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Blender 2.73 u.a. mit verbesserter 2D-Animation



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Newsmeldung von slashCAM:


Mit dem gerade vollzogenen Versionssprung auf 2


Hier geht es zur Newsmeldung mit Link und Bildern auf den slashCAM Magazin-Seiten:
Blender 2.73 u.a. mit verbesserter 2D-Animation




Antwort von Drushba:

Das Problem bei Blender ist nicht der Funktionsumfang, der ja recht hoch ist, sondern die nerdige GUI, die einfach keinen Spaß macht. Cinema 4d ist in meinen Augen viel innovativer und intuitiver, die Funktionen sind schneller auffindbar und etwas "stylischer" angerichtet - es ist einfach angenehmer, damit etwas zu machen. Blender blockt intern sämtliche Diskussionen ab, die auf eine nutzerfreundliche Revision der GUI abzielen, tonangebend bei diesen Abblock-Diskussionen sind Nerds, die die GUI und Menüverschachtelung derart verinnerlicht haben, daß sie sich vermutlich auch Elektroschaltkreisabbildungen auf Acryl ins Wohnzimmer hängen. Für einen Gelegenheitsuser wie mich macht Blender einfach keinen Spaß. Cinema 4D sehr wohl. Das alles könnte anders sein, drum sprech ichs aus: Nerds, ihr nervt!



Antwort von Abercrombie:

Blender blockt intern sämtliche Diskussionen ab, die auf eine nutzerfreundliche Revision der GUI abzielen, tonangebend bei diesen Abblock-Diskussionen sind Nerds, die die GUI und Menüverschachtelung derart verinnerlicht haben, daß sie sich vermutlich auch Elektroschaltkreisabbildungen auf Acryl ins Wohnzimmer hängen.
Das ist definitiv nicht wahr.
Bei jedem UI-Wechsel einer Software gibt es die alten und die neuen Nutzer, die beide ihre berechtigte Meinung haben. Aber intern abgeblockt wird bei Blender nichts. Alle Diskussionen der Entwickler finden öffentlich auf den Mailinglisten statt und können von jedem eingesehen werden. Zudem könntest du dich auch an der Diskussion beteiligen, wenn dir daran gelegen wäre.

http://www.blender.org/press/18-anticip ... s-of-2015/
http://blenderartists.org/forum/showthr ... Discussion
http://lists.blender.org/mailman/listinfo/





Antwort von DTEurope:

stimme Abercrombie voll zu.

In Blender arbeitet man sich nicht in 5 Minuten ein, das ist wohl richtig.
In Blender kannst Du Deine GUI übrigens so aufbauen wir es Dir am besten gefällt. Dabei ist es völlig egal ob Fenster anders angeordnet werden, neue Fenster hinzugefügt werden oder auch farblich auf Deinen Geschmack angepasst werden sollen. Du kannst in Blender alles selber ändern.
Wenn Dir also etwas nicht gefällt, dann liegt es eher an Dir.

Bye the way: Cinema4D hat nicht mal ansatzweise den Funktionsumfang von Blender.



Antwort von Drushba:

Nun, ich hab meine Meinung bei Blender gepostet und klar gesagt, daß ich Gelegenheitsuser bin. Das war ein Fehler;-)
Habe auch mal versucht auf einem Festival mit Blenderleuten ins Gespräch zu kommen. Das lief nach dem Motto "Ja, da bist Du nicht der einzige, ist aber eine lange Debatte, ausserdem ist Blender doch auch schön wie es jetzt ist." Habs ja verstanden, liegt an mir, nicht an Blender. Bin zu blöd für und muß damit leben...;-) Das hübscher anzusehende Cinema 4d reicht mir übrigens völlig aus. Leider viel zu teuer für den gelegentlichen Hausgebrauch.



Antwort von Abercrombie:

Jetzt stell dich mal nicht so an. Du hast gesagt, "Blender blockt intern sämtliche Diskussionen ab". Dem habe ich widersprochen und es mit Links unterlegt.

Hier z.B. ein Zitat von blender.org:
Blender suffers from an old disease – the Button Panelitis… which is a contagious plague all the bigger 3d software suites suffer from. Attempts to menufy, tabbify, iconify, and shortcuttify this has only helped to keep the disease within (nearly) acceptable limits.

Ich sage selber, dass Blender nicht in wenigen Tagen zu erlernen ist – auch ich bin fern davon es auch nur zu einem fünftel zu verstehen – und dass das InterfaceInterface im Glossar erklärt an mancher Stelle nicht für den Schnelleinstieg geschaffen wurde. Aber es ist wohl strukturiert und über diverse Tutorials auch alles erklärt. Mein Ausflug nach Maya vor sechs oder sieben Jahren zeigte mir übrigens, dass es kein einzigartiges Problem ist.



Antwort von Drushba:

Naja, Maya ist natürlich der Hammer an Komplexizität. Aber wenigstens schön. Vergleich doch mal die GUI mit Blender:
http://www.itsartmag.com/features/maya- ... -features/

Mir würde das ad hoc einfach mehr Spaß machen. Ich ziehe den Edius meist auch Avid vor aus ähnlichen Gründen - sieht einfach lockerer aus (und ist es dann auch;-). Bei Blender kommt eben auch dazu, daß es wirklich gar nicht intuitiv ist.



Antwort von Abercrombie:

Es ist völlig okay, dass du Gelegenheitsnutzer bist und eher auf bunte Interfaces mit wenig Knöpfen stehst. Bei Software, die ich privat nutze sehe ich das mit unter ähnlich. Aber Blender wird nicht primär für Privatleute entwickelt.

Und um es noch einmal zu wiederholen (und dann bin ich auch raus hier): Die Blender-Entwickler blockieren keine UI-Diskussion. So steht es aber in deinem ersten Posting und später unterlegst du die Aussage mit einem "Posting bei Blender" und einer "Festival"-Erfahrung.



Antwort von Drushba:

Abercombie, in den Blenderforen geht es meiner eigenen Erfahrung nach so zu wie in unserem Thread: "Ja, Blender ist nichts für Euch Klickibuntiliebhaber, Blender ist was für echte Profis. Lasst uns endlich in Ruhe und geht mit Glasperlen spielen." Letzteres mach ich sehr gerne, beruflich wie privat. Als Beispiel habe ich Edius angeführt. Aber lass uns nicht streiten, Blender bleibt eben wie es ist;-)



Antwort von Abercrombie:

So wie bei deiner ersten These kann ich auch hier nur widersprechen: Es wird meist sehr ausführlich geantwortet und sehr konstruktiv kritisiert, wenn man etwas von sich zeigt. Ich finde es ist ein Unding zuerst die Entwickler und dann die Community zu verunglimpfen, dir seit Jahren eine wunderbare Arbeit machen, ein mächtiges Werkzeug kostenlos zur Verfügung stellen und sehr schnell auf Bugs und die Wünsche der Nutzer eingehen.



Antwort von sgywalka:

Und des war jetzt was?

Fernseher einschalten, 20 sec glotzen, Fernseher ausschalten, abstauben?

Wenn man(n) sich mit etwas nicht beschäftigen will, dann is des halt so.
es dafür zu verdammen is..ja.
Blender drückt still und leise auf die Grossen-und des ist gut.
Und es hat sich von " 3ter gang is im Kofferraum und der is im Auto vom
Nachbar, der grad in Spanien is.." zu einer relativ schnell zu erlernenden
GUI entwickelt. Und KOST IMMER NOCH NULL EURO.!

Aber herlich was profi is was net und so weiter... so lächerlich...

und deswegen ja auch KAMERA.

EINSCHALTKNOPF
RECORDBUTTON

genial oder?
wenn man(n) nicht will will man nicht, und die meisten hier wollen gar nix.
Jede Teppichkante ist schon ein 3000 -Tausender.
man stell scih vor du müsttes mit 40 oder 50 von denen eine Filmprojekt
machen. zerscht mal 120 Wochen diskussion warum ES NET GEHT, wer ein Arsch is und so weiter...
dann wird da nie was.

sag ich ROT sagt er BLAU sag ich BLAU sagt er ROT!!!

oder orte ich schwer verwöhnt als stille Basis?

rechtschreibfählersuche los hol das stöckchen



Antwort von kundesbanzler:

Es ist völlig okay, dass du Gelegenheitsnutzer bist und eher auf bunte Interfaces mit wenig Knöpfen stehst. Bei Software, die ich privat nutze sehe ich das mit unter ähnlich. Aber Blender wird nicht primär für Privatleute entwickelt.
Dann finde ich es allerdings merkwürdig, dass es noch keinerlei wirklich hochwertige Ergebnisse von Blender zu sehen gab. Elephant's Dream war ganz ansehnlich, aber auch nicht mehr, Tears of Steal ziemlicher Mist.

Vielleicht wäre es der bessere Weg, erstmal die ganzen genügsamen Nutzer abzuholen und sich auf dieser Basis weiterzuentwickeln, anstatt umgekehrt. Grundsätzlich ist es fragwürdig, zwanghaft den maximalen Funktionsumfang in seinem 3d-Paket haben zu wollen, nicht umsonst werden auf einer Show mal schnell 3-5 unterschiedliche Benutzt, die gegenseitig ihre Einschränkungen ergänzen.



Antwort von gekkonier:

Du hast keine Ahnung. Ehrlich.



Antwort von kundesbanzler:

Der Schuh hat keine Tarnung. Beschwerlich.



Antwort von CameraRick:

Auf wenn ich die These, es gäbe nichts ansehnliches aus Blender, nicht direkt unterstütze gebe ich kundesbanzlers Aussage schon recht.

Eine Software, die alles können will, scheitert nicht selten an sich selbst. Jetzt mit 'der hat keine Ahnung' zu kommen weil man es anders sieht ist aber auch heikel, wenn man nicht in normalen Produktionen steckt, die eben beschriebene Abläufe mit mehreren Softwares nutzt



Antwort von kundesbanzler:

Auf wenn ich die These, es gäbe nichts ansehnliches aus Blender, nicht direkt unterstütze gebe ich kundesbanzlers Aussage schon recht.
Das habe ich so nicht gesagt, im Gegenteil meinte ich wortwörtlich, Elephant's Dream sei ansehnlich.

Nur finde ich, dass "ansehnlich" nicht reicht, um das auch hier gezeigte "Wir sind Profisoftware und so umfangreich in den Funktionen, geh mal weg mit deinen Interfacewünschen"-Gehabe zu rechtfertigen. Zb. hätte ich gern mal ein Beispiel, was die ach so deutliche Überlegenheit gegenüber C4D demonstriert.

ps:
Die Kuh hat keine Warnung. Entbehrlich.



Antwort von mediaDS:

@Drushba

Dein Vergleich stinkt. Du vergleichst Äpfel mit Birnen. Hätte C4D den gleichen Funktionsumfang wie Blender, sähe C4D auch nicht anders aus. Ich kenne C4D, finde es aber von der GUI her besch... Bin dann auf Blender gewechselt und fand auch die GUI bis vor einem Jahr oder so unbenutzbar. Erst mit den neueren Versionen wurde die GUI besser und ist jetzt wirklich gut benutzbar. Man muss aber auch wollen und die Bedienung lernen. Mal eben kurz damit was machen geht, wie bei jeder komplexen Software, meist in die Hose.

Nach einer Woche mit Blender hatte ich übrigens meine erste Logo-Animation fertig und auch nach einem halben Jahr "Blender lernen" bin ich immer noch Anfänger.

@kundesbanzler

Du hast wirklich keine Ahnung - nur dumme Sprüche. Sehe dich mal im Internet um, da findest du viele gute Ergebnisse, die mit Blender erzeugt wurden.



Antwort von kundesbanzler:

@kundesbanzler

Du hast wirklich keine Ahnung - nur dumme Sprüche. Sehe dich mal im Internet um, da findest du viele gute Ergebnisse, die mit Blender erzeugt wurden.
Von "gut" hat jeder eine andere Vorstellung. Anscheinend endet euer Maßstab da, wo meiner nichtmal angefangen hat.

Cartoonige Renderings mit bisschen Fur drauf, geleeartige Fluids durch künstliche Umgebung gejagt, Logos von A nach B geschoben. Meinetwegen "ansehnlich", aber auch nicht mehr. Und darüber hinaus nichts, was in C4D nicht auch möglich wäre.

Wobei ich micht nicht zum Anwalt von C4D gegen Blender machen will. Die haben sicher beide ihre berechtigte Nische und sind sich von den Ergebnissen letztlich erstaunlich ähnlich.



Antwort von gekkonier:

Ich verwende verschiedene 3D Softwarepakete, momentan hauptsächlich MODO, Blender und 3D-Coat. Vor Jahren benutzte ich noch Max und XSI an 3D Software. Das nur vorab.

Gibt es kaum ernstzunehmende Projekte, die ohne mehrerer unterschiedlicher Software zu bewerkstelligen wäre, das ist doch klar, oder nicht? Schonmal probiert top Wassersims in Cinema4D zu erstellen? Gibt ein PluginPlugin im Glossar erklärt dafür, heisst Realflow. Oder Houdini. Oder wenns nichts aufregendes ist tuts eben auch Blender!

Es gibt Bestrebungen das Standardinterface und die Standardshortcuts so zu verändern, dass sogar lernresistente Nichtschecker damit umgehen lernen. Du kannst das InterfaceInterface im Glossar erklärt und die Shortcuts anpassen. Du musst nicht mit den Standardsettings leben. Ich verstehe ehrlich gesagt nicht wie dieser alltägliche Bullshit diesbezüglich noch immer ein Thema ist? Ab einer gewissen Komplexität von Software kommt man halt ohne Anpassungen und vor allem Lernen in keiner Software schnell ans Ziel, oder nicht?

Die Modellingtools sind durchaus gleichwertig mit z.B. MODO welches in allen Kreisen sehr hoch dafür gelobt wird (was die Geschwindigkeit und Features betrifft). MeshFusion gibts halt nicht für Blender, aber mei, who cares, wenn man nicht versucht krampfhaft alles in einer Software zu machen? In MODO klickst dir halt eine Sehnenscheidenentzündung, und in Blender musst du dir halt mehr merken können als ein Vorschüler. Shortcuts z.B. Und wenn man nach einer Woche Studium noch immer Probleme mit denen hat, hat man wohl irgenwo eine Blockade aufgebaut aus Lernschwäche und Vorurteilen.

Das Rigging und Animationssystem von Blender ist ausserordentlich gut, ich finde es wesentlich logischer und einfacher zu erlernen als z.B. von MODO.

Der Cycles Renderer ist mit dem Nodesystem äusserst mächtig, wenn auch die Geschwindigkeit etwas langsam ist bis auch z.B. Refraktionen mit Dispersionen im Motionblur sauber werden (Manchmal schauts einfach besser aus wenn man Moblur im Renderer generiert als in der Post). Aber diese oder andere Probleme haben andere Renderer auch. Wenn man wirklich auf Renderspeed wert legt sollte kann man sich vielleicht auch mal andere Renderer reinziehen, z.B. VRay, Octane, Thea, usw.

Das was mich an Blender allerdings stört ist, dass es keine ordentliche Lighting Lösung gibt. Ich hoffe ja noch immer insgeheim dass irgendwann HDR Light Studio als PluginPlugin im Glossar erklärt für Blender kommt, um Productshots _schneller_ direkt in Blender ausleuchten zu können. Noch lieber wäre es, wenn etwas Vergleichbares mit dabei wäre, die Geschwindigkeit und Qualität mit der man da ein solides Environment rausholt ist einfach unglaublich.

Warum sollte die Software scheitern, weil sie viel kann? Für eine zwanzig Jahre alte Software, die prinzipiell aus einer Gameengine entstanden ist und schon mehrere Rewrites in allen Bereichen hinter sich hat, an der aktiv entwickelt wird, die nix kostet, für die es in allen Bereichen der Software exzellente, sogar deutsche, Tutorien gibt, die nichtmal 100MB Platz verbraucht, die einen production ready renderer hat schaut das Ding doch nicht schlecht aus?

Die Reime gefallen mir, sehr kreativ...



Antwort von Abercrombie:


Cartoonige Renderings mit bisschen Fur drauf, geleeartige Fluids durch künstliche Umgebung gejagt, Logos von A nach B geschoben. Meinetwegen "ansehnlich", aber auch nicht mehr. Und darüber hinaus nichts, was in C4D nicht auch möglich wäre.
Blender hat einfach noch keine Artists, die mit großen Budgets arbeiten. Das sehe ich auch und dieser fehlende Katalysator ist natürlich auch ein Manko an Blender. Aber es kommen immer mehr:
http://www.reynantemartinez.com/top-ble ... tists.html
Andrew Price macht zum Beispiel sehr gute Tutorials und daraus werden wieder neue Leute geboren.



Antwort von kundesbanzler:

Gibt es kaum ernstzunehmende Projekte, die ohne mehrerer unterschiedlicher Software zu bewerkstelligen wäre, das ist doch klar, oder nicht? Schonmal probiert top Wassersims in Cinema4D zu erstellen? Gibt ein PluginPlugin im Glossar erklärt dafür, heisst Realflow. Oder Houdini. Oder wenns nichts aufregendes ist tuts eben auch Blender!
--->
nicht umsonst werden auf einer Show mal schnell 3-5 unterschiedliche Benutzt, die gegenseitig ihre Einschränkungen ergänzen.

Blender hat einfach noch keine Artists, die mit großen Budgets arbeiten. Das sehe ich auch und dieser fehlende Katalysator ist natürlich auch ein Manko an Blender.
--->
Vielleicht wäre es der bessere Weg, erstmal die ganzen genügsamen Nutzer abzuholen und sich auf dieser Basis weiterzuentwickeln, anstatt umgekehrt.

Warum sollte die Software scheitern, weil sie viel kann?
Der Track Record der Wirklichkeit ist diesbezüglich nunmal ziemlich dürftig. Es gibt keinen Präzendenzfall, wo der ein-für-alles Ansatz jemals funktioniert hätte, insbesondere in den Ausmaßen wie es bei Blender der Wunsch zu sein scheint. Bestenfalls werden die entsprechenden Bestandteile nicht benutzt, schlimmstenfalls geht die Software insgesamt den Bach runter, weil sich die einzelnen komponenten gegenseitig kaputt machen.

Beispiel Mari - hat eine extrem begrenzte Funktionalität und eine ultimativ darauf zugeschnittene Funktionslogik. Dafür wird es von Artists geliebt, weil es für diese Aufgabe das beste Tool ist. Aber das mit weiterer Funktionalität zu kombinieren ist zum scheitern verurteilt - das weiß jeder der schonmal in Allround-3dPaketen versucht hat, hochaufgelöste Texturen auf Highres-Models zu painten.



Antwort von gekkonier:

Najaaaaa. Das Argument zu viel Features verderben den Brei ist mehr als dürftig. Dann dürften Maya, Max, Houdini, C4D, Lightwave und Modo ja laut der Annahme ja auch von diesen Problemen behaftet sein... Ich glaube eher dass eventuell tatsächlich die Vorurteile in der Argumentation überwiegen, und deshalb wie immer der ewig gleiche Brei... Ach was. Ist doch egal. Viel Spass noch ;)



Antwort von Abercrombie:

Vielleicht wäre es der bessere Weg, erstmal die ganzen genügsamen Nutzer abzuholen und sich auf dieser Basis weiterzuentwickeln, anstatt umgekehrt.

Es gibt auch keinen Präzedenzfall, wo die Ausrichtung auf Gelegenheitsuser die Profis so entzückt hat, dass sie in Scharen zu dieser Software gewechselt haben. FCP7 -> FCPX war vielleicht ein solcher Wechsel. Manche hat es gefreut, viele hat es verärgert.

Ich bin der Meinung, dass jede Software, die einen komplexen Sachverhalt verwaltet, eine gewisse Einarbeitungszeit braucht. Wenn man diese Zeit und diesen Willen nicht mitbringt, dann ist die Software nichts für einen. Dass heißt nicht, dass es einem die Entwickler so leicht wie möglich machen sollte. Nur irgendwann bedeutet eine Reduzierung der Auswahl auch eine Reduzierung der Möglichkeiten. Avid bietet ja auch mehr Möglichkeiten als iMovie oder Kdenlive und ich behaupte einfach mal, dass die Leute, die Avid beherrschen, sich weder ein einfacheres InterfaceInterface im Glossar erklärt, noch eine Reduzierung des Funktionsumfangs wünschen. Leute die Avid lernen wollen, sehen das eventuell anders.



Antwort von kundesbanzler:

Najaaaaa. Das Argument zu viel Features verderben den Brei ist mehr als dürftig. Dann dürften Maya, Max, Houdini, C4D, Lightwave und Modo ja laut der Annahme ja auch von diesen Problemen behaftet sein...
Aha. Verglichen mit Blender, mal eine kleine Liste von den Tasks, die in keinem der Pakete abgedeckt werden:

- Camera Tracking
- Compositing
- Editing
- Color Grading

Darüber hinaus unterscheiden sie sich noch in:

- Dynamics (wird in keinem außer Houdini ernsthaft betrieben, dafür darin nahezu ausschließlich - oder eben per Plugin)
- Modeling, Sculpting, Retopology (ZBrush, modo)
- Texture Painting (Mari)

Natürlich geht das jeweils rudimentär auch in den Allround-Paketen, aber eben nicht gut. C4D fällt sowieso raus, weil es nahezu ausschließlich für grafische Animationen benutzt wird.

Blender will aber all das auf einmal sein, das steht in keinem Verhältnis zu dem, was die von dir aufgezählten leisten wollen. Das hattest du zuvor auch schon mal richtig dargestellt, jetzt widersprichst du dir selbst, damit es besser in deine Argumentation reinpasst.

Es gibt auch keinen Präzedenzfall, wo die Ausrichtung auf Gelegenheitsuser die Profis so entzückt hat, dass sie in Scharen zu dieser Software gewechselt haben.
Genügsam heißt nicht zwangsweise Gelegenheitsnutzer. Andersrum wird ein Schuh draus: gerade in einem strukturiertem Workflow bist du gegenüber dem einzelnen Programm genügsam (s.o.). Alles unter einer Haube zu haben ist hingegen nur für die One-Man-Show interessant.



Antwort von gekkonier:

Dynamics und Painting ist auch in Modo drinnen (ich finde Dynamics in Blender besser, dafür das Painting in Modo), aber ich glaube dass Rosinenpicken ob der Features eher sinnfrei erscheint, zumal Blender wunderbar stabil läuft, auch wenn man alle Dinge zusammen benutzt. Solang das RAM reicht hat man eigentlich keine Probleme damit.

Aber ernsthaft: Man muss es ja nicht benutzen, jedem das seine.

Ich glaube bestimmt nicht, dass Blender untergehen wird, weil es - oh nein! - auch noch z.B. 3D Tracken kann, dafür ist die Codebasis viel zu gut ;)



Antwort von mediaDS:

Ich glaube bestimmt nicht, dass Blender untergehen wird, weil es - oh nein! - auch noch z.B. 3D Tracken kann, dafür ist die Codebasis viel zu gut ;)

Mal davon abgesehen, das Blender auf allen Plattformen läuft - versuch mal C4D für Linux zu bekommen (das OS unter dem ich ausschliesslich arbeite). Genau - gibts nicht. Open-Source, kostenlos und dann auch noch die Möglichkeit u.a. mal eben einen Clip darin zu editieren. Besser gehts kaum.



Antwort von kundesbanzler:

Hier scheinen einfach die Ansprüche an die Software auseinanderzugehen. Wenn dir das Painting in Modo ausreicht, dann sind dir schlicht noch keine anspruchsvollen Aufgaben diesbezüglich untergekommen. Wenn du mal ein halbwegs gewichtiges Mesh bemalen willst, wartest du in Modo bei jedem Stroke mehrere Sekunden. Es ist unmöglich, auf diese Art produktiv zu arbeiten. Mit Dynamics verhält es sich ähnlich. Das habe ich oben genau so schonmal geschrieben.

Ganz grundsätzlich, wenn du die unverzichtbare Methode, das beste Tool für die jeweilige Situation zu benutzen als "sinnfreies Rosinenpicken ob der Features" bezeichnest, dann bezweifle ich ohnehin, dass du jemals in einem Produktionsumfeld gearbeitet hast, das aus mehr als einer Person bestanden hat.

Damit Blender untergehen kann, müsste es erstmal aufgehen. Das lässt bislang auf sich warten. Ich habe lediglich Mutmaßungen darüber angestellt, worin dieser Umstand begründet sein könnte. Ich kann damit natürlich auch falsch liegen, aber an die große Verschwörung gegen Blender zu glauben hilft niemanden sonderlich weiter. Andererseits, wenn Blender für deine Einzelkämpferaktionen ausreicht oder sogar genau das richtige ist, dann ist das schön und sei dir gegönnt. Vielleicht ist das genau die Nische, die es einnehmen kann und sollte - wäre auch eine Form der oben angesprochenen Genügsamkeit.



Antwort von pedrono:

Die Diskussion ist hier schon seltsam.
Blender bietet einen immensen Funktionumfang auf absolut professionellen Niveau, und das alles für lau!
Zugegeben die Bedienung ist etwas gewöhnungsbedürftig, aber einmal verinnerlicht geht die Bedienung eigentlich schnell von der Hand.
Zudem gibt es eine große Community und eine Unmenge Tutorials für so ziemlich alles und jeden Schwierigkeitsgrad.

Also wer da noch ein Haar in der Suppe findet,der sollte dann doch 10000+ für die wirkliche PRO Software ausgeben



Antwort von mediaDS:

Damit Blender untergehen kann, müsste es erstmal aufgehen. Das lässt bislang auf sich warten.

Du scheinst eine relativ selektive Realitätswahrnehmung zu besitzen. Ich empfehle dir mal, dich ein wenig umzusehen. Du wärst erstaunt, wie weiträumig Blender eingesetzt wird b zw. werden kann. Mitnichten eine Nische. Sondern eine professionelle Alternative zu hochpreisigen Programmen im 3D|Compositing|Modelling-Bereich. Und das Gespann Blender|Natron wird sicher in Zukunft noch einige Schlagzeilen und qualitativ hochwertige Ergebnisse generieren. Die gesparte Kohle investiere ich dann in was sinnvolles.




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