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How Swiss TV went FCPX - Final Cut Pro X in National Network Operations



Noch was unklar? Dann in unserem Forum nachfragen
Zum Original-Thread / Zum Mac / Final Cut Pro / FCPX / Motion-Forum

Frage von motiongroup:


http://www.fcp.co/final-cut-pro/article ... operations



Antwort von DV_Chris:

Schlecht recherchiert:

> Swiss national television network

RTS ist für das französischsprachige Publikum in der Schweiz zuständig, also nur ein Teil der öffentlich rechtlichen Struktur.



Antwort von Jörg:

Och, das wird den Gallefluss andererorts aber deutlich ansteigen lassen...

eine neue Tirade zur Professionalität von NLE ist in Arbeit?
kaum geschrieben, schon bestätigt, auf den Mann ist Verlass.





Antwort von merlinmage:

Jetzt kommen wieder die FCPX User und beglückwünschen sich gegenseitig, bis die Anti Fraktion eintrifft. Thread kann man eig direkt wieder dicht machen. :D



Antwort von Skeptiker:

Ich habe den Artikel überflogen - interessant!

Man bekommt Lust, FCP X selbst mal auszuprobieren.
Was ich vorläufig aber bleiben lasse.

Zur Absicherung noch dies: Ich bin neutraler Beobachter in der Sache.
Aber habe FCP 7 auf dem Mac. Reicht vorläufig noch.

Ok, bevor es nun wieder losgeht mit den üblichen, verbalen Grabenkämpfen ('gähn'!), hier mein eigener, kritischer Punkt:

In dem Artikel steht gegen Schluss sinngemäss:

Zitat:
"Es ist keine gute Idee, in eine Lücke, die durch den Austausch eines älteren Schnittsystems entsteht (gemeint ist hierbei die ältere FCP X-Version 10.1.3, die noch auf den Mac Pro's 2012 läuft, unter dem älteren Mac OS 10.9 'Mavericks'), einfach das neue Schnittprogramm (gemeint ist die aktuelle, neueste Version von FCP X samt aktuellstem Mac OS) hineinzusetzen, ohne auch die Umgebung anzupassen.
In unserem Fall haben wir die Umgebung an das Schnittsystem angepasst."
Zitat Ende

So weit, so gut.

Und nachdem das nun alles sorgfältig geplant und dann angepasst wurde, kommt morgen jemand und sagt:

Das war alles nur ein Scherz, wir nehmen Euch das Herz,
das Schnittsystem heraus, es ist ein einziger Graus,
Was Besseres steht jetzt an, schon bald ist es so weit,
Ihr könnt Euch jetzt schon freu'n, es kommt die neue Zeit ...

Illusion?

Das war es etwa, was Apple damals mit FCP 7 veranstaltete.

Alle Investitionen futsch, von einem Tag auf den anderen vom jahrelang propagierten, zukunftssicheren Profisystem auf die Müllhalde der Editing-Geschichte.

DAS (dieses Verhalten) ist es, was mich nach wie vor daran hindert, FCP X auf meinem Mac zu installieren.

Und DIES ist KEIN Argument gegen das aktuelle FCP X - der verlinkte Eingangsartikel deutet ja ebenfalls daraufhin, dass es - einmal begriffen und für gut befunden - durchaus mit Gewinn eingesetzt weden kann (wenn es denn stabil läuft).

Und dies soll auch KEIN Pulver meinerseits in die Kanonen des nimmermüden DV_Chris sein, der zugunsten seines heissgeliebten Edius hier keiner FCPX-Rauferei aus dem Wege geht - im Gegenteil !
Sein obiger Hinweis, dass 'TSR' nur für die französischsprachigen Programmteile der Schweizer Fernsehens/Radios steht, stimmt übrigens.

Aber ebensowenig habe ich Lust, in motiongroup's scharf formulierte Jubel- und Verteidigungsreden einzustimmen.
Den Link auf den interessanten Artikel finde ich aber ok - danke!

Ich bewahre in dieser Sache - technisch und sachlich gesehen - lieber kühle Distanz und kühlen Kopf - Emotionen helfen da wirklich nicht weiter, im Gegenteil, sie langweilen ziemlich schnell, wenn das Geplänkel wie üblich weitgehend inhaltsleer bleibt.

Ich schreibe das Ganze hier einmal mehr so deutlich, weil mir beim WIE Apple FCP 7 damals killte (ich betone, dass ich akzeptiere, dass das Bessere (ist immer auch geschmacks- und gewohnheitsabhängig) - hier ein neuer Schnittansatz - stets der Feind des Guten ist), nach wie vor die Galle hochkommt: Ein eiskalt berechnetes Abwürgen des damaligen Schaltzentrums (FCP 7) zahlreicher halbprofessioneller und professioneller Schnittplätze und - abteilungen.

Wie gesagt: Das spricht nicht gegen die Qualität des aktuellen FCP X - es sprach für mich damals einfach gegen die Geschäftsethik und das faire Verhalten einer Firma, deren Produkte ich seit Jahren gerne benutze.
Und ich hoffe für die hoffnungsfrohen FCP X User, dass sich dieses "Wir sind das Zentrum der Welt"-Wildwest-Hauruck-Prozedere nicht eines Tages mit FCP X wiederholt.

Ok, genug enerviert - zurück zur sachlichen Diskussion über die Stärken (und vielleicht Schwächen) von FCP X !

Nachträgliche Korrekturen: Das TSR-Zitat oben und den 2.-letzten Satz leicht verbessert.



Antwort von motiongroup:

Aber ebensowenig habe ich Lust, in motiongroup's scharf formulierte Jubel- und Verteidigungsreden einzustimmen.

ich wüsste zwar nicht wo aber mir solls recht sein..

http://www.fcp.co/final-cut-pro/article ... production



Antwort von Axel:

Ok, genug enerviert - zurück zur sachlichen Diskussion über die Stärken (und vielleicht Schwächen) von FCP X !

Auf CreativeCow, von denen ich immer Newsletter kriege, gibt es eine Reihe von Artikeln (es sind seeehr viele Folgeartikel weiterverlinkt, man kann inklusive der Kommentare den ganzen Tag lesen) des Autors David Lawrence, die das eigentliche Problem, was erfahrene Cutter mit FCP X haben, nämlich die TimelineTimeline im Glossar erklärt, aus seiner Sicht kritisch beleuchten.

Seine Ausführungen sind deutlich von eigenen Erfahrungen mit FCP X geprägt - er benutzt es als stand-alone-Medienorganisator und ist in diesem Aspekt voll des Lobes -, und er weiß für jeden Kritikpunkt gut und fundiert zu argumentieren.

Außerdem gehen seine Betrachtungen in philosophische Tiefen, sehr ähnlich wie Walter Murch über Editing nachdenkt. Er hält die Repräsentation von Raum und Zeit, wie sie normale NLEs bieten, nämlich die "offene Timeline", für am ehesten unserem nonlinearen Denken nachempfunden und darum für intuitiver (ich selbst denke nicht so, aber es gibt ja unterschiedliche Denk- und Lerntypen).

Seine Methode den Schnitt anzugehen habe ich schon einige Male bei anderen beobachtet:

Zone 1 sind alle seine geloggten Clips (Interviews), Zone 2 ist seine eigentliche "Handlung" (wie FCP X es nennen würde), Zone 3 sind geparkte Clips, über deren Verwendung er unschlüssig ist.

In den Kommentaren sagen einige, dass sie meistens Zone 3 auf höheren Spuren parken. Andere sagen, dass sie das ungeschnittene Footage in eine eigene Sequenz schmeißen und von da aus in eine "Master"sequenz kopieren. Aber das sind alles Kinkerlitzchen.

Lawrence fragt, wie bitte soll man diesen oder einen ähnlichen Workflow in einer magnetischen TimelineTimeline im Glossar erklärt machen?

Kann man nicht.

Wenn es dem eigenen Denken beim Schneiden hilft, auf diese Weise vorzugehen, dann ist FCP X offensichtlich nicht das Richtige.

Natürlich habe ich früher auch Clips weit rechts geparkt. Warum ich das nicht mehr tue, abgesehen davon, dass es nicht mehr geht? Schwer zu sagen. Ich vermisse es nicht.

Der ganze Artikel-Komplex geht unheimlich in die Tiefe. Die Kommentare versuchen auch meist, Lawrence' Behauptungen zu widerlegen. Aber immer sachlich. Sehr gut geeignet, sich einige Dinge bewusst zu machen.

Ein Fazit gibt es eigentlich nicht, das Ganze ist ein Labyrinth, und Ariadne hat den Faden verknäult. Ein Kommentator fasst es dennoch gut zusammen: Um ein NLE schreiben zu können, muss der Programmierer eine Vorstellung von meiner Vorstellung haben, was Schnitt sein soll. Aus dieser Vorstellung ist er gezwungen, ein widerspruchsloses Konzept zu formen: SO GEHT SCHNITT. Diesem Konzept muss ich folgen, um schneiden zu können, oder ich muss die Software wechseln.



Antwort von Jott:

"Alle Investitionen futsch, von einem Tag auf den anderen vom jahrelang propagierten, zukunftssicheren Profisystem auf die Müllhalde der Editing-Geschichte."

Ja, das war ein Schock. Aber so formuliert schlicht falsch. fcp 7 und DVD Studio werden immer noch sehr viel genutzt, auch nach fünf Jahren. Auch von dir. Investition futsch? Offensichtlich nicht. In 2015 kam sogar noch ein Update (MXF-Fähigkeiten). Es wurde lediglich der Verkauf abrupt gestoppt. Das war heftig, aber was du da erzählst, ist daneben. Denn wie gesagt, du nutzt die Software auch heute noch freudig. Und viele andere, auch im TV-Umfeld zum Beispiel. Dort hat sich die Welt seit fünf Jahren nicht weiterbewegt, die Formate und Codecs aus 2011 sind dort unverändert die Norm. Kein Grund, fcp 7 wegzuschmeißen, wenn man nicht möchte.



Antwort von DV_Chris:

@Skeptiker:

Ich habe nur auf die unsaubere Recherche hingewiesen. Wobei man das ja von vielen/Seiten Blogs aus Übersee kennt, dass man europäische Verhältnisse oberflächlich beurteilt. Persönlich wundert mich, dass Apple selbst nicht über so einen wichtigen Deal berichtet.

@Axel:

Interessante Ausführungen und Sichtweisen. Die Frage, die ich mich mir stelle ist, ob der Paradigmenwechsel wirklich notwendig war? Kein einziger Mitbewerber hat die Arbeitsweise von X adaptiert. Und Millionen Cutter blieben bei Ihrer NLE. Wollte also Apple nur anders sein, um des anders seins willen?



Antwort von Jott:

"We also hope this story will finally do away with any remaining misconceptions about Apple’s commitment to FCP X and to the professional world."

Nie im Leben! :-

"Natürlich habe ich früher auch Clips weit rechts geparkt. Warum ich das nicht mehr tue, abgesehen davon, dass es nicht mehr geht?"

Für Retrofreunde geht das durchaus: Apfel-P und Zack nach rechts mit dem Zeug.



Antwort von DV_Chris:

"We also hope this story will finally do away with any remaining misconceptions about Apple’s commitment to FCP X and to the professional world."

Nie im Leben! :-)

Soso, ein Blog meint also zu wissen, wie Apple es mit dem Bekenntnis zur Profiwelt hält. Dann bin ich ja beruhigt.



Antwort von Jott:

Nicht ein Blog. Ein Sender. Das ist ein Unterschied.



Antwort von Axel:

@Axel:

Interessante Ausführungen und Sichtweisen. Die Frage, die ich mich mir stelle ist, ob der Paradigmenwechsel wirklich notwendig war? Kein einziger Mitbewerber hat die Arbeitsweise von X adaptiert. Und Millionen Cutter blieben bei Ihrer NLE. Wollte also Apple nur anders sein, um des anders seins willen?

Wen interessiert Notwendigkeit?

Tausende FCP X-Nutzer bestätigen, dass die offene TimelineTimeline im Glossar erklärt nicht notwendig ist, um nonlinear zu schneiden. Das ist der schwächste Punkt in Lawrence' Argumentation. Es stimmt zwar, dass das Ende des letzten Clips auch das Ende der TimelineTimeline im Glossar erklärt in FCP X ist, aber trotzdem versteht sie wohl keiner als endlich. Ich hab ja auch keine Sorge, vom Rand der Welt in's All zu stürzen, bloß, weil ich bloß bis zum Horizont was sehen kann.

Anstatt zu fragen, ob die neue Alternative notwendig war, könnte man fragen, ob sie für einen selbst besser oder schlechter geeignet ist.

Nun kommt der obligatorische hinkende Autovergleich. Wenn's nach der deutschen Industrie ginge, führe man noch in hundert Jahren handgesteuerte PKWs mit Verbrennungsmotor. Ist doch wirklich nicht notwendig, das zu überdenken.

"Natürlich habe ich früher auch Clips weit rechts geparkt. Warum ich das nicht mehr tue, abgesehen davon, dass es nicht mehr geht?"

Für Retrofreunde geht das durchaus: Apfel-P und Zack nach rechts mit dem Zeug.

Lustig, aber darauf geht Lawrence tatsächlich ein. Er weist darauf hin, dass in diesem Falle die Zeit vom Ende des letzten Clips bis zum positionierten Clip ganz rechts mit einem schwarzen Clip gefüllt würde. Diesen sinnlosen Scheiß entsorgen zu wollen würde dann endgültig offenbaren, dass die magnetische TimelineTimeline im Glossar erklärt nicht auszutricksen wäre. Die Retrofreunde verwenden mehr Energie darauf, FCP X austricksen zu wollen als es im Sinne des Erfinders zu verwenden. PS: nur P.



Antwort von DV_Chris:

Nicht ein Blog. Ein Sender. Das ist ein Unterschied.

Jott, das Zitat ist dem Vorwort des Blog Artikels entnommen, also spiegelt es imho die Meinung des Autors, nicht des Senders wieder.



Antwort von Jott:

Am besten frag die technischen Leiter in Genf, wie sie über das Thema denken. Steht zwar alles im Artikel, mit Namen und Fotos, aber das muss ja direkt verifiziert werden. Wo kämen wir denn hin, würden wir nicht alles anzweifeln.



Antwort von srone:

nun ja, wenn der techn. leiter in genf "vfx-hansi" ist, wird es komisch. ;-)

lg

srone



Antwort von DV_Chris:

nun ja, wenn der techn. leiter in genf "vfx-hansi" ist, wird es komisch. ;-)

lg

srone

*looooooool*



Antwort von Axel:

nun ja, wenn der techn. leiter in genf "vfx-hansi" ist, wird es komisch. ;-)

Noch komischer wäre unser noch lebender Dr. Strangelove als technischer Leiter: Wir haben versucht, alte Archive zu öffnen, aber es ging nicht ...



Antwort von srone:

nun ja, wenn der techn. leiter in genf "vfx-hansi" ist, wird es komisch. ;-)

Noch komischer wäre unser noch lebender Dr. Strangelove als technischer Leiter: Wir haben versucht, alte Archive zu öffnen, aber es ging nicht ...

@ axel

broadcast ist ein sehr zähes feld, aufgrund 15 jahren "anstalt" weiss ich, dass es da anforderungen gibt, die, im gesamtkontext gesehen, nicht immer technisch fortschrittlich begründbar sind, sondern eher arbeitsorganisotorisch, bei 100erten von gehältern, welche leistung bringen sollten, auch irgendwie wirtschaftlich verständlich, oder eben auch nicht. ;-)

lg

srone



Antwort von Schleichmichel:

Diesen sinnlosen Scheiß entsorgen zu wollen würde dann endgültig offenbaren, dass die magnetische TimelineTimeline im Glossar erklärt nicht auszutricksen wäre.

Hä? Ob ich nun einen Slug kille oder wie damals in FCP Classic die Lücke auswähle und lösche. Nur dass mir jetzt in FCPX nichts versehentlich dabei verrutscht.

Oder hab ich das missverstanden, was er gemeint hat.



Antwort von Axel:

Diesen sinnlosen Scheiß entsorgen zu wollen würde dann endgültig offenbaren, dass die magnetische TimelineTimeline im Glossar erklärt nicht auszutricksen wäre.

Hä? Ob ich nun einen Slug kille oder wie damals in FCP Classic die Lücke auswähle und lösche. Nur dass mir jetzt in FCPX nichts versehentlich dabei verrutscht.

Oder hab ich das missverstanden, was er gemeint hat.

Er schiebt den Clip nach rechts, weit außerhalb seiner eigentlichen Sequenz (die er auch für später bereits mit i + o markiert hat), um ihn von dort jederzeit irgendwo zwischen- oder drüberschieben zu können. Dazu braucht er die "Null-Zeit" dazwischen, den luftleeren Raum. FCP X dagegen füllt den Raum mit einem neuen Clip, der wieder zwangsweise rippelt. Schlimmer noch, die Standard-Einsetzmethode von FCP X, in Resolve heißt sie append at end, würde jeden neuen Clip nochmals rechts davon ansetzen. Also müsste er das in FCP X absichtlich gut versteckte "von der Playheadposition an Überschreiben", delete, benutzen, dabei höllisch aufpassen, Playhead nicht mit Skimmer zu verwechseln. Konnte bisher nichts versehentlich kaputtgeschnitten werden, mit Überschreiben geht's: wird ein Clip über den Verbindungsschnorchel hinaus gelöscht, sind die verbundenen Clips auch im Nirwana. Klar kriegt jeder so nach fünf Minuten einen Schreikrampf ...



Antwort von Skeptiker:

"Alle Investitionen futsch, von einem Tag auf den anderen vom jahrelang propagierten, zukunftssicheren Profisystem auf die Müllhalde der Editing-Geschichte."

Ja, das war ein Schock. Aber so formuliert schlicht falsch. fcp 7 und DVD Studio werden immer noch sehr viel genutzt, auch nach fünf Jahren. Auch von dir. Investition futsch? Offensichtlich nicht. In 2015 kam sogar noch ein Update (MXF-Fähigkeiten). Es wurde lediglich der Verkauf abrupt gestoppt. Das war heftig, aber was du da erzählst, ist daneben.
Im Prinzip gebe ich Dir recht, was das Weiterbenutzen betrifft.

Aber im professionellen Umfeld mit Investitionen weit in die Zukunft und mit verlässlichem Supprt und schneller Hersteller-Reaktion auf Bugs oder OS-Anpassungen als ein Muss (die Profis hier können das besser beurteilen als ich), kommt so eine Ankündigung: "Produkt nicht mehr lieferbar (wurde dann nochmals revidiert, glaube ich) und "Entwicklung eingestellt" im Prinzip einem Todesurteil gleich: "End of Life / EOL". Das kam dann ein paar Monate später auch beim Firmenguru - leider.
Ich glaube nicht, dass ein professionelles Sender-Schnitteam weiterhin auf ein beerdigtes Schnittsystem setzen kann und darf. Ob es in Hinterzimmern oder als paralles Schnittuniversum weiter genutzt wird (oder von Privatpersonen wie mir), ist eine andere Sache.

@Skeptiker:
Ich habe nur auf die unsaubere Recherche hingewiesen. ...
Das finde ich richtig.
Und nicht richtig finde ich, dass so ein Erfolg-trunkenes FCP X-Team dann eine solche Meldung in die Welt hinausbläst.
"(French-speaking) Part of Swiss National TV Network went FCP X" wäre richtig gewesen.
Aber warum korrektstapeln, wenn man im Überschwang auch hochstapeln kann?

Ob dann der Deutschschweizer Teil und der Italienisch-sprechende Teil nachfolgen (und die Rätoromanen, falls die auch eine eigene Schnittabteilung haben), werden wir ja sehen.

Aber zurück zu den konkreten Schnittvorteilen und -nachteilen von FCP X!



Antwort von domain:

Mich erheitern die Prestigekämpfe um FinalCutX immer ungemein.
Eine Ursache ist, dass Apple bei eigentlich jeglicher Software den Weg von der Cashcow zum poor Dog geradezu exemplarisch vorexerziert hat, weil sie viel gewinnbringendere Geschäftsfelder entdeckt haben.
Und daran knabbern viele und versuchen den ehemals glänzenden Stern noch am Leuchten zu erhalten, wobei das mit 10% Marktanteil halt ein beinahe verzweifeltes Anliegen ist :-)



Antwort von Jott:

Der war zu fcp Classic-Zeiten niedriger, falls das für dich ein Maßstab ist. Du fährst doch Porsche, oder? Welchen lächerlichen Marktanteil haben die denn? Mann, müssen die verzweifelt sein.



Antwort von domain:

Der Boxster ist kein Porsche, der beginnt erst beim 911-er.
Wenn FC-X wirklich etwas wert wäre, dann würden sie es nicht für € 300.- verscherbeln.
Allein schon diese Marketingmaßnahme verrät, dass sie kein Selbstbewusstsein mehr haben, denn früher bewegten sie sich bei 900.-
Und außerdem haben sie noch nicht verstanden, wie man Menschen langfristig an sich bindet, also z.B. mit Jugendarbeit und kostenlosen aber eingeschränkten Versionen oder überhaupt mit zeitweilig tolerierten Massenraubkopien (Photoshop).
Ein gutes Beispiel dazu ist die deutsche SAP und wie sie in den letzten Jahren agierte: von einer elitären Controllingsoftware, die sogar Bill Gates bewunderte und in seinem Unternehmen einsetzte bis hin zur jetzt sehr jugendfreundlichen Unterstützung für Lernwillige an unseren Schulen.
Das muss man sich mal vorstellen: Adobe- und SAP-Software wird von staatlich bezahlten Lehrern, also kostenlos für die Unternehmen unterrichtet.



Antwort von Jott:

PS: nur P.

Stimmt natürlich. Einfach P. What else.



Antwort von motiongroup:

Der Boxster ist kein Porsche, der beginnt erst beim 911-er.

aha nun ja, die Porsche Cups zeigen da aber ein ganz anderes Bild ;) aber ich kenne das Mitleidige Lächeln der 911er Fahrer.. warte ich schau grad mal nach links... hossa da sitzt gleich so ein Kollege und spendiert mir schon wieder einen Kaffee wenn ich die Bappm hoid viel eher sehe das bei den Missbildungen like Panamera und Cayenne..

Gut ist nur was kostet? na das frage mal die Millionen die Resolve versuchen zu Nutzen.
SAP, ganz genau der Patient den sich erstens die USER nicht wünschen und nun selbst die Großen unter den Käufern am liebsten wieder aus ihren Systemen verbannt hätten.

Du weist doch am besten wo gutes Marketing hin geführt hat;)

Lustig an der Geschichte ist, dass sich die, die Frage in den Raum stellten wie das Umgesetzt werden könnte bei Verwendung dieser Krankheit unter den NLEs sie die die Definition RTS IST EIN TEIL VON monieren .... der Rest ist Geschwurbel.... sensationelles Wort des Jahres ...Danke nochmals dafür.



Antwort von DV_Chris:

So ganz werde ich aus dem Artikel trotzdem nicht schlau:

Wie viele Arbeitsstationen/Lizenzen wurden da eigentlich angeschafft? NAS scheint für 24 Clients ausgelegt zu sein, es wird von 5 Editing Rooms gesprochen.

Das Projekt scheint von Ronny Courtens und Anouchka Demeulenaere umgesetzt worden zu sein, die am freien Markt alle Komponenten zusammengestellt zu haben. Apple war demnach nicht direkt involviert. Was bei einer breiten Anschaffung durch einen Sender ungewöhnlich erscheint.

Dieser Artikel beleuchtet das ein wenig (Link korrigiert):

http://alex4d.com/notes/item/final-cut- ... t-swiss-tv

Also seien die beiden Herren bedankt, dass Sie hier eine Lücke füllen...und im Prinzip zeigt, dass Apple selbst kein aktives Interesse hat, im Broadcastbereich Fuß zu fassen. Dazu müssten Sie ja auch mehr liefern als nur Rechner und Software.



Antwort von Jott:

Also seien die beiden Herren bedankt

Zumindest Anouchka dürfte weiblich sein.



Antwort von DV_Chris:

Also seien die beiden Herren bedankt

Zumindest Anouchka dürfte weiblich sein.

Punkt an Dich...höchstwahrscheinlich... ;-)



Antwort von motiongroup:

Apple ist involviert indem sie Teile der Hard und Software entwickeln die dafür genutzt werden.. Ist bei allen anderen Herstellern von komplettlösungen nicht anders..

Was wäre im Falle eines Angebots inkl. insellösung aus den Händen des Canopusdealers anders...? Nichts .. PC Stangenware, Windows Stangenware, Ingest- Playout- Speicherlösung usw. Stangenware, eingesetzte Software Stangenware.... Sprich nichts was nicht alle anderen Anbieter auch liefern würden.. Was macht es also aus... Support, Preis, Funktion und einen Namen haben der mit dem entsprechenden Netwerk den Deal abschließen kann..

Insofern wiedereinmal am Thema vorbei an der Frage die schon so oft gestellt wurde... Wie kann diese miese Appöesoftware in größeren infrastrukuren überhaupt eingepflegt und eingesetzt werden.. Die Antwort geben Sie sich dann immehr irgendwie selbst...

Überhaupt nicht da Apple gar kein Interesse daran hat ihr iMovie als Profisoftware zu anzuerkennen und dementsprechend zu verwenden..
Und schon gar nicht auf einem Imer oder einem iMac der maximal die Leistung eines Bankomatterminals haben kann..



Antwort von DV_Chris:

Motiongroup, ein integriertes Projekt bei einem Sender wird in der Regel vom Hersteller aktiv mitbetreut. Gut, bei der RTS Geschichte geht es scheinbar nur um ein paar Rechner. Ich lese da nämlich nichts von einer "größeren Infrastruktur". So läuft es anderswo:

http://www.grassvalley.com/news/press/r ... al-studios

http://www.grassvalley.com/news/press/r ... n-workflow

http://www.grassvalley.com/news/press/r ... -of-choice



Antwort von motiongroup:

Und was will der Händler mit den oft langsam peinlichst oft verlinkten Situationsbeschreibungen des Typs HURRA WIR HABEN WAS VERKAUFT aussagen?

Machen die anderen Hersteller von Broadcastequipement etwas anderes?

Nö .. Sie bieten an, liefern, betreuen.. .. Als Beispiel Cinegy.. Die liefern nur die Software eines gewissen Bereicht einer solchen Infrastruktur... Und weiter..?

Schon klar, da kommt nichts mehr.. Der Rest ist ....aber wir können das und die anderen sind nur auf der Nudelsuppe dahergeschwommen und Apple produziert Softwareschrott ohne Pluginsupport und fehlender Colorwehls für Rechner mit beschissener Grafikleistung und toten Thunderbolt Schnittstellen ..

Haben fertig

Ich für meinen Teil und viele andere vermutlich hier sind sogar mit dieser Installation wie oben beschrieben weiter entfernt als sie zugeben würden..
Schaufeln Quellmaterial auf ihre internen und externen Raidsysteme wenn überhaupt und freuen sich wie Schneekönige wenn die GUI auf ihren 5k Monitoren problemlos abzulesen ist und nicht zum Rätselraten wie in manch anderer Applikation.. Was nützt mir der Hersteller als Ansprechpartner wenn er nicht die simpelsten Features funktionierend in den Griff bekommt.



Antwort von Axel:

Wenn FC-X wirklich etwas wert wäre, dann würden sie es nicht für € 300.- verscherbeln.

Meine spontane Antwort wäre gewesen, dass Apple in erster Linie ein Hardware-Hersteller ist. Dass FCP X im Grunde nur dazu verführen soll, leistungsstärkere Macs zu verkaufen. Das ist in großem Umfang auch geschehen. Allerdings war es sehr oft nicht der nMP, sondern ein iMac oder ein MBP. So, als hätte die Masse der Leute studiolondons Mahnungen zu Herzen genommen.

Auf finalcutprofi stehen in den Foren-Profilen Angaben zu Hardware und Software. Der nMP ist äußerst rar. Selbst dort. Exotisch geradezu.

Aber die Masse macht's. FCP X hat 10% Marktanteil? Da OSX immer noch um die 5% schwankt, sieht die Sache dann schon anders aus.

Und außerdem haben sie noch nicht verstanden, wie man Menschen langfristig an sich bindet, also z.B. mit Jugendarbeit und kostenlosen aber eingeschränkten Versionen oder überhaupt mit zeitweilig tolerierten Massenraubkopien (Photoshop).

Methoden von zweifelhafter Bindekraft.

Die Leute von Swiss TV benutzen FCP X u.a. für Multicam mit vielen HD-Quellen. Und sie haben, laut Text, MacPros 2012. Das sind keine iMer, sondern Käsereiben. Offenbar funktioniert das gut. Viele brauchen eben gar keine 14 4-k-Streams ohne Proxys in einem Multicamclip.

Kundenbindung (in dem Wort steckt Langfristigkeit und Nachhaltigkeit) entsteht durch Werterhalt. Eine Software, die seit knapp fünf Jahren viele Male upgedatet wurde, teilweise mit deutlichem Blick auf dezentralisierte Workflows, kostenlos. Eine alte Software, die, obwohl sie nicht auf 64-bit portiert wurde, vom jetzt sechsten neueren Betriebssystem noch unterstützt wird. Alte Hardware, die (entsprechende Leistungs-Eckdaten vorausgesetzt) neue Betriebssysteme und FCP X auch noch nach zehn Jahren vernünftig laufen lässt: das erzeugt Kundenzufriedenheit. Das allein lässt Privatkunden (aber auch Geschäftskunden) mit einem guten Gefühl auch beim nächsten Mal wieder mehr Geld für einen neuen Computer ausgeben.

Fünf Monate Adobe (59,49 €/Monat)vs. knapp fünf Jahre (denen wahrscheinlich noch weitere folgen) FCP X (299 €). Manche sagen, FCP X ist ohne Motion und Compressor nichts, also kommen nochmal 100€ dazu. Aber das stimmt so nicht. Für den Hausgebrauch braucht niemand Compressor, der ohnehin praktisch nur noch Ausgabemodule konfigurieren hilft. Und für Grafiken und Effekte braucht man als "Kofferraumproduzent" auch kein Motion. Hier ist es dasselbe: andere erstellen die FCP X - Templates in Motion und "publizieren" sie, zu tausenden auch gratis, für FCP X. Swiss TV benutzt auch Motion bloß, um firmeneigene Templates zu bauen. Wahrscheinlich haben sie nur zwei oder drei Lizenzen.

Also seien die beiden Herren bedankt, dass Sie hier eine Lücke füllen...und im Prinzip zeigt, dass Apple selbst kein aktives Interesse hat, im Broadcastbereich Fuß zu fassen. Dazu müssten Sie ja auch mehr liefern als nur Rechner und Software.

Ich rate nicht, was die langfristige Strategie von Apple ist. Wir lesen aber hier, von diesen Broadcast-Jubelpersern, dass es für Broadcast sehr gut einsetzbar ist. Wenn Apple selbst dafür keinen Finger gerührt haben sollte, spricht das dann genau für oder gegen die Software?



Antwort von DV_Chris:

Axel, es sagt wohl einmal aus, dass die Entscheider bei RTS mutig sind.



Antwort von DenK:

Ich will mich in diese Diskussion garnicht einschalten, Ich will nur kurz etwas zu dem Vergleich mit der Creative Cloud anmerken: Für die angesprochenen knapp 60€ pro Monat bekommt man ca. 25 Programme. Da funktioniert der Vergleich nicht so ganz.



Antwort von Axel:

Ich will mich in diese Diskussion garnicht einschalten, Ich will nur kurz etwas zu dem Vergleich mit der Creative Cloud anmerken: Für die angesprochenen knapp 60€ pro Monat bekommt man ca. 25 Programme. Da funktioniert der Vergleich nicht so ganz.

Da hast du Recht. 60 € sind für Profis ohnehin eine Lachpille. Aber für Einsteiger nicht. Und als Einzelperson nutzt man keine 25 Programme. Viele Programme wären woanders einfach nur Apps zum einmaligen Preis von vielleicht 30 € (den Photoshop-Klon Affinity für Mac habe ich letztes Jahr noch für 40 € gekauft, jetzt kostet er 50 €, brauchbar, aber das Original ist schon besser). Andere Programme wären funktional(er) in der OSX-FCP X - Combo schon enthalten, darunter Bridge, Prelude und Premiere selbst. Gedankenspiel: Premiere, Bridge und Prelude für zusammen einmalig 299 €. Zukünftige Updates inbegriffen. Dazu AME für einmalig 49 €.

Photoshop kostet 12 €. Ich hätte es fair gefunden, PP und AE ebenfalls jeweils für 12 € anzubieten.

Aber das nur am Rande. Die extreme Brauchbarkeit der Adobe-Produkte und den Funktionsumfang von CC stelle ich nicht in Frage.



Antwort von cantsin:


Da hast du Recht. 60 € sind für Profis ohnehin eine Lachpille. Aber für Einsteiger nicht.
Adobe wird da ganz simpel kalkulieren: Für berufliche Nutzer sind 60 Euro billig, wie Du schreibst. Wer Schüler/Student oder Dozent ist, zahlt die Hälfte. Für alle übrigen Einsteiger und Amateure gibt's Premiere Elements, Photoshop Elements etc.



Antwort von motiongroup:

Nun ja, macht in fünf Jahren 144 Euronen pro Anwendung.. Und wer gewillt ist das auszugeben und auch zu nutzen verwendet es auch wie es die Anwerderzahlen zeigen und so soll es ja auch sein..

Und auch bei der Verwendung der Adobesuiten sieht es doch bei der Planung und Umsetzung nicht anders aus...Planung, Ausschreibung, Plattform, Hardware, Software, Anbot, Umsetzung..

Adobe ist ebenfalls kein HW Hersteller und somit angewiesen auf Zulieferer wie bspw Avid mit seinen Isis Systemen die im übrigen auch mit NoNa EDIUS, AVID und auch fcpx harmonieren...

wertfrei ist das wiederkehrende schlechtrenden von allem wo Apple drauf steht und das mit einer fanatischen Art und Weise die nur noch mitleidiges Kopfschütteln generiert..



Antwort von merlinmage:

Gab doch mal Storage von Apple ;)

Achja, wurd ja eingestellt, my bad :D



Antwort von Jott:

Und der Merlin macht auch wieder mit. Fehlt nur noch einer. Nein, zwei. Braucht etwas Zeit, ein griffiges Haar in der Suppe zu finden.

Apple Storage Racks sind übrigens nach wie vor erhältlich:

http://www.primrose.co.uk/traditional-a ... c=alt_prod



Antwort von R S K:

Das war es etwa, was Apple damals mit FCP 7 veranstaltete.

Alle Investitionen futsch, von einem Tag auf den anderen vom jahrelang propagierten, zukunftssicheren Profisystem auf die Müllhalde der Editing-Geschichte.
Da hilft es evtl. nicht einfach nach ganz unten zu scrollen, sondern sich das GANZE durchzulesen. Dann wüsstest du mehr, da das Thema sachlich und ausgiebig seitens der Firma behandelt wurde.

Ich glaube du verwechselst auch "futsch" mit "weiterentwickelt". Ich habe jedenfalls jedes FCP <v10 Projekt bis dato mühelos aufbekommen und weiter verarbeitet. Nur halt deutlich schneller versteht sich.

Aber ja, deine Investition in v7 hat sich ja offensichtlich nicht im geringsten ausgezahlt und bist richtig angeschmiert, was? :-D

Für Retrofreunde geht das durchaus: Apfel-P
Meine TimelineTimeline im Glossar erklärt habe ich nun ausgedruckt. Und jetzt? ;-P

Wenn FC-X wirklich etwas wert wäre, dann würden sie es nicht für € 300.- verscherbeln.
:-)))) Eine wirklich brillante Logik.

Aber pscchhhhht, nicht so laut. Blackmagic könnte dich hören!
(wir übersehen auch einfach mal was das über CC aussagt, wenn wir Abo-Preis durch Appanzahl umrechnen. Aua.)

Für die angesprochenen knapp 60€ pro Monat bekommt man ca. 25 Programme. Da funktioniert der Vergleich nicht so ganz.
Da könntest du tatsächlich nicht mehr Recht haben. Denn wenn ich das mal auf fünf Jahre hochrechne, sind das sage und schreibe 3.600€ die ich für mein CC-Abo bezahlt hätte, anstatt nur 1x 300. Also, für immer. Das war's. Rechne mal fünf weitere Jahre dazu. Autsch. 7200€ zu... ach ja, 300.

Dafür könnte ich mir neben Motion, Compressor, Logic und jedes erdenkliche PluginPlugin im Glossar erklärt und jedes erdenkliche Zusatz-App das es für FCP X gibt zulegen und immer noch MotionVFX fast leerkaufen. Ja, das ist schon ärgerlich. :-D

Ach ja. Und ich habe den wirklich "ärgerlichen" Nebeneffekt, dass ich meine eigene Arbeit noch immer nach beliebig vielen Jahren öffnen darf ohne erst wieder Lösegeld dafür zahlen zu müssen.

Ja, der Vergleich hinkt gewaltig. :D

- RK



Antwort von Jott:

Für Retrofreunde geht das durchaus: Apfel-P
Meine TimelineTimeline im Glossar erklärt habe ich nun ausgedruckt. Und jetzt? ;-P

Hatte ich korrigiert ... aber ein Ausdruck ist auch immer gut, da nicht mehr magnetisch.



Antwort von Skeptiker:

Alle Investitionen futsch, von einem Tag auf den anderen vom jahrelang propagierten, zukunftssicheren Profisystem auf die Müllhalde der Editing-Geschichte.
... Ich glaube du verwechselst auch "futsch" mit "weiterentwickelt". Ich habe jedenfalls jedes FCP <v10 Projekt bis dato mühelos aufbekommen und weiter verarbeitet. ...
VFX-Magneto is back - Kämpfer für eine gere-X-tere Welt!

Und die dreht sich weiter, das stimmt.
Ich habe mich beim obigen Statement einfach kurz in Apple versetzt (und den auffälligen Kontrast "Jahrelange Promotion in denn höchsten Tönen" versus "Sang- und klangloses 'Weg mit dem ungeliebten Spross'!" betont), die FCP7 damals wie eine heisse Kartoffel (bzw. zu kalte) fallenliessen und sogar - überproaktiv - sämtliche FCP7-Infos auf der Website gleich mitlöschten.

Du bist der Experte - ich habe den FCP7-Import nie ausprobiert
Ich lese, dazu sei ein Tool namens 7toX von Vorteil.
Und damals (2011) bei Programmvorstellung X war an diesen Import 7 noch nicht zu denken, stimmt's?

Egal, ist lange her, und schön, dass es jetzt funktioniert!

... Aber ja, deine Investition in v7 hat sich ja offensichtlich nicht im geringsten ausgezahlt und bist richtig angeschmiert, was? :-D
Ich stand vor dem Nichts :-(
Und hätte ich FCS7 erst ein paar Monate vorher gekauft, hätte ich mich noch mehr aufgeregt ...



Antwort von R S K:

Hatte ich korrigiert ...
Ich weiß. Konnte einfach nicht widerstehen. ;)

Und damals (2011) bei Programmvorstellung X war an diesen Import 7 noch nicht zu denken, stimmt's?
Stimmt. Mussten wir tatsächlich <drei Monate drauf warten! War schon echt hart. :-D

- RK



Antwort von Jott:

Vor allem die fünf Jahre vor dem Nichts stehen müssen anstrengend gewesen sein. Fünf Jahre ohne Videoschnitt! Weil ja schon in den nächsten Tagen nach Einstellung der alten Suite, im Unglücksjahr 2011, der Apple-Geheimdienst weltweit ausgeschwärmt war, um bei allen bekannten Lizenzbesitzern die Software mit sofortiger Wirkung radikal zu löschen und die Installations-DVDs zu konfiszieren und zu vernichten. Nur wer sich heimlich in den Keller verzogen hatte und seinen Schnittplatz hinter altem Gerümpel versteckte, konnte unter vollem Risiko weiterhin im Verborgenen arbeiten.



Antwort von Skeptiker:

Und damals (2011) bei Programmvorstellung X war an diesen Import 7 noch nicht zu denken, stimmt's?
Stimmt. Mussten wir tatsächlich <drei Monate drauf warten. War schon echt hart. :-D

- RK
Von der Wartefrist her eher ein geringeres Problem, vom Aspekt "Baldrian für die aufgebrachten Gemüter" her ziemlich ungeschickt.
Und auch sonst hätte das Erst-Programm ja eine gewisse Reifeperiode und Schonfrist ganz gut vertragen können - hätte auf allen Seiten viel Nerven gespart.
Aber vielleicht gab es damals gute Gründe, die FCP X-Veröffentlichung so weit vorzuziehen.



Antwort von Skeptiker:

... Nur wer sich heimlich in den Keller verzogen hatte und seinen Schnittplatz hinter altem Gerümpel versteckte, konnte unter vollem Risiko weiterhin im Verborgenen arbeiten.
Diese Undercover-Zeit war ein einziger Alptraum.
Den nur meine gelegentlichen slashCAM-Beiträge und der aus dem Forum gezogene Trost etwas erträglicher gestalten konnten ;-)



Antwort von R S K:

Aber vielleicht gab es damals gute Gründe, die FCP X-Veröffentlichung so weit vorzuziehen.
Gab es. Logisch.

Den einzigen Fehler den sie begangen haben ist, dass sie parallel den Verkauf von weiteren v7 Lizenzen eingestellt haben, was zu einer völlig bizarren Panik geführt hat. Wo ich mir doch hab sagen lassen, dass Leute doch tatsächlich noch BIS HEUTE damit arbeiten. Man staune.

Aber angesichts des nun aufgedeckten Apple-Geheimdienstes war die Panik wohl gerechtfertigt. Wie die sich denen entziehen konnten weiß ich auch nicht. :P

- RK



Antwort von Skeptiker:

... Wo ich mir doch hab sagen lassen, dass Leute doch tatsächlich noch BIS HEUTE damit arbeiten. Man staune.
Es soll sogar Filmklassiker geben, bei denen sich die ganze 'Montage' auf die Sichtung des Materials (Pluspunkt für FCP X!), harte Schnitte und Überblendungen beschränkt (kann jedes Schnittprogramm) - und vielleicht noch einen hübschen Titel und den Abspann.

Kommt noch der Ton hinzu.

Der ganze, grosse Rest fand VOR dem Schnitt statt!



Antwort von R S K:

Es soll sogar auch Schnittprogramme geben die tatsächlich mehr als nur 2,5GB RAM adressieren können, wie auch mehr als nur eine CPU (oder gar GPU), die sämtliche Formate die heute gängig sind ohne nur die geringste, langwierige Transcodierung verarbeiten, nahezu alles in echtzeit und ohne rendernrendern im Glossar erklärt hinbekommen u.v.a.m. Schon verrückt, ja. :D

- RK



Antwort von Skeptiker:

Es soll sogar auch Schnittprogramme geben die tatsächlich mehr als nur 2,5GB RAM adressieren können, wie auch mehr als nur eine CPU (oder gar GPU), die sämtliche Formate die heute gängig sind ohne nur die geringste, langwierige Transcodierung verarbeiten, nahezu alles in echtzeit und ohne rendernrendern im Glossar erklärt hinbekommen u.v.a.m. Schon verrückt, ja. :D

- RK
Lass mich raten ... Edius! (DV-Chris lauert schon im Hintergrund - tatsächlich, wenn man vom 'Teufel' spricht ...) ... nee halt: FCP X !! (100 Punkte! - Die Melodie erklingt, Lichter leuchten auf, Blumen werden überreicht, die ganze Welt lacht einen an - geschafft!).



Antwort von DV_Chris:

Also ich habe Edius WG 8 hier laufen (8GB zugewiesen) auf einem Dual Xeon mit 28 Kernen (56 mit HT). Hoppala, das geht ja nicht am Mac Pro, weil dort bei 12 Kernen Schluss ist.



Antwort von Skeptiker:

... mit 28 Kernen (56 mit HT) ...
Nur 28 Kerne! - das reicht nie und nimmer für eine vernünftige Edius-Schnittgeschwindigkeit! ;-)



Antwort von DV_Chris:

... mit 28 Kernen (56 mit HT) ...
Nur 28 Kerne! - das reicht nie und nimmer für eine vernünftige Edius-Schnittgeschwindigkeit! ;-)

Ich denke, es reicht ;-)

Ich habe im November auf der größten Foto/Videomesse Österreichs für Canon Österreich einen mobilen Edius Schnittplatz vorgeführt. Also HP Notebook mit i7 CPU, dazu eine BMD Thunderbolt Ausgabekarte, daran angeschlossen war ein Eizo CG318. Alle 4K Clips wurden in Echtzeit in voller Auflösung abgespielt, also nix Proxy oder "optimiert". War ein nettes Wochenende ;-)



Antwort von R S K:

Lass mich raten ... Edius!
Vermutlich. Aber auch Premiere und viele andere, ja.

- RK



Antwort von DV_Chris:

Also entweder ist mein Edius kaputt...oder RSK lügt...



Antwort von R S K:

Alle 4K Clips wurden in Echtzeit in voller Auflösung abgespielt
Wow. Wo FCP X ja nur einen 16 Kamera 4K Multicam schafft in voller Auflösung. Da bin ich echt neidisch. Aber immerhin brauche ich keine 28 CPUs um vernünftig schneiden zu können. Glück gehabt.

- RK



Antwort von DV_Chris:

Alle 4K Clips wurden in Echtzeit in voller Auflösung abgespielt
Wow. Wo FCP X ja nur einen 16 Kamera 4K Multicam schafft in voller Auflösung. Da bin ich echt neidisch. Aber immerhin brauche ich keine 28 CPUs um vernünftig schneiden zu können. Glück gehabt.

- RK

Hmmm, also beim Multicam sieht man aber auch immer nur einen Stream am Ausgang, sprich: es wird genau ein File wiedergegeben. Also ich hoffe, dass das jetzt nicht Dein Weltbild durcheinander bringt...



Antwort von R S K:

Also entweder ist mein Edius kaputt...oder RSK lügt...
LOL... immer von Vorteil wenn man auch versteht was man liest. Wo ich nicht wüsste welche "Lüge" oder sonstigen Behauptung ich über Edius geschrieben haben sollte. Au weia.

Vielleicht einfach vorher mal aus deinem üblichen "Blinder-Hasskreuzzug-Modus" rauskommen, dann verbessert sich evtl. auch das Leseverständnis.

- RK



Antwort von R S K:

Hmmm, also beim Multicam sieht man aber auch immer nur einen Stream am Ausgang, sprich: es wird genau ein File wiedergegeben.
:-))))))
Wieder schön nach dem Motto: "Wenn ich absolut null Plan von dem habe wovon ich rede, sollte ich doch lieber mal..."

Herrlich. Wer seine Ignoranz so vehement und konsequent nach aussen trägt. Auf eine (sehr fremdschämliche-) Art schon fast bewundernswert. :-D

- RK



Antwort von Axel:

Jeder Stream im Multicamclip muss parallel ausgelesen werden, alleine schon für die Miniatur-Anzeige im Kamera-Viewer. Klar ist das ein runtergerechnetes PiPPiP im Glossar erklärt, aber die nahtlose Darstellung des jeweiligen Angles im Vollbild ist schon tricky und geht normalerweise nur mit Proxies.



Antwort von R S K:

Jeder Stream im Multicamclip muss parallel ausgelesen werden, alleine schon für die Miniatur-Anzeige im Kamera-Viewer.
Im Kamerafenster werden sie auch in voller Auflösung angezeigt, nur verkleinert, ja. Aber mit Sicherheit nicht "runtergerechnet", da alleine eine solche 16-fache Berechnung weit mehr Ressourcen in Anspruch nehmen würde als einfach nur skalieren, d.h. so wie es jetzt ist. Was z.B. zu ruckeln beim umschalten führen würde etc.

- RK



Antwort von Jott:

Edit-Event DV-Chris gegen RSK. Beide auf der Bühne, jeder mit einem Riesenbeamer am Rechner. fcp x auf kleinem MacPro gegen Edius am PC-Tower mit so vielen Kernen und Grafik drin, dass es gerade noch so ohne Kernschmelze abgeht.

Eine neutrale Jury, wie auch immer man so was hinkriegen mag, wirft beiden verschiedene Aufgaben hin, verschiedene Footage, das ganze Kroppzeug.

Die Halle fasst 10.000 fiebernde Videofreaks. Der Gewinner darf am Ende den Verlierer im Slashcam-Forum niedermachen.



Antwort von R S K:

Der Gewinner darf am Ende den Verlierer im Slashcam-Forum niedermachen.
Nö. Passiert offensichtlich ganz von allein. ;-D

Ich bräuchte übrigens bestenfalls einen iMac oder von mir aus auch "nur" ein MBP.

Ich würde dann mit einer automatischen Audio-Synchronisation des Multicam anfangen... ach nee, das wäre ja unfair. :-P

- RK



Antwort von DV_Chris:

Ronny Courtens war so nett und hat mir ein paar Fragen zu der Installation bei RTS beantwortet. Die Überschrift des Artikels war ja etwas hoch gegriffen mit

> How Swiss TV went FCPX - Final Cut Pro X in National Network Operations

Ein FCPX Workflow wurde erst einmal nicht im gesamten Schweizer Fernsehen umgesetzt, sondern bei RTS, die den französisch sprechenden Teil der Schweiz bespielen. Zu vergleichen mit einem Landesstudio der ARD.

Ronny hat mir nun erzählt, dass fünf komplette Schnittplätze (wie auf den Fotos zu sehen) ausgestattet wurden, daneben "a bunch of smaller editing desks".

Auf weitere Nachfrage erklärte er mir, dass das System derzeit so dimensioniert ist, dass 12 User über 10G und 12 User via Gigabit Ethernet zugreifen können. In Summe also bis zu 24 Macs arbeiten können (Wiewohl die Zahl noch nicht ausgeschöpft ist. Er wollte sich nicht festlegen,was er mit "bunch" meint).

Also handelt dieser Thread davon, dass ein TV Sender (weit) weniger als 24 Arbeitsplätze auf FCPX laufen hat. Die Broadcast Revolution findet somit wohl erst nächsten Monat statt.



Antwort von R S K:

ALLES was man schon durch ganz simples durchlesen und ein paar Clips gucken hätte wissen können... puh.

Aber den kleinen selbst konstruierten "Erfolg" scheinst du ja dringend zu brauchen. Sei dir gegönnt.

- RK



Antwort von Axel:

Der Gewinner darf am Ende den Verlierer im Slashcam-Forum niedermachen.

Barbarische Vorstellung, Pfui!

Solche Shows gab es ja wirklich. Wettschneiden FCP 7 (mit verlängerter Importphase wegen Log & Transfer) gegen Premiere mit Mercury Engine. Auf der Bühne, ist sicher irgendwo noch auf Youtube. Der FCP-Mensch loggte noch brav sein Footage, da schrie der Premiere-Typ "Done!"

Applaus, Applaus, Applaus.

Der strahlende Adobler wurde interviewed wie Mario Götze nach dem WM-Treffer, der FCPler verkrümelte sich leise weinend in den Backstage-Bereich.

Ronny Courtens war so nett und hat mir ein paar Fragen zu der Installation bei RTS beantwortet.

Demnächst in einem neuen Thread: Wie RTS die Reißleine zog und zu Edius wechselte.



Antwort von Jott:

Und? Sind die Schweizer jetzt happy oder nicht? Kann man da fernsehen (französisch)?

Oder hat die EBU (Mitglied wowu hat sicher schon bei denen gepetzt) - nur einen langen Spaziergang durch Genf entfernt - dem Sender inzwischen die Leviten gelesen und den Stecker gezogen? Denn fcp x ist ja nicht broadcast-tauglich. Kann man sich nicht bieten lassen im Verein, den Billigkram. iMovie Pro. Also bitte.



Antwort von R S K:

Auf der Bühne, ist sicher irgendwo noch auf Youtube.
Da gibt es einiges. Auch ein aktuelle(re)s mit DREI Dudes auf der Bühne um FCP X, Premiere und Avid zu vergleichen. Finde es nur leider grad nicht. Ist auch ähnlich peinlich, da scheinbar *keiner* wusste, dass er an dem Tag da stehen sollte, wenn man dessen Vorbereitung und entsprechend wiederholten, stotternden Suchen nach Argumenten so sieht. :D

Aber du wirst lachen... so etwas ähnliches habe ich aktuell mit FCP und Premiere geplant, mit einem ehemaligen Kollegen von Adobe. Ob das ganze es auf YT schafft ist, zumindest im Moment, zweifelhaft.

Bei Edius würde es ja schon an der Synchronisation scheitern, also die Mühe nicht wert. ;)

Im übrigen fand ich in dem Kontext auch das ganz interessant (wofür es bestimmt eine endlose Liste gibt warum dies oder das SO niemals stimmen kann, wetten? ;D):



- RK



Antwort von DenK:


Für die angesprochenen knapp 60€ pro Monat bekommt man ca. 25 Programme. Da funktioniert der Vergleich nicht so ganz.
Da könntest du tatsächlich nicht mehr Recht haben. Denn wenn ich das mal auf fünf Jahre hochrechne, sind das sage und schreibe 3.600€ die ich für mein CC-Abo bezahlt hätte, anstatt nur 1x 300. Also, für immer. Das war's. Rechne mal fünf weitere Jahre dazu. Autsch. 7200€ zu... ach ja, 300.

Dafür könnte ich mir neben Motion, Compressor, Logic und jedes erdenkliche PluginPlugin im Glossar erklärt und jedes erdenkliche Zusatz-App das es für FCP X gibt zulegen und immer noch MotionVFX fast leerkaufen. Ja, das ist schon ärgerlich. :-D

Ach ja. Und ich habe den wirklich "ärgerlichen" Nebeneffekt, dass ich meine eigene Arbeit noch immer nach beliebig vielen Jahren öffnen darf ohne erst wieder Lösegeld dafür zahlen zu müssen.

Ja, der Vergleich hinkt gewaltig. :D

- RK

Der Vergleich hinkt insofern, als das hier nicht ein Programm gegen ein Programm verglichen wird, sondern ein Programm gegen die ganze Cloud.
Der richtige Vergleich wäre: 300€ für FCPX und 23,79€ / Monat für Premiere (statt 60€ für die ganze Cloud).

Final Cut ist da immernoch deutlich billiger, aber Ich habe ja auch nichts anderes behauptet. Nur dass der Vergleich nicht richtig ist. Leseverständnis!



Antwort von R S K:

Der richtige Vergleich wäre: 300€ für FCPX und 23,79€ / Monat für Premiere (statt 60€ für die ganze Cloud).
Sorry wenn ich nicht erkennen kann wie das irgendwas vom Prinzip oder hinsichtlich der ganzen anderen Punkte her im geringsten ändert. Was genau ändern 1.427,40€ bzw. 2.854,80€ im Vergleich oder an den sonstigen Punkten? :-D

Leseverständnis!

- RK



Antwort von DenK:

Ca. 50% würde Ich sagen

Ich habe darauf hingewiesen, dass es unsinnig ist, den Preis für ein Programm mit dem für 25 zu vergleichen, wenn man doch genauso gut 1 gegen 1 vergleichen kann. Hast du da irgendwelche Einwände, so rein von der Logik her?



Antwort von R S K:

Ca. 50% würde Ich sagen
Ach so. 50% von VIEL MEHR. Verstehe. :D

An deine Daten kommst du danach trotzdem nicht. Schade.

- RK



Antwort von Jott:

Ist zwar ein Unterschied, aber sicher nicht ausschlaggebend und weitgehend schnurz. Was im professionellen Umfeld mit Abstand das Teuerste ist, wenn es sich nicht gerade um einen Schuppen des Typs ein Chef plus zehn unbezahlte Praktikanten handelt: Arbeitszeit. Manpower. Wie schnell kommt man zum Ziel. Nur das zählt.



Antwort von DenK:

Wie Ich schon mehrfach erwähnt habe schneide Ich auf Avid, und weiß daher nicht von welchen Daten du sprichst.



Antwort von R S K:

Ist zwar ein Unterschied, aber sicher nicht ausschlaggebend und weitgehend schnurz.
Ich habe den finanziellen Aspekt auch nicht angeführt (und nachträglich versucht es zu meinem argumentativen Vorteil anzupassen). ;)

- RK



Antwort von DenK:

Ok, Ich frage mal anders: Welcher Vergleich ist denn sinnvoller und logischer? Der 1 zu 25 oder doch eher der 1 zu 1?



Antwort von R S K:

Wie Ich schon mehrfach erwähnt habe schneide Ich auf Avid, und weiß daher nicht von welchen Daten du sprichst.
Da muss man sich doch fragen wieso du dann explizit ein Vergleich "korrigierst" von dem du am Ende gar nicht genug verstehst.

Im übrigen sieht es bei Avid (auf Monatsbasis) noch schlimmer aus. ;-P

- RK



Antwort von DenK:

Ich habe den Vergleich korrigiert weil er einfach unlogisch ist. Das macht man so in einer vernünftigen Diskussion.

Und ich verstehe den Vergleich sehr gut. Ich habe Avid und die Creative Cloud abonniert.



Antwort von DV_Chris:

Sowohl Adobe als auch Avid liegen wohl weit vor FCPX in der Gesamtrechnung, weil natürlich Apple Hardware um einiges teurer ist bzw. erst gar nicht die Leistung von PC Hardware erreicht. Zudem benötigt man doch recht viel Plugins.



Antwort von R S K:

Sowohl Adobe als auch Avid liegen wohl weit vor FCPX in der Gesamtrechnung, weil natürlich Apple Hardware um einiges teurer ist bzw. erst gar nicht die Leistung von PC Hardware erreicht. Zudem benötigt man doch recht viel Plugins.
Herrlich. Schön wieder die alten Kamellen zu Hilfe ziehen. :D

Da bist du dir auch ganz sicher, ja?



Darfst gerne raten welcher Rechner teurer war...
(und bei 5 und mehr K lieber schnell bei deinem Avid wegschauen ;))

Und was den Plugins etc. angeht, scheinst du den Thread ziemlich schlecht verfolgt zu haben was die (rein hypothetischen) Gesamtkosten betrifft.

- RK



Antwort von DV_Chris:

Klar, professionelle Schnittplätze bei Sendern und in Postpro Häusern laufen auf Notebook Basis...



Antwort von Jott:

Die "recht vielen" Plug Ins bei den Schweizern (laut Artikel):

We have some third-party effects plugin packs, but we don’t use these very often because we prefer to create our own effects, graphics and titles.

(nicht konkret, da ist das meiste aber sehr preiswert bis kostenlos)

One title plugin we use a lot is Manifesto from FX Factory to create crawling and scrolling titles and credits.

(kostenlos)

Another very useful plugin is SliceX from CoreMelt. We mainly use it to create animated masks.

(99$)

Finally, one of the most useful third-party applications for us is X2Pro from Marquis Broadcast.

(149$, die Schnittstelle zu ProTools)

Schon brutal, diese Zusatzkosten im Broadcast-Umfeld, wo sonst alle gerne mit sechsstelligen Summen um sich werfen.



Antwort von R S K:

Klar, professionelle Schnittplätze laufen auf Notebook Basis...
Und wie. Einzige Voraussetzung: OS X. Sorry. Darfst (wie man ziemlich schmerzlich sieht) halt eben nicht von Windows auf die Allgemeinheit schließen. :P

Aber klar. Das Beispiel wäre natürlich nicht "professionell" zu gebrauchen, gell? Was DU als bekannter "professioneller Cutter" das sowieso am besten beurteilen kannst... war das nicht so? Einfach nur weil es ein "Notebook" ist. Wird auch nirgends so genutzt. Ganz klar.

:-D
- RK



Antwort von DV_Chris:

Klar, professionelle Schnittplätze laufen auf Notebook Basis...
Und wie. Einzige Voraussetzung: OS X. Sorry. Darfst (wie man ziemlich schmerzlich sieht) halt eben nicht von Windows auf die Allgemeinheit schließen. :P

Aber klar. Das Beispiel wäre natürlich nicht "professionell" zu gebrauchen, gell? Was DU als bekannter "professioneller Cutter" das sowieso am besten beurteilen kannst... war das nicht so? Einfach nur weil es ein "Notebook" ist. Wird auch nirgends so genutzt. Ganz klar.

:-D
- RK

Wen Du schon zitierst, dann richtig.



Antwort von R S K:

Wen Du schon zitierst, dann richtig.
WEN ich zitiert habe war schon richtig. (lol) Und der letzte Zusatz ändert leider überhaupt nichts an den Fakten. Tut mir echt leid. Aber eine weitere, wirklich schöne Ausflüchte. :D

Sag noch mal: was hast du schon alles geschnitten? Habe es schon wieder vergessen.

- RK



Antwort von Axel:

Sowohl Adobe als auch Avid liegen wohl weit vor FCPX in der Gesamtrechnung, weil natürlich Apple Hardware um einiges teurer ist bzw. erst gar nicht die Leistung von PC Hardware erreicht.

Hmpfff ...

Du vertickst ja bestimmt nicht nur das nackte Edius, sondern du hast ein Systemhaus, oder? Da kenne ich mich ein bisschen aus, weil mein Kumpel ein paar Jahre lang Adobe-Trainer für ein Systemhaus war.

Mit Windows!

Wenn sie den Kram bei dir zuhause aufstellen und CC installieren (meines Wissens hat das Haus wegen des Abo-Systems umgesattelt), kommst du locker über 10.000 €.

Die Specs lassen einen im Vergleich zum größten nMP nicht gerade vor Erfurcht erbleichen. Sicher könnte man einen klasse Gaming-PC mit nominell erheblich höherer Leistung für ein Viertel zusammenschrauben.

Milchmädchenrechnung. Denn in der PC-Welt zählen, wie wir wissen, immer Komponenten. Man zahlt deshalb mehr für ein zertifiziertes Paket, weil es höhere Leistung bei vielleicht kleiner dimensionierten Einzelkomponenten erzielt.

Letztes Jahr kaufte ich für die Ausbildung ein kleines HP Notebook. Anforderung: klein, leicht, brauchte nur Textverarbeitung zu können. Leistungsdaten praktisch die vom oben von RSK verlinkten kleinen MacBook. Okay, Textverarbeitung kann es. Powerpoint? Mit Grafiken. Einen mp4-Film (kein QT) in 640p einbinden? Da fings zu ruckeln an.

Mein altes MacBook von, glaube ich, 2006 (erstes kleinstes Intel) hatte ich schon verschenkt. Es läuft noch immer. Und spielt HD-Clips über VLC-Player.



Antwort von DV_Chris:

Axel, unsere Systeme sind custom built, was im Vergleich zu HP bis zu 30% Preisvorteil bedeutet.

Unsere Kunden benötigen vor allem Renderleistung (nicht nur klassischen Schnitt). Und da ist es so, dass ich zum gleichen Preis des besten Mac Pro die doppelte Rechenleistung im PC Lager bekomme.

Warum Dein HP Notebook zickt, weiß ich leider nicht. Hier spielt ein Subnotebook alles ab...



Antwort von merlinmage:

Vllt sind die Schlingel bei OSX einfach besser aufgehoben, weil sich Windows einfsch besser bashen lässt. Ist doch chillig so. Und ich kenne kein Posthaus, was nur ein OS hat. Jedes hat sowohl Macd als auch PCs, alleine um schon alles abdecken zu können.



Antwort von Funless:

Hmmm ... Gestern nahm ich berufsbedingt an einer Citrix-Veranstaltung teil. Und was die da wieder alles abenteuerliches und abstruses kundgetan haben (On-Premise wird es bald nicht mehr geben, etc.) damit ihre völlig überteuerten Komponenten bei den Kunden weiterhin platziert werden müssen um überhaupt nach wie vor professionell arbeiten zu können, erinnert mich doch stark an das da:

Axel, unsere Systeme sind custom built, was im Vergleich zu HP bis zu 30% Preisvorteil bedeutet.

Unsere Kunden benötigen vor allem Renderleistung (nicht nur klassischen Schnitt). Und da ist es so, dass ich zum gleichen Preis des besten Mac Pro die doppelte Rechenleistung im PC Lager bekomme.

Warum Dein HP Notebook zickt, weiß ich leider nicht. Hier spielt ein Subnotebook alles ab...

Nun gut, man muss vielleicht noch wissen, dass die goldenen Zeiten für Citrix sich dem Ende nähern und es mittlerweile weitaus effektivere und zudem günstigere Möglichkeiten für das Arbeiten in verteilten VDI-Umgebungen gibt, welche anfangs von den Alteingesessenen verächtlich als unzulänglich belächelt wurden, aber nun langsam einen immer höheren und für Citrix extrem bedrohlichen Marktanteil bekommen.

Und nun bleibt Citrix offenbar nichts anderes mehr übrig als einen Glaubenskrieg anzuzetteln um Marktanteile zurück zu erobern oder zumindest die restlichen noch zu behalten. Eine irgendwie frappierende Analogie finde ich ...

Doch nun wieder zurück zum Thema ... das war nochmal was genau?



Antwort von Jott:

Das Thema war der Versuch, zu beweisen, dass die Schweizer einen an der Murmel haben.



Antwort von Axel:

Unsere Kunden benötigen vor allem Renderleistung (nicht nur klassischen Schnitt). Und da ist es so, dass ich zum gleichen Preis des besten Mac Pro die doppelte Rechenleistung im PC Lager bekomme.

Nicht nur für den klassischen Schnitt, aber wohl vor allem dafür. Wenn Edius tatsächlich so schwach in puncto Echtzeit ist, wie RSKs Multicam-Vergleich nahelegt, muss der Rechner ja praktisch als Renderengine mehr Muskelmasse als Hirn haben, und da landest du zwangsläufig bei solchen Heizlüftern. Diese Datenhäcksler sind dann natürlich auch für andere, rechenintensive Anwendungen gut geeignet.

Wenn ich tatsächlich CGI benötige, um sagen wir New York dem Erdboden gleich zu machen, dann verstehe ich die slashCAM-User, die anscheinend in Post-Häusern arbeiten, so, dass die einzige professionelle Herangehensweise die ist, diese Jobs an CGI-Spezialisten weiterzureichen. Und die, das glaube ich gerne, arbeiten selten an Macs.

Aber genau diese vagen Andeutungen, mit einem "custom built" Gaming PC hätte der hochprofessionelle Käufer alles in einer Blechkiste versammelt, was er je brauchen könnte, sind hier doch wohl OT.

Warum Dein HP Notebook zickt, weiß ich leider nicht. Hier spielt ein Subnotebook alles ab...

Wie mir meine Windows-Bekannten versichern, habe ich ein zu schwaches Teil erstanden. Natürlich spielt er "alles ab", aber die Performance liegt weit unter dem, was ich bei den Eckdaten erwartet hätte. Das ist immer so: um eine vergleichbare Nutzbarkeit zu haben, muss man bei Windows *wesentlich* mehr Nenn-Leistung kaufen.



Antwort von Jörg:

Wenn Edius tatsächlich so schwach in puncto Echtzeit ist

oh,oh, Axel, damit triffst du Edius Nutzer aber tief ins Mark, nee, in die sensibelste Stelle ihrer Empfindungsstammzellen...
das gibt einen Urschrei an Empörung ;-))))



Antwort von DV_Chris:

Eigentlich bescheinigen alle Tests Edius mit die höchste Echtzeitleistung am Markt...und das bei sehr niedrigen Hardware Anforderungen. Wohl mit ein Grund, warum im News/Broadcastbereich bei Sendern mehr als 25.000 Lizenzen im Einsatz sind. Dass RTS jetzt zwischen 10-20 FCPX Plätze gekauft hat, wird natürlich die Broadcast Welt ändern...



Antwort von Axel:

Auf der deutschsprachigen Ediusseite ist zu "Edius-8 Echtzeit" lediglich ein Edius-7-Video verlinkt:


Daher nur fair, dass dieses FCP X - Echtzeit-Video ebenfalls "nur" aus 2014 stammt:


Und, um wirklich fair zu sein: da ich keinen nMP habe, kann ich nicht live 19 Filter

> mit "höchste Qualität" (ohne dynamische Skalierung zu Echtzeitzwecken)
> mit "Bildwiedergabe stoppen bei ausgelassenen Frames"
> während gleichzeitig ein weiteres Programm den Bildschirm capturet (nicht der QT-eigene Screen-Capturerer)

anwenden. Pure Angeberei.

Trotzdem frage ich mich bei dem Edius-Imponierclip, was daran so besonders sein soll ...

Für Preisbewusste:
Der PC, der bei Edius verwendet wurde (siehe Kommentare), ist dieser:

Inklusive 2 x 1TB 7200 Festplatten! Edius selbst hieße nochmal 589 € obendrauf.

Der im zweiten Clip verwendete MacPro kostet 4650 €. Tastatur und Maus sind nicht im Preis inbegriffen! FCP X auch nicht. Und die Festplatte ist winzig: 256 GB.

Wie hieß das Mediamarkt-Motto: Lass dich nicht verarschen, vor allem nicht beim Preis!



Antwort von Jott:

Dass RTS jetzt zwischen 10-20 FCPX Plätze gekauft hat, wird natürlich die Broadcast Welt ändern...

Natürlich nicht. Aber der Punkt ist doch der: wer immer noch daherlabert, die Software sei für vernetzte Broadcast-Anwendungen unbrauchbar und nur für YouTuber, der macht sich jetzt noch lächerlicher als bisher schon. Quod erat demonstrandum. Myth busting.

Mir ist bisher nicht zu Ohren gekommen, dass die französische Schweiz wegen "iMovie Pro" vor schwarzen Bildschirmen säße. Außerdem sind die Genfer längst nicht die einzigen Broadcaster, die den Schritt getan haben. Nur wahrscheinlich die geografisch nächsten. Und sie haben einen Nationalmythos, die sich um einen Apfel dreht. Passt doch.



Antwort von DV_Chris:

Jott, Hand aufs Herz:

Motiongroup hat den Artikel wohl in dem Glauben/Hoffnung gepostet, dass das gesamte Schweizer Fernsehen umgestellt werden würde. Ich habe mir halt erlaubt nachzufragen. Übrig geblieben ist eine Installation, die wohl ähnlich bei vielen Firmen zum Einsatz kommt. Ich kann mir gut vorstellen, dass Dein Unternehmen ein ähnliche Anzahl an Arbeitsplätzen hat.

Von einer "vernetzten Broadcast Umgebung" würde ich in diesem Fall also nicht sprechen wollen.

Wirklich beeindruckend an dem Projekt finde, ich, dass ein paar FCPX Anwender einem staatlichen Sender so eine Lösung andienen konnten. Wenn man weiß, dass Sender für bestimmte Aufgaben sogar verlangen, dass ein Service Mitarbeiter 8h täglich zur Verfügung steht, Verträge langfristig geschlossen werden usw hoffe ich, dass sich Ronny&Co hier dementsprechend abgesichert haben.

Das "Youtube" Argument kam im übrigen nie von mir. Mit FCPX kann man, so wie mit vielen anderen Programmen auch, Video Content erstellen.



Antwort von Jörg:

Wenn man weiß, dass Sender für bestimmte Aufgaben sogar verlangen, dass ein Service Mitarbeiter 8h täglich zur Verfügung steht

nun, das mag für einige sehr pflegebedürftige "broadcastNLE" ja auch sinnvoll sein, du wirst das ja aus Erfahrung erwähnen, vielleicht ist FCP aber sehr viel pflegeleichter als Edius??
Dann muss man ja nicht täglich Hilfe leisten...



Antwort von DV_Chris:

Wenn man weiß, dass Sender für bestimmte Aufgaben sogar verlangen, dass ein Service Mitarbeiter 8h täglich zur Verfügung steht

nun, das mag für einige sehr pflegebedürftige "broadcastNLE" ja auch sinnvoll sein, du wirst das ja aus Erfahrung erwähnen, vielleicht ist FCP aber sehr viel pflegeleichter als Edius??
Dann muss man ja nicht täglich Hilfe leisten...

Jörg, das betrifft nur zum geringen Teil NLE Systeme, sondern die Technik der gesamten Senderkette. Gut, das können die meisten Slashcam Leser nicht wissen. Ist aber logisch nachvollziehbar, denn wenn etwa der Playout Server klemmt, bleibt die Glotze schwarz.



Antwort von ceejay:

Dass ein großer nationaler Broadcaster jetzt nicht von heute auf morgen seine ganze Infrastruktur über Bord wirft um auf FCPX umzusteigen wird hier jedem klar sein. Wir haben uns vor gut zwei Jahren bei der Neuausrichtung eines Regionalsenders nach langem überlegen für FCPX entschieden und es bis heute keinen Tag lang bereut. Die Gründe dafür:

> Das Ding ist wahnsinnig intuitiv und selbst ungeübte Cutter (oder eben Redakteure, die selbst mal was schneiden müssen bzw. Praktikanten die vorher noch nie was mit der Materie zu tun hatten) sind nach 1-2h in der Lage SELBSTÄNDIG und vor allem auch schnell zu arbeiten).

> Die Kosten sind im Vergleich zu allen anderen Lösungen am Markt ein Witz

> Das Ding läuft selbst auf den günstigsten Mac Minis stabil und es gibt Null Probleme, selbst die größten "Spezialisten", die jeden PC binnen weniger Tage in die Knie zwingen (30 Toolbars installieren, etc.) können am Mac nicht viel anrichten

> Die Verbindung mit Motion ist auch ideal gelöst um mal schnell animierte Grafiken und ähnliches zu basteln. Und auch Motion hat bei uns der Großteil des Teams soweit im Griff um die täglichen Herausforderungen zu meistern



Antwort von DV_Chris:

@ceejay:

Welche Systeme hattet Ihr parallel im Test?

Und wie läuft bei Euch praktisch die Tonmischung ab, auch im Hinblick auf R128?



Antwort von Axel:

> Das Ding ist wahnsinnig intuitiv ...

Bei meinen oben verlinkten Echtzeit-Jawdroppern ist wohl eines klar: sie sind Schwachsinn. Warum sollte ich die Wiedergabe nicht stoppen, um einen Effekt auszuwählen? Spare ich exakt eine Sekunde, wenn ich den Playhead weiterlaufen lasse?

Aber was bei Edius auffällt: die Effektfenster. Wenn ich, um einen Effekt in der Auswirkung zu sehen, ein Fenster öffnen muss (überdies mit haarsträubend hässlichem GUI, aber das ist Geschmacksache), dann bremst das schon. Solche Kleinigkeiten fließen ja normalerweise gar nicht in einen Vergleich mit ein. Dass ich einfach die Maus über das Effekt-Icon bewege (von Anfang an wünschte ich mir hier eine Listenansicht, das hätte Platz gespart) und die Auswirkung auf den aktuellen Clip in Echtzeit sehe.



Antwort von DV_Chris:

Axel, wenn Du Bootcamp hast, kannst Du Edius jederzeit ein Monat lang kostenlos testen...ohne Wasserzeichen, Limitierungen etc.



Antwort von Axel:

Ich habe Bootcamp nur auf dem Büro-iMac, weil es zur Zeit der Firmengründung das Elsterformular (Steuererklärung) nicht für OSX gab. Ist mittlerweile eine niedliche App:

Was Windows betrifft, so sehe ich Adobe als eine echte Alternative zu OSX mit FCP X. Ich war und wurde schon ein paarmal dahingehend versucht, aber im Moment bin ich zufrieden. Ich find's gut, nicht komplett fixiert zu sein. Wer weiß? Vielleicht heißt's nächstes Jahr, Leute, das ist das Apple Car, das kann alles, fahren, parken, Musik spielen, im Netz surfen und Selfies schießen. Aber nicht schneiden ....



Antwort von ceejay:

@DV Chris:

Aus der ursprünglichen Liste bestehend aus FCPX, Premiere Pro, Media Composer und Edius sind recht schnell FCXP und Premiere übrig geblieben, mit Media Composer hat vom Kernteam noch kein Mensch gearbeitet und nachdem bei uns alles auf Mac läuft (historisch bedingt) war Edius auch gleich mal raus (trotz der Boot Camp Option).

Das mit dem Ton machen wir ganz dilettantisch: Die Leute mischen mit der in FCPX integrierten Pegelanzeige bzw. nach Gehör und im Anschluss wird alles noch mal durch den Auphonic Leveler gejagt und auf R128 genormt. Das Tool hat sich echt bewährt und ich bin immer wieder erstaunt wie selbst aus dem wildesten Ton-Murks (extreme Pegelunterschiede zwischen O-Tönen und Musik bzw. Off-Sprecher) eine gleichmäßig laute Tonspur entsteht.



Antwort von Jott:

Und wie läuft bei Euch praktisch die Tonmischung ab, auch im Hinblick auf R128?

Ich kann nicht für ceejay reden, der wird sicher Bescheid wissen, aber hier - ausgeliehen aus einem anderen Forum - mal zwei der simplen und billigen Möglichkeiten:

"- The Ebuloudness AU plugin from Toneboosters (29$) will give you accurate R128 metering right inside FCP X:
www.toneboosters.com/tb-ebuloudness/

- Loudness Change from Videotoolshed (30$) is a standalone app that will analyze your audio file and export a mix with the volume set to the desired LUFS. If the app detects severe errors it will give you a report that allows you to do manual corrections: www.videotoolshed.com/product/68/loudnesschange

Schweineteuer, wie immer.

Und ja, auphonic.com ist auch klasse. Bei sporadischer Nutzung sogar kostenlos, sonst für eine Handvoll Dollar. Und hat gar nichts mit fcp x zu tun, uff.



Antwort von Jörg:

An dem ganzen Beitrag verstehe ich die despektierliche Resonanz vom Ediushändler nicht.
Was hängt man sich an der Anzahl der Schnittplätze auf?

Ich erinnere mich sehr gut an die Hurrameldungen von ihm in den Canopus-und GV foren, wenn Edius mal zwei Schnittplätze an einen armenischen Erntehelfersender, (war es Radio Eriwan??) verkauft hat.



Antwort von DV_Chris:

Jörg, ich habe mir erlaubt auf die wahre Projektgrösse hinzuweisen. Die Intention von Motiongroup war ja offensichtlich die zu suggerieren, dass ein ganzer nationaler Sender auf eine FCPX zentrierte Infrastruktur umgestiegen wäre. Nicht mehr, nicht weniger.

Es war ja auch Motiongroup, der sogleich persönlich wurde und Edius ausgepackt hat. Von mir wirst Du nur Reaktion lesen.



Antwort von DV_Chris:

Ceejay, Danke für die Antwort.



Antwort von R S K:

Jörg, ich habe mir erlaubt auf die wahre Projektgrösse hinzuweisen.
Was jeder der auch nur bis zur 6. Klasse Englisch hatte sehr leicht und sehr schnell beim lesen (aber aller spätestens beim schauen der Videos) verstanden hatte um welche Größe es ging. Nur du nicht. Tja, warum wohl? Hmmmm...

Abgesehen davon, dass es in dem Bericht lediglich um die (hochleistungs-) Versorgung der fünf HAUPTplätze ging. Darüber hinaus haben die noch weit mehr FCP X Plätze und sind im Begriff auszubauen.

- RK



Antwort von R S K:

Und wie läuft bei Euch praktisch die Tonmischung ab, auch im Hinblick auf R128?

Sorry, aber irgendwie vergesse ich es leider immer wieder: Wie viel hat der Zorzi schon mal geschnitten bzw. was schon produziert? Warum genau sieht der Zorzi sich auch nur im entferntesten in der Lage ein Schnittsystem, Workflows, Funktionen, welcher Art auch immer, beurteilen zu können? Weil der eine, von dem einen, der bei dem einen arbeitet, der deine teuerste Kiste gekauft hat es sagt? Weil du irgendwelche Bastelkisten vertickst und vorgefertigte Demos irgendwo abspulst, oder wie war das? Ich komm nicht mehr drauf. :-/

Welcher Teil von FCP X macht dir genau am meisten Angst, dass du als thematisch völlig Ahnungsloser dich immer wieder gerade in DIESEM Forum wiederfindest? Denn fachlich kannst du ja ganz klar nicht motiviert sein deine standfeste Rolle als Forums-Troll zu verteidigen. Ist die Existenzangst tatsächlich so groß, ja? Angesichts der Zeit die du hier verbringst mit sinnbefreiten, haltlosen Behauptungen, scheint die Auftragslage nicht wirklich pralle zu sein.

Faszinierend auch, dass ich u.a. an der berufsbildenden Schule unterrichte, wo ich ca. 120 Schüler aus fast genauso vielen Betrieben aus ganz Niedersachsen, von mittelgroßen Produktionshäusern bis NDR, TVN etc. habe. Und nicht EINER hat Edius im Betrieb und 99% von ihnen kennt nicht mal den Namen. Welchen Grund könnte also irgendein "Profi" (oder angehender) haben sich auch nur 10 Min. gerade mit EDIUS auseinanderzusetzen zu wollen? <_<

- RK

(zusammenhangslose Ausflüchte/Beleidigungen oder einfach nur schnell ignorieren... welches von beiden wird es wohl? ;-))



Antwort von DV_Chris:

Irgendwer hat schon wieder die Troll Kiste aufgelassen...Zeit für die Moderation...



Antwort von motiongroup:

Motiongroup hat den Artikel wohl in dem Glauben/Hoffnung gepostet, dass das gesamte Schweizer Fernsehen umgestellt werden würde.

Wie kommt der Mann auf diesen Irrsinnsgedanken? Auf die ständige Nachfrage wie das in größeren Umgebungen umgesetzt wird war die nur als Anschauungsmaterial gedacht... Dankt dem Verfasser nicht mir, wir wissen so oder so das es funktioniert.

Das die RT Leistung von Edius im Newsbereich/Sendebereich ausreichend ist ist doch selbstverständlich und auch logisch... selbst cinegy erledigt dies auf ledigen nackigen Desktops mit 0815 HW inkl IGPU https://home.cinegy.com..

vollkommener Irrsinn das ganze hier..

Webadresse geändert..https://home.cinegy.com



Antwort von R S K:

Er hat sich also für die übliche Zorzi Ausflüchte und Projektion entschieden. Was sonst. :-D



Antwort von iMac27_edmedia:

gibt viele Redaktionen die alles mit Final Cut Pro X schneiden, auch zahlreiche TV-Sender setzten FCP X ein.



Antwort von Jott:

Und dagegen muss man aufstehen. Wehret den Anfängen! Besonders, wenn man ... ihr wisst schon.




Noch was unklar? Dann in unserem Forum nachfragen
Zum Original-Thread / Zum Mac / Final Cut Pro / FCPX / Motion-Forum

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update am 14.September 2019 - 18:02
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