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4,5 Stunden Video auf DVD



Noch was unklar? Dann in unserem Forum nachfragen!


Frage von Chris Rainer:


Hallo,
Mit Topfield 5000 habe ich eine (;"Falco die Show") TV-Sendung aufgenommen.
Die Spielzeit beträgt 4 Stunden und 30 Minuten.
Welche Möglichkeiten habe ich, die Aufnahme auf DVD zu brennen?
Splitten des Videos ist nicht gerade schön.

Danke im voraus.
Chris





Antwort von Josef Moellers:

Chris Rainer wrote:
> Hallo,
> Mit Topfield 5000 habe ich eine (;"Falco die Show") TV-Sendung aufgenommen.
> Die Spielzeit beträgt 4 Stunden und 30 Minuten.
> Welche Möglichkeiten habe ich, die Aufnahme auf DVD zu brennen?
> Splitten des Videos ist nicht gerade schön.

Du kannst es "requantisieren", dann werden Details entfernt. Ob das
Resultat am Ende noch ansehbar ist, muß man ausprobieren.

Unter Linux nutze ich dafür tcrequant.

Alternativ könntest Du, Brenner und Programme vorausgesetzt, auf
DL-DVD-R brennen.

--
These are my personal views and not those of Fujitsu Siemens Computers!
Josef Möllers (;Pinguinpfleger bei FSC)
If failure had no penalty success would not be a prize (;T. Pratchett)
Company Details: http://www.fujitsu-siemens.com/imprint.html




Antwort von Chris Rainer:

>Du kannst es "requantisieren", dann werden Details entfernt. Ob das
>Resultat am Ende noch ansehbar ist, muß man ausprobieren.

Programmempfehlung unter WinXP Prof.?

>Alternativ könntest Du, Brenner und Programme vorausgesetzt, auf DL-DVD-R
>brennen.

Brenner : LiteOn LH-20A1S , LG Electronics GSA-H10N
Software : Nero 8

Ob mein Standalone DVD-Player (;Elta 8847 MP4) eine DL DVD abspielen kann?
Vielen Dank
Chris










Antwort von Volker Schauff:

Chris Rainer schrieb:

> Mit Topfield 5000 habe ich eine (;"Falco die Show") TV-Sendung aufgenommen.
> Die Spielzeit beträgt 4 Stunden und 30 Minuten.

Das wäre auf einem randvollen Single-Layer Rohling eine Bitrate von
2000Kbit/s.

> Welche Möglichkeiten habe ich, die Aufnahme auf DVD zu brennen?
> Splitten des Videos ist nicht gerade schön.

Mehrere, aber beide kosten Geld und sind mit Aufwand verbunden:
- Der Canopus Procoder ist selbst bei diesen Bitraten noch einigermaßen
erträglich. Zumindest 2500 klappt mit dem ganz gut, aber das ist schon
zu viel. Außerdem brauchst du dann 2-Pass VBRVBR im Glossar erklärt und etwas Spiel für
schnelle Szenen (;4000Kbit nach oben - zu große Sprünge würd ich nicht
machen, sonst kann es ggf. ruckeln - außerdem mindestens 500Kbit/s nach
unten um die mittlere Bitrate halten zu können - wobei 1500Kbit/s bei
älteren DVD-Playern auch zu Rucklern führen kann, zu wenig Bitrate, ggf.
kann das Laufwerk garnicht so weit nach unten abbremsen wenn so wenig
Bitrate über ein längeres Stück kommt). Andere Encoder versagen bei
diesen Bitraten selbst bei VBRVBR im Glossar erklärt hoffnungslos. Kostenpunkt für den
Procoder: ca. 400-500 Euro für den aktuellen Procoder 3, ca. 150 Euro
für einen gebrauchten Procoder 2 (;reicht, die MPEG2-Technologie ist die
gleiche), unter 100 Euro für einen gebrauchten Procoder Express (;gibts
leider nicht mehr neu, damaliger Neupreis 90 Euro). Immerhin sind die
2Mbit schon netto, das heißt 224Kbit/s für Dolby Digital Ton wurden
schon rausgerechnet. Dann brauchst du aber immer noch eine
Authoring-Software, die dir das auf DVD bringt, am besten mit Dolby
Digital Ton (;den der Procoder 2 nicht kann, nur der Procoder 3 und
dessen AC3-Codec ist Müll, außerdem kostet der Procoder 3 mehr als ein
gebrauchter Procoder 2 und dazu Vegas Moviestudio DVD Platinum als
Schnitt-/Authoringsoftware samt AC3-Codec). Fazit: Hart am Limit, das
Ergebnis ist trotz Hightech nicht optimal, der Kostenaufwand ist hoch.
Die Bitrate ist OHNE Menü gerechnet, mit Menü steht dir noch weniger
Bitrate zur Verfügung.
- Eine Authoring-Software, die Dual LayerLayer im Glossar erklärt beherrscht plus passendem
Brenner und nicht zu vergessen guten Rohling. Ich würd dir zu Sony Vegas
Moviestudio DVD Platinum raten, die Technologie ist die gleiche wie im
großen Vegas 7 DVD und Vegas 8 Pro. Hier hast du knapp unter 4Mbit/s
netto fürs Video zur Verfügung plus 224Kbit/sfürden Ton. Das packt auch
der in Vegas integrierte Mainconcept CodecCodec im Glossar erklärt ohne große Verblockung. Als
Ton wird dir Dolby Digital AC3Dolby Digital <a href=AC3AC3 im Glossar erklärt im Glossar erklärt" width=12 height=11 border=0> mit 2.0 oder 5.1 ermöglicht, wobei 5.1
nur lohnt, wenn du auch eine entsprechende Quelle hast (;also eher 2.0).
Du ziehst also das Video, egal wie groß es ist, in den DVD-Architect,
setzt dir ein paar Sprungmarken, ggf. lässt du sogar das Menü weg (;spart
noch mal was), Ton immer rekomprimieren auf AC3AC3 im Glossar erklärt (;MPEG1 Layer2 lässt DVD
Architect eh nicht zu weil der bei NTSCNTSC im Glossar erklärt garnicht erlaubt und bei PALPAL im Glossar erklärt nur
suboptimal ist), Bild, falls das ganze nicht eh schon passt weil die
Sendebitrate sogar noch unter 4Mbit/s lag, rekomprimieren lassen so dass
es gerade auf die Scheibe passt (;falls es schon passt: Einfach so
lassen). Fazit: Optimal, eigentlich führt kein Weg dran vorbei (;okay, du
bekommst huckepack noch eine Schnittsoftware die du vielleicht nie
brauchst, aber den DVD-Architect gibts nicht einzeln - bei einem Preis
von ca. 130 Euro für ein nur leicht beschnittenes Consumer-Derivat einer
Profi-Software ist das aber zu verschmerzen)

Wichtig bei letzterer Lösung: Wegen des Layerbreaks musst du mit
DVD-Architect brennen, bei Kopien mit Nero würde evtl. der Layerbreak
versetzt und dabei vielleicht sogar die passende IFO nicht angepasst.
Das heißt du solltest dir den Projektordner mit den Rohdaten irgendwo
aufbewahren. Denn gerade DVD /-R DL ist nicht gerade ein Musterbeispiel
an Haltbarkeit und Lesbarkeit, selbst Verbatim-Rohlinge, zweifelsohne
die besten, bekleckern sich da nicht immer mit Ruhm. Außerdem:
Regelmäßige Fehlerscans nicht vergessen. Wenn dein Brenner das nicht
kann, besorg dir ein DVD-ROM von Lite-On, das kann das in Zusammenarbeit
mit K-Probe (;besser aber auch teurer: Ein Brenner, der es in
Zusammenarbeit mit Nero CD-Speed beherrscht). Wenn die Fehlerraten zu
hoch steigen neu brennen (;bzw. wenn du ein Backup auf einer sicheren
Platte wie einer externen tragbaren hast und dem Backup auch vertraust,
neu brennen wenn es nicht mehr lesbar ist)

--
Gruß... Volker Schauff (;thunderbird.elite@t-online.de, ICQ 22823502)
www.cavalry-command.de - Über Saber Rider und andere 80er Jahre Serien
foren.cavalry-command.de - Forum für Spät70er - Früh-90er TV-Nostalgiker
www.dark-realms.de - Für Fantasy/Mittelalter und alles mögliche Kreative




Antwort von Wolfgang Hauser:

Chris Rainer schrieb:

>Mit Topfield 5000 habe ich eine (;"Falco die Show") TV-Sendung =
aufgenommen.
>Die Spielzeit beträgt 4 Stunden und 30 Minuten.
>Welche Möglichkeiten habe ich, die Aufnahme auf DVD zu brennen?
>Splitten des Videos ist nicht gerade schön.

Möglichkeit 1: Requantisieren. Damit bleibt das MPEG2-Format erhalten
und Du kannst eine überall abspielbare Video-DVD generieren. In Deinem
Fall hat das aber nur Sinn, wenn Du auf einen Dual-Layer-Rohling
brennst (;entsprechender Brenner nötig, ältere können es nicht).
Dampfst Du auf 1 GByte/h ein entsprechend einem gewöhnlichen Rohling,
wirst Du am Ergebnis nicht mehr viel Freude haben.

Möglichkeit 2: Konvertieren in ein effizienteres FormatFormat im Glossar erklärt, sprich etwas
MPEG4-Basiertes wie DivX/XVid oder auch WMV. Das läßt sich dann aber
nicht mehr auf jedem Standalone abspielen, WMVWMV im Glossar erklärt ist sogar ganz auf PCs
begrenzt.




Antwort von Peter Koerber:

Chris,
> Software : Nero 8

Wie wäre es mit Nero Recode? Das ist bei Nero dabei.... Da kannst Du alles
auf normale DVD-Grösse "Eindampfen". Andernfalls einfach eine beschreibbare
double-layer DVD nehmen und mit Nero draufbrennen. Und gut is.
Peter





Antwort von Chris Rainer:

>Wie wäre es mit Nero Recode? Das ist bei Nero dabei.... Da kannst Du alles
>auf normale DVD-Grösse "Eindampfen". Andernfalls einfach eine beschreibbare
>double-layer DVD nehmen und mit Nero draufbrennen. Und gut is.

Das werde ich machen.
Mal sehen, wie die Ergebnisse aussehen.
Mfg Chris





Antwort von Chris Rainer:

Hallo Volker,
>Mehrere, aber beide kosten Geld und sind mit Aufwand verbunden:

Leider habe ich nicht viel Zeit für solche Experimente.
Ausserdem ist das bei mir eine einmalige Sache.

Vielen Dank für Deine Bemühungen.
Gruss Chris





Antwort von Andreas Krauss:

"Chris Rainer" wrote:

>Mit Topfield 5000 habe ich eine (;"Falco die Show") TV-Sendung aufgenommen.
>Die Spielzeit beträgt 4 Stunden und 30 Minuten.

Was erstmal gar nichts aussagt, da die Bitraten der Sender sehr
unterschiedlich sind. Wie groß ist das File auf Platte?

>Welche Möglichkeiten habe ich, die Aufnahme auf DVD zu brennen?

Du überträgst das File über USB auf den PC? Wenn das File nicht sehr
viel größer als 4,3 GiB ist, würde ich einen Transcodierer wie z.B.
DVDShrink einsetzen. Falls das unbefriedigende Ergebnisse hinsichtlich
Bildqualität liefert, würde ich vor dem komplettes Neuencodieren (;z.B.
mit Volkers schweren Geschützen) erstmal DL-Rohlinge ausprobieren.

Andreas




Antwort von Jens Peter Moeller:

Chris Rainer schrieb:
>>Du kannst es "requantisieren", dann werden Details entfernt. Ob das
>>Resultat am Ende noch ansehbar ist, muß man ausprobieren.
>
> Programmempfehlung unter WinXP Prof.?

DVD-Shrink

>>Alternativ könntest Du, Brenner und Programme vorausgesetzt, auf DL-DVD-R
>>brennen.
> [...]
> Ob mein Standalone DVD-Player (;Elta 8847 MP4) eine DL DVD abspielen kann?

Äh, ja. Video-DVDs waren ja schon immer DL. DL-Brenner und DL-Rohlinge
kamen viel später.

Gruß
JPM





Antwort von Chris Rainer:

>Was erstmal gar nichts aussagt, da die Bitraten der Sender sehr
>unterschiedlich sind. Wie groß ist das File auf Platte?

9,66 GB

>Du überträgst das File über USB auf den PC?

Ja.

>Wenn das File nicht sehr viel größer als 4,3 GiB ist, würde ich einen
>Transcodierer wie z.B.
>DVDShrink einsetzen. Falls das unbefriedigende Ergebnisse hinsichtlich
>Bildqualität liefert, würde ich vor dem komplettes Neuencodieren (;z.B.
>mit Volkers schweren Geschützen) erstmal DL-Rohlinge ausprobieren.

Volkers Methode ist sicherlich zielführend, aber relativ teuer und für mich
schwer.
Bin ein Laie.
Gruss
Chris





Antwort von Christian Potzinger:

Jens Peter Moeller maltreated the Keyboard with following:

>> Ob mein Standalone DVD-Player (;Elta 8847 MP4)
>> eine DL DVD abspielen kann?

> Äh, ja. Video-DVDs waren ja schon immer DL.

Nicht unbedingt.

> DL-Brenner und DL-Rohlinge kamen viel später.

Ich glaube ja er will wissen ob er DL (;-/R) kann?
--
ryl: G'Kar









Antwort von Volker Schauff:

Chris Rainer schrieb:
> Hallo Volker,
>> Mehrere, aber beide kosten Geld und sind mit Aufwand verbunden:
>
> Leider habe ich nicht viel Zeit für solche Experimente.
> Ausserdem ist das bei mir eine einmalige Sache.

Na ja Experimente ist mehr das, was die anderen hier vorschlagen.

Requantisieren ist bei derartigen Unterschieden und der Zielbitrate sehr
gewagt. Bei kleinen Unterschieden (;z.B. von 4.5 auf 4Mbit) ist
requantisieren besser, da es die weiteren bestehenden Informationen mit
nutzt. Aber wenn es derart eingedampft werden soll, hilft nur 2-Pass
Encoding (;sprich Analyse und danach anhand der Gegebenheit komplett neu
encoden), und bei 2Mbit schafft das auch nur der Procoder mit
erträglichem Ergebnis.

Double LayerLayer im Glossar erklärt ist schon besser, zumal Vegas Moviestudio Platinum ohnehin
eine Investition wert ist, da du so ein sehr gutes Authoring-Programm,
auch für zukünftige Aufnahmen, die du auf DVD brennen willst, bekommst,
egal ob Übergröße und DVD-9 oder normale Größe und DVD-5. Schwer zu
bedienen ist es auch nicht. Wie gesagt Vegas selbst als Schnittprogramm
ist für dich vermutlich nur lästiger Überhang, aber der mitgelieferte
DVD-Architect allein ist schon eine Klasse für sich.

Wobei du es auch mit Nero probieren kannst, würde mich echt wundern,
wenn Version 8 nicht auch DVD-9 brennen könnte.

Wenn du nur eine Single-Layer DVD haben willst, solltest du unbedingt
die horizontale Auflösung halbieren. Vermutlich ist die aktuelle Version
720x576. Das heißt du musst, um es seitenkorrekt umzurechnen links wie
rechts 8 PixelPixel im Glossar erklärt wegschneiden (;auf 704x576, das ist nämlich egal ob 4:3,
16:9 Letterbox oder 16:9 Anamorph der aktive Bildausschnitt, der Rest
ist nur Sicherheitsreserve) und dann halbieren auf 352x576. Auch das ist
in der DVD-Norm zugelassen. Sieht am PC in dem Zustand ziemlich komisch
aus, der Fernseher oder ein vernünftiger Player am PC entzerrt es dir
aber wieder.

Ob dein DVD-Player Double-Layer beherrscht ist schwer zu sagen. Das
Problem ist halt, dass sich DL-Rohlinge, egal ob DVD-R oder DVD R, mit
anderen Booktypes melden. Die meisten Player lassen sich aber per
Booktype DVD-ROM überlisten. Das heißt wenn einer deiner Brenner
Booktype-Setting unterstützt, brenn es mit Booktype DVD-ROM. Viele
Player, die sonst bei gebrannten DVDs die Arbeit verweigern, lassen sich
so zur Wiedergabe überreden, weil sie dann wieder wissen, mit was sie es
zu tun haben.

--
Gruß... Volker Schauff (;thunderbird.elite@t-online.de, ICQ 22823502)
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Antwort von Chris Rainer:

Hallo Volker,
>Double LayerLayer im Glossar erklärt ist schon besser, zumal Vegas Moviestudio Platinum ohnehin
>eine Investition wert ist, da du so ein sehr gutes Authoring-Programm, auch
>für zukünftige Aufnahmen, die du auf DVD brennen willst, bekommst, egal ob
>Übergröße und DVD-9 oder normale Größe und DVD-5. Schwer zu bedienen ist es
>auch nicht. Wie gesagt Vegas selbst als Schnittprogramm ist für dich
>vermutlich nur lästiger Überhang, aber der mitgelieferte DVD-Architect
>allein ist schon eine Klasse für sich.

Ich verwende zur Zeit DVD-Lab als Authoring-Programm.
Wenn aber "Vegas Moviestudio Platinum" so gut ist, dann ist es ein "must
have" Fall.

>Ob dein DVD-Player Double-Layer beherrscht ist schwer zu sagen. Das Problem
>ist halt, dass sich DL-Rohlinge, egal ob DVD-R oder DVD R, mit anderen
>Booktypes melden. Die meisten Player lassen sich aber per Booktype DVD-ROM
>überlisten. Das heißt wenn einer deiner Brenner Booktype-Setting
>unterstützt, brenn es mit Booktype DVD-ROM. Viele Player, die sonst bei
>gebrannten DVDs die Arbeit verweigern, lassen sich so zur Wiedergabe
>überreden, weil sie dann wieder wissen, mit was sie es zu tun haben.

Meinen Standalone-DVD-Player (;Elta8847MP4) sende ich heute retour zu Amazon.
Dieser Player kann nicht einmal Original DVDs abspielen (;Störungen,
ruckelt).

Kannst Du mir mal einen anständigen Standalone-DVD-Player empfehlen.
Möglichst Allesfresser, aber das Gerät soll die erkannten Medien auch
abspielen.

Viel Grüsse
Chris





Antwort von Volker Schauff:

Chris Rainer schrieb:

> Ich verwende zur Zeit DVD-Lab als Authoring-Programm.
> Wenn aber "Vegas Moviestudio Platinum" so gut ist, dann ist es ein "must
> have" Fall.

Probier es einfach mal aus, Sony stellt von allen Programmen Trials zum
Download. Wobei DVD-Architect klassischerweise ziemlich beschnitten ist
(;oder war, ich hab lange keine akutelle Trial mehr probiert) während
Vegas bis auf die 30 Tage voll da war.

Wichtig ist aber die Platinum, weil nur die hat den AC3-Encoder (;die
kleine Version nicht). Du kannst natürlich auch zum großen Vegas DVD
greifen, Version 7 (;mit DVD-Architect 4) sollte es aber schon sein. Da
Vegas Pro 8 inzwischen raus ist (;ohne nennenswerte neue Features) ist
Vegas 7 inzwischen auch schon preiswert auf dem Gebrauchtmarkt zu haben.

DVD-Lab gefällt mir persönlich garnicht. Sieht aus wie ein Abklatsch von
Sonc Scenarist, den jemand programmiert hat, der Scenarist nicht
verstanden hat (;wobei ich mich auch frage, ob es wirklich Leute gibt,
die Scenarist verstehen). Außerdem findet keinerlei Kompatibilitäts- und
Plausbilitätsprüfung statt. Das erlaubt zwar allerlei Schweinereien die
erst mal praktisch erscheinen, von NTSCNTSC im Glossar erklärt und PALPAL im Glossar erklärt auf einer DVD gemischt
(;das geht aber nur mit DVD-Lab Pro mit Multi-VTS) oder nicht
normkonformen Auflösungen, aber im Endeffekt läuft man immer Gefahr,
dass die erstellte DVD im nächsten Player fehlerhaft läuft, vor allem
wenn man von No-Names (;Chinakracher mit recht fehlertoleranter
Computerelektronik) auf hochwertige Geräte umsteigt. Und noch nicht mal
einen eigenen MPEG-Encoder (;und schon mal garkeinen AC3-Audioencoder)
bringt es mit.

DVD-Architect ist schon einfach zu bedienen. Du kannst entweder eine
Single-Clip DVD ohne Menü erstellen (;einfach das entsprechende Video
auswählen wenn du gefragt wirst) oder eine mit Menü. Dazu ziehst du
einfach einen Clip aufs Menü (;wird Play-All Button), kannst das ganze
wenn du magst noch doppelclicken und ein paar Kapitelmarken setzen, wenn
du ein Kapitelmenü haben willst wieder ins Hauptmenü rein und dort mit
der rechten Maustaste aufs Video und ein Szenenauswahl-Menü einfügen,
schon steht alles. Unter Optimize DVD (;deutsche Variante weiß ich gerade
nicht, ich lass das Menü von meinem Vegas 7 DVD auf englisch, obwohl es
eine deutsche Version gibt) kannst du einstellen, ob das Video
rekomprimiert werden soll, ob der Ton rekomprimiert werden soll (;wird er
bei Sat-Aufnahmen mit MPEG1 Layer2 sowieso, wähl dann AC3AC3 im Glossar erklärt 2.0 als
Projektton) noch Bitrate einstellen dass es passt, den
Layerbreak-Zeitpunkt kannst du auch frei wählen (;hast aber dann
Kapazitätsverschnitt)... Das passt dann schon alles. Der MPEG-Encoder
stammt von Mainconcept. Gegen den Procoder kann er zwar nicht anstinken,
aber TMPGEnc bügelt er allemale. Das heißt rekomprimieren auf Double
Layer schafft er spielend, bei Single LayerLayer im Glossar erklärt wirds auch damit ziemlich
ekelhaft (;obwohl Vegas und DVD-Architect dir das notfalls auch auf
352x576 runterrechnen, dann klappts vielleicht auch mit Bitraten, die
für Single LayerLayer im Glossar erklärt reichen)

> Meinen Standalone-DVD-Player (;Elta8847MP4) sende ich heute retour zu
> Amazon.
> Dieser Player kann nicht einmal Original DVDs abspielen (;Störungen,
> ruckelt).

Tja, der berühmte Spruch, wer billig kauft, kauft zweimal.

> Kannst Du mir mal einen anständigen Standalone-DVD-Player empfehlen.
> Möglichst Allesfresser, aber das Gerät soll die erkannten Medien auch
> abspielen.

Bin ein wenig raus aus der Materie, mein schon ziemlich alter Yamaha
DVD-S540 liest seit eh und je alles (;außer DivXDivX im Glossar erklärt aber das brauch ich auch
nicht). Codefree per Fernbedienung, guter Bildwandler, alle DVD-Rohlinge
sind lesbar (;soll angeblich kein DVD R DL und DVD-R DL können, aber
meine DLs liest er alle, die sind aber auch alle mit Booktype Bitsetting
gebrannt). Von daher kein Grund zur Erneuerung und kein Grund zum
erneuern und somit auch kein Grund, mich in die aktuellen Modelle
einzulesen.

Es heißt aber immer, dass man mit Panasonic nichts verkehrt macht. Ich
bin zwar in einigen Produktsegmenten mit Panasonic auch schon auf die
Nase gefallen, aber das war primär bei VHS- und S-VHS Geräten aus der
letzten Generation (;obwohl die Generationen davor immer
berechtigterweise einen Testsieg nach dem anderen abgeräumt haben). Das
kann eine kurzfristige Qualitätskrise anfang des Jarhtausends gewesen
sein, oder auch ein "Was interessiert uns ein Produktsegment, das auf
dem absteigenden Ast ist, melken wir das Segment noch mal mit hohen
Preisen, Ruf kann dabei ruhig ruiniert werden". Da DVD aber trotz HD und
Co immer noch ein aktuelles Medium ist und ich von aktuellen
Panasonic-Geräten bei recht angetan bin (;und das hässliche Gehäuse im
Pseudo-Retro-Look ist inzwischen auch wieder abgeschafft) denke ich,
passt das schon.

--
Gruß... Volker Schauff (;thunderbird.elite@t-online.de, ICQ 22823502)
www.cavalry-command.de - Über Saber Rider und andere 80er Jahre Serien
foren.cavalry-command.de - Forum für Spät70er - Früh-90er TV-Nostalgiker
www.dark-realms.de - Für Fantasy/Mittelalter und alles mögliche Kreative




Antwort von Thomas Beyer:

Volker Schauff schrieb:

> DVD-Lab gefällt mir persönlich garnicht. Sieht aus wie ein Abklatsch von
> Sonc Scenarist, den jemand programmiert hat, der Scenarist nicht
> verstanden hat (;wobei ich mich auch frage, ob es wirklich Leute gibt,
> die Scenarist verstehen).

DVDLab ist halt nichts für merkbefreite Mausschubser. :) Ich finde die
Bedienung ausgesprochen logisch. Ich werde nicht gezwungen, mich step-
by-step zum finalen Mastering durchzuhangeln, andererseits ist DVDLab
wesentlich schneller als Vegas DVD Studio. Während letzteres noch beim
Indizieren der neu importierten Audiospur(;en) ist, bin ich bei DVDLab
schon bei Schreiben der DVD-Struktur.

> Außerdem findet keinerlei Kompatibilitäts- und
> Plausbilitätsprüfung statt. Das erlaubt zwar allerlei Schweinereien die
> erst mal praktisch erscheinen, von NTSCNTSC im Glossar erklärt und PALPAL im Glossar erklärt auf einer DVD gemischt
> (;das geht aber nur mit DVD-Lab Pro mit Multi-VTS) oder nicht
> normkonformen Auflösungen, aber im Endeffekt läuft man immer Gefahr,
> dass die erstellte DVD im nächsten Player fehlerhaft läuft, vor allem
> wenn man von No-Names (;Chinakracher mit recht fehlertoleranter
> Computerelektronik) auf hochwertige Geräte umsteigt.

Ja. Allerdings *darf* ich hier (;auf eigene Gefahr) mit nichtkonformen
Material spielen.

> Und noch nicht mal
> einen eigenen MPEG-Encoder (;und schon mal garkeinen AC3-Audioencoder)
> bringt es mit.

Ist ein Pegasys-Produkt (;die TMPGEnc-Macher) auf dem System installiert,
ist deren AC-Encoder auch in DVDLab nahtlos integriert. Ein MPEG1
Audiodekoder ist out of the box dabei, ein MPEG2-Videodekoder für die
Motionmenüs ebenfalls. Das dieser *nicht* als Rekomrpessionsengine
genutzt wird (;ein Requantisierer ist sehr wohl dabei), hat mit der
Philosphie von DLDLab zu tun. Man will nämlich ein reinrassiges
Authoringprogramm verkaufen, keine Promenadenmischung,

> eine deutsche Version gibt) kannst du einstellen, ob das Video
> rekomprimiert werden soll, ob der Ton rekomprimiert werden soll (;wird er
> bei Sat-Aufnahmen mit MPEG1 Layer2 sowieso,

Typische Ami-Scheisse. Die ignorieren, dass bei europäischen DVDs MPEG1
Layer2 durchaus regelkonformes Audio darstellt und ohne verlustbehaftete
Neukomprimierung nutzbar wäre. Bei mir fliegt alles, was mir solchen
Schwachsinn zwangsweise aufs Auge drücken will, ohne gründliche
Nachprüfung eventuell vorhandener weiterführender Qualitäten von der
Platte.

Aber danke für Deine Kurzvorstellung, Vielleicht kann sich jemand ja für
Vegas DVD-Studio erwärmen. Nerovision-Aufsteiger fallen mir spontan ein.
Die sind Neukomprimierungsorgien ja schon gewohnt :)

Gruss,
Thomas




Antwort von Detlef Wirsing:

Thomas Beyer schrieb:

[...]
>Aber danke für Deine Kurzvorstellung, Vielleicht kann sich jemand ja für
>Vegas DVD-Studio erwärmen. Nerovision-Aufsteiger fallen mir spontan ein.
>Die sind Neukomprimierungsorgien ja schon gewohnt :)

Pfui! Du Rüpel!
;-)

Ich wäre übrigens schon längst bei DVD Lab gelandet, wenn es mir
gelänge, mit den Untertiteln weiterzukommen. Womit kann man die denn
extrahieren, so daß DVD Lab sie akzeptiert? Normalerweise benutze ich
Project X, aber damit habe ich es nicht hinbekommen.

Die neue Version 3 von TDA kann es direkt aus der DVD-Struktur, aber
das Programm ist auch nicht das Gelbe vom Ei. Verbraucht schon mal
meinen gesamten Arbeitsspeicher, um dann mit einer Fehlermeldung, es
sei zu wenig Speicher da, abzubrechen. Oder es zwangskodiert neu, ohne
daß man das abstellen könnte.

Irgendwie werde ich beim Authoring nicht glücklich. Aber es gibt
Wichtigeres.

Mit freundlichen Grüßen
Detlef Wirsing




Antwort von Thomas Beyer:

Detlef Wirsing schrieb:
> Thomas Beyer schrieb:
>
> [...]
> >Aber danke für Deine Kurzvorstellung, Vielleicht kann sich jemand ja für
> >Vegas DVD-Studio erwärmen. Nerovision-Aufsteiger fallen mir spontan ein.
> >Die sind Neukomprimierungsorgien ja schon gewohnt :)
>
> Pfui! Du Rüpel!
> ;-)
>
> Ich wäre übrigens schon längst bei DVD Lab gelandet, wenn es mir
> gelänge, mit den Untertiteln weiterzukommen. Womit kann man die denn
> extrahieren, so daß DVD Lab sie akzeptiert? Normalerweise benutze ich
> Project X, aber damit habe ich es nicht hinbekommen.

Subtitles hab ich schon einige Male ich in folgender Form (;DVB to DVD)
genutzt:

- Record als TS-Stream auf der Dreambox
- Demux aller Streams mit ProjectX (;bspw. Subtitles im Videotext:
PID 0x20 hat PES-ID 0xBD (;private stream 1) (;TTX) (;5264 #29))*
- Konvertieren des Textfiles mit Subtitle Converter
- Import des Subtitlestreams in DVDLab (;aktzeptierte Formate:
*.sub;*.srt;*.ssa;*.son;*.sst)

*
Beachte, das in ProjectX nur Videotexttafel 150 rausgemuxt wird
(;Optionen => Erweitert => TS-generiere Info TTX Service). Dann hast Du
saubere Untertitel als TXT File.

> Die neue Version 3 von TDA kann es direkt aus der DVD-Struktur, aber
> das Programm ist auch nicht das Gelbe vom Ei. Verbraucht schon mal
> meinen gesamten Arbeitsspeicher, um dann mit einer Fehlermeldung, es
> sei zu wenig Speicher da, abzubrechen. Oder es zwangskodiert neu, ohne
> daß man das abstellen könnte.

Und Du nennst mit Rüpel? :-)

> Irgendwie werde ich beim Authoring nicht glücklich. Aber es gibt
> Wichtigeres.

Das ist wahr. Ich habe aber bisher immer so "nebenbei" eine schnelle
Lösung für DVDLab gefunden, wenn ich auf ein Problem stiess. Deswegen
und auch, weil ich stinkend faul (;oder freundlicher ausgedrückt:
pragmatisch) bin, bin ich nicht umstiegswillig :)

Hoffentlich ist Volker nun nicht beisswütig. Ich hab mir Vegas DVD
Author die letzten Minuten noch mal angesehen, es ist durchaus nett. Und
für Leute mit einem andersgearteten Workflow als dem Meinigen bestimmt
Klasse. Für mich isses aber nüscht.


Gruss,
Thomas




Antwort von Detlef Wirsing:

Thomas Beyer schrieb:

[...]
>Subtitles hab ich schon einige Male ich in folgender Form (;DVB to DVD)
>genutzt:
>
>- Record als TS-Stream auf der Dreambox
>- Demux aller Streams mit ProjectX (;bspw. Subtitles im Videotext:
> PID 0x20 hat PES-ID 0xBD (;private stream 1) (;TTX) (;5264 #29))*
>- Konvertieren des Textfiles mit Subtitle Converter
>- Import des Subtitlestreams in DVDLab (;aktzeptierte Formate:
> *.sub;*.srt;*.ssa;*.son;*.sst)
>
>*
>Beachte, das in ProjectX nur Videotexttafel 150 rausgemuxt wird
>(;Optionen => Erweitert => TS-generiere Info TTX Service). Dann hast Du
>saubere Untertitel als TXT File.
[...]

Diesmal brauche ich tatsächlich eine Lösung für kommerzielle DVDs,
nicht für eigene Fernsehaufnahmen. Ich ziehe es bei Originalen vor,
alle Menüs zu strippen und nur folgendes zu behalten:
1. den Videostream
2. jeweils eine deutsche und englische Tonspur
3. die deutschen "forced" Untertitel
4. die deutschen "normalen" Untertitel

Oft klappte das mit TDA 3, manchmal leider nicht. Deshalb ist es
inzwischen wieder gelöscht. Der Vorteil war, daß die Untertitel gar
nicht extrahiert wurden und mit dem Original identisch waren, also
dieselbe Farbe, Größe, Position etc. Project X erzeugt wie gesagt ein
Format, das ich in DVD Lab nicht eingelesen bekam. Den Subtitle
Converter werde ich mir deshalb mal ansehen.

Danke für den Tip!

Mit freundlichen Grüßen
Detlef Wirsing




Antwort von Volker Schauff:

Thomas Beyer schrieb:

> DVDLab ist halt nichts für merkbefreite Mausschubser. :) Ich finde die
> Bedienung ausgesprochen logisch. Ich werde nicht gezwungen, mich step-
> by-step zum finalen Mastering durchzuhangeln, andererseits ist DVDLab
> wesentlich schneller als Vegas DVD Studio. Während letzteres noch beim
> Indizieren der neu importierten Audiospur(;en) ist, bin ich bei DVDLab
> schon bei Schreiben der DVD-Struktur.

Ah, du startest dein Auto also auch mit der guten alten Kurbel (;oder
moderner aber ähnlich umständlich mit einem Shellscript des
Bordcomputers) statt per Zündschlüssel? Frei nach dem Motto "Ich mach es
mir komplizierter, also bin ich auch was besseres.

Gerade die Analyse will ich, auch wenn sie manchmal nervt, DVD-Architect
nicht zu Lasten legen, der enttarnt auf dem Wege nämlich noch den ein
oder anderen nicht normkonformen Stream (;lustigerweise gehört sogar
MPEG-Video von Final Cut Pro dazu).

> Ja. Allerdings *darf* ich hier (;auf eigene Gefahr) mit nichtkonformen
> Material spielen.

Und was nützt das wenn es dann nicht läuft oder irgendwann nicht mehr
läuft? Das ist doch das gleiche wie bei kopiergeschützten CDs/DVDs. Man
weiß nie, ob das Ding im nächsten Player noch läuft.

>> Und noch nicht mal
>> einen eigenen MPEG-Encoder (;und schon mal garkeinen AC3-Audioencoder)
>> bringt es mit.
>
> Ist ein Pegasys-Produkt (;die TMPGEnc-Macher) auf dem System installiert,

Juchu, Pegasys, der Spielzeug-Encoder der bei 8Mbit schlechter ist als
der Mainconcept bei 4Mbit und der Procoder bei 2Mbit. Wird außerdem
ziemlich teuer, wenn man jeden Furz noch zukaufen muss.

> ist deren AC-Encoder auch in DVDLab nahtlos integriert. Ein MPEG1

Und der erzeugt normkonforme Dolby Digital Streams? I doubt. Sony
verwendet hingegen den Original-Encoder von Dolby.

> Audiodekoder ist out of the box dabei, ein MPEG2-Videodekoder für die
> Motionmenüs ebenfalls. Das dieser *nicht* als Rekomrpessionsengine
> genutzt wird (;ein Requantisierer ist sehr wohl dabei), hat mit der
> Philosphie von DLDLab zu tun. Man will nämlich ein reinrassiges
> Authoringprogramm verkaufen, keine Promenadenmischung,

Schöne Ausrede wenn man selbst zu blöd ist, anständige Encoder zu
schreiben die nicht vor viel Bewegung kapitulieren sondern gerade mal
für Menüs reichen.

Genau das ist doch jetzt eine Promenadenmischung, ein Requantisierer (;in
den meisten Fällen wohl kaum geeignet) aber kein vollwertiger Encoder
sondern einer der nur für bestimmte Aufgaben abgestellt ist.

>> eine deutsche Version gibt) kannst du einstellen, ob das Video
>> rekomprimiert werden soll, ob der Ton rekomprimiert werden soll (;wird er
>> bei Sat-Aufnahmen mit MPEG1 Layer2 sowieso,
>
> Typische Ami-Scheisse. Die ignorieren, dass bei europäischen DVDs MPEG1
> Layer2 durchaus regelkonformes Audio darstellt und ohne verlustbehaftete
> Neukomprimierung nutzbar wäre. Bei mir fliegt alles, was mir solchen

MPEG-Audio ist aber auch in PAL-Land nicht unkritisch. Es gibt
DVD-Player, die geben den nämlich ohne zu decodieren auf der digitalen
Schnittstelle aus. Und so etwas mögen wiederum einige Verstärker
garnicht. Solang man den DVD-Player dann nicht explizit auf decodieren
schaltet (;was wiederum bedeutet, dass er solange alles decodiert, inkl.
DD 5.1 das dann Prologic heruntergemischt wird) oder den analogen Umweg
wählt, bleiben die Boxen stumm.

Außerdem klingt MPEG1 Audio ohnehin schon so gruselig (;DD ist bei
gleicher Bitrate besser) und kommt auch meist mit recht niedrigen
Bitraten bei Sat-Ausstrahlung, da verliert man nicht mehr wirklich Qualität.

> Schwachsinn zwangsweise aufs Auge drücken will, ohne gründliche
> Nachprüfung eventuell vorhandener weiterführender Qualitäten von der
> Platte.

Na gut, selbst schuld, dann wird dir wohl entgangen sein, dass auch
Scripting, Menütransitions, Untertitel (;im Apple DVD-Studio Pro FormatFormat im Glossar erklärt,
aber man kann ja so ziemlich jedes FormatFormat im Glossar erklärt dahin konvertieren mit ein
paar Mausclicks), Double-Layer Authoring mit manuell setzbarem
Layerbreak bis hin zu Multiangle und DLT-Playout fürs Presswerk bei der
großen Version wirklich einwandfrei funktionieren.

> Aber danke für Deine Kurzvorstellung, Vielleicht kann sich jemand ja für
> Vegas DVD-Studio erwärmen. Nerovision-Aufsteiger fallen mir spontan ein.
> Die sind Neukomprimierungsorgien ja schon gewohnt :)

Und was genau spricht gegen die Usability eines Nero "Klick mich in drei
Schritten" Programms, wenn die Fähigkeiten mit etwas mehr Aufwand auch
darüber hinausgehen und man im Rahmen der Normkonformität somit alle
Funktionen von DVD Lab und noch mehr hat, und das meiste davon sogar mit
wesentlich weniger Aufwand und einem garantiert lauffähigen Ergebnis?

--
Gruß... Volker Schauff (;thunderbird.elite@t-online.de, ICQ 22823502)
www.cavalry-command.de - Über Saber Rider und andere 80er Jahre Serien
foren.cavalry-command.de - Forum für Spät70er - Früh-90er TV-Nostalgiker
www.dark-realms.de - Für Fantasy/Mittelalter und alles mögliche Kreative




Antwort von Thomas Beyer:

Volker Schauff schrieb:

> > DVDLab ist halt nichts für merkbefreite Mausschubser. :) Ich finde die
> > Bedienung ausgesprochen logisch. Ich werde nicht gezwungen, mich step-
> > by-step zum finalen Mastering durchzuhangeln, andererseits ist DVDLab
> > wesentlich schneller als Vegas DVD Studio. Während letzteres noch beim
> > Indizieren der neu importierten Audiospur(;en) ist, bin ich bei DVDLab
> > schon bei Schreiben der DVD-Struktur.
>
> Ah, du startest dein Auto also auch mit der guten alten Kurbel (;oder
> moderner aber ähnlich umständlich mit einem Shellscript des
> Bordcomputers) statt per Zündschlüssel?

Ah, ein Autovergleich :-)

Nein, ich starte nicht mit einer Kurbel. Ich favorisiere aber ein Auto,
dass nicht selbstständig entgegengesetzt in eine Einbahnstraße abbiegt,
einen Unfall verursacht und mir dann die Schuld zuschiebt.

> > Ja. Allerdings *darf* ich hier (;auf eigene Gefahr) mit nichtkonformen
> > Material spielen.
>
> Und was nützt das wenn es dann nicht läuft oder irgendwann nicht mehr
> läuft? Das ist doch das gleiche wie bei kopiergeschützten CDs/DVDs. Man
> weiß nie, ob das Ding im nächsten Player noch läuft.

Das weiß man heutztage eh nie mehr. Selbst die Firmware teurerer
Markenplayer weist Fehler auf, wie Du ...

> > Typische Ami-Scheisse. Die ignorieren, dass bei europäischen DVDs MPEG1
> > Layer2 durchaus regelkonformes Audio darstellt und ohne verlustbehaftete
> > Neukomprimierung nutzbar wäre. Bei mir fliegt alles, was mir solchen
>
> MPEG-Audio ist aber auch in PAL-Land nicht unkritisch. Es gibt
> DVD-Player, die geben den nämlich ohne zu decodieren auf der digitalen
> Schnittstelle aus. Und so etwas mögen wiederum einige Verstärker
> garnicht. Solang man den DVD-Player dann nicht explizit auf decodieren
> schaltet (;was wiederum bedeutet, dass er solange alles decodiert, inkl.
> DD 5.1 das dann Prologic heruntergemischt wird) oder den analogen Umweg
> wählt, bleiben die Boxen stumm.

... ganz richtig erkannt hast. Einen solcher Player kann man als
Verfechter der Standards entweder gleich wegschmeissen, oder man bedient
ihn in Kenntnis seiner Defizite mit etwas, mit dem er zurechtkommt.


> Außerdem klingt MPEG1 Audio ohnehin schon so gruselig (;DD ist bei
> gleicher Bitrate besser) und kommt auch meist mit recht niedrigen
> Bitraten bei Sat-Ausstrahlung, da verliert man nicht mehr wirklich Qualität.

Wenn mir MPEG1L2 aber schon als Source vorliegt, ist es noch wesentlich
gruseliger, das nochmal verlustbehaftet neu zu enkodieren.

> > Schwachsinn zwangsweise aufs Auge drücken will, ohne gründliche
> > Nachprüfung eventuell vorhandener weiterführender Qualitäten von der
> > Platte.
>
> Na gut, selbst schuld, dann wird dir wohl entgangen sein, dass auch
> Scripting, Menütransitions, Untertitel (;im Apple DVD-Studio Pro FormatFormat im Glossar erklärt,
> aber man kann ja so ziemlich jedes FormatFormat im Glossar erklärt dahin konvertieren mit ein
> paar Mausclicks), Double-Layer Authoring mit manuell setzbarem
> Layerbreak bis hin zu Multiangle und DLT-Playout fürs Presswerk bei der
> großen Version wirklich einwandfrei funktionieren.

Ich besitze gar kein Presswerk. ;-)

Scherz beiseite. Ich habe besagte Features durchaus zur Kenntnis
genommen. Vielleicht finde ich ja privat mal ein Einsatzgebiet für Vegas
DVD Architect, bei dem DVDLab versagt.


> > Aber danke für Deine Kurzvorstellung, Vielleicht kann sich jemand ja für
> > Vegas DVD-Studio erwärmen. Nerovision-Aufsteiger fallen mir spontan ein.
> > Die sind Neukomprimierungsorgien ja schon gewohnt :)
>
> Und was genau spricht gegen die Usability eines Nero "Klick mich in drei
> Schritten" Programms, wenn die Fähigkeiten mit etwas mehr Aufwand auch
> darüber hinausgehen und man im Rahmen der Normkonformität somit alle
> Funktionen von DVD Lab und noch mehr hat, und das meiste davon sogar mit
> wesentlich weniger Aufwand und einem garantiert lauffähigen Ergebnis?

Das habe ich mich bei Adobe Encore damals auch gefragt, warum ich so
pingelig bin. Scheiss drauf, dass Encore einen 704x576 PALPAL im Glossar erklärt Videostream
neu enkodieren will/wollte. Ist zwar in Europa ein DVD-konformes
Videoformat, aber das ist nicht bis nach Amiland vorgedrungen.

Scheiss auf Qualität, ich enkodiere gerne neu, auch wenns nicht
notwendig ist. Dito Nerovision. Schön bunt, niedrige Einstiegsschwelle,
aber nicht zu Ende gedacht. Immer, wenn die Developer keine Lust/Zeit
mehr hatten das zu Ende zu denken, springen sie dann automatisch auf
Neuenkodierung.

Gruss,
Thomas









Antwort von Andreas Erber:

Jens Peter Moeller wrote:

> Äh, ja. Video-DVDs waren ja schon immer DL. DL-Brenner und DL-Rohlinge
> kamen viel später.

Das stimmt nicht ganz, auch Kauf-DVDs waren Anfangs gerne DVD5, also Single
Layer. Allerdings muss seit jeher und schon immer jedes DVD Laufwerk und DVD
Player Duallayer lesen können. Ob er dann auch DVD -R(;W) Duallayer bzw.
Doublelayer liest ist nicht gesagt, allerdings wahrscheinlich wenn er
normale DVD -R(;W) liest.

LG Andy





Antwort von Andreas Erber:

Chris Rainer wrote:

>
> Meinen Standalone-DVD-Player (;Elta8847MP4) sende ich heute retour zu
> Amazon. Dieser Player kann nicht einmal Original DVDs abspielen
> (;Störungen, ruckelt).

Ich hab den gleichen Player von Elta und da ruckelt nix. Vielleicht ist
deiner bloß kaputt.

LG Andy






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