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Der Drohnen-Thread



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Frage von Jan:


Ein Markt mit großem Potential ist der Drohnenmarkt. Das Thema kann für die Polizei, die Feuerwehr, für den Hochzeitsfilmer, aber auch für den ganz normalen Hobbyfilmer interessant sein.

Ich fange mal heute mit einem Außenseiter an, der aber technologisch ganz vorn steht, mit der chinesischen Firma Yuneec. Diese Firma kommt eigentlich aus dem Modellbausport und ist auch bekannt für Elektroflugzeuge. Yuneec hat ihr Werk in der Nähe von Shanghai, es wird dort so wenig wie möglich zugekauft, außer Sensoren von Sony oder beispielsweise die Kamera CGO4 von Panasonic, sondern es wird versucht alle Bauteile vor Ort zu produzieren. Ab der Typhoon H wird jede gebaute Kamera noch vor Ort Probegeflogen. Im aktuellen Sortiment sind:

- Typhoon Q500 4K (seit 2015)

Der erste Copter war der Q500 von 2014, seit 2015 wird eine 4K-Kamera mitgeliefert. Das Gerät konnte damals schon Objekte verfolgen (Follow Me) oder man konnte sich mit der Funktion (Watch Me) immer im Blick haben. Der Akku hält maximal 25min durch, sie fliegt mit maximal 29km/h und maximal 120m hoch. Die Kamera ist abnehmbar und im Lieferumfang befindet sich ein Drei-Achsen Gimbal. Die Kamera beherrscht maximal 4k/30P oder 1080/120P. Die BrennweiteBrennweite im Glossar erklärt ist 14mm (Kleinbild) und der Bildwinkel beträgt 115°. Beim Sensor handelt es sich um einen 1/2,3" CMOS mit 12 Megapixel. Maximal 128GB Micro-SD-Karten dürfen verwendet werden. Es wird mit einem 5Ghz-Funksystem gearbeitet, die Reichweite beträgt maximal 500m. Eine Besonderheit ist die mitgelieferte Fernbedienung ST10. Dort ist im Gegensatz zur Konkurrenz ein LCD eingebaut. Bei der Q500 mit 5,5" und 854x480 Pixeln. Mit dem linken Joystick steuert man hoch/runter mit dem rechten Steuerjoystick rechts/links. Diese Drohne ist schon recht schnell, sie wirkt aber trotzdem recht sicher. Man kann je nach Bedarf die Mobilität stufenlos einstellen, so kommen auch ungeübte User gut klar. Die Kamera liegt aktuell zwischen 700-800€.

- Typhoon H (seit 2016)

Die Typhoon H ist im Moment das Maß aller Dinge in dieser Klasse. Sie besitzt sechs Rotoren und ist somit beim Ausfall eines Rotors noch flugfähig und fällt nicht so leicht wie ein Vier-Rotormodell vom Himmel. Die zwei weiteren Rotoren können auch bei hohen Windgeschwindigkeiten die Drohne stabil halten. Sie ist bis zu 70 km/h schnell, man kann wie bei der Q500 an der Seite der Fernbedienung ST16 (7"/720P-Auflösung) die "Gas"annahme steuern, Anfänger sollten die Einstellung sorgsam wählen, weil die Drohne schon sehr knackig in alle Richtungen "rennt". Das Landegestell kann eingefahren werden, damit sind auch 360° Videos ohne das Landegestell im Bild zu sehen möglich. Aber bitte nicht vergessen, das Landegestell bei einer Landung wieder auszufahren (vorn an der Fernbedienung), das geht nämlich nicht automatisch. Das Modell besitzt eine Kollisionserkennung für Objekte per Ultraschall. Desweiteren auch eine Hindernis-Umflugmöglichkeit, mit der Modellvariante Intel RealSense, die diese Objekte dann in gewisser Entfernung umfliegt. Intel RS arbeitet mit künstlicher Intelligenz. Dass heißt, die Kamera merkt sich Dank der GPS-Daten und einem Hindernis dann die beste Umgehung und wählt das nächste Mal die bestmögliche Variante. Es gibt eine kleine handliche zweite Fernbedienung (Wizard), die im Paket Pro enthalten ist. Die H besitzt einen Teammodus, man also mit zwei Fernbedienungen (ST16/Wizard) aufteilen, wer die Drohne und wer die Kamera steuert. Der Akku hält bis zu 25min, die eingestellte Mindesthöhe beträgt 122m, wegen Sichtbarkeit mit dem Auge, was gesetzlich vorgeschrieben ist. Bei der Kamera handelt es sich um das gleiche Modell wie bei der Q500 4k.

Flugmodis:

- Coming Home: die Drohne landet automatisch 4-8 Meter vor dem Piloten
- Follow Me: die Kamera verfolgt ein Objekt automatisch
- Curve Cable Cam: man kann bei der Drohne Flugrouten eingeben
- Journey: die Kamera steigt linear nach oben und kehrt dann zum Piloten zurück für eine Selfi-Aufnahme
- Punkt von Interesse: die Drohne fliegt zu einem vorgegebenen Punkt und umkreist ihn
- Orbit Me: Die Drohne umfliegt kreisförmig den Piloten

Bei der Typhoon H gibt es drei Versionen, bei der Pro-Version ist der Wizard, ein weiterer Akku und ein Rucksack dabei. Es gibt außerdem noch eine Pro-Version mit der angesprochenen Intel ProSense-Technologie. Die Preise liegen zwischen 1200€ bis 2000€ aktuell.


- Tornado H920 (seit 2015, 5000€)

Diese Drohne ist für den professionellen Einsatz gedacht, sie wiegt mit Kamera knapp unter 5Kg. Das hat den Vorteil, das keine Fluglizenz notwendig ist. Als Kamera sind die Panasonic GH4, die eigene CGO4 (entspricht der GH4 mit ein paar weniger Features) oder die Sony A7-Serie geplant. Der Akku hält maximal 24min, die Geschwindigkeit beträgt max. 40 km/h und die Höhe 122 Meter. Auch hier gibt es das einfahrbare Landegestell und die sechs Rotoren. Die Fernbedienung nennt sich ST24, ihr 7" LCD hat eine 720P-Auflösung. Die Tornado besitzt auch den Teammodus, man kann also mit zwei Fernbedienungen aufteilen, wer die Drohne und wer die Kamera steuert. Ihre Technik ist der Typhoon H unterlegen, es ist aber in den nächsten Monaten ein Upgrade geplant mit gleich neuer Funktionalität wie die Typhoon H.

Für den Typhoon H und den Tornado gibt es die SkyView-Brille (250€) für ein Pilotenerlebnis. Diese Brille wird per HDMi an die Fernbedienung angestöpselt und zeigt in 720P-Auflösung ein 5-Zoll großes Bild.

- Breeze (seit 2016, knapp 500€)

Die Breeze wirkt auf den ersten Blick wie eine typische kleine Drohne. Aber falsch gedacht, sie hat eine Menge an neuerster Technik an Bord. Mit dabei sind die oben angesprochenen Modis: Orbit, Selfie, Journey, Follow Me und Return Home. Gesteuert wird sie mit dem Smartphone oder Tablet(Android /iOS), wobei ein Tablet deutlich nutzerfreundlicher ist. Diese Drohne ist wirklich sehr klein und wiegt nur 385g. Sie steuert sich recht einfach und wirkt gutmütig. Die Videos und Fotos können direkt in den üblichen Netzwerken geteilt werden. Sie ist Dank IPS (Optical Flow) auch Innen einsetzbar. Der Akku hält maximal 12 min durch, sie schafft 18 km/h und 80m ist die Höchstflughöhe. Die Kamera schafft maximal UHD mit 30 Fps, bei FHD mit 30 Fps gibt es ein Livebild von 720P auf das Handy. Es wird ein 1/3,06" Sensor mit 13 Megapixeln verwendet, der Bildwinkel liegt bei 117°, iOs 8.0 oder Android 4.2.2 oder besser wird benötigt. Eine weitere Besonderheit ist beim Breeze das automatische Hochladen einer neuen Firmware.

Das war es jetzt erst mal für mich mit der Vorstellung der erste Firma.

VG
Jan



Antwort von Auf Achse:

Danke Jan für deine ausführlichen Beschreibungen! Ich bin seit gestern wieder zurück aus Rumänien wo ich mit meiner alten DJI Phantom etliche gute Aufnahmen von einem Motorsportevent gemacht hab.

Dabei ist mir wieder mal klar geworden daß mein nächster Copter eine On Bord Kamera haben muß. Denn das Handling mit zwei getrennten Systemen ist schon sehr unhandlich wenn die Arbeitsbedingungen unangenehm sind (Akkus laden und tauschen, alle Systeme einschalten, Record nicht vergessen vor dem Starten usw.) Das ganze noch verschärft durch Temperaturen um den Gefrierpunkt, teilweise Nebel, Wind usw.

Als Kamera hab ich eine GoPro H4 Silver am Copter im 1080p50 und ProTune Modus. Die Aufnahmen sind gut brauchbar, die Fisheye Verzerrung könnte weniger sein. Das nächste Copter + Kamerasystem muß mindestens die Bildqualität der H4 Silver haben!

Ich hoffe daß in diesem Thread auch die Kameraqualitäten angesprochen und verglichen werden. Das würd mir bei der Kaufentscheidung sehr helfen!

Vielen Dank + Grüße,
Auf Achse



Antwort von mash_gh4:

ich finde diese übersicht zu den aktuellen yuneec geräten auch recht gelungen. für filminteressierte ist das wirklich eine interessante alternative zu deutlich faireren preisen als bei dji. der einzige (große) nachteil, der mich daran wirklich stört, ist die tatsache, dass es dafür kein SDK od.ä. gibt, und damit die herstellerseitigen vorgaben in puncto funkjtionalität in keiner weise verändert werden können. das finde ich persönlich schon ziemlich einschränkend -- stört mich natürlich aber natürlich auch bei vielen kameras und anderem consumer equipment. wenn man aber nur einfach ein fertiges gerät haben will, das ohne große bastelei funktioniert -- so wie man das halt auch von wegwerfhandys und ähnlichem kurzlebigem accecsoir auch gewohnt ist --, ist es sicher eine vernünftige alternative.





Antwort von bkhwlt:

Von den technischen Spezifikationen hören sich die yuneec Drohnen echt toll an. Bevor sich jemand jedoch eine kauft, sollte er diese Geräte mal in der Hand halten.

Kurz vor der Photokina , war meine favorisierte Drohne die Typhoon H von Yuneec. Nachdem ich sie auf der Photokina in echt begutachten durfte steht nun hier die Phantom 4. Was ist passiert?

Die Phantom 4 wirkt ausgereifter und wertiger.

Hier mal ein Videovergleich, was Yuneec und was DJI unter 4k verstehen:
https://www.youtube.com/watch?v=2Zqi3STTPAc&t=719



Antwort von mash_gh4:

Hier mal ein Videovergleich, was Yuneec und was DJI unter 4k verstehen:
https://www.youtube.com/watch?v=2Zqi3STTPAc&t=719

mir persönlich kommt das, was dji od. gopro in puncto video qualität bieten, auch weiterhin ausgesprochen unbefriedigend vor, auch wenn wenn wir uns alle langsam daran gewöhnen... (von X5R und ähnlich unerschwinglichem einmal abgesehen)



Antwort von Frank Glencairn:

Ja, 60mbit für 4k sind wirklich grenzwertig.

Wenn die Dinger wenigstens einen HDMIHDMI im Glossar erklärt out hätten, damit man nen kleinen Recorder dran hängen kann.



Antwort von Jan:



Ich hoffe daß in diesem Thread auch die Kameraqualitäten angesprochen und verglichen werden. Das würd mir bei der Kaufentscheidung sehr helfen!

Vielen Dank + Grüße,
Auf Achse

Dann würde ich den Staffelstab gleich mal weiter an die Slashcamredaktion geben. Es wäre nicht so schlecht, wenn man hier die Drohnen auf die Bildqualität testet. Der Markt wird ähnlich eingeschätzt wie damals bei den Actioncams. Der soll laut DJI, Yuneec (Intel hat 10% Anteile von Yuneec gekauft), Parrot oder Gopro noch deutlich wachsen. Es gibt da nur zwei Probleme für die Firmen, die Gesetze müssen klar und kundenfreundlich umgesetzt werden und es muss endlich eine neue Akkutechnologie her, L-ion ist einfach nicht gut genug für eine lange Reichweite bei gleichzeitigem geringen Gewicht.

Man sieht hier teilweise in den Drohnenthreads schon eine beachtliche Aufrufzahl, obwohl kaum einer so ein Fluggerät daheim hat. Die Drohnenaufnahmen sollen bei den Hochzeitsfilmern auch ganz interessiert sein, man bekommt halt ganz andere Perspektiven hin, auch ohne Kamerakran.

Das Video sieht nicht so schlecht aus...

https://www.youtube.com/watch?v=GMOJr1ACQkM

VG
Jan



Antwort von mash_gh4:

Ja, 60mbit für 4k sind wirklich grenzwertig.

Wenn die Dinger wenigstens einen HDMIHDMI im Glossar erklärt out hätten, damit man nen kleinen Recorder dran hängen kann.

HDMI halte ich eher für einen aufwendigen umweg. RAW aufzeichnung direkt auf SSDs kann man auch mit einfacheren mitteln bewerkstelligen. im falle der X5R wird das bspw, von einem prozessor der ambrella A9 serie bewältigt, der eher der mittelklasse zuzurechnen ist.

die unbefriedigende bildqualität hat aber nicht ausschließlich nur mit elektronik und entsprechenden marktpolitischen künstlichen einschränkungen zu tun, sondern durchaus auch mit den verfügbaren optiken und der sensorgröße.



Antwort von preisl:

Also ich bin mit meiner Thyphoon H Pro im Prinzip sehr zufrieden. Die Bildqualität der Kamera ist für meine Ansprüche sehr gut. Nur die Flugdauer mit 17Minuten liegt deutlich unter den angegebenen Werten. Es empfiehlt sich ausserdem, bereits bei der ersten Akkuwarnung zu landen, die 2. Warnung kommt nach meiner Meinung zu knapp.



Antwort von Frank Glencairn:



HDMI halte ich eher für einen aufwendigen umweg. RAW aufzeichnung direkt auf SSDs kann man auch mit einfacheren mitteln bewerkstelligen. im falle der X5R wird das bspw, von einem prozessor der ambrella A9 serie bewältigt, der eher der mittelklasse zuzurechnen ist.

die unbefriedigende bildqualität hat aber nicht ausschließlich nur mit elektronik und entsprechenden marktpolitischen künstlichen einschränkungen zu tun, sondern durchaus auch mit den verfügbaren optiken und der sensorgröße.

Ja klar wär mir raw auch lieber. Dazu brauchst du auch keine Prozessorpower, die Daten müssen ja nur weggeschrieben werden. Die BM Pocket macht's ja vor, sogar ohne SSD.

Ich finde die Bildqualität okay. Für Luftaufnahmen braucht man nicht zwingend große Sensoren, womit sich auch aufwändige Optiken erübrigen. Beides ist nicht der Flaschenhals, sondern der Long GOP CodecCodec im Glossar erklärt der aus den 4k Pixelmatsch macht. Schau dir mal das Bild aus einer GoPro über HDMIHDMI im Glossar erklärt an und vergleich das mit dem was auf der Karte landet. Selbst das live HD am HDMIHDMI im Glossar erklärt Ausgang sieht besser aus als das 4k auf der Karte.



Antwort von PowerMac:

Wir sind mit der X5R sehr zufrieden. Bildqualität sehr gut. Wenig Rauschen. Tolle Farben. Der Workflow mit DJI Cinelight ist das Manko: fürchterlich langsam und umständlich. Die Bildqualität macht es aber wieder wett.

Haben das Standard-DJI Objektiv aktuell drauf.
Die Drohne fliegt gut. Ein wenig Träger als mit der X3. Dafür sind die Motoren stärker. Wir haben beide Inspire 1: Die alte und die neuere, die Pro. Erstere ist nur noch ein Backup, falls die X5R im Meer versinkt. Die Bildqualität des kleinen Sensors mit dem Long-GOP-Codec ist einfach nur traurig im Vergleich. Wir haben mal an einem Nachmittag X3-Footage und X5R-Footage direkt auf einem 4K-DCP-Monitor verglichen. Sehr traurige Erfahrung. Das alte Footage wirkt jetzt zu 90% unbrauchbar. Wahrscheinlich gewöhnt man sich sehr schnell an die höhere Qualität...



Antwort von mash_gh4:

Ja klar wär mir raw auch lieber. Dazu brauchst du auch keine Prozessorpower, die Daten müssen ja nur weggeschrieben werden. Die BM Pocket macht's ja vor, sogar ohne SSD.

sowohl die BMD pocket, als auch die micro cinema camera sind in ihrer auflösung relativ beschränkt. die vorteile der raw aufzeichnung mögen das zwar tlw. aufwiegen, trotzdem sind gerade bei ferngesteuerten luftaufnahmen entsprechende reserven für das nachträgliche stabilisieren und nachkadrieren ganz bestimmt sinnvoll. ich würde also schon glauben, dass die X5R und die z-cam C1 R hier vermutlich näher an den wünschenswerten spezifikationen dran sein dürften -- erstere halt zu einem ziemlich überzogenen preis.

Für Luftaufnahmen braucht man nicht zwingend große Sensoren, womit sich auch aufwändige Optiken erübrigen.

"groß" ist in diesem zusammenhang immer sehr relativ. ;)
mft ist den meisten zu ebener erde ohnehin schon viel zu klein. ich persönlich seh das bekanntlich ein bisserl anders und emfpinde es als recht vernünftigen kompromiss, wenn man gerne leicht und mobil sein will. viel alternativen gibt es aber ohnehin nicht, wenn man ein etabliertes sytem von verfügbaren wechseloptiken nutzen will, das leicht genug für flugaufnahmen ist. natürlich wird man in diesem fall keine DOF exzesse veranstalten, sondern sich eher mit ganz einfachen/leichten weitwinkelingen pancake optiken zufrieden geben, trotzdem sind auch die den noch winzigeren handyähnlichen lösungen spürbar überlegen. was aber in diesem fall noch einschneidender zu tragen kommt, ist bessere lichtausbeute der größeren sensoren. auch wenn die rechtlichen vorschriften hierzulande praktisch ohnehin fast nur flüge bei hellem tageslicht erlauben (sichtkontakt, eingeschänkte betriebszeiten), zeigen die meisten UAV cams ziemlich unbefriedigende wiedergabe in dunklen bildteilen. hier können sich etwas größere sensoren spürbar positiv bemerkbar machen.

Beides ist nicht der Flaschenhals, sondern der Long GOP CodecCodec im Glossar erklärt der aus den 4k Pixelmatsch macht. Schau dir mal das Bild aus einer GoPro über HDMIHDMI im Glossar erklärt an und vergleich das mit dem was auf der Karte landet. Selbst das live HD am HDMIHDMI im Glossar erklärt Ausgang sieht besser aus als das 4k auf der Karte.

LongGOP selbst ist nicht unbedingt von vornherein das schlechteste, wenn man bei der aufzeichnung mit beschränkungen zu kämpfen hat. intra formate würden unter den gegebenen bedingungen nur noch viel schlechter abschneiden. dass man halt das longGOP material evtl. für die nachbereitung in diversen schnittprogrammen nachträglich transcodieren muss, nervt zwar tlw., hat aber mit der bildqualität vorerst einmal nichts zu tun. allerdings hilft das natürlich nichts, wenn die bandbreite bzw. verarbeitungskapazität tatsächlich zu gering ist. die ganzen ambarella lösungen im mittleren und unteren bereich bewegen sich da leider schon alle ziemlich an der grenze des ertäglichen.

zum Bild http://images.anandtech.com/doci/9922/D ... 78x452.jpg



Antwort von Frank Glencairn:

Ja, das mit der Verarbeitung stimmt schon.
Ich seh bei meinem P3 halt immer dieses Bild-Pumpen am ende jeder GOP (von den Kompressionsartefakten ganz zu schweigen. Das seh ich bei meiner FS100, die ja auch Long GOP aufnimmt nicht. Allerdings ist das auch ne extrem gute Implementierung die Sony da gelungen ist. Und natürlich 100 mbit für HD, statt 60mbit für 4K.



Antwort von Pianist:

Seltsam. Bei meiner P3P sehe ich nichts dergleichen, da bin ich mit dem Bild sehr zufrieden. Passt auch sehr gut zur FS7. Ich habe in diesem Jahr eine ganze Reihe von kurzen ergänzenden Aufnahmen gemacht, die dann für jeweils einige Sekunden Eingang in meine Filme gefunden haben. Genau so war es auch gedacht, nicht mehr und nicht weniger.

Matthias



Antwort von Roland Schulz:

Ja, das mit der Verarbeitung stimmt schon.
Ich seh bei meinem P3 halt immer dieses Bild-Pumpen am ende jeder GOP (von den Kompressionsartefakten ganz zu schweigen. Das seh ich bei meiner FS100, die ja auch Long GOP aufnimmt nicht. Allerdings ist das auch ne extrem gute Implementierung die Sony da gelungen ist. Und natürlich 100 mbit für HD, statt 60mbit für 4K.

Richtig was Du schreibst, stelle ich auch immer in Frage. Eins darf man bei der ganzen Sache aber nicht vergessen: Ich würde behaupten dass Drohnenaufnahmen i.d.R. häufiger wechselnden Bildinhalt haben als "stationärere" Aufnahmen, da stößt ein Long-GOP CodecCodec im Glossar erklärt automatisch schneller an die Grenzen.

Es liegt auch am Bildinhalt der komprimiert wird, nicht nur am Codec.
An der X70 ist mir ein I-Frame pumpen eingentlich nie aufgefallen, auch nicht als es noch 60Mbps in 4K waren.
Bei der a6300, welche noch mal deutlich mehr Auflösung und damit Details an den Tag bringt, sehe ich mitunter auch das I-Frame pumpen, trotz Sony CodecCodec im Glossar erklärt (wobei hier XAVC-S gegen -L steht, die GOP Größe aber identisch sein soll).



Antwort von mash_gh4:

Ich seh bei meinem P3 halt immer dieses Bild-Pumpen am ende jeder GOP (von den Kompressionsartefakten ganz zu schweigen. Das seh ich bei meiner FS100, die ja auch Long GOP aufnimmt nicht.
Richtig was Du schreibst, stelle ich auch immer in Frage. Eins darf man bei der ganzen Sache aber nicht vergessen: Ich würde behaupten dass Drohnenaufnahmen i.d.R. häufiger wechselnden Bildinhalt haben als "stationärere" Aufnahmen, da stößt ein Long-GOP CodecCodec im Glossar erklärt automatisch schneller an die Grenzen.

was gerne übersehen wird, ist die tatsache, dass die kompression nicht die einzige dafür verantwortliche fehlerquelle ist. in wahrheit nutzen all diese action camaeras mit ihren winzigen sensoren zur bildaufbreitung auch bewegungskompensierte temporale lösungen zum entrauschen. das kann sich in der resultiererenden bildwirkung zum verwechseln ähnlich ausnehmen wie die beschriebenen GOP probleme. ich würde gefühlsmäßig glauben, dass man das problem eher in dieser richtung einordnen sollte.

als workaround bietet sich bei drohenaufnahmen, wo nicht eine handlung mitgefilmt wird, sondern vielmehr die perspektive, landschaft etc. im mittelpunkt steht, dass man mit RAW fotosequenzen und verlangsamten flugabläufen arbeitet. es ist ohnehin beinahe usus, dass UAV footage im fertigen film nicht in der ursprünglichen aufnahmegeschwindigkeit genutzt wird. in dem zusammenhang ist es also mehr eine frage der verwendeten steuersoftware, wie weit sie entsprechend komplexe abläufe bzw. ein autonomes wiederholen von kamerafahrten in verlangsamter form erlaubt.



Antwort von Jan:

Ende nächste Woche werde ich die Mavic fliegen, dann gibt es die DJI-Vorstellung.

VG
Jan



Antwort von Auf Achse:

Servus Jan, bitte um deine Erfahrungsberichte!

Grüße,
Auf Achse



Antwort von bArtMan:

Freue mich schon auf den Bericht. Mal schauen, wie sich die Mavic so schlägt. Momentan gibts ja anscheinend noch keine ND-Filter. Aber das kleine Packmaß ist schon ein echter Vorteil.



Antwort von Jan:

Jetzt ist der Marktführer dran - die chinesische Firma DJI. Gegründet von Frank Wang vor jetzt genau zehn Jahren. Frank begann mit dem Modellbauhelikopter, aber es sollte recht schnell in Richtung Drohnen gehen. Im Unterschied zu Yuneec, die bei fast allen Drohnen mit einer externen Fernbedienung arbeiten, wird bei DJI das Handy oder das Tablet in eine Vorrichtung eingespannt, egal ob es sich um eine hochwertige Inspire oder eine eher günstigere Phantom 3 handelt. Das kann man als Vor- oder auch als Nachteil sehen. Die Modelle fliegen also ausschließlich mit dieser App. Man muss sich außerdem bei dieser App anmelden, dann startet die Garantie. Das ist also ähnlich wie bei Apple, sodass ein Umtausch im Laden bei schon geflogener Drohne manchmal recht schwer werden kann. Es bietet aber auch Vorteile, weil eine größere Fernbedienung mit gewisser Flugzeit sehr wohl recht schwer werden kann, außerdem ist so ein Transport mit der kleinen Einspannfernbedienung mit extra Tablet oder Handy leichter und handlicher. Wie auch bei Yuneec wird ein Windows-Phone nicht unterstützt.

Zur Phantom 3, 3 Professionell und die 4 möchte ich eigentlich nicht viel schreiben. Sie sind erprobt und sehr gut, aber die ersten beiden Modelle laufen jetzt schon aus, und die 4er macht mit dem Erscheinen der Mavic nur bedingt Sinn. Sie unterscheiden sich durch Auflösungen, Akkulaufzeiten, Techniken (wie Kollisionserkennung) und noch ein paar anderen Dingen, die man auf der Webseite nachlesen kann.

Die Mavic ist eine kleine Revolution. Sie vereint die besten technischen Merkmale von DJI und ist aber zusammengeklappt unglaublich klein (ähnlich groß wie die Yuneec Breeze). Es gibt aktuell kaum noch Vorteile eine Phantom 4 zu kaufen, weil das neue Modell in fast allen Punkten besser ist. Die Phantom 4 ist von den Flugeigenschaften noch einen Tick schneller (72 km/h zu 65 km/h) und liegt durch ihre größere Masse auch einen Tick besser in der Luft. Man glaubt gar nicht, wie rasant diese kleine Mavic (ca. 800g) sein kann, dagegen schlafen ähnliche gleichgroße Drohnen gleich ein. Die Mavic steuert sich auf den Punkt genau. Die Akkulaufzeit beträgt maximal 27 Minuten, der Akku ist in 90min geladen. Viele Drohnen können mit einer Auflösung von 720P streamen, die Mavic beherrscht das mit FHD-Auflösung. Sie hat Light Bridge 2 eingebaut, was in der Klasse komplett unüblich ist. Sie hat auch Funktionen wie dynamischer Höhepunkt, die andere Firmen oder Modelle nicht besitzen. Normalerweise gibt es aktuell mehrere Drohnen, die einem Objekt folgen können, wie beispielsweise einem Skifahrer. Das Problem darin besteht, dass die Drohne aber auf der gleichen Höhe mit nach unten fliegt und der Aufgenommene immer kleiner wird, wenn er einen Berg runterfährt. Die Mavic erkennt das es nach unten geht und geht mit dem Skifahrer gleichmäßig runter, das Gleiche macht sie aber auch, wenn es bergauf geht. Die Reichweite der Mavic ist sogar sieben Kilometer, das EU-Modell ist aber auf zwei Kilometer begrenzt - Fliegen auf Sicht. Der Kollisionsmodus erkennt Objekte ab 15 Meter und umfliegt sie wenn möglich. Gesteuert wird die Mavic durch einen neuen Controller, der sehr klein ist. Dort liegt meiner Meinung nach einer der wenigen Nachteile dieser Drohne. Tablets kann man in diese Vorrichtung nicht einspannen, maximal Handys wie das iPhone 7. Wer also ein größeres Sichtfeld sehen will, hat keine Chance, man muss sich mit der maximalen Handybildschirmgröße anfreunden. Ob es eine neue Fernbedienung für Tablets geben wird, ist fraglich. Bei der Kamera handelt es sich um die vom DJI Osmo/Inspire 1, also der X3 mit 12 Millionen PixelPixel im Glossar erklärt und 1/2,3" Sensorgröße. Die Mavic verfügt auch über einen Gestenmodus, man kann der Kamera also beispielsweise mit einer Handbewegung zu erkennen geben, dass ein Foto gewünscht wird, was sie nach drei Sekunden automatisch erledigt. Die Mavic gibt es in zwei Versionen, die Normalversion kostet ca. 1100€, bei der zweiten Version gibt es drei Akkus, ein KFZ-Ladeadapter und eine Tasche für ca. 1399€. Der Mavic-Koffer hat die genaue vorgeschriebene Flugmitnahme-Handgepäckgröße. Eine VR-Brille ist geplant und wird wohl bald kommen. Die Mavic wird sich in der Preisklasse klar durchsetzen und das Weihnachts- und Frühjahresgeschäft deutlich beleben.


Inspire 1 (seit 2014) gibt es auch in der Version Pro, dort ist die Kamera X5/X5(R) eingebaut. Im älteren Inspire werkelt ein 1/2,3" Sony-Sensor mit 12 Millionen PixelPixel im Glossar erklärt und 4K-Video(X3), in den Pro-Modellen ein MFT-Sensor mit 16 Millionen Pixeln, die R-version steht für ein RAW-Aufzeichnung. Bei der R-Version wird eine 512 GB-SSD mitgeliefert. Die Inspire ist bei DJI die erste Drohne, wo man die Kamera während des Fliegens frei drehen kann, beim Konkurrenten Yuneec kann das schon die günstigere Typhoon H. Das Landegestell der DJI klappt sich aber automatisch ein und aus, was bei der Typhoon H nicht funktioniert. Die Inspire kann theoretisch bis zu fünf Kilometer weit fliegen, das EU-Recht bremst aber auch sie auf zwei Kilometer ein. Die Inspire fliegt bis zu 65 km/h schnell. Grob gesagt kann man sagen, dass eine Inspire 1 mit X3-Kamera aktuell wenig bis gar keinen Sinn macht, weil man bessere Technik mit gleicher Kamera für weniger Geld kaufen kann. Die Inspire Anschaffungskosten liegen zwischen 2000-6000€. Richtig Sinn macht diese Drohne meiner Meinung nach nur mit der X5/X5R-Kameraversion, weil dort ein MFT-Sensor mit dementsprechender Optik eingesetzt wird. Die kleinen 1/2,3"-Sensoren haben eben ihre Schwächen und zeichnen sich oft durch ihren überschärften sterilen Videolook aus. Wer die Inspire nach Gebrauch nicht mehr in den Koffer bekommt, hat wohl etwas wichtiges vergessen. Bei ihrer Fernbedienung gibt es einen Schalter für den Flugmodus und den Transportmodus, wo sich die Drohne kleiner macht.

Agras MG1 - ist ein Octocopter (acht Rotoren) der wie der Name schon sagt in der Landwirtschaft eingesetzt wird, er ist fähig mit einem großen Tank Pflanzenschutzmittel zu versprühen.

Flame Wheel - eine eigene Drohne zum Zusammenbauen

Matrice 100/600 - ist ein Hexakopter der im Bereich professioneller Film und Fotografie eingesetzt wird

Spreading Wings - ist ein Octocopter mit hoher Zuladung (max 5 Kg)



Antwort von Jan:

Noch ein paar Bilder von mir.

Kurzes Video der Mavic (Flug):

https://vimeo.com/189344535

Und die Phantom 4 im Sportmodus:

https://vimeo.com/189344853

VG
Jan




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