicht mit einem Wort FCP oder PPro, Edius oder irgendeine andere NLE erwähnt. Es also irgendwie auf die recht abgedroschene "Fanboy!"-Schiene abschieben zu wollen zeigt eigentlich nur ein Mangel an echten, sachlichen Argumente, meinst du nicht? Aber demnach bevorzugst du also keine NLE, arbeitest mit allen zu gleichen Teilen, kennst dich auch mit allen hervorragend aus und argumentierst dadurch 110% unbefangen? Natürlich nicht und auch überhaupt nicht scheinheilig.

- was völlig okay ist.

Na ein Glück. 😄

Stell dir vor, ich habe auch nichts dagegen wenn andere Avid oder sonst irgendwas benutzen wollen! Super. Konkurrenz belebt das Geschäft. Könnte mir nicht mehr egal sein. Ich teile lediglich meine Meinung zu bestimmten Aussagen mit.

… denn das Avid bereits seit 2015…

Den Punkt als solches hast du also nicht verstanden (verstehen wollen?). Es als "NLE Wars!" hinstellen zu wollen ist aber auch wieder völlig typisch hier, wo meine persönliche Präferenz dummerweise nichts mit dem Thema zu tun hat, noch irgendwas an den Tatsachen ändert. Bereits seit 2015? 😄 Du weist aber schon wie viel später das ist als nahezu alle anderen auf dem Markt? Da muss ich nicht mal FCP für ein Vergleich heranziehen. "Bereits" seit 2015. Schon irgendwie lustig, vor allem im Kontext von "weit entwickelt".

Darum ging es. Es ist also scheinbar eine reine Definitionsfrage.

Was also war an meiner Aussage an sich falsch, ausser vielleicht die 4K? Ich habe tatsächlich auf Anhieb nichts ausser der Wiki-Seite finden können, wo eben nirgends die Rede von irgendwas über 4K war. Und Avid selbst redet nur von 2 und 4K "VIEWING" und vor allem nur in Verbindung mit zusätzlicher Hardware, "using Avid Artist | DNxIQ or any third-party Open I/O-compatible hardware". Darfst mich gerne über die Einzelheiten aufklären und erklären wie es weiter ist als PPro oder Resolve bzw. überhaupt an sie heranreicht was das angeht (Stichwort "Auflösungsunabhängig").

Was allerdings "… in welchen CodecCodec im Glossar erklärt man unterwegs ist oder sein möchte hängt doch von unzähligen Faktoren ab..." überhaupt heissen soll, wie es meine Aussage als "falsch" oder als "kleinredend" qualifiziert, weiß ich leider auch nicht. Kann ich jeden beliebigen, momentan aktuellen und relevanten CodecCodec im Glossar erklärt nativ und in voller Auflösung in MC importieren und ohne transcodieren zu müssen bearbeiten oder kann ich es nicht? Ich weiß es nicht. Darfst mich gerne aufklären.

Im übrigen schon sehr interessant, dass nirgends ein Video davon zu finden ist wie ein Avid überhaupt 4K RED "butterweich" abspielt (nicht mal annähernd) und das auf nicht-"spiele" Rechner. Komisch, oder? Wehe dem der Böses denkt. 😏

- RK



Antwort von rush:

In jeden Release Notes, auf den Seiten von Avid oder wegen mir auch entsprechenden Videos zur 8.4er Version vom MC wird mehr als deutlich beschrieben das 8K Auflösungen seit 2015 mit dabei sind.... Wenn du das via Google nicht binnen 10-30 Sekunden heraus bekommst - tut es mir leid.

Das war der Punkt mit dem ich Bauchschmerzen hatte, denn du hast Avid als nicht >4k fähig bezeichnet und ich habe gesagt das er es seit 2015 kann.
Nicht mehr, nicht weniger. Bleib also auf dem Boden der Tatsachen.



Antwort von Funless:


Bleib also auf dem Boden der Tatsachen.

Auf dem Boden der Tatsachen zu bleiben ist - glaube ich - bei diesem betreffenden User äußerst schwer. Denn um auf dem Boden bleiben zu können, bedarf es zumindest den Willen für dies hier:

wenn man diese diskussion einmal weniger mit emotionen und gut/schlecht führt, dann könnte man ja ggf was dazu lernen. die schnittsysteme haben halt unterschiedliche stärken und schwächen und sich danach für den entsprechenden job für die entsprechende software zu entscheiden würde meines erachtens sinn machen.

Aber dass genau dieser Wille vorhanden ist, wage ich beim Lesen der Postings des FCPX Evangelisten stark zu bezweifeln. Denn eigentlich hätte dieser Thread mit Peppermintposts Aussage beendet sein können, doch es kam anders ....



Antwort von R S K:

wird mehr als deutlich beschrieben das 8K Auflösungen seit 2015 mit dabei sind....

Gut. Dann eben konnte nicht bis vor kurzem? Es ging schließlich um das "weit entwickelt", nichts anderes. Nur du und dein Nachfolger meinen es wieder zu einem "NLE War!!" machen zu müssen, mangels was sachlichem. Na dann kann es also bis zu 8K. Irgendwie. Super! My bad!

Und doch bleiben die anderen Fragen zum wie etc. unbeantwortet. Es wird lieber nur das peinliche "Evangelisten" Geschwätzt weitergeführt. Okay. Wenn man sonst keine echten Argumente oder sinnvolles beizutragen hat, sondern nur anonyme Kindergartenhetze… na dann.

Als ob ICH es für nötig befunden hätte andere NLEs ins Spiel zu bringen. Verstehe. Freudsche Projektion vom feinsten. 😂

- RK



Antwort von Axel:

... Denn um auf dem Boden bleiben zu können, bedarf es zumindest den Willen für dies hier:

wenn man diese diskussion einmal weniger mit emotionen und gut/schlecht führt ...

... eigentlich hätte dieser Thread mit Peppermintposts Aussage beendet sein können, doch es kam anders ....

Jeder hätte jetzt die Möglichkeit, AVID first auf seinem Rechner zu installieren und es zu erlernen. Das allein würde mich berechtigen, Aussagen über "gut / schlecht" zu treffen. Ich habe also Vorurteile und Verallgemeinerungen verbreitet.

Wenn FCP-Evangelisten predigen, könnten Andersgläubige einfach der Veranstaltung fernbleiben. Aber sie fühlen sich oft bemüßigt, das einseitige Lob zu korrigieren: durch Vorurteile und Verallgemeinerungen. Aber nur die persönliche Erfahrung (nicht nur eines Nachmittags) mit FCP berechtigte sie, Aussagen über "gut / schlecht" zu treffen.

Leider kann man die, die die Frohe Botschaft nicht wollen, nicht mehr auf den Scheiterhaufen schmeißen. Das ist gegen die Forum-Regeln.



Antwort von R S K:

Wenn FCP-Evangelisten predigen… das einseitige Lob…

Darfst gerne genau aufzeigen wann und wo das hier passiert sein soll. Die Aussage suggeriert zumindest dass jemand es hat, also nehme ich an ich? Dann bitte. Sonst missverstehe ich wohl den Tenor der Aussage.

- RK



Antwort von Axel:


Wenn FCP-Evangelisten predigen… das einseitige Lob…

Darfst gerne genau aufzeigen wann und wo das hier passiert sein soll. Mh? Die Aussage suggeriert zumindest dass jemand es hat, ich nehme an ich? Dann bitte.

- RK

Wir müssen Funless fragen, wen von uns beiden er gemeint hat:

Aber dass genau dieser Wille vorhanden ist, wage ich beim Lesen der Postings des FCPX Evangelisten stark zu bezweifeln.

Das Madig-Machen von AVID durch mich, dich oder irgendeinen noch versteckten Defätisten hat ja auch was von einer Retourkutsche. Beobachtung: nenne den Thread "Probleme mit FCP", dann bleiben User unter sich, und Sachlichkeit herrscht. Nenne den Thread - nur um Beispiel "Kostenloses Schnittprogramm FCP X FIRST im Test", und Gastposter von Adobe, Edius und AVID fühlen sich eingeladen.

Übrigens: bitte immer alles wörtlich und todernst nehmen, was ich schreibe!



Antwort von R S K:

Wir müssen Funless fragen, wen von uns beiden er gemeint hat

Ah. Dann war's letzteres. Alles klar. 👍🏼

- RK



Antwort von Jott:

In den 90ern war ich freudiger AVID-Nutzer, sogar ein bisschen als Evangelist tätig. Als noch kaum jemand kapiert hatte, was eine Maus an einem Schnittplatz zu suchen haben könnte, oder überhaupt an einem Rechner, der damals normalerweise nur grüne oder bernsteinfarbene Zeichen von sich gab.

Das mit der hohen Lernkurve als Kritik an AVID ist mir völlig unverständlich. Kann ich mir nur damit erklären, dass keiner sich mehr dazu herablässt, ein Handbuch zu lesen. Die ersten Seiten wenigstens. Ich dachte eigentlich, dieses Phänomen sei nur fcp x-spezifisch, weil das von einer Generation benutzt wird, die gar nicht mehr lesen kann. Falsch gedacht! :-)



Antwort von Jörg:

weil das von einer Generation benutzt wird, die gar nicht mehr lesen kann

prekär wäre allerdings der Umkehrschluss, dass das von der Vorgängergeneration Gelesene, von ihr auch verstanden würde ;-))



Antwort von Funless:

Dass Onkel Funless' geschriebenen Ergüssen hier im Forum mehr Bedeutung zugewiesen wird als es angebracht wäre, sollte aus meiner Sicht als erstes festgehalten werden.

Wir müssen Funless fragen, wen von uns beiden er gemeint hat:

Aber dass genau dieser Wille vorhanden ist, wage ich beim Lesen der Postings des FCPX Evangelisten stark zu bezweifeln.

Weder benutze ich den AVID MC, noch FCPX. Beides habe ich in Vergangenheit auch nie genutzt, respektive bedient. Die letzte FCP Version an der meine Wenigkeit ein Projekt geschnitten hatte (Canon HV20 HDVHDV im Glossar erklärt Material und dauerte übrigens länger als einen Nachmittag) war die Nummer Sieben. Hatte mir damals sehr gefallen, fand' ich intuitiv, war flott sowie durchdacht und im gesamten gefiel es mir sehr, so dass ich damals beschloss, dass wenn ich mir jemals einen Mac zulegen sollte dieses NLE meine erste Wahl werden würde. Nur kam es aus verschiedenen Gründen bisher nicht dazu mir einen Mac zuzulegen, ich blieb also bei Windows und landete bei Premiere. Ist für meine Anforderungen und Bedürfnisse okay, alles was ich machen will, kann ich damit machen und gut ist.

AVID hat mich nie interessiert, gleichwohl verfolge ich jedoch aus Neugierde (hab' nichts dagegen mal immer wieder etwas neues zu lernen und ich gestehe: auch mit etwas Hang zum Entertainment) die Diskussionen darüber.

FCPX andererseits interessiert mich schon und bei meinem Plan auf Final Cut Pro (diesmal mit einem X dahinter) umzusteigen, wenn ich denn mal einen Mac besitze hat sich nichts geändert. Auch wenn sich FCPX zu FCP7 offenbar abgrundtief unterscheiden mögen kann ich mir vom logischen Aspekt her nicht vorstellen, dass die X nicht auch ein NLE sein würde, welches die selben Attribute aufweist die ich oben bereits bzgl. Sieben aufgezählt habe nur eben anders. Kann natürlich sein, dass ich mich da irre denn ein Hellseher bin ich nicht. Doch dank der 30 Tage Testversion sollte ich doch hoffentlich in der Lage sein mir ein Urteil zu fällen. Davon abgesehen finde ich 330,00 Euro für'ne perpetual Lizenz mit lifetime Update Subscription jetzt auch wirklich nicht teuer.

Darum verfolge ich auch (und sogar noch intensiver als bei AVID) alle Themen und Threads hier im Forum rund um FCPX, erst recht wenn von User(in) Iks-ipsilon Feature/Workflow Fragen gestellt werden. Denn sich vorab über mögliche Gegebenheiten schlau zu machen, die mich irgendwann auch betreffen könnten kann aus meiner Sicht nicht schaden.

Wenn denn dann allgemeine und/oder spezielle FCPX Fragen gestellt werden haben wir Einerseits einen FCPX-User der sich mit seiner Expertise und einer Engelgeduld die Mühe macht die Fragen in konstruktiver Art und Weise mit einer angenehmen Schreibe zu beantworten, der sich nicht mal zu schade ist Schaubilder und Screenshots mit hinweisenden Grafiken zu erstellen und on top noch nützliche Zusatzinformationen zur Verfügung stellt und der auch dafür ziemlich oft (aus meiner Sicht nicht oft genug) ein dankbares Feedback von einigen Iks-ipsilons bekommt.

Dann haben wir hier Andererseits einen anderen FCPX Experten (was ich mir nicht anmaßen möchte zu bezweifeln) der bei jeder Gelegenheit mit allen Mitteln der kursiven sowie fetten Typografie plus des Ziehens von allen Emoji Registern in seinen Postings alles andere als das Fehlen von Emotionen jedoch dafür eher das Bild eines Rumpelstilzchens am Lagerfeuer suggeriert.

Hmmm ... ich denke die Frage, wen ich als FCPX-Evangelisten gemeint habe (und das bewusst mit abwertender Absicht, denn ein Technology Evangelist ist eigentlich per se nichts negatives) sollte damit beantwortet sein.



Antwort von rush:


Nur du und dein Nachfolger meinen es wieder zu einem "NLE War!!"

Weder ich noch einer meiner "Nachfolger" hier im Thread hat jemals das Wort "NLE War" in den Mund genommen und auch nicht mal ansatzweise davon geschrieben. Ich unterbitte mir einfach solche unnötigen und falschen Unterstellungen hier.

Ich habe mal mit AVID angefangen, später auch Final Cut zwischen den Fingern gehabt - genau wie Liquid und lange Zeit Premiere - und vor einiger Zeit bin ich halt wieder woanders gelandet. Daher kann ich deine Argumentation leider nicht nachvollziehen in der Du mir einen angezettelten "NLE War" attestieren magst. Wie kommt man überhaupt auf sowas? *schulterzuck*

Ich für meinen Teil bin hier langsam raus aus dem Thread wenn Diskussionen auf dieser Ebene teils völlig abdriften und es eher darum geht wer den "Größeren" hat.

Es ist doch völlig normal das sich Leute eher für die Software interessieren, die sie aktuell in Verwendung haben. Aber mal über den Tellerrand zu schauen hat doch noch niemanden geschadet - insbesondere wenn sie "für lau" daherkommt. Ein Resolve für um 300€ würde sich doch auch keiner "blind" kaufen. Aber die "kostenlose" Variante scheint ja dennoch viele zumindest mal zu interessieren... sei es für einen ersten Eindruck oder aber auch um sich ein wenig darauf einzuarbeiten und Erfahrung zu sammeln.

Ich kann eigentlich nur jedem Cutter und insbesondere auch Trainer empfehlen sich mit den Konkurrenz-Produkten zu beschäftigen. Einerseits um keine falschen Informationen belanglos in den Raum zu werfen - und zum anderen um auch einfach sinnvoller und gezielter argumentieren zu können warum ein Programm xyz für einen bestimmten Kunden womöglich die schlauere Lösung ist im Vergleich zur Konkurrenz.
Fühle Dich jetzt nicht wieder direkt angegriffen - das war eine allgemeine Aussage und nicht personenbezogen! easy going ;)



Antwort von Peppermintpost:

es gibt einfach fakten die gegen jedes existierende schnittsystem sprechen und natürlich gibt es auch fakten die für jedes existierende schnittsystem sprechen. leider haben das einige evangelisten noch nicht geschnallt, keine ahnung warum, dem auf den grund zu gehen würde wohl länger dauern.

jedenfalls ist es unerträglich wenn man einen nachteil anspricht dann sofort als vollpfosten der nur zu blöd ist das zu kapieren abgetan wird. das durchaus menschen dinge als nachteile empfinden die auf unzulänglichkeiten in der bedienung zuruckzuführen sind ist ja klar, das kommt immer wieder vor. aber wenn man von nachteilen spricht die die überwiegende mehrheit auch als solche so empfindet, dann scheint ja das problem ein grundsätzliches zu sein und augenscheinlich auch über die unfähigkeit der richtigen bedienung hinaus zu gehen.

und da hat funless dann genau recht wie er es beschreibt, es gibt halt menschen die dann mit schaubildern, erklärungen und tutorials kommen und andere die propaganda und billige polemik als lösungsansatz bevorzugen.

komischer weise ist es aber hier im forum so, wenn jemand was negatives über edius oder magix oder premiere sagt, dann ist die diskussion meistens sehr schnell vorbei und entweder eine lösung gefunden oder man ist sich halt einig nicht einig zu sein.

bei avid und fcpx werden es aber immer gleich 10 seiten, ist doch komisch oder nicht?
und bei aller liebe, aber ich habe nicht den eindruck das avid fans keine kritik vertragen, im gegenteil, die meisten avid fans (ich bin selber einer) schimpfen auf den avid das sich die balken biegen. also unfähigkeit kritik anzunehmen scheint mir bei den avid fans nicht der fall zu sein.

also wenn funless schreibt er hat keinen bock auf avid und er kommt mit premiere super zurecht und wenn er mal einen mac haben sollte hat er grossen bock darauf fcpx zu testen, also das macht ihn für mich weder zu einem ignoranten oder gar idioten noch triggert es mich in irgend einer weise. ich würde ihm empfehlen sich den avid mal anzusehen um zu schauen ob er wirklich so schlecht ist wie er vermutet oder ob er evtl doch ein paar features hat die ihm gefallen, aber am ende hat er ja recht, premiere macht alles was man will und wenn er gut damit zurecht kommt, dann spricht auch nichts dagegen dabei zu bleiben. ich bezweifele das wir hier auch nur einen einzigen avid user finden der sagt wenn du nicht im avid schneidest hast du es nicht verstanden.



Antwort von Funless:

Also anschauen werde ich mir den Avid MC First auf jeden Fall. Ist doch'ne super Gelegenheit mal reinzuschnuppern.

Gibt doch bestimmt auch'n Handbuch dazu, nehme ich mal an.



Antwort von Peppermintpost:


Also anschauen werde ich mir den Avid MC First auf jeden Fall. Ist doch'ne super Gelegenheit mal reinzuschnuppern.

Gibt doch bestimmt auch'n Handbuch dazu, nehme ich mal an.

klar gibts ein handbuch, ich glaube aber das wirst du nicht brauchen. behalte aber bitte im kopf, das ist eine software für den hobby gebrauch, ein richtiger MC ist schon nochmal was anderes. schau dir mal den trim modus im avid an. wenn permiere den hätte würde ich den avid nie wieder anfassen :-) falls du mal ne kostenlose schulung per teamviewer willst oder ein tutorial video sag bescheid.



Antwort von Funless:

Vielen Dank für's Angebot, komme ich vielleicht darauf zurück wenn ich gar nicht mehr weiterkomme. Und wenn der MC First eher für den Hobby Gebrauch ist, dann ist es für mich als Hobbyfilmer doch fast schon Pflicht da mal rein zu schnuppern.



Antwort von Peppermintpost:


Und wenn der MC First eher für den Hobby Gebrauch ist, dann ist es für mich als Hobbyfilmer doch fast schon Pflicht da mal rein zu schnuppern.

jaaa....hmmmm.... wird sich zeigen ;-) ich finde halt die stärken vom avid liegen im profi bereich, einem hobbyisten empfehle ich einen avid fast nie, oder nur in sehr speziellen konstellationen. in der firma z.b. benutzen wir fast ausschliesslich avid, da ich aber beruflich nicht schneide benutze ich ihn da nicht, zu hause mach ich privat nur hobby zeugs und das schneide ich auch mit premiere weil mir die pro features vom avid da nichts nutzen.
ich glaube es ist ganz nett und macht evtl auch spass sich mal was anderes anzusehen um sich selbst eine meinung zu bilden, ob man es dann am ende aber so haben will steht auf einem anderen blatt.

ich bin auf deine meinung gespannt.



Antwort von Funless:

Meine Meinung dazu werde ich hier gerne posten, ich will eh' die Tage Testaufnahmen mit dem aktualisierten K-Tone Bildprofil machen, dann kann ich den MC First ja gleich für den Schnitt benutzen.

Aber vorher muss erstmal der dämliche Dauerregen aufhören. :-/ Wasn das für'n Sommer dieses Jahr? :-(



Antwort von handiro:

als ich das erste mal ein in avidus begonnenes projekt in anderen nle"s weiter bearbeiten wollte, habe ich begriffen warum avidus so "erfolgreich" ist: video und audio dateien wurden beim loggen so getrennt und mit irgendwelchen sinnfremden ellenlangen zahlencodes nominiert, dass eine erneute zusammenfügung der jeweils zugehörigen audio und video clips ausserhalb avidus so gut wie unmöglich war. danach habe ich für diese firma 2 jahre lang (im customer support) gearbeitet und erkannt, dass es zum denksystem dieser firma gehört, nutzern den ausstieg so schwer wie möglich zu machen. ein avidus oder slowfools nutzer musste für immer an sie gebunden werden. omf und sonstige "erfindungen" um cross platform compatibility vorzutäuschen, wurden von avidus wie ein giftschrank betrachtet. letzendlich wurden sämtliche kaderschmieden wie sae etc. mit avidus produkten zugeworfen, damit alle absolventen nur das eine kannten und konnten. zum glück gibts noch andere nle"s...



Antwort von Skeptiker:

.. Aber vorher muss erstmal der dämliche Dauerregen aufhören. :-/ Wasn das für'n Sommer dieses Jahr? :-(

OT:



;-)



Antwort von Pianist:


Aber vorher muss erstmal der dämliche Dauerregen aufhören. :-/ Wasn das für'n Sommer dieses Jahr? :-(

Mal so am Rande: Zum Glück bin ich mit meinen Schönwetter-Aufnahmen auf dem Laufenden, aber ich käme echt in Problemzonen, wenn ich derzeit viele schicke "Postkartenmotive" zu drehen hätte. Und ich sehe schon kommen: Wenn das Wetter dann wieder netter wird, kommen auch schon die Wahlplakate, und entwerten sämtliche Berlin-Motive. Wie gut, dass ich auf dem Laufenden bin, sonst würde ich allmählich schlaflose Nächte kriegen... Wie geht es den anderen?

Matthias



Antwort von mash_gh4:

zum übertauchen der sommerlichen wetterfragen kann ich eigentlich nur den genuss dieses legendären streifens empfehlen:



...der trotz des irreführenden titels im winter spielt. :)



Antwort von Funless:


Und ich sehe schon kommen: Wenn das Wetter dann wieder netter wird, kommen auch schon die Wahlplakate, und entwerten sämtliche Berlin-Motive.

Genau das ist ja das nervige, denn Berlin bietet gerade im Sommer bei schönem Wetter eine Menge an schönen Motiven, finde ich jedenfalls. Im Regen und im Winter jedoch finde ich meine Stadt einfach nur hässlich. Da stimme ich der Berlin Hymne von Seeed vollkommen zu ...

"Dickes B, oben an der Spree
Im Sommer tust Du gut und im Winter tut's weh"


So jetzt aber OT vorbei. ;-)



Antwort von Peppermintpost:


als ich das erste mal ein in avidus begonnenes projekt in anderen nle"s weiter bearbeiten wollte, habe ich begriffen warum avidus so "erfolgreich" ist: video und audio dateien wurden beim loggen so getrennt und mit irgendwelchen sinnfremden ellenlangen zahlencodes nominiert, dass eine erneute zusammenfügung der jeweils zugehörigen audio und video clips ausserhalb avidus so gut wie unmöglich war. danach habe ich für diese firma 2 jahre lang (im customer support) gearbeitet und erkannt, dass es zum denksystem dieser firma gehört, nutzern den ausstieg so schwer wie möglich zu machen. ein avidus oder slowfools nutzer musste für immer an sie gebunden werden. omf und sonstige "erfindungen" um cross platform compatibility vorzutäuschen, wurden von avidus wie ein giftschrank betrachtet. letzendlich wurden sämtliche kaderschmieden wie sae etc. mit avidus produkten zugeworfen, damit alle absolventen nur das eine kannten und konnten. zum glück gibts noch andere nle"s...

ok - da hätte es damals natürlich sehr geholfen einen älteren kollegen zu fragen der ahnung hat. da avid gerade in der anfangszeit eine so unterirdische bildqualität hatte das man es nirgendwo benutzen konnte war das system vom ersten tag an darauf ausgelegt die schnittdaten an ein anderes system weiter zu geben das den avid schnitt dann onlinen kann. die meisten sender haben auch noch einige jahre nach dem siegeszug vom avid in ihren tech-specs darauf hingewiesen das sie keine avid ausspielungen akzeptieren. avid konnte von version 1 an edl in diversen formaten und mit diversen optionen ausgeben um es tatsächlich jedem anderen schnittsystem recht zu machen. zusätzlich konnte avid sogar keycodes vom film handhaben um auch einem automatisierten netagiv film schnitt gerecht zu werden. einige andere schnittsysteme, ich will hier ja keine namen nennen hatten dieses feature entweder nicht, oder es hat anfangs nicht funktioniert, weil die fehler in die schnittlisten geschrieben haben. ich kann mich noch an zeiten erinnern wo ich schnittlisten aus anderen systemen im texteditor händisch korrigieren musste, grosser spass...
das du mit premiere natürlich kein avid projekt auf bekommst, da hast du recht, aber mit premiere öffnest du auch kein fcp projekt, oder mit fcp kein edius projekt, das ist ja klar. das ist ja bei jeder software so, genau dafür gibts halt die austausch formate. das nicht jede software die vom avid generierten proxi in sinnvoller weise lesen kann, auch das ist richtig. es gibt software ausserhalb von avid die das kann, und es gibt software die das nicht kann. ist das in irgend einer weise die schuld von avid wenn ein softwarehersteller diese option nicht in seine software einbaut? ausserdem macht es je nach funktionsweise der software auch keinen sinn. also in premiere die proxi vom avid einzulesen wäre ja unsinn, weil premiere bis vor kurzem noch kein proxi system hatte, man konnte also mit weitestgehend einem click das gesammte kamera footage in premiere einladen. wichtig war nur den schnitt zu lesen und das ging auch und geht noch heute.

jede professionelle postproduktion arbeitet mit unterschiedlicher software und ist darauf angewiesen das diese auch zusammen arbeiten. das war schon immer so und das wird auch immer so bleiben. alle hersteller professioneller software achten sehr genau darauf, das diese schnittstellen auch einwandfrei funktionieren und arbeiten ständig daran diese zu verbessern um auch mit eigenarten einiger systeme klar zu kommen. siehe release notes von nuke 11, die haben gerade mal wieder die aaf funktion überarbeitet.

übrigens, nur um das nochmal unmissverständlich zu sagen, das können heute natürlich fast alle hersteller, fcpx, premiere, edius, magix, resolve um jetzt mal nur einige wenige zu wennen machen das genau so einwandfrei wie avid. avid ist da also nicht klassenprimus oder so, er konnte es halt nur von anfang an, und das kann man nicht von jeder software sagen.



Antwort von dienstag_01:

Man muss sich zum Thema Kompatibilität nur mal anschauen, wie Avid mit Untertitel umgeht. Komplett inkompatibel mit anderen NLEs. Also all denen, die nicht mit einfachen Textdateien umgehen können, mit dem Rest kein Problem. Ist aber auch ein fieser Zug von Avid ;)



Antwort von Axel:

zusätzlich konnte avid sogar keycodes vom film handhaben um auch einem automatisierten netagiv film schnitt gerecht zu werden. einige andere schnittsysteme, ich will hier ja keine namen nennen hatten dieses feature entweder nicht, oder es hat anfangs nicht funktioniert, weil die fehler in die schnittlisten geschrieben haben. ich kann mich noch an zeiten erinnern wo ich schnittlisten aus anderen systemen im texteditor händisch korrigieren musste, grosser spass...

Es gibt vielleicht slashCAM-Mitglieder, die bei Entstehung von Jurassic Park (1993) noch nicht geboren waren. Wenn diese heute den Film sehen, gehen sie vielleicht selbstverständlich davon aus, dass der Film komplett digital erstellt wurde. Wegen der digital erstellten Dinosaurier. Aber das stimmt nicht.

In 2000 wurde für O Brother, where Art Thou? zum ersten Mal bei einem großen Kinofilm die digitale AbtastungAbtastung im Glossar erklärt (in 2k, nannte und nennt sich irreführenderweise immer noch Digital Intermediate) auch selbst auf Film wieder ausbelichtet. Und zwar, weil das Ausmaß an FarbkorrekturFarbkorrektur im Glossar erklärt, was mit physikalischen Kopierfiltern möglich gewesen wäre, den Machern nicht ausreichte. Aber sie hatten es zuvor auf die klassische Weise versucht.

Der logistische Aufwand, rein analog einen Film zu schneiden, die vielen, vielen Generationen von Arbeitskopien für jeden einzelnen Schnippsel, der später wieder gefunden und richtig zugeordnet werden musste, würde die Vorstellungskraft von heutigen Mittzwanzigern sprengen.

Anfang der 80er wurde zum ersten Mal für Film im größeren Stil mit nicht-linearem Offline-Schnitt experimentiert. Man schnitt eine parallel entstandene Videoaufnahme. Digital war daran nur die Steuerung der Videorekorder und die EDLEDL im Glossar erklärt, die später am analogen Schnittplatz noch lediglich unterstützend zur Katalogisierung des Footages benutzt wurde.

Für Der Englische Patient (1996) konnte sich die Produktion mit dem Star-Cutter Walter Murch gerade mal zwei der sehr teuren Avid-Schnittplätze leisten. Es war ein reiner Offline-Schnitt, das, was man heute wohl Proxy nennen würde. Es ging "bloß" um unglaublich große Zahlen an zu verwaltenden Dateien und komplexe Timelines, und trotzdem stieß die damalige Hard- und Software an ihre Grenzen.

Das wichtigste Kriterium eines Schnittprogramms war historisch nicht die Einfachheit der Bedienung, sondern die Zuverlässigkeit der Protokolle. Auch heute noch wären Kompatibilitäts-bedingte Fehler bei der Zusammenarbeit in einer größeren Produktion schnell sehr teuer. Der NLE ist das System, das alles andere kontrolliert.

Vor diesen Hintergründen wuchsen Strukturen, Produktionsabläufe. Ohne konsequent geplante und eingehaltene Workflows ist ein kleiner Film zum Scheitern verurteilt, umso mehr natürlich ein großer. Da ist es nicht verwunderlich, dass in 2017 ein NLE noch verbreitet ist, der vergleichsweise umständlich zu bedienen ist.

Premiere, das als Amateurprogramm begann, war nie für Offline-Schnitt gedacht. Es wurde nie viel in Übergabeprotokolle investiert. Mit der Production Suite zielte Adobe auf ein All-In-One-System, ein Online-Ökosystem. Schnittstellen (Prelude, Bridge, Dynamic Link) gab es vor allem für die eigenen Post-Programme. Mittelgroße Produktionen konnten damit alles mit relativ schlanken Workflows liefern.

FCP X kappte die meisten der historisch gewachsenen Abläufe und sah sich als Verwalter von Dateien mit so wenig Bürokratie (kaum jemand erstellt Ordner in FCP X) wie nötig und soviel direktem Zugriff wie möglich. Es schloss (im übertragenen Sinne) ganze Abteilungen. Schnitt, im Doppelsinne einfache Post und Ausgabe, das war's. Schnittstellen überließ Apple Drittanbietern. Die einzige, die wechselseitig ausgebaut wurde war die zu Resolve. Im Gegenzug verzichtete FCP X auf die Erweiterungen der eigenen Farbkorrekturwerkzeuge.



Antwort von Frank Glencairn:



Es gibt vielleicht slashCAM-Mitglieder, die bei Entstehung von Jurassic Park (1993) noch nicht geboren waren. Wenn diese heute den Film sehen, gehen sie vielleicht selbstverständlich davon aus, dass der Film komplett digital erstellt wurde. Wegen der digital erstellten Dinosaurier. Aber das stimmt nicht.

Hehehe - ich hab hier noch das Kopier-Negativ von Jurassic Park rumliegen - aber ich bin ja auch ein alter Sack :-)



Antwort von Peppermintpost:



Für Der Englische Patient (1996) ... und trotzdem stieß die damalige Hard- und Software an ihre Grenzen.

klar, wir reden hier über rechner mit 25mhz und 16mb ram, damit die ca 2000 schnitte für einen spielfilm zu verwalten plus rohmaterial war eine herausforderung. die avid software mit so einem projetzt zu starten hat gerne mal 10 min gedauert.

Das wichtigste Kriterium eines Schnittprogramms war historisch nicht die Einfachheit der Bedienung, sondern die Zuverlässigkeit der Protokolle.

was die einfachheit angeht, avid hatte nicht den ansatz irgend einen schnitt neuling glücklich zu machen, sondern an so vielen stellen wie möglich bei standarts aus der schnitt welt zu bleiben. und standart der schnittwelt bedeutete damals sony 9100. das keyborad layout vom avid ist genau von diesem schnittsystem kopiert, damit cutter die vom linearen schnitt kommen ihr "muscle memory" weiter nutzen können.

edit // es gab sogar eine avid steenbeck steuerung - omg//

Premiere, das als Amateurprogramm begann, war nie für Offline-Schnitt gedacht. Es wurde nie viel in Übergabeprotokolle investiert.

dennoch, ich habe meine erste edl aus premiere vor 2000 bekommen, ich kann das genaue jahr nicht mehr nennen kann 1997,1998 oder 1999 gewesen sein, aber die hat jedenfalls einwandfrei funktioniert, auch wenn premiere zu dieser zeit noch nicht die geringsten ambitionen hatte ins profi lager zu wechseln.

Mit der Production Suite zielte Adobe auf ein All-In-One-System, ein Online-Ökosystem. Schnittstellen (Prelude, Bridge, Dynamic Link) gab es vor allem für die eigenen Post-Programme. Mittelgroße Produktionen konnten damit alles mit relativ schlanken Workflows liefern.

bei schnittsystemen die unkompremiert und auflösungsunabhängig arbeiten können macht das ja auch nur noch begrenzt sinn den schnitt in offline/online zu unterteilen, ausserdem darf man ja nicht vergessen, was heute aus einer kamera raus kommt währe ja vor ein paar jahren noch proxi qualität genannt worden. mini dv hat eine kompression von 1:5 und war laut der meisten sender nicht sendefähig. heute sind die schon froh wenn sie ein prores bekommen. avid AVR77 was avid als 1:2 kompression bezeichnet hatte war laut WDR nur bedingt sendefähig. da hat sich was qualitätsvorstellungen angeht sehr viel verschoben. bei einem offline/online workflow gehts heute ja fast ausschliesslich um software features und nur noch in den seltensten fällen um qualität.

FCP X kappte die meisten der historisch gewachsenen Abläufe und sah sich als Verwalter von Dateien mit so wenig Bürokratie (kaum jemand erstellt Ordner in FCP X) wie nötig und soviel direktem Zugriff wie möglich. Es schloss (im übertragenen Sinne) ganze Abteilungen. Schnitt, im Doppelsinne einfache Post und Ausgabe, das war's. Schnittstellen überließ Apple Drittanbietern. Die einzige, die wechselseitig ausgebaut wurde war die zu Resolve. Im Gegenzug verzichtete FCP X auf die Erweiterungen der eigenen Farbkorrekturwerkzeuge.

auch wenn die edl aus fcp noch eine katastrophe war (in den aller ersten versionen, dann haben die das gefixt), haben die xml doch einen neuen standart gesetzt, und erstmals avid ihn seiner paradedisziplin unter druck gesetzt. die meisten online demos die ich kenne sind ab fcpx von xml gemacht worden, weil es einfach besser funktioniert hat als avids gegenstück die aaf.



Antwort von Drushba:


sony 9100. das keyborad layout vom avid ist genau von diesem schnittsystem kopiert, damit cutter die vom linearen schnitt kommen ihr "muscle memory" weiter nutzen können.

Und das ist auch gut so, denn schon damals konnten die Avidentwickler sich schlau in Cutter und deren Needs reindenken. Mit dem Avid Keyboard Layout lässt es sich einfach gut arbeiten, auch wenn der Tenor deines Posts - gewollt oder ungewollt - darauf hindeutet, daß am Avid alles irgendwie veraltet sei. Dem würde ich entschieden widersprechen.

Als Beispiel: Ich nutze parallel auch Edius und FCPX, aber schneide präferiert mit Avid, wenn es um größere Projekte geht, bei welchen mehr auf dem Spiel steht, falls etwas nicht klappt. So habe und hatte ich bislang noch nie Probleme, AAFs an die Folgedienstleister zu übergeben, sei es Schnitt, Soundesign, FarbkorrekturFarbkorrektur im Glossar erklärt etc. Momentan z.B. arbeite ich an einem Rohschnitt für einen Dokumentarfilm aus 60 Stunden Material - es wäre sehr zeitaufwändig, hier eine nicht funktionierende EDLEDL im Glossar erklärt zu rekonstruieren. Der Cutter, der den eigentlichen Schnitt und Feinschnitt übernimmt, sitzt in Osteuropa und erhält von mir die AAFs und die Platte mit den Proxies sowie den Originaldateien per Post. Er mailt mir dann nach jeder größeren Schnittentscheidung bzw. "work in progress"- Etappen die AAFs zu, welche der Avid quasi in Echtzeit einliest, so daß wir darüber Skypen können und ich auch selbst Hand anlegen kann, um etwas auszuprobieren. Mit dem ersten Testmaterial gab es auf diesem Wege keinerlei Probleme, vor allem die Untertitelspuren in den verschiedenen Sprachen bleiben erhalten und in den Bins zugehörig verwaltbar, was eine echte Spezialität von Avid ist. Edius kann das gar nicht und verweist hierfür nur auf zwei Drittanbieter, deren fehlerhafte und veraltete Produkte auch noch überall in der enstprechenden Version installiert sein müssen, damit es theoretisch mit den Untertiteln und der Übergabe funktioniert. Mit FCPX - dem weitaus verbreiteteren NLE - gab es immer wieder Probleme bei der Verwaltung und Übergabe der Untertitel in Ordnerstrukturen (habe das nicht selbst erlebt, aber das ist die warnende Aussage des sehr erfahrenen Cutters meines gegenwärtigen Projekts). Premiere hatte vorletztes Jahr einen Bug im UT-Bereich, weswegen derzeit alle die Finger davon lassen, auch wenn der Bug gefixt ist, denn denn ob Premiere einen schweren Bug exakt dann erhält, wenn eine Übergabe ansteht, ist nicht vorhersehbar - ein Risiko, welches derzeit niemand eingehen will.

Als Imagefilmersteller würde ich vermutlich Premiere bevorzugen, auch wegen der Einbindung von Photoshop etc. Für effektlastige Clips in einer One-Man -Show wäre meine Wahl Apple Motion und FCPx, hier kommt man einfach schneller und mit flacherer Lernkurve zum Ziel, so zumindest mein Eindruck. Avid hingegen sollte immer im arbeitsteiligen System gedacht werden, zur Not auch nur in Verbindung mit Resolve, ist IMHO dann aber unschlagbar... ;-)



Antwort von Peppermintpost:

@druschba

zu untertiteln kann ich leider nichts sagen, kommt in meinem arbeitsalltag nicht vor daher bin ich da ahnungslos. ich zweifele aber nicht an was du sagst und kann dein argument der zuverlässigkeit natürlich auch sehr gut nachvollziehen.

was die zuverlässigkeit der aaf angeht, wenn du kamera material mit sauberen timecodes hast, dann funktionieren aaf natürlich absolut zuverlässig. probleme bekommst du dann wenn keine timecodes im material sind. also irgend ein download zeugs. dann heist es schnell: gute nacht
genau da habe ich den einduck das xml besser funktionieren. klar sollte man in einer professionellen produktion sowieso davon ausgehen das auch entsprechend professionelles footage zur verfügung steht, so ist es heute aber in vielen fällen nicht mehr.

und ja dein eindruck ist richtig, ich finde den avid etwas veraltet. ich weiss ihn immer noch zu schätzen, gerade der punkt zuverlässigkeit den du ansprichst ist sehr wichtig, auch die fähigkeit im netzwerk mit mehreren cuttern am gleichen projekt zu arbeiten ist beim avid ungeschlagen. aber trotz seiner wirklich zahlreichen detail veränderungen die er über die jahre in jeder version bekommen hat, wenn du avid version 1 bedienen kannst, dann kannst du auch avid version von heute bedienen, da hat sich in der grundsätzlichkeit wenig geändert.
früher hat man seinen film halt geschnitten und gut war. eine farbkorrekur bedeutete mal ein wenig blau ins bild zu drehen und das avid titel tool hat alle grafik wünsche befriedigt. die zeiten sind aber lange vorbei und avid hat da dem tempo der entwicklung nicht stand gehalten. aber natürlich nicht nur avid, da gibts auch noch ein paar andere tools von früher die sich heute sehr verstaubt anfühlen obwohl sie noch überall genutzt werden.

aber wie du es beschreibst, wenn du dann zu hause bist und dein eigenes zeugs schneidest, dann setzt du dich an fcpx. ich finde fcpx total zum kotzen, aber ich verstehe warum du das tust, weil es einfach das richtige tool für deine bedürfnisse ist und deine bedürfnisse zu hause sind halt andere als auf der arbeit. das ist genau wovon ich spreche, man muss sich das richtige tool für den job aussuchen und nur weil ich fcpx kotzig finde bedeutet das noch lange nicht das es auch kotzig ist. es hat seine berechtigung, genau wie premiere, edius, avid oder sonstwas...

leider scheint das immer wieder bei jeder diskussion so zu sein das viele das nicht kapieren und immer nur von eigenen präferenzen ausgehen und diese dann zur ultimativen und objektiven wahrheit erklären.



Antwort von Drushba:


@druschba
was die zuverlässigkeit der aaf angeht, wenn du kamera material mit sauberen timecodes hast, dann funktionieren aaf natürlich absolut zuverlässig. probleme bekommst du dann wenn keine timecodes im material sind. also irgend ein download zeugs. dann heist es schnell: gute nacht
genau da habe ich den einduck das xml besser funktionieren. klar sollte man in einer professionellen produktion sowieso davon ausgehen das auch entsprechend professionelles footage zur verfügung steht, so ist es heute aber in vielen fällen nicht mehr.

Hm, auch hier hatte ich bislang keine Probleme. Fotos und gekauftes Footage ohne TimecodeTimecode im Glossar erklärt müssen im Prinzip einfach im Ordner des Rohmaterials mit abgespeichert sein, um von dort aus im Avid verwendet zu werden. Wenn kein Name vorhanden ist, zur Not die Clips benennen. Die Platte mit dem Rohmaterialordner wird dann der nächsten Instanz weitergegeben. Dann funktioniert auch der AAF. Wo er nicht funktionieren kann - und das scheint mir auch logisch - ist bei Material, welches demjenigen nicht vorliegt, der das AAFAAF im Glossar erklärt einliest.



Antwort von DenK:



@druschba
was die zuverlässigkeit der aaf angeht, wenn du kamera material mit sauberen timecodes hast, dann funktionieren aaf natürlich absolut zuverlässig. probleme bekommst du dann wenn keine timecodes im material sind. also irgend ein download zeugs. dann heist es schnell: gute nacht
genau da habe ich den einduck das xml besser funktionieren. klar sollte man in einer professionellen produktion sowieso davon ausgehen das auch entsprechend professionelles footage zur verfügung steht, so ist es heute aber in vielen fällen nicht mehr.

Hm, auch hier hatte ich bislang keine Probleme. Fotos und gekauftes Footage ohne TimecodeTimecode im Glossar erklärt müssen im Prinzip einfach im Ordner des Rohmaterials mit abgespeichert sein, um von dort aus im Avid verwendet zu werden. Wenn kein Name vorhanden ist, zur Not die Clips benennen. Die Platte mit dem Rohmaterialordner wird dann der nächsten Instanz weitergegeben. Dann funktioniert auch der AAF. Wo er nicht funktionieren kann - und das scheint mir auch logisch - ist bei Material, welches demjenigen nicht vorliegt, der das AAFAAF im Glossar erklärt einliest.

Das kann Ich so bestätigen. Keine Probleme mit Timecodes. Es gibt im AVID ja auch eigentlich gar kein Timecodeloses Material. Im Zweifelsfall, wenn das Material keinen eigenen hat, wäre es fortlaufend ab Stunde 00, 01 oder 10, oder täusche Ich mich Da?



Antwort von Peppermintpost:



Das kann Ich so bestätigen. Keine Probleme mit Timecodes. Es gibt im AVID ja auch eigentlich gar kein Timecodeloses Material. Im Zweifelsfall, wenn das Material keinen eigenen hat, wäre es fortlaufend ab Stunde 00, 01 oder 10, oder täusche Ich mich Da?

ne du irrst dich nicht, den avid interessiert nur der teimecode vom ersten frame, ab da fängt er selber an mit zu zählen. ich muss nochmal genauer darauf achten wann es zu diesen problemen kommt, evtl ist das auch ein problem der verschiedenen framerates die wir auch gerne haben.

ich habe halt das problem das die clips entweder garnicht zugeordnet werden und ich sie dann kompl. händisch einfügen muss, oder ich hab das problem das da ein timecode versatz ist von +/- 5 bilder. also 5 bilder ist natürlich mega krass und die ausnahme aber um 1-2 bilder schwankt es immer. ich sage nicht mit einer fcpx xml kommt es nie zu problemen, das wäre unsinn, aber ich habe das gefühl es sind deutlich weniger dinge falsch. wir haben auch schon getestet ob es einen unterschied macht ob das zeugs eingeladen wird und wir mit avid proxi schneiden oder per ama link. aber auch das macht keinen unterschied. auf welcher avid version seit ihr?



Antwort von R S K:

Das kann Ich so bestätigen. Keine Probleme mit Timecodes. Es gibt im AVID ja auch eigentlich gar kein Timecodeloses Material. Im Zweifelsfall, wenn das Material keinen eigenen hat, wäre es fortlaufend ab Stunde 00, 01 oder 10, oder täusche Ich mich Da?

Nein, du täuschst dich nicht. Ich kenne auch kein einziges Schnittprogramm wo das nicht so ist. Ob es AAF, XML oder sonst irgendwas ausgeben kann oder nicht. Jeder Clip hat logischerweise einen framegenauen Timecode. Ob von dem Aufzeichnungsgerät vorgegeben oder einfach nur bei Null angefangen. Keine Ahnung wie es da zu irgendwelchen Diskrepanzen kommen sollte.

- RK




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