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Gutachten zur Deutschen Filmförderung



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Frage von iasi:


http://www.anga.de/media/file/896.15111 ... achten.pdf

Interessant und lesenswert.



Antwort von srone:

und im windows 10 affinen look. ;-)

lg

srone



Antwort von iasi:

und im windows 10 affinen look. ;-)

lg

srone

ah - da haben wir ihn wieder: unseren "look" :)

das andere L verschwindet natürlich dahinter: der Inhalt :)





Antwort von srone:

habe vorher, vor dem abendessen noch versucht, dass inhaltlich zu überreissen, bei dem umfang hat dann allerdings der hunger überwiegt, hängengeblieben ist der look :-).

waren aber ein paar interessante aspekte dabei.

lg

srone



Antwort von Drushba:

"Auffallend ist im Hinblick auf die im Gutachten angeführten Erfolge der Kinofilmproduktion in Deutschland, dass die nach FFA-Angaben im Jahr 2004 121 uraufgeführten deutschen Filme 36,7 Millionen Besucherinnen und Besucher erreichten, während die im Jahr 2012 uraufgeführten 220 deutschen Filme nur 20,5 Millionen Besucherinnen und Besucher erreichten. Die annähernde Verdopplung der eingesetzten deutschen Filme führte also zu Besucherverlusten von mehr als 40%"

Fazit: Verdopplung der Filme innerhalb von 10 Jahren, dafür eine Halbierung der Zuschauer!!! Weiter steht im Text, daß fast jeder Film gefördert wurde - die insgesamte Fördersumme beträgt jährlich 100 Millionen Euro...

Das Problem ist ja auch, daß bei jeder öffentlichen Förderung Leute mitentscheiden, die so gar nichts mit Film am Hut haben und irgendwie auf die Posten gerutscht sind. Ohne Zusage eines deutschen Senders läuft bei der Filmförderung gar nichts und die Sender sitzen überflüssigerweise auch noch mit in den Auswahlgremien. So wird nach obiger Studie hauptsächlich gefördert, was Sender bereits vorher mitfinanzieren. Der Horizont des TV-Redakteurs scheint dadurch meist auch der Horizont des deutschen Films zu sein.

Ich bin mittlerweile der festen Überzeugung, daß der Kinosektor totgefördert wird und nur gesunden kann, wenn die Filmförderungen komplett abgeschafft werden. Zudem müßten die Sender im Kinobereich entmündigt werden. So würde es sich für Produzenten auch wieder lohnen, ins Risiko zu gehen und etwas auf eigene Faust zu produzieren. Eine kleine, aber extrem witzige Crowdfundingkomödie für 25000 Euro könnte dann schon allein deswegen erfolgreich starten, weil die Leinwände nicht durch Förderschmonz blockiert wären...

Alternativ könnte man statt einer Filmförderung auch über einen reinen Ankaufzwang von Filmen für die Fernsehsender nachdenken. So funktioniert das in Frankreich, wo die Sender im Gegensatz zu uns gar nicht mitentscheiden dürfen, wer Filmförderung erhält, dafür aber eine bestimmte Anzahl an französischen Filmen pro Jahr kaufen müssen um sie auszustrahlen (die Anzahl der Filme ist vorgegeben, nicht der Preis - den handeln die Produzenten selbst aus und es scheint sich zu lohnen). Frankreich erstickt ansonsten zwar auch im Fördermorast, aber das mit dem Ankaufszwang hilft guten Filmen zumindest, sich zu refinanzieren. Und wenn sich gute Filme lohnen, werden sie auch wieder gemacht... Just my 2 cents. ;-)



Antwort von wp:

@ Druschba

Gute Analyse, bloß... vermutlich profitiert irgendwer gewaltig vom Status quo und sieht insofern keinerlei Handlungsbedarf, im Gegenteil.

Förderungen im Kulturbetrieb erinnern eh an mafiöse Strukturen, nur viel besser.

Besonders beliebt: Irgendwelche professionellen Produktionen räumen alles ab, obwohl sie sich eigentlich locker selbst tragen könnten/müssten...



Antwort von dienstag_01:

Eine kleine, aber extrem witzige Crowdfundingkomödie für 25000 Euro könnte dann schon allein deswegen erfolgreich starten, weil die Leinwände nicht durch Förderschmonz blockiert wären...
Exzellente Analyse, hab mir gerade mal das aktuelle Kinoprogramm angeschaut, voll von *Förderschmonz* ;)

Förderungen im Kulturbetrieb erinnern eh an mafiöse Strukturen, nur viel besser.
Die Filmförderung sieht sich selbst nicht als Kulturförderung, sondern als Wirtschaftsförderung. Muss einem nicht gefallen, ist aber wahrscheinlich wahr ;)

Kleiner Tipp: ab und zu mal die eigene ANALYSE mit der Realität abgleichen.

So, jetzt darf wieder der deutsche Wutfilmer ;)



Antwort von wp:

zicke zacke, klicke klacke - doppelpost



Antwort von wp:



Die Filmförderung sieht sich selbst nicht als Kulturförderung, sondern als Wirtschaftsförderung.

stimmt natürlich.

War halt schon immer so.
Ich meine, wo kämen wir denn da hin?
Könnte ja ansonsten jeder anrücken und die sorgfältige konstruierte Realität der Medien hinterfragen.
Deswegen bleibt man besser beim Bewährten - nicht, dass uns etwa noch die Zuschauer verunsichert werden, oder? :-))




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