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Color Correction - Wie arbeitet man ohne clips?



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Frage von gericool:


Hallo,

Ich schneide aktuell in Premiere, mache Texte/Intro usw. aber in After Effects.

Nun will ich in die Color Correction einsteigen und sehe es als Nachteil, dass mein Video in After Effects nicht mehr aus einzelnen clips besteht sondern nur aus einer langen Spur.

Während ich in Premiere unterschiedliche Farbkorrekturen auf die einzelnen clips anwenden kann, muss ich in After Effects die Szenenwechsel also erst suchen und dann mit Keyframes arbeiten!? Sehe ich das richtig?

Wenn dem so ist, dann sehe ich das doch als Mehraufwand keine clips mehr zu haben wenn ich in AE bin. Sind die erweiterten Color Correction Funktionen in AE diesen Aufwand wert?

Würde mich freuen wenn mich kurz jemand dazu aufklären könnte :)



Antwort von Axel:

Normalerweise öffnest du eine Sequenz, die du in Premiere geschnitten hast, in AAE als Dingenskirchen.pprj (oder so, war schon lange nicht mehr in Premiere). Das heißt, du sicherst das Projekt und öffnest es so, wie es ist, in AAE. Dort zeigt sich dir ein grausames Bild, das an die Pyramide von Chichén Itzá erinnert, nur in der Regel mit mehr Stufen. Jeder Clip ist eine Ebene. Aber zumindest sind es einzelne Clips.

Das ist natürlich völlig hirnrissig. AAE ist kein ausgewiesenes Gradingprogramm. Die Tools darin sind blöd zu bedienen, für Coloristen zu unintuitiv, und das altertümliche GUI ist ein Graus.

Benutze Speedgrade (keine Erfahrung damit) oder gleich das beliebteste (und kostenlose) CC-Programm Resolve Lite. Dort hast du deine Clips in einer Timeline. Du brauchst keine Effekte zu "laden", sondern alle Effekte umzingeln, auf deine Befehle wartend, das kleine Vorschaubild. Für die Vollbildausgabe auf zweitem oder drittem Monitor brauchst du natürlich eine BM-Karte, aber die gibt's in günstig ("Mini Monitor").



Antwort von gericool:

Dort zeigt sich dir ein grausames Bild, das an die Pyramide von Chichén Itzá erinnert, nur in der Regel mit mehr Stufen. Jeder Clip ist eine Ebene. Aber zumindest sind es einzelne Clips.

So kenne ich das nicht, ich ziehe das Premiere Projekt in AE rüber (dynamic link) und habe in AE dann eine lange Wurst.

Bevor ich zu Premiere gekommen bin habe ich nur in AE "geschnitten" und mir selbst solche "payramiden" erzeugt. Das war natürlich nicht die Beste lösung und das Schneiden in Premiere finde ich nun sehr gut.

Ich werde mir also mal Resolve Lite ansehen, vielen Dank für den Tipp!

Aber ansonsten macht man das in AE mit keyframes oder?! Alle tutorials die ich finde zeigen die Color Correction an einem einzigen Bild, oder maximal an einer Szene. Ich hab aber eben über hundert Szenen die teilweise unterschiedliche Beleuchtungen haben und unterschiedliche FarbkorrekturFarbkorrektur im Glossar erklärt benötigen.





Antwort von srone:

Alle tutorials die ich finde zeigen die Color Correction an einem einzigen Bild, oder maximal an einer Szene. Ich hab aber eben über hundert Szenen die teilweise unterschiedliche Beleuchtungen haben und unterschiedliche FarbkorrekturFarbkorrektur im Glossar erklärt benötigen.



tutorial anschauen, primäre farbkorrektur in premiere machen. und wenn es dann an den look (sekundär) geht, reicht auch ein file via dl in ae.

lg

srone



Antwort von gericool:

Alles klar, diese Waveforms kenn ich schon von Color Finesse, wo ich sowas in Premiere finde erschließt sich mir hoffentlich nachdem ich das Video angesehn habe. Dann mach ich das also gleich in Premiere und denn look dann gegebenenfalls in AE, sehr gut.

Vielen Dank!



Antwort von Axel:

Wie gesagt, es ist in AAE wie Fallschirmspringen mit einem Leichensack. Aber wenn du AAE gewohnt bist und magst, hier ein kurzer Überblick:

... öffnet alle Clips als Liste im Projektfenster von AAE. Unten ein Kompositionsicon. Ein Doppelklick darauf öffnet diese holperige Timeline:

EDIT: Ah, hab gesehen, Color Finesse kanntest du auch!

Wie auch immer, wenn du für eine Stunde jemanden hättest, der dir die Basics von Resolve zeigst, bräuchtest du anschließend für hundert Clips vielleicht noch zwei Stunden (Erklärung: Grades sichern und Clipgruppierung nutzen!). Vergleich das mit der elenden Klickerei in Premiere, um die ganzen seit zwanzig Jahren erduldeten Aufklapp-Dreiecke zu öffnen und mit pieseligen Miniinstrumenten Regler zu verschieben. Deine realistische Einschätzung, wie lange das dauert?



Antwort von srone:

Vergleich das mit der elenden Klickerei in Premiere, um die ganzen seit zwanzig Jahren erduldeten Aufklapp-Dreiecke zu öffnen und mit pieseligen Miniinstrumenten Regler zu verschieben. Deine realistische Einschätzung, wie lange das dauert?

irgendwie auch eine frage der monitorfläche und des personalen workflows, da lässt sich viel vereinfachen, was aber zugegebenerweise, organisation und disziplin fordert.

lg

srone



Antwort von klusterdegenerierung:

Hallo,

Ich schneide aktuell in Premiere, mache Texte/Intro usw. aber in After Effects.

Nun will ich in die Color Correction einsteigen und sehe es als Nachteil, dass mein Video in After Effects nicht mehr aus einzelnen clips besteht sondern nur aus einer langen Spur.

Während ich in Premiere unterschiedliche Farbkorrekturen auf die einzelnen clips anwenden kann, muss ich in After Effects die Szenenwechsel also erst suchen und dann mit Keyframes arbeiten!? Sehe ich das richtig?

Wenn dem so ist, dann sehe ich das doch als Mehraufwand keine clips mehr zu haben wenn ich in AE bin. Sind die erweiterten Color Correction Funktionen in AE diesen Aufwand wert?

Würde mich freuen wenn mich kurz jemand dazu aufklären könnte :)

Hallo,
sorry mal ne doofe Frage, aber warum machst Du es denn nicht genau andersrum?

Du kannst doch bestimmt so sachen wie intro und Text etc. ausserhalb Deines projektes machen und packst es dann in Deine PP Timeline.

Ansonsten, falls Du den Kontext zum erstellen dieser Dinge brauchst, machst Du erst Dein Schnitt und Grading, speicherst das ab und machst Dir eine Kopie davon, diese packst Du dir dann in AE um die fehlenden Dinge zu erstellen, speicherst das Kopie Projekt damit ab und ziehst Dir dan die fehlenden Dinge in Dein original Projekt.

Und zu Not um noch mehr Stress zu entgehen, renderst Du die Sachen solo erst mal als Video und packst es Dir in Dein PP Projekt!



Antwort von gericool:

Das Tutorial das srone oben gepostet hat war sehr lehrreich.

Ich hab mich nun entschlossen die ganze FarbkorrekturFarbkorrektur im Glossar erklärt in Premiere zu machen und zwar mit der "schnellen Farbkorrektur" und gegebenenfalls die "RGB Farbkorrektur". Wellenform und Vektorbereich kann man sich hier auch schön anzeigen lassen. Wahrscheinlich werd ich hauptsächlich nur den WeißabgleichWeißabgleich im Glossar erklärt setzen, alles andere überfordert mich am Anfang wohl :D

Vielen Dank für eure Tipps :)



Antwort von gericool:

Ich hätt mal wieder ein Problem...

Ich hab die Import Funktion ausprobiert, die mir Alex oben gezeigt hat. Also ein Premiere Projekt in Ae importieren, sodass die clips in Ae als Ebenen dargestellt werden.

In Premiere startet meine timeline mit den 2 clips "timelapse 1" und "timelapse 2".

Öffne ich dieses Projekt nun in AE werden alle Clips wie gewollt als Ebenen angezeigt. Auch sind die ersten 2 Ebenen wieder "timelapse 1" und "timelapse 2". ABER hier sind plötzlich timelapse 1 und 2 gleich, man könnte also sagen timelapse 2 fehlt und stattdessen ist timelapse 1 einfach doppelt. Die Namen stimmen aber....???

Die restlichen ~30 clips sind alle da und auch so wie sie sein sollten?!

Kann sich das jemand erklären?




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