Sie wollen auch einen interessanten Film sehen, die Zuschauer.Drushba hat geschrieben: Mo 25 Mai, 2026 23:39 Schlöndorff spricht vom "europäischen Film". Oder auch davon, dass es im Zeitalter von Streaming den Zuschauern letztlich egal ist, woher ein Film kommt, sie wollen einfach einen guten Film sehen. https://www.ndr.de/kultur/film/regie-le ... f-102.html
Paweł Pawlikowski wird dem deutschen Film bestimmt auf die Beine helfen ;)iasi hat geschrieben: Di 26 Mai, 2026 00:19 Thomas Mann und seine Tochter Erika reisen durch das Nachkriegsdeutschland.
Das ist die "Handlung" eines aktuellen deutschen Filmes. Wird er damit wohl mehr als 300.000 Zuschauer ansprechen und ins Kino locken?
Dem ist nicht mehr auf die Beine zu helfen ;-)
Ein Pole, der seit fast 50 Jahren in England lebt und DAS momentane deutsche Gesicht, die olle Sandra Hüller (wo sind wir seit Marlene Dietrich bloß hingesunken...) bei der ich davon ausgehe, daß sie mit ihrem Hamstergesicht bald sicher die Merkel spielen wird...Prost Mahlzeit, so sieht deutscher Film 2026 aus...Bluboy hat geschrieben: Di 26 Mai, 2026 07:12Paweł Pawlikowski wird dem deutschen Film bestimmt auf die Beine helfen ;)iasi hat geschrieben: Di 26 Mai, 2026 00:19 Thomas Mann und seine Tochter Erika reisen durch das Nachkriegsdeutschland.
Das ist die "Handlung" eines aktuellen deutschen Filmes. Wird er damit wohl mehr als 300.000 Zuschauer ansprechen und ins Kino locken?
Es sind ja nicht einmal gesellschaftliche Probleme, die der deutsche Film thematisiert.7River hat geschrieben: Di 26 Mai, 2026 07:43Dem ist nicht mehr auf die Beine zu helfen ;-)
„Jedes Land hat seine eigenen Filme.“ Deutschland hat seine Problem-Filme, Filme über gesellschaftliche Probleme. Das ist schön und gut und solche Filme muss es auch geben, aber vor allem soll ein Film doch den Zuschauer in eine andere Welt entführen, wo er die Realität für eine gewisse Zeit entfliehen kann. Ein Film soll in erster Linie unterhalten.
Das ist mir auch hängen geblieben.
Das ist für mich das tatsächliche Problem des deutschen Films: belanglose, bürgerliche Kacke. Es ist die abgehobene Empathielosigkeit der Bürgerkinder, die sich für das Politische zu fein sind. Wir leben in einer Welt, die auseinanderfliegt. Da möchte man als Arthouse-Begeisterter doch wenigstens eine gute Verhandlung der Gegenwart auf der Leinwand sehen. Stattdessen dieser unsägliche, unempathische Beziehungs-Mist aus dem Elfenbeiturm, mit dem uns die bürgerliche Klasse aus München, Düsseldorf, Spaichingen und Bad Bergzabern immer wieder langweilt.iasi hat geschrieben: Di 26 Mai, 2026 10:11
Es sind ja nicht einmal gesellschaftliche Probleme, die der deutsche Film thematisiert.
Es sind persönliche Probleme, die man mir als bedeutend verkaufen möchte.
So gehen Verschwörungstheorien, die immer dem Muster folgen, dass eine dunkle, böse Macht alles steuert. Das steht für den Bullshit der Faschisten. Und nein, genau das ist es IMHO nicht.72cu hat geschrieben: Di 26 Mai, 2026 17:56 Leider habe ich weder Einblick in die Branche noch in die Finanzierung durch Förderung und Koproduktion mit dem Öffentlich Rechtlichen Rundfunk. In Bezug auf den Deutschen Film habe ich daher nur eine Vermutung: Ich glaube, dass Filmförderung und Öffentlich Rechtliche nur so etwas fördern und produzieren, das der Staat gerne sieht. Der Bürger soll glauben, dass es ihm im Vergleich zu anderen doch so gut geht, und dass der (Rechts-)Staat alles in Ordnung hält. Das ist durchaus ein Stück Gehirnwäsche. Man schaue doch nur einmal, wie viele Kriminalfilme produziert werden, und was zeigen die... die Täter werden eigentlich immer erwischt. Ich glaube nicht, dass die Filmförderung oder der Öffentlich Rechtliche Rundfunk einen Film wie Dirty Harry fördern bzw. produzieren würde - derartige Stoffe gäbe es viele.
Und die besseren deutschen Filme werden nicht gesehen, weil die Meinung vorherrscht, der deutsche Film würde schlecht sein.Drushba hat geschrieben: Di 26 Mai, 2026 17:28
Das ist für mich das tatsächliche Problem des deutschen Films: belanglose, bürgerliche Kacke.
Wenn du das Problem in die bürgerliche Ecke drängst, erfasst du aber nicht das ganze Bild.Drushba hat geschrieben: Di 26 Mai, 2026 17:28Das ist für mich das tatsächliche Problem des deutschen Films: belanglose, bürgerliche Kacke. Es ist die abgehobene Empathielosigkeit der Bürgerkinder, die sich für das Politische zu fein sind. Wir leben in einer Welt, die auseinanderfliegt. Da möchte man als Arthouse-Begeisterter doch wenigstens eine gute Verhandlung der Gegenwart auf der Leinwand sehen. Stattdessen dieser unsägliche, unempathische Beziehungs-Mist aus dem Elfenbeiturm, mit dem uns die bürgerliche Klasse aus München, Düsseldorf, Spaichingen und Bad Bergzabern immer wieder langweilt.iasi hat geschrieben: Di 26 Mai, 2026 10:11
Es sind ja nicht einmal gesellschaftliche Probleme, die der deutsche Film thematisiert.
Es sind persönliche Probleme, die man mir als bedeutend verkaufen möchte.
Berthold Brecht hätte im übertragenen Sinne gesagt, es ist rechts, in einer Zeit des drohenden Faschismus Beziehungsdramen auf die Leinwand zu bringen, weil man mit all den dafür notwendigen Mitteln, die man fürs Nichtige in den Sand setzt, auch noch verschweigt und davon ablenkt, was zu diskutieren notwendig ist.
Film kann so viel mehr sein als Unterhaltung, aber in Deutschland zugleich auch so viel weniger...
Was Du schreibst, hat nichts mit dem von mir geschriebenen zu tun.Drushba hat geschrieben: Di 26 Mai, 2026 18:06 So gehen Verschwörungstheorien, die immer dem Muster folgen, dass eine dunkle, böse Macht alles steuert. Das steht für den Bullshit der Faschisten. Und nein, genau das ist es IMHO nicht.
Welche wären das? Ich meine heute?7River hat geschrieben: Di 26 Mai, 2026 18:16Und die besseren deutschen Filme werden nicht gesehen, weil die Meinung vorherrscht, der deutsche Film würde schlecht sein.Drushba hat geschrieben: Di 26 Mai, 2026 17:28
Das ist für mich das tatsächliche Problem des deutschen Films: belanglose, bürgerliche Kacke.
...alter Schalter... LOLDrushba hat geschrieben: Di 26 Mai, 2026 18:06 So gehen Verschwörungstheorien, die immer dem Muster folgen, dass eine dunkle, böse Macht alles steuert. Das steht für den Bullshit der Faschisten. Und nein, genau das ist es IMHO nicht.
Ich glaube nicht, dass jemand gezielt und flächendeckend den öffentlichen Rundfunk nutzt, um die Bevölkerung zu „manipulieren”. Das wäre auch gar nicht möglich. Der ÖR ist unabhängig und wird deshalb auch unabhängig vom Zugriff der Politik durch eine von der Politik weitgehend unantastbare Abgabe finanziert. Das System eines kritischen, unabhängig finanzierten Rundfunks wurde nach dem Krieg ja eben gerade deshalb eingeführt, um Manipulationsmechanismen durch die Politik die Grundlage zu entziehen (das weiß auch die AfD und giftet dagegen aus allen Rohren, weil sie den ÖR als Ganzes eben nicht in ihre Richtung drehen können wird). Allerdings sind auch ÖR-Angestellte den Parteien zugetan oder zugehörig und teilen deren Haltungen, was sich dann auch in verschieden gelagerten Sendungen widerspiegelt. Radio Bremen ist eher links, weil Bremen eine Arbeiterstadt ist, der BR eher rechts, weil Bayern eher -ähm- bäuerlich-konservativ (?) ist ("das Sein bestimmt das Bewusstein" - hier kommts hin.))72cu hat geschrieben: Di 26 Mai, 2026 19:00Was Du schreibst, hat nichts mit dem von mir geschriebenen zu tun.Drushba hat geschrieben: Di 26 Mai, 2026 18:06 So gehen Verschwörungstheorien, die immer dem Muster folgen, dass eine dunkle, böse Macht alles steuert. Das steht für den Bullshit der Faschisten. Und nein, genau das ist es IMHO nicht.
Ich bin kein Verschwörungstheoretiker. Und das allermeiste, was man als Verschwörungstheorie sehen kann, ist eine solche, und Unsinn.
Glaubst Du wirklich, dass nur Diktaturen die Medien nutzen, um die Bevölkerung zu manipulieren? - "Manipulation" soll hier nicht nur für negatives gelten. Es gibt auch Manipulation die irgendwie gut ist, für manche, viele oder alle angesprochenen. Aber sie weicht eben von der Realität ab.
Ich befürchte, das ist schon der ganze Grund. Wenn im Leben der Mittelschicht bis Upperclass alles in gesicherten Bahnen verläuft, dann macht man sich mit Politik nicht die Hände schmutzig, eckt nicht an. Diese Lebenshaltung haben die bundesdeutschen Wirtschaftswachstumsspießer ja in den 50ern entwickelt, in den 60ern vorgelebt und seither anerzogen: Mund halten, arbeiten, nach Capri fahren (heute: Mund halten, arbeiten, MediaMarkt, Thailand/social-media Erlebnistour mit Gopro(?)). Das prägt sicher auch die Themenfindung.iasi hat geschrieben: Di 26 Mai, 2026 18:52
Wenn du das Problem in die bürgerliche Ecke drängst, erfasst du aber nicht das ganze Bild.
... und Zack! Da kommt er endlich raus mit seinem eigenen Bullshit . Die großartige DDR also... so ein Schwachsinn.Drushba hat geschrieben: Di 26 Mai, 2026 21:36 Da fand ich den Osten und Ostfilme/Literatur früher besser, wacher, bis er dann gekentert ist, aber das ist ein anderes Thema. ;-)
Nö, ich glaube eher, Du hast eine blaune Weltsicht. Die DDR ist seit 36 Jahre Geschichte. Ostfilme, die genau das aufarbeiten oder die Wendesituation reflektieren, gibt es erst seither. Zumal viele Film- und Literaturschaffende aus dem Osten, die in den Neunzigern und Nullerjahren drehten und schrieben, zu Ostzeiten kritisch bis oppositionell waren und sich gerade in jüngerer Zeit gegen die Stasi-AfD gewendet haben.MaxSchreck hat geschrieben: Di 26 Mai, 2026 21:43... und Zack! Da kommt er endlich raus mit seinem eigenen Bullshit . Die großartige DDR also... so ein Schwachsinn.Drushba hat geschrieben: Di 26 Mai, 2026 21:36 Da fand ich den Osten und Ostfilme/Literatur früher besser, wacher, bis er dann gekentert ist, aber das ist ein anderes Thema. ;-)
Was Du schreibst, ist die halbe Wahrheit. Nämlich der Teil, der für die Öffentlichkeit bestimmt ist.Drushba hat geschrieben: Di 26 Mai, 2026 20:45 Ich glaube nicht, dass jemand gezielt und flächendeckend den öffentlichen Rundfunk nutzt, um die Bevölkerung zu „manipulieren”. [...]
Meine Güte, was für ein niveauloser Quark... wahr ist, dass irgendwo irgendjemand Geld damit verdient, so einen Blödsinn in die Welt zu setzen, der dann fleissig geklickt und geteilt wird...72cu hat geschrieben: Di 26 Mai, 2026 22:09Was Du schreibst, ist die halbe Wahrheit. Nämlich der Teil, der für die Öffentlichkeit bestimmt ist.Drushba hat geschrieben: Di 26 Mai, 2026 20:45 Ich glaube nicht, dass jemand gezielt und flächendeckend den öffentlichen Rundfunk nutzt, um die Bevölkerung zu „manipulieren”. [...]
Die andere Hälfte ist, dass dann und wann ein Fräulein vom Geheimdienst bei den Entscheidungsträgern vorbei schaut.
Wenn Du meinst...Drushba hat geschrieben: Di 26 Mai, 2026 22:20Meine Güte, was für ein niveauloser Quark... wahr ist, fass irgendwo irgendjemand Geld damit verdient, so einen Blödsinn in die Welt zu setzen, der dann fleissig geklickt und geteilt wird...72cu hat geschrieben: Di 26 Mai, 2026 22:09
Was Du schreibst, ist die halbe Wahrheit. Nämlich der Teil, der für die Öffentlichkeit bestimmt ist.
Die andere Hälfte ist, dass dann und wann ein Fräulein vom Geheimdienst bei den Entscheidungsträgern vorbei schaut.
Bin raus für heute.
Die AfD kann mich wie alle Parteien kräftig am Du-weisst-schon lecken Du DDR Fan, 36 Jahre später und noch immer treu auf Linie :-DDrushba hat geschrieben: Di 26 Mai, 2026 21:45Nö, ich glaube eher, Du hast eine blaune Weltsicht. Die DDR ist seit 36 Jahre Geschichte. Ostfilme, die genau das aufarbeiten oder die Wendesituation reflektieren, gibt es erst seither. Zumal viele Film- und Literaturschaffende aus dem Osten, die in den Neunzigern und Nullerjahren drehten und schrieben, zu Ostzeiten kritisch bis oppositionell waren und sich gerade in jüngerer Zeit gegen die Stasi-AfD gewendet haben.MaxSchreck hat geschrieben: Di 26 Mai, 2026 21:43
... und Zack! Da kommt er endlich raus mit seinem eigenen Bullshit . Die großartige DDR also... so ein Schwachsinn.
„Kriegerin“,“Girl you know it‘s true“,“Brick“,“Der Fuchs“,“Blood and Gold“,“Blood Red Sky“,“Bark – Nichts bleibt verborgen“,…
Ja und nein.Drushba hat geschrieben: Di 26 Mai, 2026 21:36Ich befürchte, das ist schon der ganze Grund. Wenn im Leben der Mittelschicht bis Upperclass alles in gesicherten Bahnen verläuft, dann macht man sich mit Politik nicht die Hände schmutzig, eckt nicht an. Diese Lebenshaltung haben die bundesdeutschen Wirtschaftswachstumsspießer ja in den 50ern entwickelt, in den 60ern vorgelebt und seither anerzogen: Mund halten, arbeiten, nach Capri fahren (heute: Mund halten, arbeiten, MediaMarkt, Thailand/social-media Erlebnistour mit Gopro(?)). Das prägt sicher auch die Themenfindung.iasi hat geschrieben: Di 26 Mai, 2026 18:52
Wenn du das Problem in die bürgerliche Ecke drängst, erfasst du aber nicht das ganze Bild.
Wenn alle Macherinnen und Macher aus der gleichen ökonomischen Schicht stammen, in der sich Katastrophen eher in Beziehungen widerspiegeln oder in Räuberpistolen projiziert werden, dann kommt auch nichts anderes dabei heraus. Das Sein bestimmt das Bewusstsein... bzw. "sollen sie doch Kuchen essen, ich mach e-Kultur" als bürgerliche Grundhaltung.
Da fand ich den Osten und Ostfilme/Literatur früher besser, wacher, bis er dann gekentert ist, aber das ist ein anderes Thema. ;-)
Lustig, wenn ich vom Osten spreche, meine ich Berlin, Brandenburg, Sachsen usw., während du scheinbar nur die DDR und möglicherweise noch Ostpreußen meinst. Zudem: Wenn ich von früher spreche, meine ich wie oben dargestellt die 90er und Nullerjahre bis eventuell 2020. Du scheinst die Zeit vor und nach dem Zweiten Weltkrieg verstanden zu haben und in dieser Zeit stehengeblieben zu sein? Mit Kentern des Ostens meine ich das Abdriften in Richtung AfD. Du denkst bei Deinem Triggerwort "Osten" wieder an die DDR - aua. Komm mal in der Gegenwart an.))MaxSchreck hat geschrieben: Di 26 Mai, 2026 22:30Die AfD kann mich wie alle Parteien kräftig am Du-weisst-schon lecken Du DDR Fan, 36 Jahre später und noch immer treu auf Linie :-DDrushba hat geschrieben: Di 26 Mai, 2026 21:45
Nö, ich glaube eher, Du hast eine blaune Weltsicht. Die DDR ist seit 36 Jahre Geschichte. Ostfilme, die genau das aufarbeiten oder die Wendesituation reflektieren, gibt es erst seither. Zumal viele Film- und Literaturschaffende aus dem Osten, die in den Neunzigern und Nullerjahren drehten und schrieben, zu Ostzeiten kritisch bis oppositionell waren und sich gerade in jüngerer Zeit gegen die Stasi-AfD gewendet haben.
Oh, das Fräulein vom Geheimdienst.72cu hat geschrieben: Di 26 Mai, 2026 22:09Was Du schreibst, ist die halbe Wahrheit. Nämlich der Teil, der für die Öffentlichkeit bestimmt ist.Drushba hat geschrieben: Di 26 Mai, 2026 20:45 Ich glaube nicht, dass jemand gezielt und flächendeckend den öffentlichen Rundfunk nutzt, um die Bevölkerung zu „manipulieren”. [...]
Die andere Hälfte ist, dass dann und wann ein Fräulein vom Geheimdienst bei den Entscheidungsträgern vorbei schaut.

