Frage von chris80:Februar 2026
Hallo,
nach 1h recherchieren habe ich noch keine klare eindeutige ANtwort auf meine Frage bekommen, daher jetzt hier:
Ich habe hier ca. 500GB an alten DV Videodateien auf Platte liegen (verlustfrei übertragen von MiniDV Bändern). Ursprünglich waren das alte analage Aufnahmen aus Kinderzeiten (VHS-C o.ä.) - Schulaufführungen, Fussballturniere, Kindergeburtstage, die ich vor vielen Jahren auf MiniDV digitalisiert habe. Manches glaube iich auch direkt durch die MiniDV Kamera auf Notebook ohne Umweg über Band.
Die 500GB sind mir zu unhandlich, ich möchte das gerne langfristig platzsparend archivieren. Das meiste wird eh fast nie mehr angeschaut, daher sind kleinere Qualitätseinbußen ok. Schneiden werde ich das Zeugs nicht mehr. Die MiniDV Bänder behalte ich natürlich bis sie irgendwann auseinander fallen.
Meine Idee war nun ganz einfach, das in H264 oder H265 zu konvertieren. Das müsste doch bei meinen bescheidenen Ansprüchen ganz einfach step by step möglich sein?
Erste Tests mit VLC (weil kostenlos und einfach) sahen gut aus, mit Profil Video - H.264 + MP3 (MP4) - die Dateigröße nur noch ein Bruchteil, auf dem Notebook kein Unterschied zum Original zu erkennen. Bei genauerem Hinsehen bilde ich mir ein, bei Bewegungen Linien zu sehen. Nach kurzem Googlen habe ich das Video nochmal konvertiert mit "Deinterlacing" aktiviert, da bilde ich mir ein dass es besser ist. Oder kann das auch Nachteile haben? Bin Laie auf dem Gebiet.
Lange Rede kurzer SInn: Was wäre die Empfehlung, um diese DV Material platzsparend umzuwandeln? Wie beschrieben z.B. mit VLC? Dann mit welchen EInstellungen, das vorgegebene Profil - oder noch was manuell anpassen? Mit Deinterlacing?
Vielen Dank,
Chris
Antwort von cantsin:
Handbrake ist das Programm, das Du suchst (und für diesen Zweck besser geeignet ist als VLC). Damit geht Batch-Konvertierung problemlos.
Ich würde trotzdem die knapp 30 EUR für eine externe 500 GB-Festplatte ausgeben, um die DV-Daten zu archivieren. In 10-20 Jahren haben wir wahrscheinlich ganz andere Codecs, und dann will man die Neukonvertierung von den Originalen machen statt in zweiter Generation zu transkodieren.
Weiteres Argument: KI-Upscaling/-Bildverbesserung ist gerade für DV-Material ein ernstzunehmendes Thema und wird in den nächsten Jahren sicher dramatisch besser werden. Auch wenn Dein Auge keinen Unterschied zwischen den DV-Originalen und den h264/h265-Transkodierungen sieht, sind das für die Algorithmen sehr wohl signifikante Unterschiede, die sich dann in der Qualität des Upscalings (sichtbar) niederschlagen.
Antwort von Jott:
500 Gb sind heute ein Witz. Das IST platzsparend! Du willst dein Original-Material kaputtmachen, nur um ein paar Euro zu sparen? Du meine Güte.
Du kannst ja gerne experimentieren mit Dateiwandlungen, De-Interlacing und all diesen Dingen - aber behalte deine Originale.
Antwort von chris80:
Nein nicht um Geld zu sparen, sondern um mich nicht mehr darum kümemrn zu müssen 500GB hin und her zu schieben, zu sichern, auf neuen PC kopieren usw., und es generell einfach handlicher zu machen - ein 1GB AVI ist schneller auf ein USB Stick kopiert als 20GB, um es mal jemandem am TV zu zeigen.
Aber das war ja nicht meine Frage. Ich denke einfach, das ist analoges Material aus den 80ern/90ern, kann es da wirklich schlechter werden bei der Konvertierung in z.B. H264?
Danke trotzdem,
Chris
Antwort von chris80:
cantsin hat geschrieben:
Handbrake ist das Programm, das Du suchst (und für diesen Zweck besser geeignet ist als VLC). Damit geht Batch-Konvertierung problemlos.
Ich würde trotzdem die knapp 30 EUR für eine externe 500 GB-Festplatte ausgeben, um die DV-Daten zu archivieren. In 10-20 Jahren haben wir wahrscheinlich ganz andere Codecs, und dann will man die Neukonvertierung von den Originalen machen statt in zweiter Generation zu transkodieren.
Weiteres Argument: KI-Upscaling/-Bildverbesserung ist gerade für DV-Material ein ernstzunehmendes Thema und wird in den nächsten Jahren sicher dramatisch besser werden. Auch wenn Dein Auge keinen Unterschied zwischen den DV-Originalen und den h264/h265-Transkodierungen sieht, sind das für die Algorithmen sehr wohl signifikante Unterschiede, die sich dann in der Qualität des Upscalings (sichtbar) niederschlagen.
Danke für die hilfreiche Antwort. Handbrake schau ich mir an - einzeln zu konvertieren wäre aber auch kein Problem, es sind ca. 20-25 AVI Dateien. Was spricht sonst noch für Handbrake?
Bzgl. Einstellungen - sollte man Deinterlace aktivieren beim Umwandeln? Spricht was dagegen? Kommt es auf das Material an?
Danke,
Chris
Antwort von Jott:
Da dir wohl nicht klar ist, um was es bei De-Interlacing geht und dass du dich auch um die Verzerrung durch nicht-quadratische Pixel kümmern musst, noch mal der Rat, die DV-Files nicht zu löschen, nur weil sie Speicherplatz für 20 Euro belegen. Aber es ist dein Leben.
Antwort von chris80:
Echt erstaunlich, mal stellt eine rein technische Frage, wie man DV AVI Material am besten in z.B. H264 umwandelt - und bekommt dann Aussagen wie "aber das ist dein Leben" zu hören. Einfach Kopfschütteln.
Und trotzdem nochmal der Versuch, sachlich zu bleiben: Nein mir ist nicht wirklich klar, um was es bei De-Interlacing geht. Deswegen wende ich mich ja hier an Experten. Ich dachte halt einfach, DV nach H264 ist jetzt ja nichts außergewöhnliches und da wird es ne gute einfache Möglichkeit geben - gerine Qualitätsverluste egal.
Danke,
Chris
Antwort von TheBubble:
chris80 hat geschrieben:
Nein nicht um Geld zu sparen, sondern um mich nicht mehr darum kümemrn zu müssen 500GB hin und her zu schieben, zu sichern, auf neuen PC kopieren usw., und es generell einfach handlicher zu machen - ein 1GB AVI ist schneller auf ein USB Stick kopiert als 20GB, um es mal jemandem am TV zu zeigen.
Du kaufst Dir zwei verschiedene externe HDDs (möglichst keine SSDs, denn diese benötigen Strom, um einen gelegentlichen Refresh der Speicherzellen durchzuführen) die jeweils für alle Dateien ausreichend groß sind, d.h. ca. 1 TB und kopierst alles an Rohmaterial auf beide HDDs.
Das sollte handlich genug sein und auch kein ständiges Umkopieren erfordern, da man die Laufwerke an beliebige PCs anschließen kann.
Danach wandelst Du alles in H.264 AVC um. Dabei das Interlacing beibehalten, aber darauf achten, die richtige Halbbildreihenfolge vom DV-Material einzustellen (DV verwendet i.d.R. das untere Halbbild zuerst). Das Deinterlacing macht dann der Videoplayer/TV/usw. Du kannst optional auch noch eine weitere Variante mit 50 Vollbildern/s, per Software deinterlaced, anfertigen, das braucht aber letztlich mehr Speicherplatz.
Diese umgewandelten Dateien kopierst Du zusätzlich auf die beiden HDDs, Platz sollte hoffentlich noch genug da sein. Dieses Format (H.264) eignet sich besser zur Wiedergabe, da viele TVs den DV Codec nicht kennen.
Eine dieser HDDs benutzt Du, wenn Du an die Daten ran willst, z.B. um Dateien auf einen USB-Stick oder auf einen neuen Rechner zu kopieren. Die zweite HDD lagerst Du an einem anderen Ort, prüfst aber gelegentlich, ob sie noch funktioniert und alle Daten lesbar sind.
chris80 hat geschrieben:
Echt erstaunlich, mal stellt eine rein technische Frage, wie man DV AVI Material am besten in z.B. H264 umwandelt - und bekommt dann Aussagen wie "aber das ist dein Leben" zu hören. Einfach Kopfschütteln.
Vielleicht verstehst Du es nicht, aber der Rat von Jott war gut gemeint.
Antwort von Jott:
Ist mir klar, dass er’s nicht versteht. Es haben schon viel zu viele ihr visuelles Familienerbe versaut. Muss aber wohl so sein. Hand auf‘s Herz: wieviele der Checkboxen und Pulldowns in Handbrake und Konsorten verstehst du? Eben.
Mit etwas Energie kann man das alles nachlesen und sich drauf schaffen. Eher in Fachliteratur als in Foren. Grundlegend aufschreiben wird’s hier keiner, ist ein recht komplexes Thema, eher was für Medieningenieure als für Hobbyfilmer.
Aber wie gesagt: rumprobieren kannst du ja. Nur das mit dem Platz sparen versteht niemand.
Antwort von chris80:
Eigentlich wollte ich hier nur die technische Frage diskutieren, keine Diskussion über "Platz sparen". Das ist einfach nicht das Thema. Aber ja, ich werde wohl das Rohmaterial behalten. Ich habe u.a. ein 2x 4TB RAID1 NAS im Einsatz - mit dem Thema Backup etc. kenne ich mich durchaus aus. Ich habe auch noch ein weiteres Videoarchiv vor mir, das sind rund 1TB an DV AVI. Irgendwann wird der Balast einfach zuviel, z.B. wenn man die Daten in einer (nicht lokalen) Cloud speichern möchte. Aber nochmal, das ist doch gar nicht mein Anliegen und die Frage.
Die Frage ist ganz einfach: DV AVI, was ursprünglich mal analoges Material war, ohne viel Aufwand und Detailwissen in H264 oder H265 konvertieren, dabei geringe Qualitätsverluste in Kauf nehmen. Als Laie dachte ich, es gibt da sicherlich ne einfache Empfehlung bzgl. "best practice" Einstellungen, da dieser use-case doch relativ verbreitet sein dürfte.
Danke an TheBubble und cantsin für die hilfreichen sachlichen Antworten.
LG,
Chris
Antwort von rkunstmann:
Cantsins Tipp: Handbrake ist dann für den Zweck wirklich die beste Idee. Gute Qualität, recht schnelle Renderingzeit und auch Deinterlacefilter eingebaut. Für mal schnell was online verschicken auf jeden Fall die beste Wahl. Und ansonsten die Originale halt archivieren.
Antwort von gunman:
chris80 hat geschrieben:
Echt erstaunlich, mal stellt eine rein technische Frage, wie man DV AVI Material am besten in z.B. H264 umwandelt - und bekommt dann Aussagen wie "aber das ist dein Leben" zu hören. Einfach Kopfschütteln.
Und trotzdem nochmal der Versuch, sachlich zu bleiben: Nein mir ist nicht wirklich klar, um was es bei De-Interlacing geht. Deswegen wende ich mich ja hier an Experten. Ich dachte halt einfach, DV nach H264 ist jetzt ja nichts außergewöhnliches und da wird es ne gute einfache Möglichkeit geben - gerine Qualitätsverluste egal.
Danke,
Chris
Tut mir leid, aber Du scheinst des nicht verstehen zu wollen und bist beratungsresistent
Antwort von cantsin:
Das Problem ist prinzipiell dasselbe, als wenn man eine CD-Sammlung "platzsparend archiviert", indem man sie in 128kbit/s mp3 umwandelt. Wobei bei der Umwandlung von DV hinzukommt, dass da wegen Interlacing und nichtquadratischer Pixel das Material visuell umgeformt wird, wobei Deinterlacing auch interpretativ ins Bild eingreift (weil es keine allgemeine "saubere"/eindeutige und artefaktfreie Methode gibt, um interlaced nach progressive zu wandeln).
Eine Batch-Konvertierung mit Handbrake nach h264/h265 ist prima, um Dateien zu erhalten, die sich z.B. auf einen USB-Stick kopieren und auf einem Smart TV abspielen lassen.
Aber man kann heute schon sicher sagen, dass die jetzigen Methoden veraltet sind bzw. dem technischen Stand der 2000er/2010er Jahre entsprechen. Wir haben schon heute bessere Codecs wie z.B. AV1 (demnächst AV2) und mit KI-Technologie ganz klar bessere Methoden, um in der nahen Zukunft Deinterlacing, Upscaling und ggfs. auch Farb- und Bilddetailrekonstruktion und Rausrechnung von Artefakten besser hinzukriegen.
Es wird nur noch eine Weile dauern, bis die KI-Technik ausgereifter ist und die neueren Codecs auch in Smart TV-Hardware unterstützt werden.
Wenn man jetzt in h264/h265 "archiviert", macht man ähnliche Fehler wie Super 8-Filmer, die vor 15-20 Jahren ihr Filmmaterial auf DV "archiviert" haben.
Antwort von vaio:
Die Frage ist ganz einfach: DV AVI, was ursprünglich mal analoges Material war, ohne viel Aufwand und Detailwissen in H264 oder H265 konvertieren, dabei geringe Qualitätsverluste in Kauf nehmen.
Prinzipiell ist das bereits die 2. Generation. Deshalb würde ich das analoge Material zur Archivierung in einem Intermediate-Codec wandeln, quasi visuell verlustfrei. Davon dann jederzeit in einem zeitgemäßen Codes wandeln, bei optimaler Qualität und bester Gerätekompatibilität. Aktuell eben in H.265 (HEVC).
Aber ja, ich werde wohl das Rohmaterial behalten.
Bezüglich der DV-Kopien eine gute Idee, wenn die oben beschriebene Empfehlung nicht mehr möglich ist.
Als Laie dachte ich, es gibt da sicherlich ne einfache Empfehlung bzgl. "best practice" Einstellungen…
Lange Rede kurzer SInn: Was wäre die Empfehlung, um diese DV Material platzsparend umzuwandeln?
Mein Tool wäre Shutter Encoder. Gibt es quasi für alle Betriebssysteme, hat ein übersichtliches UI und ist einfach zu bedienen. Favorites und Batch gehen auch.
Antwort von cantsin:
vaio hat geschrieben:
Deshalb würde ich das analoge Material zur Archivierung in einem Intermediate-Codec wandeln, quasi visuell verlustfrei.
Ich schätze mal, dass der TO das nicht mehr hat, sondern dass dessen Überspielung auf DV bereits eine frühere Archivierung war...
Shutter Encoder und Handbrake sind übrigens beidesamt GUIs für ffmpeg, also zwei Wege, um (bei den entsprechenden Parametern) zum identischen Ziel zu kommen.
Antwort von vaio:
cantsin hat geschrieben:
…Shutter Encoder und Handbrake sind übrigens beidesamt GUIs für ffmpeg, also zwei Wege, um (bei den entsprechenden Parametern) zum identischen Ziel zu kommen.
Das ist mir bekannt. Dennoch ist Shutter Encoder einfacher zu bedienen und darum ging es mir (der TO gibt vor, dass er Laie ist).
Antwort von cantsin:
vaio hat geschrieben:
cantsin hat geschrieben:
…Shutter Encoder und Handbrake sind übrigens beidesamt GUIs für ffmpeg, also zwei Wege, um (bei den entsprechenden Parametern) zum identischen Ziel zu kommen.
Das ist mir bekannt. Dennoch ist Shutter Encoder einfacher zu bedienen und darum ging es mir (der TO gibt vor, dass er Laie ist).
Findest Du? IMO ist Shutter Encoder deutlich komplexer, weil er viel mehr ffmpeg-Funktionen zugänglich macht, darunter Dinge, die für die professionelle Postproduktion (Transcoding nach ProRes etc.) gedacht sind.
Während Handbrake eigentlich ein Ripper-Tool ist für Leute, die Spielfilme nach h264/h265 im mp4/mkv-Container umcodieren wollen.
Für DV-Quellmaterial kann man da einfach das mitgelieferte Preset "H.264 MKV 576p25" auswählen, alles in die Transcodier-Warteschlange schmeißen und ist somit mit wenigen Mausklicks am Ziel...
Antwort von Jott:
Ist man nicht. Das Preset hat die falsche Zielgröße (keine Entzerrung).
Und wieso Abspiel-Probleme anziehen mit MKV?
Jeder wie er mag.
Antwort von TomStg:
chris80 hat geschrieben:
Eigentlich wollte ich hier nur die technische Frage diskutieren, keine Diskussion über "Platz sparen". Das ist einfach nicht das Thema. Aber ja, ich werde wohl das Rohmaterial behalten. Ich habe u.a. ein 2x 4TB RAID1 NAS im Einsatz - mit dem Thema Backup etc. kenne ich mich durchaus aus. Ich habe auch noch ein weiteres Videoarchiv vor mir, das sind rund 1TB an DV AVI. Irgendwann wird der Balast einfach zuviel, z.B. wenn man die Daten in einer (nicht lokalen) Cloud speichern möchte. Aber nochmal, das ist doch gar nicht mein Anliegen und die Frage.
Ob Du Dich mit dem Thema Backup tatsächlich auskennst, lassen wir einfach mal dahingestellt. Aber ein Raid1 ist ganz sicher kein Ersatz für ein Backup.
Viel wichtiger ist aber, dass Du Dir im Klaren sein musst, dass es hier jede Menge interessierte Mitleser gibt, die mit dem jeweiligen Thema nicht vertraut sind. Deshalb wäre es sehr kontraproduktiv, wenn ein grundfalscher Workflow-Ansatz wie „Platz sparen beim Archivieren“ unwidersprochen stehen bliebe.
Antwort von cantsin:
Jott hat geschrieben:
Ist man nicht. Das Preset hat die falsche Zielgröße (keine Entzerrung).
Ist ja auch nicht nötig, wenn das Seitenverhältnis korrekt in den Metadaten gespeichert wird.
Antwort von Jott:
Good luck.
Für den Threadstarter:
4:3 muss zu 768 x 576 Pixel entzerrt werden
16:9 zu 1024 x 576
Weil heute quadratische Pixel angesagt sind. Ob dein Material 4:3 oder 16:9 ist, musst du selber wissen. Bei DV hatte beides im Original 720x576 Pixel. Das ist aber nur die Speicherung, zum Anschauen muss auf jeden Fall entzerrt werden.
Antwort von Bluboy:
1024 war vorgestern
Antwort von Jott:
Oh boy …
Antwort von Bluboy:
Jott hat geschrieben:
Oh boy …
https://www.slashcam.de/info/Verstaendn ... 62680.html
Antwort von Jott:
Nimm mal einen Taschenrechner zur Hand. Bei deinem Uralt-Link geht’s um was anderes.
Aber hey! So viele Möglichkeiten, Material zu versauen …
Antwort von vaio:
cantsin hat geschrieben:
vaio hat geschrieben:
Das ist mir bekannt. Dennoch ist Shutter Encoder einfacher zu bedienen und darum ging es mir (der TO gibt vor, dass er Laie ist).
Findest Du?
Ja, finde ich.
Ferner ist mein Posting eindeutig zu interpretieren, wenn mann der deutschen Sprache in Wort und Schrift mächtig ist.
vaio hat geschrieben:
Mein Tool wäre Shutter Encoder. Gibt es quasi für alle Betriebssysteme, hat ein übersichtliches UI und ist einfach zu bedienen. Favorites und Batch gehen auch.
Weder ein Vergleich zu einem anderen Tool (z.B. „Handbrake“), gar eine Bewertung dessen kann man meinen Posting entnehmen. Übrigens auch keinen Hinweis zu den Bibliotheken („ffmpeg“). Warum auch? Ich bin mir sicher, dass es dem TO nicht hilft und vermutlich auch nicht interessiert.
cantsin hat geschrieben:
Shutter Encoder und Handbrake sind übrigens beidesamt GUIs für ffmpeg, also zwei Wege, um (bei den entsprechenden Parametern) zum identischen Ziel zu kommen.
Ich denke auch nicht, dass du der Entwickler eines der angesprochenen Tools bist. Also halte einfach einmal den Ball flach und bewerte nicht, welches Tool für welchen Zweck primär genutzt wird. Dankeschön. :-)
Antwort von Darth Schneider:
Cantsin hält doch den Ball flach, er kennt scheinbar beide Tools und findet Handbreak einfach besser.
Ist doch Nix dabei.
Was der Jott schreibt würde ich aber schon auch beachten..;)
Ich persönlich mache mir das einfach, ich nutze für Mini DV einfach einen alten iMac mit Fire Wire auf dem alte Versionen von Final Cut und iMovie drauf sind.
Und wegen 500 Giga Speicherplatz sparen zu wollen, da würde ich gar nicht darüber nachdenken.
Antwort von vaio:
"Darth Schneider" hat geschrieben:
Cantsin hält doch den Ball flach, er kennt scheinbar beide Tools und findet Handbreak einfach besser.
Ist doch Nix dabei.
Was der Jott schreibt würde ich aber schon auch beachten..;)
Ich nutze für Mini DV einfach einen alten iMac mit Fire Wire auf dem alte Versionen von Final Cut und iMovie drauf ist…
Ich nehme das anders wahr. Ein TO stellt eine simple Frage und einige User - es sind i.d.R. immer die Selben - machen den Thread zu „ihrem Thread“. Dabei ist das alles keine Raketenwissenschaft. Ich wünsche einen schönen Sonntagabend.
Antwort von Darth Schneider:
Stimmt schon. Warum kompliziert wenn es einfach geht ?
Aber die haben halt andere beziehungsweise hohe Ansprüche…
Ich wünsch dir auch einen schönen Abend.
Antwort von cantsin:
vaio hat geschrieben:
cantsin hat geschrieben:
Findest Du?
Ja, finde ich.
Ferner ist mein Posting eindeutig zu interpretieren, wenn mann der deutschen Sprache in Wort und Schrift mächtig ist.
vaio hat geschrieben:
Mein Tool wäre Shutter Encoder. Gibt es quasi für alle Betriebssysteme, hat ein übersichtliches UI und ist einfach zu bedienen. Favorites und Batch gehen auch.
Weder ein Vergleich zu einem anderen Tool (z.B. „Handbrake“), gar eine Bewertung dessen kann man meinen Posting entnehmen. Übrigens auch keinen Hinweis zu den Bibliotheken („ffmpeg“). Warum auch? Ich bin mir sicher, dass es dem TO nicht hilft und vermutlich auch nicht interessiert.
cantsin hat geschrieben:
Shutter Encoder und Handbrake sind übrigens beidesamt GUIs für ffmpeg, also zwei Wege, um (bei den entsprechenden Parametern) zum identischen Ziel zu kommen.
Ich denke auch nicht, dass du der Entwickler eines der angesprochenen Tools bist. Also halte einfach einmal den Ball flach und bewerte nicht, welches Tool für welchen Zweck primär genutzt wird. Dankeschön. :-)
Um mal Deine Logik zu analysieren: Wenn Du etwas als Deine Meinung kennzeichnest, dann ist keine Diskussion mehr darüber erlaubt, weil es ja Deine persönliche Meinung ist und nur Du wissen kannst, was diese Meinung ist. Wenn jemand dazu nachfragt, fühlst Du Dich persönlich angegriffen, weil der Nachfrager das nicht respektiert.
Jede ergänzende sachliche Anmerkung (wie die nüchterne Feststellung, dass Handbrake und Shutter Encoder zwei GUIs für dieselbe Encoding-Software sind) siehst Du als Angriff auf Dich bzw. als Abwertung und Respektlosigkeit ggü. Deinem Beitrag und außerdem als Off-Topic in der Diskussion. Sowieso hat man solche Anmerkungen nicht zu machen, wenn man nicht Entwickler der Software ist, bzw. wirft damit ungehörige Bewertungen in die Diskussion.
Ich enthalte mich mal hier jedes Urteils und überlasse es anderen Foristen, das einzuordnen...
(Dass es hier in den Diskussionen nicht nur um den TO geht, sondern auch um alle, die mitlesen, und um allgemeinen Informations- und Erfahrungsaustausch...)
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Antwort von Gabriel_Natas:
vaio hat geschrieben:
Deshalb würde ich das analoge Material zur Archivierung in einem Intermediate-Codec wandeln,
chris80 hat geschrieben:
Aber das war ja nicht meine Frage. Ich denke einfach, das ist analoges Material aus den 80ern/90ern, kann es da wirklich schlechter werden bei der Konvertierung in z.B. H264?
Komisch, dass das noch nicht angemerkt wurde ... MiniDV-Aufnahmen sind keine analogen Aufnahmen, sondern bereits digitale Aufnahmen. DV-Dateien, wenn nicht bei der Aufnahme umgewandelt, sind JPEG-Einzeilbildfolgen mit Tonspur.
Die Aufnahmen sind dabei relativ leicht komprimiert (im Vergleich zu z.B. MPEG-2 Aufnahmen von DVD-Camcordern bzw. was dann auf DVDs abgespielt wird).
Das heißt, beste Qualität sind immer die MiniDV Original-Aufnahmen. Jede Konvertierung wird das erstmal theoretisch verschlechtern - die Frage ist, ob man es sehen kann. In der Praxis würde man z.B. keine Qualitätsverluste sehen, wenn man die 25mbit DV-Files in 25 mbit/s h.264 oder h.265 Dateien umwandelt, weil dann so viele Informationen abgespeichert sind, dass so gut wie nichts verloren geht.
Das einzige was dir übrig bleibt, ist ausprobieren:
Nimm eine Datei, wandel sie einmal in ein 25mbit/s h.264 or h.265 File um, in ein 12,5mbit/s file, in ein 5 mbit/s file, in ein 2mbit/s file und ein 1 mbit/s File und schau nach, ab wann du einen Qualitätsabfall siehst - am besten im Stillbild.
Auch "Deinterlacing" würde ich nicht machen, je nach Umwandlungsprogramm musst du die Halbbildreihenfolge richtig einstellen und als Ausgabeformat 50i wählen (wenn die Dateien in PAL und Interlaced aufgenommen wurden).
Ein Trick, um möglichst viele Informationen zu erhalten, wäre ein Upscaling:
MiniDV hat 720 × 576 (PAL-Modus), du speicherst dass dann als 1440x1152 (also 2x größer) ab und erhältst auf diese Art mehr Bildinformationen in der stärkeren Kompression.
Also, probier mal aus, das Video in 1440x1152 umzuwandeln, bei unterschiedlichen Bitraten (25, 12, 5, 2, 1 mbit/s) und siehe, ob dir die Qualität gefällt.
Der größte Drehregler ist dabei der CRF Value. Wenn du den auf 0 stellst, kriegst du gewaltig große Video-Dateien, weil dann keine Komprimierung stattfindet, du erhältst dann aber die bestmögliche Qualität für das Format.
Ich würde vermuten, dass irgendwo bei 2 bis 5 Mbit/s der Sweet-Spot sein wird.
Ansonsten, was schon gesagt wurde: Kauf dir noch eine externe Festplatte und pack dort die Originaldateien rauf, falls du in 5 oder 10 Jahren das ganze noch mal anders umkodieren willst, wenn bessere Video-Codecs zur Verfügung stehen.
Ansonsten sind MiniDV Bitraten jetzt nicht mehr so gewaltig groß. Heutige Videodateien aus Kameras sind in höchster Qualität meisten 200mbit/s groß, also vier mal größer als MiniDV-Dateien.
Antwort von cantsin:
Gabriel_Natas hat geschrieben:
vaio hat geschrieben:
Deshalb würde ich das analoge Material zur Archivierung in einem Intermediate-Codec wandeln,
chris80 hat geschrieben:
Aber das war ja nicht meine Frage. Ich denke einfach, das ist analoges Material aus den 80ern/90ern, kann es da wirklich schlechter werden bei der Konvertierung in z.B. H264?
Komisch, dass das noch nicht angemerkt wurde ... MiniDV-Aufnahmen sind keine analogen Aufnahmen, sondern bereits digitale Aufnahmen.
Es handelt sich wohl - wenn ich den TO richtig verstehe - um ursprünglich analoge (VHS? Beta? Super 8?) Aufnahmen, die in der Vergangenheit auf DV transferiert wurden (@chris80: "DV AVI, was ursprünglich mal analoges Material war") und jetzt nochmal transcodiert werden sollen.
Deshalb @vaio's Punkt, dass man im Optimalfall auf dieses analoge Originalmaterial zurückgreift, diese in einem Intermediate- bzw. hochqualitativen Codec digitalisiert und daraus erst Ansichtsdateien in platzsparendem h264/h265 erzeugt...
Allerdings, beim zweiten Lesen, könnte hier auch ein Missverständnis vorliegen: Dass der TO per Firewire gegrabbte avi-DV-Dateien hat, die natürlich ursprünglich von Bändern stammen und die er deshalb für "ursprünglich mal analoges Material" hält. Aber dann könnte es nicht aus den 80er/90er Jahren stammen, denn MiniDV gab es erst seit 1995....
Antwort von Darth Schneider:
In dem Fall unbedingt auf die Originalbänder zurück greifen, digitalisieren/in h264 wandeln.
Sonst bleibt von der eh schlechten Qualität gar nix mehr übrig.
Oder wenn nicht möglich, dann würde ich gar nix mehr wandeln, nur kopieren.
Antwort von Bluboy:
Erste Tests mit VLC (weil kostenlos und einfach) sahen gut aus, mit Profil Video - H.264 + MP3 (MP4) - #
#Vielleicht gibts auch ein Profil mit H264 + AAC
Antwort von beiti:
chris80 hat geschrieben:
Ursprünglich waren das alte analage Aufnahmen aus Kinderzeiten (VHS-C o.ä.) - Schulaufführungen, Fussballturniere, Kindergeburtstage, die ich vor vielen Jahren auf MiniDV digitalisiert habe. Manches glaube iich auch direkt durch die MiniDV Kamera auf Notebook ohne Umweg über Band.
chris80 hat geschrieben:
Ich denke einfach, das ist analoges Material aus den 80ern/90ern, kann es da wirklich schlechter werden bei der Konvertierung in z.B. H264? Ja, kann es.
Wenn man analoges SD-Video von Quellen wie VHS-C vergleicht mit gutem digitalem SD-Video (z. B. original aufgenommenes DV), sieht Letzteres natürlich um Längen besser aus. Da könnte man auf die Idee kommen, eine mittelprächtige Kompression müsste bei weitem gut genug für das Digitalisieren von analogem Video sein. Doch ganz so einfach ist es nicht. Denn analog und digital sind sehr unterschiedliche Verfahren und lassen sich nicht nahtlos ineinander überführen.
Analoges Video bedeutet: Man hat eine festgelegte Anzahl von Bildzeilen (also eine feste Vertikalauflösung), aber die Horizontalauflösung basiert auf analoger Signalverarbeitung und kennt daher kein festes Raster. Da gibt es sozusagen Details, die "zwischen den üblichen Rasterpunkten" liegen. Um in der Horizontalen wirklich keine Verluste zu erleiden, müsste man sie eigentlich mit einer deutlich höheren Auflösung digitalisieren (was in der Praxis natürlich niemand tut). Auf jeden Fall sollte man die Horizontalauflösung nicht noch durch zu starke Kompression weiter reduzieren.
Außerdem leidet analoges Video an zusätzlichen Unregelmäßigkeiten (Farbversatz, Jitter, Rauschen etc.) die eine Menge zusätzlicher feiner "Bewegungen" mit sich bringen und sich damit nur erschwert komprimieren lassen, ohne die (eh schon schlechte) Bildqualität weiter zu reduzieren.
Unterm Strich heißt das: Man kann digitalisiertes analoges Video nie so gut und effektiv komprimieren wie digital aufgenommenes Video.
Antwort von vaio:
cantsin hat geschrieben:
Um mal Deine Logik zu analysieren: Wenn Du etwas als Deine Meinung kennzeichnest, dann ist keine Diskussion mehr darüber erlaubt, weil es ja Deine persönliche Meinung ist und nur Du wissen kannst, was diese Meinung ist. Wenn jemand dazu nachfragt, fühlst Du Dich persönlich angegriffen, weil der Nachfrager das nicht respektiert.
Hallo cantsin, genau das ist der Punkt. Es geht nicht um meine oder deine Meinung, es geht um die Frage (das Anliegen) des TO.
Diesen habe ich einen Tipp gegeben, basierend meiner persönlichen Erfahrung. Nicht mehr und auch nicht weniger.
Weiterhin fühle ich mich nicht angegriffen, vielmehr habe ich auf deine Postings eindeutig geantwortet. Was ich übrigens nicht müsste, zumal meine Lebenszeit begrenzt ist und ich mir die Freiheit nehme, was wichtig und was weniger wichtig für mich ist. Rate einmal wozu dein Posting in diesem Thread gehört?
Deshalb auch erst jetzt mein Posting. :-)
Du kennst bestimmt die Begrifflichkeit „Wer fragt der führt“.
cantsin hat geschrieben:
Findest Du?
Find ich schwierig, da du für mich in diesem Thread nur ein „Dritter“ bist. Nicht der TO.
Ich könnte deine recht provokant gestellte Frage ignorieren. Stattdessen habe ich geantwortet. Das ist erstmal wertschätzend.
Nur hat dir mein ursprüngliches Antwort-Posting nicht gefallen. Für dich scheint das eine Diskussion wert zu sein. Sorry, da bin ich raus. Hab einen guten Donnerstag.
Antwort von cantsin:
vaio hat geschrieben:
cantsin hat geschrieben:
Findest Du?
Find ich schwierig, da du für mich in diesem Thread nur ein „Dritter“ bist. Nicht der TO.
Ich könnte deine recht provokant gestellte Frage ignorieren.
Wer in einer Diskussion auf einem Netzforum die lockere Gegenfrage "findest Du?" provokant findet... Da wundere ich mich, dass Du Dich nicht auch darüber beschwerst, dass man Dich hier nicht siezst.
Antwort von Jott:
Zum Glück kann man wenigstens erbauliche Threads wie diesen platzsparend archivieren.