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DXO-Vortrag: Digitale Signalverarbeitung ist A und O bei der Bildqualität



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Newsmeldung von slashCAM:


Über das Mess- und Punkteverfahren der DXO-Labs kann und muss man vielleicht sogar differenzierter Meinung sein. Fest steht jedoch, dass sich die Macher des vielleicht re...

Hier geht es zur Newsmeldung auf den slashCAM Magazin-Seiten:
DXO-Vortrag: Digitale Signalverarbeitung ist A und O bei der Bildqualität




Antwort von Valentino:

Das mit dem RAW wäre so weit richtig, wenn die Hersteller nicht immer wieder per Firmware in die A/D Wandlung eingreifen.
Auf der einen Seite wird damit das Bild optimiert, es kommen aber einfach andere RAWs am Ende raus. Gerade RED und Sony sind dafür bekannt das sie das tun und z.B. direkt vor dem RAW eine Rauschunterdrücking implementieren.

Je nach Komprimierung des RAWs hat man auch nicht mehr so viel Spielraum wie bei unkomprimierten RAW.

Noch ein Zusatz zur DXOne, die Kamera ist in erster Linie für Apple Geräte entwickelt worden, kann auch ohne diese arbeiten aber nicht mit Android oder gar Windows Geräten kompatibel.
Von Sony gibt es eine ganze Reihe von solchen Zusatzkameras der Lens-Style-Serie für ihre Smartphones, von denen eine sogar über einen E-Mount mit APS-C Sensor und RAW-Bilder-Aufzeichnung verfügt. Diese Sony ist mit einem 16-50 ZoomZoom im Glossar erklärt sogar günstiger als die DXOne.
Wirklich erfolgreich scheint die Serie dieser kompakten Sonykamera aber auch nicht zu sein.



Antwort von WoWu:

Ich finde auch gerade das Resümee, das man mit RAW auf jeden Fall auf der sicheren Seite und zukunftsorientiert ist, grund falsch denn gerade weil Hersteller immer weiter auf Software ausweichen, ist der Anwender mehr und mehr auf diese Software angewiesen, die man in der Nachbearbeitung gar nicht substituieren kann, weil die Hersteller darin ihre Alleinstellungsmetkmale "verbergen".
Speziell, wenn es, wie bereits praktiziert, um z.B. FSE Auslesung geht.
Da ist der Rekonstruktionsprozess nachträglich gar nicht leistbar und RAW Signale völlig sinnlos.
Der verlinkte Artikel begrenzt daher die Sicht lediglich auf herkömmliche Verfahren, als würde in der Sensortechnologie alles beim Alten bleiben und berücksichtigt nicht, dass die Grenze bereits seit geraumer Zeit von den Herstellern überschritten worden ist und das Thema Sensor völlig neu gedacht wurde und der Patadogmenwechsel besteht in Wirklichkeit darin, dass dem Sensor immer weniger Gewicht zufällt und Bilder zunehmend aus visuellen Elementen zusammengesetzt werden, die nicht den bisherigen optischen Regeln (und damit einer Sensorperformanz) folgen.
Darin besteht der eigentliche Paradigmenwechsel, weniger im Sensorelement. Und dass sich Lichtempfindlichkeit der eigentlichen Sensorbasis nicht verändert hat, dürfte auch keine Überraschung sein, weil das chemisch/elektrische Basiselement sich seit 60 Jahren nicht verändert hat.
Woher sollte also eine bemerkenswerte Verbesserung kommen ?





Antwort von cantsin:

...was unter dem Strich bedeutet, dass es immer mehr "secret sauce" gibt, die in undokumentierte Algorithmen gegossen wird, und wir auf einen 'obsolescence'-GAU zusteuern, weil irgendwann einmal die benötigte Software nicht mehr gewartet wird. Dann kann man sogar dankbar dafür sein, wenn die Software als Firmware implementiert wird und die RAW-Aufzeichnung bereits kameraintern manipuliert.

Die Effekte sieht man ja heute schon, wenn man die Resultate proprietärer RAW-Konverter wie DxO Optics Pro mit denen von Open Source-Konvertern wie RawTherapee vergleicht. Mit DxO Optics Pro holt man aus demselben Material mindestens eine Blendestufe mehr Dynamik 'raus.



Antwort von mash_gh4:

Die Effekte sieht man ja heute schon, wenn man die Resultate proprietärer RAW-Konverter wie DxO Optics Pro mit denen von Open Source-Konvertern wie RawTherapee vergleicht. Mit DxO Optics Pro holt man aus demselben Material mindestens eine Blendestufe mehr Dynamik 'raus.

diese ansicht teile ich nicht. gerade in der raw entwicklung konnte man in den letzten jahren beobachten, wie sehr viel innovationen ihren weg von den akademischen veröffentlichungen schneller in die freien raw entwickler gefunden haben als in kommerzielle produkte. die tatsächliche qualität der freien mittel wird nur leider oft deutlich unterschätzt.

btw.: es gibt gerade wieder einen neuen release candidat von darktable. enthält wieder jede menge nützliche neuheiten. u.a. auch wieder ein paar ergänzend hinzugekommene features, um die dynamik möglichst optimal auszunützen. ;)



Antwort von iasi:

Ich finde auch gerade das Resümee, das man mit RAW auf jeden Fall auf der sicheren Seite und zukunftsorientiert ist, grund falsch denn gerade weil Hersteller immer weiter auf Software ausweichen, ist der Anwender mehr und mehr auf diese Software angewiesen, die man in der Nachbearbeitung gar nicht substituieren kann, weil die Hersteller darin ihre Alleinstellungsmetkmale "verbergen".

Es ist schlicht effizient.
Ein Hersteller hat die Kenntnis der Hardware und auch die Resourcen an einer weiteren Optimierung der Software für seine Kameras zu arbeiten.
Wer Raw dreht, kann von diesen Softwareverbesserungen profitieren - er kann immer die aktuellste Softwareversion auf seine Raw-Aufnahmen anwenden.



Antwort von WoWu:

Eben nicht denn die Ausleseverfahren werden mit zunehmender Tendez gar nicht mehr preisgegeben und weichen zum Teil erheblich von den Verfahren ab, die bisher üblich waren. Bei nicht regelmäßigen Verfahren hast Du z.B. gar keine chance für eine Bildrekonstruktion, sofern der Hersteller die Methodik nicht mitteilt .... und der Glaube daran, dass die Hersteller das tun, ist mehr als blauäugig.
Nicht umsonst ist das Resultat aus solcher mangelnden Kooperation ACES.
RAW ist langfristig in seiner ursprünglichen Ausformung, als reines Datenformat der Luminanzwerte des Sensors (im Bewegtbild) ein totes Format.
Die Bezeichnung wird vielleicht überleben, aber die nutzen ja schon heute viele Hersteller, ohne dass RAW drin steckt.




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update am 20.November 2018 - 19:03
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