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DaVinci Resolve 12.5.4 Update bringt Rec. 2100, MXF ProRes, Grass Valley Co



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Newsmeldung von slashCAM:


Rund eineinhalb Monate nach dem letzten Update hat Blackmagic für DaVinci Resolve bereits das nächste Update 12.5.4 mit einigen nützlichen neuen Features veröffentlicht. ...

Hier geht es zur Newsmeldung auf den slashCAM Magazin-Seiten:
DaVinci Resolve 12.5.4 Update bringt Rec. 2100, MXFMXF im Glossar erklärt ProResProRes im Glossar erklärt, Grass Valley CodecCodec im Glossar erklärt Support




Antwort von Bruno Peter:

Thomas, wenn Du das so schreibt was alles hinzugekommen ist, dann solltest Du DaVinci Resolve Studio 12.5.4 erwähnen. in der Free-Version ohne dem Zusatz "Studio" hat man jede Menge Funktionen gesperrt. Es fehlen in diesem Programm auch z.B. Voice-Over und nötige Soundbearbeitungswerkzeuge die man in anderen NLEs eben hat...

Für mich ist die Free-Version wegen fehlender Funktionen nicht interessant, da müßte man schon 800 Euro für die "Studio" Version auf den Tisch legen.

Habe die Free-Version ein wenig getestet mit dem Ergebnis, dass mir DaVinci Resolve für mich als Hobbyvideofilmer keinen Mehrwert liefert im Vergleich zu dem aktuellen EDIUS Pro 8.31.



Antwort von mash_gh4:

Für mich ist die Free-Version wegen fehlender Funktionen nicht interessant, da müßte man schon 800 Euro für die "Studio" Version auf den Tisch legen.

das kann ich überhaupt nicht nachvollziehen. meines erachtens gibt es sehr wenig, dass den umstieg auf die kostenpflichtige studio-version tatsächlich verlockend macht.
siehe: https://www.blackmagicdesign.com/produc ... ve/compare

die groben einschränkungen, die man gegen dieses programm ins rennen führen könnte (bspw. die sehr eingeschränkte konfigurierbarkeit der oberfläche, lizenzbedingte fehlende unterstützung einiger wichtiger formate...) gilt leider für die teure version in fast gleicher weise wie für das freie angebot.

dass viel von uns resolve nur verwenden, weil es eben wirklich nichts kostet und eine ganz passable alternative zu teuren alternativen darstellt, wird leider immer mehr zu problem. die tatsächlichen qualitäten bzw. diesbezügliche objektive kritik tritt immer mehr in den hintergrund.





Antwort von Bruno Peter:

Fakt ist z.B., wenn man die Videobildentrauschung in Resolve nutzen möchte ist die Anschaffung der Studio-Version für 800 Euro unausweichlich.



Antwort von mash_gh4:

Fakt ist z.B., wenn man die Videobildentrauschung in Resolve nutzen möchte ist die Anschaffung der Studio-Version für 800 Euro unausweichlich.

auch das lässt sich prinzipiell mit openfx plugins (neat etc.) bewerkstelligen!

was ja nicht sagt, dass es nicht auch mit der lösung in der kostenpflichtigen version sehr gut funktionieren könnte, nur -- wie gesagt -- ein wirklich einschneidendes hindernis ist das nicht. da sind manche andere mängel, die alle (=studio, wie lite) benutzer in gleicher weise betreffen, gravierender.



Antwort von Bruno Peter:

... da sind manche andere mängel, die alle (=studio, wie lite) benutzer in gleicher weise betreffen, gravierender.

Zähle sie doch mal bitte die Anwendungsmängel auf die Du in Resolve siehst.



Antwort von mash_gh4:

Zähle sie doch mal bitte die Anwendungsmängel auf die Du in Resolve siehst.

ich hab oben schon welche genannt, die mich persönlich ziemlich nerven, kann aber gerne noch mehr aufzählen...

bspw. die tatsache, das resolve keine vernünftige möglichkeit bietet, das programm über sauber dokumentierte schnittstellen (plugin APIs) zu erweitern. das ist eine ganz extreme einschränkung, wenn man damit anspruchsvollere aufgaben lösen will/muss. bspw. autodesk flame zeigt, wie man das auch deutlich besser machen kann. an diesem bsp. kann man auch ersehen, welche praktische relevanz das hat bzw. wie bedeutsam entsprechende third party erweiterungen längerfristig erreichen können (stichwort: lustre). bmd spielt in dieser hinsicht leider ein ganz ähnlich fragwürdiges spiel, wie wir es von apple her kennen -- sie wollen wirklich das totale monopol! bei bmd geht man dabei so weit, die betreffende software bzw. anreize zur verwendung ganz bewusst weitestgehend gratis ans bettelnde volk zu verteilen. das wirkt sich leider auf die kommerzielle konkurrenz nicht weniger destruktiv aus als auf die entwicklung freier software-alternativen. man braucht aber natürlich nicht lange darüber zu klagen. konstruktiver dürfte es sein, einfach nur klar festzuhalten, was das entsprechende angebot weiterhin nicht erfüllt bzw. ganz klar ausklammert.



Antwort von Jörg:

Zähle sie doch mal bitte die Anwendungsmängel auf die Du in Resolve siehst.

ich bin viel zu frisch im Programm, um Mängel aufzuzählen, die vielleicht nur auf Unkenntnis meinerseits existent zu sein scheinen...
was ich allerdings sehr gerne erwähne, dass sich die etablierten NLE sehr, sehr warm anziehen sollten, wenn BM sich so unglaublich weiter entwickelt wie bisher.
Hier werden Lösungsansätze verwirklicht, die seit 10 Jahren auf meiner wishlist für Premiere stehen, als Premierenutzer ist Resolve schon fast selbsterklärend, die Medienverwaltung, Metadatennutzung, vor allem die unglaulbiche Arbeitsweise mit Nodes lassen bei mir ein ungläubiges Lächeln
festwachsen.
Falls jetzt noch die von mash erwähnte Flexibilisierung des GUI in Sachen Monitoring, größere Codecunterstützung, ein paar andere Dinge etabliert werden dann ist man mit Resolve ganz sicher auf der linken Seite der NLE Autobahn.

Da Resolve auch noch über augenscheinlich perfekt arbeitende transfers zu Premiere verfügt ( XML ) einen unglublich schnellen Tracker, eine brauchbare Stabilisierung bietet, verstehe ich Kritik von Nutzern ausgerechnet von Edius nun absolut nicht.
Da trifft Steinzeit auf das nächste Jahrhundert ;-)))

ach ja, graden kann das Teil dann auch noch besser und schneller, als alles andere was zumindest ich kenne...
Von meinem Notebook wird das Teil nicht mehr runter kommen.



Antwort von Bruno Peter:

Ich beziehe mich bei meinen Feststellungen immer auf meine Erfahrung als Hobbyfilmer mit der kostenlosen Version 12.5.2 und den Preis für die vollwertige Studio-Version mit der Bewertung was ich für 800 Euro bekomme und was ich mit EDIUS Pro 8.31 habe. Mit DaVinci Resolve beschäftigte ich mich schon in der Version 10, also weiß ich sehr wohl wozu das Programm in der Lage ist in der Studio-Softwareversion.

Das Programm ist nicht für den privaten Videoschnittbereich konzipiert, eher für freischaffende professionell arbeitende Videonachbearbeitungsstudios im kommerziellen Bereich. Da Vinci Resolve 12.5 ist lediglich die "Enstiegsdroge" über den "Lockvogel Color-Grading" zu nachfolgenden Investitionen von 800 Euro. Als Hobbyfilmer kann ich darauf verzichten, denn EDIUS hat sich gewaltig weiter entwickelt in den letzten zwei Jahren und läuft wie die Feuerwehr mittels Skylake Graphics HD 530 in der Vorschau und dem Export. Da Vinci Resolve benötigt teure Grafikkarten, gleich zwei davon zur internen Aufgabenteilung. Mit der Intel Graphics der CPU kann Resolve nichts anfangen. Im Falle EDIUS habe ich durch Zukauf von Neat Video Pro eine ganze Handvoll wertvoller Filter hinzubekommen für unter 100 Euro die ich sehr gut für meine Dienstleistungen als Schmalfilmdigitalisierter benötige. Zusammen mit dem Preis für EDIUS Pro 8.xx liegt die Investition unter dem Preis für DaVinci Resolve Studio. Ich bin mir auch nicht sicher ob Resolve mit voll freigeschalteten Filtern in Resolve FX das überhaupt leisten könnte. Dateiaustausch EDIUS-Resolve-EDIUS muß ich nicht machen, da ich alles in EDIUS erledigen kann. Trotzdem ist verlustloser Dateiaustausch möglich mit Resolve auf zwei verschiedene Arten!

Nun bin ich ein Sonderfall, hier Hobbyfilmer und da Schmafilmdigitalisierer mit Restaurierungsleistung für digitalisiertes jahrzehnte altes fehlerbehaftetes Zelluloid-Filmmaterial. Ich schaffe das alles mit meinem jetzigen EDIUS 8.xx plus Neat Video Pro als einziges Zukauf-Plugin.

Soweit die Situation aus meiner Sicht.

Mir ist klar, das andere Anwendungs-Dienstleister möglicherweise eine andere konstellation benötigen, diesen Leuten gegenüber werte ich da in Resolve nichts ab.

An den Anwendungserfahrungen der DaVinci Resolve Studio-Version bin ich gleichwohl hier sehr interessiert, da ich ja nicht den vollständigen Durchblick in Resolve habe mangels Studio-Version und diese auch nicht als Tral-Version testen kann was ein ganz großer Mangel im Angebot der kostenlosen version ist!



Antwort von Jott:

Ist es nicht ein bisschen daneben, an einem kostenlosen Programm herumzukritteln, das vor ein paar Jahren noch ein Vermögen gekostet hatte? Selbst der Preis für die Vollversion ist ein Witz.



Antwort von Bruno Peter:

Es gibt keine vollständig funktionierende Trial-Version von Resolve mit eingeschränkter Laufzeit.
Man kann also vor dem Kauf nicht vollständig testen ob die erwarteten Fähigkeiten von Resolve für eine bestimmte Aufgabenstellung ausreichend sind. Ich habe noch nie ein Proramm in dieser Preisklasse "blind" gekauft. Ich setze da nichts in den "Sand". Lubhudelei auf das Prachtstück "Color-Grading" in Resolve hilft da nicht weiter, eher schon eine vollständig funktionierende Trial-Version, nix da mit "Katze im Sack kaufen".

Da hilft auch die 1334 Seiten starke Bedienungsanleitung nicht weiter!



Antwort von mash_gh4:

Da Vinci Resolve benötigt teure Grafikkarten, gleich zwei davon zur internen Aufgabenteilung. Mit der Intel Graphics der CPU kann Resolve nichts anfangen.


ein nettes video, das sicher auch so verstanden werden könnte, dass auch noch sehr viele andere dinge gibt, die in dieser weise verbessert werden könnten!

tlw. sind die benutzer selbst schuld, wenn das nicht passiert, weil sie es einfach nicht kritisch genug einfordern...



Antwort von Valentino:

Meiner Meinung war das schon ganz gut das die Intel-GPUs nicht unterstützt wurden, da sogar die IrisPro zu wenig Leistung hat um ein vernünftiges Grading zu fahren.

Die neuste IrisPro 6200 liegt von ihrer Leistung her irgendwo bei einer GT750m, nein ich habe da kein X vergessen. Sogar die P-Modelle, die sehr wenig verbaut werden sind nur ein Tick schneller, was bei den technischen Daten keinen groß verwundert. Habe mal an eine Laptop mit schnellem i7 und GT760m versucht simple ProResProRes im Glossar erklärt HQ Videos mit 1D Lut zu DNxHD120 zu wandeln, habe es nach zwei Stunden aufgegeben das nie mehr als 7fps möglich waren.

Damit fördern solche Videos eher den Unmut der User, die meinen Davinci müsste jetzt mit 4k h264 Videos auf ihrem NUC oder Tablet laufen.

Unser erstes Davinci 8 bzw 9 Setup von 2012 mit Quadro600 und GTX470 sind waren wahrscheinlich noch leistungsstärkster, also die neustes Intel.

Dazu darf man nicht vergessen, das bei Davinci die CPU und GPU voll ausgelastet werden und da takten gerade die mobilen Geräte sehr schnell herunter, da sie mit der Kühlung nicht hinter herkommen.

@Bruno
Lass doch einfach die Finger von Davinci Resolve, wenn es dir nicht gefällt und für dich zu viele Mängel hat.
Für die meisten Freelancer und Posthäusern ist die Software nicht mehr weg zu denken.
Dazu bekommst du den Lizenz Stick für die Studio-Version für 250 bis 350 Euro hier alle Wochen mal angeboten.



Antwort von Jost:

Dazu bekommst du den Lizenz Stick für die Studio-Version für 250 bis 350 Euro hier alle Wochen mal angeboten.

Das ist der normale Weg.
Dabei sollte man nicht vergessen: Wenn Neat Video für ein anderes Programm zum Entrauschen gekauft wird, ist das Geld weg.
Den Stick kann ich jederzeit wieder verkaufen. Dadurch bleibt auch das Voll-Programm praktisch kostenlos.

Nicht vergessen auch, dass Fusion - ebenfalls kostenlos - mittlerweile ganz eng mit Davinci zusammenarbeitet.



Antwort von Bruno Peter:


Dazu bekommst du den Lizenz Stick für die Studio-Version für 250 bis 350 Euro hier alle Wochen mal angeboten.

Guter Vorschlag, warum aber trennen sich die Leute so schnell von der Lizenz, das ist doch mit großen Verlusten behaftet?

Ich habe mal jetzt fast alle Funktionen in Resolve ausgetestet die ich für meine Arbeit benötige. Mein PC macht da auch sehr schön mit, habe diesen eigentlich im Februar nicht unbedingt für Resolve ausgelegt.

Das ich die Sache mit der Entrauschung, Staub- und Kratzerentfernung der Zellulidfilm-Digitalisierung in einer Trail nicht austeten kann ärgert mich halt ein wenig.

Es sind da noch ein paar andere Punkte die mich stören, z.B. das kleine Player-Windows im Color-Modus bei 1-Monitorbetrieb, visuell kann man da nicht wirklich etwas sicher im Ergebnsi beurteilen.

Ich werde es mir noch überlegen was ich für die Zukunft mache, eigentlich ist EDIUS jetzt noch perfekt für mich und es wird ja auch ständig verbessert!

Die Zeit als sich Jörg noch über Edius geärgert hat - ich auch bis zu Version 3.6 - sind längst vorbei!



Antwort von Jörg:

Ich glaube Bruno, du solltest Edius nicht mit Resolve vergleichen, sind ganz unterschiedliche Paar Schuhe.
Für dich mags ja passen.
Ich verstehe nicht, wieso du so rummoserst. Anstatt froh zu sein, in ein Programm reinzuschnuppern, das noch vor Jahren ein Vermögen gekostet hat,das in allen? bedeutenden Studios der Filmwelt erste Wahl war, da bemängelst du für dich nicht passende features...
Mal ganz grob gesagt:
Das Programm ist nicht für die Ü60 Generation gemacht, die sich ganz stolz über die filmischen Qualitäten ihrer Funktelefone äußert.
Nicht für Heimrechner der 2000 Euro Klasse und nicht für Singlemonitor settings mit 24" "Monstern".
Hier wird mit cams gedreht, die keine "Entrauscherplugins" benötigen, weil dort eine Armada an Lichtartisten werkeln, was Neat in dieser Umgebung zu suchen haben mag?
Wer sich in unseren Amateurschnipplerkreisen an solch Teufelszeug wie Resolve ranwagt, tut das aus Interesse an den Möglichkeiten solcher Programme, ich werde keine 50000 Euro Panelorgie anzetteln, um das Programm optimal nutzen zu können, obwohl....

ach ja, wenn du die Ergebnisse der FarbkorrekturFarbkorrektur im Glossar erklärt beurteilen willst, das kleine Fenster dazu nichtausreicht, drück alt+f



Antwort von Valentino:

Guter Vorschlag, warum aber trennen sich die Leute so schnell von der Lizenz, das ist doch mit großen Verlusten behaftet?
Nein weil es sich meist um die Sticks handelt, die bei einige Kameramodellen kostenlos von BM bei liegen. Einige User brauchen einfach nicht die Studio-Version und sparen mit dem Verkauf ein bisschen Geld.

Das ich die Sache mit der Entrauschung, Staub- und Kratzerentfernung der Zellulidfilm-Digitalisierung in einer Trail nicht austeten kann ärgert mich halt ein wenig. Hast du wirklich so viel Filmmaterial das du säubern musst, den außer der Entrauschfunktion, sind die anderen Funktionen bei 95% digital gedrehter Filme recht überflüssig geworden.

Habe in einem Praktikum vor knapp 10 Jahren mal etwas Retusche an einem DaVinci Revival machen dürfen. Das Ding hatte glaub so um die 50k Euro gekostet und knapp 4TB Speicherplatz auf einem Raid. Blackmagic hat die Software leider sterben lassen, aber gerade deswegen ist Resolve alle andere als ein Filmrestaurierung Programm. Vom Aufbau her erinnert Revival eher an Scartch bzw. den gängigen Compositing Programmen:


Es sind da noch ein paar andere Punkte die mich stören, z.B. das kleine Player-Windows im Color-Modus bei 1-Monitorbetrieb, visuell kann man da nicht wirklich etwas sicher im Ergebnsi beurteilen.
Es gibt drei Modi für das Bildfenster, kleines Window, Mittelgroß und Vollbild, kann man alles per ShortCut steuern.
Da aber die Wiedergabe über die OS GUI alles andere als eine Farbreferenz ist, solltest du für die Vorschau mindestens ein Eizo über I/O Box per HDMIHDMI im Glossar erklärt anschließen. Das machen wir hier sogar so, wenn wir mobil unterwegs sind, da sonst das Grading meist daneben liegt und man eine echte Referenz hat.

Dazu darfst du nicht vergessen das man bei Grading ein zusätzliches Userinterface hat, du siehst das von Davinci im Video oben. Dazu arbeiten einige User auch mit Touchpad um z. B. Masken zu malen. Tastatur und Maus werden hier eher selten benutzt. Solche Userinterfaces sind auch in der Audiobearbeitung schon seit Anbeginn mit dabei, da dieses eigentlich 1:1 aus der Zeit stammen in der fast noch alles analog war. Jeder vernünftige Audiomensch hat so ein Mischpult bei sich an der DAW und würde im Studio ohne verrückt werden.

Dem Hobbymusiker reicht hingegen die DI-Box, kleine Sprecherbox und ein paar gute Mikrofone.



Antwort von Bruno Peter:

Vielen Dank für die Ratschläge!

Man kann das kostenlose Programm leider nicht vollständig testen, da bestimmte Funktionen für eine kostenlose Testzeit nicht freigeschaltet sind. In meinem Beispiel habe ich im Node 1 die durchgeführt und bei dem Versuch im Node 2 anzuwenden wird das Player-Fenster mit Text überschrieben zusätzlich erscheint die Aufforderung die Studio-Version für 965 US $ zu kaufen. Das geht einem auch bei andere Funktionen so, immer diese aufdringliche Kaufaufforderung.

Nein Danke ich kaufe nicht blindlings eine "Katze im Sack". Keine Testmöglichkeiten, kein Kauf, so einfach ist das!

Für meine Schmalfilmrestaurierungen setze ich dann lieber wieder auf meine schon bewährten Tools und EDIUS.
Mein Versuch auszutesten ob ich mit Resolve das besser machen könnte ist leider gescheitert da Schlüsselfunktionen nicht testbar sind!

Hast du wirklich so viel Filmmaterial das du säubern musst, den außer der Entrauschfunktion, sind die anderen Funktionen bei 95% digital gedrehter Filme recht überflüssig geworden.

Ja, über das Jahr hinweg kommen da schon schon zig Kilometer Normal 8 und Super 8 Film zusammen aus Privatbesitz aber auch aus Archiven, die ältesten waren hier z.B. aus dem Jahre 1940. Oft genug sind die Filme mit Mängeln behaftet, wie defekte Perforation, Projektorlaufstreifen, zerstörte Filmgleitschicht, defekte Klebestellen. Staub mit Kamreas aufgenommen der sich an den Rändern der Kamerafilmbühne angesammelt hat oder in die Filmrollen eingewickelt worde ist und der trotz Naßreinigung nicht wegzubekommen ist ohne Beschädigung der Filmemulsion. Farbstiche sind natürlich ebenfalls an der Tagesordnung, Filmgrain, Rauschen ist ebenfalls oft genug vorhanden, die Filme hatten ja damals keine besonders hohe Filmempfindlichkeit für Innenausfnahmen. Es gibt da alles möglich, auch Schimmelflecken - das lehne ich aus gesundheitlichen Gründen ab zu digitalisieren. Verwackelt sind die Filmaufnahmen sehr oft. Es ist nicht alles so Clean wie bei der heutigen Videoaufnahme. Wer sich für Filmrestaurierungen interessiert, der findet einige PDF-Dateien im Internet z.B. wie das mit dem Film "Metropolis" gemacht worden ist. Bei mir ist das alles noch schwieriger weil ich ein Mini-Filmfensterchen im Makrobereich erfassen und dann bearbeiten muß. Meine Kunden wollen natürlich das bestmögliche Ergebnis auf DVD oder Bluray haben.

Letzte Frage noch:
kauft Ihr Programme in dieser Preisklasse immer ohne einem vollständigen Test für die im Alltag anfallenden Aufgabenstellungen in der Hoffnung "es wird schon klappen"?

So, das war dann mein Ausflug zu "anderen Ufern"...



Antwort von motiongroup:

Nun ja, da würde der Frank sicher einiges dazu sagen können.. ist es nicht so das das vermisste Feature bis vor ein paar Jahren die eigenständige highend Lösung Davinci Revival darstellte die zusätzlich in Resolve eingeflossen ist..

Verstehe die Frage nicht wirklich zumal der Vergleich ein wenig hinkt..die Version ist gratis, kann mehr in einigen Bereichen und trotzdem wird kritisiert.. ? Komische Welt.. Neat müsste doch ebenfalls zugekauft werden, ebenso ein Tracker, Stabilisator, Titler und ne passende DaW..

Strange aber Wayne kümmerst..



Antwort von CameraRick:

Ich beziehe mich bei meinen Feststellungen immer auf meine Erfahrung als Hobbyfilmer mit der kostenlosen Version 12.5.2 und den Preis für die vollwertige Studio-Version mit der Bewertung was ich für 800 Euro bekomme und was ich mit EDIUS Pro 8.31 habe.
Mir stellt sich ganz stark die Frage, was Du von der Studio-Version eigentlich erwartest? Was genau kann die für Dich so viel besser, was die Lite nicht kann?

Noise-Reduction hattest Du erwähnt. Nun, die ist in Resolve einfach gar nicht mal so gut. NEAT Video als OFX ist zugegeben (deutlich) teurer als die anderen Plugin-Varianten, kostet dennoch nur den Bruchteil von Resolve Studio (und wenn ich das richtig sehe knapp die Hälfte eines EDIUS). Und ist dazu deutlich besser - die Qualitäten sind Dir ja bekannt.

Audio-Plugins als VST gibt es wie Sand am Meer, kostenlos wie kommerziell, kann der Resolve nutzen.
Generell gibt es viele OFX Plugins auch für andere Effekte, wenn man die denn braucht; am Ende des Tages ist es ja auch nur ein Editor und eine Grading-Suite.
Für Comps gibt es eine direkte Brücke zu Fusion, das ist mit Sicherheit ein wenig schwerer zu lernen als After Effects, aber ist sehr potent (wenn auch in der freien Version deutlich stärker beschnitten als Resolve). Ist zwar kein Dynamic Link, das sehe ich aber eher als Vorteil :o)

Jetzt muss ich aber auch sagen, dass ich Resolve als Editor nicht sehr ideal finde, und für Hobbyfilmer ist das ganze IMHO auch nichts. Ändert nichts daran, dass die Studio-Variante für viele einfach gar nicht so sinnvoll ist.

Den Vergleich zu Flame finde ich übrigens mutig, die Preisklasse ist eine ganz andere, das Anwedungsgebiet sowieso. Dass Flame nun auch ein wenig degeneriert ist weil es keine Branche-üblichen und offenen OFX Plugins beherrscht ist genau so eine andere Nummer. Jetzt BMD den schwarzen Peter zuschieben weil sie nicht offen seien und ein Monopol verfolgen würden und dann Autodesk mit Flame zu loben ist auch ein wenig Schizophren :)



Antwort von mash_gh4:

ich glaube nicht, dass man zum gegenwärtigen zeitpunkt resolve jemandem ernsthaft zur filmrestauration empfehlen sollte. da ist man mit einer guten compositing lösung sicher besser beraten -- hauptsächlich eben, weil es ein derart abgeschlossenes und plugin- bzw. anpassungsfeindliches system ist.

das gilt leider für sehr viele funktionen im resolve.

der tracker ist wirklich gut, aber natürlich fehlt die möglichkeit, die errechneten tracks zu exportieren, auch in anderen programmen zu nutzen od. mit externen mitteln weiter aufzubereiten und zu verfeinern. da greift man dann doch wieder besser zu mocha od.ä.

von jenen features, wie der audio synchronisation, die ähnlich wie im plural eyes funktionieren sollte, aber im resolve in wahrheit überhaupt nicht zu gebrauchen sind, einmal ganz abgesehen

auch beim denoisen u.ä. ist es immer gut, wenn man mehrere möglichkeiten bzw. softwarelösungen in modularer und programmübergreifender weise zur auswahl hat. nur ganz selten ist eine einzelne lösung wirklich derart überwältigend gut, dass sie wirklich in allen fällen die besten resultate liefert. sich die praktikabelsten kompromisse aus verschiedenen werkzeugen zusammenzusuchen ist daher in der praxis oft viel zielführender.

in genau diesem punkt ist resolve aber wirklich eine katastrophe!
alles was nicht von blackmagic selbst stammt, wird tunlichst fern gehalten und nicht weiter unterstützt. das macht jede form von anspruchsvollen projekten, die über die ganz simple anforderungen von endanwendern hinausgehen, beinahe unmöglich.



Antwort von Frank Glencairn:



Das ich die Sache mit der Entrauschung, Staub- und Kratzerentfernung der Zellulidfilm-Digitalisierung in einer Trail nicht austeten kann ärgert mich halt ein wenig.

Staub- und Kratzerentfernung (Dirt and Dust Correction) sind Teil der kostenlosen Version.



Antwort von Bruno Peter:

"Dirt and Dust Correction"

Kann ich leider bei mir nicht finden...



Antwort von Valentino:

Hast du mal danach in der Resolve Anleitung mit strg+F gesucht?



Antwort von Frank Glencairn:

Ich denke das Resolve Tool ist nix für jemanden wie Bruno.
Viel zu aufwendig, und alle anderen Lösungen wie PFClean oder Loki, sind viel zu teuer, für jemanden, der das nur als Hobby betreibt.



Antwort von Bruno Peter:

Du hast Recht, Resolve ist für meinen Zweck nicht geeeignet, bin dafür derzeit schon besser aufgestellt.

Das für mich wichtiges Tool wie z.B. kann man lediglich auf DPX-Sequenzen anwenden nach Konvertierung in RAW-, ProRes- oder DNxHD-Format lt. Seite 1029 der Bedienungsanleitung. Reichlich umständlich ist das. Auch nach dem was mash_gh4 oben ausführte zu Resolve veranlaßt mich weitere Gedanken an Resolve einzustellen.



Antwort von CameraRick:

ich glaube nicht, dass man zum gegenwärtigen zeitpunkt resolve jemandem ernsthaft zur filmrestauration empfehlen sollte. da ist man mit einer guten compositing lösung sicher besser beraten -- hauptsächlich eben, weil es ein derart abgeschlossenes und plugin- bzw. anpassungsfeindliches system ist.
Resolve kann OFX, wie ziemlich viele andere große Pakete (außer zB AE, Smoke und Flame), damit kriegst Du zB NEAT rein, was sich dafür ganz gut eignet. Wo ist denn das so unglaublich verschlossen?

der tracker ist wirklich gut, aber natürlich fehlt die möglichkeit, die errechneten tracks zu exportieren, auch in anderen programmen zu nutzen od. mit externen mitteln weiter aufzubereiten und zu verfeinern. da greift man dann doch wieder besser zu mocha od.ä.
Der Tracker ist schnell, aber nicht unbedingt präzise für kritische Aufgaben. Der ist gar nicht zum Compen gedacht, sondern als schneller Helfer für Masken zum Graden, so wie Premieres Maskentracker. Damit kannst ja auch nicht wirklich mehr anfangen.

auch beim denoisen u.ä. ist es immer gut, wenn man mehrere möglichkeiten bzw. softwarelösungen in modularer und programmübergreifender weise zur auswahl hat. nur ganz selten ist eine einzelne lösung wirklich derart überwältigend gut, dass sie wirklich in allen fällen die besten resultate liefert. sich die praktikabelsten kompromisse aus verschiedenen werkzeugen zusammenzusuchen ist daher in der praxis oft viel zielführender.
Mir ist keine (für normale Leute/Firmen bezahlbare) bessere Software zum Denoisen bekannt, als NEAT. Welche kommen Dir in den Sinn, die sich nicht in Resolve aber anderswo einbinden lassen?

das macht jede form von anspruchsvollen projekten, die über die ganz simple anforderungen von endanwendern hinausgehen, beinahe unmöglich.
Sind Dir die vielen Hollywood-Produktionen nicht bekannt? Wir nutzen den Resolve hier auch für High-End Werbung, fällt das jetzt unter Endanwender oder unmöglich?



Antwort von mash_gh4:

Resolve kann OFX, wie ziemlich viele andere große Pakete (außer zB AE, Smoke und Flame), damit kriegst Du zB NEAT rein, was sich dafür ganz gut eignet. Wo ist denn das so unglaublich verschlossen?

natürlich ist es fein, dass resolve OFX und VST ansatzweise unterstützt, trotzdem ist damit even leider nur ein teil des problems abgedeckt.

ganz abgesehen davon, dass es mit beiden plugin-varianten in der praxis wesentlich mehr probleme gibt, als es die bunten prospekte und ankündigungen erwarten lassen würden -- man muss also praktisch mit jeder neunen version wieder zittern, ob sich in dieser hinsicht nicht wieder ein neues problem eingeschlichen hat, so dass wieder alle plugins verschwinden und die katastrophal schlecht unterstützte suche nach den ursachen dafür wieder von vorne beginnen kann... :(

aber auch das ist noch nicht wirklich das entscheidende problem, sondern eher typisch für diese spezielle form von plugins.

wirklich beschränkend ist aber vielmehr der umstand, dass OFX und VST plugins jeweils nur einen klar abgesteckten funktionsbereich abdecken, nicht aber als ersatz für eine schnittstelle zu verstehen sind, mit der man das programm selbst nennenswert erweitern könnte.

das ist auch der grund, warum ich schon weiter oben auf flame und seine sparks/wiretape APIs verwiesen habe. diese mögen zwar im vergleich zu OFX fast noch verstaubter und altmodischer wirken -- und die tatsächllich zugänglichkeit ist auch mehr als fragwürdig und völlig überteuert --, aber damit kann man tatsächlich dinge realisieren, die mit OFX od. VST einfach nicht möglich sind.

das betrifft einerseits eingriffe ins größere system (bspw. storage/caching), aber auch ganz einfache aufgaben, die OFX/VST nicht erlauben, weil dort ein gemeinsames prozessieren von bild und ton nicht vorgesehen ist. deshalb ist es für drittanbieter bspw. nicht möglich, auf OFX- oder VST-basis irgendwelche plugins anzubieten, mit denen zusätzliche fileformate unterstützt (=importiert/exportiert) werden könnten etc.

das sind ganz einfache realistische anwendungsszenarien, an denen man den unterschied erkennt bzw. ersehen kann, wie sehr das die funktionalität und erscheinung eines programms prägen kann. besonders deutlich wird das auch an der rolle von mediareactor, wo die entwicklung von autodesk ganz bewusst an drittanbieter ausgelagert wurde.

Der Tracker ist schnell, aber nicht unbedingt präzise für kritische Aufgaben. Der ist gar nicht zum Compen gedacht, sondern als schneller Helfer für Masken zum Graden, so wie Premieres Maskentracker. Damit kannst ja auch nicht wirklich mehr anfangen.

ja -- diese einschätzung kann ich schon akzeptieren. ich finde es jedenfalls trotzdem schade, dass er nur sehr umständlich zur zusammenarbeit mit anderen werkzeugen zu bewegen ist. das betrifft übrigens auch im resolve genutzte OFX plugins, die auf die entsprechenden daten natürlich auch nicht zugreifen können...

Mir ist keine (für normale Leute/Firmen bezahlbare) bessere Software zum Denoisen bekannt, als NEAT. Welche kommen Dir in den Sinn, die sich nicht in Resolve aber anderswo einbinden lassen?

über das "besser" lässt sich natürlich immer streiten, trotzdem verwende ich,
wenn es schnell gehen soll, eher den simplen "hqdn3d", und in anspruchsvolleren fällen kombinationen aus diversen avsynth basierende lösungen.

sowohl NEAT, wie auch die GPU basierende lösung im resolve studio, sind natürlich zu begrüßen, nur würde ich ihnen keine derart unersetzliche monopolstellung zusprechen. statt dessen würde ich es besser finden, wenn benutzern aus der verwendung anderer werkzeuge und lösungsansätze heraus besser bekannt wäre, wie vielfältig und unterschiedlich die techniken bzw. vor- und nachtiele unterschiedlicher ansätze hier ausfallen können.

das macht jede form von anspruchsvollen projekten, die über die ganz simple anforderungen von endanwendern hinausgehen, beinahe unmöglich.
Sind Dir die vielen Hollywood-Produktionen nicht bekannt? Wir nutzen den Resolve hier auch für High-End Werbung, fällt das jetzt unter Endanwender oder unmöglich?

als reine color grading lösung macht resolve durchaus sinn. das ist in wahrheit ja auch eine realtiv überschaubare aufgabenstellung, die technisch weit weniger herausforderungen bietet, als man das gerne mit hinweis auf exorbitante hardwarenaforderungen darzustellen versucht. was hier wirklich zählt, ist eine effiziente bedienbarkeit, die den zweck erfüllt. in diesem punkt ist resolve sicher eine erstzunehmende lösung.

dort aber, wo man mehr als reine color grading aufgaben mit dem programm erledigen will, wird's meines erachtens nach gleich einmal ein bisserl enger.

das hat aber natürlich auch ein bisserl mit meinem ganz spezifischen blickwinkel zu tun, der dadurch geprägt ist, dass ich seit drei jahrzehnten immer wieder softwarelösungen für kunstprojekte entwickle, die es in dieser form einfach nicht fertig zu kaufen gibt. da lernt man darauf zu achten, welche programme/betriebssysteme/hardware/usw. sich als günstige ausgangsbasis für eigene erweiterungen tatsächlich eignen, und wo man dabei eher nur mit kopf gegen die wand rennt.

wobei es natürlich mit hollywood budgets und entsprechendem prestige im hintergrund deutlich leichter sein dürfte, auch BMD zur kooperation zu bewegen, was ja uns normalsterblichen leider nichteinmal in ansätzen möglich ist... :(



Antwort von CameraRick:


ganz abgesehen davon, dass es mit beiden plugin-varianten in der praxis wesentlich mehr probleme gibt, als es die bunten prospekte und ankündigungen erwarten lassen würden -- man muss also praktisch mit jeder neunen version wieder zittern, ob sich in dieser hinsicht nicht wieder ein neues problem eingeschlichen hat, so dass wieder alle plugins verschwinden und die katastrophal schlecht unterstützte suche nach den ursachen dafür wieder von vorne beginnen kann... :(
Ist mir noch nie untergekommen, Inkompatibilität bei neuer Programmversion. Wo passierte das bisher bei Dir?
Ich bin generell nicht so der Plugin-Freund, daher habe ich auch keine zwanzig Stück, aber die die ich habe laufen solide, seit Jahren.

das ist auch der grund, warum ich schon weiter oben auf flame und seine sparks/wiretape APIs verwiesen habe.
Mein Problem bei dem Vergleich ist halt einfach BMD die Monopolstellung zu unterstellen und dann mit Autodesk um die Ecke zu kommen. Wie albern das ist musst Du ja auch selber sehen :)

ja -- diese einschätzung kann ich schon akzeptieren. ich finde es jedenfalls trotzdem schade, dass er nur sehr umständlich zur zusammenarbeit mit anderen werkzeugen zu bewegen ist. das betrifft übrigens auch im resolve genutzte OFX plugins, die auf die entsprechenden daten natürlich auch nicht zugreifen können...
Über was für Anwendungen reden wir denn hier? Der Resolve ist explizit kein Comper, dafür gibt es eine Fusion-Bridge. Was genau willst Du ins Bild tracken, was nicht mit Masken getan ist?

Wenn Du aus dem Resolve ein Programm machen willst, was er weder ist noch sein will, ists ja nicht BMDs schuld :)

sowohl NEAT, wie auch die GPU basierende lösung im resolve studio, sind natürlich zu begrüßen, nur würde ich ihnen keine derart unersetzliche monopolstellung zusprechen.
Gut, mit dem AviSynth Gedöns kenne ich mich nicht so aus, ist mir im Workflow aber auch zu umständlich. Ergebnisse habe ich bisher keine gesehen die beeindruckender wären als NEAT. Nun gibt es noch DE:Noise, Denoiser II und andere Plugins, aber NEAT ist meines Erachtens (und jeglicher Firma in der ich mal war) halt die beste Lösung. Monopol werden sie damit aber eben nicht, ist ja nicht anders als Nuke im high-end Comp Bereich; nutzt halt einfach die Mehrheit.
Resolves Denoiser hat in der Aufzählung auch nichts verloren, weil der einfach Käse ist :)

dort aber, wo man mehr als reine color grading aufgaben mit dem programm erledigen will, wird's meines erachtens nach gleich einmal ein bisserl enger.

das hat aber natürlich auch ein bisserl mit meinem ganz spezifischen blickwinkel zu tun, der dadurch geprägt ist, dass ich seit drei jahrzehnten immer wieder softwarelösungen für kunstprojekte entwickle, die es in dieser form einfach nicht fertig zu kaufen gibt. da lernt man darauf zu achten, welche programme/betriebssysteme/hardware/usw. sich als günstige ausgangsbasis für eigene erweiterungen tatsächlich eignen, und wo man dabei eher nur mit kopf gegen die wand rennt.
Ich will Dir jetzt nicht zu Nahe treten, aber private(?) Kunstprojekte sind nun nicht die Art von Anwendungen an die ich gedacht habe, als es um anspruchsvolle Projekte über den Anforderungen von Endanwendern ging.
Als Offline-Editor würde ich den Resolve auch nie im Leben nutzen, Grading und Editorial dann schon eher. Einfache Online-Edits vielleicht noch.

Ich weiß zwar, dass so manche "Größe" hier im Forum den Resolve mittlerweile als komplette Editing-Lösung nutzt und dann unverständlich den Kopf schüttelt wenn man sich fragt wieso, aber das verstehe ich halt auch wirklich nicht. Dürften keine sehr großen Projekte sein, ab einer gewissen Größe wird mir das ja schon immer zu träge (gerade beim Speichern... Fluch und Segen, so eine Datenbank)



Antwort von Bruno Peter:



Ich weiß zwar, dass so manche "Größe" hier im Forum den Resolve mittlerweile als komplette Editing-Lösung nutzt und dann unverständlich den Kopf schüttelt wenn man sich fragt wieso, aber das verstehe ich halt auch wirklich nicht. Dürften keine sehr großen Projekte sein, ab einer gewissen Größe wird mir das ja schon immer zu träge

Ich weiß zwar nicht welche User Du hier geringschätzig als "Größe" bezeichnet haben möchtest, aus meiner Sicht als Hobbyfilmer mit der Dienstleistungsspezialität als Kleinunternehmer im Bereich - Restaurierung von Schmalfilmdigitalisierungen - habe ich eher den Eindruck gewonnen, Blakmagic selbst und die darüber Berichterstattende Presse, auch Internetpresse hier und da haben DaVici Resolve in den Rang einer kompletten und gehobenen Videoschnittsoftware mit der Spezialisierung auf das Color-Grading auf den Sockel gehoben haben. Das dem so nicht ist, habe ich auch erkannt nach dem ich mich jetzt tiefgreifender in meiner Eigenschaft in das Programm eingebgraben habe. Tatsächlich löse auch ich viele meiner Bearbeitungsprobleme bei der Restaurierung mit dem ebenfalls von Dir aus Kenntnismangel geringgeschätzten AviSynth & VirtualDub und das sehr kostengünstig. Ich arbeite damit seit 2007 und zwar erfolgreich.

Mir ist klar, hier sind bunt zusammengemischte "Größen" mit speziellen Arbeitsschwerpunkten versammelt und ich finde einen Erfahrungsaustausch sehr gut und nützlich aus unterschiedlicher Sichtweise ohne sich über dem seine Arbeit herablassend oder überhöht äußern zu müssen!

In diesem Sinne, gut Schnitt und ein friedliches Weihnachtsfest von mir!



Antwort von CameraRick:

Geringschätzig war das eigentlich nicht gedacht, aber darf jeder lesen wie er mag.

Ich finds toll dass Du AviSynth seit so langer Zeit gut gebrauchen kannst, mir tat es bislang noch keinen Dienst - inwiefern jetzt Dustbusting in Resolve mit vorheriger DPX-Umwandlung im Vergleich umständlicher sein soll verstehe ich aber auch nicht.
AviSynth kann doch im Endeffekt nur Filter, die man vorher einstellt - taugt das zur effektiven Restauration? Ich musste das früher immer per Hand painten, das waren noch Zeiten :)

Wenn ich mich recht entsinne führen wir diese Unterhaltung auch nur, weil Du Dich aufgrund von Unkenntnis so abfällig über den Resolve geäußert hast, die Kirche lassen wir also lieber im Dorf, ist jetzt kein Grund sich jetzt wegen Nichtigkeiten angegriffen zu fühlen.



Antwort von Bruno Peter:

"Painten" ist die einfachste Aufgabe...
Da die Kamera mit 50Hz läuft und der Projektor dazu z.B. bei einer Dreiflügelblende synchron mit 50/3 Hz laufen muß, muß man mit einem AVS-Script erst die "Kreuzbilder" heraushollen und dann Zwischenbilder einrechnen und die korrekte Wiedergabegeschwindigkeit auch im Hinblick auf den mitaufgenommenen Ton hergestellen. Darüber hinaus müssen die senkrechten Projektorlaufstreifen raus soweit möglich und sinnvoll, dann muß der Staub, die Staubfasern, vorhandenes Filmkorn und Rauschen sensibel aus der Digitalisierung herausgerechnet werden, Stabilisierung ist ebenfalls nötig umd neben der FarbkorrekturFarbkorrektur im Glossar erklärt noch ein ansehnliches Ergebnis rauszuholen.
Ich Vergleich mit dem Videoschnitt einer mit der Videokamera von mir gefilmten Reisedokumentation ist das eine viel schwierigere Aufgabe.
Wenn man in der GV HQX-kodierung digitalisiert, dann kann man diese AVIAVI im Glossar erklärt direkt mit Avisynth-Scripten in VirtualDub praktisch ohne Verluste Bearbeiten und dann in EDIUS finalisieren und auf Bluray oder DVD je nach Wusch verewigen oder als Player-Datei abliefern. Viele Kunden wollen nur die 1:1 Digitalisierung haben um aus Kostengründen Die Nachbearbeitung selbst zu machen. Alles ist möglich...
In diesem Geschäft muß man auch Filmprojektoren reparieren können, den die Zahl der Service-Points für sowas ist sehr klein geworden und die Ersatzteile muß man sich meist aus defekten Geräten die man dem Kunden abkauft, erst ausbauen..., das macht Spaß!



Antwort von CameraRick:

Hab nie behaupted so ein Painting sei schwer, ist nur ätzend :o)

Ein Grundlagen-Problem an AviSynth ist halt, dass es das nur für Windows gibt. Mit HQX im AVIAVI im Glossar erklärt Container würde ich auch nur ungern arbeiten.
Ich will die Software nicht schlecht reden, mir ist die Power ja schon bekannt, machts aber eben nicht recht für jeden Workflow.
Muss auch dazu sagen dass ich keine Filme restauriere oder digitalisiere, ich arbeite nur auf neuem Zeug (bzw wenn wir mal was digitalisieren wollen wir ja auch explizit den dreckigen Look, dafür macht mans ja)



Antwort von mash_gh4:

Ein Grundlagen-Problem an AviSynth ist halt, dass es das nur für Windows gibt.

nicht unbedingt. ich verwende es natürlich unter linux, allerdings hauptsächlich als vapoursynth derivat.

das wirkliche problem mit avisynth ist eher die 8bit herkunft, die heute leider sehr viele historisch gewachsene plugins im professionellen umfeld als völlig unzureichemd erscheinen lässt. ansonsten sehe ich nicht so aufregend viel unterschied zu anderen lösungen, die halt ein bisserl modernere/kompliziertere grafische eingabe- und bedienungskonzepte nutzen.



Antwort von Frank Glencairn:



Ich weiß zwar, dass so manche "Größe" hier im Forum den Resolve mittlerweile als komplette Editing-Lösung nutzt und dann unverständlich den Kopf schüttelt wenn man sich fragt wieso, aber das verstehe ich halt auch wirklich nicht. Dürften keine sehr großen Projekte sein, ab einer gewissen Größe wird mir das ja schon immer zu träge (gerade beim Speichern... Fluch und Segen, so eine Datenbank)

Wenn man einen Rechner hat, der halbwegs innerhalb der Spezifikationen für Resolve ist, sind auch große Projekte überhaupt kein Problem (da werden ganze Hollywood Blockbuster drauf geschnitten). Das Speichern dauert bei mir ca 5 Sekunden, ist also nix was mich wirklich ausbremst.



Antwort von Bruno Peter:



Das Speichern dauert bei mir ca 5 Sekunden, ist also nix was mich wirklich ausbremst.

Das geht mit einem einzigen SD-Clip noch schneller...
Mußt schon genauer schreiben um welches Timeline-Material es geht und welche Timeleinelast drauf ist!



Antwort von mash_gh4:

das problem beim scheiden sind einfach die verhältnismäßig schlechte reaktionszeiten des programms. andere anwendungen regieren auf gleicher hardware einfach flüssiger, was für guten schnitt ausgesprochen wertvoll ist.

die probleme beim speichern, speziell die gelegentlichen abstürze während des autromatischen zwischensicherns, würde ich übrigens nicht mit verwendung von datenbanken in verbindung bringen. sowohl die PostgreSQL basierte variante, wie auch die XML file baserende, sind an sich zuverlässig und schnell. das problem liegt vielmehr darin, dass resolve jede menge binärinformation in die entsprechenden dateien/tabellen packt. die damit verbundenen probleme dürften also vielmehr von der dafür notwendigen serialisierung von internen zuständen bzw. datenobjekten stammen. diese eigenheit ist auch der grund dafür, warum kein einziges anders programm in der lage ist, resolve projektinformationen in der ursprünglichen form zu importieren od. sinnvoll auszuwerten. derartiges ist nur über den umweg anderer formate und all den damit verbundenen informationsverlusten möglich.



Antwort von rudi:



das wirkliche problem mit avisynth ist eher die 8bit herkunft, die heute leider sehr viele historisch gewachsene plugins im professionellen umfeld als völlig unzureichemd erscheinen lässt.

Vapoursynth ist nicht mehr 8 BitBit im Glossar erklärt, sondern kann alles:

Pixel data types: 8-–12-, 14- and 16-bit integer, 32-bit float

Meiner Meinung total unterschätztes Programm.



Antwort von mash_gh4:

Vapoursynth ist nicht mehr 8 BitBit im Glossar erklärt, sondern kann alles:
Pixel data types: 8-–12-, 14- and 16-bit integer, 32-bit float
Meiner Meinung total unterschätztes Programm.

genau! -- nur sind halt leider sehr viele altbestände aus dem avisynth umfeld diesbezüglich deutlich problematischer... aber grundsätzlich teile ich natürlich deine einschätzung.

übrigens können vapoursynth scripts mittlerweile auch aus dem mpv heraus genutzt werden.



Antwort von CameraRick:


Wenn man einen Rechner hat, der halbwegs innerhalb der Spezifikationen für Resolve ist, sind auch große Projekte überhaupt kein Problem (da werden ganze Hollywood Blockbuster drauf geschnitten). Das Speichern dauert bei mir ca 5 Sekunden, ist also nix was mich wirklich ausbremst.
Welche Hollywoodfilme werden denn darauf geschnitten?
Ich speicher hier gerade ein recht großes 4K Projekt und warte gerne mal 20sek, das ist halt einfach nicht tragbar. Datenbank liegt auf einem Speicher der runde 2GB/s schreibt und liest.
Dazu kommen dann halt die Anpassbarkeit der Fenster, Flexibilität mit Projektdaten... generell "Fexibilität" ist vermutlich ein gutes Stichwort - wer alles an einer Maschine machen kann oder muss und die Fensteraufteilung etc mag, dem kann das natürlich egal sein. Schnitt und Grading will ich halt ungern an einer Maschine haben.

diese eigenheit ist auch der grund dafür, warum kein einziges anders programm in der lage ist, resolve projektinformationen in der ursprünglichen form zu importieren od. sinnvoll auszuwerten. derartiges ist nur über den umweg anderer formate und all den damit verbundenen informationsverlusten möglich.
Aus welchen Programmen kommt man denn, mit allen Settings etc, verlustfrei wo hin? Und auf welche Art und Weise? XML und/oder AAFAAF im Glossar erklärt brauchen sie doch alle.

Dass AviSynth nur 8bit kann war mir nicht bekannt, das grätscht es für mich natürlich auch ins Aus. Von VapourSynth habe ich noch nie gehört, aber kann anscheinend auch nur Windows. Schade drum!



Antwort von mash_gh4:

Aus welchen Programmen kommt man denn, mit allen Settings etc, verlustfrei wo hin? Und auf welche Art und Weise? XML und/oder AAFAAF im Glossar erklärt brauchen sie doch alle.

praktisch alle wirklich großen und markbestimmimenden schnittsystem-anbieter haben bewirkt, dass ihre jeweils genutzten formate dokumentiert und über kurz oder lang zum defacto standard für den austausch wurden.

grass valley -> EDL
avid -> AAF
FCP u FCP X -> XML

Von VapourSynth habe ich noch nie gehört, aber kann anscheinend auch nur Windows. Schade drum!

steht doch eh schon ausdrücklich da, dass das NICHT der fall ist!
wie gesagt, ich nutze es regelmäßig unter linux.



Antwort von rudi:

Von VapourSynth habe ich noch nie gehört, aber kann anscheinend auch nur Windows. Schade drum!
Nein, VapourSynth läuft so ziemlich überall (Win, Mac, Linux).
Wird dir trotzdem nicht taugen, weil man da alles von Hand in Python scriptet. Damit gehen manche Sachen halt sehr elegant, andere dagegen eher umständlich. Schneiden geht z.B. über die Index-Fuktionen von Python Objekten, womit man den In- und Out Point mit zwei zahlen in einer Klammer festsetzt. Clips können im Script per "+" aneinandergehängt werden. usw. usw.

Aber für manche Probleme genau das richtige Tool:

http://www.vapoursynth.com/doc/pythonreference.html



Antwort von CameraRick:

Aus welchen Programmen kommt man denn, mit allen Settings etc, verlustfrei wo hin? Und auf welche Art und Weise? XML und/oder AAFAAF im Glossar erklärt brauchen sie doch alle.

praktisch alle wirklich großen und markbestimmimenden schnittsystem-anbieter haben bewirkt, dass ihre jeweils genutzten formate dokumentiert und über kurz oder lang zum defacto standard für den austausch wurden.

grass valley -> EDL
avid -> AAF
FCP u FCP X -> XML
Ok Du hättest auch einfach "nein" schreiben können, denn keines dieser Formate bringt alle Settings irgendwo rein. EDLEDL im Glossar erklärt kann außer lineare Timewraps erst mal gar nichts, eine AAFAAF im Glossar erklärt aus Avid bringt nicht mal flippings und floppings in die meisten Programme.
FCPX nutzt keine XML mehr sondern fcpxml, das ist schon mal ziemlich anders und kann auch nicht alles. XML ist da ähnlich wie AAFAAF im Glossar erklärt, bleibt einiges auf der Strecke (Timewarps aus Premiere etwa sind ein Graus, wie das bei FCP7 war weiß ich nicht mehr).

Und das ignoriert einfach mal vollkommen, dass Resolve jedes dieser Formate (EDL, XML, fcpxml, AAF) selber exportieren kann, also verstehe ich nicht inwiefern da DaVinci in irgendeiner Form anders sein sollte, als die anderen?
Du sagst ja selbst "derartiges ist nur über den umweg anderer formate und all den damit verbundenen informationsverlusten möglich." - die anderen machen das doch genau so, wo ist hier der Punkt wo Resolve sich unterscheidet?

bzgl VapourSynth:
Sorry hatte ich falsch verstanden! War nur auf der Website (und vermutlich war es sogar die falsche, wenn ich Rudis Link sehe) und sah nur Windows Binaries, da habe ich wohl dort zu schnell, und bei euren Posts zu langsam geschaltet :)
Aber ja, taugt mir auch nur bedingt. Am Ende des Tages lässt es sich so schwer in unseren Workflow einbinden; in den meisten Fällen muss ich auch ffmpeg komplett umschiffen, da das viel zu oft nicht so raus kommt, wie es rein ging :(



Antwort von mash_gh4:

Du hättest auch einfach "nein" schreiben können, denn keines dieser Formate bringt alle Settings irgendwo rein.

genau das ist das problem!

weil es bei der umwandlung eben immer derart große verluste gibt bzw. kein kleinster gemeinsamer nenner zu finden ist, haben sich jeweils die internen formate bzw. organisationsstrukturen der marktbeherrschenden programme zu unterschiedlichen zeiten durchgesetzt und fakten geschaffen, die all anderen nachzuahmen versucht haben.

ich würde in diesem zusammenhang das interne format vom resolve eher mit AAFAAF im Glossar erklärt bzw. der avid tradition in verbindung bringen. auch sie nutzen diese unguten binären ingredienzien exzessiv. wobei das im falle von AAFAAF im Glossar erklärt wenigstens ausreichend dokumentiert ist, wenn es schon in der anwendung auf unterschiedlichen systemen bzw. verfügbaren alternativen implementierungen nichts als probleme mit sich bringt.

die beiden FCP XML varianten sind diesbezüglich deutlich vorbildlicher, wesentlich einfacher zu handhaben und auch sehr gut dokumentiert. an ihnen kann man aber auch erkennen, dass es eben nicht nur reine austauschformate sind, sonder dass derartiges immer auch eine ganze menge grundsätzliches design der anwendung impliziert bzw. festschreibt. das lässt sich nicht ohne weiteres übersetzten od. für andere zwecke und anwendungen adaptieren. deshalb ist auch in diesem beiden formaten keine wirklich befriedigende lösung zu sehen, die als genereller standard für andere programme herangezogen werden könnte bzw. ausreichen würde.

resolve ist prinzipiell nicht schlecht, was den umgang mit fremden projektformaten betrifft. da es ursprünglich ein hoch spezialisiertes tool war, das auf eine reibungslose zusammenarbeit mit fremder software angewiesen war, hat das dort besser funktioniert bzw. mehr augenmerk erhalten als in vielen geschlosseneren gesamtlösungen. genau das ändert sich aber nun langsam. auch die fülle an neuen features und fähigkeiten wächst derart schnell, dass die import/export fähigkeiten immer weiter hinterher hinken.

das zentrale problem bleibt aber der umstand, dass über das intern genutzte format derart wenig bekant ist, dass praktisch keine ausweichmöglichkeiten exitieren, notfalls direkt darauf zurückzugreifen, wo die anderen verlustbehafteten methoden nicht mehr genügen.



Antwort von Frank Glencairn:


Wird dir trotzdem nicht taugen, weil man da alles von Hand in Python scriptet.

Pffft!

Richtige Männer schneiden in einem Hex Editor.



Antwort von mash_gh4:



du wirst lachen, aber genau das tu ich gerade dieser tage wieder!

die firma zeiss nutzt nämlich in ihren planetriums-fulldome-projektionssytemen derart imkompatible MPEG2MPEG2 im Glossar erklärt formate, dass man sie wirklich nur mit dem hex editor bzw. auf dortigen einblicken aufbauenden selbst geschriebenen muxern nachzuahmen vermag. :(

und das ist leider keine einzelfall. mit genau solchen problemen schlag mich andauernd herum.

es gibt neben der schönen neuen ikea welt, die gewiss auch ihre tücken in der alltäglichen verwendung bzw. beim zusammenbau für viele mitmenschen auf lager haben mag, einfach noch immer richtiges handwerk, wo man ggf. auch aus massivem zirbenholz möbel zu fertigen versteht od. entsprechende kunstfertigkeit aus der hand von anderen zu restaurieren und an neue gegebenheiten anzupassen pflegt...



Antwort von CameraRick:

Hi mash,

nur dann verstehe ich Deine vorherige Aussage nicht:
diese eigenheit ist auch der grund dafür, warum kein einziges anders programm in der lage ist, resolve projektinformationen in der ursprünglichen form zu importieren od. sinnvoll auszuwerten. derartiges ist nur über den umweg anderer formate und all den damit verbundenen informationsverlusten möglich.
Denn das gilt doch für alle Editoren, nicht exklusiv für DaVinci?

resolve ist prinzipiell nicht schlecht, was den umgang mit fremden projektformaten betrifft. da es ursprünglich ein hoch spezialisiertes tool war, das auf eine reibungslose zusammenarbeit mit fremder software angewiesen war, hat das dort besser funktioniert bzw. mehr augenmerk erhalten als in vielen geschlosseneren gesamtlösungen. genau das ändert sich aber nun langsam. auch die fülle an neuen features und fähigkeiten wächst derart schnell, dass die import/export fähigkeiten immer weiter hinterher hinken.
Die einzigen Programme die ich für den Conform besser finde als den Resolve sind NukeStudio und Smoke (beim Flame wird es ähnlich sein, da stecke ich zu wenig drin). Adobe ist hier ein Witz, bei FCP weiß ichs nun nicht.
Die wenigsten Programme bieten überhaupt ein gescheites Management für den Conform, und ich hab das Gefühl gerade Opensource Software hinkt hier noch weiter hinterher (das fängt beim TC an, der so gerne ignoriert wird).
Oder wo siehst Du hier die Schwachstellen, bzw die Stärken in anderen Softwares?
Verstehe mich bitte nicht falsch, aber ich habe ein paar Probleme manche Aussagen nachzuvollziehen, da sie für mich sehr im Kontrast stehen.

Python ist übrigens nicht so das Problem für mich, das beherrsche ich scho a weng :) da ich aber nicht in der Restauration tätig bin habe ich noch keinen Anwendungsfall gefunden, wo (irgendwas)Synth mir nun das bessere und/oder einfachere Ergebnis gebracht hätte, speziell in Anbetracht des Workflows. Vielleicht kenne ich da auch zu wenige Scripte, Denoising fand ich zB eben immer sehr ernüchternd, im Vergleich.



Antwort von mash_gh4:

diese eigenheit ist auch der grund dafür, warum kein einziges anders programm in der lage ist, resolve projektinformationen in der ursprünglichen form zu importieren od. sinnvoll auszuwerten. derartiges ist nur über den umweg anderer formate und all den damit verbundenen informationsverlusten möglich.
Denn das gilt doch für alle Editoren, nicht exklusiv für DaVinci?

wieso? es gibt doch genug programme, die die beiden FCP projektformate tatsächlich zu nutzen verstehen, aber keines, das die schwarze magie der resolve datenrepräsentation richtig aufzulösen vermag.

aber ich glaube, wir reden da tatsächlich aneinander vorbei. ;)

Die einzigen Programme die ich für den Conform besser finde als den Resolve sind NukeStudio und Smoke (beim Flame wird es ähnlich sein, da stecke ich zu wenig drin). Adobe ist hier ein Witz, bei FCP weiß ichs nun nicht.

ja, das würde ganz gleich wie du beurteilen! wobei es halt schon einen gewichtigen unterschied macht, wie gut sich das im nuke und smoke auch noch durch gute schnittstellen weiter an komplexe workflows anpassen lässt. dafür gibt es im resolve nichteinmal ansatzweise eingriffsmöglichkeiten. aber gut, dass braucht natürlich nicht unbedingt jeder.

Die wenigsten Programme bieten überhaupt ein gescheites Management für den Conform, und ich hab das Gefühl gerade Opensource Software hinkt hier noch weiter hinterher (das fängt beim TC an, der so gerne ignoriert wird).
Oder wo siehst Du hier die Schwachstellen, bzw die Stärken in anderen Softwares?

auch in dieser beziehung würde ich mich deinem urteil weitestgehend anschließen.

ich halte es für eine katastrophe und den vielleicht einschränkendsten mangel praktisch aller frei software lösungen, dass sie in der frage des projektaustauschs derart weit hinten den praktischen erfordernissen zurück liegen. das ist ein horror!

trotzdem kann man von ihnen einiges lernen, das zumindest erklärt, warum diese sache so kompliziert und zugleich entscheidend ist. wenn man sich anschaut, wie viel mühen in den letzten jahren investiert wurden, um das editing framework im gstreamer von den elementarsten kinderkrankheiten zu befreien, findet man zwar leider noch keine wirklich brauchbare bessere alternative, die man bereits praktisch nützen könnte, aber doch sehr viel erhellendes über die damit verbundenen propleme. im falle vom resolve bleibt das immer ziemlich im dunklen, obwohl in wahrheit auch dort jede menge flickwerk vorzuliegen scheint.

du hast weiter oben das bsp. der retiming informationen bzw. deren austausch angesprochen. das ist ein ganz realistischer anwendungsfall. genau an diesem beispiel kann man aber auch sehr gut aufzeigen, wie eng die frage einer zuverlässigen internen datenrepräsentation und des betreffenden im-/exports zusammenhängt:

ich habe erst unlängst einen diesebzüglichen bug-report über ein ärgerliches problem im resolve verfasst. es dürfte sich wohl um einen objektiv reproduzierbareren fehler handeln, da das entsprechende schweigen auf seiten von BMD fast regelmäßig als diesbezügliche eingeständnis zu deuten ist, während man im gegenteiligen fall postwendend darauf aufmerksam gemacht wird, dass eine anwenderseitige fehlbedienung vorliegt. ;) jedenfalls ist auch dieser fehler vor allem deshalb ungut, weil man keinen einblick in die ursächliche interne repräsentation hat. genauso, wie man hier wieder nicht einfach auf irgendwelche praktikablen austauschformate zurückgreifen kann, um dem ganzen auszuweichen und das projekt schnell in einem anderen programm fertig zu stellen. retiming- und verschachtelungs-angaben sind eben diesbezüglich immer ganz besonders ungut. trotzdem, wenn man derartige möglichkeiten in einem programm anbietet, müssen sie einfach auch zuverlässig funktionieren! in diesem zusammenhang schadet es auch nicht, wenn die interne funktionsweise möglichst transparent und für jedermann prinzipiell nachvollziehbar und überprüfbar ist. damit können fehler klar erkannt und effektiv ausgemerzt werden. genau das macht meines erachtens nach auch wirklich gute und benutzerfreundliche professionelle werkzeuge aus. sich hier einfach nur mit einer hübschen oberfläche und klar abgesteckten grenzen der zugänglichkeit begnügen zu müssen, ist einfach nicht besonders zielführend oder hilfreich.



Antwort von CameraRick:


wieso? es gibt doch genug programme, die die beiden FCP projektformate tatsächlich zu nutzen verstehen, aber keines, das die schwarze magie der resolve datenrepräsentation richtig aufzulösen vermag.
Aber genau das war ja meine vorangehende Frage, welche Programme seine 1:1 Übersetzung von Projektdaten wirklich meistern können. Also aus welcher Quelle, und welches Ziel.
Darauf hattest Du mir XML/EDL/AAF Workflows genannt, was ja Blödsinn ist :o eine AAFAAF im Glossar erklärt von Avid nach Avid funktioniert zwar Bombe, aber ist ja keine andere Software. Eine XML von Premiere nach Premiere ist dagegen schon oft ein Trauerspiel *g*

ja, das würde ganz geleich wie du beurteilen! wobei es halt schon einen gewichtigen unterschied macht, wie gut sich das im nuke und smoke auch noch durch gute schnittstellen weiter an komplexe workflows anpassen lässt. dafür gibt es im resolve nichteinmal ansatzweise eingriffsmöglichkeiten. aber gut, dass braucht natürlich nicht unbedingt jeder.
Na gut, der Smoke ist hier aber auch nicht so richtig offen ;) das NukeStudio lässt sich natürlich durch Python und was nicht alles konfigurieren wie man will, das ist schon richtig, so etwas bietet Resolve auch nicht (und das ist uncool, wie die bescheidene Anpassbarkeit der Fenster), aber darum ging es hier ja nicht.
Im Rahmen der üblichen Conforming-Workflows á la EDL/XML/AAF ist Resolve deutlich potenter als die meisten Programme, was auch nicht so wundert da klassische Editoren auch nicht so richtig darauf ausgelegt sind. Das macht den Umstand im Resolve aber nicht schlechter.

ich halte es für eine katastrophe und den vielleicht einschränkendsten mangel praktisch aller frei software lösungen, dass sie in der frage des projektaustauschs derart weit hinten den praktischen erfordernissen zurück liegen. das ist ein horror!
Groß ist hier Natron... gibts im Bugtracker die Empfehlung für Metadaten/TC tools da die einfach fehlen, sagen die "dafür sind OFX Lösungen da". Dass einfach jede Software sein eigenes Management hat und es dafür keine OFX Tools gibt ist denen ja egal.... :) ich zumindest kann kein Programm professionell einsetzen, dass mir keinen TimecodeTimecode im Glossar erklärt im Material erhält

Deine übrigen Gedanken zu den OS-Softwares teile ich auch. Man darf es nicht zu sehr verteufeln, aber die Einstellung mancher Devs ist halt doch manchmal auch fragwürdig... :)

du hast weiter oben das bsp. der retiming informationen bzw. deren austausch angesprochen. das ist ein ganz realistischer anwendungsfall. genau an diesem beispiel kann man aber auch sehr gut aufzeigen, wie eng die frage einer zuverlässigen internen datenrepräsentation und des betreffenden im-/exports zusammenhängen

Zu dem Thema eine kleine Anekdote: Retiming in Premiere.
Lineare Retimes in XMLs sind kein Thema. Nun hat Premiere die gleiche Art von Retime, die Resolve fürher hatte, wenn man nonlinear arbeiten will (Resolve hat mittlerweile eine weitere Möglichkeit drin, die ich selber präferiere). Wir hatten ein Projekt was auf Premiere geschnitten war und viele Retimings brauchte, aus div Gründen.
Nun hat diese XML aber nichts sinnvolles exportiert. Die einzige brauchbare Info aus der XML war, welcher Clip es gewesen ist - der Retime an sich wurde freilich nicht übernommen, aber nicht mal der Startframe, der ja hilfreich wäre; so bleibt die manuelle Suche. Sprich ich hab ggf einen 2min clip der 10sek verschnitten ist, und habe in der XML keine TC Info wann ich los muss. Das war eine Katastrophe. Die selbe XML in Premiere zurück importiert brachte das selbe Ergebnis.
Kann gut sein dass Premiere hier etwas zugelegt hat, habe es seit dem nicht mehr probiert (normalerweise wird am Avid geschnitten, wo Resolve die Retimes nahezu identisch übernimmt, zumindest gut genug fürs Grading).
Eine andere Sache hatte ich im NukeStudio, da hatte ich sogar regen Austausch mit dem Supportteam; ich hatte einen Film in dem praktisch jeder Clip lineare Retimes hatte, die passten auch ganz Ok aber ich musste noch ein wenig verfeinern (wir sind ja in der Online!). Weil ich aber alleine auf der gesamten Online eines 4-Min-Films saß und nur zwei Tage hatte, habe ich schmutzig arbeiten müssen, und einen TimeWarp oben drauf gelegt. Das sah in der TimelineTimeline im Glossar erklärt toll aus, alles super, aber sobald ich gerendertgerendert im Glossar erklärt habe war das Timing ein anderes, es wurde quasi der Retime-order vertauscht; in der TimelineTimeline im Glossar erklärt erst Clip-Retime dann Timewarp, und vice versa im Export. So sollte man nicht arbeiten, aber manchmal muss man halt, und sie haben sich ran gemacht den Fehler zu beheben; ob ers schon ist, weiß ich tatsächlich nicht.

Das Problem mit Bugreports ist, die funktionieren nie so wie man will. Mein Lieblingsbeispiel ist der Nuke, habe ich glaub ich schon mal erzählt, wo ich händeringend auf einen Bug warte der vor Jahren reported wurde. Ich habe just die Adobe Suite auf meinem Laptop installiert und frage mich, wieso ich eine Woche vor 2017 immer noch nicht den beknackten Cloud-Folder in meiner Sidebar löschen kann, ohne in die Registry zu laufen (gibt auch keine aktuellen offiziellen Ansagen mehr dazu, aber immer noch Forenanfragen wieso das nach über einem Jahr nach dem Report nicht gelöst ist). Der Smoke hat mehr unbehobene Altlasten als ich mir merken kann, unsere Artists schmunzeln immer drüber und nutzen die selben Workarounds wie vor drei Jahren.
Immerhin hat BMD den 422 Bug ausgemerzt, sogar fixer als erwartet.
Was ich sagen will ist, jede Software hat ihre eigenen Probleme, BMD ist nur nicht sehr transparent. Aber die meisten anderen eben auch nicht - wenn Du so ein Retime-Problem mit Autodesk hat, was meinst Du wie das läuft? Das ist genau so verschlossen, nur der Service ist ein hunderstel besser, aber immer noch Mist.



Antwort von Frank Glencairn:

Wenn du sowieso Resolve nutzt, warum schneidest du dann nicht gleich da?



Antwort von CameraRick:

Weil ich nicht in einer 1-Mann Firma arbeite wo man alles an einer Maschine lösen kann oder will.
Weil kein Editor den wir buchen können auf Resolve schneidet oder schneiden möchte.
Weil es unflexibel ist wenn Du mehr als ein Projekt parallel fährst.

Oder hast Du drei vollausgestattete Grading Suites?




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