WoWu
Beiträge: 14637

Re: Test: Panasonic AG-AF101

Beitrag von WoWu » Do 17 Feb, 2011 14:25

@ nomad-3
Nun bist du Deiner Zeit aber voraus gewesen, wenn Du schreibst.
Aber wir geben mit 3% des BSP eine der niedrigsten Raten der Industrieländer für unsere Zukunft aus…
Zumindest 2010 lagen wir noch 4,8% BIP (4,3 BSP) in die Bildung ... dennoch zuwenig. Da stimme ich zu, obwohl China nur 2,2 % investiert und mit besseren Ergebnissen aufwartet. Wollen wir aber hoffen, dass es sich nicht nach 3 % in Deutschland entwickelt.

@ groover
Natürlich kann jede Kamera von besseren Objektiven profitieren, denn die Güte beschränkt sich ja nicht nur auf eine hohe MTF sondern natürlich auch auf die zahlreichen übrigen Werte und geringen optischen Fehlern, die ein Gutes Objektiv nun einmal ausmachen.
Und weil wir hier nur über die Begrenzung der Auflösung sprechen, also das Abschneiden der oberen Frequenzen (und damit der kontrastreichen Wiedergabe feiner Details), zur Begrenzung von Artefakten, betrifft das natürlich nicht die Gesamtgüte des Objektivs.
Nur es kann natürlich vorkommen, dass auf einer AF100 der Unterschied zwischen einem Objektiv, mit nicht so hoher Leistung zu einem Objektiv hoher optischer Leistung, geringer sichtbar wird, als auf einer Kamera, in der Sensor und Objektiv aufeinander abgestimmt sind, wie das in der GH2 im Fotomodus natürlich der Fall ist.
Und Du wirst in der Nachbearbeitung die Mängel einer Optik nicht mehr ausgleichen können.
Gute Grüße, Wolfgang

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blubber
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Re: Test: Panasonic AG-AF101

Beitrag von blubber » So 08 Mai, 2011 23:03

sind die gespeicherten Daten dann direkt in 4:2:2 oder das nur über SDI out? Habe nämlich keinen SDI ANschluss am PC, was müsste ich denn dann für eine Karte kaufen?




nomad-3
Beiträge: 29

Re: Test: Panasonic AG-AF101

Beitrag von nomad-3 » So 08 Mai, 2011 23:33

Die gespeicherten Daten sind 4:2:0, aber über SDI oder HDMI kannst Du mit einem externen Rekorder auch 4:2:2 aufnehmen.

Gute Grüße,

Uli




jwd96
Beiträge: 951

Re: Test: Panasonic AG-AF101

Beitrag von jwd96 » Mo 09 Mai, 2011 16:38

sind die gespeicherten Daten dann direkt in 4:2:2 oder das nur über SDI out? Habe nämlich keinen SDI ANschluss am PC, was müsste ich denn dann für eine Karte kaufen?
Karte für den PC: z.B. Blackmagic DeckLink Studio. Gibt noch andere




blubber
Beiträge: 133

Re: Test: Panasonic AG-AF101

Beitrag von blubber » Fr 13 Mai, 2011 20:02

Hab gelesen das die AF101 nur ein 4:2:0 über HDMI ausgibt. Somit bleibt nur der SDI Out.
Da die Blackmagic Karten enorm teuer sind und ein Recorder wirklich preislich besser passt und mobiler ist, wird es wohl darauf hinauslaufen. GIbt es bessere passende Recorder als den HyperDeckShuttle von Blackmagic? (ich weis gerade etwas abweichend :)




nomad-3
Beiträge: 29

Re: Test: Panasonic AG-AF101

Beitrag von nomad-3 » Fr 13 Mai, 2011 20:06

Wo hast Du das gelesen? Ich habe dazu sehr widersprüchliche Angaben.

Eine Karte für HDMI wie die Intensity wäre nämlich nicht teuer.

Und der Preis des Shuttle steigt steil nach oben, wenn Du über den Preis der Medien und deren Verbrauch bei unkomprimierter Speicherung nachdenkst…




WoWu
Beiträge: 14637

Re: Test: Panasonic AG-AF101

Beitrag von WoWu » Fr 13 Mai, 2011 20:33

Das stimmt auch nicht.
4:2:2 in 8 Bit + 2 Steuerbits
Gute Grüße, Wolfgang

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Jott
Beiträge: 14137

Re: Test: Panasonic AG-AF101

Beitrag von Jott » Sa 14 Mai, 2011 08:46

Warum filmt ihr eigentlich nicht einfach mal? Musikvideos, Dokus (auch TV), Hochglanzwerbung, alles wird munter immer öfter z.B. mit Canon-DSLRs gedreht, selbst bei konservativen deutschen Öffis. Da machen sich nur noch die Jungs am Schreibtisch einen Kopf über 4:2:0-Aufzeichnung, nicht aber die Producer. Es gibt jede Menge Beispiele, auch aus Werbung mit Megabudget und voll mit Compositing/Keying.

Will meinen: 4:2:2/10Bit etc. ist gut und erstrebenswert, aber definitiv NICHT zwingende Voraussetzung für eine geile Produktion.

Zurück zu den Steuerbits!




Axel
Beiträge: 11970

Re: Test: Panasonic AG-AF101

Beitrag von Axel » Sa 14 Mai, 2011 10:36

Kein OT: Ein neues Geschäftsmodell sieht Internetpräsenz über eigene Server vor, gut, aber recht teuer (fünfstellig), die Produktion des Videos übernimmt der Kunde nach einer Schulung. Die Tagline ist: Ein hochprofessionell aussehendes Video von 5 min Länge lässt sich mit einer 550D innerhalb von drei Stunden konzipieren, drehen und schneiden, vorausgesetzt, man befolgt straight das Schema F, das einem in der Schulung vermittelt wird. Die Schulung selbst dauert einen Tag, und es werden mehrere eindrucksvoll effiziente Beispielfilme dabei produziert. Dem Kunden wird vermittelt, dass es für das Konzept ein Bündel von Formeln gibt, und die richtige für seinen Bedarf findet er mithilfe eines kleinen Fragebogens. Aufnahme und Schnitt gelten als reines Handwerk, für das man nicht mehr braucht als das richtige Kochrezept, jedenfalls aber keinerlei besondere Erfahrungen oder Spezialausbildung, von Kreativität oder Talent zu schweigen. Frage eines Seminar-Teilnehmers: Wie erklären sich die hohen Preise professioneller Anbieter? - Vielsagendes Schmunzeln.
Für Greenscreen (mit der 550D !) ist ein einfaches Setup vorgesehen, das wie eine spanische Wand von IKEA genau nach Vorgabe aufgestellt wird. Das passende Primatte-Preset ist in dem passenden Projekt-Template bereits optimal eingestellt, das Ergebnis überzeugt die Video-Laien einmal mehr, dass die ganze Branche viel Rauch um nichts macht.

Das Rendern des fertigen Films erfolgt natürlich bei diesem DIY-Schlachten nicht in H.264 (oder AVCHD im Falle des Threadthemas). Hier ist der Knackpunkt, nicht bei der Aufnahme.




pilskopf
Beiträge: 4397

Re: Test: Panasonic AG-AF101

Beitrag von pilskopf » Sa 14 Mai, 2011 11:00

Von Lutz hab ich ja jetzt gelernt, die hohen Preise der Pros kommen nicht von der Qualität sondern der Größe der Cam. Was ich im übrigen als besonders traurig empfinde. Kein Wunder dass es teils so schlechte Videos gibt die zig tausend gekostet haben, da geh ich in ein 5 Sterne Hotel und seh auf deren TVs eine Hotelwerbung die schlechter nicht sein kann. Ich wette der Typ kam mit 2 Leuten an, mit ner dicken fetten Cam die 4:2:2 kann und er hat 4 Tage gebraucht um 1 Minute Rotz zu erstellen. Aber er ist Pro und kann 4:2:2 aufnehmen.




Axel
Beiträge: 11970

Re: Test: Panasonic AG-AF101

Beitrag von Axel » Sa 14 Mai, 2011 12:34

pilskopf hat geschrieben:Ich wette der Typ kam mit 2 Leuten an, mit ner dicken fetten Cam die 4:2:2 kann und er hat 4 Tage gebraucht um 1 Minute Rotz zu erstellen. Aber er ist Pro und kann 4:2:2 aufnehmen.
Kann sein, glaub ich aber nicht. Es gibt halt, wie überall, auch hier viele Pfuscher, die viel versprechen, aber keine Ahnung von den Grundregeln haben, die auf ein paar Bierdeckel passen ;-)

Bei dem oben erwähnten Geschäftsmodell wurde ja immerhin eine Menge Know How zur Verfügung gestellt. Die Skripte für unterschiedliche Anforderungen mussten ja auch erstmal erstellt werden, der Gerätepark, der dem Kunden zur Verfügung gestellt wird, getestet und der Workflow optimiert. Und natürlich gehe ich davon aus, dass ein Profi beim Schnitt dabei ist und eigentlich das Ganze leitet.
Teuer und lästig ist nicht zuletzt die Unsicherheit des Auftraggebers, was er eigentlich selbst erwartet, und dieser Faktor wird in diesem System völlig eliminiert. Der Stolz auf das "eigene" Video führt außerdem dazu, dass man monatlich die Online-Gebühr bezahlt, ohne die die Website natürlich umgehend deaktiviert würde.




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