Avatar" auf dem Weg zum erfolgreichsten Film aller Zeiten
Verfasst: Mo 04 Jan, 2010 18:06
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Hier ein netter Bericht über Zahlen bzgl. Avatar und andere FilmeBOX OFFICE MOJO - NEWS BULLETIN
Sunday, January 3, 2010
With an estimated $68.3 million, 'Avatar’s monumental pace continued over New Year’s weekend, posting the highest-grossing third weekend ever and hitting several big milestones...
Man hat ohnehin 48 B/s mit 3D, 24 für´s linke und 24 für´s rechte Auge. Wieso diese nicht noch mit zusätzlichen Phasen gemacht werden, ist mir ebenfalls schleierhaft. Die Handlung moderner Actionfilme ist oft so stark beschleunigt, dass man sich wirklich eine höhere Bewegungsauflösung wünscht.newbornzombie hat geschrieben:naja, wenn es nicht einer der ersten mit aktueller Technik gefilmten 3D-Filme wäre, hätte ich ihn mir nicht angesehen.
Die Handlung ist einfach mit Pocahontas3D in SciFi-Szenairio zu umschreiben.
Vielmehr muss ich aber sagen, dass man besonders bei 3D-Filmen mit der Vergangenheit brechen sollte und das 24p endlich kicken. Dieses Geruckle bei Kamerafahrten in 3D zu sehen lässt mich hoffen, dass 100Hz-TVs das auch mit 3D-Material hinbekommen, wenn es denn schon nicht die Filmemacher selber schaffen. Ich kann einsehen, dass bei 2D-Filmen das 24p durchaus ästhetischen und traditionellen Wert hat, aber in 3D-Filmen wirkt eine nichtflüssige Bewegung imho deutlich störender.
Lustigerweise ist mir genau das gegenTeil aufgefallen, bei den Computergenerierten Wassertropfen, den Na'wi.-Generationenbäumen usw. Ich kenne den Effekt von 2D-Filmen und habe bemerkt, dass er die Illusion des 3D noch mehr zerstört. Das was du mit den kantiken Konstrukten der Menschenarchitektur meinst, ist in der Hinsicht auch richtig, da dieser Effekt am besten an starken kontrasten (was bei kanten eben oft der Fall ist) am leichtesten zu sehen ist.Axel hat geschrieben: ...
Mit dem, was du über die Kamerabewegungen schreibst, hat es aber nichts zu tun. Dir wird aufgefallen sein, dass das "Geruckle" für die rechtwinklige Architektur der Menschenwelt gilt, kaum aber für den - ohnehin computergenerierten - Dschungel. Der Ruckeleffekt beim Schwenken entsteht im Wahrnehmungszentrum des menschlichen Gehirns. Dieses kennt kein horizontales Scannen eines Panoramas (versuch´s selbst, und zwar ohne die Augäpfel zu bewegen!), und schon gar nicht bei Betonung von räumlicher Tiefe. Auch mit extrem hohen Bildfrequenzen würde es ruckeln....
Ein faszinierendes Thema, aber trotzdem glaube ich, dass wir hier aneinander vorbeischreiben. Ohne Zweifel löst eine höhere Bildfrequenz Bewegungen besser auf. Der Glühdraht zum Beispiel strahlt Lichtwellen/Teilchen in so vielen, chaotischen, sich überlagernden Frequenzen ab, dass das Licht statisch wirkt. Es scheint nicht zu pulsieren, obwohl es milliardenfach pulsiert. Einfache Regel: Bewegungen werden umso flüssiger, in desto mehr Phasen sie zerhackt sind. Ein bewegtes Objekt in unserem Gesichtfeld hat aber bei 24 B/s eine hinreichende Bewegungsauflösung, die nicht mehr signifikant verbessert werden kann. Wie gesagt, ein Objekt. Unser Blick dagegen ist Subjekt, und dafür gelten andere Regeln.newbornzombie hat geschrieben:P.S.: afaik beruht das Problem was ich angesprochen habe auf dem Einbrenneffekt bei den Augen. Das ist der selbe Effekt, der dafür verantwortlich ist, dass wir die Lampen und Glühbirnen trotz der Tatsache, dass sie die hälfte der Zeit dunkel sind, als hell empfinden. Helle Bilder brennen sich kurz in die Netzhaut ein und leuchten sozusagen noch ein wenig nach, auch wenn die Wirklichkeit mittlerweile etwas anderes zeigt. Da Fernseh-/ und Kinobilder auch nach dem Hell im Dunkler-umgebung-Prinzip funktionieren, bleibt das gezeigte Bild einfach solange in der Netzhaut "stehen" bis das nächste Bild drübergeschrieben wird. Und das ist eben so lange, dass das Gehirn das wahrnehmen kann.