Frage von Nigma1313:April 2026
Liebes Forum,
Wie seht ihr das? Hat Dominik Graf recht? Ist der deutsche Film tot?
https://www.instagram.com/p/DXL26AvDFPD/?img_index=1
Antwort von MaxSchreck:
Ich stimme dem völlig zu. Der "deutsche Film" (der die letzten Jahrzehnte gesichert ist, mitsamt der Anhängsel, die es sich dort bequem gemacht haben wie der ÖR und deren Redakteure, Produktionsfirmen, Förderanstalten) gehört nun entsorgt und etwas völlig neues muss entstehen. Es gibt dazu auch gar keine Alternative, denn sonst klopft irgendwann die Realität an...
Antwort von Nigma1313:
MaxSchreck hat geschrieben:
Ich stimme dem völlig zu. Der "deutsche Film" (der die letzten Jahrzehnte gesichert ist, mitsamt der Anhängsel, die es sich dort bequem gemacht haben wie der ÖR und deren Redakteure, Produktionsfirmen, Förderanstalten) gehört nun entsorgt und etwas völlig neues muss entstehen. Es gibt dazu auch gar keine Alternative, denn sonst klopft irgendwann die Realität an...
Die Frage ist nur....wie?
Was wären aus deiner Sicht die Sachen, die passieren müssten? Ich meine auch wirtschaftlich....
Antwort von iasi:
Der deutsche Film hängt am Fördertropf.
Abklemmen und stattdessen wirtschaftlichere Anreize die auf die Verwertung und nicht auf die Produktion abzielen, würden den deutschen Film wieder auf die Beine bringen.
Niemand glaubt doch mehr an Rentabilität, wenn es um deutsche Produktionen geht.
Entsprechend investiert niemand in deutsche Produktionen, wenn es nicht absolut sichere Nummern wie Fortsetzungen, Bestseller-Vorlagen oder TV-Quoten-Rekordhalter geht.
Stattdessen wird produziert, um Förderung zu erhalten und davon zu leben.
Und da deutsche Filme als Kassengift gelten und letztlich niemanden interessieren, laufen sie auf so gut wie keinen Leinwänden und sind auch in den Medien nicht Gesprächsstoff.
Wenn dann mal ein deutscher Film erfolgreich ist, dann sieht er so aus:
https://www.youtube.com/watch?v=YbC8F45HRr4
... und ist auch nur in D erfolgreich, wo man die Comedians kennt und auch versteht.
Antwort von MaxSchreck:
Nigma1313 hat geschrieben:
Die Frage ist nur....wie?
Was wären aus deiner Sicht die Sachen, die passieren müssten? Ich meine auch wirtschaftlich....
Was iasi genannt hat, wären auch z.T. meine Vorschläge. Das System "belohnt" derzeit einfach nur den Prozeß, nicht das Resultat, auch wenn Referenzförderung und Prädikate das Gegenteil suggerieren. Heraus kommen ABM Filme ohne Zielpublikum.
Bei dem Zustand, an dem die "Industrie" angelangt ist, wäre ein totaler Kahlschlag nötig. Ich würde die geschätzte 1 Milliarde, die in dieses schwarze Loch von den Förderanstalten und dem ÖRR versenkt werden stattdessen in völlig anderen Anreizsystemen stecken und zum gewissen Teil in (ungewöhnliche) Genreprojekte von Indieproduktionen. Das Geld muss endlich weg von der Vetternwirtschaft, sie hat nur sich selbst königlich verpflegt, aber den Film über Jahrzehnte hinweg restlos totgewirtschaftet.
Antwort von Darth Schneider:
Bei uns ist das noch viel schlimmer.
Eine Hand voll Leute entscheiden schlussendlich wer Geld für seinen Film kriegt und wer nicht.
Meistens immer wieder Leute vom selben Kuchen kriegen die Kohle.
Und produzieren allermeistens Filme die kaum jemand sehen will.
Und gelinde ausgedrückt sind die Entscheidungsträger bei uns was Film betrifft halt nicht gerade die hellsten Kerzen.
Es fehlt gänzlich an Mut und an Kreativität.
Klar gibt es ganz wenige coole Ausnahmen.
Zum Beispiel, Tschugger.
Ich freue mich jetzt schon auf das bald kommende hundertste Remake von Heidi. (Gähn !)
😂😂
Antwort von iasi:
Vielleicht sollte man anstatt von den Kinos einen Teil der Karteneinnahmen zu verlangen, die Verleiher in die Pflicht nehmen und auch durch steuerliche Anreize motivieren, mehr deutsche Filme in die Kinos zu bringen.
Die KfW könnte auch, wie durchaus üblich, bis zu 50 % des Kreditausfallrisikos übernehmen, damit die private Finanzierung einer Produktion überhaupt erst zustanden kommen kann.
Damit wäre keine Filmförderung mehr notwendig, denn die Verwertung in den Kinos wäre gesichert und das Verlustrisiko gemildert. Damit wäre dann das unternehmerische Risiko überschaubarer.
Antwort von Darth Schneider:
Die Wurzel des Problems liegt aber nicht an der Filmförderung sondern an den Filmen.
Also sollte man eigentlich bei den Drehbüchern ansetzen die ausgesucht werden.
Antwort von Bluboy:
Erst brauchen wir ein Thema
Antwort von Darth Schneider:
Themen gibt es wie Sand am Meer.
Die Story lockt das Publikum ins Kino.
Gut natürlich erstmal der Trailer.
Ist wie bri den Büchern, der Buchrücken, man muss das Buch lesen wollen.
Dann kauft man es.
Antwort von Bluboy:
"Darth Schneider" hat geschrieben:
Themen gibt es wie Sand am Meer.
Die Story lockt das Publikum ins Kino.
Na, dann zähl mal auf
Antwort von Darth Schneider:
Echt jetzt ?
Sehe ich aus wie ein Produzent ?
ich hab schon einen Job.
Zwei wären zu viel.
Und ein eigenes Drehbuch hatte ich hier schon verlinkt.
Und du ?
Spannende Themen zum verfilmen gibt es wie Sand am Meer.
Sonst gäbe es kaum so viele Filme
Antwort von Bildlauf:
Ich verstehe es auch nicht, aber deutsche Filme sind so lame, zumindest die meißten.
Weiß auch nicht woran es liegt.
Letztens mal wieder "the Others" (Kidman) geschaut, so toll, jedes Frame könnte man einzeln rahmen lassen.
Wir kriegen das irgendwie nicht hin, dabei ist "The others" doch gar nicht so komplex, spielt zu 98% indoor in einem Anwesen und kaum Action, bisschen FX Kram, na und?
Antwort von Darth Schneider:
Oder nimm Joker als Beispiel.
Aus einer populären Batman Bösewicht Figur ein ausgewachsenes Drama zu machen.
Das ist mutig und echte Kunst.
Antwort von Darth Schneider:
Deutschland war mal sehr mutig und sehr kreativ.
Man denke nur an Metropolis…
Hat der Fritz Lang denn keine motivierte Enkel ?
Antwort von iasi:
Es würde mehr Sorgfalt auf Thema, Drehbuch und Umsetzung gelegt, wenn es nicht nur darum gehen würde durch die Herstellung eines Filmes an Fördergelder zu kommen, von denen Filmproduktionen leben.
So nach dem Motto: Ist doch egal, was gefilmt wird, solange ich dafür Geld bekomme, dass ich irgendetwas filme.
Ein Drehbuch und auch ein Film können noch so gut sein, wenn der Film nicht in den Kinos läuft und/oder das potentielle Publikum nichts von dem Film mitbekommt, wird er zum Flop.
Zumal der deutsche Film abgesehen von den TV-Klamotten in Überlänge und der filmischen "Pflichtlektüre" über die NS-Zeit eh einen miesen Ruf hat.
Wer weiß denn, welche deutschen Filme diesen Monat in den Kinos anlaufen werden?
Wann die Blockbuster kommen, wird uns hingegen eingebläut.
Antwort von Darth Schneider:
Schau mal bei uns in der Schweiz, dahin fliessen Fördergelder.
Peinlich…
Und ich mag Komödien, aber doch nicht so….
Antwort von 7River:
"Darth Schneider" hat geschrieben:
Oder nimm Joker als Beispiel.
Aus einer populären Batman Bösewicht Figur ein ausgewachsenes Drama zu machen.
Das ist mutig und echte Kunst.
Meinst du jetzt den zweiten Teil, der so viel Kritik bekommen hat? Ich fand den sogar ziemlich gut und schockierend.
Der deutsche Film ist nicht tot. Dafür zappelt die Leiche noch zu sehr.
Antwort von MaxSchreck:
7River hat geschrieben:
Der deutsche Film ist nicht tot. Dafür zappelt die Leiche noch zu sehr.
Nein, das ist wie bei Alien, als der Face Hugger, obwohl schon tot, auf der Krankenstation nochmal zuckt, nachdem ihn Ash piekst: "Nur ein Reflex".
Antwort von 7River:
MaxSchreck hat geschrieben:
Nein, das ist wie bei Alien, als der Face Hugger, obwohl schon tot, auf der Krankenstation nochmal zuckt, nachdem ihn Ash piekst: "Nur ein Reflex".
Dein Satz klingt zwar cool 😊, aber dafür gibt es doch noch, immer mal wieder, deutsche Filme, die mir ziemlich gut gefallen.
Antwort von iasi:
7River hat geschrieben:
MaxSchreck hat geschrieben:
Nein, das ist wie bei Alien, als der Face Hugger, obwohl schon tot, auf der Krankenstation nochmal zuckt, nachdem ihn Ash piekst: "Nur ein Reflex".
Dein Satz klingt zwar cool 😊, aber dafür gibt es doch noch, immer mal wieder, deutsche Filme, die mir ziemlich gut gefallen.
Welche Art von Filmen sind diese dann und wo bekommt man sie zu sehen?
Es ist doch bezeichnend, dass hier im Forum zwar über US-Filme und -Serien, aber nicht über deutsche Filme geredet wird.
Wenn, dann ist mal von "deutschen" Produktionen von US-Streamern die Rede, die dann aber in Osteuropa gedreht wurden. ;)
Antwort von 7River:
iasi hat geschrieben:
Welche Art von Filmen sind diese dann und wo bekommt man sie zu sehen?
Dass du danach fragst, war mir schon klar. Mal so auf die Schnelle…
https://www.youtube.com/watch?v=hwAtdqESJYM
https://www.youtube.com/watch?v=grN3Dx1UoG4
https://www.youtube.com/watch?v=8Ayr9PjZ-pA
https://www.youtube.com/watch?v=ZjDXFGXD8jg
Antwort von Darth Schneider:
Zum Beispiel, was ich in den letzten Monaten geschaut habe.
Alle Ebenhofer Krimis, ich fand die alle toll.
Dann fällt mir noch die deutsche Netflix Serie ein, Achtsam morden. Sehr cool !
Und der Triller, Exterritorial. Super gemacht ebenso gespielt und sehr spannend.
Der deutsche Film ist nicht wirklich tot.
Es ist wie mit den Perlen, man muss sie halt finden…
Antwort von MaxSchreck:
7River hat geschrieben:
Dein Satz klingt zwar cool 😊, aber dafür gibt es doch noch, immer mal wieder, deutsche Filme, die mir ziemlich gut gefallen.
Hehe...war ja nur überspitzt ;) So wenig ich mit deutschem Film anfangen kann - auch ich habe einige gesehen, die ich mag. In meiner Bluray Sammlung allerdings gibt es nu einen einzigen: Der Hauptmann von Köpenick mit Heinz Rühmann :)))
Antwort von Darth Schneider:
@Max
Schau mal Sauerkrautkoma oder Leberknödel Blues.
Die Filme sind genial und urkomisch.
Antwort von iasi:
7River hat geschrieben:
iasi hat geschrieben:
Welche Art von Filmen sind diese dann und wo bekommt man sie zu sehen?
Dass du danach fragst, war mir schon klar. Mal so auf die Schnelle…
https://www.youtube.com/watch?v=ZjDXFGXD8jg
Selbst in Deutschland und Österreich nahmen den Film nur 43.000 Leute wahr.
Und mit diesen Zahlen, war er kein finanzieller Erfolg:
Budget: €3.7 million
Box office: $4 million
Ich kenne den Film nicht, aber er soll laut Kritiken gut sein.
Man muss sich daher die Frage stellen, weshalb gute Filme sogar in den Nachbarländern mit gleicher Sprache so schlechte Besucherzahlen haben.
In der kleinen Schweiz sahen den Film 5mal (207.000) so viele Menschen wie in D und A zusammen.
Antwort von Darth Schneider:
Was heisst denn nur 43.000 Leute ?
Stell dir vor die stehen alle vor deiner Tür.😂
Das sind viele Leute.
Hör auf mit den Zahlen, schlussendlich spielt es keine Rolle ob eine Million den Film schauen oder nur 50 000.
Es gilt nur vorher beim berechnen des Budgets so zu planen, das man möglichst nicht ins Minus kommt.
Antwort von iasi:
"Darth Schneider" hat geschrieben:
@Max
Schau mal Sauerkrautkoma oder Leberknödel Blues.
Die Filme sind genial und urkomisch.
Ja - so witzig und cineastisch wie dieser Film:
https://youtu.be/YbC8F45HRr4?t=26
Filmsprachliche Mittel werden hier wie Kleinkindgeprappel eingesetzt.
Unmotivierte und damit nichtssagende Slider-Fahrten. Bilder, die denjenigen zeigen, der gerade etwas sagt - aber möglichst schön aus der Distanz. ...
Aber da deutsche TV-Stars aus dem Komödiantenfach daherreden, wird´s in D ein Schenkelklopfer-Erfolg.
Da ist ja eine US-Sitcom cinematischer. :)
Aber natürlich liegt der ausbleibende internationale Erfolg nur an der deutschen Sprache. ;)
Vielleicht liegt es einfach daran, dass es bei vielen deutschen Produktion an der Filmsprache mangelt.
Antwort von iasi:
"Darth Schneider" hat geschrieben:
Was heisst denn nur 43.000 Leute ?
Stell dir vor die stehen alle vor deiner Tür.😂
Das sind viele Leute.
Stell dir vor, mit 43.000 Badegästen im Jahr soll der Betrieb des Bades und dein Lohn gedeckt werden. ;)
Antwort von Darth Schneider:
@iasi
Das ist bei den Ebenhofer Krimis ganz bewusst so gemacht, aber bei allem Blödsinn sind die Filme trotzdem äusserst genial. Auch die Storys sind echt gut.
Schau dir einen an bevor du urteilst, ich war zuerst beim schauen der Trailer auch sehr misstrauisch.
Antwort von Darth Schneider:
@iasi
Das Freibad ist ein völliges Verlustgeschäft für die Gemeinde, das war schon immer so.
Würden die Gewinn machen wollen, müsste ein Tages Eintritt nicht 6 Franken kosten, sondern 25-30 Franken…
Und ja wir haben so um die 50 000-60 000 Besucher pro Saison, je nach Wetter.
Und es gibt nicht nur mein eigener Lohn zu decken, ich hab 5 bis 6 Mitarbeiter….
Badwasseraufereitung und der Betrieb des ganzen Bades ist zudem aufwendig und teuer.
Antwort von Darth Schneider:
@iasi
Film ist schlussendlich eine sehr teure und aufwendige Kunstform.
Das ist zum Grossteil auch ein Verlustgeschäft, darum geht das auch nie und nimmer ohne Förderung und ohne Sponsoren.
Dazu kommt, wir sind gar keine fleissigen Kinogänger mehr, weil ein Ticket und das Popcorn ist auch viel zu teuer heute.
Antwort von iasi:
"Darth Schneider" hat geschrieben:
@iasi
Film ist schlussendlich eine Kunstform.
Das ist zum Grossteil auch ein Verlustgeschäft, darum geht das auch nie und nimmer ohne Förderung und ohne Sponsoren.
Das ist das Argument heutiger Künstler - eigentlich ist es nur eine Behauptung.
Darauf könnte man auch erwidern:
Wozu braucht es Kunst, die niemand wahrnimmt?
Antwort von Darth Schneider:
@iasi
Hast du Kinder ?
Geh mal mit Frau und zwei Kinder ins Kino.
Alleine nur das Popcorn kostet locker 60 Franken….
Dazu kommen noch was zu trinken und die Tickets für zusammen um 100 Franken…
Ich weiss noch damals in Manhattan und in Florida, kostete ein Kino Eintritt 5 Dollar und das XXL Popcorn auch höchstens 5 Dollar.
Hier höchstens 10 Franken und das Popcorn höchstens 5….
Ich ging jahrzehntelang jede Woche ins Kino
Heute ?
Vergiss es, 4x pro Jahr…
Die Zeiten ändern sich.
Da liegt der Hund begraben,
das Kino ist für viele Leute schlichtweg zu teuer geworden um oft zu gehen.
Und zuhause haben wir Netflix und einen 1.65cm, 10 Bit/HDR Screen…😂
Also nix mit „heiliger Künstler“ Behauptung…!
Antwort von iasi:
"Darth Schneider" hat geschrieben:
@iasi
Hast du Kinder ?
Geh mal mit Frau und zwei Kinder ins Kino.
Alleine nur das Popcorn und was zu trinken kostet locker 60 Franken….
Dazu kommen noch die Tickets für zusammen um 80 Franken…
Ich weiss noch damals in Manhattan und in Florida, kostete ein Kino Eintritt 5 Dollar und das XXL Popcorn auch höchstens 5 Dollar.
Hier höchstens 10 Franken und das Popcorn höchstens 5….
Ich ging jahrzehntelang jede Woche ins Kino
Heute ?
Vergiss es, 4x pro Jahr…
Die Zeiten ändern sich.
Da liegt der Hund begraben,
das Kino ist für viele Leute schlichtweg zu teuer geworden um oft zu gehen.
Und zuhause haben wir Netflix und einen 1.65cm, 10 Bit/HDR Screen…😂
Also nix mit „heiliger Künstler“ Behauptung…!
Also ich bin früher nicht zum Popcorn-Essen ins Kino gegangen und tue es heute auch nicht.
Hattest du "damals in Manhattan und in Florida" schon Frau und Kinder?
1 Kinokarte kostet nun einmal nur ein Viertel von dem, was 4 Kinokarten kosten.
Was du bei Netflix siehst ist also keine Filmkunst?
Denn Netflix verzichtet auf Kunstförderung und erzielt trotzdem Gewinne.
Bei Kunstfilm-Produktionen (und das sind in D ja alle deutschen Filme außer die von Uwe Boll) sieht es dann so aus:
Produziert wurde der Film von
der Leipziger Ma.ja.de. Filmproduktions GmbH (Produzenten Heino Deckert, Tina Börner),
der Berliner The Barricades (Viktoria Stolpe und Timm Kröger),
der Wiener PANAMA Film KG (Produzenten Lixi Frank und David Bohun) und
der Züricher Catpics AG,
beteiligt waren
der ORF,
das ZDF,
die SRG und
Arte.
Unterstützt wurde die Produktion
vom Österreichischen Filminstitut,
vom Filmfonds Wien,
von FISA Filmstandort Austria,
vom Schweizer Bundesamt für Kultur,
der Zürcher Filmstiftung,
vom Deutschen Filmförderfonds DFFF,
der FFA Filmförderungsanstalt,
dem Medienboard Berlin-Brandenburg und
der Mitteldeutschen Medienförderung.
Und dann kommen natürlich solche Sprüche:
Das weltweite Einspielergebnis lag laut IMDb bei ca. 561.883 $ (Stand Ende 2024), wobei der Fokus auf künstlerischer Anerkennung statt Blockbuster-Ertrag lag.
Aber was sagt uns dies?
Screenshot 2026-04-18 at 10-06-27 The Universal Theory Rotten Tomatoes.png
1. So berauschend ist die künstlerische Anerkennung nicht.
2. Der Film hat zu wenige Leute angesprochen, um eine Zuschauerbewertung zu ermöglichen.
Antwort von Sicki:
iasi hat geschrieben:
7River hat geschrieben:
Dass du danach fragst, war mir schon klar. Mal so auf die Schnelle…
https://www.youtube.com/watch?v=ZjDXFGXD8jg
Selbst in Deutschland und Österreich nahmen den Film nur 43.000 Leute wahr.
Und mit diesen Zahlen, war er kein finanzieller Erfolg:
Budget: €3.7 million
Box office: $4 million
Ich kenne den Film nicht, aber er soll laut Kritiken gut sein.
Man muss sich daher die Frage stellen, weshalb gute Filme sogar in den Nachbarländern mit gleicher Sprache so schlechte Besucherzahlen haben.
In der kleinen Schweiz sahen den Film 5mal (207.000) so viele Menschen wie in D und A zusammen.
Aber zeigt das nicht, dass es vor allem ein Vertriebs- bzw, Marketing-Problem ist und nicht ein Problem der Kunst?
Wenn 207K Schweizer den Film gesehen haben müssten die möglichen Zuschauerzahlen in D+AT kombiniert eigentlich weitaus höher sein.
Und theoretisch ist es ein Thema das europaweit, bzw. weltweit funktioniert, da vermutlich fast jedes Gesundheitssystem die dargestellten Probleme hat und damit eigentlich ein großes Publikum vorhanden sein könnte. Also haben die Macher des Films ein erfolgsversprechendes Thema gewählt welches nicht von lokalen deutschsprachigen Klischees abhängig ist.
Antwort von iasi:
Sicki hat geschrieben:
iasi hat geschrieben:
Selbst in Deutschland und Österreich nahmen den Film nur 43.000 Leute wahr.
Und mit diesen Zahlen, war er kein finanzieller Erfolg:
Budget: €3.7 million
Box office: $4 million
Ich kenne den Film nicht, aber er soll laut Kritiken gut sein.
Man muss sich daher die Frage stellen, weshalb gute Filme sogar in den Nachbarländern mit gleicher Sprache so schlechte Besucherzahlen haben.
In der kleinen Schweiz sahen den Film 5mal (207.000) so viele Menschen wie in D und A zusammen.
Aber zeigt das nicht, dass es vor allem ein Vertriebs- bzw, Marketing-Problem ist und nicht ein Problem der Kunst?
Wenn 207K Schweizer den Film gesehen haben müssten die möglichen Zuschauerzahlen in D+AT kombiniert eigentlich weitaus höher sein.
Und theoretisch ist es ein Thema das europaweit, bzw. weltweit funktioniert, da vermutlich fast jedes Gesundheitssystem die dargestellten Probleme hat und damit eigentlich ein großes Publikum vorhanden sein könnte. Also haben die Macher des Films ein erfolgsversprechendes Thema gewählt welches nicht von lokalen deutschsprachigen Klischees abhängig ist.
Genau das habe ich gemeint.
Der deutsche Film steckt in einer Schublade, in der nur Extrawurst oder Leberkäse erfolgreich Platz finden.
Statt die Herstellung zu fördern, sollte die Verwertung von Filmen gefördert werden.
Produzenten und Investoren sollen zusammen mit den Filmemachern allein entscheiden welchen Film sie finanzieren und produzieren wollen. Eine gewisse finanzielle Absicherung könnten Kreditausfallbürgschaften sein, wie man sie von anderen Wirtschaftszweigen her kennt.
Und dann sollten Anreize und auch quotenmäßige Verpflichtungen dafür geschaffen werden, dass die Filme in Kinos laufen und im TV gezeigt werden. Ebenso sollte dann Marketing-Förderung laufen.
Ein Produktionsunternehmen lebt dann nicht mehr von der geförderten Herstellung von Filmen, sondern von den Zuschauern, die der produzierte Film erreicht.
Es werden dann weniger Filme, aber dafür hochwertigere produziert.
Ein Unternehmen, das eine bestimmte Anzahl von geförderten Filmen herstellen muss, um finanziell zu überleben, fragt:
Ist das ein Stoff, der Förderung erhalten wird?
Ein Unternehmen, das davon lebt, dass Zuschauer ihre Filme ansehen, wird eine andere Frage stellen und sich mehr Zeit und Mühe geben, um Filme zu erhalten, die die Zuschauer bestmöglich ansprechen.
 |
Antwort von Darth Schneider:
Wann kommt mal ein deutscher Produzent auf die glorreiche Idee und verfilmt mit anständigem Budget mal endlich ein Perry Rhodan Buch ?
Wie lange sollen wir Fans noch darauf warten ?
Es gibt nicht wenige Fans.
(Aber gefälligst nicht verkacken, wie beim alten voll peinlichen Perry Rhodan Film..😂😜)
Gut und seriös nach Buch Vorlage umgesetzt mit passenden Schauspielern,
wäre das ganz bestimmt ein Hit,
und es gibt gar nicht wenige sehr gute Perry Rhodan Bücher…
Also die Story schreiben fällt schon mal gänzlich weg..😎
Antwort von 7River:
iasi hat geschrieben:
Ich kenne den Film nicht, aber er soll laut Kritiken gut sein.
Man muss sich daher die Frage stellen, weshalb gute Filme sogar in den Nachbarländern mit gleicher Sprache so schlechte Besucherzahlen haben.
In der kleinen Schweiz sahen den Film 5mal (207.000) so viele Menschen wie in D und A zusammen.
Ja, der Film ist sehr gut.
Aber es ist oft nun mal so, dass die Menschen (die Zuschauer) nicht gerne mit der harten Realität konfrontiert werden möchten.
Besonders nicht in heutigen Zeiten, wo in vielen Branchen Personalnot herrscht und schon gar nicht mit Krankenhaus-Alltag – wo die meisten nicht mal liegen möchten.
Wenn schon ein Krankenhaus-Film, dann müsste er etwas von der Serie Emergency-Room haben. Das wird auch der Grund sein, warum der Film nicht erfolgreich gewesen ist.
Antwort von Darth Schneider:
Das nützt doch nix.
Wir haben keinen George Clooney…😂
Antwort von Darth Schneider:
Wenn es um Spitäler geht…
Lieber so für mich, Dramas von sterbenden Leuten gibt es doch schon mehr als genug.
Antwort von 7River:
"Darth Schneider" hat geschrieben:
Das nützt doch nix.
Wir haben keinen George Clooney…😂
Du weißt aber, was ich meine? Die Serie vermischt gekonnt Dramatik um Leben und Tod, private Probleme, Liebesbeziehungen – und macht das Ganze reizvoll.
Antwort von iasi:
7River hat geschrieben:
iasi hat geschrieben:
Ich kenne den Film nicht, aber er soll laut Kritiken gut sein.
Man muss sich daher die Frage stellen, weshalb gute Filme sogar in den Nachbarländern mit gleicher Sprache so schlechte Besucherzahlen haben.
In der kleinen Schweiz sahen den Film 5mal (207.000) so viele Menschen wie in D und A zusammen.
Ja, der Film ist sehr gut.
Aber es ist oft nun mal so, dass die Menschen (die Zuschauer) nicht gerne mit der harten Realität konfrontiert werden möchten.
Besonders nicht in heutigen Zeiten, wo in vielen Branchen Personalnot herrscht und schon gar nicht mit Krankenhaus-Alltag – wo die meisten nicht mal liegen möchten.
Wenn schon ein Krankenhaus-Film, dann müsste er etwas von der Serie Emergency-Room haben. Das wird auch der Grund sein, warum der Film nicht erfolgreich gewesen ist.
Unterscheiden sich Schweizer, Deutsche und Österreicher denn bei der Konfrontation mit der harten Realität?
In der Schweiz mit 9,1 Mio. Einwohner sahen sich den Film 207.000 Menschen an.
In Österreich und Deutschland mit zusammen 91 Mio. Einwohnern, waren es nur 43.000.
An der Sprache kann es nicht gelegen haben.
Also warum hat der Film nicht 2,07 Mio. in deutsche und österreichische Kinos gelockt?
An der Qualität und der Thematik des Filmes liegt es eher nicht.
Antwort von Darth Schneider:
Das hat verschiedene Aspekte.
Erstens was in dem Land gerade gleichzeitig sonst auch noch alles in den Kinos läuft,
zweitens, was in dem Zeitraum sonst noch so alles in den Städten los ist,
drittens wie viel Geld die Leute gerade ausgeben wollen und ausgeben können.
Alle drei Aspekte werden von Land zu Land zu jedem Zeitpunkt abweichen.
Sogar das Wetter hat einen Einfluss, wenn 2 Wochen schlechtes Wetter ist gehen viel mehr Leute ins Kino, als wenn die Sonne scheint.;)
Antwort von 7River:
iasi hat geschrieben:
Unterscheiden sich Schweizer, Deutsche und Österreicher denn bei der Konfrontation mit der harten Realität?
Nicht großartig. Hier wird es sicherlich verschiedene Gründe gegeben haben, warum der Film nicht so erfolgreich gewesen ist. Die meisten Menschen gehen ins Kino, um für kurze Zeit der Realität zu entfliehen, um in andere Welten einzutauchen.
Der Film „Honig im Kopf“ zum Beispiel behandelt ein sehr ernstes Thema, aber auf eine äußerst unterhaltsame Art und Weise. Wäre der Film jetzt todernst gewesen, hätte er nicht so viele Zuschauer ins Kino gelockt. Ganz sicher.
Antwort von iasi:
7River hat geschrieben:
iasi hat geschrieben:
Unterscheiden sich Schweizer, Deutsche und Österreicher denn bei der Konfrontation mit der harten Realität?
Nicht großartig. Hier wird es sicherlich verschiedene Gründe gegeben haben, warum der Film nicht so erfolgreich gewesen ist. Die meisten Menschen gehen ins Kino, um für kurze Zeit der Realität zu entfliehen, um in andere Welten einzutauchen.
Der Film „Honig im Kopf“ zum Beispiel behandelt ein sehr ernstes Thema, aber auf eine äußerst unterhaltsame Art und Weise. Wäre der Film jetzt todernst gewesen, hätte er nicht so viele Zuschauer ins Kino gelockt. Ganz sicher.
Ich denke, man muss nicht das Wetter und auch nicht das Thema bemühen, um den doch sehr großen Unterschied der Zuschauerzahlen zwischen der Schweiz und Deutschland zu erklären. Auch ist das Angebot an internationalen Blockbusterfilmen dasselbe.
Es liegt eher an der Zahl der Kinos und am Marketing.
Der Film an sich ist für einen Schweizer derselbe wie für einen Deutschen - es gibt ja wohl keine 2 unterschiedlichen Fassungen des Films.
Es liegt auch nicht an der deutschen Sprache, dass "Das Kanu des Manitu" in den USA. Er war da schlicht nicht in den Kinos zu sehen.
Der deutsche Film hat sich den Ruf erarbeitet, dass ihn außerhalb von D niemand sehen möchte. Und dort auch nur die Schenkelklatscherfilme mit bekannten TV-Stars aus der Komikerriege. ;)
Antwort von MaxSchreck:
7River hat geschrieben:
Aber es ist oft nun mal so, dass die Menschen (die Zuschauer) nicht gerne mit der harten Realität konfrontiert werden möchten.
DAS! Und ich kann (was für ein Timing!) leider auch aus "dem inneren" berichten. Ich lag kürzlich für eine Woche im Krankenhaus, es war ein Notfall (Infekt). Ich wurde abends eingeliefert und landete erst mit den gesetzlich Versicherten (GKV) in einem 4 Bett Zimmer (zum Glück nur mit 3 Betten belegt), am nächsten Tag wechselte ich auf die Station der privat Versicherten. Daß man mich nicht falsch versteht: Dem Personal gebührt nur der höchste Respekt. Die Realität der GKV Versicherten im Vergleich zu PKV war allerdings erschreckend. Welche Hölle diese 6 Tage ohne das Komfortzimmer gewesen wären, möchte ich mir nicht einmal ausmalen, die Ärztin selbst hat das an meinem letzten Tag dort um zwei Ecken angedeutet. Verpflegung, Zustand der Räume, die Enge usw. - einfach schrecklich.
Zwischendurch besuchten mich Freunde und wir (alle aus Film/Medien) sprachen natürlich auch über Film. Einer der Freunde (Regisseur) meinte zwischendurch im Gespräch, daß er prinzipiell auch sicher ein Drama inszenieren könnte. Ich sagte ihm, daß ich mich kaum eine Zeit in meinem Leben erinnern kann, wo wir so viele globale und regionale Erschütterungen und Katastrophen binnen weniger Jahre erlebt haben: Brexit, Trump I, Corona, der Krieg in der Ukraine, der Terroranschlag in Israel und dessen Folgen, Trump II, der Iran Krieg und dessen Folgen für die Welt...dazu tägliche Horrormeldungen was die wirtschaftliche Zukunft im Grunde überall angeht, im Doppelpack mit der KI Scheisse, die wir permanent zu fressen kriegen - und obendrein sehen wir "Dank" Internet und Streamer obendrein von morgens bis abends die schlimmsten persönlichen Tragödien im Leben ganz normaler Menschen als Schlagzeilen, in Reality shows, Crime Dokus usw. - ich weiß nicht, ob ich zur Krönung auch noch ins Kino gehen möchte um noch mehr deprimierendes Zeug zu sehen. Leider auch eine Spezialität der deutschen. Wir können aber einen ordentlichen Eskapismus heute dringender als je zuvor gebrauchen.
Antwort von Darth Schneider:
@iasi
Klar, es nützt nix sich um das Wetter zu bemühen, weil das Wetter lässt sich nicht steuern.
Ändert aber nichts daran das auch das Wetter, die Jahreszeit und zig andere Dinge um uns herum nun mal beeinflussen, ob die Leute in dem Zeitraum wo dein Film läuft überhaupt ins Kino gehen wollen, oder eben nicht.
Das wiederum hat einen immensen Einfluss auf die Zuschauer Zahlen…
Das verliert alles zusammen natürlich von Land zu Land ständig.
Nicht umsonst sagt man:
(Zitat von William Shakespeare)
„Timing ist alles.“
Das gilt nun mal auch für Filmpremieren…
Mit dem richtigen Timing werden Kriege gewonnen (oder verloren).
Die Anzahl Waffen und die Grösse der Armeen dabei sind eigentlich gerade heute völlig nebensächlich…
Kann man durchaus direkt auf die ganze Weltwirtschaft, Politik, somit auch auf die weltweite Musikindustrie und auf die Filmindustrie übertragen.
Timing ist das mächtigste Tool überhaupt.
Wer dieses sehr komplexe Tool beherrscht, der hat gewonnen.
Antwort von Darth Schneider:
Trump, Musk, Altman Bezos und Gates…
Man mag von den Idioten halten was man will.
Aber die Typen hatten/haben das Timing sowas von voll im Griff…
Und der Peter, der neue Leader von Ungarn.
Natürlich früher auch massiv ein Steve Jobs…
Erfolgreich, vor allem wegen dem richtigen Timing.
Auch leider der Hitler…;(
Antwort von Darth Schneider:
Kann man alles auf Film übertragen.
Jede Wette der Villeneuve hat heute schon schlaflose Nächte weil Dune 3 fast zusammen mit dem neuen Avengers Film Premiere haben wird.
Dummes Timing.😂
Kann sehr grosse Verluste bedeuten.
Womöglich wird das von der einen oder anderen Seite angepasst werden.
Antwort von iasi:
"Darth Schneider" hat geschrieben:
@iasi
Klar, es nützt nix sich um das Wetter zu bemühen, weil das Wetter lässt sich nicht steuern.
Ändert aber nichts daran das auch das Wetter, die Jahreszeit und zig andere Dinge um uns herum nun mal beeinflussen, ob die Leute in dem Zeitraum wo dein Film läuft überhaupt ins Kino gehen wollen, oder eben nicht.
Das wiederum hat einen immensen Einfluss auf die Zuschauer Zahlen…
Das verliert alles zusammen natürlich von Land zu Land ständig.
Nicht umsonst sagt man:
(Zitat von William Shakespeare)
„Timing ist alles.“
Das gilt nun mal auch für Filmpremieren…
Mit dem richtigen Timing werden Kriege gewonnen (oder verloren).
Die Anzahl Waffen und die Grösse der Armeen dabei sind eigentlich gerade heute völlig nebensächlich…
Kann man durchaus direkt auf die ganze Weltwirtschaft, Politik, somit auch auf die weltweite Musikindustrie und auf die Filmindustrie übertragen.
Timing ist das mächtigste Tool überhaupt.
Wer dieses sehr komplexe Tool beherrscht, der hat gewonnen.
Das mit dem Wetter ist ziemlich konstruiert.
So unterschiedlich ist das Wetter in D und in der Schweiz nicht. Der Starttermin eines Filmes ist zumindest regional (also deutschsprachiger Raum) zumeist gleich.
Es hat auch nichts mit dem Timing zu tun, denn in der Schweiz spürt man z.B. die aktuelle Nahost-Krise ebenso, wie in D.
Worauf es ankommt, ist nun einmal bei einem Film, in wie vielen Kinos er läuft und wie sehr er medial zum Ereignis stilisiert wird.
Nolans Odyssee wird zum Erfolg allein dadurch gepuscht, weil er
1. von jedem Filmkritiker und Filmfan als einer der am meisten erwartete Film des Jahres bejubelt wird
(auch wenn es eigentlich nur einen eher müden und wenig aussagekräftigen Trailer gibt)
2. die großen Leinwände und vor allem die IMAX-Säle für den Film gebucht sind.
Interessant wird es wirklich, wenn sich Dune 3 und der neue Avengers in die Quere kommen, wenn Beide am 17./18.12. starten.
 |
Antwort von Darth Schneider:
Sogar in der Physik ist Timing essenziell…
„Entropie ist in der Physik der entscheidende Faktor, der die Richtung der Zeit bestimmt“
Antwort von 7River:
"Darth Schneider" hat geschrieben:
Jede Wette der Villeneuve hat heute schon schlaflose Nächte weil Dune 3 fast zusammen mit dem neuen Avengers Film Premiere haben wird.
Das glaube ich weniger. Denn „Dune“ ist „Dune“ und „Avengers“ ist „Avengers“. Die haben beide große Fan-Bases. Die schaut man sich gegebenenfalls auch beide an.
Antwort von iasi:
7River hat geschrieben:
"Darth Schneider" hat geschrieben:
Jede Wette der Villeneuve hat heute schon schlaflose Nächte weil Dune 3 fast zusammen mit dem neuen Avengers Film Premiere haben wird.
Das glaube ich weniger. Denn „Dune“ ist „Dune“ und „Avengers“ ist „Avengers“. Die haben beide große Fan-Bases. Die schaut man sich gegebenenfalls auch beide an.
Wenn Avengers im großen Kinosaal läuft, kann Dune nur in einem kleineren laufen.
Wenn im IMAX-Kino Avengers läuft, kann ich dort nicht Dune anschauen.
Antwort von Jott:
Aber diesen unwissenschaftlichen reaktionären Schinken guckt doch sowieso keiner? 😎
Antwort von iasi:
Jott hat geschrieben:
Aber diesen unwissenschaftlichen reaktionären Schinken guckt doch sowieso keiner? 😎
Das stimmt.
Die Leute schauen sich lieber der "grandiosen" The Super Mario Galaxy Movie an, der mehr Zuschauer aufweisen kann, als Dune 2. :)
Avengers Endgame spielte sogar gleich 4 mal so viel ein wie Dune 2. ;)
Antwort von Jott:
Der arme Villeneuve. Von Iasi niedergemacht zu werden kostet ihn Millionen. Wie kann man ihm helfen?
Eine große Spendenaktion? Jeder Hundertste Spender gewinnt ein Fläschchen Arrakis-Sand, jeder Tausendste einen Modell-Sandwurm mit Fernsteuerung für den Strand.
Schirmherrinnen: die Spice Girls.
Um nebenher den deutschen Film zu retten, ist das Spin-Off „Düne des Grauens“ geplant. Drehort: Sylt. Bereits fest gecastet als Ober-Harkonne: Claude-Oliver Rudolph. Daniel Brühl als Paul ist noch nicht in trockenen Tüchern.
Antwort von iasi:
Jott hat geschrieben:
Der arme Villeneuve. Von Iasi niedergemacht zu werden kostet ihn Millionen. Wie kann man ihm helfen?
Eine große Spendenaktion? Jeder Hundertste Spender gewinnt ein Fläschchen Arrakis-Sand, jeder Tausendste einen Modell-Sandwurm mit Fernsteuerung für den Strand.
Schirmherrinnen: die Spice Girls.
Ja - hoffen wie, dass die Fan-Basis groß genug ist, um ihn über die Rentabilitätshürde zu heben.
Und sicherlich werden die Fans auch einen Fan-Film drehen.
Iasi hält übrigens auch von der Vorlage nicht viel. ;)
Antwort von 7River:
iasi hat geschrieben:
Wenn Avengers im großen Kinosaal läuft, kann Dune nur in einem kleineren laufen.
Und, wäre das jetzt so schlimm, wenn „Dune“ auf einer kleineren Leinwand liefe?
Antwort von iasi:
7River hat geschrieben:
iasi hat geschrieben:
Wenn Avengers im großen Kinosaal läuft, kann Dune nur in einem kleineren laufen.
Und, wäre das jetzt so schlimm, wenn „Dune“ auf einer kleineren Leinwand liefe?
Ja.
In kleinere Säle passen weniger Zuschauer.
Die Leute tendieren zu den großen Leinwänden.
IMAX bringt pro Kinokarte nochmal mehr ein.
Wenn ich am Samstag Abend ins Kino gehen will, um 1 Film zu sehen, muss ich wählen.
Antwort von Jott:
Und das Abwägen dauert …
Antwort von cantsin:
Das Lustige ist, dass es hier jetzt mittlerweile zwei Seiten Diskussion über ein Interview mit Dominik Graf gibt, das bis auf seine Schlagzeile noch gar nicht veröffentlicht ist...
Wer Grafs frühere Statements kennt, auch seine Artikel und Bücher, kann die Interview-Statements IMO gut voraussagen: Für Graf ist der Tod des deutschen Genrekinos, das es noch bis in die 80er Jahre gab, der Grund, weshalb der deutsche Film tot ist.
Wobei es ihm nicht, oder nur am Rande, um Mainstream-Produktionen geht, sondern eher um Genre-B-Filme irgendwo zwischen Mainstream und Autorenkino: Filmemacher wie Roger Fritz ("Mädchen, Mädchen"), Will Tremper ("Die endlose Nacht"), Klaus Lemke ("Rocker"), Roland Klick ("Supermarkt") und Wolfgang Büld. Was natürlich auch ganz gut sein eigenes Filmemachen ("Die Katze", "Die Sieger", "Hotte im Paradies" sowie seine diversen Tatorte) charakterisiert.
Und er hat recht, dass es dieses Kino in Deutschland nicht mehr gibt, und es durch Kinoindustrie-Sterben, Fördergremienstrukturen einschließlich ÖR und Selbstfeiern (wie bei den "Lola"-Verleihungen) untergegangen ist. Allerdings muss man sich schon sehr weit von Deutschland entfernen, um es noch in anderen Ländern zu finden - neben U.S.-Low Budget-Produktionen (z.B. von Sean Baker) wohl hauptsächlich in Südkorea, in den Philippinen und in anderen asiatischen Ländern.
Antwort von 7River:
iasi hat geschrieben:
In kleinere Säle passen weniger Zuschauer.
Die Leute tendieren zu den großen Leinwänden.
In kleinen Sälen passen weniger Zuschauer als in großen? Da wäre ich jetzt von alleine nicht drauf gekommen 😊
Die Leute tendieren… Das mag vielleicht zutreffen, aber viele Säle gibt es nicht nur in groß und klein, sondern auch in Mittelgroß. Da gibt es durchaus Abstufungen.
Nun ja, in unserem Nachbarort gibt es zwei Kinos. Das eine ist ein großes, auch von den Sälen und den Anordnungen der Zuschauerreihen inklusive Premiumsitzen, das andere ist eher mehr ein kleines, aber sehr gemütliches. Da muss ich sagen, dass das kleinere ein sehr gut besuchtes ist, obwohl die nicht mal ein großes Foyer mit Beamer und Sky (Bundesliga) haben wie im großen.
Antwort von iasi:
cantsin hat geschrieben:
Das Lustige ist, dass es hier jetzt mittlerweile zwei Seiten Diskussion über ein Interview mit Dominik Graf gibt, das bis auf seine Schlagzeile noch gar nicht veröffentlicht ist...
Es geht um eine Fragestellung, die im Titel des Threads zu lesen ist.
Brauchst du denn immer einen Prominenten, der dir eine Meinung vorgibt, bevor du dir eine eigene bilden kannst?
cantsin hat geschrieben:
Wer Grafs frühere Statements kennt, auch seine Artikel und Bücher, kann die Interview-Statements IMO gut voraussagen: Für Graf ist der Tod des deutschen Genrekinos, das es noch bis in die 80er Jahre gab, der Grund, weshalb der deutsche Film tot ist.
Wobei es ihm nicht, oder nur am Rande, um Mainstream-Produktionen geht, sondern eher um Genre-B-Filme irgendwo zwischen Mainstream und Autorenkino: Filmemacher wie Roger Fritz ("Mädchen, Mädchen"), Will Tremper ("Die endlose Nacht"), Klaus Lemke ("Rocker"), Roland Klick ("Supermarkt") und Wolfgang Büld. Was natürlich auch ganz gut sein eigenes Filmemachen ("Die Katze", "Die Sieger", "Hotte im Paradies" sowie seine diversen Tatorte) charakterisiert.
Und er hat recht, dass es dieses Kino in Deutschland nicht mehr gibt, und es durch Kinoindustrie-Sterben, Fördergremienstrukturen einschließlich ÖR und Selbstfeiern (wie bei den "Lola"-Verleihungen) untergegangen ist. Allerdings muss man sich schon sehr weit von Deutschland entfernen, um es noch in anderen Ländern zu finden - neben U.S.-Low Budget-Produktionen (z.B. von Sean Baker) wohl hauptsächlich in Südkorea, in den Philippinen und in anderen asiatischen Ländern.
Es gibt auch heute noch deutsche Filme, die 1 Mio. Zuschauer erreichen.
Dass man heute in D 100.000 Zuschauer schon als Erfolg feiert, ist jedoch bezeichnend für das System. Stichwort: Referenzpunkte bei der Filmförderung.
Bei durchschnittlichen Kinokartenpreisen von knapp 10€ (wobei es bei deutschen Filmen weniger sein dürften, da 3D-, Überlängen- und sonstige Zuschläge bei meist fehlen) kommt man bei 1 Mio.Zuschauern auf gut gerechnet 10 Mio.€ Einnahmen.
Wenn man einfach mal davon ausgeht, dass die Hälfte an die Produktionsfirma geht, würde diese Kinoauswertung also ein Budget von 5 Mio.€ decken.
Ich finde dieses "Genre-B-Filme"-Schubladendenken weit weniger überzeugend, als die Frage der finanziellen Stärke von deutschen Produktions- und Verleihunternehmen, die mal eine sehr interessante Doku beleuchtet hatte.
Man kann auch mal die Filmografie von Graf mit der von Tarantino vergleichen. :)
Hier zeigt sich auch ein interessanter und bezeichnender Unterschied:
Graf dreht Kino- und Fernsehfilme am laufenden Band - z.T. mehrere pro Jahr. Bei Tarantino warten wir auf seinen Film Nr.10.
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Antwort von iasi:
7River hat geschrieben:
iasi hat geschrieben:
In kleinere Säle passen weniger Zuschauer.
Die Leute tendieren zu den großen Leinwänden.
In kleinen Sälen passen weniger Zuschauer als in großen? Da wäre ich jetzt von alleine nicht drauf gekommen 😊
Na ja - scheinbar nicht. ;)
7River hat geschrieben:
Die Leute tendieren… Das mag vielleicht zutreffen, aber viele Säle gibt es nicht nur in groß und klein, sondern auch in Mittelgroß. Da gibt es durchaus Abstufungen.
Nun ja, in unserem Nachbarort gibt es zwei Kinos. Das eine ist ein großes, auch von den Sälen und den Anordnungen der Zuschauerreihen inklusive Premiumsitzen, das andere ist eher mehr ein kleines, aber sehr gemütliches. Da muss ich sagen, dass das kleinere ein sehr gut besuchtes ist, obwohl die nicht mal ein großes Foyer mit Beamer und Sky (Bundesliga) haben wie im großen.
Wenn Avengers im großen Saal und Dune im kleinen Saal läuft, welche Zuschauerzahlen wird das Kino dann am Startwochende melden können?
Oppenheimer lief in IMAX-Kinos und erzielte höhere Einnahmen als Filme, die weniger Zuschauer hatten.
Mit Avatar ist es dasselbe.
Wenn ich ins IMAX gehe, um einen Film in Überlänge und 3D anzuschauen, zahle ich weit mehr für das Kinoticket, als für einen deutschen Film im mittelgroßen Saal, der eher im TV-Format daherkommt, also in 2D und 100 Minuten.
Selbst wenn der Film lang und episch ist, wie Costners Horizont verlangte das Kino für eine Karte im mittelgroßen Saal nur 5,50€ für die Kinokarte plus Überlängenzuschlag.
Antwort von Darth Schneider:
Als Oppenheimer und Barbie praktisch gleichzeitig starteten hab ich aber damals gelesen, da waren einige Leute in Hollywood erstaunt das beide Streifen so viele Leute anlockten..
Das obwohl das völlig verschiedene Filme sind.
Aber nicht wenige (auch ich) hatten sich halt beide Filme im Kino angeschaut..
Wobei heute gehen tendenziell eher noch weniger Leute ins Kino.
Avengers und Dune sind ähnlicher, beides SF Filme.
Dazu kommt um Weinachten wenn die beiden Premieren sein werden brauchen die Leute ihr Geld eher für Geschenke….
Wenn die Benzinpreise noch mehr ansteigen, hat das dann ganz bestimmt auch einen Einfluss auf die Kino Einnahmen…
Und IMAX Kinos sind doch eher eine sehr grosse Ausnahme, wo ist das nächste ?
In München ?
Das würde für uns 3 Std Autofahrt bedeuten, ein Weg, machen nur die allerwenigsten Leute.
Die meisten wissen nicht mal was IMAX ist…
Und es ist Ihnen auch egal ob das Kino etwas grösser oder kleiner ist.
Sie gehen wegen dem Film ins Kino.
Antwort von 7River:
"Darth Schneider" hat geschrieben:
Als Oppenheimer und Barbie praktisch gleichzeitig starteten hab ich aber damals gelesen, da waren einige Leute in Hollywood erstaunt das beide Streifen so viele Leute anlockten..
Das obwohl das völlig verschiedene Filme sind.
Das sind halt zwei Filme, die man sich als Zuschauer im Kino ansehen kann. Egal ob im großen oder etwas kleineren Saal.
Antwort von Nigma1313:
7River hat geschrieben:
"Darth Schneider" hat geschrieben:
Als Oppenheimer und Barbie praktisch gleichzeitig starteten hab ich aber damals gelesen, da waren einige Leute in Hollywood erstaunt das beide Streifen so viele Leute anlockten..
Das obwohl das völlig verschiedene Filme sind.
Das sind halt zwei Filme, die man sich als Zuschauer im Kino ansehen kann. Egal ob im großen oder etwas kleineren Saal.
Und halt auch extrem gutes PR!
Antwort von medienonkel:
MaxSchreck hat geschrieben:
7River hat geschrieben:
Aber es ist oft nun mal so, dass die Menschen (die Zuschauer) nicht gerne mit der harten Realität konfrontiert werden möchten.
DAS! Und ich kann (was für ein Timing!) leider auch aus "dem inneren" berichten. Ich lag kürzlich für eine Woche im Krankenhaus, es war ein Notfall (Infekt). Ich wurde abends eingeliefert und landete erst mit den gesetzlich Versicherten (GKV) in einem 4 Bett Zimmer (zum Glück nur mit 3 Betten belegt), am nächsten Tag wechselte ich auf die Station der privat Versicherten. Daß man mich nicht falsch versteht: Dem Personal gebührt nur der höchste Respekt. Die Realität der GKV Versicherten im Vergleich zu PKV war allerdings erschreckend. Welche Hölle diese 6 Tage ohne das Komfortzimmer gewesen wären, möchte ich mir nicht einmal ausmalen, die Ärztin selbst hat das an meinem letzten Tag dort um zwei Ecken angedeutet. Verpflegung, Zustand der Räume, die Enge usw. - einfach schrecklich.
Um Gottes Willen, da ist dir ja wirklich eine dramatische Erfahrung zuteil geworden.
Zum Glück bist du schnell ins Komfortzimmer gekommen.
Die überwiegende Mehrheit der Menschen, ist aber exakt auf diese immer schlechter werdende Versorgung angewiesen.
Ich erinnere mich da an den Sterbeprozess meiner Mutter:
Die Ärztin hat nicht nur unverhohlen eine einwöchige Falschbehandlung, die zu einem Infekt auch noch eine komplette Dehydrierung zur Folge hatte, offen zugegeben, man hat mir auch ständig klar gemacht, dass DIE hier raus muss und dass im Krankenhaus nicht gestorben wird. DIE blockiert hier das Bett für Leute, denen man noch helfen kann... und ich könnte ruhig 24/7 hier am Bett bleiben, um das Pflegepersonal zu entlasten... usw.
Neben ihr die Mutter eines Stadtbekannten Geschäftsmannes. Meine Güte wurde sich da bemüht und beraten und Hilfe angeboten. Die Frau konnte eigentlich nur noch atmen.
Bei meiner Mutter wurde nur bemerkt, dass die doch eh nichts mehr checkt und sicher seit Jahren dement ist. Ich als ihr Pfleger müsste das doch wissen... Wie? Die hat keinen Pfleger und lebt alleine? Was sind SIE für ein Mensch?
Demenz wird dann einfach so behauptet. Aus einem Delir wird einfach eine schon seit Jahren bestehende Demenz konstruiert und du kannst nichts dagegen machen.
Der Hausarzt weigert sich, mit dir überhaupt zu sprechen.
Und so schaust du einfach nur zu, die Ärzte geben dir keine Auskunft. In 18 Tagen hat man sich 4 Minuten Zeit für ich genommen und lapidar erklärt, dass Menschen halt sterben und man hofft, dass ich hier keinen Ärger machen werde. Damit müsse man ja bei so Leuten wie uns immer rechnen. Ich weiß bis heute nicht, woran sie eigentlich starb.
Schmerzmittel gab es auch erst, als klar war, dass sie in ein paar Stunden eh weg ist.
Du liegst da und schreist vor Schmerzen und niemand gibt dir was. Weil der Richter erst in 3 Tagen Zeit hat.
Dann kommt ein Betreuer, der dich einfach nur verwaltet und mit dir machen kann, was er will.
Bei meiner Mutter wurden die persönlichen Gegenstände und am Bett stehende Fotos dann auch nach dem Ableben einfach direkt entsorgt.
Ist ja eh nichts wert, das Zeugs.
Nur ihr tatsächlich wertloses Handy wurde dem Bestatter mitgegeben.
Aber dieser Satz "Im Krankenhaus wird nicht gestorben, schaffen Sie die Frau hier raus" ist symptomatisch für unser tolles Gesundheitssystem.
Für mich steht seitdem fest, dass ich mich, wenn ich es schaffe, vorher selbst töten werde. Ich denke, so mit 70 wird das passieren.
In dieses System möchte ich niemals kommen.
Antwort von Bluboy:
medienonkel hat geschrieben:
Für mich steht seitdem fest, dass ich mich, wenn ich es schaffe, vorher selbst töten werde. Ich denke, so mit 70 wird das passieren.
Keine gute Idee, denn vermutlich tut das Weh
Antwort von Drushba:
Nigma1313 hat geschrieben:
Liebes Forum,
Wie seht ihr das? Hat Dominik Graf recht? Ist der deutsche Film tot?
Ich denke, der deutsche Film ist mitnichten tot. Er sollte nur zeitgemäß auf Katzenvideos umgestellt werden. Hierin liegt die Meisterschaft und auch ein Dominik Graf könnte damit zeigen, was in ihm steckt... ))
Antwort von Darth Schneider:
Ich finde auch der deutsche Film ist nicht tot, aber tendenziell eher verschlafen….
Antwort von iasi:
Der deutsche Film hat sich selbst das eigene Grab geschaufelt. Er wird gerade noch mit Förderung künstlich am Leben gehalten.
Er gilt selbst in D als unrentabel.
International ist er völlig abgeschrieben.
Wenn die an der Herstellung beteiligten schon nicht mehr an den Erfolg eines deutschen Filmes glauben, ist er tot.
In D gilt ein Film als erfolgreich, wenn dafür 100.000 Kinotickets verkauft werden.
Warum?
Weil dies die Grenze ist, die ins gelobte Referenzförderungsland führt.
Antwort von MaxSchreck:
medienonkel hat geschrieben:
Für mich steht seitdem fest, dass ich mich, wenn ich es schaffe, vorher selbst töten werde. Ich denke, so mit 70 wird das passieren.
In dieses System möchte ich niemals kommen.
Tut mir wirklich sehr leid zu lesen, wie mit Deiner Mutter umgegangen wurde. Ich hoffe es liegt lange genug zurück, daß Du das irgendwie verarbeiten konntest.
Und ich stimme Dir mit dem obigen Absatz zu, vielleicht nur mit der Änderung, daß 70 heutzutage etwas früh wäre. Aber wer weiß schon, was kommt...
Antwort von Drushba:
iasi hat geschrieben:
Der deutsche Film hat sich selbst das eigene Grab geschaufelt. Er wird gerade noch mit Förderung künstlich am Leben gehalten.
Er gilt selbst in D als unrentabel.
International ist er völlig abgeschrieben.
Eine ganze Reihe von Ländern fördern sehr erfolgreich Kinofilme, von Frankreich, Spanien über Skandinavien bis Korea etc. Filmförderung hilft, dass die Filme überhaupt erst entstehen können. Und auch wie hier verdienen die Stakeholder an den für sie relevanten Bereichen: Die Hersteller an der Herstellung, die Verleiher am Verleih etc. Der Unterschied ist meist aber auch, dass Film als Kulturgut und nicht in erster Linie als Wirtschaftsgut betrachtet wird und dementsprechend freier gedacht und geplant wird (das bedeutet vor allem auch weniger unsinnige Wirtschaftlichkeitsnachweise, die zu erbringen sind und stattdessen stichhaltige künstlerische Argumentationen). Zudem hat keine der erfolgreichen Filmfördernationen in unseriöser Weise Sender als Mitbestimmungs-Bremsklötze am Bein, so wie es hier der Fall ist. Kinofilme leben von der Originalität, das ist in vielen Ländern einfacher umzusetzen als hier in BWL-Sender-Schland. ))
Antwort von cantsin:
Wir sind mittlerweile auf der dritten Seite, und das Interview mit Dominik Graf ist immer noch nicht veröffentlicht. Hat er dessen Autorisierung verweigert?
Antwort von Alex:
cantsin hat geschrieben:
Wir sind mittlerweile auf der dritten Seite, und das Interview mit Dominik Graf ist immer noch nicht veröffentlicht. Hat er dessen Autorisierung verweigert?
Das wird auf Seite 10 veröffentlicht. Bis dahin können wir uns doch noch etwas über High-ISO und Catering unterhalten?
Antwort von Darth Schneider:
@Drushba
Das ist so, zig Länder fördern erfolgreich Filme.
Nur in D und CH werden halt leider öfters die falschen Filme und Serien gefördert….
Finde ich zumindest.
Gerade Spanien könnte als Vorbild dienen.
Ein für Europa nicht mal reiches Land.
Da gibt es aber seit Jahren zig nicht wenige sehr coole Filme und Serien, die dazu noch technisch absolut auf Hollywood Level sind…
Antwort von 7River:
Der deutsche Film wird voraussichtlich ein Sorgenkind bleiben. Besonders bei jungen Menschen ist er nicht sehr beliebt. Muss man leider sagen.
Antwort von Darth Schneider:
Genau, und die heute jungen Leute, werden nun mal noch da sein wenn wir alten Säcke weg sein werden…
Kein unwichtiges Zielpublikum…
Antwort von Darth Schneider:
Nur bescheidene zwei aktuelle Beispiele aus Spanien
Sehr hohes Level, tolle interessante Schauspieler oder ?
Es gibt aus Spanien aber noch viel mehr…
Sowas kommt aus der reichen Schweiz gar nie, und schlussendlich nur ganz, ganz selten aus Deutschland.
Und sowas spricht aber natürlich auch stark die junge Generation an….Aber nicht nur..😎
Antwort von Jott:
Norwegen: Harry Hole (Netflix-Serie).
Grandioses Schauspiel, grandioser Look.
Geht doch: 113 Drehtage. Und wahrscheinlich gab‘s was zu essen.
„Troll“ und „Troll 2“: auch aus Norwegen. Klassische Monsterfilme à la Godzilla, aber irgendwie charmant inszeniert. Endlich mal wird Oslo zerlatscht.
Irgendwie klemmt‘s bei uns. Was hat der Till g‘sagt?
Ich erinnere mich an eine deutsche TV-Serie in meiner Kindheit: Das blaue Palais. Und „Fleisch“ - hab vergessen ob das eine Serie oder ein Film war. Beides waren deutsche „Strassenfeger“ - während der Sendezeit saß das ganze Land vor der Glotze.
Irgendwann ist was verloren gegangen.
Antwort von Darth Schneider:
Klar, Norwegen hat einiges, auch gute Schriftsteller,
auch aus den Niederlanden gibt es regelmässig sehr coole Thriller/Filme und natürlich auch aus Frankreich…
Nur hier im deutschsprachigen Raum ist es schon eher sehr verschlafen.
Ab und zu mal eine Perle, aber nur sehr, sehr selten.
Zu selten, für wie reich wir sind…
Aber Hauptsache regelmässig neue und teure Tatort Folgen, das seit 1970…
Schon ok, wenn es einem gefällt, aber noch verschlafener geht es ja 2026 wohl kaum…
Zumal die mit Abstand beste Krimi Serie war doch so oder so Columbo…😂
Antwort von iasi:
Drushba hat geschrieben:
iasi hat geschrieben:
Der deutsche Film hat sich selbst das eigene Grab geschaufelt. Er wird gerade noch mit Förderung künstlich am Leben gehalten.
Er gilt selbst in D als unrentabel.
International ist er völlig abgeschrieben.
Eine ganze Reihe von Ländern fördern sehr erfolgreich Kinofilme, von Frankreich, Spanien über Skandinavien bis Korea etc. Filmförderung hilft, dass die Filme überhaupt erst entstehen können. Und auch wie hier verdienen die Stakeholder an den für sie relevanten Bereichen: Die Hersteller an der Herstellung, die Verleiher am Verleih etc. Der Unterschied ist meist aber auch, dass Film als Kulturgut und nicht in erster Linie als Wirtschaftsgut betrachtet wird und dementsprechend freier gedacht und geplant wird (das bedeutet vor allem auch weniger unsinnige Wirtschaftlichkeitsnachweise, die zu erbringen sind und stattdessen stichhaltige künstlerische Argumentationen). Zudem hat keine der erfolgreichen Filmfördernationen in unseriöser Weise Sender als Mitbestimmungs-Bremsklötze am Bein, so wie es hier der Fall ist. Kinofilme leben von der Originalität, das ist in vielen Ländern einfacher umzusetzen als hier in BWL-Sender-Schland. ))
Es ist nicht die Frage, ob gefördert wird, sondern wie.
Dass ÖR-TV-Sender bei Produktionen in der Form beteiligt sind, dass sie sich Senderechte schon in frühen Produktionsphasen sichern, sehe ich auch nicht als Problem.
Wenn man aber nur eher schulterzuckend aus der Branche vernimmt, dass keine 10% der Filme ihre Produktionskosten auch nur annähernd wieder einspielen, stimmt generell etwas nicht.
Es ist ja auch nicht so, dass es am Budget oder der Sprache liegen würde, dass wir in D "Extrawurst" als lokalen Kassenhit erhalten, während in Japan "Godzilla Minus One" über die Leinwand wütet.
Wer nur kleine Provinzgeschichten zu erzählen hat, darf sich nicht wundern, wenn sich nur die Einheimischen dafür interessieren.
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Antwort von MaxSchreck:
iasi hat geschrieben:
Es ist ja auch nicht so, dass es am Budget oder der Sprache liegen würde, dass wir in D "Extrawurst" als lokalen Kassenhit erhalten, während in Japan "Godzilla Minus One" über die Leinwand wütet.
Wer nur kleine Provinzgeschichten zu erzählen hat, darf sich nicht wundern, wenn sich nur die Einheimischen dafür interessieren.
Es gibt in diesem Kontext auch noch das Problem, daß die heutigen deutschen Filmemacher unfähig sind, sich den Kram, den sie fabrizieren, einmal aus einer halbwegs neutralen Sicht zu reflektieren und sich zu fragen: Ist das etwas, was im Grunde auch ein Norweger, ein Chinese, ein Russe anschauen würde, weil es etwas universelles in uns anspricht? Und je nachdem, um welche Thematik / welches Gerne es geht: Fühle ich mich unterhalten? Oder ist dieser Film ein weiteres Ausschlachten der deutschen Geschichte, schon wieder eine Ansammlung neudeutscher Komplexe, politisch korrektem Schwachsinn und alles mit erhobenem Zeigefinger?
Antwort von iasi:
MaxSchreck hat geschrieben:
iasi hat geschrieben:
Es ist ja auch nicht so, dass es am Budget oder der Sprache liegen würde, dass wir in D "Extrawurst" als lokalen Kassenhit erhalten, während in Japan "Godzilla Minus One" über die Leinwand wütet.
Wer nur kleine Provinzgeschichten zu erzählen hat, darf sich nicht wundern, wenn sich nur die Einheimischen dafür interessieren.
Es gibt in diesem Kontext auch noch das Problem, daß die heutigen deutschen Filmemacher unfähig sind, sich den Kram, den sie fabrizieren, einmal aus einer halbwegs neutralen Sicht zu reflektieren und sich zu fragen: Ist das etwas, was im Grunde auch ein Norweger, ein Chinese, ein Russe anschauen würde, weil es etwas universelles in uns anspricht? Und je nachdem, um welche Thematik / welches Gerne es geht: Fühle ich mich unterhalten? Oder ist dieser Film ein weiteres Ausschlachten der deutschen Geschichte, schon wieder eine Ansammlung neudeutscher Komplexe, politisch korrektem Schwachsinn und alles mit erhobenem Zeigefinger?
ROSE
Während des 30jährigen Krieges, daher muss er in S/W sein.
Die Handlung: Frau gibt sich als Mann aus.
Der Trailer vermittelt Schwermut.
Reichlich Erzählerstimme über langsamen Bildern.
Das muss Kunst sein.
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Antwort von Drushba:
iasi hat geschrieben:
Es ist nicht die Frage, ob gefördert wird, sondern wie.
Dass ÖR-TV-Sender bei Produktionen in der Form beteiligt sind, dass sie sich Senderechte schon in frühen Produktionsphasen sichern, sehe ich auch nicht als Problem.
Wenn man aber nur eher schulterzuckend aus der Branche vernimmt, dass keine 10% der Filme ihre Produktionskosten auch nur annähernd wieder einspielen, stimmt generell etwas nicht.
Es ist ja auch nicht so, dass es am Budget oder der Sprache liegen würde, dass wir in D "Extrawurst" als lokalen Kassenhit erhalten, während in Japan "Godzilla Minus One" über die Leinwand wütet.
Wer nur kleine Provinzgeschichten zu erzählen hat, darf sich nicht wundern, wenn sich nur die Einheimischen dafür interessieren.
Filmhochschulen in Deutschland gehören zur Weltspitze und haben bereits über 40 Studentenoscars gewonnen. Deutsche Kurzfilmer:innen sind auf Festivals weltweit extrem erfolgreich, auch bei Publikumspreisen. Talente sind bei uns nicht knapp. Es gibt hier genug davon (statistisch gesehen sogar mehr als in den meisten anderen erfolgreichen Filmnationen). Das liegt daran, dass Kurzfilme frei entwickelt werden können. Kurzfilmförderung ist eher problemlos erhältlich. Profs und Filmhochschulen mischen zwar auch mit, aber wenn (so meine eigene Erfahrung), dann meist konstruktiv und somit fördernd.
Beim Langfilm ist es mit der inhaltlichen und künstlerischen Freiheit vorbei, denn zuerst muss immer ein Sender bzw. eine ganz konkrete Redakteurin oder ein konkreter Redakteur überzeugt werden. Die bürokratisch vorgegebene Finanzierungsreihenfolge ist: Produzent:in/Drehbuchförderung (Entwicklung), dann Senderbeteiligung, dann Filmverleih. Erst wenn Senderbeteiligung und Filmverleih vorliegen, kommt die Filmförderung ganz zum Schluss ins Spiel, vorher macht eine Antragsstellung überhaupt keinen Sinn. Sie ist aber auch eine kritische Hürde, besonders schon bei der Drehbuch(nicht)förderung, denn bei den Regionalförderungen sitzen nochmals Sendervertreter:innen in der Jury. Filmverleihe sind dagegen nicht das Problem und gehen erfahrungsgemäß auch bei neuen und ungewöhnlichen Stoffen mit rein, gerade weil sie damit Geld verdienen wollen. Das Problem, das Filme verhindert, sitzt leider in den deutschen Redaktionsstuben und wird so auch von Filmverbänden seit Jahrzehnten beklagt.
Und nein, deutsche Sender sichern sich nicht nur die Senderechte, sondern bestimmen aktiv mit, welche Stoffe infrage kommen, was im Buch steht und wie der Film gemacht wird. Das unterscheidet uns auch vom Ausland, vor allem von Frankreich, wo Redaktionen quasi von der inhaltlichen Mitsprache per Gesetz entmachtet sind und sich mit vorgegebenen Summen beteiligen müssen. Deutsche Redaktionen hingegen kennen ihre Macht und etliche Redakteur:innen kompensieren meiner Meinung nach auch, dass sie nicht an einer Filmhochschule waren, sondern ein Standardstudium (Theaterwissenschaft, Kommunikationswissenschaft, vergleichende Kulturwissenschaft etc.) hinter sich gebracht und anschließend ein Sendervolontariat gemacht haben. Mit dieser „Qualifikation” spielen sie nun Gott über Filminhalte. Bloß, sie könnens nicht. Der Rest ist (nicht stattfindende) Geschichte. ;-)
Antwort von Darth Schneider:
Spannend, danke für den detaillierten Einblick.
Antwort von Darth Schneider:
Standardstudium (Theaterwissenschaft, Kommunikationswissenschaft, vergleichende Kulturwissenschaft etc.) hinter sich gebracht und anschließend ein Sendervolontariat gemacht haben. Mit dieser „Qualifikation” spielen sie nun Gott über Filminhalte. Bloß, sie könnens nicht. Der Rest ist (nicht stattfindende) Geschichte. ;-)
Uff….
Also mein Fazit,
jede zehnte überhaupt nicht studierte Hausfrau würde wahrscheinlich rein intuitiv die spannenderen Stoffe zum verfilmen aussuchen….
Womöglich wäre es am besten ganz einfach Leute aus dem Publikum aussuchen zu lassen….
Antwort von iasi:
Drushba hat geschrieben:
iasi hat geschrieben:
Es ist nicht die Frage, ob gefördert wird, sondern wie.
Dass ÖR-TV-Sender bei Produktionen in der Form beteiligt sind, dass sie sich Senderechte schon in frühen Produktionsphasen sichern, sehe ich auch nicht als Problem.
Wenn man aber nur eher schulterzuckend aus der Branche vernimmt, dass keine 10% der Filme ihre Produktionskosten auch nur annähernd wieder einspielen, stimmt generell etwas nicht.
Es ist ja auch nicht so, dass es am Budget oder der Sprache liegen würde, dass wir in D "Extrawurst" als lokalen Kassenhit erhalten, während in Japan "Godzilla Minus One" über die Leinwand wütet.
Wer nur kleine Provinzgeschichten zu erzählen hat, darf sich nicht wundern, wenn sich nur die Einheimischen dafür interessieren.
Filmhochschulen in Deutschland gehören zur Weltspitze und haben bereits über 40 Studentenoscars gewonnen. Deutsche Kurzfilmer:innen sind auf Festivals weltweit extrem erfolgreich, auch bei Publikumspreisen. Talente sind bei uns nicht knapp. Es gibt hier genug davon (statistisch gesehen sogar mehr als in den meisten anderen erfolgreichen Filmnationen). Das liegt daran, dass Kurzfilme frei entwickelt werden können. Kurzfilmförderung ist eher problemlos erhältlich. Profs und Filmhochschulen mischen zwar auch mit, aber wenn (so meine eigene Erfahrung), dann meist konstruktiv und somit fördernd.
Beim Langfilm ist es mit der inhaltlichen und künstlerischen Freiheit vorbei, denn zuerst muss immer ein Sender bzw. eine ganz konkrete Redakteurin oder ein konkreter Redakteur überzeugt werden. Die bürokratisch vorgegebene Finanzierungsreihenfolge ist: Produzent:in/Drehbuchförderung (Entwicklung), dann Senderbeteiligung, dann Filmverleih. Erst wenn Senderbeteiligung und Filmverleih vorliegen, kommt die Filmförderung ganz zum Schluss ins Spiel, vorher macht eine Antragsstellung überhaupt keinen Sinn. Sie ist aber auch eine kritische Hürde, besonders schon bei der Drehbuch(nicht)förderung, denn bei den Regionalförderungen sitzen nochmals Sendervertreter:innen in der Jury. Filmverleihe sind dagegen nicht das Problem und gehen erfahrungsgemäß auch bei neuen und ungewöhnlichen Stoffen mit rein, gerade weil sie damit Geld verdienen wollen. Das Problem, das Filme verhindert, sitzt leider in den deutschen Redaktionsstuben und wird so auch von Filmverbänden seit Jahrzehnten beklagt.
Und nein, deutsche Sender sichern sich nicht nur die Senderechte, sondern bestimmen aktiv mit, welche Stoffe infrage kommen, was im Buch steht und wie der Film gemacht wird. Das unterscheidet uns auch vom Ausland, vor allem von Frankreich, wo Redaktionen quasi von der inhaltlichen Mitsprache per Gesetz entmachtet sind und sich mit vorgegebenen Summen beteiligen müssen. Deutsche Redaktionen hingegen kennen ihre Macht und etliche Redakteur:innen kompensieren meiner Meinung nach auch, dass sie nicht an einer Filmhochschule waren, sondern ein Standardstudium (Theaterwissenschaft, Kommunikationswissenschaft, vergleichende Kulturwissenschaft etc.) hinter sich gebracht und anschließend ein Sendervolontariat gemacht haben. Mit dieser „Qualifikation” spielen sie nun Gott über Filminhalte. Bloß, sie könnens nicht. Der Rest ist (nicht stattfindende) Geschichte. ;-)
Kurzfilme sind nicht erfolgreich, wenn man die vielen Festivals beiseite lässt.
Genau genommen werden sie eigentlich nicht wahr genommen, da es für Kurzfilme so gut wie keine Verwertungswege gibt.
Filmverleiher konkurrieren um die Leinwände mit harten Bandagen. Blockbuster A muss dann 3 Wochen im großen Saal laufen und zuvor muss Film B vom gleichen Verleiher gezeigt worden sein.
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Antwort von 7River:
iasi hat geschrieben:
…, da es für Kurzfilme so gut wie keine Verwertungswege gibt.
Ich glaube, dass das jetzt auch der letzte aktive User hier begriffen haben wird!
Antwort von Alex:
iasi hat geschrieben:
Kurzfilme sind nicht erfolgreich, wenn man die vielen Festivals beiseite lässt.
Genau genommen werden sie eigentlich nicht wahr genommen, da es für Kurzfilme so gut wie keine Verwertungswege gibt.
i-0c607ab2a985bb650635362f4bf72fc6-Escher_Waterfall.jpg
Antwort von iasi:
7River hat geschrieben:
iasi hat geschrieben:
…, da es für Kurzfilme so gut wie keine Verwertungswege gibt.
Ich glaube, dass das jetzt auch der letzte aktive User hier begriffen haben wird!
Und doch wird vom Erfolg von Kurzfilmen gesprochen.
Mal ehrlich:
Ein Film, den niemand sieht - was ist der wert?
Es gibt sicherlich noch eine verschüttete Höhle, auf deren Wände ein Künstler gezeichnet hatte.
Antwort von 7River:
iasi hat geschrieben:
Und doch wird vom Erfolg von Kurzfilmen gesprochen.
Mal ehrlich:
Ein Film, den niemand sieht - was ist der wert?
Du bist aber intelligent genug, um zu wissen, was Kurzfilme bedeuten. Dass sie eine Art Visitenkarte sind, etc. Dass sie jetzt keine große Bedeutung in der Filmlandschaft haben, ist hier im Thread und beim Thema klar. Es muss doch nicht immer ständig wiederholt werden. Zumal Drushba sich bei Kurzfilmen nur auf Filmhochschulen und Festivals bezog.
Antwort von Jott:
„ Du bist aber intelligent genug, um zu wissen, was Kurzfilme bedeuten.“
Wie gewinnst du diesen Eindruck?
Antwort von iasi:
7River hat geschrieben:
iasi hat geschrieben:
Und doch wird vom Erfolg von Kurzfilmen gesprochen.
Mal ehrlich:
Ein Film, den niemand sieht - was ist der wert?
Du bist aber intelligent genug, um zu wissen, was Kurzfilme bedeuten. Dass sie eine Art Visitenkarte sind, etc. Dass sie jetzt keine große Bedeutung in der Filmlandschaft haben, ist hier im Thread und beim Thema klar. Es muss doch nicht immer ständig wiederholt werden. Zumal Drushba sich bei Kurzfilmen nur auf Filmhochschulen und Festivals bezog.
Ein Kurzfilm hat somit keinen direkten Erfolg, wenn er nur dazu dient, dass jemand beruflich weiterkommt.
Und darum geht es.
Mag ja sein, dass jemand viele Festivalspreise erhält. Aber was, wenn seine Filme nur von den Festivalsleuten gesehen werden.
Kurzfilmmacher verleihen sich gegenseitig Preise.
Deutsche Filmemacher vergeben in Deutschland deutsche Filmpreise an deutsche Filmemacher und deren Filme.
https://www.ardmediathek.de/video/kir-r ... QzZGQ0ZTE1
Antwort von 7River:
iasi hat geschrieben:
Kurzfilmmacher verleihen sich gegenseitig Preise.
Deutsche Filmemacher vergeben in Deutschland deutsche Filmpreise an deutsche Filmemacher und deren Filme.
Alles richtig. Aber wer sollte diese Werke denn sonst bewerten und auszeichnen? Auf einer Rassegeflügelschau z. B. werden die Tiere doch auch von Züchtern und Fachpersonal bewertet.
Antwort von iasi:
7River hat geschrieben:
iasi hat geschrieben:
Kurzfilmmacher verleihen sich gegenseitig Preise.
Deutsche Filmemacher vergeben in Deutschland deutsche Filmpreise an deutsche Filmemacher und deren Filme.
Alles richtig. Aber wer sollte diese Werke denn sonst bewerten und auszeichnen? Auf einer Rassegeflügelschau z. B. werden die Tiere doch auch von Züchtern und Fachpersonal bewertet.
Ein Publikum, das sich von diesen Filmen angesprochen fühlt.
Kunst ist viel zu oft die Kunst der Interpretation.