Es ist kein Black Friday und auch kein Amazon Prime Day - ein Leser hat uns darauf aufmerksam gemacht, dass Adobe trotzdem gerade seine Adobe Creative Cloud um 50% ermäßi... Hier geht es zur Newsmeldung auf den slashCAM Magazin-Seiten: Sonderrabatt - Adobe Creative Cloud Pro Abo um 50% ermäßigt
...ich würde es langsam mit Vorsicht betrachten bzw. kann ich diese Sondermeldung nicht mehr nachvollziehen.
In den letzten beiden Jahren habe ich zweimal versucht, mein Cloud-Abo bei Adobe via amazon preislich etwas günstiger zu gestalten. Jedesmal ist das am Bezahlvorgang gescheitert.
Dann kommen so dubiose Meldungen, dass ich mich (bin Prime-Kunde) doch bitte neu verifizieren soll...mit meinen Bankdaten bzw. wurde mein Lastschriftverfahren nicht mehr anerkannt.
Es wurde um eine Kreditkarte gebeten...
Sehr komisch...kurz davor hatte ich genau per dieser jahrlangen Zahloption bei amazon eingekauft.
Zum Abschluss des "Schnäppchens" kam es trotz Kreditkarte nicht, da amazon (!) den Bezahlvorgang gestoppt hat...
Soviel dazu.
Meine Nachfrage direkt bei Adobe mit der Bitte ein preislich äquivalentes Angebot zu machen, als jahrelanger Kunde, wurde etwas "spöttisch" von der KI beantwortet. Ich soll mich doch direkt mit dem Händler bei amzon auseinanderzusetzen. Aber sie könnten mir entgegenkommen...mit 5€ pro Monat. Immerhin ;)
Mein Abo läuft noch bis November 2026 zum alten ermäßigten Preis von ca.6,50 € pro Monat.
Photoshop, Lightroom und Lightroom Classic mit 20 GB Cloud die ich noch nie genutzt habe.
Danach weiß ich auch noch nicht wie es weitergeht. Eigentlich würde mir ja Lightroom Classic reichen.
-paleface- hat geschrieben: Di 11 Aug, 2026 00:06
Leider ist die neue Foto bearbeitungs Funktion von Resolve noch nicht da wo sie hinmuss damit ich ganz von Adobe weg kann.
Finde das Debayering ganz schlimm. Auch die Color Foto spaces sind irgendwie falsch.
Hat da jemand bessere Erfahrungen gemacht?
Naja aber da ist Capture 1 auch spaßiger als Lightroom
mh also verlockend ist das ja schon, allerdings bin ich nach dem was hier geschrieben wird skeptisch...vor allem was die Pausierung eines bestehenden Abos betrifft.
Weiß da jemand ob das so auch wirklich funktioniert?
Bluboy hat geschrieben: Mo 10 Aug, 2026 18:59
Du zahlst 35,69 €/Monatinkl. MwSt. in den ersten 3 Monaten
und
danach 77,99 €/Monatinkl. MwSt.
Das Angebot gilt nur für Neukundinnen und Neukunden.
Wenn man über Adobe direkt geht. Über Amazon sind es einmalig 449,- für ein Jahr, also 37,42 pro Monat.
Bluboy hat geschrieben: Mo 10 Aug, 2026 18:59
Du zahlst 35,69 €/Monatinkl. MwSt. in den ersten 3 Monaten
und
danach 77,99 €/Monatinkl. MwSt.
Das Angebot gilt nur für Neukundinnen und Neukunden.
Wenn man über Adobe direkt geht. Über Amazon sind es einmalig 449,- für ein Jahr, also 37,42 pro Monat.
Ja, genau, das ist ja der Unterschied zwischen dem Angebot bei Adobe selbst und Amazon - ich hab das Adobe Creative Cloud Pro Abo zu dem Preis auch in meinen Warenkorb legen können.
Ich weiß vom letzten Mal, das manche User aus unerfindlichen Gründen Probleme beim Kauf hatten beim Bezahlvorgang, bin jetzt aber davon ausgegangen das es bei vielen (?) Usern aber auch gelungen ist - stimmt das? Har jemand das rabattierte Abo bei Amazon kaufen können oder seid Ihr alle gescheitert?
Wenn man über Adobe direkt geht. Über Amazon sind es einmalig 449,- für ein Jahr, also 37,42 pro Monat.
Ja, genau, das ist ja der Unterschied zwischen dem Angebot bei Adobe selbst und Amazon - ich hab das Adobe Creative Cloud Pro Abo zu dem Preis auch in meinen Warenkorb legen können.
Ich weiß vom letzten Mal, das manche User aus unerfindlichen Gründen Probleme beim Kauf hatten beim Bezahlvorgang, bin jetzt aber davon ausgegangen das es bei vielen (?) Usern aber auch gelungen ist - stimmt das? Har jemand das rabattierte Abo bei Amazon kaufen können oder seid Ihr alle gescheitert?
Thomas
…ja, in den Warenkorb legen geht. Aber dann…
Einen Freischaltcode habe ich nie gesehen und selbst von meinem Kreditkartenkonto wurde nicht abgebucht. Daraufhin kam die Meldung von amazon, dass der Kauf automatisch rückgängig gemacht wird. Das war‘s…
Ja, genau, das ist ja der Unterschied zwischen dem Angebot bei Adobe selbst und Amazon - ich hab das Adobe Creative Cloud Pro Abo zu dem Preis auch in meinen Warenkorb legen können.
Ich weiß vom letzten Mal, das manche User aus unerfindlichen Gründen Probleme beim Kauf hatten beim Bezahlvorgang, bin jetzt aber davon ausgegangen das es bei vielen (?) Usern aber auch gelungen ist - stimmt das? Har jemand das rabattierte Abo bei Amazon kaufen können oder seid Ihr alle gescheitert?
Das kann an 2FA liegen z.B Die Uhrzeit Ihres Geräts ist nicht korrekt synchronisiert.
Mal unabhängig von "Sonderrabatten" und ihrer Glaubwürdigkeit/realen Umsetzbarkeit: I.d.R. sind solche Aktionen zeitlich begrenzt und auf deren Ablauf folgt dann ein ermüdendes Neuverhandeln, inzwischen vielleicht mit einer (höhnischen) KI.
Imho hat Adobe, nachdem der Konzern jahrelang den Markt dominieren konnte, bei den Preisen überreizt. Vermutlich konnten Vorstand und Shareholder ihr Glück kaum fassen, als die Kunden seinerzeit die Umstellung auf das Abo-Modell fast klaglos fraßen, ja die Rendite sogar stieg von Jahr zu Jahr. Besser noch, Avid und FCP X konnte man zeitgleich an den Rand drängen, warum also nicht noch einen draufsatteln und die "Mieten" laufend erhöhen?
Dann kam dieses KI-Ding: Hohe Kosten, die refinanziert werden wollten bei gleichbleibender Profitgier der Anteilseigner. Also nochmal erhöhen und die Wette hätte sogar aufgehen können, wenn a) die ganzen KI-Tools einen echten Mehrwert bedeutet hätten, b) das wirtschaftliche Umfeld gleichgeblieben wäre und sich c) mit BM Resolve keine preiswerte Konkurrenz entwickelt hätte.
Mein Adobe-Abo habe ich auf Null gesetzt. Beruflich nutze ich die Cloud via Firmen-Account zwar weiter, bin aber kaum beeindruckt von den Fortschritten in der Entwicklung. Was ich hingegen von der Resolve-Seite mitbekomme, überzeugt mich immer mehr und privat werde ich wohl bald umsteigen. Foto-/Videobearbeitung ist anno 2026 keine "Geheimwissenschaft" mehr, die einen monatliche Abo-Preis von +/- € 80 rechtfertigen könnte.
...ich denke, hinter diesen "Sonderangeboten" steckt mehr.
1. Frage: weshalb "überlässt" ADOBE Drittanbietern (amazon ist ja nur der Händler) relativ, aber auf jden Fall viel günstiger als die eigenen Angebote, das Feld? Wenn, dann würde ich das doch selbst abfassen...denn eine Gewinnmarge, wenn es kein fake ist, wird auf jeden Fall bleiben.
2. Was macht und wozu nutzt der Drittanbieter die Kundendaten, den Traffic, den er über amazon "abgreift"?
3. Amazon ist natürlich ein seriöses und prima "Werkzeug", um in irgendeiner Form einen Fuß in das Marketing zu bekommen!
4. Womöglich ist sogar amazon selbst für ADOBE "nur" ein Werbeinstrument? Hier kann man faktisch unter Millionen von Kunden den Markt inkognito gut "abklopfen", bis zu welcher Schmerzgrenze der Kunde bereit ist...mal einen ganzen Jahresbeitrag auf einen Batzen abzudrücken.
Denn es macht schon einen Unterschied, ob jeden Monat "nur" 60€ fällig werden oder im "Voraus" und unwiederbringlich mit einer Überweisung 600€. Sowohl für den User als auch den Konzern?! Nicht umsonst werden sie mit der massiven Preissteigerung vom Einmalbezahlbetrag aufs Abo gewechselt haben. Das ist Marketing in Reinkultur.
5. Oder? Sie starten den nächsten Testballon, der zu großen Teilen wahrscheinlich ins "Leere" läuft...am Ende dann lieber 600€ in Raten als 400€...500€ auf einen Schlag und ersteinmal schauen wieviele Interessenten es tatsächlich dafür gibt.
Sind nur ein paar Gedanken...zur Thematik.
Zuletzt geändert von blueplanet am Mi 12 Aug, 2026 10:42, insgesamt 1-mal geändert.
Jott hat geschrieben: Mi 12 Aug, 2026 10:11
Klar ist das eine Marketingaktion. Und? Entweder man will Adobe, oder man will‘s nicht.
Einen gewissen Zwang dazu mag es im professionellen Umfeld geben, aber Privatfilmer sind doch mit dem Resolve-Paket besser bedient?
...vereinfacht festgestellt ist das so. Aber - du solltest nicht vergessen, das es wie gesagt, weltweit Millionen ADOBE-Kunden gibt. Das sich Millionen user darauf "festgelegt", gewissermaßen "eingeschossen" haben...in den Workflow, die Leistung und das "Gefühl" der Professionalität.
Klar, werden das ebenso Millionen zufriedener Kunden von Blackmagic Design sagen...und die kleineren und größeren "Haken" (wie bei ADOBE) befliessendlich in den Hintergrund stellen.
Ich sage immer was man hat, dass weiß man. Was man bei einem Wechsel bekommt, hat wieder andere "Probleme".
Insofern wird kein eingefleischter Premiere-Nutzer vom ADOBE-Universum ohne dringende Not auf Resolve wechseln und erst recht nicht umgekehrt bzw. maximal es parallel betreiben ;)
Und genau das weiß natürlich auch ADOBE ;))
blueplanet hat geschrieben: Mi 12 Aug, 2026 10:56
Insofern wird kein eingefleischter Premiere-Nutzer vom ADOBE-Universum ohne dringende Not auf Resolve wechseln
Der Preis ist ja schon „Not“. Außer man verdient mit Grafik oder Video anständig, dann fällt das Abo kaum ins Gewicht.
Zu „Not“ gehört mMn auch das leidige Thema „Stabilität“ (mit der ich aktuell keine Probleme habe, aber das ist N=1 und nicht repräsentativ), und die nachweislich immer etwas schlechtere Render Geschwindigkeit im Vergleich mit Resolve und FCP.
Auch Color Grading ist für manche „Not“. Resolve hat ja nicht nur zig mal mehr Tools, Premiere hat vor allem keinen zeitgemäßen Color Space Workflow. Das ändert sich mit dem neuen Color Update, ist aber noch immer nur in der Beta vorhanden.
Ich arbeite gerne in Premiere. Aber in FCP noch mehr und komme auch mit Resolve prima klar. Hätte ich nicht After Effects gebraucht hätte ich jetzt kein CC Abo.
berlin123 hat geschrieben: Mi 12 Aug, 2026 13:13
Zu „Not“ gehört mMn auch das leidige Thema „Stabilität“
...ich kann mich mit dem aktuellen Betriebssystem, einem I9-Prozessor (Arrow Lake 15) und selbst nur einem Z790 Chipsatz weder in der Stabilität noch der Geschwindigkeit beschweren.
Und ich arbeite ungern mit einer Stoppuhr ;)
Das Backupverhalten von Premiere ist in der neusten Generation absolut zuverlässig. Sollte das Programm durch einen Fehler -hinter der Tastatur- abstürzen, kein Grund zur Panik - mehr.
In Sekunden bin ich wieder am Ausgangspunkt bzw. den letzten, aktuellen Einstellung.
Das bedeutet für mich "Stabilität"!
Modchen13 hat geschrieben: Di 11 Aug, 2026 08:11
mh also verlockend ist das ja schon, allerdings bin ich nach dem was hier geschrieben wird skeptisch...vor allem was die Pausierung eines bestehenden Abos betrifft.
Weiß da jemand ob das so auch wirklich funktioniert?
nur für alle die es interessiert, ich hab das Ganze bei Amazon gekauft, den Code in meinem bestehenden Abo eingelöst und der nächste Zahlungszeitraum hat sich brav um 12 Monate nach hinten verschoben.
Ich arbeite schon ewig mit Adobe und bin eigentlich zufrieden...also wars ne gute Gelegenheit das Abo zum halben Preis zu bekommen....und jetzt einfach weiterarbeiten zu können....
Ich bin primär leider auf After Effects und nutze dann noch, falls nötig, Photoshop, Illustrator und Media Encoder. Anfangs war das ein totaler Zwang, denn sehr oft bzw. quasi immer kamen Kundendaten als PSD- oder Ai-Files zu mir, die dann mehr oder weniger aufwendig für die Nutzung aufbereitet werden mussten. Was ich allerdings in den letzten Jahren immer mehr feststelle, ist, dass ich statt PSDs und Ais zusehends PNG oder SVG Files erhalte - oder, noch schlimmer, Jpegs oder sogar gar nichts (!). Das bedeutete dann, dass ich z.B. "WebP" Dateien von der Website irgendwelcher Shops ziehen oder mir ein mickriges jpg aus einem PDF extrahieren musste, und wir reden hier von Marken, die JEDER hier in diesem Forum kennt und es geht dabei um TV Werbespots (!). Waren die PSD Files einst noch relativ komplex, sind es heutzutage, falls ich wie gesagt überhaupt etwas von Agentur oder Kunden erhalte, aus Kostengründen nur noch PNGs und diese kommen dann manchmal aus Figma. Das bedeutet also für mich, dass ich Photoshop und Illustrator nicht im Ansatz so häufig benötige wie noch vor 4 Jahren.
Zudem erhält After Effects nun selbst einige Alternativen wie Cavalry, Autograph, Caddis, Illusionfx etc. von denen die beiden ersten (noch) gratis sind und die anderen sehr günstig und mit permanenter Lizenz kommen. Ähnliches gilt an der Standbild-Front mit Affinity Photo und Designer.
Mein Tool der Wahl für Problemlösungen was EDLs usw. angeht und für meine persönlichen Schnittprojekte ist dann natürlich Resolve. Allein dort sieht man, was für hoffnungslos lahme und völlig veraltete Krücken After Effects oder Premiere sind - ich hatte das kürzlich bei einem direkten A/B Vergleich, wo Projekte von zwei Editoren einmal in Resolve und einmal in Premiere gemacht wurden und aus technischen Gründen dort geonlined werden mussten. Resolve fühlte sich nicht nur stabil wie ein Fels an, sondern raste nur so durch die Timelines.
Was ich mit dem obigen Sermon sagen will: Ich hoffe der "perfect Storm" erwischt Adobe volle Breitseite, die Kassen werden bei allen knapper und ich hoffe dass sich zuverlässige und moderne Alternativen bald etablieren.
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