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Sonnet Solo10G T5 - Erster busbetriebener Thunderbolt-5-Adapter für 10-Gigabit-Ethernet

Beitrag von slashCAM »


Mit dem Solo10G T5 bringt Sonnet nach eigenen Angaben den ersten rein busbetriebenen 10 Gigabit Ethernet-Adapter für Thunderbolt 5 auf den Markt. Der neue Adapter ist Tei...

Hier geht es zur Newsmeldung auf den slashCAM Magazin-Seiten:
Sonnet Solo10G T5 - Erster busbetriebener Thunderbolt-5-Adapter für 10-Gigabit-Ethernet



rush
Beiträge: 15567

Re: Sonnet Solo10G T5 - Erster busbetriebener Thunderbolt-5-Adapter für 10-Gigabit-Ethernet

Beitrag von rush »

Mir stellt sich die Frage welchen Vorteil dieser 10GbE Adapter gegenüber einer Variante mit TB4 in der Praxis tatsächlich bringen soll oder kann?!

Denn: TB4 ermöglicht doch bereits bis zu 40Gbit/s über eine Leitung...

Reizt man also ein 10GbE Netzwerk entsprechend aus, liegen dort auch maximal 10Gbit/s an - also wird maximal 1/4 der zur Verfügung stehenden Bandbreite benötigt.

Wozu sollte hier also noch mehr Headroom benötigt werden?

Gegenüber meinem 10GbE OWC TB4 Adapter (ebenfalls passiv und bus powered) erkenne ich bei diesem Gerät keinen effektiven Mehrwert.

Gibt es irgendwas das ich übersehe?
keep ya head up



Drushba
Beiträge: 2738

Re: Sonnet Solo10G T5 - Erster busbetriebener Thunderbolt-5-Adapter für 10-Gigabit-Ethernet

Beitrag von Drushba »

315 Euro? Das ist nicht wenig.)) Ich hab ein olles und günstiges 5GbE Adapterstück von Kiwee, auch aktiv über den USB-C Anschluss gespeist, damit kann ich butterweich vom NAS auf dem Macbook Air schneiden. Ich denke, 10GbE wird wohl eher was für RAW-Enthusiasten oder Teams sein, die sich einen Server/ein NAS teilen.



toniwan
Beiträge: 349

Re: Sonnet Solo10G T5 - Erster busbetriebener Thunderbolt-5-Adapter für 10-Gigabit-Ethernet

Beitrag von toniwan »

rush hat geschrieben: Sa 03 Okt, 2026 11:28 Mir stellt sich die Frage welchen Vorteil dieser 10GbE Adapter gegenüber einer Variante mit TB4 in der Praxis tatsächlich bringen soll oder kann?!

Denn: TB4 ermöglicht doch bereits bis zu 40Gbit/s über eine Leitung...

Reizt man also ein 10GbE Netzwerk entsprechend aus, liegen dort auch maximal 10Gbit/s an - also wird maximal 1/4 der zur Verfügung stehenden Bandbreite benötigt.

Wozu sollte hier also noch mehr Headroom benötigt werden?

Gegenüber meinem 10GbE OWC TB4 Adapter (ebenfalls passiv und bus powered) erkenne ich bei diesem Gerät keinen effektiven Mehrwert.

Gibt es irgendwas das ich übersehe?
Je nach Anwendung steckt der Teufel manchmal im Detail. Für meine Audioproduktionen habe ich länger gesucht um eine stabile und 100% zuverlässige Verbindung von Echtzeitaudio über RJ45 zum MacBook zu finden und bin dann beim Sonnet AVB Adapter gelandet. Auch deutlich teurer als andere, aber auch das einzige Gerät mit etabliertem Broadcom-Chip drin, der sauber mit der Apple-Architektur arbeitet.

Könnte sein, dass es hier ebenfalls um diese Daten-/Verbindungssicherheit geht: "Unlike typical USB4 adapters, Solo10G T5 is built on a trusted, Thunderbolt-certified platform with authenticated firmware, rigorous electrical validation, and broad compatibility testing across host systems and operating environments." - von der Website

Nur eine Vermutung. Für einfachen NAS-Anschluss ist das vielleicht weniger relevant.



rush
Beiträge: 15567

Re: Sonnet Solo10G T5 - Erster busbetriebener Thunderbolt-5-Adapter für 10-Gigabit-Ethernet

Beitrag von rush »

Die Frage ist ja auch welches Nas bzw welcher Chip dort im 10GbE Adapter der "Gegenstelle" verbaut ist. Scheint sich ja bei dir im dedizierte Audiohardware zu handeln wo man vermutlich nicht einfach den Netzwerk Adapter austauschen/erweitern kann wie bei vielen Nas Modellen...

Schon möglich das es dann zu Inkompatibilitäten bzw leichten Einschränkungen kommen kann - aber wenn auf beiden Seiten wiederum dieselbe Architektur verbaut ist, also bspw. ein Marvell Aquantia anstatt Broadcam sollte es da auch keine Bauchschmerzen geben.
Meines Wissens nach ist auch Marvell hier sogar eher der Standard im Bereich Mac und wird mindestens nativ unterstützt.

Ich will aber natürlich nicht ausschließen das für bestimmte Use Cases ein bestimmter Chipsatz tatsächlich eher geeignet ist als ein anderer - sowas gibts in der Tat im Bereich IT immer wieder und da kommt es dann teilweise wirklich auf die Konstellation drauf an.
Muss man dann aber auch wissen oder durch langes ausprobieren erst drauf kommen.
keep ya head up



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