Hier ist ein neuer Kurzfilm (4 Minuten), der in Bremen aufgenommen wurde.
Er ist non-verbal und wird durch die Musik getragen, die von Dagmar Krug, einer Bremer Pianistin und Komponistin, speziell für diesen Film komponiert wurde. Ich habe die Filmaufnahmen gemacht, die der Stadt Bremen gewidmet sind.
Viel Spaß beim ansehen und anhören!
Viele Grüße,
Hanns
Was unser berüchtigter Entmutiger domain gerne bemängelt, dass Impressionen alleine noch keinen Film ausmachen, könnte hier auch angemerkt werden. Die Wolkenbilder sind ziemlich abstrakt, und irgendein Zusammenhang erschließt sich mir nicht. Der Titel ist zufällig auch der eines magischen Liebesfilms (und Thrillers und Roadmovies, Buch: Kieslowski!) von Tom Tykwer. Auch er war versucht, in Impressionen zu schwelgen, hat sich aber sehr zurückgenommen (Audiokommentar auf der DVD, entfallene Szenen), auch er komponierte (selbst) eine minimalistische, hoch effektive Musik, Frau Krug gehört jedenfalls gebookmarkt. Schön ist der Clip schon.
Re: Heaven
Verfasst: Sa 28 Aug, 2010 00:44
von Hanns
Hallo Axel,
Danke für Deinen Kommentar.
Zusammenhänge müssen sich dem Zuschauer aus meiner Sicht nicht unbedingt aufdrängen und was einen Film ausmacht ist so schwer zu beantworten, wie die Frage, was ein Bild ausmacht oder was einen Text ausmacht. Ich finde diese Fragen auch irgendwie überholt und überflüssig.
Ich perönlich finde die impressionshaften Szenen in Tarkowskis Filmen immer sehr inspirierend, wenn auch nicht aufregend und spannend (Stalker, Solaris, etc.).
Tykwers Film Heaven finde ich persönlich einen seiner schwächeren Filme. Es war ja sein erster nicht selbst produzierte Film und sein erster Nicht-Autorenfilm. Das habe ich (im negativen Sinne) auch beim Anschauen gespürt. Dies sind aber alles natürlich immer sehr subjektive Wahrnehmungen.
Re: Heaven
Verfasst: Sa 28 Aug, 2010 01:44
von domain
Idiot grinst und nickt, Axel.
Es gibt allerdings schon Impressionen der besonderen Art und diese hier sind m.E. solche. Einfach starke Bilder und das mag ich gerne, wenn jemand kapiert, wie allein schon Bilder mit magischem Licht wirken können. Aber selten nehmen unsere Jungfilmer darauf Rücksicht.
Hier braucht man an nichts zu denken, nur hinsehen und speziell der sensiblen Musik lauschen und die ist verdammt gut, speziell bei 1:07 und 1:39.
Inakzeptable Achsensprünge im Bild allerdings bei 2:53 und 3:15. Die ziehenden Wolken können nicht innerhalb von Sekundenbruchteilen ihre Richtung um 180 Grad ändern
Re: Heaven
Verfasst: Sa 28 Aug, 2010 11:11
von Hanns
Ich stimme Dir voll und ganz zu, domain.
Die Achsensprünge sind nicht beabsichtigt gewesen. Da hätte ich natürlich die entsprechenden Sequenzen horizontal spiegeln können. Naja, ich betrachte das jetzt einfach mal als "Schönheitsfleck". Auf jeden Fall danke ich für den Hinweis.