slashCAM
Administrator
Administrator
Beiträge: 11291

Speicher bleibt knapp - Strategien und Optionen in der RAM-Krise

Beitrag von slashCAM »



Alle RAM-Fabriken sind über die nächsten 18 Monate komplett ausgelastet und neue Fabs starten frühestens 2028 mit relevantem Output. Worauf sollte man sich da als Anwender einstellen?



Hier geht es zu Artikel auf den slashCAM Magazin-Seiten:
Aktuelles: Speicher bleibt knapp - Strategien und Optionen in der RAM-Krise



soulbrother
Beiträge: 1193

Re: Speicher bleibt knapp - Strategien und Optionen in der RAM-Krise

Beitrag von soulbrother »

"Wir jedenfalls fänden es schön, wenn die Speicherkrise letztlich zu effizienten Programmen und Betriebssystemen führt"

Darauf warte ich eigentlich seit Jahren...



cantsin
Beiträge: 17935

Re: Speicher bleibt knapp - Strategien und Optionen in der RAM-Krise

Beitrag von cantsin »

Umsteigen auf Linux... Eine Distribution wie Mint braucht rund 1GB RAM nur fürs Betriebssystem (Windows 11: +/- 3 GB, MacOS: +/- 2GB), flüssiges Arbeiten mit 4GB RAM ist kein Problem.

Allerdings können das Monster-Anwendungen wie Resolve wieder zunichte machen...
"Wieso eigentlich überhaupt was drehen? Warum nicht jahrelang nur darüber philosophieren?" -stip



iasi
Beiträge: 31479

Re: Speicher bleibt knapp - Strategien und Optionen in der RAM-Krise

Beitrag von iasi »

Eine neue Windows-Version und völlig neue Anwendungsprogramme sind ja ganz tolle Strategien und Optionen.

Und der Umstieg auf Linux beendet natürlich den Speicherhunger von Resolve & Co.

Nicht zu vergessen: Mit der neuen Sony FX5 kann man auch schmale H265-Videos drehen, die nochmal kleiner werden, wenn man in die 5k reincroppt und es bei 24fps belässt.


Die andere Strategie ist leider, dass man schlicht wartet, bis der Markt es regelt.
Selbst wenn sich Nvidia & Co. es sich auf den Rekordgewinnen bequem macht, schlafen chinesische Hersteller nicht.
Die ersten Belichtungsmaschinen chinesischer Hersteller wurden ausgeliefert und einer der größten Börsengänge hat einem Halbleiterhersteller reichlich Geld für Investitionen in die Kasse gespült.

Die enormen Ausgaben für KI haben zudem bald ihren Zenit erreicht.
Bei aller ungestümen Euphorie wird sich die Frage nach der Rentabilität bald wieder ins Bewußtsein drängen.
Zumal die Roboter ja schon in den Startlöchern stehen, um KI als Gewinn verheissende Zukunftstechnik zu ersetzen.

Eine echte Strategie könnte daher sein, sich für ein weiteres Jahr auf hohe Speicherpreise einzustellen und auf den Preisverfall zu warten.



Bluboy
Beiträge: 5791

Re: Speicher bleibt knapp - Strategien und Optionen in der RAM-Krise

Beitrag von Bluboy »

nividia hat bei 90 Milliarden Umsatz 60 Miliarden Gewinn gemacht und sieht kein Ende

https://www.deraktionaer.de/artikel/akt ... 07573.html



Jott
Beiträge: 24514

Re: Speicher bleibt knapp - Strategien und Optionen in der RAM-Krise

Beitrag von Jott »

Überhaupt damit warten, mal irgend ein Projekt umzusetzen, ist der Königsweg.



iasi
Beiträge: 31479

Re: Speicher bleibt knapp - Strategien und Optionen in der RAM-Krise

Beitrag von iasi »

Bluboy hat geschrieben: Do 27 Aug, 2026 17:11 nividia hat bei 90 Milliarden Umsatz 60 Miliarden Gewinn gemacht und sieht kein Ende

https://www.deraktionaer.de/artikel/akt ... 07573.html
Und der Bitcoin wird bald bei 500.000 und dann 1.000.000 erwartet.

Es läuft aktuell recht gut für Nvidia. Und für die Aktionäre auch, denn die Dividendenrendite steigt von 0,02 % auf 0,36 %. :)

https://www.handelsblatt.com/technik/it ... 49367.html
Die Marktforscher von Omdia erwarten, dass 2028 erstmals mehr kundenspezifische KI-Chips als Grafikprozessoren ausgeliefert werden. Und Grafikprozessoren sind das Kerngeschäft des Chipkonzerns.
Die fünf größten Cloud-Konzerne investieren nach Nvidias Angaben in diesem Jahr knapp 800 Milliarden Dollar und im kommenden 1,3 Billionen Dollar, der Auftragsbestand der Cloud-Branche liegt bei mehr als zwei Billionen Dollar. Solange diese Kunden ihre Token verkaufen, trägt die Kette. Nvidia stützt sie inzwischen allerdings selbst: Knapp 50 Milliarden Dollar stecken in Beteiligungen an führenden KI-Laboren ...
https://www.deraktionaer.de/artikel/med ... 07442.html

2.100 Milliarden Dollar müssen auch verdient werden.

ChatGPT muss ja bald den Börsengang wagen, denn Verluste wollen finanziert werden. Anthropic geht denselben weg und verspricht einen KI-Markt von 30 Billionen Dollar - mehr als SpaceX vor dessen Börsengang. ;)



cantsin
Beiträge: 17935

Re: Speicher bleibt knapp - Strategien und Optionen in der RAM-Krise

Beitrag von cantsin »

Jott hat geschrieben: Do 27 Aug, 2026 20:49 Der wird sicher auch noch Blut lecken.
Wenn's um Gimbalkameras geht: Hat er schon. War damals einer der ersten Käufer hier im Forum der ersten Osmo Pocket anno 2018. Hey, und falls ich mir mal als Prophet auf die Schulter klopfen darf, das schrieb ich damals drüber: "Das Ding hinterlässt den Eindruck, dass hier das Kompaktvideokamera-Konzept der Zukunft vorliegt."
viewtopic.php?t=143684&start=60#p971358

Ich muss aber ehrlich sagen, dass mich das Making Of-Video des Cowboy-Influencers da ein bisschen geimpft hat. Der kämpft da im Grading gegen das ganze interne Glättungs- und Aufbrezelungs-Processing der Kamera, um es sozusagen per Simulation (Grain, Abschattungen, künstliche Unschärfe) wieder zurück zum dreckigeren Raw zu kriegen.


EDIT: Nur so' ne Idee - angesichts Speicherknappheit und damit verbundener Vorteile schmalbandigerer Codecs: Dass kamerainternes Processing rauschfiltert, glättet und schärft, ist zwar nötig, um überhaupt kleine Bitraten im Codec zu erzielen. Aber warum nicht die originalen unprozessierten Parameter - Rauschgrad, Auflösung in lp/mm, Objektivabschattung etc. - als Metadaten encodieren, so dass sie bei Bedarf im NLE wieder rekonstruiert werden können? So ähnlich, wie es der AV1-Codec in seiner Grain-Modellierung macht, aber dann ausgeweitet auf andere optische Parameter? Wäre zumindest eine mögliche Lösung für kleine Gimbalkameras, die auch aus Gründen von Kompaktheit/Stromverbrauch/Hitzeentwicklung/Kompatibilität zu MicroSD-Karten keine fetteren Codecs wegschreiben können.
"Wieso eigentlich überhaupt was drehen? Warum nicht jahrelang nur darüber philosophieren?" -stip



Jott
Beiträge: 24514

Re: Speicher bleibt knapp - Strategien und Optionen in der RAM-Krise

Beitrag von Jott »

Die Zielgruppe sind sicherlich nicht passionierte Videocracks mit viel Bastelzeit.



cantsin
Beiträge: 17935

Re: Speicher bleibt knapp - Strategien und Optionen in der RAM-Krise

Beitrag von cantsin »

Jott hat geschrieben: Do 27 Aug, 2026 23:58 Die Zielgruppe sind sicherlich nicht passionierte Videocracks mit viel Bastelzeit.
Na eben, deswegen könnte man das ja mit Metadaten etwas effizienter machen, statt wie der Cowboy an jeder Einstellung mit einem individuellen Node-Tree in Resolve rumzuschrauben.
"Wieso eigentlich überhaupt was drehen? Warum nicht jahrelang nur darüber philosophieren?" -stip



rob
Administrator
Administrator
Beiträge: 1829

Re: Speicher bleibt knapp - Strategien und Optionen in der RAM-Krise

Beitrag von rob »

*** von admin nach offtopic***



medienonkel
Beiträge: 1573

Re: Speicher bleibt knapp - Strategien und Optionen in der RAM-Krise

Beitrag von medienonkel »

cantsin hat geschrieben: Do 27 Aug, 2026 22:41
EDIT: Nur so' ne Idee - angesichts Speicherknappheit und damit verbundener Vorteile schmalbandigerer Codecs: Dass kamerainternes Processing rauschfiltert, glättet und schärft, ist zwar nötig, um überhaupt kleine Bitraten im Codec zu erzielen. Aber warum nicht die originalen unprozessierten Parameter - Rauschgrad, Auflösung in lp/mm, Objektivabschattung etc. - als Metadaten encodieren, so dass sie bei Bedarf im NLE wieder rekonstruiert werden können? So ähnlich, wie es der AV1-Codec in seiner Grain-Modellierung macht, aber dann ausgeweitet auf andere optische Parameter? Wäre zumindest eine mögliche Lösung für kleine Gimbalkameras, die auch aus Gründen von Kompaktheit/Stromverbrauch/Hitzeentwicklung/Kompatibilität zu MicroSD-Karten keine fetteren Codecs wegschreiben können.
Spannende Idee. Nur, was sollte das bringen? Dem Glattgebügelten entrauschten h265 wieder das echte Sensorrauschen (wie auch immer das gespeichert werden soll, wenn nicht deterministisch als code) und Objektivabschattung usw. wieder drübergerechnet wird? Welchen "Originalzustand" möchtest du herstellen, den man nicht mit einem gewöhnlichen Preset in nem Effekt eh hinterlegen könnte?
Wir reden auch nicht von einem Delivery-Format, bei dem noch ein gefälliges "Korn" im Player drübergelegt wird. Sondern von Daten, die noch verarbeitet werden sollen... nur so ein Gedanke.



cantsin
Beiträge: 17935

Re: Speicher bleibt knapp - Strategien und Optionen in der RAM-Krise

Beitrag von cantsin »

medienonkel hat geschrieben: Fr 28 Aug, 2026 11:59 Spannende Idee. Nur, was sollte das bringen? Dem Glattgebügelten entrauschten h265 wieder das echte Sensorrauschen (wie auch immer das gespeichert werden soll, wenn nicht deterministisch als code) und Objektivabschattung usw. wieder drübergerechnet wird? Welchen "Originalzustand" möchtest du herstellen, den man nicht mit einem gewöhnlichen Preset in nem Effekt eh hinterlegen könnte?
Mit dem Preset gestaltest Du halt eine Annahme, wie das Material vor seiner Glättung aussah, die aber intuitiv ist und keine empirische Grundlage hat. Mit den Metadaten könntest Du Informationen mitliefern wie: "so genau [in Prozent + in verschiedenen Bildzonen] sah die Original-Vignettierung des Objektivs aus" und "so stark [in RMS] rauschte das Material vor seiner Rauschfilterung".

So etwas wäre schon dann sinnvoll, wenn man mit ein und derselben Kamera sowohl Raw, also auch hochkomprimiertes h265 Log dreht, und in der Post selber bestimmen will, wie und welche Parameter man korrigiert. Und es wird nur ein paar Header-Bytes pro Kameradatei kosten und wäre technisch trivial implementierbar [sprich: einfach die momentanen Grundparameter des Kamera-Processings in den Dateiheader schreiben.]

Viele Leute lassen z.B. die originale Vignettierung des Objektivs drin (auch in Foto-Rawkonvertern, wo man deren Korrektur ein- und abschalten kann), weil das ein weniger klinisches/künstlich wirkendes Bild gibt. Mit den Metadaten wäre das auch mit stark prozessiertem h265 möglich. Und es wäre die qualitativ bessere Lösung als der umgekehrte Weg - also die Vignettierung im h265-Aufnahmematerial zu belassen - weil deren nachträgliche Korrektur bei hochkomprimierten Material 'teurer' bzw. bildqualitativ schlechter wäre.

Der unmittelbare Vorteil wäre bei Kameras, die sowohl Raw, als auch h265-Log aufnehmen. Mit den Korrektur-Metadaten im h265-Log könnte man deren Material einfacher aneinander angleichen, übrigens auch auf dem umgekehrten Weg - also die Entvignettierungs-, Entrauschungs-, Entzerrungs- und Schärfungsparameter aus dem h265-Material nehmen und auf das Raw-Material anwenden.
Wir reden auch nicht von einem Delivery-Format, bei dem noch ein gefälliges "Korn" im Player drübergelegt wird. Sondern von Daten, die noch verarbeitet werden sollen... nur so ein Gedanke.
Ja, schon klar. Meine Anregung für diese Idee war das o.g. Making-of-Videos des Cowboy-Influencers, der da in wirklich herzzerreißender Kleinarbeit die Processing-Glättungen seines Osmo 4P-Materials in Resolve wieder rückgängig zu machen versucht (übrigens absolut kompetent - der Mann veranstaltet da in Resolve, im Gegensatz zu anderen YouTubern, keinen Workflow-Blödsinn).

Es ist halt so, dass mit dem heutigen Kameraprocessing in hochkomprimierten Codecs auch bestimmte ästhetische Normen bzw. Qualitätsannahmen ins Material eingebacken werden - also dass man ein rauscharmes, kantenscharfes, verzerrungs- und abschattungsfreies Videobild will -, die sicher für 95-99% aller Anwender/Anwendungen hinhauen, aber für andere (z.B.: Grunge Rock-Musikvideo, Horrorfilm, Cowboy-Influencer Video im Western-/Wüsten-/Americana-Style...) eben nicht.
"Wieso eigentlich überhaupt was drehen? Warum nicht jahrelang nur darüber philosophieren?" -stip



Darth Schneider
Beiträge: 28650

Re: Speicher bleibt knapp - Strategien und Optionen in der RAM-Krise

Beitrag von Darth Schneider »

@Cantisn
Nun ja, für weniger anspruchsvolle/Indy Filmer, gibt es die in Camera eingebackenen Looks….
Wo man ja in Post auch ein wenig herum werkeln kann.
Wenn man gar nicht mit Log arbeiten will, das geht…

Kaltweiss oder Film (für Horror, SF, oder Triller) und warmer Ton (für Western/Amerika Style ) in der 4P scheinen gar nicht mal schlecht zu sein.😎

Und ohne stimmiges zum Film passendes Licht gibt es doch eh keinen Filmlook.
Völlig egal mit welcher Kamera.



medienonkel
Beiträge: 1573

Re: Speicher bleibt knapp - Strategien und Optionen in der RAM-Krise

Beitrag von medienonkel »

Spannend ist hier auch der Einsatz von micro llms, die die Bildinhalte wirklich pixelweise erkennen und das glatte "roh" h265 linearisiert in einer Art ad-hok log Transformation abbilden und das dann im NLE wieder rückgerechnet wird.
Oder gar eine dynamikmaskiereung dazu, die einzelne Bildbereiche in eigene Logwerte speichert (simples farbcodiertes Video als log-map, ähnlich einem motion Channel...)

RGB von Dynamik getrennt aufgezeichnet. Ein raw ohne raw... ;-)

Aber, das sind wieder so Konzepte, wo alle den Kopf schütteln.



Darth Schneider
Beiträge: 28650

Re: Speicher bleibt knapp - Strategien und Optionen in der RAM-Krise

Beitrag von Darth Schneider »

@Medienonkel
Ich verstehe nur Bahnhof, aber egal, das liest sich definitiv spannend.

Eine andere einfache Variante wäre konsequent nur mit DLog und mit DLog 2 zu arbeiten.

Sich jeweils davor etwas Zeit nehmen und in Resolve Luts für DLog und DLog2 selber gestalten die einem gefallen und die zum Film passen.
Oder einfach Luts kaufen.

Und diese nach den CSTs draufklatschen….

Aber früher oder später übernimmt auch das so oder so eine KI….
Zuletzt geändert von Darth Schneider am Fr 28 Aug, 2026 15:56, insgesamt 1-mal geändert.



iasi
Beiträge: 31479

Re: Speicher bleibt knapp - Strategien und Optionen in der RAM-Krise

Beitrag von iasi »

Darth Schneider hat geschrieben: Fr 28 Aug, 2026 15:21 @Medienonkel
Ich verstehe nur Bahnhof, aber egal, das liest sich definitiv spannend.

Eine andere einfache Variante wäre konsequent nur mit DLog und mit DLog 2 zu arbeiten.

Sich jeweils davor etwas Zeit nehmen und in Resolve Luts für DLog und DLog2 selber gestalten die einem gefallen und die zum Film passen.
Oder einfach Luts kaufen.

Und diese nach den CSTs draufklatschen….

Aber früher oder später übernimmt auch das so oder so eine KI….
Wer Platz sparen möchte, kann auch sein Raw-Material in 12-Bit HEVC in 4.2.2 oder auch 4.4.4 wandeln - z.B. in Resolve Studio.
Wobei Nvidia Grafikkarten nur das Abspielen unterstützen. Kodieren läuft nur via CPU.



Michael Froschmann
Beiträge: 51

Re: Speicher bleibt knapp - Strategien und Optionen in der RAM-Krise

Beitrag von Michael Froschmann »

iasi hat geschrieben: Fr 28 Aug, 2026 15:36
Darth Schneider hat geschrieben: Fr 28 Aug, 2026 15:21 @Medienonkel
Ich verstehe nur Bahnhof, aber egal, das liest sich definitiv spannend.

Eine andere einfache Variante wäre konsequent nur mit DLog und mit DLog 2 zu arbeiten.

Sich jeweils davor etwas Zeit nehmen und in Resolve Luts für DLog und DLog2 selber gestalten die einem gefallen und die zum Film passen.
Oder einfach Luts kaufen.

Und diese nach den CSTs draufklatschen….

Aber früher oder später übernimmt auch das so oder so eine KI….
Wer Platz sparen möchte, kann auch sein Raw-Material in 12-Bit HEVC in 4.2.2 oder auch 4.4.4 wandeln - z.B. in Resolve Studio.
Wobei Nvidia Grafikkarten nur das Abspielen unterstützen. Kodieren läuft nur via CPU.
Wertvoller Beitrag.
Zuletzt geändert von Michael Froschmann am Fr 28 Aug, 2026 16:37, insgesamt 1-mal geändert.



Darth Schneider
Beiträge: 28650

Re: Speicher bleibt knapp - Strategien und Optionen in der RAM-Krise

Beitrag von Darth Schneider »

@iasi
Mir ging es überhaupt nicht darum um Speicherplatz zu sparen sondern nur darum Arbeitszeit zu sparen.
Und nur im Bezug zu dem was der YouTuber Cowboy mit dem Log Material der Osmo 4P für einen Aufwand betrieben hat, worauf sich der Cantisn bezogen hatte,
Zuletzt geändert von Darth Schneider am Fr 28 Aug, 2026 16:01, insgesamt 3-mal geändert.



medienonkel
Beiträge: 1573

Re: Speicher bleibt knapp - Strategien und Optionen in der RAM-Krise

Beitrag von medienonkel »

iasi hat geschrieben: Fr 28 Aug, 2026 15:36
Darth Schneider hat geschrieben: Fr 28 Aug, 2026 15:21 @Medienonkel
Ich verstehe nur Bahnhof, aber egal, das liest sich definitiv spannend.

Eine andere einfache Variante wäre konsequent nur mit DLog und mit DLog 2 zu arbeiten.

Sich jeweils davor etwas Zeit nehmen und in Resolve Luts für DLog und DLog2 selber gestalten die einem gefallen und die zum Film passen.
Oder einfach Luts kaufen.

Und diese nach den CSTs draufklatschen….

Aber früher oder später übernimmt auch das so oder so eine KI….
Wer Platz sparen möchte, kann auch sein Raw-Material in 12-Bit HEVC in 4.2.2 oder auch 4.4.4 wandeln - z.B. in Resolve Studio.
Wobei Nvidia Grafikkarten nur das Abspielen unterstützen. Kodieren läuft nur via CPU.
Nicht schlecht. Exakt so archiviere ich BM-RAW.



Darth Schneider
Beiträge: 28650

Re: Speicher bleibt knapp - Strategien und Optionen in der RAM-Krise

Beitrag von Darth Schneider »

@medienonkel
Ich archiviere Kameramaterial ( BRaw/VLog, ProRes) und Edit Projekte gar nie,
nur die fertig gerenderten HD oder UHD Delivery/Filmchen…

Änderungen nach einem Jahr, Kameramaterial archivieren oder was auch immer, gibts gar nicht bei mir…
Wenn ein Projekt fertig ist, dann bleibt das so.
Alles rund um die Delivery herum wird konsequent gelöscht.

Auch bei Kunden, sonst müssen die mir den Kamera Aufnahmespeicher Medium/das Orginal Material gleich am Anfang abkaufen und gefälligst selber archivieren.
Und dann auch selber weiter schauen beziehungsweise halt dementsprechend bezahlen…..



medienonkel
Beiträge: 1573

Re: Speicher bleibt knapp - Strategien und Optionen in der RAM-Krise

Beitrag von medienonkel »

@Darth
Klar. Das kann natürlich jeder so machen, wie er möchte.

Ich habe da nur mal für mich nach einem Weg gesucht, Plattenplatz zu sparen und eine den Vergleich von RAW zu h265 12bit 444.
Und dann ins extreme gehen, wie weit kann ich's runter rechnen, das ich's noch okay finde.
Man kann da schon massiv Daten sparen
Visuell gibt's kaum Unterschiede und leichtes grading geht auch, bevor die großen Klötze kommen.



iasi
Beiträge: 31479

Re: Speicher bleibt knapp - Strategien und Optionen in der RAM-Krise

Beitrag von iasi »

medienonkel hat geschrieben: Fr 28 Aug, 2026 15:57
iasi hat geschrieben: Fr 28 Aug, 2026 15:36

Wer Platz sparen möchte, kann auch sein Raw-Material in 12-Bit HEVC in 4.2.2 oder auch 4.4.4 wandeln - z.B. in Resolve Studio.
Wobei Nvidia Grafikkarten nur das Abspielen unterstützen. Kodieren läuft nur via CPU.
Nicht schlecht. Exakt so archiviere ich BM-RAW.
Zumindest für die doppelte Sicherung wäre es eine platzsparende Alternative.
Einer HDD allein kann man schließlich nicht trauen.

Ich hab´s noch nicht getestet.
Aber volle Auflösung 12-Bit HEVC 444 mit nicht zu geringer Datenrate (also Komprimierung) wäre vielleicht eine Option. Wobei sich dann die Frage stellt, ob all-i dann doch wieder zu große Files erzeugen würde.



Bluboy
Beiträge: 5791

Re: Speicher bleibt knapp - Strategien und Optionen in der RAM-Krise

Beitrag von Bluboy »

Der Kunde wird 500 Euro mehr als bisher blechen müssen.
Ich denke das ist Akzeptabel
Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.



 Aktuelle Beiträge [alle Foren]
 
» Apple iPhone 18 Pro und Pro Max - variable Blende und Bildauthentifizierung
von Jott - Fr 15:14
» AV1 als Streaming-Codec für selbstgehostete Videos (und für archive.org)
von seifenchef2 - Fr 14:53
» Kostenloses Script: Resolve Lower Third Manager v1.0.0
von freezer - Fr 14:37
» Lexar zeigt die weltweit dünnste tragbare SSD - Muse
von slashCAM - Fr 13:26
» DJI Osmo Pocket 4P - kleine Profi-Gimbalkamera im Dynamik-Check
von Darth Schneider - Fr 13:20
» Fairphone 6+ mit Murena e/OS Erfahrungen
von Jott - Fr 12:54
» Apple verteuert ältere iPhones - bis zu 350 Euro mehr
von Darth Schneider - Fr 12:50
» Blackmagic DaVinci Resolve 21.1 Update mit KI-Assistenten-Integration und Krokodove Templates
von freezer - Fr 10:06
» Blackmagic Ultra HD Sale - Pyxis 12K sowie Mischer und Rekorder billiger
von slashCAM - Fr 9:30
» Blackmagic Cloud Update bekommt Bildnotizen, Untertitel und Browser-Uploads
von slashCAM - Fr 9:29
» GoPro versichert, man wolle künftig weiter Kameras bauen
von j.t.jefferson - Fr 8:10
» AI-Diskussionsthread - Pro/Kontra?
von Bluboy - Do 23:17
» RugOne Xsnap 7 Pro - Outdoor-Handy mit herausnehmbarer Mini-Actioncam und Nachtsichtkamera
von rush - Do 17:28
» Im September kommt die GoPro Mission 1 Pro ILS inkl. Remote-App
von Darth Schneider - Do 17:04
» Z Cam E2G, E2C, E2-6F, E2-S6, E2-F8
von Clemens Schiesko - Do 16:47
» Was schaust Du gerade?
von Darth Schneider - Do 15:26
» Christopher Nolans "The Odyssey" - offizieller Trailer
von 7River - Do 14:51
» FUJINON XF400mmF4.5 - Super-Tele-Objektiv für Fujifilm X-Kameras
von slashCAM - Do 10:23
» Blackmagic DaVinci Resolve 21.0.4 mit X-OCN Unterstützung für Sony FX5 und mehr
von freezer - Do 8:38
» Verkaufe Lewitt LCT 040 MATCH stereo pair
von Jörg - Mi 19:32
» slashCam-Übersicht von Tools für Filmemacher?
von medienonkel - Mi 16:56
» CODEX CFexpress Type A / B - bis zu 2TB mit 2800MB/s sustained write
von slashCAM - Mi 14:29
» Was hast Du zuletzt gekauft?
von Bildlauf - Mi 13:23
» SONY RM-DP5 und RM-DP7 - Neue Vorschaumonitore mit Fokus-Pull und tiefgreifender FX-Integration
von stip - Mi 13:10
» Sigma 85 mm F1.2 DG Art und 20-60mm F2.8-4 DG Contemporary sind da
von Bildlauf - Mi 12:43
» Hollyland Pyro 7 Ultra - 4K60-Videofunkstrecke mit kalibriertem QD-Display und 1km Reichweite
von slashCAM - Mi 11:53
» Sony: Neues Fisheye-Zoom-Objektiv
von manfred52 - Mi 10:13
» Was hörst Du gerade?
von klusterdegenerierung - Mi 0:33
» SmallRig Nano32 und Nano72 Powerbanks mit 1/4"-20-Gewinde und integriertem USB-C-Kabel vorgestellt
von Mikkel - Di 20:49
» Die Thüringer Bergbahn
von Riki1979 - Di 18:49
» Wie organisiert ihr Studio-, Equipment- und ggf. Übernachtungsbuchungen an einem Standort?
von xteve - Di 17:46
» Adobe Premiere und After Effects Update - u.a. mit KI-Integration von Kling, Runway und Veo
von slashCAM - Di 15:44
» Datacolor erweitert SpyderCheckr-Familie um neue Referenzkarten und Ersatzkarten-Sets
von slashCAM - Di 15:14
» Nikon ZR in der Praxis: 6K 50p RED RAW Monster für 2.349,- Euro mit klassenbester Colorscience?
von iasi - Di 14:29
» Chaturbate-Popups/Overlays
von tom - Di 12:44