naja "noch" würde ich sagen :-)
Die 6K Pocket Pro hat aber einen DSLR-Mount und keinen spiegellosen soweit ich weiß...Darth Schneider hat geschrieben: ↑Fr 05 Dez, 2025 16:01 Auch Blackmagic hat das in der 6K Pocket Pro hingekriegt.
Gut, die ist aber halt wieder bulliger als eine Dslm und hat auch keinen mechanischen Verschluss.
Mir wäre beides egal, den Fotografen aber nicht…
Bei Kameras wie der A7v und Z6iii mit ihren semi-stacked Sensoren sowie der R6iii nicht, weil da mit elektronischem Verschluss keine professionelle Blitzfotografie möglich ist.
Und das ist das Killer-Argument für Sony, und der Grund, weshalb Sony ein Quasi-Monopol bei Hybridkameras hat. Dadurch, dass die E-Mount früh geöffnet haben, stehen sie jetzt dort, wo sie sind.3. mit welchem Mount ist mein "unbedingt haben wollen-Objektiv" ausgestattet bzw. bei welchem Mount bekomme eine ggf. preiswertere Alternative
Nikon Z-Mount erlaubt auch das adaptieren von Sony E-Mount-Objektiven und ist dadurch das offenste System.cantsin hat geschrieben: ↑Do 29 Jan, 2026 10:25Und das ist das Killer-Argument für Sony, und der Grund, weshalb Sony ein Quasi-Monopol bei Hybridkameras hat. Dadurch, dass die E-Mount früh geöffnet haben, stehen sie jetzt dort, wo sie sind.3. mit welchem Mount ist mein "unbedingt haben wollen-Objektiv" ausgestattet bzw. bei welchem Mount bekomme eine ggf. preiswertere Alternative
Ich sehe das gerade bei der Nikon ZR. Gestern kam ein Firmware-Update heraus, mit dem Hinweis, dass keine Third Party-Objektive oder -Adapter an der Kamera während des Aufspielens des Updates angeschlossen sein sollten. Daraufhin regnete es Fragen von Leuten in einem ZR-Forum, die zwar die ZR, aber kein einziges Nikon Z-Objektiv besitzen, sondern nur adaptierte E-Mount-Objektive.
Und mit der A7v hat Sony jetzt wieder eine konkurrenzfähige/zeitgemäße Hybridkamera im meistgekauften mittleren Preissegment, mit für sowohl Video als auch für Foto attraktiver Sensortechnik, deren Featureliste (auch ohne Raw, Open Gate, Verschlusswinkel und anamorphic desqueeze) für 99% aller Hybridkamera-Anwender dicke ausreichen dürfte.
Ja, kann man. Aber das war diesen Leuten nicht klar.
Die Frage ist, wie lange noch. Denn es sieht so aus, als ob Nikon das alles per Gerichtsurteil beenden will. Petapixels Podcast hat darüber eine lange Diskussion:
Nikon verklagt Viltrox: Der Kampf um den Z-Mount
In einem Schritt, der die Fotografie-Community erschüttert hat, hat Nikon offiziell Klage gegen Viltrox in China eingereicht. Der Kern des Streits dreht sich um das geistige Eigentum rund um den Z-Mount, Nikons proprietäres spiegelloses Bajonett-System.
Während Nikon sich bedeckt hielt und offizielle Viltrox-Vertreter zunächst nicht auf Presseanfragen reagierten, kam die Wahrheit über soziale Medien ans Licht. Ein Leser auf Reddit kontaktierte den offiziellen Account von Viltrox und erhielt eine unverblümte Bestätigung: „Die Klage ist real, aber das Ergebnis steht noch aus.“
Der Kern des Streits: Patente und Lizenzgebühren
Die rechtlichen Reibungen scheinen aus dem Übergang des Nikon Z-Mounts vom Status „zum Patent angemeldet“ zum offiziell „erteilten“ Patent zu resultieren.
Ein Muster in der Branche
- Die vorläufige Schutzfrist: Nach chinesischem Patentrecht gibt es eine „vorläufige Schutzfrist“ zwischen dem Zeitpunkt, an dem eine Patentanmeldung veröffentlicht wird, und dem Zeitpunkt, an dem sie offiziell erteilt wird.
- Der Vorwurf: Nikon behauptet wahrscheinlich, dass Viltrox Z-Mount-Objektive während dieser schwebenden Phase ohne Lizenz hergestellt und verkauft hat. Da das Patent nun offiziell erteilt wurde, fordert Nikon entweder Lizenzgebühren für diesen Zeitraum oder klagt direkt auf Patentverletzung.
- Reverse Engineering vs. Lizenzierung: Die Klage legt nahe, dass Viltrox die Z-Mount-Technologie möglicherweise durch Reverse Engineering (Nachkonstruktion) gewonnen hat. Dies klärt ein langjähriges Rätsel: Warum Viltrox-Objektive für den Z-Mount verfügbar waren, während große Akteure wie Sigma auffallend fehlten.
Dies ist kein Einzelfall. Canon ging zuvor ähnlich aggressiv gegen Viltrox und mehrere andere Dritthersteller wegen des RF-Mounts vor, was den Markt effektiv von nicht lizenzierten Autofokus-Objektiven bereinigte.
Lange Zeit wurde Nikon als die „Marke des Volkes“ wahrgenommen. Diese Klage deutet jedoch auf einen Strategiewechsel hin. Unternehmen wie Nikon verkaufen Kameragehäuse oft mit geringen Margen, um die Marktdurchdringung zu fördern, und sind auf den Verkauf von Objektiven angewiesen, um rentabel zu bleiben. Wenn nicht lizenzierte Drittanbieter diese Verkäufe untergraben, wird das Geschäftsmodell instabil.
Was das für Fotografen bedeutet
Die größte Sorge für Besitzer von Viltrox-Objektiven ist die Zukunft ihrer Ausrüstung:
Blick auf den L-Mount
- Firmware-Updates: Nikon könnte Firmware nutzen, um die Leistung von Drittanbieter-Objektiven zu verschlechtern oder sie unbrauchbar zu machen („Bricking“).
- Wiederverkaufswert: Sollten diese Objektive den zuverlässigen Autofokus verlieren, wird ihr Wiederverkaufswert wahrscheinlich einbrechen.
- Preiserhöhungen: Sollte Viltrox eine offizielle Lizenz erhalten, werden die Preise ihrer Objektive fast sicher steigen, um die Lizenzgebühren zu decken.
Da Nikon und Canon die Zügel anziehen, verlagert sich die Aufmerksamkeit auf die L-Mount Alliance (Panasonic, Leica, Sigma und jetzt Viltrox). Während der L-Mount eine Fülle von Objektivoptionen bietet, fehlt der Allianz laut Kritikern derzeit noch ein echtes „Photo-First“-Kraftpaket mit Weltklasse-Autofokus, um mit der Sony A7-Serie oder der Nikon Z8 vollends zu konkurrieren.
Bis ein solches Flaggschiff erscheint, fühlen sich viele Nutzer zwischen den hohen Kosten geschlossener Systeme und den Leistungsbeschränkungen offener Systeme gefangen.
OK :-)
...dieses Totschlagargument zählt seit der Erfindung ;) der KI nicht mehr. Wenn ich Dir zum direkten Vergleich ein 24MP Bild geben würde, dass ich auf 48MP hochscaliert habe, erkennst Du in 99% der Motive wahrscheinlich keinen Unterschied mehr zu "echten" 48MP.
Hab's mal aus Eigeninteresse getestet. Bei "normalen" Fotos, ohne feinste Strukturen, leistet die KI schon ziemliche tolle Arbeit. Aber gerade bei feinen Linien (Augen, Haare, Sträucher, Äste, Text, etc.) sind oft noch viele Schwachstellen zu erkennen.blueplanet hat geschrieben: ↑Do 29 Jan, 2026 22:24...dieses Totschlagargument zählt seit der Erfindung ;) der KI nicht mehr. Wenn ich Dir zum direkten Vergleich ein 24MP Bild geben würde, dass ich auf 48MP hochscaliert habe, erkennst Du in 99% der Motive wahrscheinlich keinen Unterschied mehr zu "echten" 48MP.
Ja ich weiß, jetzt werden vielleicht Stimmen laut die sagen: aber wenn ich dann die echten 48MP auf 96MP hochscalieren müsste...dann sehen die 24MP im Vergleich ziemlich alt aus ;)
Nun ja, das stimmt. Ist jedoch nicht minder an der praxisnahen Realität vorbei.
Und selbst das "reine" 24MP croppen...vollbringt mit KI Wunder.
Ergo rein kein Grund unbedingt auf einen 33 oder 48MP-Sensor zu upgraden.
...und man sollte es nicht zu pauschaul angehen. TOPAZ hat nicht umsonst soviele Einstellmöglichkeiten, um Varianten zu eruieren. Ich bin sogar der Meinung, dass das aktuelle TOPAZ (Studio) mit der Automatik mehr "Fehler" macht als die 2025ger Programmversion.Clemens Schiesko hat geschrieben: ↑Fr 30 Jan, 2026 00:40 Hab's mal aus Eigeninteresse getestet. Bei "normalen" Fotos, ohne feinste Strukturen, leistet die KI schon ziemliche tolle Arbeit. Aber gerade bei feinen Linien (Augen, Haare, Sträucher, Äste, Text, etc.) sind oft noch viele Schwachstellen zu erkennen.
Aber bei 24 MP auch nur, wenn die Kamera IBIS hat und das Motiv sich nicht bewegt.blueplanet hat geschrieben: ↑Fr 30 Jan, 2026 09:01 Die alte Umkehrformel die besagt: die verwendete Brennweite + doppelte Verschlusszeit = "Scharf" klappt bei 24MP recht zuverlässig, aber nicht mehr mit 48MP.
1/100 bei 24MP in FF ist für alles was sich vor der Kamera bewegt nur kreativ "scharf". Insofern ist das im Grunde nicht nur knapp, sondern ein falscher Einstiegswert. Deshalb schrieb ich auch "relativ zuverlässig".
Die alte Umkehrregel galt halt vor allem für Leute, die zu Kleinbild-Filmfotografiezeiten ihr Kanarienvogel-Foto als 9x13cm-Abzug ins Fotoalbum klebten, wo Bewegungsunschärfen nur mit der Lupe sichtbar waren.blueplanet hat geschrieben: ↑Fr 30 Jan, 2026 11:26 1/100 bei 24MP in FF ist für alles was sich vor der Kamera bewegt nur kreativ "scharf". Insofern ist das im Grunde nicht nur knapp, sondern ein falscher Einstiegswert. Deshalb schrieb ich auch "relativ zuverlässig".
Realistisch ist 1/160. Besser 1/250. Selbst der allerbeste IBIS ist, wie Du bereits richtig angemerkt hast, nur für die "Eigenbewegung" zuständig.
Da gibt es sicher Zeitgenossen die halten damit 1/20 respektabel ruhig, aber das Federkleid eines sitzenden Vogels kann man selbst mit 24MP, im wahrsten Sinne des Wortes, devinitiv nicht scharf abbilden.
Na ja - nur weil man bei 12MP-Kameras Bewegungsunschärfe nicht erkennt, bedeutet es nicht, dass höhere Auflösungen nicht sinnvoll sein können. Auch bei bewegten/lebenden Motive profitiert man von hoher Auflösung wenn man unter 1/250 fotografiert. Der Hintergrund bleibt schließlich von der Bewegungsunschärfe unberührt oder beim Mitschwenken verringert man die Bewegungsunschärfe.cantsin hat geschrieben: ↑Fr 30 Jan, 2026 13:14Die alte Umkehrregel galt halt vor allem für Leute, die zu Kleinbild-Filmfotografiezeiten ihr Kanarienvogel-Foto als 9x13cm-Abzug ins Fotoalbum klebten, wo Bewegungsunschärfen nur mit der Lupe sichtbar waren.blueplanet hat geschrieben: ↑Fr 30 Jan, 2026 11:26 1/100 bei 24MP in FF ist für alles was sich vor der Kamera bewegt nur kreativ "scharf". Insofern ist das im Grunde nicht nur knapp, sondern ein falscher Einstiegswert. Deshalb schrieb ich auch "relativ zuverlässig".
Realistisch ist 1/160. Besser 1/250. Selbst der allerbeste IBIS ist, wie Du bereits richtig angemerkt hast, nur für die "Eigenbewegung" zuständig.
Da gibt es sicher Zeitgenossen die halten damit 1/20 respektabel ruhig, aber das Federkleid eines sitzenden Vogels kann man selbst mit 24MP, im wahrsten Sinne des Wortes, devinitiv nicht scharf abbilden.
Und heute sind sie auch Marketing-Argumente. Wie gut würden sich noch 40-60 MP-Bodies verkaufen, wenn sie mit dem Warnhinweis kämen, dass man bewegte/lebende Motive damit nicht unter 1/250, besser 1/500 und kürzer fotografieren sollte?
(Ja, und jetzt antwortet vielleicht jemand hier, dass das ein Pixelpeeper-Argument ist. Aber wenn Auflösung/saubere/verwackelfreie Zeichnung auch in 1:1-Zoom-Ansicht nicht zählt, braucht man keine 40 oder 60MP und greift lieber zu einer 12 MP-Kamera.)
Das ist aber genau der gestalterische und wirkungspsychologische Unterschied zwischen Stand- und Bewegtbild:
Man kann auch beim Standbild mit einer sich bewegenden Person mitschwenken und dadurch so etwas erreichen:cantsin hat geschrieben: ↑Fr 30 Jan, 2026 19:30Das ist aber genau der gestalterische und wirkungspsychologische Unterschied zwischen Stand- und Bewegtbild:
Wenn beim Standbild das eigentliche Motiv - z.B. eine Person - bewegungsunscharf ist, ihr Hintergrund aber scharf, ist das i.d.R. ein bildgestalterischer Fehler, weil der Hintergrund dann im Wortsinne in den Fokus tritt.
Wenn hingegen beim Bewegtbild die Person bewegungsunscharf ist, der Hintergrund [bei statischer Kamera] aber scharf, ist das kein bildgestalterischer Fehler, da die nun sichtbare Bewegung das Auge des Betrachters lenkt und Fokus/Aufmerksamkeit auf sich zieht.
Aus demselben Grund funktionieren extrahierte Film-Stills i.d.R. nicht als Standbilder.

Den Mitzieher kriegst Du aus der Hand - und auch vom Stativ - niemals für echte 40-60 MP (wahrscheinlich nichtmal für 12-24MP) sauber genug hin...
