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AMD Ryzen - Startet Intel schon jetzt den Preiskampf?



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Newsmeldung von slashCAM:


Noch ist es nur ein Artikel bei WCCFTech, die in letzter Zeit auch schon öfter mal falsch lagen. Sollte es allerdings wahr sein, dass Intel schon jetzt massiv die Preise für viele nicht XEON-Prozessoren senkt, dann dürften uns günstige CPU-Zeiten bevor stehen. In Deutschland und Europa merkt man aktuell allerdings davon noch nichts, aber mal abwarten, wie es nach dem Wochenende aussieht.
Es wäre zwar durchaus denkbar, dass Intel auf Kosten der eigenen Marge AMDs Markteintritt schon möglichst früh paroli bieten will. Allerdings wirkt so ein Schritt für den Giganten Intel irgendwie unsouverän. In ein paar Tagen wissen wir sicherlich mehr.

Hier geht es zur Newsmeldung auf den slashCAM Magazin-Seiten:
AMD Ryzen - Startet Intel schon jetzt den Preiskampf?




Antwort von iasi:

auf Kosten der eigenen Marge ?

So wie die Ryzen-Vorverkäufe laufen, wird Intel etwas tun müssen, wollen sie überhaupt noch Desktop-CPUs verkaufen.
Zumal: Ungemach droht ja auch für die Xeon-Reihe. Sollte Ryzen wirklich so gut sein, wie es bisher den Anschein hat, dann wird AMDs Naples ebenso konkurrenzfähig, wie schon Ryzen.

Ein 32-core Zen server chip ist nicht ohne.



Antwort von iasi:

schade - nur Render-Tests ... und dann auch noch mit unklaren Systemkonfigurationen (Ryzen braucht Rank1-Speicher, um richtig Gas geben zu können.)

https://www.pugetsystems.com/labs/artic ... mance-909/

Dann auch nur eine Grafikkarte im System ... auch nicht optimal, wenn man bedenkt, dass sie ansonsten Speicher bis zum Anschlag reinstecken.

Was mich interessiert hätte, wäre die Anzahl von parallelen Spuren, die flüssig abgespielt werden können. Mit veschiedenen Effektkombinationen. Bei verschiedenen Qualitätsstufen.

Es juckt mich doch nicht, ob das RendernRendern im Glossar erklärt am Ende 10 Minuten, 1 Sunde oder 4 Stunden dauert. Ich will flüssig arbeiten, wenn ich vor dem Rechner sitze.

W.Stabi kann auch etwas länger dauern - da eh immer nur 1 Core genutzt wird, ist so oder so eine Kaffeepause angesagt.








Antwort von rudi:

***Ich habe den Rest ins Offtopic verschoben, weil es ja wirklich nur ein Hickhack war... ***admin***



Antwort von dienstag_01:

Naja, gut, dann frage ich mal, wie das zu verstehen ist:
(Ryzen braucht Rank1-Speicher, um richtig Gas geben zu können.)



Antwort von iasi:

Mann - du bist mir vielleicht ein angeberischer Großschwätzer - wieder nur "ne große Klappe, aber NULL-Inhalt.

Leute, die nicht argumentieren können, fangen eben damit an, über andere dummes Zeug abzulassen. Versuch doch nicht von deiner Unwissenheit abzulenken.

Lies dir mal durch, was du da geschrieben hast und such mal nach etwas inhaltlichem zum Thema - da ist aber auch gar nichts zu finden.

Und denk jetzt nicht, dass ich dir hier irgendwas zu beweisen habe. Sagen wir mal so, du kannst nichts beweisen. Weil du einfach nicht durchsteigst. Ist typisch für Leute, die Informationen aus verschiedenen Foren zusammenglauben, ohne den Sinn dahinter zu verstehen.

Tut mir übrigens leid, dass meine Fragen für dich zu schwierig waren. Einfachere gefällig?
;) Du stellst Fragen?
Gut: Red-Material bei MRQ on - sichtbarer Unterschied - maximale CPU-Auslastung.
Dauert eh lange, daher ist"s egal, ob"s nun 30 oder 35 Minuten sind - sitze eh in die Zeit nicht vor dem Rechner und schau zu.

Wenn ich vor dem Rechner sitze, will ich flüssige Vorschau ohne immer Vorschau-Rendering machen und warten zu müssen.
Premiere lagert nicht alles auf die GPU aus - da spielt CPU-Power auch eine Rolle.
W.-Stabi: Kaffeepausen-Effekt - nutzt nur einen Kern. Mehrere Clips parallel stabilisieren zu lassen ist dann effizient.

Die Renderzeit ist mir letztlich so egal, wie die Resolve-Tests, bei denen die Anzahl von NR-Nodes gezählt werden, die noch ruckelfrei laufen.
8 NR-Nodes schmeiße ich normalerweise nicht auf einen Clip.

Die Budget-Frage:
Nach oben gibt"s keine Grenzen, daher wird es immer einen Finanzrahmen geben. Wie man die begrenzten Mittel aufteilt, ist dann eben wichtig.
Der Intel-Desktop 10-core geht preislich schon in Richtigung Workstation - die Intel-8 Kerner bieten scheinbar nur geringe Mehrleistung für erhelich mehr Geld. Fragt sich also, ob man mit dem Geld, das ein Ryzen weniger kostet, an anderer Stelle nicht eine größere Leistungssteigerung erreichen kann.
Ryzen bietet sehr gute Anbindung für M.2 SSD. Für 500€, die man mit dem Ryzen gegenüber einem 8-core Intel spart, kann man sich z.B. einen flotte und große M.2 SSD ins System stecken. Was das dann wohl bringt?



Antwort von Jott:

Renderzeiten egal? Cool.



Antwort von iasi:

Renderzeiten egal? Cool. Na - wenn du natürlich vor deinem Rechner sitzt und ihn anstarrst, während er rendert, sind natürlich 35 statt 30 Minuten eine lange und teure Angelegenheit.

Ob"s vielleicht nicht günstiger ist, an einem zweiten Rechner zu arbeiten, während der andere rendert?
Aber halt - leider ging das ganze Geld für den 10-Kern-Super-Desktop drauf und daher muss es eben beim Anstarren der Super-Render-Maschine bleiben.

ja - cool



Antwort von dienstag_01:

Erstens ist es egal, ob MRQ on ist oder off, der Vergleich der CPUs wird dadurch nicht in Frage gestellt, nur die Größenordnung und damit die Abstände können sich ändern, nicht der Rang.
Zweitens stehen Renderzeiten und Playbackleistung in direkter Beziehung zueinander, ein System, was schneller rendert, wird auch im Playback vorne liegen. Es sei denn, die CPU hätte nichts zu tun. Dann brauch man aber auch keine neue ;)



Antwort von Alf_300:

Was ist MRQ ?



Antwort von Jott:

Ich starre auf gar nichts, weil kein merkliches RendernRendern im Glossar erklärt anfällt, das passiert im Hintergrund. Kein Bremsen, kein erzwungener Kaffee. Daher erlaube ich mir, bei deiner weltfremden Philosophie zu stutzen. Du machst wahrscheinlich nie zeitkritische Projekte?



Antwort von Jott:

Ich starre auf gar nichts, weil kein merkliches RendernRendern im Glossar erklärt anfällt, das passiert im Hintergrund. Kein Bremsen, kein erzwungener Kaffee. Daher erlaube ich mir, zu stutzen. Du machst wahrscheinlich nie zeitkritische Projekte?








Antwort von iasi:

Ich starre auf gar nichts, weil kein merkliches RendernRendern im Glossar erklärt anfällt, das passiert im Hintergrund. Kein Bremsen, kein erzwungener Kaffee. Daher erlaube ich mir, zu stutzen. Du machst wahrscheinlich nie zeitkritische Projekte? ne - mach ich nicht.
Zeit ist immer das, das ich mir nehme - auch wenn dies die wohl größte Investition ist, die man machen kann.

Und meine Projekte sind nicht so simple, dass unmerklich im Hintergrund noch das RendernRendern im Glossar erklärt ablaufen könnte.
Ich nehme mir die Zeit, die Gestaltungsmöglichkeiten aktueller Software, auch voll auszuschöpfen.

Mit ein Grund für die Qualität deutscher Produktionen ist doch gerade der Zeitmangel - und eben auch die viel zu kurze Post-Zeit.
Statt in das viele professionelle Material, das immer aufgefahren wird, sollte man lieber in mehr Zeit investieren.



Antwort von Jott:

Alles klar! :-)



Antwort von nic:

Zeit haben heutzutage nur noch Terrence Malick, die Coen-Brüder und iasi.



Antwort von rudi:

Was ist MRQ ? Maximale Renderqualität.
Ist ein Schalter beim Premiere-Export und umstritten, weil er gerüchtweise unkontrolliert beim Skalieren nachschärft. (wenn ich mich recht erinnere, gabs die Diskussion mal, aber keine Ahnung, ob das noch so ist.).



Antwort von iasi:

Zeit haben heutzutage nur noch Terrence Malick, die Coen-Brüder und iasi. nicht "haben" - "nehmen"

Die Liste kann man aber durchaus noch verlängern.


Witzig auch: So manche deutsche TV-Krimi-Folge muss in 2 Tagen geschnitten sein - ein Stevens hatte sich 2 Jahre für den Schnitt von Shane Zeit genommen.


Der Ryzen ist vielleicht nicht schneller als ein Intel - aber mit dem Geld, das er weniger kostet, kann man doch auch etwas machen - zumal: er ist eben auch kaum langsamer.


Wir drehen mit einer Alexa mit allem drum und dran, schnippseln das Material dann aber schnell zusammen - natürlich auf einer teuren Workstation, die nebenbei im Hintergrund das Material vom Vortag rendernrendern im Glossar erklärt kann.
Den Material- und damit eben auch den Personalaufwand derart zu steigern, dass man dies dann bei der Zeit kompensieren muss, schadet der Qualität und bringt sie eben gerade nicht vorran.


Wer immer gleich nach dem Teuersten und Bestmöglichen schreit, den verabschiede ich. Wer abwägt, was denn gerade nötig ist und immer das Preis-Leistungsverhältnis im Blick hat, mit dem kann ich zusammenarbeiten.
Zeit ist nunmal Geld.



Antwort von iasi:

Was ist MRQ ? Maximale Renderqualität.
Ist ein Schalter beim Premiere-Export und umstritten, weil er gerüchtweise unkontrolliert beim Skalieren nachschärft. (wenn ich mich recht erinnere, gabs die Diskussion mal, aber keine Ahnung, ob das noch so ist.). Nachschärft - eher nicht - pixelgenaues Rechnen kann ich jedoch aus meiner Erfahrung mit Red-Material absolut bestätigen.

Auch einige reduser nutzen beim finalen RendernRendern im Glossar erklärt MQR (und auch nicht die Rocket).



Antwort von Frank Glencairn:

Premiere Realworld Benchmarks

http://www.gamersnexus.net/hwreviews/28 ... rks/page-6



Antwort von Valentino:

Hoffentlich sinken jetzt dann bald mal die Preise bei Intel, ein RYZEN wird es bei mir aber definitiv nicht geben.

Hatte heute mal ein MSI B350 Board in den Händen und alleine schon bei dem AM4 Sockel zieht es mir die Socken aus. Warum man im Jahr 2017 immer noch auf CPUs mit Pins setzt und diese dazu noch wie vor einem Jahrzehnt auf dem Board befestigst wird, muss man echt nicht verstehen.

Gerade für Schnittsystem die über die Jahre immer wieder transportiert werden, sehe ich das sehr kritisch. Die paar Euro Ersparnis sind das Risiko eines Transportschaden nicht wert.



Antwort von prime:

Warum man im Jahr 2017 immer noch auf CPUs mit Pins setzt und diese dazu noch wie vor einem Jahrzehnt auf dem Board befestigst wird, muss man echt nicht verstehen.

Gerade für Schnittsystem die über die Jahre immer wieder transportiert werden, sehe ich das sehr kritisch. Die paar Euro Ersparnis sind das Risiko eines Transportschaden nicht wert. Hä? Ich hab mein Sockel-A System damals über Wald und Wiesen geschleppt ohne besonderen Transportschutz, Ergebnis: kein Problem. Die Kühlkörper sind eher kritisch, aber die Pins von der CPU?! Ernsthaft?








Antwort von pixelschubser2006:

Ich sehe zwar für mich keine Notwendigkeit, meinen Schnitt-PC häufig zu transportieren, aber rausgerissene CPUs habe ich in meinem Leben auch schon das eine oder andere Mal gesehen. Viel relevanter als die Frage, auf welcher Seite die Pins sind, ist die mechanische Halterung. Bei den Intel Sockeln ist das so dermaßen stabil gelöst, daß es völlig egal ist, was darunter passiert. Mir persönlich gefällt Intels Lösung erheblich besser, allerdings wäre das für mich kein Entscheidungskriterium. Kann sein daß AMD das inzwischen ähnlich macht, habe nur seit Jahren keinen AMD-Krempel mehr in der Hand gehabt.

Viel wichtiger ist, dass die Leistung auch in der Applikation ankommt. Beim letzten Versuch mit AMD habe ich ins Klo gegriffen, als ist einen billigen ESXi aufsetzte. Fairerweise muss man sagen, das war ein Testballon. Ich habe dem Kunden gesagt, daß ein ordentlicher Server mindestens 2000 Euro kostet und daß die Erwartungen an ein 800-Euro-System mit typischer Gamer-CPU und passendem Board nicht zu hoch sein dürfen. Nun, laufen tut das Ding auch nach 4 Jahren 24/7 störungsfrei, die Hardware-Qualität ist als völlig ok. Nur die Performance ist für den Arsch - u.a. weil AMD mit der Anzahl der virtuellen Kerne geworben hat. Nämlich 6. Statt der 3 echten. Und selbst damit ist die Performance schlechter als auf meinem Intel Dualcore Test-ESXi, der seinerzeit schon ein paar Jahre auf dem Buckel hat.

Außerdem gefällt mir Intel, daß die Treiberversorgung unkritischer ist. Und diese ausgereifter sind. Einfach, weil Intel seinen Kram möglichst kompatibel zum Vorgänger baut. Finde ich gut! Allerdings sind beide Firmen nicht in der Lage, ihrem Kram vernünftige Modellnamen zu verpassen. Es ist auch 2017 nicht möglich, zu schauen: "Mainboard hat Chipsatz xx123 und Grafik CC456" und dann auf der Website auf einer übersichtlichen Seite mit allen Chipsätzen die richtigen Treiber anzuklicken. Ich verstehe diese Ignoranz einfach nicht. Das kann auch nur Kalkül sein. Ich glaube nicht, daß die nur zu blöd dazu sind. Da steckt Absicht hinter.

Jedenfalls stehe ich AMD verdammt kritisch gegenüber! Sollte die neue Konkurrenz allerdings eine Preiskampf auslösen, habe ich da nix gegen. Dann profitiere ich auch als Intel-Anwender von dem Wettbewerb.



Antwort von Frank Glencairn:

Wie ist das eigentlich mit den PCI Lanes beim AMD? Kann es da nicht etwas eng werden, wenn man 2 Grkas, einen RAIDRAID im Glossar erklärt controller und ein I/O board betreibt?

Und die Anbindung von Thunderbolt und dem aktuellen USB?



Antwort von Valentino:

Hä? Ich hab mein Sockel-A System damals über Wald und Wiesen geschleppt ohne besonderen Transportschutz, Ergebnis: kein Problem. Die Kühlkörper sind eher kritisch, aber die Pins von der CPU?! Ernsthaft? Das kann ja gut sein, das das bei dir gut gegangen ist und die Pins sind auch nicht das Hauptproblem.
Es geht mir in erster Linie um die Wertigkeit des Sockels und der Tatsache, das im Jahr 2017 Pins an CPUs und z. B. Speicherkarten einfach überflüssig geworden sind. So wie es aussieht hat AMD dann halt doch irgendwo sparen müssen und deswegen den Sockel so gelassen wie er ist.
In meinen Augen der gleiche Bullshit wie bei Canon und den CF-Slots an den Hochpreis-DSLRs der letzten Jahre, trotz das es seit Jahren CFast, XQD und jetzt SDXC-UHS-II gibt.

Gegen den X99/2011 Sockel wirkt der von AMD wie ein schlechter Witz, den die CPU ist hier eben nicht in alle Richtungen geschützt und nur von dem kleinen Hebel-Lock und dem CPU-Kühler auf dem Board gehalten.
Bei den mittelgroßen Lüftern die wir verbauen überleben die System richtig gelagert auch heftige Schlaglöcher, ungewollte DHL Transporte und eine Vollbremsung bei 120km/h. Nicht das wir unbedingt alles testen wollten, durchlaufen habe es einzelnen Systeme leider schon.



Antwort von rudi:

Wie ist das eigentlich mit den PCI Lanes beim AMD? Kann es da nicht etwas eng werden, wenn man 2 Grkas, einen RAIDRAID im Glossar erklärt controller und ein I/O board betreibt?

Und die Anbindung von Thunderbolt und dem aktuellen USB? Ja kann definitiv eng werden, aber es geht etwas mehr als ich ursprünglich dachte. An den Prozessor kannst du einmal direkt eine PCI 16x Gen3 Karte hängen und das nochmal auf 2 x 8Lane Karten splitten, was nach unseren Erfahrungen nicht unbedingt große Verluste bedeuten muss (unter Resolve).

Laut dieser Info gibt es aber nochmal vier direkte PCIe Gen3 Lanes an den Ryzen für NVMe-SSD mit vollem Durchsatz (also > 3 GB/s):

http://www.gamersnexus.net/guides/2763- ... -b350-a320

Und dann ist noch der Chipsatz via 4 x PCIe Gen3 angebunden. Über den kannst du dann auch noch mal SSDs im RAIDRAID im Glossar erklärt anbinden.

An die CPU gehen also 16 + 4 + 4 (24) PCIe Gen 3 Lanes, die sich je nach Mainboard-Design vielleicht ohne große Flaschenhälse ausmaxxen ließen.
Dazu gibts noch PCIe Gen2 Lanes um z.b. eine Intensity Pro 4K anzudocken.

Also, falls ichs machen würde, würde ich 2 GPUs mit x8 wagen, dann eine große x4-NVMe als RAW-Cache, dann ein paar große Festplatten im Raid und eine Intensity Pro 4K über den Chipsatz wagen. Ich warte allerdings definitiv auf den kleinsten Naples ;)



Antwort von Valentino:

@Rudi
Auch der beste AMD X370 Chipsatz hat nur 4 Lanes mehr über die CPU als Skylake und dann nochmal 4 PCIe 3.0 Lanes mit denen der Chipsatz angebunden ist. Somit reizt schon eine aktuelle NVMe-SSD diese 4 Lanes komplett aus und es ist kein Platz mehr für eine 4k I/O Karte.
Der native USB3.1 Gen2 Controller läuft auch leider über den Chipsatz und nicht der CPU, da ist es nur USB 3.0.
Diese Übersicht der Chipsätze ist etwas genauer:
https://www.hardwareluxx.de/images/stor ... hipset.png

Eine 4k I/O Videokarte sollte also besser gleich an die CPU angebunden sein, das kann man so auch recht deutlich schon bei der Intel-Systemempfehlung von BM heraus lesen.

So lange kein PLX-PCIe Chip verbaut ist, wird 4k Videobearbeitung mit Davinci und zwei GPUs und PCIe SSD eher nicht funktionieren.

Am Ende ist für so ein 4k Schnittsystem der günstigere 6/12 i7-6800K mit 28 PCIe Lanes über die CPU die bessere Alternative.
Mit diesem könnte man z. B. 2x 8 Lanes für zwei GPUs und die restlichen 12 Lanes (4/4/4) für die 4k I/O Karte und PCIe SSD und für eine USB3.1 Gen2 oder TB3 oder 10Gbit Ethernet oder Raid-Controller benutzten.

Der große Knackpunkt an aktuellen X99 Systemen, der Chipsatz ist nur per DMI2.0 (4 PCIe 2.0 Lanes) mit der CPU verbunden und genau deswegen würde ich erst mal den neuen X299 inklusive neuer CPUs abwarten und nicht gleich blind zu Ryzen greifen. Wichtig bei der ganzen Sache, das Mainboard muss diese Aufteilung auch unterstützen!
Am Ende bringt Intel einen i7 8/16 Kerner mit 28 oder gar 32 PCIe Lanes für 100 Euro mehr auf den Markt und schon ist Ryzen nicht mehr so interessant.
Also besser noch ein halbes Jahr auf Intels Reaktion warten.



Antwort von Abercrombie:

Wer hätte vor einem Jahr gedacht, dass es schon eine 4k-Workstation mit zwei Grafikkarten sein muss, damit ein AMD-System technische Nachteile gegenüber einem ähnlich teuren Intel-System hat. Ich finds gut! (Auch wenn ich als Mac-User am wenigsten davon profitiere...)



Antwort von dienstag_01:

Somit reizt schon eine aktuelle NVMe-SSD diese 4 Lanes komplett aus und es ist kein Platz mehr für eine 4k I/O Karte. M2 liegt mit 4 Lanes direkt an der CPU an.



Antwort von Valentino:

Ja genau das habe ich damit auch gemeint, den entweder m.2 oder I/O Karte, beide brauchen aber die x4 Lanes und beide sollte am besten direkt über die CPU laufen.



Antwort von iasi:

@Rudi
Auch der beste AMD X370 Chipsatz hat nur 4 Lanes mehr über die CPU als Skylake und dann nochmal 4 PCIe 3.0 Lanes mit denen der Chipsatz angebunden ist. Somit reizt schon eine aktuelle NVMe-SSD diese 4 Lanes komplett aus und es ist kein Platz mehr für eine 4k I/O Karte.
Der native USB3.1 Gen2 Controller läuft auch leider über den Chipsatz und nicht der CPU, da ist es nur USB 3.0. Leider wahr - hier hat man sehr schnell einen Flaschenhals.
Es macht keinen Sinn zwei teure High-End-Grafikkarten in ein Ryzen-System zu stecken.
- für x8/x8 bieten sich wohl nur 2 Mittelklassekarten an, bei denen der Leistungsverlust wohl nicht so hoch sein wird. Mit Resolve geht"s zwar, aber für Premiere ist eher nicht ideal.
- x16/x4 für einmal GPU-Rechenpower und einmal Monitorbild, wäre wohl sinnvoll.
- x8/x4/x4 geht wohl auch, dann hat man den GPU-Rechner aber nur an 8 Lanes, den Monitor und die 4k I/O an 4 Lanes. Wie das wohl in der Praxis läuft?

Die M.2/​M-Key PCIe 3.0 x4 Anbindung ist jedoch ein Vorteil - zumindest hier dürfte es keinen Flaschenhals geben.

Wer eh 2 1k€-Grafikkarten, 4k I/O, 128GB DDR4, 1TB M2.SSD und und und in einen Rechner stecken will, sollte vielleicht an einen Xeon oder Naples
denken.
https://www.heise.de/newsticker/meldung ... 46053.html

AMD wird sowieso noch weitere Modelle bringen - wie auch Intel wohl in den Startlöchern steht.
Endlich kommt mal wieder Bewegung in die Rechnerwelt.

Ryzen ist vor allem etwas für Systeme um die 2-3k €.
600€ für CPU + Kühler
250€ für"s Board
600 + 200 € für die Grafikkarten
600€ für SSDs und HDDs
400€ für DDR4
...

Das passt dann und ist schon das Maximum, das mir sinnvoll erscheint ...









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