Newsmeldung von slashCAM:September 2026
Die im Juni angekündigte Übernahme von Topaz Labs durch Adobe ist abgeschlossen. Damit gehört der auf KI-basierte Bild- und Videooptimierung spezialisierte Hersteller nu...
Hier geht es zur Newsmeldung auf den slashCAM Magazin-Seiten:
Adobe schließt Topaz Übernahme ab - KI-Upscaling in der Creative Cloud, in Zukunft mehr Tools
Antwort von klusterdegenerierung:
Es wird ja immerwieder berichtet wie toll das upsampling und restaurieren sein soll, aber auch wenn ich selbst die Option hatte dies öfters und kritisch zu testen, bin ich nie an den Punkt gekommen das ich sagen konnte, wow, sieht damit viel besser aus oder wow das hat sich def gelohnt.
Meine Erfahrungen waren allesamt eher durchwachsen, besonders wenn AI mit ins spiel kam, dann wurd es eher schlimmer statt besser, aber das ist auch nur meine Erfahrung.
Antwort von Rick SSon:
klusterdegenerierung hat geschrieben:
Es wird ja immerwieder berichtet wie toll das upsampling und restaurieren sein soll, aber auch wenn ich selbst die Option hatte dies öfters und kritisch zu testen, bin ich nie an den Punkt gekommen das ich sagen konnte, wow, sieht damit viel besser aus oder wow das hat sich def gelohnt.
Meine Erfahrungen waren allesamt eher durchwachsen, besonders wenn AI mit ins spiel kam, dann wurd es eher schlimmer statt besser, aber das ist auch nur meine Erfahrung.
ich glaub adobe zahlt slashcam cash für die menge an adobe-news 😄
Antwort von blueplanet:
klusterdegenerierung hat geschrieben:
Es wird ja immerwieder berichtet wie toll das upsampling und restaurieren sein soll, aber auch wenn ich selbst die Option hatte dies öfters und kritisch zu testen, bin ich nie an den Punkt gekommen das ich sagen konnte, wow, sieht damit viel besser aus oder wow das hat sich def gelohnt.
Meine Erfahrungen waren allesamt eher durchwachsen, besonders wenn AI mit ins spiel kam, dann wurd es eher schlimmer statt besser, aber das ist auch nur meine Erfahrung.
…die Ergebnisse von Upsampling, Restaurierung und Denoising bei Bewegtbildern kenne ich persönlich nicht. In der Fotobearbeitung war und ist TOPAZ jedoch ein Quantensprung. Wenn der Fokus sitzt ;), kann eine 24-MP-„Einsteigerkamera“ wie die Panasonic S5 im direkten Vergleich selbst eine Profikamera wie die Canon R5 mit ihrem 45-MP-Sensor ordentlich ins „Schwitzen“ bringen.
Genau dahin scheint die Entwicklung generell zu gehen: Dezentrale KI-Software übertrifft die Hard- und Software in der Kamera.
Natürlich sollte man TOPAZ nicht blind vertrauen. Gute bis sehr gute Ergebnisse erfordern intensive Beschäftigung mit der Software und ein Gespür dafür, welche Regler und Kombinationen angepasst werden müssen.
Insofern liegt der Schluss nahe, dass Adobe TOPAZ früher oder später ein unwiderstehliches Angebot gemacht hat ;)
Antwort von Rick SSon:
blueplanet hat geschrieben:
klusterdegenerierung hat geschrieben:
Es wird ja immerwieder berichtet wie toll das upsampling und restaurieren sein soll, aber auch wenn ich selbst die Option hatte dies öfters und kritisch zu testen, bin ich nie an den Punkt gekommen das ich sagen konnte, wow, sieht damit viel besser aus oder wow das hat sich def gelohnt.
Meine Erfahrungen waren allesamt eher durchwachsen, besonders wenn AI mit ins spiel kam, dann wurd es eher schlimmer statt besser, aber das ist auch nur meine Erfahrung.
…die Ergebnisse von Upsampling, Restaurierung und Denoising bei Bewegtbildern kenne ich persönlich nicht. In der Fotobearbeitung war und ist TOPAZ jedoch ein Quantensprung. Wenn der Fokus sitzt ;), kann eine 24-MP-„Einsteigerkamera“ wie die Panasonic S5 im direkten Vergleich selbst eine Profikamera wie die Canon R5 mit ihrem 45-MP-Sensor ordentlich ins „Schwitzen“ bringen.
Genau dahin scheint die Entwicklung generell zu gehen: Dezentrale KI-Software übertrifft die Hard- und Software in der Kamera.
Natürlich sollte man TOPAZ nicht blind vertrauen. Gute bis sehr gute Ergebnisse erfordern intensive Beschäftigung mit der Software und ein Gespür dafür, welche Regler und Kombinationen angepasst werden müssen.
Insofern liegt der Schluss nahe, dass Adobe TOPAZ früher oder später ein unwiderstehliches Angebot gemacht hat ;)
Es gibt doch tausend tools zum upsamplen, dafür brauchts kein Topaz.
Die S5 is auch echt ein schlechtes Beispiel, denn gerade was due Bildqualität betrifft ist die Kamera ausgesprochen gut für ihre Preisklasse.
Abgesehen davon sollte dieselbe software, die aus einem 24mp bild richtig was rausholt, bei einem 45mp nicht weniger gut funkionieren. Die Frage bleibt: Wofür.
Habe letztens auf ner Hochzeit nen Starfotographen gehabt, der hat das Ding mit ner R6 und diesem Canon Plastik 50mm 1.4 fotografiert. Die Bilder werden dabei niemals eine Bildbearbeitungssoftware sehen, die gehen direkt out-of-cam in die Galerie.
Denn egal wie schnell das Postprocessing ist, kein Postprocessing ist immer schneller ;-)
Antwort von blueplanet:
…hmm…gerade bei der Hochzeitsfotografie keine Bildbearbeitung?!…den Fotografen würde ich nicht buchen ;)!
Ich arbeite nur in RAW+ Entwicklung. Das ist heute für mich Fotografie und nicht „Herumgeknipse“.
Antwort von xteve:
Witzigerweise waren die Resultate von TOPAZ vor ca. 4-5 Jahren wirklich um einiges besser als heute. Ich benutze da doch wieder lieber meine eigene Implementation von 4x-ClearRealityV1.pth zum upscalen.
Gutes 720p HD wird zu gutem 4k UHD. Und Gutes FHD wird excellentes 8k.
Antwort von Chillkröte:
xteve hat geschrieben:
Ich benutze da doch wieder lieber meine eigene Implementation von 4x-ClearRealityV1.pth zum upscalen.
Wie ist da dein Workflow? In ComfyUI oder wie machst du das konkret? Ist 4x-ClearRealityV1.pth nicht für Einzelbilder gedacht oder geht das auch für Video?
Antwort von Darth Schneider:
@blueplanet
Würdest du ihn auch nicht buchen ?
https://fstoppers.com/interview/should- ... her-623809
Der fotografiert seit über 20 Jahren nur Jepgs..
Schlussendlich ist es doch völlig egal ob in RAW fotografiert wird oder nicht, auch bei Hochzeiten.;)
https://www.alphaweddingphotos.com/
Hauptsache die Fotos sind gut.
Funny finde ich das fotografieren für viele Profis hier nur mit RAW mit möglichst 14 Bit in Frage kommt.
Aber beim filmen reicht natürlich schon h264/h265…
Antwort von klusterdegenerierung:
"Darth Schneider" hat geschrieben:
Funny finde ich das fotografieren für viele Profis hier nur mit RAW mit möglichst 14 Bit in Frage kommt.
Aber beim filmen reicht natürlich schon h264/h265…
Steile These, kennst Du hier so jemanden?
Antwort von Darth Schneider:
Die meisten die ich kenne, eigentlich fast alle...
Nur wenige filmen manchmal mit Log…
Und die meisten Fotografen schwören gleichzeitig auf RAW, so isses heute nun mal.
Antwort von Jott:
Je nach Job Unsinn. Aber wen juckt‘s?
Antwort von Darth Schneider:
Unsinn ?
In deiner Welt vielleicht..
In meiner nicht.
Die Leute die ich von früher kenne die fürs Fernsehen arbeiten, filmen nie oder nur sehr selten mit Log.
Auch im Grafik/Imagefilm Bereich filmen und fotografieren längst nicht alle mit RAW/Log.
Antwort von xteve:
Chillkröte hat geschrieben:
xteve hat geschrieben:
Ich benutze da doch wieder lieber meine eigene Implementation von 4x-ClearRealityV1.pth zum upscalen.
Wie ist da dein Workflow? In ComfyUI oder wie machst du das konkret? Ist 4x-ClearRealityV1.pth nicht für Einzelbilder gedacht oder geht das auch für Video?
Ich kann aus Flame direkt einen Workflow mit EXR Sequenzen anschieben oder halt in ComfyUI.
Und dann habe ich noch meine AI-Toolbox, welche neben Video Objekt und Subjekt editing das upscaling direkt via MLX (Apple Silicon) macht.
Antwort von Chillkröte:
xteve hat geschrieben:
Ich kann aus Flame direkt einen Workflow mit EXR Sequenzen anschieben oder halt in ComfyUI.
Und dann habe ich noch meine AI-Toolbox, welche neben Video Objekt und Subjekt editing das upscaling direkt via MLX (Apple Silicon) macht.
Ah okay, danke dir für die Antwort. "Meine AI-Toolbox" ist dann irgendwas ge-vibe-codetes für eure Firma oder meinst du einfach verschiedene KI-Tools?
Antwort von blueplanet:
"Darth Schneider" hat geschrieben:
Würdest du ihn auch nicht buchen ?
https://fstoppers.com/interview/should- ... her-623809
Der fotografiert seit über 20 Jahren nur Jepgs..
...nee, weil ich mir den wahrscheinlich eh nicht leisten könnte ;)
Alles gut! Natürlich gibt es gute Fotografen, die gleichzeit Motiv und Technik im Schlaf beherrschen. Aber...die (kann) sich, wie gesagt, selten ein Hochzeitspaar leisten. Und wenn, dann ist es ergo wurscht ob in RAW oder JPG fotografiert wird. Der Name macht einfach alles toll.
Ich war mal bei einer großen Fotoshow (buchstäblich so groß wie eine Kinoleinwand) von dem genialen Reisefotografen und Vortragsredner Michael Martin. Ein Urgestein der Fotografie.
Die Fotos waren, nach eigener Aussage, fast immer JPG und unbearbeitet. Das noisde ;) und war teilweise unscharf und ich fragte mich, weshalb ich so einen Aufwand mit meinen Fotos betreibe. Aber...nach 3 Minuten habe ich es nicht mehr gesehen, weil mich die Inhalte vier mehr begeistert haben bzw. wer da auf der Bühne stand. Ich weiß nicht...ob das mit meinen Hochzeitsfotos auch so funktioniert hätte ;))
"Darth Schneider" hat geschrieben:
Schlussendlich ist es doch völlig egal ob in RAW fotografiert wird oder nicht, auch bei Hochzeiten.;)
Hauptsache die Fotos sind gut.
Ja, dass stimmt. Leider liegen Theorie und Praxis in der Regel zumindest ein Stück weit auseinander.
Mich stört etwas diese Pauschalisierung: wozu RAW, wenn es JPG gibt.
Es gibt soviele "Abers", wenn ich mich auf JPG verlassen würde (das Licht stimmt nicht, der WB sitzt nicht, es ist "pysikalisch" zu dunkel und selbst das f1,4 versumpft im Hintergrund, die Bewegungsunschärfe passt nicht, ich hätte es doch gern gecropt im original Pixelmaß etc. und Speicher, Geschwindigkeit spielen heute überhaupt keine Rolle mehr.
Denn wenn ich entsprechend etwas nachbearbeiten muss, dann mache ich das doch besser in RAW 14Bit und nicht in JPG 8Bit?! Oder?
Ein Hoch, auf den der die 2 Kartenslots an den Kameras erfunden hat :).
Wenn das JPG passt? Ist doch super! Wenn nicht, dann halt das RAW. "Ich" kenne keinen prof. Fotografen der ausschließlich in JPG unterwegs ist. So einen Hochseilartisten ohne Sicherungsnetz ;) Adrenalin pur ;))
Und mir macht zudem das "Entwickeln" spass. Weniger Fotos, bessere und knackige RAW-Inhalte...ist meine Devise, denn ich bin nicht Michael Martin ;)
Antwort von klusterdegenerierung:
Ich find immer dieses Argument Raw/Log vs Zeit immer so lustig albern, denn ein Foto egal ob Raw oder nicht, fasse ich doch eh noch mal an bevor ich es abgebe, dann ist es doch auch Egal ob ich das in Photoshop oder in ACR mache und wenn es keiner ausufernden Retusche bedarf, kann ich wenn ich es gut mache, in ACR mit einem Jpg rausgehen, welches so zum Kunden gehen kann.
Und bei Log das gleiche, wenn ich mein Log auf die RCM Timeline kloppe, sehe ich da kein Log mehr, habe aber im Zweifel noch Reserven.
Was das alles mit Aufwand und Zeitersparnis zutun hat geht total an mir vorbei und das hat schon unser Frank gepredigt.
Antwort von rush:
klusterdegenerierung hat geschrieben:
"Darth Schneider" hat geschrieben:
Funny finde ich das fotografieren für viele Profis hier nur mit RAW mit möglichst 14 Bit in Frage kommt.
Aber beim filmen reicht natürlich schon h264/h265…
Steile These, kennst Du hier so jemanden?
Ging zwar nicht an mich die Nachfrage, aber:
Bei Sony Nutzern quasi jeder zweite ehrlich gesagt, einfach weil bei 10bit 422 Log bis zur FX5 im Semipro Bereich bei Sony bisher Feierabend war wenn man keine externen RAW Laternen anbauen wollte.
Anders gesagt: RAW im Fotoapparat gehört tatsächlich seit 'ner Dekade ganz einfach dazu und beherrscht jeder Hersteller bereits seit DSLR Zeiten - ergo nimmt man es gerne mit.
Im Bereich Video ist RAW intern noch immer auf verhältnismäßig wenige Hersteller beschränkt - eine FX3 oder auch deine FX6 können doch auch max XAVC-I respektive entsprechender h.264/h.265 Flavors bis 10bit 422 - und nutzen auch dies konsequent, teils sogar mit nochmals deutlich leichteren Codecs ala XAVC S - ich erinnere nur an Matthias der sich je nach Job den Datenberg gern vom Hals hielt...
Antwort von Jott:
Man kann doch schon seit ewigen Zeiten jpg und raw auf die gleiche Karte bannen. Da kann man hierher gucken, wer was braucht/will. Was gibt‘s da zu debattieren?
Antwort von cantsin:
Jott hat geschrieben:
Man kann doch schon seit ewigen Zeiten jpg und raw auf die gleiche Karte bannen. Da kann man hierher gucken, wer was braucht/will. Was gibt‘s da zu debattieren?
Der verlinkte Hochzeitsfotograf debattiert es, weil ihm Raw zuviel Speicherplatz und Rechenzeit kostet. Ich finde seine Fotos aber nicht so bemerkenswert - der fotografiert Plastiklook, was natürlich mit JPEG prima geht, wenn man sein Handwerk beherrscht.
Antwort von klusterdegenerierung:
rush hat geschrieben:
klusterdegenerierung hat geschrieben:
Steile These, kennst Du hier so jemanden?
Ging zwar nicht an mich die Nachfrage, aber:
Bei Sony Nutzern quasi jeder zweite ehrlich gesagt, einfach weil bei 10bit 422 Log bis zur FX5 im Semipro Bereich bei Sony bisher Feierabend war wenn man keine externen RAW Laternen anbauen wollte.
Anders gesagt: RAW im Fotoapparat gehört tatsächlich seit 'ner Dekade ganz einfach dazu und beherrscht jeder Hersteller bereits seit DSLR Zeiten - ergo nimmt man es gerne mit.
Im Bereich Video ist RAW intern noch immer auf verhältnismäßig wenige Hersteller beschränkt - eine FX3 oder auch deine FX6 können doch auch max XAVC-I respektive entsprechender h.264/h.265 Flavors bis 10bit 422 - und nutzen auch dies konsequent, teils sogar mit nochmals deutlich leichteren Codecs ala XAVC S - ich erinnere nur an Matthias der sich je nach Job den Datenberg gern vom Hals hielt...
Ich denke die Frage war andersrum zusehen, nicht seit wann ein Hersteller Raw hat, w er ja gefühlt schon mit angefangen hat, sondern warum er auf Raw schwört aber nur 8Bit 4:2:0 nutzt, oder warum so viele auf Jpeg schwören obwohl es Raw gibt.
Antwort von Darth Schneider:
Ist doch auch vom bevorzugten Kamerahersteller abhängig.
Fast alle Blackmagic User nutzen schon lange RAW für Video,
Sony Kunden natürlich gezwungenermassen eher gar nicht.
Aber mit der FX5 und kommenden neuen FX Sonys, ändert sich das womöglich.
Bei der Fotografie ist wie Kluster schon andeutet RAW schon viel länger in Mode.
Weil alle Kamerahersteller es schon lange anbieten.
Antwort von Darth Schneider:
Schwierig wird es natürlich wenn Hersteller wie Apple versuchen ProRes RAW den Massen schmackhaft zu machen.
Das sogar in den iPhones verbaut.
Weil ProRes RAW ist aber viel zu speicherhungrig um überhaupt im grossen Stil genutzt zu werden.
Auch mit 6K Red RAW wird es für viele ein völliger Overkill sein, in der kleinen ZR…
Gerade hinsichtlich der Speicherpreisen.
Da hat Blackmagic seine Hausaufgaben schon längst gemacht und bietet schlankes und tolles 8:1/12:1 und Q3/Q5. Mittlerweile sogar zusammen mit einem eigenen Sensor der es erlaubt mit jeder Auflösung ohne Crop aufzunehmen..
Antwort von klusterdegenerierung:
"Darth Schneider" hat geschrieben:
Ist doch auch vom bevorzugten Kamerahersteller abhängig.
Fast alle Blackmagic User nutzen schon lange RAW für Video,
Sony Kunden natürlich gezwungenermassen eher gar nicht.
Aber mit der FX5 und kommenden neuen FX Sonys, ändert sich das womöglich.
Bei der Fotografie ist wie Kluster schon andeutet RAW schon viel länger in Mode.
Weil alle Kamerahersteller es schon lange anbieten.
Wieso denn jetzt plötzlich Raw Video, DU hast das Fass Foto Raw vs Film Log aufgemacht, was kommt als nächstes verwirrendes dazu, animiertes GIF? ;-)