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Flimmernde Jpeg-Wiedergabe?



Noch was unklar? Dann in unserem Forum nachfragen!


Frage von Horst Stolz:


Hallo,

mit meinem neuen Panasonic DMR-ES10 habe ich erstmals versucht,
JPEG-Dateien auf einem 100 Hz-TV anzusehen.
Obwohl auch bei Videos Querkanten zu leichtem Flimmern neigen, ist es
bei den JPEG bei manchen Motiven so krass, dass man die Bilder kaum
noch ansehen kann. Je schärfer und kontrastreicher das Foto, umso
schlimmer.
Mich erinnert es an die ersten Versuche, Diashows (;meist im
Video-Mode) mit älteren Programmen zu erstellen. Ganz schlimm war es
beispielsweise mit WinOnCD 5 und erstmals war das Problem mit Diashow
XP praktisch verschwunden. Anders als beispielsweise bei einer älteren
Macix-Software ohne merkbaren Schärfenverlust. Von einem Programmautor
wurde das Problem auf die Halbbildwiedergabe beim TV zurückgeführt und
es sei nicht einfach, eine Abhilfe ohne Schärfenverlust zu erreichen.
Muss man bei der direkten Standbildwiedergabe (;JPEG auf CD) damit
leben und ist dies demnach nur für allerbescheidenste Ansprüche
zumutbar?

Gruß, Horst

--
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Ebenfalls existierende Absenderadresse wird nicht regelmäßig ausgelesen.




Antwort von Gernot Zander:

Hi,

in de.comp.tv video Horst Stolz wrote:
> mit meinem neuen Panasonic DMR-ES10 habe ich erstmals versucht,
> JPEG-Dateien auf einem 100 Hz-TV anzusehen.
> Obwohl auch bei Videos Querkanten zu leichtem Flimmern neigen, ist es
> bei den JPEG bei manchen Motiven so krass, dass man die Bilder kaum
> noch ansehen kann. Je schärfer und kontrastreicher das Foto, umso
> schlimmer.
...

> Macix-Software ohne merkbaren Schärfenverlust. Von einem Programmautor
> wurde das Problem auf die Halbbildwiedergabe beim TV zurückgeführt und
> es sei nicht einfach, eine Abhilfe ohne Schärfenverlust zu erreichen.
> Muss man bei der direkten Standbildwiedergabe (;JPEG auf CD) damit
> leben und ist dies demnach nur für allerbescheidenste Ansprüche
> zumutbar?

Ein TV hat nunmal nur 576 sichtbare Zeilen, die eben noch dazu
halbbildweise angesprochen werden, eine flimmerfreie Darstellung
ist nur bei 288 Zeilen möglich (;bzw. mit dem Trick, nur an Stellen
mit hohem Kontrast je zwei Zeilen zusammenzublenden nicht ganz
so viel Schärfe zu verlieren).
Verglichen mit 1280x1024 von irgendeinem hergelaufenen TFT
oder gutem Röhrenmonitor bringt ein normaler TV also nur eine
sehr bescheidene Qualität, die nur bei bewegten Bildern
erträglich ist.

mfg.
Gernot

--
(;Gernot Zander) www.kabelmax.de *Keine Mailkopien bitte!*
Wenn alle das täten, was sie mich könnten, käme ich nicht mehr
zum Sitzen.




Antwort von Horst Stolz:

Gernot Zander schrieb:

>
>Ein TV hat nunmal nur 576 sichtbare Zeilen, die eben noch dazu
>halbbildweise angesprochen werden, eine flimmerfreie Darstellung
>ist nur bei 288 Zeilen möglich (;bzw. mit dem Trick, nur an Stellen
>mit hohem Kontrast je zwei Zeilen zusammenzublenden nicht ganz
>so viel Schärfe zu verlieren).
>Verglichen mit 1280x1024 von irgendeinem hergelaufenen TFT
>oder gutem Röhrenmonitor bringt ein normaler TV also nur eine
>sehr bescheidene Qualität, die nur bei bewegten Bildern
>erträglich ist.
>
Im Prinzip ist es mir schon klar, Gernot. Dass es deutliche
Möglichkeiten gibt, das Problem zu reduzieren, zeigen ja die
Unterschiede bei den verschiedenen Programmen für Diashows auf
MPEG2-Basis. Manche, die ich probiert und schnellstens gelöscht hatte,
wurden auch noch in den Gruppen gelobt....Grüße an deren Blindenhund.
Diashow XP (;und inzwischen wohl noch andere) dagegen schafft einen
wirklich akzeptablen Kompromiss.
Und zwar ohne die deutliche Schärfen-Minderung, die ich bei der ersten
Version einer Software erlebte, die sich ungefährt "Dias auf CD/DVD" nannte.

Eigentlich müsste es doch auch bei der JPEG-Widergabe ähnlich möglich
sein, denn die "Dia-MPEGs" sind doch auch in der Wiedergabe weitgehend
identisch und unterliegen AFAIK den gleichen Problemen.
Zwei sogenannte "De-Interlacing"-Filter hatte ich mal probiert, die
schluckten viel zuviel an Schärfe.
Oder übersehe ich hier etwas?

Gruß, Horst

--
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Antwort von Ralf Fontana:

Horst Stolz schrieb:

[JPGs per DVD angeschaut flimmern]

> Dass es deutliche Möglichkeiten gibt, das Problem zu reduzieren,
> zeigen ja die Unterschiede bei den verschiedenen Programmen
> für Diashows auf MPEG2-Basis.

Wenn ein DVD-Player die Bilder direkt an den TV ausgibt sind logischerweise
der DVD-Player und der Fernseher für die Maximierung der
Darstellungsqualität verantwortlich.

> Zwei sogenannte "De-Interlacing"-Filter hatte ich mal probiert, die
> schluckten viel zuviel an Schärfe.

> Oder übersehe ich hier etwas?

Ursache und Wirkung vieleicht? Abstimmungsmöglichkeiten zwischen TV und
Zuspieler? Das man sowas tunlichst vor dem Kauf klären sollte? (;böse, ich
weiss)




Antwort von Heiko Nocon:

Ralf Fontana wrote:

>Wenn ein DVD-Player die Bilder direkt an den TV ausgibt sind logischerweise
>der DVD-Player und der Fernseher für die Maximierung der
>Darstellungsqualität verantwortlich.

Nein. Sie sind nicht dafür verantwortlich. Ich sehe im DVD-Standard weit
und breit keinen als "mandatory" oder auch nur "optional" deklarierten
Punkt, der irgendwas damit zu schaffen hätte, spatial höher als NTSC/PAL
aufgelöste und temporal konstante Inhalte optimal an die Eigenschaften
des Wiedergabemediums anzupassen.
Was auch ganz logisch ist, denn der DVD-Standard adressiert
ausschließlich die Wiedergabe von Signalen mit NTSC/PAL Auflösung.

Nun könnte man einwenden, "ja, wenn er doch aber nunmal solche Inhalte
darstellen kann, dann muß er sich doch auch um die optimale Darstellung
kümmern".

Aber auch das Argument zieht nicht, denn das Gerät hat bestenfalls
sehr eingeschränkte Informationen über die Eigenschaften des
angeschlossenen Wiedergabemediums, normalerweise aber überhaupt keine
und kann schon deshalb diese Forderung nicht zuverlässig erfüllen.

Was z.B. für die Optimierung der Darstellung auf einem generischen
Baumarkt-TV sorgt, kann und wird bei einem progressive scan-fähigen
Beamer mit Sicherheit für suboptimale Ergebnisse sorgen. Nunja, dieses
Beispiel ist nicht ganz ehrlich, denn über die ps-Fähigkeit des
Wiedergabemediums wird das Gerät ja durch den Benutzer informiert.

Aber auch bei jedem Wiedergabemedium, was intern mit progressiver
Abtastung arbeitet (;100Hz-CRT, fast alle Beamer, LCD, Plasma), extern
jedoch nur einen PAL/NTSC-Anschluß zur Verfügung stellt, schlägt das
Problem zu. Ein auf Baumarkt-TVs optimierter Player würde in
Zusammenarbeit mit diesen Geräten durch Doppelfilterung für suboptimale
Ergebnisse sorgen.





Antwort von Birger Jesch:


"Horst Stolz" schrieb im Newsbeitrag
Flimmernde Jpeg-Wiedergabe?###
> Hallo,
>
> mit meinem neuen Panasonic DMR-ES10 habe ich erstmals versucht,
> JPEG-Dateien auf einem 100 Hz-TV anzusehen.
> Obwohl auch bei Videos Querkanten zu leichtem Flimmern neigen, ist es
> bei den JPEG bei manchen Motiven so krass, dass man die Bilder kaum
> noch ansehen kann. Je schärfer und kontrastreicher das Foto, umso
> schlimmer.
>
Den Effekt, den Du beschreibst, nennt sich "Line-Twittering". Ursache dafür
sind Bildelemente (;Details) mit einem PixelPixel im Glossar erklärt Bildhöhe, die aufgrund des
Interlace-Verfahrens nur alle 1/25sec dargestellt werden und dann eben flimmern.
Abhilfe schaffen hier Filter, die das Bild in vertikaler Richtung (;und nur in
vertikaler Richtung) weichzeichnen. Sowohl diverse Bildbearbeitungsprogramme
(;z.B. Photoshop) als auch verschiedene "Diashowprogramme" haben solche Filter,
die dann jeweils natürlich alle anders heissen: "Flimmerreduzierung", "Dejitter",
"vertikaler/radialer Weichzeichner", "Bewegungsunschärfe" usw. Auch mit AviSynth
ist dem beizuhelfen.

Gruss Birger
>
> Gruß, Horst
>
>
>
> --
> Bitte für Email nur korrekte Replyadresse verwenden.
> Ebenfalls existierende Absenderadresse wird nicht regelmäßig ausgelesen.





Antwort von Horst Stolz:

Birger Jesch schrieb:
>
>"Horst Stolz" schrieb im Newsbeitrag
>Flimmernde Jpeg-Wiedergabe?###
>> Hallo,
>>
>> mit meinem neuen Panasonic DMR-ES10 habe ich erstmals versucht,
>> JPEG-Dateien auf einem 100 Hz-TV anzusehen.
>> Obwohl auch bei Videos Querkanten zu leichtem Flimmern neigen, ist es
>> bei den JPEG bei manchen Motiven so krass, dass man die Bilder kaum
>> noch ansehen kann. Je schärfer und kontrastreicher das Foto, umso
>> schlimmer.
>>
>Den Effekt, den Du beschreibst, nennt sich "Line-Twittering". Ursache dafür
>sind Bildelemente (;Details) mit einem PixelPixel im Glossar erklärt Bildhöhe, die aufgrund des
>Interlace-Verfahrens nur alle 1/25sec dargestellt werden und dann eben flimmern.
>Abhilfe schaffen hier Filter, die das Bild in vertikaler Richtung (;und nur in
>vertikaler Richtung) weichzeichnen. Sowohl diverse Bildbearbeitungsprogramme
>(;z.B. Photoshop) als auch verschiedene "Diashowprogramme" haben solche Filter,
>die dann jeweils natürlich alle anders heissen: "Flimmerreduzierung", "Dejitter",
>"vertikaler/radialer Weichzeichner", "Bewegungsunschärfe" usw. Auch mit AviSynth
>ist dem beizuhelfen.
>
Danke, Birger.
Mit Google fand ich etwas....für den Mac:-(;
Sonst bisher nur für AVIAVI im Glossar erklärt und MPEG. Aber vielleicht kennt man in einem
der Foren Fixfoto usw. ein Plugin. Habe es jedenfalls versucht.
Zunächst dachte ich, mit De-Interlace von Photoshop etwas zu
erreichen, bringt aber nichts. Enstspricht aber auch nicht Deiner
Beschreibung.

Gruß, Horst

--
Bitte für Email nur korrekte Replyadresse verwenden.
Ebenfalls existierende Absenderadresse wird nicht regelmäßig ausgelesen.




Antwort von Birger Jesch:


"Horst Stolz" schrieb...

> Danke, Birger.
> Mit Google fand ich etwas....für den Mac:-(;
> Sonst bisher nur für AVIAVI im Glossar erklärt und MPEG. Aber vielleicht kennt man in einem
> der Foren Fixfoto usw. ein Plugin. Habe es jedenfalls versucht.
> Zunächst dachte ich, mit De-Interlace von Photoshop etwas zu
> erreichen, bringt aber nichts. Enstspricht aber auch nicht Deiner
> Beschreibung.
>
> Gruß, Horst
>
Der Photoshop-Filter, den Du benutzen musst, ist in diesem Fall:
Filter -> Weichzeichnungsfilter -> Bewegungsunschärfe mit den Parametern:
Winkel: 90 Grad, Distanz: 1 Pixel.

Ich arbeite ebenfalls mit PS und gehe wie folgt vor:

- Auswahl des Bildausschnittes mit einem Bildseitenverhälntis von 786(;!)x576
(;kein Zahlendreher!), zuschneiden.
- evtl. Farb- und Tonwertkorrekturen (;Farbbalance, Kontrast)
- Resizen auf 786x676
- Bewegungsunschärfe
- Resizen auf 720x576

Zur Diashow wird das Ganze dann in Ulead Media Studio importiert, mit Übergängen,
Blenden, Musik etc. versehen und als DV-AVIDV-AVI im Glossar erklärt bzw. MPEGMPEG im Glossar erklärt ausgegeben.

Gruss Birger





Antwort von Horst Stolz:

Birger Jesch schrieb:

>>
>Der Photoshop-Filter, den Du benutzen musst, ist in diesem Fall:
>Filter -> Weichzeichnungsfilter -> Bewegungsunschärfe mit den Parametern:
>Winkel: 90 Grad, Distanz: 1 Pixel.
>
>Ich arbeite ebenfalls mit PS und gehe wie folgt vor:
>
>- Auswahl des Bildausschnittes mit einem Bildseitenverhälntis von 786(;!)x576
> (;kein Zahlendreher!), zuschneiden.
>- evtl. Farb- und Tonwertkorrekturen (;Farbbalance, Kontrast)
>- Resizen auf 786x676
>- Bewegungsunschärfe
>- Resizen auf 720x576
>
>Zur Diashow wird das Ganze dann in Ulead Media Studio importiert, mit Übergängen,
>Blenden, Musik etc. versehen und als DV-AVIDV-AVI im Glossar erklärt bzw. MPEGMPEG im Glossar erklärt ausgegeben.
>
Danke Birger für das komplette Rezept.
Werde es für JPEG probieren.
Für MPEGMPEG im Glossar erklärt schafft es Diashow XP schon mit gutem
Schärfe/Entflimmer-Kompromiss.

Gruß, Horst

--
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Ebenfalls existierende Absenderadresse wird nicht regelmäßig ausgelesen.




Antwort von Ralf Fontana:

Heiko Nocon schrieb:

>>Wenn ein DVD-Player die Bilder direkt an den TV ausgibt sind logischerweise
>>der DVD-Player und der Fernseher für die Maximierung der
>>Darstellungsqualität verantwortlich.

> Nein. Sie sind nicht dafür verantwortlich.

Doch. [:-)]

>Ich sehe im DVD-Standard weit und breit keinen als "mandatory"
> oder auch nur "optional" deklarierten Punkt, der irgendwas damit
> zu schaffen hätte, spatial höher als NTSC/PAL aufgelöste und
> temporal konstante Inhalte optimal an die Eigenschaften
> des Wiedergabemediums anzupassen.

Da bin ich ja froh, das ich den Satz mit "Wenn" begonnen habe.

> Nun könnte man einwenden, "ja, wenn er doch aber nunmal solche Inhalte
> darstellen kann, dann muß er sich doch auch um die optimale Darstellung
> kümmern".

Genau diese Meinung vertrete ich.

> Aber auch das Argument zieht nicht, denn das Gerät hat bestenfalls
> sehr eingeschränkte Informationen über die Eigenschaften des
> angeschlossenen Wiedergabemediums, normalerweise aber überhaupt keine
> und kann schon deshalb diese Forderung nicht zuverlässig erfüllen.

Das ist kein Argument das die Verantwortung abnimmt. Es ist lediglich eine
Erklärung dafür, dass manche Geräte dabei besser dastehen als andere.

Andersrum: Wie würde die Alternative aussehen? Wer, wenn nicht der Player,
sollte für die Ausreizung der möglichen Darstellungsqualität zuständig
sein? Der PC (;-User) hat beim Brennen noch weniger Ahnung davon was das
Ausgabegerät mit dem Bild macht. Jede Vorbehandlung würde das Ergebnis
so festlegen wie ein Schuß aus der Hüfte auf eine Glasscheibe mit einem
fünfmarkstückgroßen Loch in der Mitte. Die Wahrscheinlichkeit dass da
Scherben bei rauskommen ist immens viel größer als die Wahrscheinlichkeit
das es gut geht.

> Was z.B. für die Optimierung der Darstellung auf einem generischen
> Baumarkt-TV sorgt, kann und wird bei einem progressive scan-fähigen
> Beamer mit Sicherheit für suboptimale Ergebnisse sorgen.

Weswegen ein idealer Player die Auswahl der möglichen "Optimierungen" auf
Wunsch dem User überlassen würde.




Antwort von Heiko Nocon:

Ralf Fontana wrote:

>Andersrum: Wie würde die Alternative aussehen? Wer, wenn nicht der Player,
>sollte für die Ausreizung der möglichen Darstellungsqualität zuständig
>sein?

Logisch wäre, daß das Glied der Kette dafür verantwortlich sein sollte,
das am besten über die Eigenschaften des Wiedergabemediums informiert
ist. Also das Wiedergabemedium selber.

Abgesehen vom langsam aussterbenden 50Hz-TV der Baumarktklasse tuen das
auch alle gängigen Wiedergabemedien (;wenn auch leider noch mit durchaus
unterschiedlichem Erfolg).

Und wer sich so eine 50Hz-Flimmerkiste antut, der ist für die Feinheiten
einer optimalen Wiedergabe sowieso eher gering empfänglich. Und falls
doch, sollte er auf jeden Fall eher in ein vernünftiges Wiedergabemedium
investieren als in einen Player mit einem Haufen Filterschnickschnack,
der über kurz oder lang überflüssig sein wird.

>Weswegen ein idealer Player die Auswahl der möglichen "Optimierungen" auf
>Wunsch dem User überlassen würde.

Ja klar. Falls DAU überhaupt jemals die Bedienungsanleitung liest und
dann auch noch versteht, was er da eigentlich entscheiden soll.

Das ist genau dasselbe Problem, vor dem DAU auch bei der korrekten
Erstellung eines Datenträgers bzw. dessen Content steht. Ich sehe nicht,
inwiefern die Verlagerung der Entscheidung auf den Abspielzeitpunkt
irgendwelche substanziellen Vorteile brächte.





Antwort von Klaus Siemer:

Hallo Horst,

"Horst Stolz" schrieb im
Newsbeitrag Flimmernde Jpeg-Wiedergabe?###

> mit meinem neuen Panasonic DMR-ES10 habe ich erstmals versucht,
> JPEG-Dateien auf einem 100 Hz-TV anzusehen.
> Obwohl auch bei Videos Querkanten zu leichtem Flimmern neigen, ist es
> bei den JPEG bei manchen Motiven so krass, dass man die Bilder kaum
> noch ansehen kann. Je schärfer und kontrastreicher das Foto, umso
> schlimmer.

verrate doch bitte woher die JPEG- Dateien stammen. Ich habe das
Flimmern bei Schwenks mit meiner analogen Videokamera als gegeben
angesehen. Nun habe ich eine DV Kamera. Bei Schwenk- Aufnahmen waren
die Videosequenzen nach dem Schneiden mit Magix Video deluxe 2004 und
kopieren auf eine DVD grottenschlecht.
Die Bilder müssen deinterlaced werden, dann ist alles im Grünen.
Grund: Camcorder liefern die Bilder interlaced! Beispiel: Schneller
Schwenk mit Landschaft im Hintergrund, senkrechter Stab 5mm Durchmesser
in ca. 1m Entfernung. Beim Schneiden mit Magix folgender Effekt: der
Stab ist doppelt nebeneinander zu sehen. Mein Bild ist 21 cm breit, der
Stab steht ca. 3 mm Zeilenversetzt nebeneinander. Mit Bildstabilisator
sind die Stabstreifen scharf, ohne sind sie unscharf. Wenn ich den Film
in MPEGMPEG im Glossar erklärt speichere, dann in MPEG2MPEG2 im Glossar erklärt, 720x576 Vollbild und DEINTERLACE !
Das habe ich anfangs übersehen und hatte damit meine Probleme. Nun bin
ich mit der Kamera zufrieden und meine DVD-Filme sind auf dem Fernseher
OK.

Gruß aus dem Rheinland
Klaus






Antwort von Birger Jesch:


"Klaus Siemer" schrieb...
> Hallo Horst,
[...]

> Die Bilder müssen deinterlaced werden, dann ist alles im Grünen.
> Grund: Camcorder liefern die Bilder interlaced!
[...]
> Wenn ich den Film
> in MPEGMPEG im Glossar erklärt speichere, dann in MPEG2MPEG2 im Glossar erklärt, 720x576 Vollbild und DEINTERLACE !
> Das habe ich anfangs übersehen und hatte damit meine Probleme. Nun bin
> ich mit der Kamera zufrieden und meine DVD-Filme sind auf dem Fernseher
> OK.

Nein, Du hast was vollkommen anderes übersehen. Du hast nämlich Deine AVIs/MPEGs
in der falschen Halbbildreihenfolge abgespeichert. Interlactes Material sollte auch
wieder interlaced abgelegt werden, will man das Produkt auf einem TV-Gerät
betrachten.

Gruss Birger
>
> Gruß aus dem Rheinland
> Klaus
>
>
>
>





Antwort von Horst Stolz:

Klaus Siemer schrieb:

>
>verrate doch bitte woher die JPEG- Dateien stammen. Ich habe das
>Flimmern bei Schwenks mit meiner analogen Videokamera als gegeben
>angesehen. Nun habe ich eine DV Kamera. Bei Schwenk- Aufnahmen waren
>die Videosequenzen nach dem Schneiden mit Magix Video deluxe 2004 und
>kopieren auf eine DVD grottenschlecht.
>Die Bilder müssen deinterlaced werden, dann ist alles im Grünen.
>Grund: Camcorder liefern die Bilder interlaced! Beispiel: Schneller
>Schwenk mit Landschaft im Hintergrund, senkrechter Stab 5mm Durchmesser
>in ca. 1m Entfernung. Beim Schneiden mit Magix folgender Effekt: der
>Stab ist doppelt nebeneinander zu sehen. Mein Bild ist 21 cm breit, der
>Stab steht ca. 3 mm Zeilenversetzt nebeneinander. Mit Bildstabilisator
>sind die Stabstreifen scharf, ohne sind sie unscharf. Wenn ich den Film
>in MPEGMPEG im Glossar erklärt speichere, dann in MPEG2MPEG2 im Glossar erklärt, 720x576 Vollbild und DEINTERLACE !
>Das habe ich anfangs übersehen und hatte damit meine Probleme. Nun bin
>ich mit der Kamera zufrieden und meine DVD-Filme sind auf dem Fernseher
>OK.
>
Danke, Klaus.
Aber bei mir sind es normale Digitalfotos von 2 Digitalcameras und aus
einem Diascanner. Lediglich auf gut TV-Auflösung verkleinert, damit
das Laden in vernünftiger Zeit erfolgt.
Das Flimmern ist über zwei verschiedene Recorder/Player gleich, ebenso
bei zwei verschiedenen 100 HZ Fernsehern.
Es ist auch auf vielen Fotos nicht erkennbar, hängt lediglich vom
Motiv ab. Betrifft eher die Minderzahl, aber dort ist es nicht mehr
Betrachtern zumutbar.
Ich bekam den Tip, die Fotos mit einem Photoshop-Filter zu bearbeiten,
habe es aber noch nicht geschafft, dies zu probieren.
Mir schrieb auch mal jemand, dass bei ihm das Problem nicht auftrete
und er hat mir sogar das Image einer kleinen CD zukommen lassen.
Da flimmerte nichts, weil die Fotos zu unscharf dazu waren;-). Bei
einem anderen waren die Dateien deutlich kleiner als die TV-Auflösung.

Gruß, Horst

--
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Antwort von Thomas Beyer:

Birger Jesch schrieb...

> Nein, Du hast was vollkommen anderes übersehen. Du hast nämlich Deine AVIs/MPEGs
> in der falschen Halbbildreihenfolge abgespeichert. Interlactes Material sollte auch
> wieder interlaced abgelegt werden, will man das Produkt auf einem TV-Gerät
> betrachten.

Laß sie weiter wie die Lemminge deinterlacen. Ich habe es aufgegeben,
aller paar Tage hier einen Grundexkurs dahingehend zu starten, wie man
qualitiativ hochwertige Ergebnisse erzielt.

Gruß,
Thomas




Antwort von Ralf Fontana:

Heiko Nocon schrieb:

>>Andersrum: Wie würde die Alternative aussehen? Wer, wenn nicht der Player,
>>sollte für die Ausreizung der möglichen Darstellungsqualität zuständig
>>sein?

> Logisch wäre, daß das Glied der Kette dafür verantwortlich sein sollte,
> das am besten über die Eigenschaften des Wiedergabemediums informiert
> ist. Also das Wiedergabemedium selber.

Da hast Du natürlich nicht unrecht. Diesem Gedanken trug ich Rechnung,
indem ich Eingangs schrieb das TV DVD-Player dafür verantwortlich sind.

> Abgesehen vom langsam aussterbenden 50Hz-TV der Baumarktklasse tuen das
> auch alle gängigen Wiedergabemedien (;wenn auch leider noch mit durchaus
> unterschiedlichem Erfolg).

Der OP sprach von seinem 100Hz TV. Der Erfolg war hier wohl eher
bescheiden.




Antwort von Klaus Siemer:

Hallo Birger,

"Birger Jesch" schrieb im Newsbeitrag

>
> "Klaus Siemer" schrieb...

> > Wenn ich den Film
> > in MPEGMPEG im Glossar erklärt speichere, dann in MPEG2MPEG2 im Glossar erklärt, 720x576 Vollbild und DEINTERLACE
!
> > Das habe ich anfangs übersehen und hatte damit meine Probleme. Nun
bin
> > ich mit der Kamera zufrieden und meine DVD-Filme sind auf dem
Fernseher
> > OK.
>
> Nein, Du hast was vollkommen anderes übersehen. Du hast nämlich Deine
AVIs/MPEGs
> in der falschen Halbbildreihenfolge abgespeichert. Interlactes
Material sollte auch
> wieder interlaced abgelegt werden, will man das Produkt auf einem
TV-Gerät
> betrachten.

Zum Versuch habe ich meine Videosequenz interlaced mit HalbbildHalbbild im Glossar erklärt A und
alternativ HalbbildHalbbild im Glossar erklärt B exportiert. In beiden Fällen ist der Stab doppelt
zu sehen. Wähle ich zusätzlich "deinterlaced" ist alles in Ordnung. Ich
sehe keine Möglichkeit noch an einer anderen Stelle die
Halbbildreihenfolge zu ändern.

Gruß aus dem Rheinland
Klaus






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