Zunächst einmal vielen Dank für die vielen hilfreichen Beiträge, Einschätzungen und konkreten Hilfestellungen hier im Thread. Das hat uns bei der Entscheidung wirklich weitergebracht.
Kurzes Update: Die Studentin hat sich noch nicht zurückgemeldet, da sie aktuell im Urlaub ist.
Wir haben uns inzwischen weitere Tests und Berichte zur DJI Osmo Pocket 4P angesehen. Gerade die viel zitierte Einordnung in Richtung „fast ARRI-Qualität“ muss man etwas differenzierter betrachten: Die beeindruckenden Messwerte gelten für die 20-mm-Weitwinkelkamera mit 1-Zoll-LOFIC-Sensor – und auch nur in 10-Bit D-Log 2. In diesem Modus stehen die Telekamera und damit der Zoom allerdings gar nicht zur Verfügung.
Das vermeintliche Zoomobjektiv ist außerdem kein durchgängiges optisches Zoom, sondern ein Wechsel zwischen der 20-mm-Weitwinkelkamera und der 60-mm-Telekamera. Letztere nutzt einen kleineren 1/1,28-Zoll-Sensor, unterstützt nur das normale D-Log und fällt bei Dynamikumfang und Belichtungsspielraum deutlich hinter die Hauptkamera zurück. Beim Umschalten können zudem leichte Veränderungen bei Belichtung, Farbe, Bildausschnitt und Perspektive sichtbar werden. Die 4P liefert für ihre Größe zweifellos eine beeindruckende Bildqualität – aber die „ARRI-Nähe“ der Hauptkamera lässt sich eben nicht einfach auf das gesamte Zoomsystem übertragen.
Für unseren geplanten Einsatz war das am Ende ein entscheidender Punkt. Deshalb haben wir uns für die klassische Kombination aus Vollformat-Kamerabody und einem durchgängigen Zoomobjektiv entschieden. Wenn das Projekt erfolgreich ist haben wir zukünftig ggf. auch einfach die Möglichkeit durch weitere Objektive etc. ggf. nochmal die nächste Qualitätsstufe zu zünden oder bspw. eine anamorphe Linse zuzukaufen (oder für besondere Events zu leihen!)
Geworden ist es die Panasonic S5 II mit dem Sigma 28–70 mm F2.8 DG DN Contemporary. Zur Panasonic hatten wir nach weiterer Recherche ohnehin schon tendiert. Gestern waren wir zusätzlich in zwei Fotoläden und haben uns ausführlich beraten lassen, was unsere Entscheidung noch einmal bestätigt hat. Die Kombination bietet uns einen durchgängigen Brennweitenbereich, eine konstante Lichtstärke von F2.8 und insgesamt deutlich mehr gestalterische Flexibilität.
Kleine Korrektur: Wir haben sie über das Wochenende zum Testen. Gekauft wurde noch nichts.
Mit entsprechender Argumentation konnten wir das Budget auf **1.800 Euro** erhöhen. Dafür bekommen wir nun Kamerabody, Objektiv und ND-Filter.
Noch einmal vielen Dank an alle, die sich hier die Zeit genommen und mit ihren Erfahrungen und Empfehlungen geholfen haben!





