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Infoseite // Deity PR-4 - Kompakter 4-Kanal-Fieldrecorder mit 32-Bit-Float und dualer Aufnahme



Newsmeldung von slashCAM:
April 2026


Der Audiospezialist Deity hat mit dem PR-4 einen kompakten Fieldrecorder mit 4 Mikrofoneingängenund 6-Spur-Aufnahme angekündigt, der auf professionelle Produktionen ausge...



Hier geht es zur Newsmeldung auf den slashCAM Magazin-Seiten:
Deity PR-4 - Kompakter 4-Kanal-Fieldrecorder mit 32-Bit-Float und dualer Aufnahme


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Antwort von cantsin:

Langsam wird's unübersichtlich bei den Fieldrecordern in dieser Preis-/Geräteklasse: Es gibt die klassischen Modelle von MixPre, die mittlerweile auch klassische Zoom F-Serie, den Tascam FR-AV2 mit ähnlichen Features wie der neue Deity, und den Behringer Flow 4V. Alle mit XLR, alle mit besseren Preamps als 100-200 EUR-Billigrecorder, alle mit 32bit Float.

Wäre mal interessant, einen echten Shootout aller dieser Recorder zu lesen - und ob die MixPres trotz ihres fortgeschrittenen Alters immer noch die Referenz sind...

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Antwort von toniwan:

cantsin hat geschrieben:
Langsam wird's unübersichtlich bei den Fieldrecordern in dieser Preis-/Geräteklasse: Es gibt die klassischen Modelle von MixPre, die mittlerweile auch klassische Zoom F-Serie, den Tascam FR-AV2 mit ähnlichen Features wie der neue Deity, und den Behringer Flow 4V. Alle mit XLR, alle mit besseren Preamps als 100-200 EUR-Billigrecorder, alle mit 32bit Float.

Wäre mal interessant, einen echten Shootout aller dieser Recorder zu lesen - und ob die MixPres trotz ihres fortgeschrittenen Alters immer noch die Referenz sind...
Was würdest du dir von dem Shootout erhoffen? Klanglich wird es keine hörbaren Unterschiede geben (es sei denn du machst nischige audiophile on-Location Aufnahmen - aber selbst dann gibt es besseres als den MixPre). Funktion, Bedienung, Größe und Preis machen den Unterschied.

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Antwort von cantsin:

toniwan hat geschrieben:
Funktion, Bedienung, Größe und Preis machen den Unterschied.
Na, gerade das wären doch Kriterien für einen Shootout. - Ich würde allerdings noch Robustheit hinzufügen.

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Antwort von soulbrother:

toniwan hat geschrieben:
.... - aber selbst dann gibt es besseres als den MixPre...
in klein und mobil?
Was wäre das dann als Beispiel?

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Antwort von toniwan:

soulbrother hat geschrieben:
toniwan hat geschrieben:
.... - aber selbst dann gibt es besseres als den MixPre...
in klein und mobil?
Was wäre das dann als Beispiel?
Mobile Musikaufnahmen: Da werden 19"-Interfaces mit Laptops verwendet. Gern auch in Kombi mit externen Mikrofonvorverstärkern im 19"- oder im 500er Format.

Wenn es doch mal unabhängig von einer 230V Stromversorgung sein muss, gibt es ja Interfaces wie das Metric Halo ULN-8 mkIV, das mit Batterypacks betrieben werden kann. MixPre sieht man in dem Bereich nicht.

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Antwort von soulbrother:

also nix mehr mit klein und mobil.

klanglich sind da auch keine entscheidenden Unterschiede mehr zu erwarten.

audiophil geht gerne mal ins esoterische, wie man allgemein weiß, das trifft zwar hier noch nicht zu, dennoch sind bei Bedarf von echter Mobilität die aktuellen MixPre Geräte nicht zu toppen.

Ich bin zwar auch mit Laptop und Reaper, sowie hochwertigen USB Interfaces (audient und motu) unterwegs, für mehr als 8 Mic Inputs nehm ich aber ein Midas M32 oder vergleichbar.
Dann iss halt Schluss mit mobil und klein, aber dort wo ich mehr als 8 Inputs brauche, hab ich Strom und etwas Platz für die Technik.
Ein MixPre-10 wäre toll, aber wenn ich Konzerte aufnehme, wären die 10 ins oft zu wenig...wenn ich am Schlagzeug schon mind. 7 bis (selten) 13 Mics habe. Aber Konzerte in der Größe sind ehh ne andere Baustelle.

Zu welchen Szenarien mit notweniger Mobilität und noch mehr Kanalbedarf als beim Mixpre 10 werden denn die Interfaces wie das Metric Halo ULN-8 genutzt?

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Antwort von TomStg:

toniwan hat geschrieben:
soulbrother hat geschrieben:

in klein und mobil?
Was wäre das dann als Beispiel?
Mobile Musikaufnahmen: Da werden 19"-Interfaces mit Laptops verwendet. Gern auch in Kombi mit externen Mikrofonvorverstärkern im 19"- oder im 500er Format.

Wenn es doch mal unabhängig von einer 230V Stromversorgung sein muss, gibt es ja Interfaces wie das Metric Halo ULN-8 mkIV, das mit Batterypacks betrieben werden kann. MixPre sieht man in dem Bereich nicht.

Klein und mobil - zum Totlachen.

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Antwort von toniwan:

soulbrother hat geschrieben:
also nix mehr mit klein und mobil.
Ich will jetzt nicht so weit off-topic gehen. Mein Punkt war ja: Die genannten kleinen 32-Bit Recorder sind alle auf einem Klang-Niveau, der im Bereich Film längst keinen Unterschied mehr macht. Unterschiede werden eher wieder im mobilen Musikaufnahmebereich relevant (wenn überhaupt) und da verwendet man diese Würfel und auch die MixPres eben nicht.
soulbrother hat geschrieben:
Zu welchen Szenarien mit notweniger Mobilität und noch mehr Kanalbedarf als beim Mixpre 10 werden denn die Interfaces wie das Metric Halo ULN-8 genutzt?
Band-Aufnahmen (gern mal 32 Kanäle oder mehr), Klassik-Ensemble-Aufnahmen.

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Antwort von toniwan:

soulbrother hat geschrieben:
Ein MixPre-10 wäre toll, aber wenn ich Konzerte aufnehme, wären die 10 ins oft zu wenig...wenn ich am Schlagzeug schon mind. 7 bis (selten) 13 Mics habe. Aber Konzerte in der Größe sind ehh ne andere Baustelle.
Habe ich auch viel gemacht. Aber genau da habe ich doch Zeit, Platz und Strom um etwas Substanzielleres aufzubauen. Warum sollte ich hier an einem MixPre fummeln?

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Antwort von TomStg:

soulbrother hat geschrieben:
Ein MixPre-10 wäre toll, aber wenn ich Konzerte aufnehme, wären die 10 ins oft zu wenig...wenn ich am Schlagzeug schon mind. 7 bis (selten) 13 Mics habe. Aber Konzerte in der Größe sind ehh ne andere Baustelle.
Dann entweder etwas wie den XR-18 oder das X32 rack.

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Antwort von rush:

cantsin hat geschrieben:

Wäre mal interessant, einen echten Shootout aller dieser Recorder zu lesen - und ob die MixPres trotz ihres fortgeschrittenen Alters immer noch die Referenz sind...
Ich persönlich empfand die MixPres eigentlich nie als wirkliche Referenz - schon gar nicht die kleineren ohne dedizierte Ausgänge ala 3 und 6...
Naja und der MixPre 10 liegt dann halt gleich wieder in einer völlig anderen Preisklasse.

Aber das ist doch auch der Punkt: Viele dieser Geräte sind sich zwar in einigen Dingen ähnlich - funktional gibt es aber teils deutliche Unterschiede sodass man sie schwer "direkt" vergleichen kann.

Ich würde persönlich kein Gerät ohne dedizierte, professionelle Summenausgänge anschaffen... Anderen wiederum sind große Drehpotis wichtig um in etwaigen kleinen Live Situationen reagieren zu können - solch Fieldmixer kommen ja nicht ausschließlich zur internen Aufnahme in Betracht sondern für unterschiedliche Use Cases - entsprechend differenziert sind die Anforderungen der Nutzer.
Was der eine als relevante Funktion erachtet - benötigt Nutzer B womöglich im Leben nicht etc pp

Zudem gibt es mittlerweile auch Geräte aus eigentlich anderen Segmenten ("Kompaktstudios") die viele Funktionen eines klassischen Fieldmixer vereinen aber dennoch einen anderen Ansatz verfolgen und für bestimmte Käufer sinnvoller sein könnten wenn man möglichst breit aufgestellt sein muss/möchte - ich denke da an Geräte wie die Zoom Livetrak Serie (z.b. Livetrak L12next oder L-6max).

Wenn man also ungefähr weiß was man möchte, schränkt das die Auswahl auch heute noch ziemlich stark ein wie ich finde und auf der anderen Seite überlappen sich die Kategorien heute verschiedener Geräte immer mehr sodass ich persönlich nicht zwingend auf einen kleinen Fieldmixer setzen würde, außer die Kompaktheit steht an absolut oberster Priorität.

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Antwort von toniwan:

TomStg hat geschrieben:
toniwan hat geschrieben:


Mobile Musikaufnahmen: Da werden 19"-Interfaces mit Laptops verwendet. Gern auch in Kombi mit externen Mikrofonvorverstärkern im 19"- oder im 500er Format.

Wenn es doch mal unabhängig von einer 230V Stromversorgung sein muss, gibt es ja Interfaces wie das Metric Halo ULN-8 mkIV, das mit Batterypacks betrieben werden kann. MixPre sieht man in dem Bereich nicht.

Klein und mobil - zum Totlachen.
Das war ja mein Punkt. In der Produktklasse PR-4 etc. ist die Klangqualität ausgereizt. Wenn es mobil doch noch anspruchsvoller wird, ist mobil eben 19" Racks.

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Antwort von Jörg:

toni schreibt
In der Produktklasse PR-4 etc. ist die Klangqualität ausgereizt. Bedeutet das, man kann getrost den Bedienungsumfang/freundlichkeit als Hauptkaufkriterium heranziehen?

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Antwort von pillepalle:

Wegen des Klangs braucht man sich jedenfalls in der Regel nichts neues kaufen. Mein in die Tage gekommener Zoom F4 ist immer noch mehr als gut genug für das meiste was ich mache. Selbst das 32 Bit Feature braucht es nicht, wenn man mit Saftey Tracks arbeitet. Für viele Jobs sind mir aber 4 Kanäle schon zuviel bzw das Gerät zu groß in der Soundbag, gerade weil bei mir die Lavaliermikros über Tentacles laufen. Den Tascam FR-AV2 habe ich mir nur geholt, weil es ein kompakter 2 Kanal Recorder war, der mir für's angeln reicht. Das spart Platz und man kann ihn einfach umhängen, oder an der Angel selber befestigen. Neue Geräte braucht es meist nur aus praktischen Gründen.

VG

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Antwort von toniwan:

Jörg hat geschrieben:
toni schreibt
In der Produktklasse PR-4 etc. ist die Klangqualität ausgereizt. Bedeutet das, man kann getrost den Bedienungsumfang/freundlichkeit als Hauptkaufkriterium heranziehen?
Klares Ja. Die Hauptprobleme in der Audioaufnahme - Übersteuerung und Rauschen - sind praktisch eliminiert. 99% der Aufnahme-Klangqualität macht jetzt noch das Mikrofon und dessen Positionierung.

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Antwort von rush:

Jörg hat geschrieben:
toni schreibt
In der Produktklasse PR-4 etc. ist die Klangqualität ausgereizt. Bedeutet das, man kann getrost den Bedienungsumfang/freundlichkeit als Hauptkaufkriterium heranziehen?
Würde ich gar in vielen Bereichen als Hauptkaufkriterium empfehlen. Übrigens nicht nur bei Kameraequipment.

Die letzten 5% vermeintlich besserer Qualität durch hochwertige Preamps kann man notfalls in der Post wieder aufholen- wenn man meint sie herauszuhören oder jedes Bit in der Post nochmal verbiegen möchte.

Eine nervige und fummelige Bedienung, Probleme der Stromversorgung oder ähnliches dagegen kosten am Set wirklich Zeit und nerven.

Ich würde Features und Usability (die man eben individuell wichten und werten muss) fast immer über das letzte bisschen Bild/Audio Qualität setzen.

Ein variabler ND in der Kamera etwa ist ein solcher Mehrwert für den ich bereit wäre mehr auszugeben, selbst wenn die Kamera dann vielleicht kein RAW kann...
Andere würden RAW als wichtiger erachten und zur Mattebox greifen. Beides total legitim - aber eben schwer zu verallgemeinern, auch wenn diese Karte der hier im Board gern gespielt wird weil es eben einfach ist bestimmte Marken in diese oder jene Ecke zu schieben und pauschal zu antworten.

Es gibt eben nur schwarz oder weiß.

Ne, eben nicht. Mir sind da oft viel zu wenige Grautöne dazwischen - daher sind die MixPres für mich eben auch nicht die klare Referenz in diesem Segment.

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Antwort von Jörg:

danke für eure Meinungen, die Bedienung steht hier auch im Mittelpunkt,
bei audio war ich da unsicher.

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Antwort von rush:

Bei Audio muss zwingend Sennheiser auf dem Typenschild stehen, alles andere ist Murks.

Ich verkneife mir an dieser Stelle entsprechende Direktzitate zu verlinken und genieße jetzt lieber die Sonne :-)

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Antwort von cantsin:

rush hat geschrieben:
Ne, eben nicht. Mir sind da oft viel zu wenige Grautöne dazwischen - daher sind die MixPres für mich eben auch nicht die klare Referenz in diesem Segment.
Dann wäre aber immer noch die Frage, welcher Recorder das beste Gesamtpaket bietet, wenn man keine spezialisierten Features braucht, sondern ein möglichst klares Gerät, in das man ein oder mehrere Mikros einstöpselt und dann aufnimmt.

Bisher war es IMO/AFAIK so, dass in der Preisklasse unterhalb von 1000 EUR:

- wirkliche Billigrecorder (Zoom H1/H2/H5, Tascam DR05, DR07 etc.) rausfallen, sowohl hinsichtlich ihrer Verarbeitsqualität/Robustheit, als auch - nach wie vor - hinsichtlich der Qualität der Preamps

- das gehobene Mittelfeld lange Zeit nur aus den MixPres sowie dem Zoom F3/F6/F8 bestand, beide mit guter Preamp-Qualität und robusten Gehäusen, wobei die Zooms das sowohl robustere, als auch kompaktere Gehäuse und langere Akkulaufzeit bieten und die MixPres mehr Optionen (alternativ 24bit, Timecode, mehr Eingänge) sowie ein besseres User-Interface.

Aber seit kurzem sind noch Recorder von Tascam (FR-AV2, FR-AV4), Behringer und jetzt Deity dazugekommen, wobei es da AFAIK bei Tascam Abstriche bei der Gehäusequalität, bei Behringer Abstriche bei Stromversorgung und Gehäusegröße/Kompaktheit gibt.

Daher würde mich schon einmal ein Geräte-Vergleich interessieren, der sich weniger auf die Features der jeweiligen Recorder, sondern auf deren Praxistauglichkeit konzentriert.

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Antwort von Jörg:

rush hat Recht
Bei Audio muss zwingend Sennheiser auf dem Typenschild stehen, alles andere ist Murks. da ist was dran ;-))))))))

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Antwort von Blackbox:

cantsin hat geschrieben:
- wirkliche Billigrecorder (Zoom H1/H2/H5, Tascam DR05, DR07 etc.) rausfallen, sowohl hinsichtlich ihrer Verarbeitsqualität/Robustheit, als auch - nach wie vor - hinsichtlich der Qualität der Preamps
Ja.
Aber selbst im 'Billigbereich' habe ich die Erfahrung gemacht:
kommt ganz auf den Anwendungsfall an.
Der H2n im 4Ch.-modus zB ist für mich bei surround fieldrecordings relativ schwer ersetzbar, wenn ich wirklich kompakt unterwegs bin (Rennrad etc.).
Als noch halbwegs(!) kompakte Alternative wäre dann direkt mnd. sowas wie F6 mit irt-Kreuz, 4 Mikros und 4 Windschutze einzupacken. Ist dann aber nicht mehr so einfach bzw. auf dem Rennrad nur mit Gepäckträger und Seitentaschen transportabel.
Auch für längere Aufnahmen, bei denen man sich sinnvollerweise nicht stundenlang daneben setzen will sind die preiswerten all-in-one Recorder extrem praktisch, da ja Diebstahl selbst in Wald und Wiese nie ganz auszuschließen ist.
Es wird zudem gern mal vergessen, dass es noch gar nicht soo lange her ist, dass amtliche Soundbibliotheken mit Geräten (Magnetband und so...) aufgenommen wurden, die technisch noch unterhalb etlicher aktueller 'Billiggeräte' anzusiedeln sind.
Wie oben schon erwähnt, kann das 'letzte Quäntchen' an Qualität in den Bereichen Klassik und Akustik-Jazz durchaus hörbar sein, aber auch da gilt, dass Raum, Mikrofonpositionierung, Qualität der Instrumente und Musiker:innen, allgemeine Aufnahmebedingungen, etc. für die Endqualität sehr viel entscheidender sind als die Recorderwahl.
Hab seinerzeit auch mit 16bit ADATs hervorragend klingende Aufnahmen gemacht, die mit heutigem Equipment auch nicht unmittelbar hörbar besser gewesen wären.
Insgesamt also eine erfreuliche Entwicklung in technischer Hinsicht, weil ohne großes Budget technisch 'anständige' Aufnahmen gemacht werden können.
Um so unverständlicher ist es, dass der Trend in Richtung von mehr Toleranz gegenüber handwerklichem Pfusch in der Anwendung zu gehen scheint. Der Pfusch soll dann mit fortschritts-glänzenden Augen voller Begeisterung mittels 'Ki' in der Nachbearbeitung mehr schlecht als recht 'gerettet' werden.
Eine seltsame Unwucht zwischen technischem Fortschritt beim Equipment und handwerklichen Rückschritten bei homo-'sapiens'.

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Antwort von dienstag_01:

Der Zoom H5 Studio (heißt der so?), mit 32bit Float, hat laut Hersteller die Preamps des F6.

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Antwort von Blackbox:

Da die IC-Bausteine alle aus den Fließbändern hochautomatisierter Fertigungsstraßen fallen, sind nach der Phase von Innovations-Extraprofiten die Preisunterschiede zur Vorgängergeneration natürlich gering bzw. irrelevant, so dass die Fortschritte bei den Chipproduktionen in Richtung Anwender ohne große Preiserhöhungen weitergereicht werden können.
In einigen Bereichen werden die Preisstaffelungen (siehe Automobilsektor etc.) ja längst durch künstliches Downgrading geschaffen, wo ein Upgrade für vollen Zugang zur vorhandenen Leistungsfähigkeit der Chips dann erst per Optionskauf oder per Zusatzabo möglich wird.
Die Audiotechnik hat längst unsere Hörfähigkeit überholt, welche übrigens für große Teile der jüngeren Generation wohl noch schlechter ausfallen wird als bei den aktuellen Ü50 Menschen.

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Antwort von Jörg:

Die Audiotechnik hat längst unsere Hörfähigkeit überholt und ich dachte, es läge an meiner Ü70 Hörfähigkeit, dass ich einige Produkte nicht mehr werten kann...

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Antwort von soulbrother:

TomStg hat geschrieben:

Dann entweder etwas wie den XR-18 oder das X32 rack.
Nix anders hatte ich bereits geschrieben: soulbrother hat geschrieben:
...
Ich bin zwar auch mit Laptop und Reaper, sowie hochwertigen USB Interfaces (audient und motu) unterwegs, für mehr als 8 Mic Inputs nehm ich aber ein Midas M32 oder vergleichbar.
X32, xr18 sind schon recht gut, die Midas sind quasi dieselben Geräte wie die X32, d.h. Funktionen/Busse/Menüs, alles fast gleich, nur die preamps der Midas sind nen Tick besser.

Klanglich sind die PreAmps der MixPre noch nen Tick rauschärmer als die Midas und daher bereits absolut HighEnd, wenn man das in wirklich mobil benötigt.

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Antwort von Darth Schneider:

Ein Vergleichs Test mit dem Behringer da unten fände ich spannend.
https://www.thomann.de/de/behringer_flow_4v.htm

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Antwort von berlin123:

cantsin hat geschrieben:

, wobei die Zooms das sowohl robustere, als auch kompaktere Gehäuse und langere Akkulaufzeit bieten und die MixPres mehr Optionen (alternativ 24bit, Timecode, mehr Eingänge) sowie ein besseres User-Interface.
Da ist mein F6 aber beleidigt 😉. Er hat mehr XLR Eingänge als der MixPre 6. 16, 24 und 32 Bit float Und er hat gut brauchbaren Timecode (ich jamme mit Tentacle Sync)

Außerdem hat er bessere Power Optionen, denn neben internem 4xAA Einschub und Power über USB C hat er einen fest verbauten L-Mount aus Metall. Der Mixpre kann L-Mount Akkus nur über ein 100,- Euro Zubehör anschließen, das aus nicht sehr stabil wirkenden Plastik ist.

Das User Interface des F6 ist in der Tat etwas sperrig, aber die iPad App ist gut und spart bei der Einrichtung von Kanälen und Metadaten vor Drehbeginn viel Zeit.

Ich bin mit dem F6 in der Praxis sehr zufrieden, finde aber den Formfaktor nicht optimal. Habe ein paar mal überlegt zu SoundDevices zu wechseln, müsste dann aber die Vorteile des F6 aufgeben und dafür auch noch mehr als das doppelte zahlen. Macht wirtschaftlich keinen Sinn.

Die anderen Alternativen mit 4-6 Eingängen wären ein Downgrade. Den Deity und Tascam finde ich aber wegen der kompakteren Maße für ein Gerät mit 2-3 Eingängen sehr interessant.

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