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[DVB-T] alte Antenneninstallation wiederbeleben



Noch was unklar? Dann in unserem Forum nachfragen!


Frage von Markus Kohls:


Hallo zusammen,

ich habe außer den beiden Gruppen keine mir sinnvoller erscheinende
gefunden, bitte ggf. fuppen...Danke.

------------------------------------------------------------------------

Folgender Sachverhalt. In unserem Haus (;EG (;1 Fernseher der Mieterin)
1. u 2. OG (;3 Fernseher, wir) war mal eine Antenneninstallation.

Unschwer zu erkennen an einem Antennenfuß auf dem Dach (;"Rohr mit 3
Klemmschrauben") und einem "Anschlusskasten" in einem der Kinderzimmer,
in dem Strom vorhanden ist, sowie ein Antennenkabel, was von oben
kommt und eines, dass nach unten weg geht.

Leider sind hier alle Installationen hinter Rigips oder Sichtmauerwerk
versteckt worden, was die Sache ggf. nicht unkomplizierter macht.
Folgende Skizze soll einen Anhaltspunkt geben, wie ich mir den
momentanen Zustand denke.

/- Kind1
|-|-- Kind2
| - Eltern
|
|
| |- Wohnzimmer dieses T-Stück ist von mir eingesetzt worden
| |------------ Arbeitszimmer
|
|
|---- Mieterin vom Anschluss im Keller geht das Kabel
| ausschliesslich in die Wohnung der Mieterin
|
Kabelanschluss Keller

Im Moment haben wir Kabel und da bei uns (;Viersen/Dülken) selbst
mit Zimmerantennen DVB-T in annehmbarer Qualität zur Verfügung steht,
möchte ich dem Kabelanbieter nun endlich den Rücken zukehren.

Folgender Plan:
1. Kabel abzwacken (;/lassen). Muss da ein Endwiderstand dran?

2. Antenne aufs Dach schrauben (;es gibt ja schon DVB-T-Receiver
mit Pegelanzeige) und an Nachbars Antenne orientieren.
dachte an sowas wie:
b5d0b2ccf54281a1c2ec2;ACTION3;LASTACTION4;SORT%artikel.artnr;GRUPPEú
2;WG0;SUCHE%DVB-T UHF 43;ARTIKEL%DVB-TUHF43;START0;END1
6;FAQSEARCH%AussenantenneUHF43Elemente;FAQTHEME=-1;FAQSEA
RCHTYPE0;FAQAUTO1;STATIC0;FCf7;PROVID0;TITEL0;CASE%ignore;CONNECT
%AND;WHOLE WORD SEARCH0;SORT SEARCH%standard>

3. Verstärker (;welchen?) anklemmen und von oben her ins Haus einspeisen.
5d0b2ccf54281a1c2ec2;ACTION3;LASTACTION3;SORT%artikel.artnr;GRUPPEó;
WG0;SUCHE%TVS 6-00;ARTIKEL%TVS 16-00;START0;END;FAQSEARCH%Verte
il Verstärker 6-fach;FAQTHEME=-1;FAQSEARCHTYPE0;FAQAUTO1;STATIC=
0;FCf8;PROVID0;TITEL0;ARTIKELID)070> oder
b5d0b2ccf54281a1c2ec2;ACTION3;LASTACTION4;SORT%artikel.artnr;GRUPPEó
;WG0;SUCHE%TVS 6-00;ARTIKEL%TVS6-00;START0;END;STATIC0;FC6
67;PROVID0;TITEL0;CASE%ignore;CONNECT%AND;WHOLE WORD SEARCH0;SORT SEA
RCH%standard>

4. 4 Receiver kaufen und freuen über mtl. 14,50 EUR weniger.

Soweit der Plan. Leider weiss ich nicht genau, wann/wie hier die
Verkabelung geändert worden ist. Bevor die Antenne runter kam oder
danach. Hier sind nämlich eine Menge Antennenbuchsen im Haus verteilt.

Ich selbst habe auch schon 2 unprofessionelle "T-Stücke" eingebaut um
in Räume zu kommen in dem nun ausgerechnet noch keine Antennbuchse war.
Ich denke aber, das gerade die kein Problem sein dürften.

Kann man davon ausgehen, dass ein Fachmann eine solche Verkabelung von
Buchse zu Buchse legt oder einmal vom Keller nach oben und dann
unterwegs Abgriffe macht für die einzelnen Zimmer?

Ich habe in besagtem "Anschlusskasten" einen 3er-Verteiler. Es kommt
dort im Moment das Signal von unten und verteilt sich dann ins 1. und 2.
Kinderzimmer und ins Schlafzimmer. Sind diese Verteiler beidseitig
benutzbar? Vermutlich nicht...sonst würde ja nicht IN und OUT dranstehen
oder?

Wie kann ich herausfinden, ob auf dem Weg zwischen Anschlusskasten und
Keller außer dem 3er-Verteiler am Ende noch weitere 3er Verteiler
eingebaut sind, die mir meinen Plan verhageln? Widerstand messen?
Oder muss ich das Kabel im Keller abschneiden oben eine Zimmerantenner
dranklemmen und mit einem Fernseher durchs Haus laufen und überall
anstecken? Ich würde gern vorher wissen, auf was ich mich einlasse...

markus,

dankt allen, die es bis hierher geschafften haben und/oder Links zu dem
Thema parat haben...




Antwort von Lutz Illigen:

m.kohls@gmx.de (;Markus Kohls) wrote:

> 1. Kabel abzwacken (;/lassen).

HÜP öffnen und entfernen

Muss da ein Endwiderstand dran?

Befindet sich im HÜP und muss nur umgesteckt/geschaltet werden.

> 2. Antenne aufs Dach schrauben (;es gibt ja schon DVB-T-Receiver
> mit Pegelanzeige) und an Nachbars Antenne orientieren.

Wenn bis K66 empfangen werden kann tut es jede UHF Antenne.

> 3. Verstärker (;welchen?) anklemmen und von oben her ins Haus

Hier ebenfalls auf K66 achten. So um die 20 dB sollten reichen.
Ebenso bei Abzweiger und Dosen.

> Leider weiss ich nicht genau, wann/wie hier die Verkabelung
> geändert worden ist. Bevor die Antenne runter kam oder danach. Hier
> sind nämlich eine Menge Antennenbuchsen im Haus verteilt.

Solltest Du rausfinden, sinnvoll ist eine Sternstruktur.

> Ich selbst habe auch schon 2 unprofessionelle "T-Stücke"
> eingebaut um in Räume zu kommen in dem nun ausgerechnet noch
> keine Antennbuchse war.

Unsinnig wie Du durch lesen hier in der Gruppe festgestellt hättest.

> Kann man davon ausgehen, dass ein Fachmann eine solche
> Verkabelung von Buchse zu Buchse legt oder einmal vom Keller
> nach oben und dann unterwegs Abgriffe macht für die einzelnen
> Zimmer?

Keine Ahnung woher auch. Er wird es sich einfach machen.

> Ich habe in besagtem "Anschlusskasten" einen 3er-Verteiler.

?Hä?

> Es kommt dort im Moment das Signal von unten und verteilt sich dann
> ins 1. und 2. Kinderzimmer und ins Schlafzimmer. Sind diese
> Verteiler beidseitig benutzbar? Vermutlich nicht...sonst würde
> ja nicht IN und OUT dranstehen oder?

Eben. Ändere wie oben beschrieben deine Installation und gut.

> Wie kann ich herausfinden, ob auf dem Weg zwischen
> Anschlusskasten und Keller außer dem 3er-Verteiler am Ende noch
> weitere 3er Verteiler eingebaut sind?

Leitung verfolgen.

> Oder muss ich das Kabel im Keller abschneiden oben eine
> Zimmerantenner dranklemmen und mit einem Fernseher durchs Haus
> laufen und überall anstecken?

Vergiss die Leitung und installiere neu. Du wirst vieles austauschen
müssen.

> dankt allen, die es bis hierher geschafften haben und/oder Links
> zu dem Thema parat haben...

Da hätte ich doch noch einen:
http://home.arcor.de/elektrotechnik/sat/antennenerdung.html

Lutz
--
E-Mail an Adresse im FROM wird ungelesen gelöscht




Antwort von Markus Kohls:

Lutz Illigen wrote:
> > 1. Kabel abzwacken (;/lassen).
> HÜP öffnen und entfernen

HÜP= "H...ÜbergabePunkt" Anschlussdose von der Post/Telekom?

> Wenn bis K66 empfangen werden kann tut es jede UHF Antenne.

VHF' EUR, UHF EUR...wenn VHF besser(;?) ist, nehm ich für den
geringen Aufpreis lieber die bessere Variante oder?

> > 3. Verstärker (;welchen?) anklemmen und von oben her ins Haus
> Hier ebenfalls auf K66 achten. So um die 20 dB sollten reichen.
> Ebenso bei Abzweiger und Dosen.

K66?

> > [wo laufen kabel]
> Solltest Du rausfinden,

Deshalb meine Frage, wie man das am sinnvollsten rausfindet.
Meine Idee war, mich ggf. von Dose zu Dose zu messen. Wie findet man
messtechnisch heraus, ob da ein Abzweiger/Verteiler im Strang hängt?

> > Ich selbst habe auch schon 2 unprofessionelle "T-Stücke"
> Unsinnig wie Du durch lesen hier in der Gruppe festgestellt hättest.

Mit "unprofessionell" hätte ich leben können, aber "unsinnig" verstehe
ich nicht. Wie hätte ich das denn sonst machen sollen ohne hier alle
Wände aufzustemmen?

> > Ich habe in besagtem "Anschlusskasten" einen 3er-Verteiler.
> ?Hä?

1 Kabel (;von "unten") rein, 3 Kabel raus (;kind1, kind2, eltern).

> Leitung verfolgen.

s.o. Ich hatte gehofft dazu Tipps zu bekommen, wie man das am
zeitsparendsten machen kann...

> Vergiss die Leitung und installiere neu. Du wirst vieles austauschen
> müssen.

s.o. alles verschalt, keiner weiss, wo die Kabel laufen. Wenn ich hier
anfange alles aufzureißen, sprengt das den Kostenrahmen. Und auf neue
Aufputzkabel habe ich wirklich keine Lust...

> Da hätte ich doch noch einen:
> http://home.arcor.de/elektrotechnik/sat/antennenerdung.html

Natürlich werde ich zusehen, dass der Antennenfuß geerdet ist, gerade
weil unsere Haus eines der höchsten in der Umgebung ist...Danke

markus,
--
-----------------------------------------------------------------
-- Meine gebrauchte Mac- und Amiga-Hard-/Software zu verkaufen --
-- http://www.koma-net.de/zeug --
-------------------------------------- AKTUALISIERT 28.06.2004 --






Antwort von Christian Kaltenecker:

>> Wenn bis K66 empfangen werden kann tut es jede UHF Antenne.
>
> VHF' EUR, UHF EUR...wenn VHF besser(;?) ist, nehm ich für den
> geringen Aufpreis lieber die bessere Variante oder?

Das sind die verschiedenen Kanal-/Frequenzbereiche. VHF ist Kanal 2-12,
wobei hier nochmal in VHF-I (;Kanal 2-4) und VHF-III (;Kanal 5-12) aufgeteilt
wird, UHF ist Kanal 21-69. Im Moment wird DVB-T am Niederrhein nur im
UHF-Bereich ausgestrahlt - ab 2006 wird aber möglicherweise Kanal 9 (;derzeit
ARD analog aus Langenberg) mit genutzt. Für optimalen Empfang bräuchte man
dann sowohl eine VHF- als auch eine UHF-Antenne. Bei geringen Entfernungen
empfängt die UHF aber auch im VHF-Bereich noch recht gut. Und umgekehrt geht
es auch: Ich habe hier (;Kerken) u.a. eine VHF-Antenne auf Roermond gerichtet
(;Wesel liegt dann genau im Rücken) und bekomme damit auch ohne Verstärker
ein absolut störungsfreies DVB-T-Signal. Ist natürlich eigentlich nicht Sinn
der Sache, funktioniert aber. Für deine Zwecke ist aber eine UHF-Antenne
richtig.

>
>> > 3. Verstärker (;welchen?) anklemmen und von oben her ins Haus
>> Hier ebenfalls auf K66 achten. So um die 20 dB sollten reichen.
>> Ebenso bei Abzweiger und Dosen.
>
> K66?

K anal 66. Bislang wurden terrestrisch nur die Kanäle bis 60 einschließlich
in Deutschland genutzt. Alte Verstärker lassen entsprechend auch nur diese
Kanäle durch und sperren darüber, so dass kein Empfang mehr möglich ist. Bei
DVB-T werden aber auch K64-66 genutzt, die muss der Verstärker (;falls er
denn überhaupt nötig ist) also mit durchlassen/verstärken.

Grüße
Christian





Antwort von Lutz Illigen:

"Christian Kaltenecker" wrote:

> K anal 66. Bislang wurden terrestrisch nur die Kanäle bis 60
> einschließlich in Deutschland genutzt. Alte Verstärker lassen
> entsprechend auch nur diese Kanäle durch und sperren darüber, so
> dass kein Empfang mehr möglich ist. Bei DVB-T werden aber auch
> K64-66 genutzt, die muss der Verstärker (;falls er denn überhaupt
> nötig ist) also mit durchlassen/verstärken.

Gültig für Köln bis 04/05. Dann kann man den alten Krempel wieder
nutzen da auf Kanal 36 umgezogen wird. So ein Schwachfug.

Lutz
--
E-Mail an Adresse im FROM wird ungelesen gelöscht





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