Frage von soulbrother:Da können sich Zoom und Konsorten ne Scheibe abschneiden, gut Behringer hat mit dem prof. Audio-Mischpulten und Stage-Boxen ja auch genug Erfahrung sowas kleines zu entwickeln.
Aber seht selbst, den
8/10-Spur multitrack recorder:
https://www.behringer.com/product.html? ... e=0603-AFE
Antwort von cantsin:
soulbrother hat geschrieben:
Aber seht selbst, den 8/10-Spur multitrack recorder:
https://www.behringer.com/product.html? ... e=0603-AFE
Wow. Und für $280. Und 32bit/dual gain mit 4 preamps. Jetzt Tests abwarten - aber das könnte den Markt aufmischen....
Antwort von rush:
Zoom hat es ja leider nicht geschafft einen modernen F4 Nachfolger zu bringen - nun scheint ausgerechnet Behringer in die Bresche zu springen... Sieht nicht uninteressant aus - auch wenn einige sicherlich gleich wieder stöhnen wenn sie "Behringer" im Zusammenhang mit Pro Audio lesen.
Mir würden auf den ersten Blick eigentlich nur ein robustes XLR Stereo Out Paar fehlen wenn man mal direkt an die Kamera geht, z.b. für Live. Miniklinke ist da einfach nicht so geil...
Ansonsten mal gucken was das Teil kann und wie die ersten Reviews ausfallen
Antwort von berlin123:
Der Preis ist eine Ansage. Mit Expander Unit und zusammen 8 Inputs immer noch günstiger als der F6 mit 6 Inputs. Der dafür 5dB mehr Gain pro Eingang hat,
Die Antenne hinten sieht natürlich professionell aus, Mal sehen was Entfernung, Zuverlässigkeit und Latenz sagen.
2 x USB Power hot-swappable ist eine interessante Idee. Definitiv besser als Batterien. L-Mount + USB wäre mMn noch besser, dann hat man auch einen kabellosen Stromanschluss.
Grundsätzlich interessant wenn Beringer ins Filmton Business mit einsteigt. Bin auf Audio Qualität und Verarbeitung gespannt.
Antwort von pillepalle:
Der Preis ist auf jeden Fall heiß :) Die Erweiterungsoption ist auch ganz cool.
Das was den meisten günstigen Geräten fehlt sind natürlich die Outputs, da hat selbst mein alter Zoom F4 mehr Ausgänge. Also vor allem was für Soloshooter und kleine Teams. Und er nimmt 'nur' mit einer Samplerate auf (48kHz), was das Gerät für Leute die Sounds und Effekte aufnehmen eher uninteressant macht. Auf dem Papier erstmal ok, die Optik... na ja. Aber einmal in der Tasche verschwunden sieht's ja keiner mehr :)
VG
Antwort von cantsin:
pillepalle hat geschrieben:
Das was den meisten günstigen Geräten fehlt sind natürlich die Outputs, da hat selbst mein alter Zoom F4 mehr Ausgänge. Also vor allem was für Soloshooter und kleine Teams.
Dafür mit 800g (ohne USB-Powerbank) allerdings relativ schwer...
Antwort von ruessel:
Abwarten ob die Preamps etwas taugen.
Antwort von Darth Schneider:
Also die PreAmps in den Mischpulten taugen durchaus was.
Antwort von berlin123:
"Darth Schneider" hat geschrieben:
Also die PreAmps in den Mischpulten taugen durchaus was.
Aber die werden idR für Live eingesetzt? Habe zumindest noch nie gehört, dass jemand ein Behringer Pult in der Aufnahmekette verwendet.
Bei Aufnahmen sind die Anforderungen höher. Ob der Uli Behringer es geschafft hat, Preamps in der Qualität der Zoom F und der SoundDevices Mixpre Serien deutlich günstiger einzukaufen muss man erstmal abwarten. Nach der ersten positiven Überraschung bin ich doch eher skeptisch, ob Behringer für die Hälfte des Preises ein vergleichbar gutes Produkt wie die Zooms, oder die noch teuereren Tascams und SoundDevices bauen kann.
Antwort von Darth Schneider:
Was nur für Live ?
Viele nutzen die Beringer Mischpulte Zuhause oder im Studio an Rechnern…Da nimmt dann einfach der Rechner auf was vom Beringer Mischer kommt.
Der Recorder sieht jedenfalls erwachsen aus, und hey, wenn Zoom das hinkriegt dann wird das Beringer auch schaffen gute Pre Amps zu verbauen.
Anders ergibt so ein Recorder doch gar keinen Sinn..
Antwort von berlin123:
"Darth Schneider" hat geschrieben:
Der Recorder sieht jedenfalls erwachsen aus, und hey, wenn Zoom das hinkriegt dann wird das Beringer auch schaffen gute Pre Amps zu verbauen.
Eben nicht: Behringer muss nicht nur schaffen, was Zoom geschafft hat. Sondern sie müssten es zum halben Preis schaffen.
Antwort von Darth Schneider:
Ich denke die haben es bereits getan, einige glauben es nur noch nicht..;))
Und was zum halben Preis ?
Bei Zoom gibt es einen guten Recorder mit ebensolchem Pre Amp ab 90€….
Der Zoom H8 ab kostet 260€
Also Zoom ist immer noch günstiger…
Aber Beringer bietet Timecode und den viel besseren Formfaktor.
Antwort von MaxSchreck:
"Darth Schneider" hat geschrieben:
Ich denke die haben es bereits getan, einige glauben es nur noch nicht..;))
Und was zum halben Preis ?
Bei Zoom gibt es einen guten Recorder mit ebensolchem Pre Amp ab 90€….
Der Zoom H8 kostet 260€
Also Zoom ist immer noch günstiger…
Äpfel und Birnen, in diesem Fall. Wenn schon, musst Du diesen Recorder aufgrund der Features preislich mit einem Gerät vergleichen, welches u.a. auch Timecode hat (Zoom F6/F8 usw.). Wie die Soundqualität, Usability usw. sind, steht natürlich noch auf einem anderen Blatt. Schade auch, daß der hier nur 48 Khz kann, wundert mich schon etwas...
Antwort von berlin123:
"Darth Schneider" hat geschrieben:
Ich denke die haben es bereits getan, einige glauben es nur noch nicht..;))
Abwarten
"Darth Schneider" hat geschrieben:
Und was zum halben Preis ?
Bei Zoom gibt es einen guten Recorder mit ebensolchem Pre Amp ab 90€….
Der Zoom H8 kostet 260€
Also Zoom ist immer noch günstiger…
Flow konkurriert nicht mit der H-Serie sondern mit der F-Serie. Zumindest wenn sie dieselbe Zielgruppe für diese Recorder Klasse erreichen wollen. Die F Preamps sind hörbar besser als die H.
Der günstigste F Recorder von Zoom kostet 320 Euro mit 2 Eingängen. der Zoom F6 mit 6 Eingängen 540. Der Behringer mit 4 (davon 3 XLR) kostet nach Liste nur 280 Dollar.
Antwort von Darth Schneider:
@Max
Das sind keine Äpfel und Birnen.
Sogar mein 300€ Rode Wireless Pro kann Timecode.
Keine Ahnung warum Zoom so geizig ist und nur den grossen F Recordern Timecode spendiert.
Und 48 Khz ist immer noch Industrie Standard für Film und TV…
Wird mal Zeit das ein Brand wie Beringer den sehr verschlafenen und vielfach völlig überteuerten Audio Recorder Markt etwas aufmischt.
@berlin123
Aber kar, Tests abwarten,
ich bin zuversichtlich.
Beringer beweist jedenfalls bei den Mixern ganz klar das die günstig und sehr gut sein können.
Antwort von cantsin:
MaxSchreck hat geschrieben:
Äpfel und Birnen, in diesem Fall. Wenn schon, musst Du diesen Recorder aufgrund der Features preislich mit einem Gerät vergleichen, welches u.a. auch Timecode hat (Zoom F6/F8 usw.).
Hat der Behringer auch, laut Produktseite:
Send, receive, or jam timecode
Frame-accurate sync via SMPTE
Start/Stop control via HDMI
Antwort von berlin123:
cantsin hat geschrieben:
MaxSchreck hat geschrieben:
Äpfel und Birnen, in diesem Fall. Wenn schon, musst Du diesen Recorder aufgrund der Features preislich mit einem Gerät vergleichen, welches u.a. auch Timecode hat (Zoom F6/F8 usw.).
Hat der Behringer auch, laut Produktseite:
Send, receive, or jam timecode
Frame-accurate sync via SMPTE
Start/Stop control via HDMI
Das sagt er ja.
Äpfel = F6, Flow 4V.
Birnen = Zoom H Recorder.
Antwort von Darth Schneider:
Also so wie ich das sehe konkurriert Beringer ab heute mit absolut Audio Recordern die von Filmern genutzt werden… ;)
Antwort von cantsin:
berlin123 hat geschrieben:
cantsin hat geschrieben:
Hat der Behringer auch, laut Produktseite:
Das sagt er ja.
Äpfel = F6, Flow 4V.
Birnen = Zoom H Recorder.
Sorry, missverstanden.
Wenn ich es richtig sehe, hat der Behringer zwei Schwachpunkte, neben 48Hz das vergleichsweise klobige und schwere Gehäuse. Vielleicht haben sie dadurch Geld gespart, dass sie weniger hochintegrierte Chips bzw. eine FPGA-Lösung gewählt haben?!?
Die Qualität und das Preis-Leistungsverhältnis des Recorders steht und fällt mit den Preamps....
Antwort von rush:
Das ist irgendwie amüsant das bei einem ~300€ Produkt gleich wieder alles State of the Art sein muss und das Ding bereits vor dem Release angezweifelt wird.
Meine Behringer Erfahrungen der letzten Jahre - auch mit Audio Interfaces sind durchaus mehr als zufriedenstellend, sowohl im Mix als auch der Recording Fähigkeiten.
Selbst in günstigen UMC Audio Interfaces arbeiten relativ passable PreAmps bei denen niemand mehr Angst vor Noise haben muss. Wenn dann noch zwei davon verschaltet werden - kann das kaum schlechter werden.
48khz ist in der Praxis auch selten ein Problem - dafür bekommt man ja offenbar 32bit an die Hand.
Man sollte das Teil wahrscheinlich auch immer in Relation zum Preis und Marktumfeld betrachten.
Es rüttelt auf jeden Fall etwas im bestehenden Segment wo einst Zoom als Quertreiber/Preisbrecher galt.
Für mich persönlich kommt er mangels XLR Outs (wie oben erwähnt) eher nicht in Frage - finde das Teil aber dennoch ziemlich spannend und würde mir da im Bereich der PreAmps nicht allzu viele Sorgen machen.
Aber klar: Wir haben selbstverständlich alle die rauschärmsten Mikrofone und nehmen ausschließlich in perfekten Umgebungen bei denen sich ein guter von einem sehr guten PreAmp sofort unterscheiden lässt.
Die UMC Audio Interfaces wurden auf so einer (französischen?) Audio Seite mal getestet inkl diverser Charts und Messungen und kamen für den Preis ziemlich gut weg - in manchen Teil-Disziplinen sogar besser als Geräte etablierter Marken.
Antwort von iasi:
rush hat geschrieben:
Das ist irgendwie amüsant das bei einem ~300€ Produkt gleich wieder alles State of the Art sein muss und das Ding bereits vor dem Release angezweifelt wird.
Meine Behringer Erfahrungen der letzten Jahre - auch mit Audio Interfaces sind durchaus mehr als zufriedenstellend, sowohl im Mix als auch der Recording Fähigkeiten.
Selbst in günstigen UMC Audio Interfaces arbeiten relativ passable PreAmps bei denen niemand mehr Angst vor Noise haben muss. Wenn dann noch zwei davon verschaltet werden - kann das kaum schlechter werden.
48khz ist in der Praxis auch selten ein Problem - dafür bekommt man ja offenbar 32bit an die Hand.
Man sollte das Teil wahrscheinlich auch immer in Relation zum Preis und Marktumfeld betrachten.
Es rüttelt auf jeden Fall etwas im bestehenden Segment wo einst Zoom als Quertreiber/Preisbrecher galt.
Für mich persönlich kommt er mangels XLR Outs (wie oben erwähnt) eher nicht in Frage - finde das Teil aber dennoch ziemlich spannend und würde mir da im Bereich der PreAmps nicht allzu viele Sorgen machen.
Aber klar: Wir haben selbstverständlich alle die rauschärmsten Mikrofone und nehmen ausschließlich in perfekten Umgebungen bei denen sich ein guter von einem sehr guten PreAmp sofort unterscheiden lässt.
Die UMC Audio Interfaces wurden auf so einer (französischen?) Audio Seite mal getestet inkl diverser Charts und Messungen und kamen für den Preis ziemlich gut weg - in manchen Disziplinen sogar besser als etabliertere Marken.
Preisbrecher?
Das kann ich nun aber auch nicht nachvollziehen, warum der FLOW 4 "Video" denn nun ein Preisbrecher sein soll.
Er reiht sich doch eher in das bestehende Angebot ein und erweitert dadurch erfreulicherweise die Auswahl.
Eine eierlegende Wollmilchsau bietet Beringer damit ja nun auch nicht.
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Antwort von Darth Schneider:
@iasi
Klar ist das ein Preisbrecher.
Mit dem was der alles bietet, das bietet so günstig sonst gar niemand.
Fehlt ja nix für Filmer ausser xlr out. Was ich so oder so bei Recordern nicht benötige.
Zu dem Preis kriegt man bei Zoom nicht mal 2 Xlr und Timecode…
Antwort von Bildlauf:
ich hatte früher paar Behringer Produkte, da war die Qualität durchwachsen, je nach Produkt. Das ist aber ca. 8 bis 10 Jahre her.
Die sollen aber aufgeholt haben technisch, was ich so mitbekomme im Musikbereich/Audiobereich.
Auch den Synthesizermarkt irritieren die ganz gut mit ziemlich günstigen und guten Synthesizern (analog).
Letztendlich sind Vorverstärker schon ein bedeutsamer Faktor. Das wird sich dann zeigen.
Denke aber Behringer verhökert keinen Schrott mehr. (So ein Gerät wie der Flow ist für mich aber eh uninteressant).
Antwort von MaxSchreck:
rush hat geschrieben:
48khz ist in der Praxis auch selten ein Problem - dafür bekommt man ja offenbar 32bit an die Hand.
Ich verzerre Aufnahmen zeitlich für Soundeffekte, da sind 96khz (und mehr...) schon nicht verkehrt.
Antwort von iasi:
"Darth Schneider" hat geschrieben:
@iasi
Klar ist das ein Preisbrecher.
Mit dem was der alles bietet, das bietet so günstig sonst gar niemand.
Fehlt ja nix für Filmer ausser xlr out. Was ich so oder so bei Recordern nicht benötige.
Zu dem Preis kriegt man bei Zoom nicht mal 2 Xlr und Timecode…
Wie war das nochmal mit der Stromversorgung?
Beim Zoom bekommt man für etwas mehr Geld auch 96kHz und/oder Mikrofone.
Antwort von Darth Schneider:
@ iasi
Das läuft doch dann am einfachsten eh alles zusammen über V Mount Batterien, inklusive Kamera, Monitor und Audio Recorder. 96 khz braucht man nicht für Film und die Mikrofone will man sich doch lieber frei aussuchen.
Ich sehe diesbezüglich kein Nachteil.
Antwort von iasi:
"Darth Schneider" hat geschrieben:
@ iasi
Das läuft doch dann am einfachsten eh alles zusammen über V Mount Batterien, inklusive Kamera, Monitor und Audio Recorder. 96 khz braucht man nicht für Film und die Mikrofone will man sich doch lieber frei aussuchen.
Ich sehe diesbezüglich kein Nachteil.
Warum sollte man alles an einen V Mount hängen?
Wenn ich sowieso rasender Reporter spielen will, hänge ich ein Mikro direkt an die Kamera.
Bei 96 kHz ist es wie mit 12bit vs 10bit - es kommt darauf an, was man mit dem Material machen möchte.
Wenn man den Flow 4V erweitert, wird er auch 200$ teurer und der Aufbau sperriger:
FLOW 4VIO Expander
FLOW 4VIO is an external expander and digital stagebox for FLOW 4V.
...
FLOW 4VIO adds four no-clip mic preamps, doubling your system to a total of eight. Built to the exact same dual-stage, true 32-bit architecture as FLOW 4V, they deliver up to 142 dB of dynamic range.
Aber diese Erweiterbarkeit bieten andere nicht.
Antwort von stip:
Bildlauf hat geschrieben:
ich hatte früher paar Behringer Produkte, da war die Qualität durchwachsen, je nach Produkt. Das ist aber ca. 8 bis 10 Jahre her.
Die sollen aber aufgeholt haben technisch, was ich so mitbekomme im Musikbereich/Audiobereich.
Behringer damals und heute sind fast schon zwei verschiedene Firmen, alles was sie heute raushauen ist zischen gut und sehr gut, und das nicht nur im Preis/Leistungs Kontext gesehen. Den alten "Rauschinger" Ruf hat Behringer hinter sich, da würde ich mir keine Sorgen machen.
Antwort von Bildlauf:
stip hat geschrieben:
Behringer damals und heute sind fast schon zwei verschiedene Firmen, alles was sie heute raushauen ist zischen gut und sehr gut, und das nicht nur im Preis/Leistungs Kontext gesehen. Den alten "Rauschinger" Ruf hat Behringer hinter sich, da würde ich mir keine Sorgen machen.
Ich kenne Behringer von heute nicht, würde aber mal auch behaupten, daß die gut abliefern.
Mein Mischpult zb. seinerzeit war auf jeden Fall eher "Rauschinger", während die Preamps meines Soundcraft Mixers quasi still waren. Klar, daß Behringer Mischpult war auch recht günstig, daß soundcraft hingegen nicht....
Der Abstand zwischen "renommierter Marke" und "Marke mit low Budget Image" ist heute wesentlich geringer als früher.
Antwort von cantsin:
Die Frage wird vor allem sein, wie sich der Behringer FLOW 4V ggü. dem Zoom F3 schlagen wird, der mittlerweile auch bei einem Versandpreis von unter 300 EUR liegt.
Dass der Behringer ein paar Eingänge und Features (Timecode...) mehr hat - klar. Dafür bietet der F3 aber höhere Sampleraten, kompaktere Maßen, mehr Optionen bei der Stromversorgung, und er legt in seiner Preisklasse die Latte ziemlich hoch hinsichtlich Audio-/Preamp-Qualität.
Antwort von pillepalle:
Die Preamps sind wohl sehr rauscharm, die Bedienung und die Stromversorgung über USB Murks... aber so ist das nun mal, Tonequipment kann ja oft nicht billig genug sein. Das wird sich sicher gut verkaufen.
https://www.youtube.com/watch?v=afl2MJRb8Fo&t=360s
VG
Antwort von berlin123:
pillepalle hat geschrieben:
die Stromversorgung über USB Murks...
Stecker raus - Licht aus.
Das ist beim Zoom F6 sehr viel besser. was der Grund ist, warum ich ihn bisher nicht tausche, obwohl die Form nicht ideal ist. Es gibt meines Wissens kein anderes Gerät in der Größe, das out-of-the-box drei verschiedene hot-swappable Power Quellen hat: USB, L-Mount für NP-F Batterien, und einen Einschub für AA Batterien.
Antwort von Jott:
Strom nur über USB? Mutig.
Antwort von MaxSchreck:
Naja... da fehlt tatsächlich noch so einiges, für mich wären in diesem Fall UI/UX zusammen mit der Stromversorgung sehr dicke Minuspunkte. Würde wohl sehr wahrscheinlich eher zum F6 o. ä greifen....
Antwort von Darth Schneider:
Mir spielt die Stromversorgung keine Rolle da ich mit der Pocket eh zwingend mit externen Batterien oder mit Netzteil arbeiten muss..Mal schauen, wahrscheinlich bestelle ich mir das Ding….
Antwort von rush:
Jott hat geschrieben:
Strom nur über USB? Mutig.
Was meines Erachtens nicht ganz richtig ist.
Über Stage Connect fähige Geräte kann das Ding wohl auch via XLR/DMX Strom beziehen - das sollte sich also ganz gut mit Geräten wie einem P24 Mixer kombinieren lassen. So hat man gleich eine bessere Mixing Console ;-)
Zugegebenermaßen etwas überdimensioniert - aber müsste vermutlich funktionieren. Eine Nummer kleiner wäre als das P24 dann aber echt ganz sexy.
Wäre natürlich clever wenn Behringer oder ein Stage Connect Partner da ggfs noch ein kompaktes Netzteil oder 'ne Vmount/L Lock Platte nachschiebt um zumindest die Spannungsversorgung via DMX/XLR zu gewährleisten
Bis dahin wird man auf die beiden hotswpa-fähigen USB Power Inputs angewiesen sein was für statistische Tasks sicherlich relativ unproblematisch, aber im bewegten Alltag tatsächlich ein Manko ist.
Antwort von soulbrother:
Es gibt verschiedene Werkzeuge für unterschiedliche Anwendungsfälle.
Ich spare mir den oft sinnfreien Vergleich und nehme einfach das passende Gerät.
Wenn ich mobil als möglichst klein und leicht brauche, dann reichen mir halt die 2 Eingänge und ich stöpsle 2 Mics direkt an die Kam.
Nächste Stufe wäre dann mehr "SoundQualität" Tascam X6, oder X8 oder etwas direkt vergleichbares von anderen Herstellern.
Und dann erst sehe ich das neue "Minimischpult" von Behringer, mit der Möglichkeit zu Erweiterungen wie im größeren Studio oder auf einer Bühne. Was zwar oft temporär ist, aber i.d.P. wie ein Festaufbau gehandhabt wird. (Da reicht mir dann die USB-Versorgung)
Und als nebenberuflicher Tontechniker erkennt man sogar das Potenzial dieses Gerätchens für Musiker.
Antwort von pillepalle:
soulbrother hat geschrieben:
Nächste Stufe wäre dann mehr "SoundQualität" Tascam X6, oder X8 oder etwas direkt vergleichbares von anderen Herstellern.
Der Tascam FR-AV4 ist ein recht cooler Vierspurrecorder (bis auf den USB-C Anschluß als externe Stromquelle). Natürlich mit 900,-€ auch eine andere Preisklasse, aber mit guten Features und kaskadierbar. Mann kann also auch da zwei oder drei Geräte zusammenschalten, wenn man mal mehr Spuren braucht.
https://www.tascam.eu/de/fr-av4
VG
Antwort von soulbrother:
pillepalle hat geschrieben:
Natürlich mit 900,-€ auch eine andere Preisklasse,
eben...
Antwort von Darth Schneider:
2 Tascam Geräte sind dann aber 1800. 😂
Für ein paar Huntert mehr gibts sowas.
https://www.thomannmusic.ch/sound_devic ... _10_ii.htm
Antwort von pillepalle:
@ Darth
Schon klar. Für etwas über einen Tausender gibt's auch einen Zoom F8n. Aber denen fehlt eben die Modularität. Da hat man dann groß oder gar nicht. Der Roland R44 war auch kaskadierbar. Keine Ahnung warum es das nicht öfter gibt.
VG
Antwort von berlin123:
Es ist doch einfach: wofür werden 4-/6-/8- Spur Field Recorder vorrangig beworben?
Dafür, dass sie mehrere Sound Quellen (bspw Boom und Wireless Lavs) aufzeichnen, dabei den Boom Operator von der Kamera unabhängig machen. Denn Kamera und Ton bewegen sich idR anders am Set.
Dafür braucht's eine ausfallsichere Stromversorgung.
EXT. STRASSE - NACHMITTAGS
Es wird gerade eine Szene gedreht. Kamera und Ton laufen und 2 Schauspieler spielen eine Szene mit Faustkampf.
SOUND GUY
(aufgeregt)
STOP! Sorry, mein Strom war kurz weg.
REGISSEUR
WAAS? Alle Stromquellen auf einmal?
SOUND GUY
Ich hab einen Behringer, der hat nur USB Strom.
REGISSUER
(genervt)
Dein Ernst?
Ok, wir machen für heute Schluss. Morgen bitte alle mit Profi Gerät kommen.
(Murmelt Richtung Aufnahmeleiter)
Das haste davon wenn an allen Ecken und Enden gespart wird.
Antwort von Darth Schneider:
Alles kann man nicht haben für 300€
Zumal:
Jede Wette es konmt bald Zubehör zu dem Reocorder welches die Usbc Batterie Stromversorgung dann ausfallsicher machen wird.
Antwort von stip:
berlin123 hat geschrieben:
Es ist doch einfach: wofür werden 4-/6-/8- Spur Field Recorder vorrangig beworben?
Dafür, dass sie mehrere Sound Quellen (bspw Boom und Wireless Lavs) aufzeichnen, dabei den Boom Operator von der Kamera unabhängig machen. Denn Kamera und Ton bewegen sich idR anders am Set.
Dafür braucht's eine ausfallsichere Stromversorgung.
EXT. STRASSE - NACHMITTAGS
Es wird gerade eine Szene gedreht. Kamera und Ton laufen und 2 Schauspieler spielen eine Szene mit Faustkampf.
SOUND GUY
(aufgeregt)
STOP! Sorry, mein Strom war kurz weg.
REGISSEUR
WAAS? Alle Stromquellen auf einmal?
SOUND GUY
Ich hab einen Behringer, der hat nur USB Strom.
REGISSUER
(genervt)
Dein Ernst?
Ok, wir machen für heute Schluss. Morgen bitte alle mit Profi Gerät kommen.
(Murmelt Richtung Aufnahmeleiter)
Das haste davon wenn an allen Ecken und Enden gespart wird.
Das hatte ich auch schon mit 'Profi' Geräten. Nur mussten dann jeweils 6 oder 8 Batterien ausgepackt und ausgewechselt werden, mit dem Behringer Teil müsste man nur eine Powerbank wechseln.
Antwort von cantsin:
Hier mal eine KI-Zusammenfassung von Curtis Judds erstem Test der Preamp-Qualität des FLOW 4V:
Preamp Technology
Midas Preamps: He notes that the device uses Midas-designed preamps, which are known for quality in Behringer's higher-end mixers like the X32 and Wing .
Dual Analog Pathways: He explains that each input features two discrete analog pathways to optimize gain for the pre-amplifier and converters, which are then combined into a 32-bit float signal .
High Input Level: He highlights the impressive maximum input level of +18 dBu for the microphone inputs, which is significantly higher than many other prosumer recorders that typically max out around +4 dBu .
Zum Vergleich: +4 dBu sind die Werte des Zoom F3 und F6, die MixPre-Recorder von Sound Devices liegen bei +14dBu.
Noise Performance (EIN)
Technical Specs: The equivalent input noise (EIN) is specified at -130 dBu (or -132 dBu A-weighted), which Judd mentions is right in line with other high-quality 32-bit float field recorders .
Live Testing: Judd performed a "dummy XLR" test (using a 150-ohm resistor) during the session to verify the noise floor .
Results: After gaining the recording up by 60 dB in post-production, the max RMS was still at -84 dB, which he described as "extraordinary" and better than many other 32-bit float recorders he has used .
Bei seinen Test der MixPres kam er auf -71db bei +45db und -72.32 dB bei +76db.
Jetzt muss man noch richtige Tests und Real Life-Vergleiche abwarten. Aber wenn sich bewahrheiten sollte, dass der FLOW 4V tonqualitativ auf dem Niveau der MixPres oder sogar besser performt, für diesen Preis...
Antwort von soulbrother:
cantsin hat geschrieben:
Aber wenn sich bewahrheiten sollte, dass der FLOW 4V tonqualitativ auf dem Niveau der MixPres oder sogar besser performt, für diesen Preis...
...dann wird es auch eine "Lösung für das Stromversorgungsproblem" geben 😉
Antwort von pillepalle:
Rauscharmut ist nicht alles. Offengestanden hat kein moderner Recorder Rauschprobleme mit seinen Preamps. Selbst mit der Zoom H-Serie rauscht es nur, wenn man irgendwas falsch macht. Und auch wenn Puristen der Ansicht sind, daß Preamps eigentlich gar nicht 'klingen' sollen, gibt's da schon noch Unterschiede. Nur sind die auf einem Niveau die für Fieldrecordings (und daraus besteht nun mal der meiste Filmton) praktisch keine Rolle spielen. Da sind die Umgebungsgeräusche schon lauter als jeder Preamp und viele Feinheiten gehen da unter. Man gewinnt mehr durch eine bessere Mikrofonierung oder ggf. Mikros, als durch den besseren Recorder.
Die Kiste wird schon ok sein. Wichtiger als Specs, dürften für die meisten Leute die Features und das Handling sein. Wenn's für die eigenen Anforderungen passt, warum nicht. Viele nutzen ja auch billo Anclipmiks und sind mit den Ergebnissen zufrieden.
VG
Antwort von slashCAM:
Mit dem FLOW 4V stellt Behringer einen kompakten 10-Spur Field-Recorder mit integriertem 8-Kanal Digitalmischer vor, der einige nützliche Features für die Videoproduktion...

Hier geht es zur Newsmeldung auf den slashCAM Magazin-Seiten:
Behringer FLOW 4V: Mobiler 10-Spur-Recorder/Mixer mit 32-Bit-Float
Antwort von medienonkel:
Ist doch perfekt für Messen, Interviews, Talks, studentischen Amateurfilm, billigen Journalismus... ( Man munkelt, die nutzen mittlerweile Photoapparate zum Filmen )
Es wird ja wohl keiner von euch Profi-Schlingeln damit so richtig professionell arbeiten wollen? Und falls doch: bloß das Behringer Logo verstecken.
Sonst lachen die Jungs auf dem Klo über einen und nehmen dich nicht mehr ernst.
Der größte Nachteil bei so Sonderlingen ist, dass du den nicht jedem Tonkollegen in die Hand drücken und davon ausgehen kannst, dass der den direkt blind bedienen kann.
Den Kundenfaktor darf man natürlich auch nicht vergessen.
Ne spontane Theateraufzeichnung (Amateurgruppe) für 400 Euro (inkl. Schnitt der 120 minütigen Vorstellung) wurde abgesagt, weil ich nur DJI Actioncams für die Totale und Publikum plus GH5 auf Stativ mit Tele anbieten konnte.
Der Kunde wollte aber "richtige" Gopros haben, wenn ich da schon nicht mit drei großen Kameras und Personal komme.
Hat dann angeblich jemanden mit richtigem Equipment gefunden.
Vermutlich hätte der bei Behringer über den Hörer gekotzt.
Antwort von cantsin:
medienonkel hat geschrieben:
Den Kundenfaktor darf man natürlich auch nicht vergessen.
Ne spontane Theateraufzeichnung (Amateurgruppe) für 400 Euro (inkl. Schnitt der 120 minütigen Vorstellung) wurde abgesagt, weil ich nur DJI Actioncams für die Totale und Publikum plus GH5 auf Stativ mit Tele anbieten konnte.
Der Kunde wollte aber "richtige" Gopros haben, wenn ich da schon nicht mit drei großen Kameras und Personal komme.
**Prust...**
Antwort von Jott:
Dem hätte ich empfohlen, sich ein paar GoPros mit Stativlein in der Bekanntschaft zu schnorren, einen Praktikanten alles machen zu lassen und die 400 Euro zu sparen.
Antwort von medienonkel:
Jott hat geschrieben:
Dem hätte ich empfohlen, sich ein paar GoPros mit Stativlein in der Bekanntschaft zu schnorren, einen Praktikanten alles machen zu lassen und die 400 Euro zu sparen.
Und der Schnitt? 😜
Aber ernsthaft:
Glaube nicht, dass Aufträge für solche Jobs am Behringer scheitern würden.
Antwort von Jott:
Natürlich nicht.
Der Praktikant soll auch gleich schneiden, heute hat doch jeder Resolve, kostet nix. Wie es geht, kann er ja hier nachfragen! :-)
Antwort von medienonkel:
Der Praktikant.
aka die KI der Speicherlosen.