slashCAM
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Netflix, Disney und Co. müssen in Deutschland in Filmproduktionen investieren

Beitrag von slashCAM »


Eine gute Nachricht für die deutsche Filmbranche: Das Bundeskabinett hat gerade einen Gesetzentwurf beschlossen, der die großen Streamer wie Netflix, Amazon Prime und Di...

Hier geht es zur Newsmeldung auf den slashCAM Magazin-Seiten:
Netflix, Disney und Co. müssen in Deutschland in Filmproduktionen investieren



philr
Beiträge: 473

Re: Netflix, Disney und Co. müssen in Deutschland in Filmproduktionen investieren

Beitrag von philr »

Super dann koennen wir ja endlich wieder nachhause kommen! Auch wenn Ich die Spanier mag, vermisse Ich DE schon sehr was einiges so angeht.



Emil Galotti
Beiträge: 11

Re: Netflix, Disney und Co. müssen in Deutschland in Filmproduktionen investieren

Beitrag von Emil Galotti »

Wenig vertraut mit dem Gebaren der deutschen Filmindustrie, und vor allem mit den Förderbedingungen, entsteht natürlich die Frage ob die neuen Bedingungen zu einer Verbesserung führen, dies natürlich rein aus der Sicht eines Konsumenten betrachtet, der in letzter Zeit mehr und mehr Gefallen an den Produktionen der Streaminganbietern findet,

Ich persönlich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, dass Film-Literatur, Kultur im Allgemeinen, seit Jahren von Kreisen beeinflusst werden, die eher ideologische Grundregeln verwirklicht sehen wollen, und sich natürlich selber beweihräuchern wollen, in den gefühlt elitären Zirkeln der Jurymitglieder und Medienbeauftragen dieses Landes.

Die Preisverleihungen der letzten Jahre sprechen Bände, die subjektiv gesehen eher Geschlecht oder Herkunft bewerten, als Qualität zu suchen,auch wenn diese von den Inhalten her, nicht unbedingt den eigenen Vorstellungen entsprechen.

Die deutsche/europäische Literatur der letzten 200 Jahre oder so, bildet allein ein ungeheures Reservoir an Vorlagen, hier modernen Adaptionen im „Netflix- Stil“ zu schaffen, auf sechs oder acht Folgen gedehnt, an deutschen Schauplätzen gedreht.

Konzepte dafür könnten wie Pilze aus dem Boden schießen, und vor allem die jungen Generationen mit den Werken früherer Epochen vertraut machen, mithilfe moderner Filmbearbeitung mit schnellem Schnitt und ansprechender Optik.

Ideen hätte ich genug, das Leben eines unzufriedenen Beamten in einem Berliner Bürgeramt, als freie Adaption vom Gogols „Tagebuch eines Wahnsinnigen“, bereit vor 50 so brillant in Szene gesetzt mit Carl- Heinz Schroth. Die von Eichendorff- Novelle“ Aus dem Leben eines Taugenichts, versetzt in die Neuzeit, in den urbanen Raum, vielleicht so gestaltet wie „Spider- Noir? Oder Walsers“ Ein fliehendes Pferd“, neu gestaltet, kühl gehalten wie ein skandinavischer Thriller, dennoch den Zeitgeist nicht vernachlässigend?

Fazit. Vielleicht kann man den Neuerungen etwas abgewinnen, jenseits des Klüngels der Insider, weltanschauliches Regelwerk ein wenig einhegen, weil es einfach mehr Möglichkeiten gibt, einen Film in Deutschland zu erstellen, ohne von direkten Förderungsbedingungen anhängig zu sein.



philr
Beiträge: 473

Re: Netflix, Disney und Co. müssen in Deutschland in Filmproduktionen investieren

Beitrag von philr »

Emil Galotti hat geschrieben: So 31 Mai, 2026 12:31 Wenig vertraut mit dem Gebaren der deutschen Filmindustrie, und vor allem mit den Förderbedingungen, entsteht natürlich die Frage ob die neuen Bedingungen zu einer Verbesserung führen, dies natürlich rein aus der Sicht eines Konsumenten betrachtet, der in letzter Zeit mehr und mehr Gefallen an den Produktionen der Streaminganbietern findet,

Ich persönlich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, dass Film-Literatur, Kultur im Allgemeinen, seit Jahren von Kreisen beeinflusst werden, die eher ideologische Grundregeln verwirklicht sehen wollen, und sich natürlich selber beweihräuchern wollen, in den gefühlt elitären Zirkeln der Jurymitglieder und Medienbeauftragen dieses Landes.

Die Preisverleihungen der letzten Jahre sprechen Bände, die subjektiv gesehen eher Geschlecht oder Herkunft bewerten, als Qualität zu suchen,auch wenn diese von den Inhalten her, nicht unbedingt den eigenen Vorstellungen entsprechen.

Die deutsche/europäische Literatur der letzten 200 Jahre oder so, bildet allein ein ungeheures Reservoir an Vorlagen, hier modernen Adaptionen im „Netflix- Stil“ zu schaffen, auf sechs oder acht Folgen gedehnt, an deutschen Schauplätzen gedreht.

Konzepte dafür könnten wie Pilze aus dem Boden schießen, und vor allem die jungen Generationen mit den Werken früherer Epochen vertraut machen, mithilfe moderner Filmbearbeitung mit schnellem Schnitt und ansprechender Optik.

Ideen hätte ich genug, das Leben eines unzufriedenen Beamten in einem Berliner Bürgeramt, als freie Adaption vom Gogols „Tagebuch eines Wahnsinnigen“, bereit vor 50 so brillant in Szene gesetzt mit Carl- Heinz Schroth. Die von Eichendorff- Novelle“ Aus dem Leben eines Taugenichts, versetzt in die Neuzeit, in den urbanen Raum, vielleicht so gestaltet wie „Spider- Noir? Oder Walsers“ Ein fliehendes Pferd“, neu gestaltet, kühl gehalten wie ein skandinavischer Thriller, dennoch den Zeitgeist nicht vernachlässigend?

Fazit. Vielleicht kann man den Neuerungen etwas abgewinnen, jenseits des Klüngels der Insider, weltanschauliches Regelwerk ein wenig einhegen, weil es einfach mehr Möglichkeiten gibt, einen Film in Deutschland zu erstellen, ohne von direkten Förderungsbedingungen anhängig zu sein.
Bist du Iasis zweiter Trollaccount mit erstaunlich starkem ChatGPT geschmaeckle



iasi
Beiträge: 30930

Re: Netflix, Disney und Co. müssen in Deutschland in Filmproduktionen investieren

Beitrag von iasi »

philr hat geschrieben: So 31 Mai, 2026 13:36
Bist du Iasis zweiter Trollaccount mit erstaunlich starkem ChatGPT geschmaeckle
Und du bist wohl der Bulli, für den sich deine Mama schämt.

Bleib besser in Spanien. ;)



MaxSchreck
Beiträge: 451

Re: Netflix, Disney und Co. müssen in Deutschland in Filmproduktionen investieren

Beitrag von MaxSchreck »

"Emil" schreibt hier vom Inhalt her gar nicht mal was so verkehrtes, aber so wie immer auf eine derart seltsame Weise dass auch ich an KI denken muss...



iasi
Beiträge: 30930

Re: Netflix, Disney und Co. müssen in Deutschland in Filmproduktionen investieren

Beitrag von iasi »

MaxSchreck hat geschrieben: So 31 Mai, 2026 15:49 "Emil" schreibt hier vom Inhalt her gar nicht mal was so verkehrtes, aber so wie immer auf eine derart seltsame Weise dass auch ich an KI denken muss...
Wenn jemand für dich ungewohnt formuliert, ziehst du nun immer die KI-Karte?

Das ist schon ein seltsames Verhalten.



philr
Beiträge: 473

Re: Netflix, Disney und Co. müssen in Deutschland in Filmproduktionen investieren

Beitrag von philr »

iasi hat geschrieben: So 31 Mai, 2026 15:58
MaxSchreck hat geschrieben: So 31 Mai, 2026 15:49 "Emil" schreibt hier vom Inhalt her gar nicht mal was so verkehrtes, aber so wie immer auf eine derart seltsame Weise dass auch ich an KI denken muss...
Wenn jemand für dich ungewohnt formuliert, ziehst du nun immer die KI-Karte?

Das ist schon ein seltsames Verhalten.
Erwischt...! Du sogar mein is it ai Plugin schlaegt da voll aus. Wurde auch Satzzeichenmässig 100% verwendet… Schreibstil ist gewollt… Text beginnt Iasi typisch mit einer scheinbar neutralen Frage einer angeblichen Konsumentenperspektive, kippt dann schnell in ein ideologiekritisches Ressentiment gegen Förderwesen/Jurys was wir auch von dir kennen…
die Literaturadaptionsideen wirken wie hingeklatscht & unlogisch unpassend recherchiert… sehr suchend, ki weird cringe… inhaltlich evtl hochtrabend aber total ohne Bezug zum eigentlichen Thema der Investitionspflicht…
Das Fazit ist typsich iasi total vage und löst den Gedankengang auch gar nich wirklich auf… passend zum datum wann der acc erstellt wurde, wo er sich sonst so meldet und was er so wie von sich gibt… der einzigst logische schluss… sorry iasi da hat jemand zuviel langeweile wa? Sockpuppet…

Zum Thema ansich gab es vorgestern einen guten Beitrag. https://www.deutschlandfunknova.de/beit ... handy-sind



medienonkel
Beiträge: 1409

Re: Netflix, Disney und Co. müssen in Deutschland in Filmproduktionen investieren

Beitrag von medienonkel »

iasi hat geschrieben: So 31 Mai, 2026 15:45
Und du bist wohl der Bulli, für den sich deine Mama schämt.

Bleib besser in Spanien. ;)
Zum Glück bist du in Auswandererforen unterwegs.
Dänemark nehme ich an, das ist ja bei Leuten wie dir so beliebt.

No Coffee, No Worky, wie der Gast immer sagt.



MaxSchreck
Beiträge: 451

Re: Netflix, Disney und Co. müssen in Deutschland in Filmproduktionen investieren

Beitrag von MaxSchreck »

medienonkel hat geschrieben: So 31 Mai, 2026 18:03
iasi hat geschrieben: So 31 Mai, 2026 15:45
Und du bist wohl der Bulli, für den sich deine Mama schämt.

Bleib besser in Spanien. ;)
Zum Glück bist du in Auswandererforen unterwegs.
Dänemark nehme ich an, das ist ja bei Leuten wie dir so beliebt.

No Coffee, No Worky, wie der Gast immer sagt.
Thomas Gast, bitteschön ;)



philr
Beiträge: 473

Re: Netflix, Disney und Co. müssen in Deutschland in Filmproduktionen investieren

Beitrag von philr »

MaxSchreck hat geschrieben: So 31 Mai, 2026 18:49
medienonkel hat geschrieben: So 31 Mai, 2026 18:03

Zum Glück bist du in Auswandererforen unterwegs.
Dänemark nehme ich an, das ist ja bei Leuten wie dir so beliebt.

No Coffee, No Worky, wie der Gast immer sagt.
Thomas Gast, bitteschön ;)
Naja und die erwaehnung deutscher Doomstuber die gegen Deutschland & die EU stunk machen und dank deutscher Konsumenten Umsatz machen aber auf Zypern versteuern, treffen wenigstens etwas den Kernpunkt des Beitrags wieder...als der Foerderungsschwurbel Schmand von der Socketpuppet.

"Damit soll verhindert werden, dass durch Streaming-Abos zwar viel Geld in Deutschland eingenommen wird, die gezeigten Filme aber in anderen, günstigeren Ländern produziert werden und die deutsche Filmbranche dabei leer ausgeht."



medienonkel
Beiträge: 1409

Re: Netflix, Disney und Co. müssen in Deutschland in Filmproduktionen investieren

Beitrag von medienonkel »

MaxSchreck hat geschrieben: So 31 Mai, 2026 18:49
medienonkel hat geschrieben: So 31 Mai, 2026 18:03

Zum Glück bist du in Auswandererforen unterwegs.
Dänemark nehme ich an, das ist ja bei Leuten wie dir so beliebt.

No Coffee, No Worky, wie der Gast immer sagt.
Thomas Gast, bitteschön ;)
Seine Legionärsgeschichten und Survivalnummern waren früher wenigstens noch irgendwie interessant.

Der etwas brutalere Rüdiger Nehberg ;-)



moowy_mäkka
Beiträge: 70

Re: Netflix, Disney und Co. müssen in Deutschland in Filmproduktionen investieren

Beitrag von moowy_mäkka »

Und ich dachte schon, ich wäre hier der einzige echte
Mensch und die anderen Kommentatoren sind alle von der KI. ;)

Nun zum eigentlichen Thema:
Das neue Gesetz könnte vllt. tatsächlich etwas bewirken, und
zwar durch den Punkt "Rechterückfall", wodurch die Produzenten
zu Rechteinhabern werden könnten. (Vielleicht ist die SPD ja
doch noch zu etwas gut.)

Vor zwei Tagen gab es bei DWDL.de einen Artikel, wo ebenfalls
über das "Mediendienste-Investitionsverpflichtungs-Gesetz"
geredet wurde. Außerdem gab es dort einen (kleinen) interessanten
Einblick in das Thema Medien-Investitionen bei unseren Nachbarn:
https://www.dwdl.de/meinungen/106656/di ... iscokugel/



MaxSchreck
Beiträge: 451

Re: Netflix, Disney und Co. müssen in Deutschland in Filmproduktionen investieren

Beitrag von MaxSchreck »

Und der Gegenwind folgt direkt:

Via der Financial Times argumentiert mit Wolf Osthaus der Senior Global Affairs Director von Netflix Deutschland:

"Wenn Regulierungsmaßnahmen letztendlich Investitionen in ambitionierte Projekte erschweren und infolgedessen insgesamt weniger Titel produziert werden, nützt das weder dem Publikum noch dem Produktionsstandort.
Es besteht die Gefahr, dass große, ambitionierte Projekte wirtschaftlich nicht mehr tragfähig sind, da sich derart hohe Budgets oft nicht durch Co-Finanzierung aufbringen lassen."

Hab mal reingeschaut...ist der Gesetzesentwurf nicht im grunde völlig Banane? Da steht drin, daß die Produktionen in der EU passieren sollen: "Statuierung einer gesetzlichen Investitionsverpflichtung in Höhe von acht Prozent des jährlichen Nettoumsatzes in europäische audiovisuelle Werke." Slashcam schreibt im Artikel aber: "Damit soll verhindert werden, dass durch Streaming-Abos zwar viel Geld in Deutschland eingenommen wird, die gezeigten Filme aber in anderen, günstigeren Ländern produziert werden und die deutsche Filmbranche dabei leer ausgeht." WTF? "Im Westen nichts neues" z.B. wurde in einem günstigeren Land gdreht, in Tschechien, also in der EU. Was soll sich mit so einem Quatschgesetz dann ändern?



philr
Beiträge: 473

Re: Netflix, Disney und Co. müssen in Deutschland in Filmproduktionen investieren

Beitrag von philr »

MaxSchreck hat geschrieben: Mo 01 Jun, 2026 11:02 Und der Gegenwind folgt direkt:

Via der Financial Times argumentiert mit Wolf Osthaus der Senior Global Affairs Director von Netflix Deutschland:

"Wenn Regulierungsmaßnahmen letztendlich Investitionen in ambitionierte Projekte erschweren und infolgedessen insgesamt weniger Titel produziert werden, nützt das weder dem Publikum noch dem Produktionsstandort.
Es besteht die Gefahr, dass große, ambitionierte Projekte wirtschaftlich nicht mehr tragfähig sind, da sich derart hohe Budgets oft nicht durch Co-Finanzierung aufbringen lassen."

Hab mal reingeschaut...ist der Gesetzesentwurf nicht im grunde völlig Banane? Da steht drin, daß die Produktionen in der EU passieren sollen: "Statuierung einer gesetzlichen Investitionsverpflichtung in Höhe von acht Prozent des jährlichen Nettoumsatzes in europäische audiovisuelle Werke." Slashcam schreibt im Artikel aber: "Damit soll verhindert werden, dass durch Streaming-Abos zwar viel Geld in Deutschland eingenommen wird, die gezeigten Filme aber in anderen, günstigeren Ländern produziert werden und die deutsche Filmbranche dabei leer ausgeht." WTF? "Im Westen nichts neues" z.B. wurde in einem günstigeren Land gdreht, in Tschechien, also in der EU. Was soll sich mit so einem Quatschgesetz dann ändern?
Ich moechte nicht Bruellen aber da Ich gerade mitten in genau diesen Karren sitze...

Das Wichtigste, was die da oben wirklich nachholen müssen, sind attraktive lokalgebundene buerokratisch einfache Steueranreize. Aktuell ist es einfach deutlich lukrativer, einen Film beispielsweise hier in Spanien, insbesondere auf den Kanaren, zu produzieren. https://canaryislandsfilm.com/en/incentivos/ oder Südtirol… https://mycivis.civis.bz.it/de/Services ... l/?id=1909

Die Serie Oderbruch wurde mit öffentlich-rechtlichen Geldern (also deutschen Rundfunkgebühren & Steuergeldern) finanziert und dennoch hier in Spanien bzw. auf den Kanaren gedreht, weil die finanziellen Rahmenbedingungen deutlich attraktiver waren. https://the-spot-mediafilm.com/tv/erfol ... d3d98992f0
In DE wäre die gar nicht erst umgesetzt worden… da hat Herr Osthaus halt recht.
Es ist leider beispielsweise wirtschaftlicher Selbstmord oder mindest totaler Haarausfall, heute noch auf die Idee zu kommen, aktuell einen ganzen Film in Berlin oder Hamburg zu drehen (Hatte selbst 2023/24 zuletzt in Berlin gedreht und bin mit Schimpfwoerter, langen Genehmigungsprozessen & Eiern beworfen worden...) Die Genehmigungskosten und der damit verbundene Aufwand sind inzwischen so absurd hoch, (Von Locationmieten im 5 stelligen Tagesberreich… verkakeimert durch die gentrifizierung einer Erbengeneration und weil Werbeproduktionen einst soviel zahlten, also genau die Gruppe die jetzt auf KI setzen…) dass allein diese Hürden es extrem schwierig machen, einen Film auf demselben Niveau wie eine spanische, italienische, griechische oder rumänische Produktion umzusetzen.
Selbst Österreich ist da lukrativer… gern wird zZ auch Südtirol angepeilt… Der Bozen-Krimi u.s.w… deutsche Fernsehproduktionen… aber ja… Filmpersonal was deutschsprachig ist und was nicht Förderstandort relevant ist wurde deshalb auch u.a.in diese gegenden "gelockt bzw an & abgeworben"…
Das betrifft alles aber nicht nur die Filmwirtschaft… Deutschlands Industrie wandert ja in grossen Teilen schon aus selben Gründen gerade ab… und leider tun sich viele Wohlstandsverwahrloste ziemlich schwer damit sich entweder Kostenseitig wieder etwas nach unten oder Qualitaetsmaessig nach oben zu korrigieren… aber Qualität & Preis/Leistung sind in Deutschland leider & das ist wichtig zu erkennen etwas aus den Ankern gerutscht…
Ich meine Ich hab hier pünktlichere & saubere Züge und weniger beschmierte Bahnhöfe in Sevilla & Madrid als Ich das von DE kenne… und freundlicher sind die Menschen oft auch noch… komisch… DE bzw die deutschen muessen da jetzt dringend mal "anpacken" und man tut da leider zusehr auf die verwöhnten Kleingarten Rentner im Wahlkreis hören… die ja selbst auch zunehmend auswandern um ihren Lebensabend auf Malle zu leben wärend der Nachwuchs mit Zukunftsängsten konfrontriert wird.
Wenn die jetzt auch auf den deutschen Bildschirmen nur noch DolceVita, glückliche Gesichter unter Palmen, Strände & das leider doch gut funktionierende Ausland sehen wirds kompliziert… Ich meine frueher hat man da bewusst wilde Leute mit Businessplan Currywurstbude ohne Sprachkenntnisse, Gastroerfahrung und Ruecklagen rausgesucht und im TV beim scheitern vorgefuehrt um die arbeitswilligen Leute davon abzuhalten.
Alleine in diesem Sinne muss man da was machen von Regierungsseite her… sonst wollen auch die Wehrfähigen noch weg… und ganz ehrlich KI & Zukunftsstandort etc…… ob einer in Berlin, Talin, Stockholm, NewYork, Madrid oder sonst wo sein KI krams promptet ändert auch nur wenig am Endergebnis…da entscheiden die Lebenshaltungskosten den Marktpreis & Selbstständigkeit in Deutschland ist mitlerweile der bürokratische Wahnsinn bzw. für viele Kreativ & Medienschaffende ohne KSK eigentlich sogar wirtschaftlicher Selbstmord da wuerde selbst die Currywurstbude auf Malle wahrscheinlich stabiler stehen.

Tschechien ist mittlerweile gar nicht mehr so viel günstiger zumindest nicht mehr in Prag. Tatsächlich arbeiten wir sogar hier in Spanien immer öfters mit Teams aus Prag zusammen, die aus genau diesen finanziellen anreiz Gründen lieber hier in Spanien drehen. Und dieser Anreiz ist nunmal das "Steuermodell"… und der mögliche Spielraum in der EU. Estland, Lettland, Littauen sind auch gerne genommen, insb Vilnius aber da spielt die Wetterplanbarkeit leider nicht immer so gut mit und die etwas gedämpfte geopolitische Stimmung seit 2022…

Anyway Ich will nur sagen… Deutschland muss da leider wirklich noch einiges "mehr" bieten und machen und auch generell auch steuerlich zumindest die Anreize bringen die es auch im (für die Manager & Hosentaschenpoltiker so bös links regierten Spanien) EU Ausland mitlerweile gibt. Wo Oekostrom und mehr Lobbykontrolle fuer guenstige Energie sorgt... Dann darf es halt nicht sein das es in Deutschland teurer ist und dafür auch noch weniger bietet… stellt man sich dann noch vor was mit der Branche passiert wenn die Afd die Rundfunkgebuehren ganz abschafft... dann Gute Nacht.

Aber bitte wer geht denn freiwillig gerne Filterkaffe für 3€+ von ner genervten Berlinerin kaufen wenn es nebenan ne belebte tapas Bar mit Siebträger Espresso für 70cent gibt…? (Was es tut sorry!) Also noch viel zu tun es gibt… momentan performen leider nur Münchens & Erlangens Wirtschafts & Lebensqualitätsmodelle noch etwas konkurrenzfähig…



Drushba
Beiträge: 2693

Re: Netflix, Disney und Co. müssen in Deutschland in Filmproduktionen investieren

Beitrag von Drushba »

Hab den Entwurf gelesen und finde ihn im Großen und Ganzen gut. 8% des Nettoumsatzes, wovon 80% in deutschsprachige Produktionen investiert werden müssen (und ja, EU-Recht gilt auch hier, darum sind rein nationale Alleingänge nicht möglich - gilt aber auch für die anderen EU-Länder). Ansonsten bis zu 75% der Summe statt in Film als Strafe in die Kasse der FFA. Da geht was!) Bin eh nicht der große Fan von deutschen Schauplätzen. Sowas wie "Nosferatu" von Werner Herzog wäre als Auslandsdreh wieder möglich, was es mit dem gegenwärtigen Fördermodell und den Regionaleffekten ja eher nicht ist. Mal sehen, wie es in der Praxis umgesetzt wird, aber schlechter als jetzt kann es nicht werden.

KI meint zu der möglichen Summe (allein von Netflix): "Basierend auf dem geschätzten deutschen Umsatz von 1,2 bis 1,5 Milliarden Euro belaufen sich die 8 Prozent auf 96 bis 120 Millionen Euro pro Jahr". Zum Vergleich (auch KI): "Das Budget der Filmförderungsanstalt (FFA) belief sich laut Geschäftsbericht zuletzt auf Einnahmen von 86,9 Millionen Euro (bei Fördermittelbewilligungen in Höhe von 72,3 Millionen Euro)".

Ist doch angenehm für uns. Soll er gerne schimpfen, der Netflix-Boss.)



philr
Beiträge: 473

Re: Netflix, Disney und Co. müssen in Deutschland in Filmproduktionen investieren

Beitrag von philr »

Drushba hat geschrieben: Mo 01 Jun, 2026 14:01 Hab den Entwurf gelesen und finde ihn im Großen und Ganzen gut. 8% des Nettoumsatzes, wovon 80% in deutschsprachige Produktionen investiert werden müssen (und ja, EU-Recht gilt auch hier, darum sind rein nationale Alleingänge nicht möglich - gilt aber auch für die anderen EU-Länder). Ansonsten bis zu 75% der Summe statt in Film als Strafe in die Kasse der FFA. Da geht was!) Bin eh nicht der große Fan von deutschen Schauplätzen. Sowas wie "Nosferatu" von Werner Herzog wäre als Auslandsdreh wieder möglich, was es mit dem gegenwärtigen Fördermodell und den Regionaleffekten ja eher nicht ist. Mal sehen, wie es in der Praxis umgesetzt wird, aber schlechter als jetzt kann es nicht werden.

KI meint zu der möglichen Summe (allein von Netflix): "Basierend auf dem geschätzten deutschen Umsatz von 1,2 bis 1,5 Milliarden Euro belaufen sich die 8 Prozent auf 96 bis 120 Millionen Euro pro Jahr". Zum Vergleich (auch KI): "Das Budget der Filmförderungsanstalt (FFA) belief sich laut Geschäftsbericht zuletzt auf Einnahmen von 86,9 Millionen Euro (bei Fördermittelbewilligungen in Höhe von 72,3 Millionen Euro)".

Ist doch angenehm für uns. Soll er gerne schimpfen, der Netflix-Boss.)
Der wuerde auch bei 1% jammern das ist ja sein Job. Die 8% werden teilweise weiter im EU Ausland landen und das Gesetz reicht leider noch nicht aus um die Deutsche Filmwirtschaft bzw den Standort wieder auf die Beine zu stellen.



Drushba
Beiträge: 2693

Re: Netflix, Disney und Co. müssen in Deutschland in Filmproduktionen investieren

Beitrag von Drushba »

philr hat geschrieben: Mo 01 Jun, 2026 14:30 Der wuerde auch bei 1% jammern das ist ja sein Job. Die 8% werden teilweise weiter im EU Ausland landen und das Gesetz reicht leider noch nicht aus um die Deutsche Filmwirtschaft wieder auf die Beine zu stellen.
80% sollen in deutschsprachige Produktionen fliessen. Ich denke schon, dass das der deutschen Filmwirtschaft zu Gute kommen wird, vor allem weil der Drehort nicht auf Regionalfördergebiete festgenagelt ist, sondern einfach innerhalb der EU liegen muss. Apulien statt Apolda! ;-)



MaxSchreck
Beiträge: 451

Re: Netflix, Disney und Co. müssen in Deutschland in Filmproduktionen investieren

Beitrag von MaxSchreck »

Drushba hat geschrieben: Mo 01 Jun, 2026 14:39
philr hat geschrieben: Mo 01 Jun, 2026 14:30 Der wuerde auch bei 1% jammern das ist ja sein Job. Die 8% werden teilweise weiter im EU Ausland landen und das Gesetz reicht leider noch nicht aus um die Deutsche Filmwirtschaft wieder auf die Beine zu stellen.
80% sollen in deutschsprachige Produktionen fliessen. Ich denke schon, dass das der deutschen Filmwirtschaft zu Gute kommen wird, vor allem weil der Drehort nicht auf Regionalfördergebiete festgenagelt ist, sondern einfach innerhalb der EU liegen muss. Apulien statt Apolda! ;-)
Du denkst tatsächlich, dass die nicht weiter wie bisher einfach die Karawanen dorthin in die EU schippern lassen, wo sie ein paar Euro einsparen können? Ich glaube in D wird so gut wie nichts hängen bleiben.



iasi
Beiträge: 30930

Re: Netflix, Disney und Co. müssen in Deutschland in Filmproduktionen investieren

Beitrag von iasi »

MaxSchreck hat geschrieben: Mo 01 Jun, 2026 14:44
Drushba hat geschrieben: Mo 01 Jun, 2026 14:39

80% sollen in deutschsprachige Produktionen fliessen. Ich denke schon, dass das der deutschen Filmwirtschaft zu Gute kommen wird, vor allem weil der Drehort nicht auf Regionalfördergebiete festgenagelt ist, sondern einfach innerhalb der EU liegen muss. Apulien statt Apolda! ;-)
Du denkst tatsächlich, die nicht weiter wie bisher einfach die Karawanen dorthin in die EU schippern lassen, wo sie ein paar Euro einsparen können? Ich glaube in D wird so gut wie nichts hängen bleiben.
Bei fehlender Konkurrenzfähigkeit hilft auch kein regulatorischer Zwang.
Deutsche Produktionen drehen in Osteuropa, warum sollten dann US-Produktionen in D drehen?



philr
Beiträge: 473

Re: Netflix, Disney und Co. müssen in Deutschland in Filmproduktionen investieren

Beitrag von philr »

Drushba hat geschrieben: Mo 01 Jun, 2026 14:39
philr hat geschrieben: Mo 01 Jun, 2026 14:30 Der wuerde auch bei 1% jammern das ist ja sein Job. Die 8% werden teilweise weiter im EU Ausland landen und das Gesetz reicht leider noch nicht aus um die Deutsche Filmwirtschaft wieder auf die Beine zu stellen.
80% sollen in deutschsprachige Produktionen fliessen. Ich denke schon, dass das der deutschen Filmwirtschaft zu Gute kommen wird, vor allem weil der Drehort nicht auf Regionalfördergebiete festgenagelt ist, sondern einfach innerhalb der EU liegen muss. Apulien statt Apolda! ;-)
Ja du ich drehe hier seit 3 Jahren nur deutschsprachige Filme Kino & Streamer, TV in Andalusien, Gran Canaria und Teneriffa… und gedreht wird weil deutlich mehr Netto vom Brutto bleibt & die Service Produktinen an Crew- Gagen teils deutlich unter den DE kommen (Crew von Beleuchter, Wardrobe, Baubühne, Set, AL´s, Grips & co liegen hier teils unter der Hälfte bis 2/3 der Gagen und dazu kommen nich die steuerlichen vergünstigungen….) Rental Preise sind teilweise etwas höher, dafür schifft man dann gerne mal ein paar LKW´s voll und Head Ofs her um die Fördergeld Bedingungen noch zu erfüllen… Ich würde mich freuen wieder mehr Drehs auch "in" DE zu sehen… gern auch Apolda… da würde auch ein "Ostwind"- Kinderfilm besser passen… Oder die 3 Fragezeichen auf der Wartburg (Die war das letzte mal 2013 Drehort für einen de. Kinofilm)…



Drushba
Beiträge: 2693

Re: Netflix, Disney und Co. müssen in Deutschland in Filmproduktionen investieren

Beitrag von Drushba »

philr hat geschrieben: Mo 01 Jun, 2026 15:09
Drushba hat geschrieben: Mo 01 Jun, 2026 14:39

80% sollen in deutschsprachige Produktionen fliessen. Ich denke schon, dass das der deutschen Filmwirtschaft zu Gute kommen wird, vor allem weil der Drehort nicht auf Regionalfördergebiete festgenagelt ist, sondern einfach innerhalb der EU liegen muss. Apulien statt Apolda! ;-)
Ja du ich drehe hier seit 3 Jahren nur deutschsprachige Filme Kino & Streamer, TV in Andalusien, Gran Canaria und Teneriffa… und gedreht wird weil deutlich mehr Netto vom Brutto bleibt & die Service Produktinen an Crew- Gagen teils deutlich unter den DE kommen (Crew von Beleuchter, Wardrobe, Baubühne, Set, AL´s, Grips & co liegen hier teils unter der Hälfte bis 2/3 der Gagen und dazu kommen nich die steuerlichen vergünstigungen….) Rental Preise sind teilweise etwas höher, dafür schifft man dann gerne mal ein paar LKW´s voll und Head Ofs her um die Fördergeld Bedingungen noch zu erfüllen… Ich würde mich freuen wieder mehr Drehs auch "in" DE zu sehen… gern auch Apolda… da würde auch ein "Ostwind"- Kinderfilm besser passen… Oder die 3 Fragezeichen auf der Wartburg (Die war das letzte mal 2013 Drehort für einen de. Kinofilm)…
Kommt auf den persönlichen Schwerpunkt an. Ich freue mich einfach nur auf gute Filme, nicht auf andere Arbeitsbedingungen. Ich gebe zu, der Westen langweilt mich meist als Drehort (inklusive der Erwartung, was dann auf der Leinwand insgsamt zu sehen sein wird), der Osten ist in meinen Augen eventuell noch spannend für bürgerliche Trauerspiele mit bis zu 1200(0) Zuschauern (MDR) oder für Zombiefilmkomödien (Netflix, Disney), aber ansonsten reizt mich das auch eher gar nicht.)) Es hatte IMHO schon seinen Grund, warum früher viele der erfolgreichen deutschen Filme im Ausland gedreht wurden, von Schlöndorff bis Herzog. Gute Geschichten an krassen Drehorten, jenseits der Banalität des bundesdeutschen Alltags. Das ist fördertechnisch schwierig, mit der neuen Ausgabepflicht für Netflix und Co. vielleicht bald wieder ganz ohne Filmförderung machbar. Ich finds jedenfalls spannend.



philr
Beiträge: 473

Re: Netflix, Disney und Co. müssen in Deutschland in Filmproduktionen investieren

Beitrag von philr »

Drushba hat geschrieben: Mo 01 Jun, 2026 16:01
philr hat geschrieben: Mo 01 Jun, 2026 15:09

Ja du ich drehe hier seit 3 Jahren nur deutschsprachige Filme Kino & Streamer, TV in Andalusien, Gran Canaria und Teneriffa… und gedreht wird weil deutlich mehr Netto vom Brutto bleibt & die Service Produktinen an Crew- Gagen teils deutlich unter den DE kommen (Crew von Beleuchter, Wardrobe, Baubühne, Set, AL´s, Grips & co liegen hier teils unter der Hälfte bis 2/3 der Gagen und dazu kommen nich die steuerlichen vergünstigungen….) Rental Preise sind teilweise etwas höher, dafür schifft man dann gerne mal ein paar LKW´s voll und Head Ofs her um die Fördergeld Bedingungen noch zu erfüllen… Ich würde mich freuen wieder mehr Drehs auch "in" DE zu sehen… gern auch Apolda… da würde auch ein "Ostwind"- Kinderfilm besser passen… Oder die 3 Fragezeichen auf der Wartburg (Die war das letzte mal 2013 Drehort für einen de. Kinofilm)…
Kommt auf den persönlichen Schwerpunkt an. Ich freue mich einfach nur auf gute Filme, nicht auf andere Arbeitsbedingungen. Ich gebe zu, der Westen langweilt mich meist als Drehort (inklusive der Erwartung, was dann auf der Leinwand insgsamt zu sehen sein wird), der Osten ist in meinen Augen eventuell noch spannend für bürgerliche Trauerspiele mit bis zu 1200(0) Zuschauern (MDR) oder für Zombiefilmkomödien (Netflix, Disney), aber ansonsten reizt mich das auch eher gar nicht.)) Es hatte IMHO schon seinen Grund, warum früher viele der erfolgreichen deutschen Filme im Ausland gedreht wurden, von Schlöndorff bis Herzog. Gute Geschichten an krassen Drehorten, jenseits der Banalität des bundesdeutschen Alltags. Das ist fördertechnisch schwierig, mit der neuen Ausgabepflicht für Netflix und Co. vielleicht bald wieder ganz ohne Filmförderung machbar. Ich finds jedenfalls spannend.
Ja aber ich glaub damit es überhaupt mal 1–2 oder vielleicht 3–4 richtig gute Filme gibt, die am Ende zu Klassikern werden, muss man auch die Teams, die Infrastruktur und die ganze Branche wirtschaftlich am Leben halten können…
Dazu gehören halt auch die ganzen Tagesjob-Projekte und das normale Fernsehen, Streamern etc im Hintergrund. Das ist vielleicht nicht immer das Spannendste, aber genau solche Produktionen halten die Strukturen am Laufen. Die sorgen dafür, dass Leute Tech. Erfahrung sammeln, dass Produktionsfirmen existieren können und dass es überhaupt genug Profis gibt, die dann auch mal ein größeres oder außergewöhnlicheres Projekt stemmen können…
Wenn diese Basis wegfällt, wird's irgendwann halt eifnach schwierig. Dann fehlt die Infrastruktur, die eingespielten Teams und die Leute, die das Know-how haben. Und die Realität ist leider auch, dass man in Deutschland selbst mit einem größeren Namen im Film meistens nichtmal ansatzweise reich wird. Die Arbeitsbedingungen sind oft eh schon eher am unteren Rand, was Bezahlung und Sicherheit angeht.

Deshalb würd ich mich freuen, wenn wir unsere lokalen Strukturen irgendwie stärken könnten. Nicht weil jede Produktion ein Meisterwerk sein muss, sondern weil genau das die Grundlage dafür ist, dass überhaupt mal wieder 1–2 richtig gute, wenn auch seltene Projekte entstehen können. Ich selber schau mir auch lieber ein ROMA oder Apocalypse Now an wo meine Partnerin nach 5 min einschläft und meine Kids das Sofa verlassen… Wenn wir jetzt alle nur noch an unseren eigenen geschmack und uns selbst nur bis heute abend denken und was die Aktienkurse so machen dann wirds bald noch schwieriger auf unseren Planeten…



Drushba
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Re: Netflix, Disney und Co. müssen in Deutschland in Filmproduktionen investieren

Beitrag von Drushba »

Sind die Gewerke nicht allein schon durch deutsche TV-Produktionen ausreichend beschäftigt und dadurch fürs Kino verfügbar? Zudem: Der Gesetzentwurf sieht ja eine Zusatzinvestition vor und keinen Ersatz für andere TV- oder förderfinanzierte Drehs. Andererseits war die Beschäftigung am Set doch immer ein Deadend. Ich meine mich zu erinnern, dass es in meiner Zeit auf Spielfilmsets vor 12+x Jahren kaum Leute jenseits der 35 gab, weil die Arbeitsbedingungen schlecht und die Perspektiven insgesamt grauenhaft waren. Dazu Scharen von unbezahlten Praktikanten (danke SPD, für wenigstens hier auch den Mindestlohn). Allenfalls Oberbeleuchter (die im TV-Sektor, beim Sender festangestellt), Kameraleute, Produktionsleiter waren da auch mal älter als 40...

Ich finde es eine spannende Frage: Brauchen wir in Zeiten der kommenden KI bald überhaupt noch so viele Filmschaffende? Oder werden diese Jobs am Ende durch die neue Investitionspflicht subventioniert am Leben erhalten, wie einst die der Kohlekumpel? )) Oder andersrum: Wenn Netflix allein schon um die 90 Millionen pro Jahr investieren muss, würde es dann nur mit KI-Inhalten womöglich viel zu eng werden, weil sie zu billig sind? ))



iasi
Beiträge: 30930

Re: Netflix, Disney und Co. müssen in Deutschland in Filmproduktionen investieren

Beitrag von iasi »

Drushba hat geschrieben: Mo 01 Jun, 2026 16:58 Sind die Gewerke nicht allein schon durch deutsche TV-Produktionen ausreichend beschäftigt und dadurch fürs Kino verfügbar? Zudem: Der Gesetzentwurf sieht ja eine Zusatzinvestition vor und keinen Ersatz für andere TV- oder förderfinanzierte Drehs. Andererseits war die Beschäftigung am Set doch immer ein Deadend. Ich meine mich zu erinnern, dass es in meiner Zeit auf Spielfilmsets vor 12+x Jahren kaum Leute jenseits der 35 gab, weil die Arbeitsbedingungen schlecht und die Perspektiven insgesamt grauenhaft waren. Dazu Scharen von unbezahlten Praktikanten (danke SPD, für wenigstens hier auch den Mindestlohn). Allenfalls Oberbeleuchter (die im TV-Sektor, beim Sender festangestellt), Kameraleute, Produktionsleiter waren da auch mal älter als 40...

Ich finde es eine spannende Frage: Brauchen wir in Zeiten der kommenden KI bald überhaupt noch so viele Filmschaffende? Oder werden diese Jobs am Ende durch die neue Investitionspflicht subventioniert am Leben erhalten, wie einst die der Kohlekumpel? )) Oder andersrum: Wenn Netflix allein schon um die 90 Millionen pro Jahr investieren muss, würde es dann nur mit KI-Inhalten womöglich viel zu eng werden, weil sie zu billig sind? ))
Es geht doch nicht um Arbeitsbeschaffung, also Jobs, sondern um Film als Kulturgut.
Oder soll der Deutsche Film die Bedeutung von American Football in D haben?

Egal ob nun Beleuchter oder KI das Licht "setzen", wichtig ist doch, dass es in Zukunft deutsche Filme gibt, die deutsche Geschichten erzählen und international wahrgenommen werden.

So sehr ich den Film "Gelbe Briefe" schätze und für wichtig halte, so weit ist er doch von einem "deutschen Film" entfernt.

Netflix hatte sich allein "Frankenstein" 120 Mio. kosten lassen. Hoffentlich werden mit den 90 Mio. pro Jahr nicht nur Filme wie "Die letzte Fahrt der Demeter" in D gedreht, der nicht anders ausgesehen hätte, wenn er in Budapest entstanden wäre.



philr
Beiträge: 473

Re: Netflix, Disney und Co. müssen in Deutschland in Filmproduktionen investieren

Beitrag von philr »

Drushba hat geschrieben: Mo 01 Jun, 2026 16:58 Sind die Gewerke nicht allein schon durch deutsche TV-Produktionen ausreichend beschäftigt und dadurch fürs Kino verfügbar? Zudem: Der Gesetzentwurf sieht ja eine Zusatzinvestition vor und keinen Ersatz für andere TV- oder förderfinanzierte Drehs. Andererseits war die Beschäftigung am Set doch immer ein Deadend. Ich meine mich zu erinnern, dass es in meiner Zeit auf Spielfilmsets vor 12+x Jahren kaum Leute jenseits der 35 gab, weil die Arbeitsbedingungen schlecht und die Perspektiven insgesamt grauenhaft waren. Dazu Scharen von unbezahlten Praktikanten (danke SPD, für wenigstens hier auch den Mindestlohn). Allenfalls Oberbeleuchter (die im TV-Sektor, beim Sender festangestellt), Kameraleute, Produktionsleiter waren da auch mal älter als 40...

Ich finde es eine spannende Frage: Brauchen wir in Zeiten der kommenden KI bald überhaupt noch so viele Filmschaffende? Oder werden diese Jobs am Ende durch die neue Investitionspflicht subventioniert am Leben erhalten, wie einst die der Kohlekumpel? )) Oder andersrum: Wenn Netflix allein schon um die 90 Millionen pro Jahr investieren muss, würde es dann nur mit KI-Inhalten womöglich viel zu eng werden, weil sie zu billig sind? ))
Das ist ja genau das, was ich weiter oben bereits beschrieben habe: Wenn KI Filmschaffende ersetzten soll, werden Qualität und Herkunft leider völlig irrelevant. Damit wäre Deutschland als Wirtschaftsstandort allgemein nur noch durch analoge Innovation sowie standortgebundene Produkte, Dienstleistungen und analoge Kunst relevant weil es für digitalprodukte nur in den ganz oberen Berreichen Luft & Raumfahrt, MedTech, Biotech etc…lukrativ wäre und ne chance hätte wo Reguluierungen & Innovation tiefgründig und streng genug sind.
Denn der "Prompter & Vibecoder, Vibefilemmacher entrepreneur was auch immer "Solo Unternehmer" für Digital & Medienerzeugnisse ohne Regulierung… sucht sich dann den Standort aus, an dem die Lebenshaltungskosten niedriger und die Lebensqualität höher sind. Wenn ihn dann sein eigenes Produkt nicht längst selbst ersetzt. Das sind sehr dystopische Gedanken… Da Lebensqualität an ein gutes Sozial- und Kultursystem gebunden ist, handelt es sich dabei nicht um eine Subvention für "Kohlekumpel", sondern um den Erhalt sozialer und gesellschaftlich wichtiger Strukturen die auch den Ruhrpott wiedr auf die Beine geholfen hatten… es sei denn, du hast Interesse daran, auf einem sozialgesselschaftlichen Schutthaufen zu leben. Hint, selbst da wo es richtig düster wird, wird es auch immer wieder bunter... https://apnews.com/video/ukrainians-see ... 86c898f4e6



Drushba
Beiträge: 2693

Re: Netflix, Disney und Co. müssen in Deutschland in Filmproduktionen investieren

Beitrag von Drushba »

philr hat geschrieben: Mo 01 Jun, 2026 17:47 Das ist ja genau das, was ich weiter oben bereits beschrieben habe: Wenn KI Filmschaffende ersetzten soll, werden Qualität und Herkunft leider völlig irrelevant. Damit wäre Deutschland als Wirtschaftsstandort allgemein nur noch durch analoge Innovation sowie standortgebundene Produkte, Dienstleistungen und analoge Kunst relevant weil es für digitalprodukte nur in den ganz oberen Berreichen Luft & Raumfahrt, MedTech, Biotech etc…lukrativ wäre und ne chance hätte wo Reguluierungen & Innovation tiefgründig und streng genug sind.
Denn der "Prompter & Vibecoder, Vibefilemmacher entrepreneur was auch immer "Solo Unternehmer" für Digital & Medienerzeugnisse ohne Regulierung… sucht sich dann den Standort aus, an dem die Lebenshaltungskosten niedriger und die Lebensqualität höher sind. Wenn ihn dann sein eigenes Produkt nicht längst selbst ersetzt. Das sind sehr dystopische Gedanken… Da Lebensqualität an ein gutes Sozial- und Kultursystem gebunden ist, handelt es sich dabei nicht um eine Subvention für "Kohlekumpel", sondern um den Erhalt sozialer und gesellschaftlich wichtiger Strukturen die auch den Ruhrpott wiedr auf die Beine geholfen hatten… es sei denn, du hast Interesse daran, auf einem sozialgesselschaftlichen Schutthaufen zu leben. Hint, selbst da wo es richtig düster wird, wird es auch immer wieder bunter... https://apnews.com/video/ukrainians-see ... 86c898f4e6
Das ist so, aber die Transformation wird letztlich die gesamte Gesellschaft erfassen, da KI und Robotik prinzipiell alle Jobs wegrationalisieren können/werden. Film ist dabei nur ein Randbereich, auch wenn dieser für uns sehr wichtig ist. Ich denke, zuerst und sehr heftig betroffen sein werden der gesamte Bürosektor, die Baubranche und das verarbeitende Gewerbe, mit fatalen Einschnitten ins Sozialgefüge. Als nerdige Nische werden beim professionellen (!?) KI-Film plötzlich andere Gewerke wichtiger als die Regie, um gute Prompts zu generieren: Setdesigner, Szenografen, Animatoren, Kameraleute, Beleuchter ... Da sehe ich sogar noch etwas Spielraum, trotz der fatalen Rahmenbedingung.)



philr
Beiträge: 473

Re: Netflix, Disney und Co. müssen in Deutschland in Filmproduktionen investieren

Beitrag von philr »

Drushba hat geschrieben: Mo 01 Jun, 2026 18:21
philr hat geschrieben: Mo 01 Jun, 2026 17:47 Das ist ja genau das, was ich weiter oben bereits beschrieben habe: Wenn KI Filmschaffende ersetzten soll, werden Qualität und Herkunft leider völlig irrelevant. Damit wäre Deutschland als Wirtschaftsstandort allgemein nur noch durch analoge Innovation sowie standortgebundene Produkte, Dienstleistungen und analoge Kunst relevant weil es für digitalprodukte nur in den ganz oberen Berreichen Luft & Raumfahrt, MedTech, Biotech etc…lukrativ wäre und ne chance hätte wo Reguluierungen & Innovation tiefgründig und streng genug sind.
Denn der "Prompter & Vibecoder, Vibefilemmacher entrepreneur was auch immer "Solo Unternehmer" für Digital & Medienerzeugnisse ohne Regulierung… sucht sich dann den Standort aus, an dem die Lebenshaltungskosten niedriger und die Lebensqualität höher sind. Wenn ihn dann sein eigenes Produkt nicht längst selbst ersetzt. Das sind sehr dystopische Gedanken… Da Lebensqualität an ein gutes Sozial- und Kultursystem gebunden ist, handelt es sich dabei nicht um eine Subvention für "Kohlekumpel", sondern um den Erhalt sozialer und gesellschaftlich wichtiger Strukturen die auch den Ruhrpott wiedr auf die Beine geholfen hatten… es sei denn, du hast Interesse daran, auf einem sozialgesselschaftlichen Schutthaufen zu leben. Hint, selbst da wo es richtig düster wird, wird es auch immer wieder bunter... https://apnews.com/video/ukrainians-see ... 86c898f4e6
Das ist so, aber die Transformation wird letztlich die gesamte Gesellschaft erfassen, da KI und Robotik prinzipiell alle Jobs wegrationalisieren können/werden. Film ist dabei nur ein Randbereich, auch wenn dieser für uns sehr wichtig ist. Ich denke, zuerst und sehr heftig betroffen sein werden der gesamte Bürosektor, die Baubranche und das verarbeitende Gewerbe, mit fatalen Einschnitten ins Sozialgefüge. Als nerdige Nische werden beim professionellen (!?) KI-Film plötzlich andere Gewerke wichtiger als die Regie, um gute Prompts zu generieren: Setdesigner, Szenografen, Animatoren, Kameraleute, Beleuchter ... Da sehe ich sogar noch etwas Spielraum, trotz der fatalen Rahmenbedingung.)
Naja, bevor wir uns immer darauf fokussieren und davon beeindrucken lassen, was KI alles "kann", sollten wir auch mal wieder öfter darüber sprechen, was sie alles nicht kann Menschen dafür aber schon, wir sind biologisch hochspannende Wesen bei denne sogar der Darm selbstständig denkt… Dann wird auch schnell klar, wie weit vieles davon noch ehrlicherweise entfernt ist wenn man die Taschenspielertricks & den Scharlatantalk weglässt.
Ohne die Open-Source-Datenbanken könnte sie nicht einmal programmieren. Dass Roboter in humanoider Form gebaut werden, liegt auch daran, dass man dadurch das durch Menschen ermöglichte Reinforcement Learning aufwendiges Programmieren teilweise ersetzen/erleichtern kann, sonst sind die schnell viel zu aufwendig zu programmieren u.s.w.…momentan tanzen die nach wie vor nur nach was jemand vorhuepft... Dafür braucht es leider immer noch eine menschliche Quellen, Cloud und massiv viel Rechenleistung die btw auch starken abnutzung hat… sonst zerfressen sich die Systeme irgendwann selbst & zu welchen Kosten die am leben gehalten werden müssen steht nochmal auf einen ganz anderen Blatt…
Selbst wenn wir perfekt trainierte Roboter haben könnten, fällt mir gerade auf, wie kurzlebig Elektroauto Modelle oder Ebikes so sind und warum wir nach über 30 Jahren sauber funktionierenden Fly-by-Wire-Systemen und guten Autopiloten trotzdem noch auf Flugsicherung und Piloten angewiesen sind.

Es gibt übrigens einen kostenlosen sehr guten Online AI Kurs von Harvard (Die machen seit ner Weile auch schon ne Online Kampfansage gegen Massen-Blödheit, was sie für die Rechts Neoliberalen Amis zum Woken Stenkerladen macht & der einem etwas die Angst nimmt und das Marketingbullshit der Youtube wannebe Berater und Schwurbler entlarvt…) und leider auch klar macht das da viel blödsinn getrieben wird… und Trump don´t like it… aber das ist vll ein Grund mehr… auch die Zertifkate selbst das Kostenlose sind auch verhältnismässig angesehen und anerkannt…
aufjedenfall deutlich klueger investierte Zeit als Youtuberkontent... https://pll.harvard.edu/course/cs50s-in ... nce-python



iasi
Beiträge: 30930

Re: Netflix, Disney und Co. müssen in Deutschland in Filmproduktionen investieren

Beitrag von iasi »

philr hat geschrieben: Mo 01 Jun, 2026 17:47 Das ist ja genau das, was ich weiter oben bereits beschrieben habe: Wenn KI Filmschaffende ersetzten soll, werden Qualität und Herkunft leider völlig irrelevant. Damit wäre Deutschland als Wirtschaftsstandort allgemein nur noch durch analoge Innovation sowie standortgebundene Produkte, Dienstleistungen und analoge Kunst relevant weil es für digitalprodukte nur in den ganz oberen Berreichen Luft & Raumfahrt, MedTech, Biotech etc…lukrativ wäre und ne chance hätte wo Reguluierungen & Innovation tiefgründig und streng genug sind. ...
Wenn ein Wirtschaftszweig nur noch mit Subventionen und nun gesetzlichem Investitionszwang am Leben gehalten werden kann, gehört er grundlegend reformiert oder abgewickelt.
Denn unwirtschaftliche Bereiche künstlich am Leben zu behalten, schaden Deutschland als Wirtschaftsstandort.

Ist eine Produktion unrentabel, muss sie auf Profitabilität getrimmt oder eingestellt werden.
Ein einfaches Weiter-wie-bisher darf es nicht geben.

Deutschland ist die drittgrößte Volkswirtschaft der Welt. Der Deutsche Film hingegen ...
Das Problem der deutschen Filmbranche ist hausgemacht und hat nichts mit KI zu tun. Eher könnte KI der Strick sein, an dem sich die Branche aus dem Elend ziehen könnte.



Darth Schneider
Beiträge: 28077

Re: Netflix, Disney und Co. müssen in Deutschland in Filmproduktionen investieren

Beitrag von Darth Schneider »

@iasi
Das mit der drittgrössten Volkswirtschaft ist aber nicht wirklich so.
Und was die weltweit drittstärkste Wirtschaft betrifft, bleibt das sehr wahrscheinlich auch nicht mehr lange so.

Laut AI:
Betrachtet man die Wirtschaftskraft pro Kopf (Kaufkraftbereinigt), liegt Deutschland weltweit deutlich weiter hinten – etwa auf dem 19. Platz. Auch prognostizieren Experten, dass langfristig Schwellenländer wie Indien aufgrund ihres starken Wachstums an Deutschland vorbeiziehen werden
Zuletzt geändert von Darth Schneider am Mo 01 Jun, 2026 19:46, insgesamt 2-mal geändert.



philr
Beiträge: 473

Re: Netflix, Disney und Co. müssen in Deutschland in Filmproduktionen investieren

Beitrag von philr »

iasi hat geschrieben: Mo 01 Jun, 2026 19:34
philr hat geschrieben: Mo 01 Jun, 2026 17:47 Das ist ja genau das, was ich weiter oben bereits beschrieben habe: Wenn KI Filmschaffende ersetzten soll, werden Qualität und Herkunft leider völlig irrelevant. Damit wäre Deutschland als Wirtschaftsstandort allgemein nur noch durch analoge Innovation sowie standortgebundene Produkte, Dienstleistungen und analoge Kunst relevant weil es für digitalprodukte nur in den ganz oberen Berreichen Luft & Raumfahrt, MedTech, Biotech etc…lukrativ wäre und ne chance hätte wo Reguluierungen & Innovation tiefgründig und streng genug sind. ...
Wenn ein Wirtschaftszweig nur noch mit Subventionen und nun gesetzlichem Investitionszwang am Leben gehalten werden kann, gehört er grundlegend reformiert oder abgewickelt.
Denn unwirtschaftliche Bereiche künstlich am Leben zu behalten, schaden Deutschland als Wirtschaftsstandort.

Ist eine Produktion unrentabel, muss sie auf Profitabilität getrimmt oder eingestellt werden.
Ein einfaches Weiter-wie-bisher darf es nicht geben.

Deutschland ist die drittgrößte Volkswirtschaft der Welt. Der Deutsche Film hingegen ...
Das Problem der deutschen Filmbranche ist hausgemacht und hat nichts mit KI zu tun. Eher könnte KI der Strick sein, an dem sich die Branche aus dem Elend ziehen könnte.
Nein das ist zu einfach. Es wird auch uebrigens nix subventioniert um es am Leben zu halten... es wird nur dort produziert wo man sich mehr Gewinne verspricht mit den Geldern der Steuerzahler die dann dafuer missbruacht werden... subventionieren tust du so nur die Gehaelter und Lebensmodelle ueberbezahlter Intendanten & Produzenten nicht der Branche ansich... da wiederholst du flach das narrativ der Knaller die sich ihr Leben mit deinen Aktien investitionen "subventioniernen" wollen... Damit waeren wir auch flach beim Gesetzt des staerkeren und aufs Land bezogen dafuer Fehlen vorallem Europa und Deutschland die Rohstoffe... und hat in der Geschichte bislang noch nie geklappt... Freie Marktwirtschaft ist leider nicht "frei" sondern streng in Hand derer die deinen Glauben versuchen zu lenken. Genau wegen dem Mist sind wir jetzt ja da wo wir gerade wirtschaftlich und geopolitisch stehen... Vereinfacht gesagt, auf dein Land bezogen: Würden wir von heute auf morgen alle staatlichen, gemeinschaftlichen Sozial- und Solidarleistungen streichen, müsstest du innerhalb weniger Tage/Wochen genug Geld, Sicherheiten und falsche Freunde auftreiben, um eine sichere Mauer zu bauen und der Armutskriminalitaet zu entkommen. Den Status haben in Deutschland nur die obersten 1%... Du würdest dann in einer Situation leben, gegen die Johannesburg wie ein Paradies wirken würde. Wer einmal Armutskriminalität erlebt hat, kommt gar nicht erst auf solche Ideen sich das ohne Regulation und sozialer Balance zu wuenschen... wir leben ja leider nicht im Hindu/Buddhismus wo wir Respekt ohne Sachwerte leben.



iasi
Beiträge: 30930

Re: Netflix, Disney und Co. müssen in Deutschland in Filmproduktionen investieren

Beitrag von iasi »

philr hat geschrieben: Mo 01 Jun, 2026 19:44
iasi hat geschrieben: Mo 01 Jun, 2026 19:34

Wenn ein Wirtschaftszweig nur noch mit Subventionen und nun gesetzlichem Investitionszwang am Leben gehalten werden kann, gehört er grundlegend reformiert oder abgewickelt.
Denn unwirtschaftliche Bereiche künstlich am Leben zu behalten, schaden Deutschland als Wirtschaftsstandort.

Ist eine Produktion unrentabel, muss sie auf Profitabilität getrimmt oder eingestellt werden.
Ein einfaches Weiter-wie-bisher darf es nicht geben.

Deutschland ist die drittgrößte Volkswirtschaft der Welt. Der Deutsche Film hingegen ...
Das Problem der deutschen Filmbranche ist hausgemacht und hat nichts mit KI zu tun. Eher könnte KI der Strick sein, an dem sich die Branche aus dem Elend ziehen könnte.
Nein das ist zu einfach. Es wird auch uebrigens nix subventioniert um es am Leben zu halten... es wird nur dort produziert wo man sich mehr Gewinne verspricht mit den Geldern der Steuerzahler die dann dafuer missbruacht werden... subventionieren tust du so nur die Gehaelter und Lebensmodelle ueberbezahlter Intendanten & Produzenten nicht der Branche ansich... da wiederholst du flach das narrativ der Knaller die sich ihr Leben mit deinen Aktien investitionen "subventioniernen" wollen... Damit waeren wir auch flach beim Gesetzt des staerkeren und aufs Land bezogen dafuer Fehlen vorallem Europa und Deutschland die Rohstoffe... und hat in der Geschichte bislang noch nie geklappt... Freie Marktwirtschaft ist leider nicht "frei" sondern streng in Hand derer die deinen Glauben versuchen zu lenken. Genau wegen dem Mist sind wir jetzt ja da wo wir gerade wirtschaftlich und geopolitisch stehen... Vereinfacht gesagt, auf drin Land bezogen: Würden wir von heute auf morgen alle staatlichen, gemeinschaftlichen Sozial- und Solidarleistungen streichen, müsstest du innerhalb weniger Tage/Wochen genug Geld, Sicherheiten und falsche Freunde auftreiben, um eine sichere Mauer zu bauen und der Armutskriminalitaet zu entkommen. Den Status haben in Deutschland nur die obersten 1%... Du würdest dann in einer Situation leben, gegen die Johannesburg wie ein Paradies wirken würde. Wer einmal Armutskriminalität erlebt hat, kommt gar nicht erst auf solche Ideen.
Wenn die staatliche Förderung höher ist, als der Umsatz, der erzielt wird, ist die gesamte Branche subventioniert.

Auch einer sozialen Marktwirtschaft widerspricht so einer Situation.

Mich erinnert der Deutsche Film an die Automobilindustrie der DDR.

Übrigens hatte ich Armutskriminalität erlebt.
Und das kann ich sagen: Eine "Insolvenz" der deutschen Filmbranche würde nicht dazu führen. Letztlich wird doch schon lange Insolvenzverschleppung betrieben, statt die Branche neu aufzustellen und zu sanieren.



stip
Beiträge: 1591

Re: Netflix, Disney und Co. müssen in Deutschland in Filmproduktionen investieren

Beitrag von stip »

Überfällig.
8% sind zu wenig aber immerhin mal etwas.



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