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Kleiner Selbstdarstellungsfilm
Verfasst: Do 02 Jul, 2026 13:48
von Pianist
Schönen guten Tag!
Da ich gerade zwei Tage Zeit hatte, weil sich eine Baustellen-Reportage hitzebedingt verschoben hat, habe ich mich mal an einen neuen Selbstdarstellungsfilm für meine Homepage gewagt. Der alte war schon wieder drei Jahre alt, also Zeit für etwas Neues. Wollt Ihr mal einen Blick werfen und mir verraten, wie das ankommt? Man kann sich selbst ja nie so richtig gut einschätzen, also eigentlich sollte man wohl am besten über sich selbst gar keinen Film drehen...
Hier liegt er:
https://my.hidrive.com/share/pz-cwv8wm8
Noch eine kleine Bitte: die beiden Aufsager am Reichstagsgebäude habe ich mit einem Anstecker (einem MKE 2) aufgenommen, und die Art und Weise, wie ich das mit EQ bearbeitet habe, gefällt mir nicht. Den Aufsager am Ende im Schnittstudio habe ich mit einem MKH 50 von oben aufgenommen und bin mit meiner Bearbeitung auch nicht zufrieden. Ich habe die Originaltöne als WAV-Datei mit in den Ordner gelegt. Wer sich daran versuchen möchte – bitte gerne. Irgendwie klingt das alles "hohl". Vor allem im Vergleich zu den Aufnahmen aus meinem Sprecherraum mit dem U 67.
Es bedankt sich Matthias!
Re: Kleiner Selbstdarstellungsfilm
Verfasst: Do 02 Jul, 2026 13:56
von ich nicht
Toll! Danke fürs Zeigen!
Re: Kleiner Selbstdarstellungsfilm
Verfasst: Do 02 Jul, 2026 15:21
von 7River
Wirklich toll gemacht. So wünscht man sich das als Auftraggeber, oder jemand, der einen Film benötigt.
Re: Kleiner Selbstdarstellungsfilm
Verfasst: Do 02 Jul, 2026 15:54
von Drushba
IMHO sehr schön gemacht. Das einzige was mich etwas irritiert, ist das mit dem "filmenden Politologen", denn das hört sich für manche sicher sehr nach Bücherwurm und so gar nicht nach Kreativität an. PoWi hatte ich vor der Filmhochschule auch studiert, zusammen mit anderen Fächern, die für ungeübte Ohren noch abstruser klingen und hatte es nach anfänglicher Kundenskepsis dann immer verschwiegen. Gleiches galt übrigens auch für die Erwähnung von Kurzfilmpreisen bei Mittelständlern, da sagten manche Kunden im Erstgespräch oft sinngemäß, sie wollen "lieber keine Kunst, sondern leicht verständliche Kost" und ich war aus dem Rennen. Vermutlich hätte ich dort eher mit "filmender CNC-Fräser" kommen müssen, um zu punkten ;-) Aber wahrscheinlich fällt das auch gar nicht ins Gewicht, weil Deine gezeigten Arbeiten ja sehr ansprechend sind und die Kunden wohl eher institutionell.
Re: Kleiner Selbstdarstellungsfilm
Verfasst: Do 02 Jul, 2026 16:05
von Pianist
Die Tatsache, dass ich der "filmende Politologe" bin, ist ja genau dafür entscheidend, dass ich bestimmte Aufträge bekomme. Die Leute brauchen jemanden, der die Themen schnell durchblickt, der zielsicher die wichtigsten Aussagen einer Rede rausfiltert, der genau die passenden Überleitungen textet, und bei O-Tönen genau darauf achtet, dass die Leute sich nicht um Kopf und Kragen reden. Daher habe ich das inzwischen als Teil meines Markenkerns verinnerlicht.
Oder um es in einem Satz zusammenzufassen: die Leute beauftragen mich nicht allein deshalb, weil ich in der Lage bin, eine Kamera zu bedienen... :-)
Am EQ-ing der O-Töne habe ich jetzt noch mal ein wenig gefeilt und bin jetzt ziemlich zufrieden.
Matthias
Re: Kleiner Selbstdarstellungsfilm
Verfasst: Do 02 Jul, 2026 16:31
von pillepalle
Gefällt mir auch gut, Matthias :)
Der 'rasende Reporter' klingt in meinen Ohren etwas abwertend... erinnert mich immer an Hans Dampf, oder wie schnell hingehuddelt. Da gibt es, glaube ich, bessere Bezeichnungen für tagesaktuelle Reportagen.
VG
Re: Kleiner Selbstdarstellungsfilm
Verfasst: Do 02 Jul, 2026 16:36
von Pianist
Der Begriff "rasender Reporter" geht auf Egon Erwin Kisch zurück und ist daher immer mit einem leichten Augenzwinkern zu verstehen.
Matthias
Re: Kleiner Selbstdarstellungsfilm
Verfasst: Do 02 Jul, 2026 16:41
von pillepalle
Ich hab's jahrelang mit Understatement versucht, aber das ist auch nicht die Lösung :) Auch wenn die meisten das verstehen, wertet das deine Arbeit in gewisser Weise schon ab. Ist aber nur meine bescheidene Meinung.
VG
Re: Kleiner Selbstdarstellungsfilm
Verfasst: Do 02 Jul, 2026 18:19
von berlin123
„Filmender Politologe“ finde ich gut für das was du machst. Ansonsten knackig, professionell, sympathisch 👍
Aber mit Final Cut Pro kann man natürlich nicht professionell schneiden, sorry 😉
Re: Kleiner Selbstdarstellungsfilm
Verfasst: Do 02 Jul, 2026 18:34
von Drushba
pillepalle hat geschrieben: Do 02 Jul, 2026 16:41
Ich hab's jahrelang mit Understatement versucht, aber das ist auch nicht die Lösung :) Auch wenn die meisten das verstehen, wertet das deine Arbeit in gewisser Weise schon ab. Ist aber nur meine bescheidene Meinung.
VG
Ich versuchs erst gar nicht mehr. Der Imagefilm-Drops ist für mich gelutscht, das zieht mich nur runter. Matthias hat institutionelle Kunden. Das ist sicher etwas anderes als ein für mich erreichbarer schwäbischer Mittelständler, der sich einen Imagefilm produzieren lassen will, weil der Schraubenhersteller in der Nachbarschaft auch einen hat, diesen toppen will und dafür 5.000 Euro Budget zur Verfügung stellt, im Zweifel aber darauf besteht, dass seine Ehefrau nach drei Drehbuchrevisionen in einer prominenten Rolle mitspielen muss und hinterher erst nach einem kostenlosen Nachdreh bezahlen will, weil die Ehefrau findet, dass in der ersten Fassung ihr Doppelkinn zu sehen ist.)) Okay, das war meine schlimmste Erfahrung, aber so etwas kam in milderer Form öfter vor und trieb mich regelmäßig in eine Sinnkrise. Insofern Chapeau an Matthias, dass er einen respektablen Kundenkreis aufgebaut hat.
Re: Kleiner Selbstdarstellungsfilm
Verfasst: Do 02 Jul, 2026 19:20
von Pianist
Die Bezeichnung "Imagefilm" verwende ich gar nicht, weil da sowieso jeder etwas anderes drunter versteht.
Eigentlich sind es Reportagen, oder vielleicht "Sendung mit der Maus für Fachleute". Eher Handwerk als Kunst. Und da gibt es durchaus genug zu tun.
Für mich besteht bei einem Selbstdarstellungsfilm immer die Herausforderung, einerseits so ungefähr meine Themenwelten zu zeigen, aber andererseits auch nicht zu konkret zu verraten, für wen ich so alles tätig bin.
Mir ist das jedenfalls immer am liebsten, wenn die Aufträge bei mir landen, die genau zu mir passen, anstatt mich mit Sachen herumzuquälen, die woanders besser aufgehoben sind.
Ich bin zum Beispiel sehr froh, dass meine Kundschaft mich freihändig loslaufen lässt, nach minimaler Vorbesprechung. Mir liegt es nämlich überhaupt nicht, vorab irgendwelche tollen Konzepte zu Papier zu bringen, bevor ich gedreht habe. Reporter eben.
Matthias
Re: Kleiner Selbstdarstellungsfilm
Verfasst: Do 02 Jul, 2026 19:31
von AndreasBuder
berlin123 hat geschrieben: Do 02 Jul, 2026 18:19
Aber mit Final Cut Pro kann man natürlich nicht professionell schneiden, sorry 😉
Mit Final Cut Pro schneidet man ja auch nicht professionell, sondern am professionellsten 😉
"Filmender Politologe" finde ich tatsächlich auch gut und ein interessantes Konzept, ich sollte es wohl mal als filmender Philosoph versuchen, das war mein erstes Hauptstudium hihi.
P.S.: Du hast eine tolle Stimme und eine sehr angenehme und sichere Präsenz vor der Kamera!
Re: Kleiner Selbstdarstellungsfilm
Verfasst: Do 02 Jul, 2026 21:46
von Jott
berlin123 hat geschrieben: Do 02 Jul, 2026 18:19Aber mit Final Cut Pro kann man natürlich nicht professionell schneiden, sorry 😉
Ich bin schuld daran, dass er das tut!
Re: Kleiner Selbstdarstellungsfilm
Verfasst: Do 02 Jul, 2026 23:53
von dienstag_01
Pianist hat geschrieben: Do 02 Jul, 2026 16:36
Der Begriff "rasender Reporter" geht auf Egon Erwin Kisch zurück und ist daher immer mit einem leichten Augenzwinkern zu verstehen.
Matthias
Obwohl ich Kisch als rasenden Reporter kenne, hat mich diese Stelle irritiert. Oder gerade deswegen, denn um das mit "Augenzwinkern" zu verstehen, fehlt ein Zeichen. Vielleicht mal bei den - guten - (Nachrichten-)Sprechern schauen, wie die Anführungszeichen mit sprachlichen Mitteln verständlich machen.
Edit: Unabhängig davon bleibt die Frage, ob diese Stelle mit dieser Wortwahl ganz grundsätzlich gut in dem Film aufgehoben ist. Von Anfang bis Ende ist sie filmische Sprache eineindeutig, eine Baustelle ist eine Baustelle, eine Küche eine Küche und Ruhe bitte heisst Ruhe bitte. Nur an dieser einen Stelle soll die Bedeutung eine andere sein, soll eine andere sein können! Warum eigentlich? (Und weil sich mir auch im Nachhinein der Mehrwert dieser Anspielung nicht erschließen will, bleibt so was ganz klein bisschen Negatives übrig. Abwertend klänge das, hat, glaube ich, pillepalle geschrieben. Kann ich nachvollziehen, rasend klingt heute nach oberflächlich. Man kann das alles auch weglassen.)
Re: Kleiner Selbstdarstellungsfilm
Verfasst: Fr 03 Jul, 2026 00:57
von AndreasBuder
dienstag_01 hat geschrieben: Do 02 Jul, 2026 23:53
Pianist hat geschrieben: Do 02 Jul, 2026 16:36
Der Begriff "rasender Reporter" geht auf Egon Erwin Kisch zurück und ist daher immer mit einem leichten Augenzwinkern zu verstehen.
Matthias
Obwohl ich Kisch als rasenden Reporter kenne, hat mich diese Stelle irritiert. Oder gerade deswegen, denn um das mit "Augenzwinkern" zu verstehen, fehlt ein Zeichen. Vielleicht mal bei den - guten - (Nachrichten-)Sprechern schauen, wie die Anführungszeichen mit sprachlichen Mitteln verständlich machen.
Also ich hab diese Stelle sehr gut verstanden, auch den Anteil des Augenzwinkerns... auch das Empfangen ist relevant, nicht nur das Senden 😉
Re: Kleiner Selbstdarstellungsfilm
Verfasst: Fr 03 Jul, 2026 01:03
von dienstag_01
AndreasBuder hat geschrieben: Fr 03 Jul, 2026 00:57
dienstag_01 hat geschrieben: Do 02 Jul, 2026 23:53
Obwohl ich Kisch als rasenden Reporter kenne, hat mich diese Stelle irritiert. Oder gerade deswegen, denn um das mit "Augenzwinkern" zu verstehen, fehlt ein Zeichen. Vielleicht mal bei den - guten - (Nachrichten-)Sprechern schauen, wie die Anführungszeichen mit sprachlichen Mitteln verständlich machen.
Also ich hab diese Stelle sehr gut verstanden, auch den Anteil des Augenzwinkerns... auch das Empfangen ist relevant, nicht nur das Senden 😉
Und was hast du da verstanden?
Re: Kleiner Selbstdarstellungsfilm
Verfasst: Fr 03 Jul, 2026 01:17
von AndreasBuder
dienstag_01 hat geschrieben: Fr 03 Jul, 2026 01:03
AndreasBuder hat geschrieben: Fr 03 Jul, 2026 00:57
Also ich hab diese Stelle sehr gut verstanden, auch den Anteil des Augenzwinkerns... auch das Empfangen ist relevant, nicht nur das Senden 😉
Und was hast du da verstanden?
Spontan, flexibel, effizient, am Ball - und liebevoll. Für mich ist dieser Begriff positiv besetzt. Es transportiert für mich ein Bild. Und das Augenzwinkern kommt tatsächlich für mich auch daher, dass der rasende Reporter nicht nur von Kisch geprägt ist - sondern auch von Karla Kolumna (auch wenn es von Kisch übernommen wurde, aber als Kind mit Benjamin Blümchen-Kasetten denkt man ja nicht an sowas). Ich habe also auch ein wohliges Kindheitsgefühl dabei, das nicht vollkommen ernst ist, sondern mit spannenden Geschichten verbunden (also exakt das, was er da macht). Somit ist das Empfangen einer Botschaft eine komplexe, individuelle Geschichte und es gibt keinen objektiv richtigen Weg, eine Botschaft so zu senden, dass es auch exakt so oder so ankommt. Ist für mich tatsächlich sehr interessant zu hören, dass da einige eine Abwertung darin sehen. Schließlich ist eure Ansicht ja auch nicht falsch, sondern es ist eben eure Konnotation. Vielleicht sortiert er sich aber auch durch diesen Filtereffekt eine bestimmte Kundschaft, die ihm besonders liegt, was ja wünschenswert wäre.
Re: Kleiner Selbstdarstellungsfilm
Verfasst: Fr 03 Jul, 2026 02:00
von dienstag_01
Unsere beiden vollkommen unterschiedlichen Interpretationen bringen mich zurück zu meinen Edit im Post weiter oben und der Frage, braucht man das. Ich denke nein.
Und positiver Filtereffekt? Dazu ist dann doch zuwenig Schönes bei an dem Mann mit der Kamera ;) (Ich meine nur diese eine Stelle, nicht den Film und die Person an sich.)
Re: Kleiner Selbstdarstellungsfilm
Verfasst: Fr 03 Jul, 2026 08:35
von Pianist
Da bei mir der Grundsatz herrscht, dass die Sachen eindeutig sein sollen, und die Leute hinterher nicht mehr Fragezeichen im Gesicht haben sollen als vorher, habe ich mich vom "rasenden Reporter" verabschiedet und den zweiten O-Ton anders angetextet.
Ist jetzt schon auf meiner Homepage
http://www.koehler-film.de online.
Ganz herzlichen Dank für diese engagierte Diskussion!
Matthias
Re: Kleiner Selbstdarstellungsfilm
Verfasst: Fr 03 Jul, 2026 08:55
von Funless
Als nicht proffessioneller Filmemacher nachfolgend mein Feedback zum Vorstellungsvideo (aus der Sicht eines reinen Zuschauers).
Kurz und knapp:
Ich finde das Video äußerst gelungen. Es ist locker aufgebaut ohne dabei unseriös zu wirken, zudem inhaltlich leicht verständlich und an der Bezeichnung "rasender Reporter" finde ich persönlich überhaupt nichts auszusetzen. Wäre ich ein potenzieller Kunde der Zielgruppe würde ich beim TO für ein Projekt anfragen.
Re: Kleiner Selbstdarstellungsfilm
Verfasst: Fr 03 Jul, 2026 09:41
von Jörg
Dieser "Selbstdarstellungsfilm" passt genau in die Linie, die ich von Matthias Arbeiten gewöhnt bin.
Sympathisch, sachlich, gute Filmarbeit, hohe Audioqualität.
Mir gehts wie funless; ich würde ihn buchen.
Re: Kleiner Selbstdarstellungsfilm
Verfasst: Fr 03 Jul, 2026 11:11
von toniwan
Super, "filmender Politologe" bringt dir direkt ein Alleinstellungsmerkmal, das man dir auch abnimmt. Professionell, sympathisch, etwas konservative Bildgestaltung - klares Profil.
Re: Kleiner Selbstdarstellungsfilm
Verfasst: Fr 03 Jul, 2026 13:51
von dienstag_01
Pianist hat geschrieben: Fr 03 Jul, 2026 08:35
Da bei mir der Grundsatz herrscht, dass die Sachen eindeutig sein sollen, und die Leute hinterher nicht mehr Fragezeichen im Gesicht haben sollen als vorher, habe ich mich vom "rasenden Reporter" verabschiedet und den zweiten O-Ton anders angetextet.
Ist jetzt schon auf meiner Homepage
http://www.koehler-film.de online.
Ganz herzlichen Dank für diese engagierte Diskussion!
Matthias
Da kannst du gleich mit deiner Website weitermachen ;)
Re: Kleiner Selbstdarstellungsfilm
Verfasst: Fr 03 Jul, 2026 14:36
von berlin123
Das sieht verdächtig nach FX9 aus, sollten wir nicht eine Burano sehen?
Re: Kleiner Selbstdarstellungsfilm
Verfasst: Fr 03 Jul, 2026 14:39
von Pianist
Ich bin nach wie vor zögerlich. Eigentlich ist das gar nicht so schlecht, sowohl eine FX 9 als auch eine C 300 mk iii zu haben, und die FX 9 mit diversen E-Mount-Objektiven und die C 300 mk iii fest mit dem Fujinon 20-120 zu betreiben.
Also ein echter Bedarf an einer Burano besteht ja bei mir eigentlich nicht...
Matthias
Re: Kleiner Selbstdarstellungsfilm
Verfasst: Fr 03 Jul, 2026 15:18
von toniwan
Pianist hat geschrieben: Fr 03 Jul, 2026 14:39
Ich bin nach wie vor zögerlich. Eigentlich ist das gar nicht so schlecht, sowohl eine FX 9 als auch eine C 300 mk iii zu haben, und die FX 9 mit diversen E-Mount-Objektiven und die C 300 mk iii fest mit dem Fujinon 20-120 zu betreiben.
Also ein echter Bedarf an einer Burano besteht ja bei mir eigentlich nicht...
Matthias
Hast du Kunden, die explizit danach fragen, welche Technik du nutzt? Ich zum Glück kaum. Und die Technik sagt auch so ziemlich nichts über Stilistik und Bildsprache aus, was bei der heutigen Technik deutlich wichtiger fürs Endergebnis ist.
Re: Kleiner Selbstdarstellungsfilm
Verfasst: Fr 03 Jul, 2026 15:24
von Darth Schneider
Fürs Endergebnis ist (neben der Bildsprache) die Haptik und Zuverlässigkeit des Equipments schlussendlich am allerwichtigsten..
Wenn es um Arbeit für Kunden geht, finde ich zumindest.
So gesehen macht der Matthias es genau richtig.
Bei der Wahl der Technik geht es in seinem Fall nicht darum was die Kunden wollen, (denen ist das ganz bestimmt egal). Sondern es geht darum womit Matthias arbeiten will und womit er am effizientesten für seine Kunden arbeiten kann.
Re: Kleiner Selbstdarstellungsfilm
Verfasst: Fr 03 Jul, 2026 15:28
von Pianist
toniwan hat geschrieben: Fr 03 Jul, 2026 15:18
Hast du Kunden, die explizit danach fragen, welche Technik du nutzt?
Ach wo, überhaupt nicht. In 30 Jahren kein einziges Mal. Die haben davon überhaupt keine Ahnung und es interessiert sie auch nicht. Daher kann ich das ganz alleine entscheiden. Und bevor ich jetzt versuche, zwei gut funktionierende Kameras zu verkaufen, was sicher schon nicht einfach wäre, um dann eine Kamera zu kaufen, wo ich noch ordentlich was drauflegen muss, und die ein halbes Kilo schwerer ist, lasse ich erst mal alles so, wie es ist.
Matthias
Re: Kleiner Selbstdarstellungsfilm
Verfasst: Fr 03 Jul, 2026 15:38
von toniwan
Pianist hat geschrieben: Fr 03 Jul, 2026 15:28
toniwan hat geschrieben: Fr 03 Jul, 2026 15:18
Hast du Kunden, die explizit danach fragen, welche Technik du nutzt?
Ach wo, überhaupt nicht. In 30 Jahren kein einziges Mal. Die haben davon überhaupt keine Ahnung und es interessiert sie auch nicht. Daher kann ich das ganz alleine entscheiden.
Das ist doch die beste Situation. Ich staune immer wieder, wenn Menschen, die Werbevideos drehen immer wieder für Kunden extra aufriggen, um noch professioneller auszusehen. So einen Quatsch muss ich zum Glück auch nie machen.
Re: Kleiner Selbstdarstellungsfilm
Verfasst: Fr 03 Jul, 2026 15:40
von Darth Schneider
Das ist ja nicht nur beim Film so.
Überall wo mehr Geld im Spiel sein könnte werden Dinge künstlich und völlig unnötig aufgeblasen/aufgeriggt, nur um schlussendlich mehr Kohle zu bekommen….