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5D MKII, als alles begann



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Frage von klusterdegenerierung:


Gerne erinnere ich mich an die Zeit als die 5DMKII kam und schlagartig vieles veränderte!
Doch was so mancher Amateur nicht kannte, war der Aufwand, der manchmal hinter einer sogar nur paar Sekunden Aufnahme stand.

Ich war damals als Anfänger absolut geflashed über diese tolle Arbeit die mit meiner Fotoknipse und diesem ganzen Aufwand möglich war!
Auch das der Hurlbut die making of Serie von "the last 3 minutes" postete und mir tiefe Einblicke in den mir völlig unbekannten Aufwand lieferte
und ich durch ihn so viel über die professionelle Filmarbeit erfuhr!

Für mich ist dieses Video immer noch etwas ganz besonderes und deshalb möchte ich es noch einmal mit euch teilen! :-)
https://vimeo.com/12208773

Hier der ganze Film.
https://vimeo.com/10570139



Antwort von cantsin:

Tja, und aus heutiger Sicht würde man sagen: professionell gefilmt, gute Kameraführung, gutes Licht, gute Schauspieler - aber was für eine miese Bildqualität mit all den Blockartefakten und teilweise flauen Farben; wie eine schlechte DivX-Raubkopie eines Spielfilms.

Dürfte aber auch sicher daran liegen, dass wir heute alle Flatscreens mit mindestens FullHDFullHD im Glossar erklärt haben, während damals noch niedrigere Auflösungen der Standard waren.



Antwort von Jan:

cantsin hat geschrieben:
- aber was für eine miese Bildqualität mit all den Blockartefakten und teilweise flauen Farben; wie eine schlechte DivX-Raubkopie eines Spielfilms.

Das ist doch der bekannte Kinolook....

Ich war damals beim ersten Mal filmen mit der MII aber auch begeistert bei Schwachlicht. Besser flaue Farben, als den Braun/Grünstich der Panasonic-Kameras.

VG
Jan








Antwort von klusterdegenerierung:

Das ihr eine extrem niedrigratige SD Variante nicht von einer hochratigen FHD Variante unterscheiden könnt, tut mir wohl Leid! :-)
Und was ihr in der modernen Log und Lut Zeit mit flauem Bildlook habt, kann ich auch nicht nachvollziehen, ist doch voll uptodate!

Ist die Weihnachtszeit eigentlich sone Männermeckerzeit? ;-)



Antwort von Jott:

Ohne Vincent Laforet hätte sich kaum jemand für Video aus einer Reporterknipse interessiert.

Schon fast zehn Jahre her, ging schnell rum!

https://viralconversations.com/viral-ma ... ral-video/



Antwort von Darth Schneider:

Also mir gefällts, ich finde das sind schöne Bilder, schöne Farben, ein schönes Filmchen, sehr gut gemacht. Danke fürs teilen.
Gruss Boris



Antwort von Uwe:

Das war damals eine Wahnsinns-Zeit in Sachen DSLR-Video - eine Revolution. Aber wenn man es genau nimmt war es im Sommer 2008 die Nikon D90, mit der alles begann. Ich kann mich noch gut erinnern wie ich mir im Hamburger Hauptbahnhof dieses Schätzchen gekauft habe :-). Die 5DII kam dann erst 3 Monate später auf den Markt. Aber man hatte wirklich zu kämpfen mit diesen Teilen - das kann man sich heute gar nicht mehr so vorstellen...



Antwort von Jott:

Interessant auch, wie die Mark II dann schnell für High End-Werbung genommen wurde:

https://www.youtube.com/watch?v=qvl7kG82EfI

Making of dazu:

https://www.youtube.com/watch?v=DEluA6LFw6k

Zur besinnlichen Weihnachtszeit was zum Nachdenken, zum Thema 4:2:04:2:0 im Glossar erklärt 8 BitBit im Glossar erklärt ist Schrott, kann man nicht graden, kann man nicht keyen. Vor 8 Jahren ging's irgendwie noch problemlos! Nur für den Skater (Rampe) durfte schon eine RED mitspielen.



Antwort von nic:

Jott hat geschrieben:
Interessant auch, wie die Mark II dann schnell für High End-Werbung genommen wurde:

Zur besinnlichen Weihnachtszeit was zum Nachdenken, zum Thema 4:2:04:2:0 im Glossar erklärt 8 BitBit im Glossar erklärt ist Schrott, kann man nicht graden, kann man nicht keyen. Vor 8 Jahren ging's irgendwie noch problemlos! Nur für den Skater (Rampe) durfte schon eine RED mitspielen.
Mhm. Ich würde eher sagen, dass das ständige Gefahre und Gewackel die leider bei genauer Betrachtung offensichtlich schlechte Bildqualität einigermaßen kaschieren. Wenn man die Highlights genau betrachtet, erkennt man Farbsäume und selbst Nahaufnahmen wirken seltsam weich. Und das Grading beschränkt sich darauf den "Canon-Look" einigermaßen konsistent zu halten. Klar, man kann tolle Sachen selbst mit einer 5D II drehen... aber warum sollte man, wenn man (heutzutage) viele Alternativen hat, die einem das Leben erleichtern, zuverlässiger sind und am Ende ein besser aussehendes Endprodukt ermöglichen?



Antwort von Jott:

Der Clip ist so gut, dass niemand nach technischen Schwächen sucht. Wer nicht weiß, dass die meisten Realaufnahmen aus der Mark II stammen, käme auch nie auf den Gedanken, welche zu suchen.

Worauf ich hinaus will: hier im Forum wird Besitzern günstiger Kameras - Einsteiger-DSLR für ein paar Hunderter mit Kitzoom meinetwegen - permanent mit technischem Specs- und Problem-Gefasel eingeredet, man könne nichts damit anfangen. Das ist einfach nur schade. So viele glauben es, wollen mithalten und stürzen sich in sinnlose Ausgaben. Ich finde es wichtig zu wissen, was selbst mit einer aus heutiger Sicht völlig veralteten DSLR ging und geht. Auch mit so was kann man sich und anderen beweisen, dass man etwas Tolles hinkriegt.

So weit die Worte zur Weihnacht! :-)



Antwort von nic:

Jott hat geschrieben:
Der Clip ist so gut, dass niemand nach technischen Schwächen sucht. Wer nicht weiß, dass die meisten Realaufnahmen aus der Mark II stammen, käme auch nie auf den Gedanken, welche zu suchen.

Worauf ich hinaus will: hier im Forum wird Besitzern günstiger Kameras - Einsteiger-DSLR für ein paar Hunderter mit Kitzoom meinetwegen - permanent mit technischem Specs- und Problem-Gefasel eingeredet, man könne nichts damit anfangen. Das ist einfach nur schade. So viele glauben es, wollen mithalten und stürzen sich in sinnlose Ausgaben. Ich finde es wichtig zu wissen, was selbst mit einer aus heutiger Sicht völlig veralteten DSLR ging und geht. Auch mit so was kann man sich und anderen beweisen, dass man etwas Tolles hinkriegt.

So weit die Worte zur Weihnacht! :-)
Man konnte auch tolles Material mit einer DVX, Mattscheibe (Movietube o.ä.) und uralten (Vintage-)PL-Optiken drehen. Oder mit dem iPhone. Oder einer BMPCC. Aber umso mehr Schwächen, Macken oder Beschränkungen dein System hat, umso mehr Zeit und Gedanken musst du daran verschwenden. Jeder muss einfach im Rahmen seiner Möglichkeiten zurechtkommen und das Beste daraus machen: Wer viel Zeit und kein Geld hat genauso wie der, der viel Budget und wenig Zeit oder gar viel Budget und viel Zeit hat... blabla.



Antwort von rush:

Eben... Eigentlich war dieser Schritt nur konsequent... Nach dem ganzen Gegurke mit 35mm Adaptern an DV Kameras war man einfach froh plötzlich solch große Sensoren an die Hand zu bekommen... Entsprechend schnell hat sich das wie ein Lauffeuer unter Filmschaffenden verbreitet...

Hätte Nikon damals etwas mehr "gewagt" - würde man heute vielleicht noch immer vom D90 Hype sprechen... Stattdessen hat den Ruhm die MKII erhalten weil sie einfach mehr drauf hatte in Sachen Video und eben auch direkt mit dem Vollformatsensor trumpfte wohingegen es bei Nikon seinerzeit APS-C an der D90 war... Der Rest ist Geschichte.

Und spiegelklappernde Kameras sind für mich im Prinzip seit etwa zwei Jahren kein Thema mehr... Die Möglichkeiten und Vorteile der eingebaute EVF's haben mich wieder aufs Neue überzeugt.
Kenne aber genauso viele die an ihren 5D's hängen und sich nicht so recht mit den, sagen wir Mal z.B. spiegellosen Alphas anfreunden können und den Blick durch den Sucher scheuen weil sie sowieso lieber aufs Display gucken (Macht der Gewohnheit)








Antwort von klusterdegenerierung:

Uwe hat geschrieben:
Das war damals eine Wahnsinns-Zeit in Sachen DSLR-Video - eine Revolution. Aber wenn man es genau nimmt war es im Sommer 2008 die Nikon D90, mit der alles begann. Ich kann mich noch gut erinnern wie ich mir im Hamburger Hauptbahnhof dieses Schätzchen gekauft habe :-). Die 5DII kam dann erst 3 Monate später auf den Markt. Aber man hatte wirklich zu kämpfen mit diesen Teilen - das kann man sich heute gar nicht mehr so vorstellen...
Uwe, da hast Du vollkommen Recht, deswegen habe ich auch noch dieses Video in meiner Favoritenbox.
Es ist zwar nicht jedermans Musik,
aber ich finde es für damalige Verhältnise eine gute Arbeit und auch die Flugaufnahmen waren noch nicht usus!
https://vimeo.com/3257700



Antwort von klusterdegenerierung:

Jott hat geschrieben:
Der Clip ist so gut, dass niemand nach technischen Schwächen sucht. Wer nicht weiß, dass die meisten Realaufnahmen aus der Mark II stammen, käme auch nie auf den Gedanken, welche zu suchen.

Worauf ich hinaus will: hier im Forum wird Besitzern günstiger Kameras - Einsteiger-DSLR für ein paar Hunderter mit Kitzoom meinetwegen - permanent mit technischem Specs- und Problem-Gefasel eingeredet, man könne nichts damit anfangen. Das ist einfach nur schade. So viele glauben es, wollen mithalten und stürzen sich in sinnlose Ausgaben. Ich finde es wichtig zu wissen, was selbst mit einer aus heutiger Sicht völlig veralteten DSLR ging und geht. Auch mit so was kann man sich und anderen beweisen, dass man etwas Tolles hinkriegt.

So weit die Worte zur Weihnacht! :-)
Sehe ich genauso.
Fasst meine ganze Arbeit damals, wenn nicht ein Henkelmann erforderlich war, habe ich mit der 5DII gemacht.
Damals war es genau der richtige Weg sich von der Henkelmannfraktion abtrennen zu können und moderneres anbieten zu können.

Nie hat eine Kamera so viel Geld in Bezug auf ihre Kosten eingefahren! Unglaublich was dieses Teil an Geld gebracht hat.
Zudem waren viele Kunden ja gerade zu verliebt in den dof look und eins darf man auch nicht vergessen,
eine damals fasst 3x teurere Sony NX5, die ich auch gekauft hatte, hatte nur ein auf FHD interpoliertes HD Signal!

Viele mit richtig teuren Schulterkameras mußte sich mit ihrem ewig gelbstichigen Artefaktvideos gegen eine Fotoknipse wären.
Aus heutiger Sicht kann man schön meckern, was das für eine pixelssauerrei ist,
aber damals hatten es selbst so manche Studiocams schwer mit der 5DII in Punkto quali mitzuhalten!

Das vergessen leider viele hier in der heutigen Zeit, besonders wenn man damals schon eine RED hatte! ;-)



Antwort von klusterdegenerierung:

7nic hat geschrieben:
Jott hat geschrieben:
Der Clip ist so gut, dass niemand nach technischen Schwächen sucht. Wer nicht weiß, dass die meisten Realaufnahmen aus der Mark II stammen, käme auch nie auf den Gedanken, welche zu suchen.

Worauf ich hinaus will: hier im Forum wird Besitzern günstiger Kameras - Einsteiger-DSLR für ein paar Hunderter mit Kitzoom meinetwegen - permanent mit technischem Specs- und Problem-Gefasel eingeredet, man könne nichts damit anfangen. Das ist einfach nur schade. So viele glauben es, wollen mithalten und stürzen sich in sinnlose Ausgaben. Ich finde es wichtig zu wissen, was selbst mit einer aus heutiger Sicht völlig veralteten DSLR ging und geht. Auch mit so was kann man sich und anderen beweisen, dass man etwas Tolles hinkriegt.

So weit die Worte zur Weihnacht! :-)
Man konnte auch tolles Material mit einer DVX, Mattscheibe (Movietube o.ä.) und uralten (Vintage-)PL-Optiken drehen. Oder mit dem iPhone. Oder einer BMPCC. Aber umso mehr Schwächen, Macken oder Beschränkungen dein System hat, umso mehr Zeit und Gedanken musst du daran verschwenden. Jeder muss einfach im Rahmen seiner Möglichkeiten zurechtkommen und das Beste daraus machen: Wer viel Zeit und kein Geld hat genauso wie der, der viel Budget und wenig Zeit oder gar viel Budget und viel Zeit hat... blabla.
Irgendwie lauft ihr in zwei unterschiedlichen Zeiträumen rum!
Als die 5DII gerade richtig Gas gab und dieses Filmchen entstannt, da gab es noch keine BMPCC!
Du kannst ja jetzt nicht die modernere Zeit damit reinmischen!

Erst später, als all die neuen Cams kamen, wurde die 5D immer unwichtiger, bzw konnte sie der quali einfach nichts mehr entgegensetzen.
Du kannst es also nur aus damaliger Sicht sehen.
Für Heute gebe ich Dir natürlich vollkommen Recht, da hat sich soo viel getan, das jeder bedient werden kann.



Antwort von mash_gh4:

klusterdegenerierung hat geschrieben:
Irgendwie lauft ihr in zwei unterschiedlichen Zeiträumen rum!
Als die 5DII gerade richtig Gas gab und dieses Filmchen entstannt, da gab es noch keine BMPCC!
Du kannst ja jetzt nicht die modernere Zeit damit reinmischen!
Erst später, als all die neuen Cams kamen, wurde die 5D immer unwichtiger, bzw konnte sie der quali einfach nichts mehr entgegensetzen.
naja -- die 5dII ist 2009 herausgekommen -- zur selben zeit wie die GH1!

und auch die GH2, die das ganze konsequent vorgesetzt hat, und in etwa jene zugangsweisen etabliert hat, die bis heute das geschehen prägen, auch wenn halt gegenwärtig öfter sony außen am gehäuse drauf steht, ist auch bereits im jahr darauf erschienen...



Antwort von Paralkar:

Ich versteh immer nicht welche Maßstäbe angesetzt werden,

keiner von uns weiß, wie hart die VFXler damit zu kämpfen hatten,

Wenn man genug Geld hat, ja gut, dann kann man alles auf minimalste Detail rotoscopen lassen etc.

Aber das führt doch schön wieder von faktenbasiertem Argumentieren zu emotionalen Liebhabereien hin (die Nostalgie darf erlaubt sein, schlussendlich haben viele von uns damit viel Zeit verbracht)

Diese Kamera hat einiges bewirkt und vorangebracht, aber man darf einfach auch nicht die technischen Nachteile und Grenze wegreden oder denken,

Is ein Werkzeug, ich kann mit der Griffseite eines Fuchsschwanz sicherlich mit genug Arbeit und Aufwand n Nagel in ein Brett hauen, aber mit nem hammer geht es halt 100 mal schneller, wenn ich Holz zerschneiden will, wird mir zweiteres nicht soviel bringen...



Antwort von nachtaktiv:

Jott hat geschrieben:
Ich finde es wichtig zu wissen, was selbst mit einer aus heutiger Sicht völlig veralteten DSLR ging und geht. Auch mit so was kann man sich und anderen beweisen, dass man etwas Tolles hinkriegt.
es wird die leere in der birne mit der fülle des geldbeutels versucht zu kompensieren. und schwupps ein paar jahre später sind all diese hobby spielbergs verschwunden. auch aus diesem forum hier. und da simmer nun. der hype is durch, filmer gibts wieder weniger, die ausrüstungen landen in der bucht.
7nic hat geschrieben:
Man konnte auch tolles Material mit einer DVX, Mattscheibe (Movietube o.ä.) und uralten (Vintage-)PL-Optiken drehen. Oder mit dem iPhone. Oder einer BMPCC. Aber umso mehr Schwächen, Macken oder Beschränkungen dein System hat, umso mehr Zeit und Gedanken musst du daran verschwenden.
oh nee, ich wußte, daß das kommt. als anfänger bist du doch noch weit weit entfernt, überhaupt diese beschränkungen zu sehen. und die zuschauer (eh meist youtube) werden nich mal heute den unterschied zwischen 5DII und neuester A7 knipse sehen. du kannst heute n haufen alter DSLR oder DSLM für ein butterbrot bekommen und dich erst mal endlos austoben. paßt halt nur nich zu dieser profi denke von wegen : was gut sein soll, muss auch kosten.

ich bin ja zur hochzeit dieses hypes hier rein gesegelt und hab mich mit 600D und nex 5(N) begnügen müssen. gerade die nexen waren völlig unbeachtet hier, selbst der erste speedbooster klon für unter 200€ hat hier kaum beachtung gefunden, weil da die 5DIII raus kam. mit den nexen kann der ambitionierte anfänger auch heute noch ne menge spass haben. für kleinstes geld. mit der option, tonnenweise flohmarktglas dran zu schnallen. aber hier ist man erst mit der A7 wach geworden und unter A6300 braucht man hier gar nicht erst anfangen. für mich völlig unverständlich. in diesem forum hat mir immer so eine art low budget sektion gefehlt, wo man ruhe hatte vor diesen "nur teuer ist gut" priestern.

und falls jetzt das "profi bedürfnis" argument kommt: auch ich habe immer wieder angebote bekommen, kommerziell zu drehen. auch mit ner ollen nex damals. um mal das thema "faktenbasiertem Argumentieren vs. emotionale Liebhabereien" anzusprechen. ich lehns nur immer ab. bis heute. so wie die geldfilmer will ich nie werden. da hatte ich hier schon das eine oder andere abstoßende erlebnis gehabt. wahrscheinlich ist auch das einer der vielen gründe, warum der hype durch ist. zu viele anfänglich begeisterte filmer sind auf die harten realitäten des marktes geprallt.



Antwort von Uwe:

rush hat geschrieben:
..... Hätte Nikon damals etwas mehr "gewagt" - würde man heute vielleicht noch immer vom D90 Hype sprechen... Stattdessen hat den Ruhm die MKII erhalten weil sie einfach mehr drauf hatte in Sachen Video und eben auch direkt mit dem Vollformatsensor trumpfte wohingegen es bei Nikon seinerzeit APS-C an der D90 war... Der Rest ist Geschichte....
Genauso war es. Die 5DII zog schnell an der Nikon vorbei - die Bildqualität fiel doch nachher deutlich ab ggü. der Canon, weil sie auch nicht weiterentwickelt wurde mit entsprechenden Updates. Damals hätte Nikon wirklich mehr draus machen können, aber sie haben es tatsächlich verpennt. Die 5DII bekam dann auch schnell ein Update mit der man die volle Kontrolle über Zeit, BlendeBlende im Glossar erklärt und Iso-Settings bekam. Und Leute wie z.B. der Australier Michael Fletcher zauberten wunderschöne Aufnahmen damit:
https://vimeo.com/5315673
naja -- die 5dII ist 2009 herausgekommen -- zur selben zeit wie die GH1!
Yep, damals schaute ich erst noch zu, was z.B. So Typen wie Philip Bloom damit machten aber mit der GH2 war ich dann auch dabei....
https://vimeo.com/4441911



Antwort von klusterdegenerierung:

mash_gh4 hat geschrieben:
klusterdegenerierung hat geschrieben:
Irgendwie lauft ihr in zwei unterschiedlichen Zeiträumen rum!
Als die 5DII gerade richtig Gas gab und dieses Filmchen entstannt, da gab es noch keine BMPCC!
Du kannst ja jetzt nicht die modernere Zeit damit reinmischen!
Erst später, als all die neuen Cams kamen, wurde die 5D immer unwichtiger, bzw konnte sie der quali einfach nichts mehr entgegensetzen.
naja -- die 5dII ist 2009 herausgekommen -- zur selben zeit wie die GH1!

und auch die GH2, die das ganze konsequent vorgesetzt hat, und in etwa jene zugangsweisen etabliert hat, die bis heute das geschehen prägen, auch wenn halt gegenwärtig öfter sony außen am gehäuse drauf steht, ist auch bereits im jahr darauf erschienen...
Vielleicht ist Dir der wesentliche Ruhm und benefit dieser Kamera ja entgangen und deswegen auch nicht zu vergleichen.
Es war eine "Vollformat" Kamera, für die damalige Zeit ein wahnsinns Ding!

Deine GH1 etc. waren wie viele andere immer noch ein kleinsensor. Meine Lumix Urlaubsknipse konnte schon ewig filmen,
das war aber nicht der Punkt. Kameras gab es damals schon zu hauf,
aber keine die einen noch größeren Sensor hatte als eine damalige Kinokamera!



Antwort von klusterdegenerierung:

Paralkar hat geschrieben:
Ich versteh immer nicht welche Maßstäbe angesetzt werden,

keiner von uns weiß, wie hart die VFXler damit zu kämpfen hatten,

Wenn man genug Geld hat, ja gut, dann kann man alles auf minimalste Detail rotoscopen lassen etc.

Aber das führt doch schön wieder von faktenbasiertem Argumentieren zu emotionalen Liebhabereien hin (die Nostalgie darf erlaubt sein, schlussendlich haben viele von uns damit viel Zeit verbracht)

Diese Kamera hat einiges bewirkt und vorangebracht, aber man darf einfach auch nicht die technischen Nachteile und Grenze wegreden oder denken,

Is ein Werkzeug, ich kann mit der Griffseite eines Fuchsschwanz sicherlich mit genug Arbeit und Aufwand n Nagel in ein Brett hauen, aber mit nem hammer geht es halt 100 mal schneller, wenn ich Holz zerschneiden will, wird mir zweiteres nicht soviel bringen...
Auch wieder so ein alberner Vergleich!!
Klar kann ich mit einem Pickup nicht so viel transportieren wie in einem 7,5 Tonner,
aber wenn ich nur ein kleines Unternehmen habe und keine Großkontingente erledigen muß, kann ich auch damit sehr erfolgreich sein!

Völlig albern diese Vergleiche, ich kaufe doch auch keinen miesen 8Bit Henkelmann, wenn ich Greenscreen filmen muß.
Und wenn ich VFXler bin erstrechtnicht und wenn ich das Material der 5DII als Auftrag bekomme, kann ich froh sein das ich Arbeit habe!








Antwort von blueplanet:

Uwe hat geschrieben:
Yep, damals schaute ich erst noch zu, was z.B. So Typen wie Philip Bloom damit machten aber mit der GH2 war ich dann auch dabei....
...das geht ja gar nicht! Die Lichter, die Sonne ist total ausgebrannt ;)) Sch. DR!



Antwort von klusterdegenerierung:

Uwe hat geschrieben:
Die 5DII bekam dann auch schnell ein Update mit der man die volle Kontrolle über Zeit, BlendeBlende im Glossar erklärt und Iso-Settings bekam. Und Leute wie z.B. der Australier Michael Fletcher zauberten wunderschöne Aufnahmen damit:
Genau das wollte ich auch noch gepostet haben, denn er war für mich auch einer die mich mega beeindruckt haben,
denn er hatte selbst bei diesen Videos noch die erste Firmware drauf mit der man quasi nix einstellen konnte
und er teilweise mit nur halb angeschraubten optiken am werkeln war.

Aber die qualität dieser Aufnahmen war damals Atemberaubend, da fiehlen den EB Leuten reihenweise die Augen aus dem Kopf!
Warum auch viele Aufnahmen mit der 5D Anfangs noch nicht so berauschend waren war, weil es viele Neewbies gab,
die sich mit clipping, Rec709 & 8Bit Grenzen überhaupt nicht auskannten und deshalb viel Material für Profis inaktzeptabel war.

Mir ging es nicht anders, ich konnte zwar als langjähriger Fotograf filmen, aber von den softskills hatte ich keine Ahnung,
wie zb. in diesem Beispiel von mir selbst 2009 gedrehtem Video an Clippings & Farbübersättigung gut zu erkennen ist.

https://vimeo.com/48647720

Aber wie nachtaktiv schon richtig sagte, habe ich damit damals einen großen Teil meines Unterhalts verdient,
denn da müßen wir uns nix vormachen, selbst so mancher profi mit Henkelmann, hätte es schwer gehabt, was besseres zu liefern.
(wenn man von der Cam quali spricht)



Antwort von Uwe:

klusterdegenerierung hat geschrieben:
..... Aber die qualität dieser Aufnahmen war damals atemberaubend.................
Für damalige Verhältnisse war es wirklich so. Die goldenen Jahre der Canon 5DII gingen los und hielten einige Jahre an. Obwohl ich mit Canon Kameras nie so richtig warm werden konnte (hatte eine 7D + 550D), diese Kamera hat das Filmen mit einer DSLR so stark beeinflusst wie keine Andere..... Und dann kam auch noch der hier vor 8 jahren :-)

https://vimeo.com/6540668



Antwort von klusterdegenerierung:

Hatte die 7D auch, aber ich fand sie weder zum filmen noch zum fotografieren gut und hab sie schnell wieder abgestoßen.
Der Camcorderartige look, wenn man nicht gerade ne 1.8er Scherbe drauf hatte, sprach mich so garnicht an.



Antwort von cantsin:

rush hat geschrieben:
Hätte Nikon damals etwas mehr "gewagt" - würde man heute vielleicht noch immer vom D90 Hype sprechen...
Tja, ich hatte damals auch aufs D90-Pferd gesetzt. Der Trick war damals, nur manuelle Objektive zu verwenden und dadurch - in Kombination mit irgendwelchem Bedienungskniffen - die Kamera zu 1/50 VerschlusszeitVerschlusszeit im Glossar erklärt zu zwingen. Ich schnitt damals noch mit Cinelerra unter Linux (das wenigstens mit dem MJPEG-CodecMJPEG-Codec im Glossar erklärt der Kamera zurechtkam, aber auch auf Quadcore-Rechnern keine Realtime-Performance hinkrieg, obwohl die Kamera nur 720p lieferte - ein Wunder, dass man da überhaupt etwas hinbekam, zumal das Programm ständig crashte...):
https://vimeo.com/5384737



Antwort von klusterdegenerierung:

Aaach Polaroid, wie viel hab ich im Laufe der Jahre durchgeballert!
Am Monatsende stand immer ein gelber Sack voll damit in der Dunkelkammer.

Das waren schöne Zeiten mit 9x12, vermisse das wohl und bin traurig das ich das alles verkauft habe.
Meine Frau spricht noch oft davon wie sie bei Großproduktionen Stunden mit Rollfilm schneiden und eintüten beschäftigt war.

Und es gab kein Photoshop für hinterher, 3 Belichtungen und vorher gutes ausleuchten waren Bedingung, sonst wurd das nix.
Da hat man sich noch vorher um den look gekümmert und nicht im ACR! :-)

Seufz ;-)



Antwort von handiro:

Ja die 5D war eine kleine Revolution. Heute ist es für mich die pocket. Der erste Film war interessant um mal zu sehen wieviel Lichtaufwand betrieben wurde um eine kleine Szene zu filmen. Da ist dann die Kamera nur noch ein winziges Puzzleteil vom ganzen.

Neulich sass ich bei arte Redakteuren, die sich bei mir über den Canon look ausweinten ;-)



Antwort von klusterdegenerierung:

Ich sage immer, wenn die Pocket nicht diesen dämmlichen MFT Anschluß gehabt hätte, sondern ein E-mount oder vergleichbares,
dann hätte ich sie immer noch!
Fand die Pocket immer spannend, aber der Cropfaktor ist wirklich jenseits von gut und böse! ;-)



Antwort von Uwe:

cantsin hat geschrieben:
... Tja, ich hatte damals auch aufs D90-Pferd gesetzt. Der Trick war damals, nur manuelle Objektive zu verwenden und dadurch - in Kombination mit irgendwelchem Bedienungskniffen - die Kamera zu 1/50 VerschlusszeitVerschlusszeit im Glossar erklärt zu zwingen.....
Oh Mann, wenn ich heute noch daran denke mit welchen umständlichen "Bedienungskniffen" man versucht hat, ein einigermaßen vernünftiges Bild aus der Kamera zu bekommen (Video), dann wird mir heute noch ganz komisch. Ein alter Fred bei den dvxusern besteht ja immer noch, wie man das evtl. hinbekommen konnte: http://www.dvxuser.com/V6/showthread.ph ... Mode-Image
Naja, einige haben es tatsächlich geschafft: https://vimeo.com/2448758








Antwort von mash_gh4:

klusterdegenerierung hat geschrieben:
Ich sage immer, wenn die Pocket nicht diesen dämmlichen MFT Anschluß gehabt hätte, sondern ein E-mount oder vergleichbares,
dann hätte ich sie immer noch!
Fand die Pocket immer spannend, aber der Cropfaktor ist wirklich jenseits von gut und böse! ;-)
das scheint mir eine ziemlich widersprüchliche aussage zu sein, wenn man bedenkt, dass die pocket ja nicht das übliche MFT sensorformat nutzt und der MFT anschluss bekanntlich sogar in exotischen s35 kameras verwendung findet... ;)

aber zurück zum thema:
was halt wirklich noch immer fehlt, sind praktisch brauchbare RAW-video-aufnahmemöglichkeiten in den billigen foto-knipsen.
vermutlich ist es aber wirklich nur eine frage der zeit, bis es auch das geben wird



Antwort von cantsin:

Ich sage immer, wenn die Pocket nicht diesen dämmlichen MFT Anschluß gehabt hätte, sondern ein E-mount oder vergleichbares, E-mount ist proprietär von Sony und kann daher nicht von Drittherstellern für Kameras verwendet werden. MFT ist ein offener, herstellerunabhängiger Standard.
Fand die Pocket immer spannend, aber der Cropfaktor ist wirklich jenseits von gut und böse! ;-)
Metabones 0.58x Pocket Speed Booster dran, und dann entspricht der dem von Canon APS-C.



Antwort von klusterdegenerierung:

cantsin hat geschrieben:
Ich sage immer, wenn die Pocket nicht diesen dämmlichen MFT Anschluß gehabt hätte, sondern ein E-mount oder vergleichbares,
E-mount ist proprietär von Sony und kann daher nicht von Drittherstellern für Kameras verwendet werden. MFT ist ein offener, herstellerunabhängiger Standard.
Fand die Pocket immer spannend, aber der Cropfaktor ist wirklich jenseits von gut und böse! ;-)
Metabones 0.58x Pocket Speed Booster dran, und dann entspricht der dem von Canon APS-C. Blöde bin ich nicht und genutzt habe ich es genaus so, aber es hat damals Arsch viel Geld gekostet, bis man da war,
wo andere schon am Start waren ohne groß vorher was zu investieren.

Und das ein Sony Anschluß auch ein Sony bleiben wird ist auch klar, es war ja nur ein Vergleich mit einem behaftetem Wunsch!



Antwort von DeejayMD:

Ganz geiler Film, danke fürs Zeigen!

Flaue Farben, Blockartefakte... - scheiß drauf, früher, vor etlichen Jahren, hatten wir echt Spaß mit der 5D:

https://vimeo.com/31731906

Natürlich völlig Video Copilot überladen, Oscars hätten die Effekte und die Story sicher nicht bekommen, heute hätte ich anders gegraded und einen Gimbal benutzt, den es zu der Zeit nicht gab, aber zu den Anfangszeiten... - da waren wir geflashed von der 5D!

Ich weiß noch als es damals eine völlig übertriebene Diskussion darüber gab, dass es nun gute Bildqualität inklusive Filmlook für Amateure gibt und dass dadurch die Welt untergeht. Das Gegenteil ist eingetreten und es gibt jetzt sehr viel mehr Kunst zu sehen, welche nicht ein Budget von mehreren Millionen erfordern. Natürlich läuft durch diese Revolution auch viel mehr Bullshit im Netz, aber nur der gute Shit setzt sich durch.

Und das Preisdumping, welches manchmal schon abartige Züge annimmt, ist nicht auf günstigere Technik zurückzuführen, sondern auf die "Geiz ist geil"-Mentalität, die immer schlimmer wird...

Genug gemeckert, frohe Weihnachten und ein erfolgreiches Jahr 2018,

Martin



Antwort von nachtaktiv:

nee, der miese shit setzt sich durch. ansonsten hättest du mehr als eine handvoll klicks auf deine aufwendig produzierten videos und irgendwelche nervigen youtube stars, die mit grenzdebilen videos millionen scheffen, würds gar nicht geben.



Antwort von Gore:

Ich muss euch mal eine Anfängerfrage stellen, weil ich da etwas nicht verstehe. Die Betonung liegt auf "Anfänger".

Nehmen wir die 3D Mark III. Sie hat auf Ihrem Vollformatsensor 5760 x 3840 Pixel. Dies sind ca 22 Megapixel.

Filme ich jetzt in Full HD, habe ich 1920 x 1080 PixelPixel im Glossar erklärt, also ca 2 Megapixel.

Für diese Auflösung wird also nur ein Teil der Sensorfläche verwendet. Wenn also nur ein Teil der Sensorfläche verwendet wird, wäre es doch so, als hätte der Sensor wirklich nur 1920 x 1080 Pixel. Muss dann die Schärfentiefe gegenüber der Nutzung der vollen Sensorfläche von 5760 x 3840 Pixeln nicht ziemlich zunehmen, da offensichtlich ein "kleinerer Sensor" verwendet wird (weil der Rest ja ungenutzt bleibt)?

Oder habe ich da einen Denkfehler drin und die 1920 x 1080 PixelPixel im Glossar erklärt werden (wie auch immer) auf die komplette Sensorfläche verteilt?



Antwort von mash_gh4:

Gore hat geschrieben:
Oder habe ich da einen Denkfehler drin und die 1920 x 1080 PixelPixel im Glossar erklärt werden (wie auch immer) auf die komplette Sensorfläche verteilt?
je nach umsetzung gibt's mehrere antworten auf dieses problem:

* es können tatsächlich nur ausschnitte des sensors ausgelesen werden, was aber normalerweise nur für weit kleinere auflösungsüberschüsse sinn macht.

* es kann nur ein teil der sensel genutzt werden und diejenigen dazwischen übersprungen werden (line skipping) , was leider recht ungute aliasing-artefakte nach sich zieht.

* es können gruppen von pixeln zusammengelgt und als einheit ausgelesen werden (pixel-binning)

* od. es wird per software vom voll ausgelesenen sensor herunterskaliert, was zwar die besten resultate ermöglicht, aber auch verhältnismäßig viel rechenleistung verlangt und daher auch erst recht spät praktisch umgesetzt werden konnte.



Antwort von mash_gh4:





Antwort von cantsin:

Gore hat geschrieben:
Oder habe ich da einen Denkfehler drin und die 1920 x 1080 PixelPixel im Glossar erklärt werden (wie auch immer) auf die komplette Sensorfläche verteilt?
Genau das letztere ist der Fall.

Mit MagicLantern ist es allerdings auch möglich, die 1920x1080 1:1 von der Sensormitte auszulesen, und dann hat man in der Tat das Schärfentiefeverhalten einer Kleinchip-Videokamera.

@mash, die Frage des TO bezog sich auf die genutzte Sensorfläche, nicht auf die Downsampling-Methode.








Antwort von mash_gh4:

cantsin hat geschrieben:
@mash, die Frage des TO bezog sich auf die genutzte Sensorfläche, nicht auf die Downsampling-Methode.
bist dir sicher?
ich würde das von mir ohnehin zitierte anders deuten, kann mich aber darin natürlich auch völlig irren und versehentlich an der sache vorbei reden...



Antwort von Gore:

@mash, die Frage des TO bezog sich auf die genutzte Sensorfläche, nicht auf die Downsampling-Methode.
Oh nein, alles gut. Ich bin ja für jede Erklärung dankbar! :)




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