Jott
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Re: Nikon ZR in der Praxis: 6K 50p RED RAW Monster für 2.349,- Euro mit klassenbester Colorscience?

Beitrag von Jott »

Der Iasi macht‘s schon richtig: einfach alles kaufen und dann jahrelang einarbeiten statt filmen.



iasi
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Re: Nikon ZR in der Praxis: 6K 50p RED RAW Monster für 2.349,- Euro mit klassenbester Colorscience?

Beitrag von iasi »

cantsin hat geschrieben: So 14 Jun, 2026 01:05
soulbrother hat geschrieben: Sa 13 Jun, 2026 23:19 Wofür nutzt Du die Z8, wenn Du doch schon sie bessere Videomaschine ZR hast?
Die Frage ging zwar nicht an mich, aber dass die ZR pauschal die bessere Videomaschine als die Z8 oder Z6iii ist, würde ich nicht unterschreiben. Eher wiegen sich Vor- und Nachteile beider Kameratypen gegeneinander auf.

Die Z8 und Z6iii haben auch einige klare Vorteile ggü. der ZR als Videokameras:

- EVFs, mit z.T. deutlich höherer Auflösung als beim ZR-Display, zur besseren Schärfebeurteilung und Drehen bei starkem Tageslicht
- (Deutlich) bessere 10bit-Codecs, sowohl in h265, als auch in ProRes HQ
- Full Size-HDMI
- Bei der Z8: 8K-Auflösung und trotzdem niedrigerer rolling shutter wegen des fully stacked Sensors
- Deutlich bessere Bedienergonomie dank ausreichender Funktionsknöpfe, D-Pad (wofür die Nikon-UX ausgelegt ist) und besserem Joystick.

...während sich viele der ZR-selling points auf den zweiten Blick relativieren:

- RED RAW NE nur mit sehr hohem Speicherbedarf (mit höherer Bitrate als selbst bei RED-Kameras in der höchsten Qualitätsstufe), mit nur rudimentären/fehlenden Belichtungstools und ohne Fokus-Peaking bei aktiver Display-LUT, sowie - im Gegensatz zu N-RAW - ohne Objektiv-Korrekturen für Nikkor Z-Systemobjektive
- Das 4"-Display nur mit Auflösung 1280*800, ohne Fokuslupe bei der Aufnahme, und daher IMO ungeeignet zur Schärfebeurteilung. Außerdem versperrt es IMO die Kamerarückseite bzw. nimmt den Platz für Bedienelemente weg, weil (im Gegensatz u.a. zu Blackmagic) ein gutes Touchscreen-Interface fehlt.
- 32bit-Aufnahme nur am internen Miniklinkeneingang und über den kamerainternen Preamp, nicht über das XLR-Hotshoe-Interface.

(Hinzu kommt natürlich, dass die Z8 und Z6iii auch noch vollwertige Fotokameras sind, die ZR mangels mechanischem Verschluss und essentieller Bedienelemente hingegen nicht.

Sobald man N-RAW aufnimmt, ist IMO der einzige wirklich ins Gewicht fallende Vorteil der ZR ggü. der Z6iii ihr kompakterer (u.a. Gimbal-tauglicherer) Formfaktor.
Da sich die ZR und Z8 mit den genannten Vorteilen ergänzen und ich mit mehreren Kamera drehen will, drängte sich die Z8 zu einem Preis von 2000€ einfach auf.

Die hohe Auflösung der Z8 macht sich durchaus bemerktbar - die Z8 ist auch dadurch die bessere Fotokamera. Und für Totale bietet sie sich dann natürlich auch an. :)

Mit Red Raw NE kommt man in Resolve schneller zum Ziel - Red hatte sich schon immer viel Mühe gegeben, das eigene Raw-Format von Gradingsoftware unterstützen zu lassen.

Das Display der ZR ist jedoch sehr viel besser als das der Z8 zum Filmen geeignet.

Ich muss auch sagen, dass mir die Bedienung der ZR mit dem Verzicht auf viele Knöpfe mehr liegt. Auf dem Monitor der ZR hab ich alle Funktionen, die ich benötige direkt vor mir und muss nicht nach den passenden Knöpfchen suchen.

Nur die wenigen Funktionen, die ich ständig ein- und ausschalte lege ich auf eine Taste - das sind bei mir nicht sehr viele. Eigentlich sind es nur 2 - und den 1:1-Zoom nutze ich auch nur, wenn es kritisch wird und Focus-Peaking allein nicht mehr ausreicht.

Umso mehr schätze ich den großen und hellen Monitor der ZR. Die Auflösung ist dabei vollkommen ausreichend.
Einen Sucher hab ich eigentlich nie vermisst. Den meiner BMD hab ich sogar abgeschraubt, obwohl deren Monitor nicht ideal platziert ist und etwas größer sein könnte.

Nach dem ersten Test der Z8 mit einem 150-600 musste ich feststellen, dass der AF noch einiger Einstellungen bedarf. Heute ist nochmal Gelegenheit, dies erneut zu testen.



Bildlauf
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Re: Nikon ZR in der Praxis: 6K 50p RED RAW Monster für 2.349,- Euro mit klassenbester Colorscience?

Beitrag von Bildlauf »

iasi hat geschrieben: So 14 Jun, 2026 09:57
Nach dem ersten Test der Z8 mit einem 150-600 musste ich feststellen, dass der AF noch einiger Einstellungen bedarf. Heute ist nochmal Gelegenheit, dies erneut zu testen.
Ich weiß, Du bist weder Fan von Suchern noch von Vorschaumonitoren. Verstehe zwar nicht warum nicht wenigstens eins davon klar geht, aber ok.
Oder filmst Du doch mit externem Monitor?

Dann bleiben nur die Mäusekinos, wozu ich das Display der ZR auch noch zähle (Ab 5" ist kein Mäusekino mehr).

Mit einem ordentlichen Vorschaumonitor, der ein gescheites Fokus Peaking hat (daß auch bei rec. aktiv bleibt) und gute Helligkeit, und vernünftige Belichtungstools wirst Du nicht erst zu Hause von einem nicht sitzendem Fokus oder anderen nervigen Dingen überrascht.
Auch ist es nett, wenn sich ein paar Leute um einen reihen um mal einen Clip anzuschauen um sich zu reflektieren.
Es ist einfach bequemeres und sicheres Arbeiten und bietet auch einen gewissen Service an den AuftraggeberInnen/ProjektteilnehmerInnen. Deshalb bevorzuge ich 7".



cantsin
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Re: Nikon ZR in der Praxis: 6K 50p RED RAW Monster für 2.349,- Euro mit klassenbester Colorscience?

Beitrag von cantsin »

Bildlauf hat geschrieben: So 14 Jun, 2026 16:00 Dann bleiben nur die Mäusekinos, wozu ich das Display der ZR auch noch zähle (Ab 5" ist kein Mäusekino mehr).

Mit einem ordentlichen Vorschaumonitor, der ein gescheites Fokus Peaking hat (daß auch bei rec. aktiv bleibt) und gute Helligkeit, und vernünftige Belichtungstools wirst Du nicht erst zu Hause von einem nicht sitzendem Fokus oder anderen nervigen Dingen überrascht.
Das ist ganz klar das Nadelöhr der ZR im Praxisgebrauch. Man kann auf deren 4"-720p-Display den Fokus nicht sicher beurteilen - hat auch keine Hilfen wie Fokuslupe bei laufender Aufnahme.

Externes Monitoring geht über MicroHDMI, erfordert daher aufwändiges Rigging (Cages mit HDMI-Klemmen etc., wobei da immer ein Restrisiko einer instabilen Verbindung oder eines beschädigten Ports bleibt, zumal bei der spezifischen Position der Ports direkt am Klappdisplay der ZR).

Die neue, alternative Möglichkeit des Monitorings über mobile apps und USB (z.B. auf einem Tablet) ist IMO okay für kürzere Drehs, aber keine robuste Lösung für lange Drehtage.

Daher ist die ZR im Normalfall eine AF-Kamera, deren Video-Tracking-AF aber auch nicht hundertprozentig sicher/"sticky" arbeitet.

Für meine eigenen Run-and-Gun-Drehs sind das keine problematischen bzw. wirklich praxisrelevanten Einschränkungen (bis auf den gelegentlichen Ausschuss im Schnitt bei aus der Spur geratenem Tracking-AF). Aber z.B. für kontrolliertes szenisches Drehen würde ich wegen der Fokus- und Belichtungstools bzw. des besseren Monitorings eine Blackmagic-Kamera vorziehen, selbst eine Pocket 4K.
"Wieso eigentlich überhaupt was drehen? Warum nicht jahrelang nur darüber philosophieren?" -stip



soulbrother
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Re: Nikon ZR in der Praxis: 6K 50p RED RAW Monster für 2.349,- Euro mit klassenbester Colorscience?

Beitrag von soulbrother »

iasi hat geschrieben: So 14 Jun, 2026 09:57
Die hohe Auflösung der Z8 macht sich durchaus bemerktbar - die Z8 ist auch dadurch die bessere Fotokamera. Und für Totale bietet sie sich dann natürlich auch an. :)

...............
Nach dem ersten Test der Z8 mit einem 150-600 musste ich feststellen, dass der AF noch einiger Einstellungen bedarf. Heute ist nochmal Gelegenheit, dies erneut zu testen.
Ich schreib mal numeriert, ist einfacher für alle Antworten ;-)
1. Da dies der ZR Thread ist: Gibt es einen Z8 "Video" Thread - falls ja, wollen wir das dahin verlegen?

2. Da ich die Z8 seit ca. 2 Jahren im Einsatz habe kann ich sagen, dass bei 8k Video, das Ding recht schnell heiss wird. Daher meine Frage nach deinen Erfahrungen: Welche Karte und welche Umstände/Bedingungen, ergeben welche Aufnahmezeiten?

3. 150-600: welches?
Ich hab ein "altes" Sigma, aber leider noch mit dem Nikon F Anschluss...daher nur mit FTZ Adapter an der Z8 (und Z7II)



iasi
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Re: Nikon ZR in der Praxis: 6K 50p RED RAW Monster für 2.349,- Euro mit klassenbester Colorscience?

Beitrag von iasi »

soulbrother hat geschrieben: So 14 Jun, 2026 16:35
iasi hat geschrieben: So 14 Jun, 2026 09:57
Die hohe Auflösung der Z8 macht sich durchaus bemerktbar - die Z8 ist auch dadurch die bessere Fotokamera. Und für Totale bietet sie sich dann natürlich auch an. :)

...............
Nach dem ersten Test der Z8 mit einem 150-600 musste ich feststellen, dass der AF noch einiger Einstellungen bedarf. Heute ist nochmal Gelegenheit, dies erneut zu testen.
Ich schreib mal numeriert, ist einfacher für alle Antworten ;-)
1. Da dies der ZR Thread ist: Gibt es einen Z8 "Video" Thread - falls ja, wollen wir das dahin verlegen?

2. Da ich die Z8 seit ca. 2 Jahren im Einsatz habe kann ich sagen, dass bei 8k Video, das Ding recht schnell heiss wird. Daher meine Frage nach deinen Erfahrungen: Welche Karte und welche Umstände/Bedingungen, ergeben welche Aufnahmezeiten?

3. 150-600: welches?
Ich hab ein "altes" Sigma, aber leider noch mit dem Nikon F Anschluss...daher nur mit FTZ Adapter an der Z8 (und Z7II)
1. Es ging mir um den Vergleich ZR - Z8.
Und ich kann nur betonen: Der Monitor der ZR ist ein großes Plus.

2. Ich hatte bisher noch keine Hitzeprobleme, aber die Z8 auch noch nicht lange. Auf lange Aufnahmezeiten komme ich meist auch nicht. Die AV Pro 512 GB wird nicht auffällig heiß. Aber bisher hatte ich die Z8 erst dreimal im Einsatz getestet.

3. Ich wollte eigentlich das Nikon 180-600, das bei 600mm aber etwas "weich" sein soll. Aber dann waren neben der Z8 auch das Sigma 150-600 und der Nikon-FTZ-Adapter in der Vitrine - im Ausverkauf. Es scheint mir recht gut. Der AF saß beim ersten Testeinsatz nicht zu 100%. Nun muss ich mal sehen, wie es sich beim heutigen geschlagen hat.



medienonkel
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Re: Nikon ZR in der Praxis: 6K 50p RED RAW Monster für 2.349,- Euro mit klassenbester Colorscience?

Beitrag von medienonkel »

iasi hat geschrieben: So 14 Jun, 2026 17:20
soulbrother hat geschrieben: So 14 Jun, 2026 16:35
Ich schreib mal numeriert, ist einfacher für alle Antworten ;-)
1. Da dies der ZR Thread ist: Gibt es einen Z8 "Video" Thread - falls ja, wollen wir das dahin verlegen?

2. Da ich die Z8 seit ca. 2 Jahren im Einsatz habe kann ich sagen, dass bei 8k Video, das Ding recht schnell heiss wird. Daher meine Frage nach deinen Erfahrungen: Welche Karte und welche Umstände/Bedingungen, ergeben welche Aufnahmezeiten?

3. 150-600: welches?
Ich hab ein "altes" Sigma, aber leider noch mit dem Nikon F Anschluss...daher nur mit FTZ Adapter an der Z8 (und Z7II)
1. Es ging mir um den Vergleich ZR - Z8.
Und ich kann nur betonen: Der Monitor der ZR ist ein großes Plus.

2. Ich hatte bisher noch keine Hitzeprobleme, aber die Z8 auch noch nicht lange. Auf lange Aufnahmezeiten komme ich meist auch nicht. Die AV Pro 512 GB wird nicht auffällig heiß. Aber bisher hatte ich die Z8 erst dreimal im Einsatz getestet.

3. Ich wollte eigentlich das Nikon 180-600, das bei 600mm aber etwas "weich" sein soll. Aber dann waren neben der Z8 auch das Sigma 150-600 und der Nikon-FTZ-Adapter in der Vitrine - im Ausverkauf. Es scheint mir recht gut. Der AF saß beim ersten Testeinsatz nicht zu 100%. Nun muss ich mal sehen, wie es sich beim heutigen geschlagen hat.
Um mal wieder zurück zur Thematik zu kommen.

Dass hier der Begriff „Einsatz“ mit einer Testphase verwechselt wird, zeigt das Kernproblem vieler theoretischer Diskussionen.

In der professionellen Produktion gilt eine eiserne Regel: Am Set wird gedreht, vorher wird getestet.

Ein echter Einsatz ist das denkbar schlechteste Pflaster, um das Autofokus-Verhalten eines Sigma-Telezooms via FT-Adapter oder die Hitzeentwicklung einer Z8 zu evaluieren. Daher kann das kein Einsatz gewesen sein.
Du musst schon mal etwas feiner formulieren, wenn wir hier in den Wortklaubmodus gehen wollen.

Wenn der Autofokus beim ersten Mal „nicht zu 100% saß“, ist das bei einem privaten Spaziergang ärgerlich – bei einem bezahlten Drehtag ist es eine wirtschaftliche Katastrophe und ein Garant für unbrauchbares Material in der Postproduktion.

Es ist völlig legitim, neues Equipment oder Vitrinen-Schnäppchen Schritt für Schritt kennenzulernen.
Man sollte diese ersten Gehversuche mit kurzen Aufnahmezeiten aber nicht als „Einsatztests“ deklarieren. Ein System erweist seine Einsatzfähigkeit erst dann, wenn es unter Termindruck, bei unvorhersehbarem Licht und über Stunden hinweg fehlerfrei abliefert.

Alles andere ist und bleibt eine Evaluierung im geschützten Raum. ;-)



Jott
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Re: Nikon ZR in der Praxis: 6K 50p RED RAW Monster für 2.349,- Euro mit klassenbester Colorscience?

Beitrag von Jott »

Nächster Schritt: rauskriegen, wieso der AF nicht „sitzt“. Ein möglicher Grund wurde schon genannt.



iasi
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Re: Nikon ZR in der Praxis: 6K 50p RED RAW Monster für 2.349,- Euro mit klassenbester Colorscience?

Beitrag von iasi »

medienonkel hat geschrieben: Mo 15 Jun, 2026 12:46
iasi hat geschrieben: So 14 Jun, 2026 17:20

1. Es ging mir um den Vergleich ZR - Z8.
Und ich kann nur betonen: Der Monitor der ZR ist ein großes Plus.

2. Ich hatte bisher noch keine Hitzeprobleme, aber die Z8 auch noch nicht lange. Auf lange Aufnahmezeiten komme ich meist auch nicht. Die AV Pro 512 GB wird nicht auffällig heiß. Aber bisher hatte ich die Z8 erst dreimal im Einsatz getestet.

3. Ich wollte eigentlich das Nikon 180-600, das bei 600mm aber etwas "weich" sein soll. Aber dann waren neben der Z8 auch das Sigma 150-600 und der Nikon-FTZ-Adapter in der Vitrine - im Ausverkauf. Es scheint mir recht gut. Der AF saß beim ersten Testeinsatz nicht zu 100%. Nun muss ich mal sehen, wie es sich beim heutigen geschlagen hat.
Um mal wieder zurück zur Thematik zu kommen.

Dass hier der Begriff „Einsatz“ mit einer Testphase verwechselt wird, zeigt das Kernproblem vieler theoretischer Diskussionen.

In der professionellen Produktion gilt eine eiserne Regel: Am Set wird gedreht, vorher wird getestet.

Ein echter Einsatz ist das denkbar schlechteste Pflaster, um das Autofokus-Verhalten eines Sigma-Telezooms via FT-Adapter oder die Hitzeentwicklung einer Z8 zu evaluieren. Daher kann das kein Einsatz gewesen sein.
Du musst schon mal etwas feiner formulieren, wenn wir hier in den Wortklaubmodus gehen wollen.

Wenn der Autofokus beim ersten Mal „nicht zu 100% saß“, ist das bei einem privaten Spaziergang ärgerlich – bei einem bezahlten Drehtag ist es eine wirtschaftliche Katastrophe und ein Garant für unbrauchbares Material in der Postproduktion.

Es ist völlig legitim, neues Equipment oder Vitrinen-Schnäppchen Schritt für Schritt kennenzulernen.
Man sollte diese ersten Gehversuche mit kurzen Aufnahmezeiten aber nicht als „Einsatztests“ deklarieren. Ein System erweist seine Einsatzfähigkeit erst dann, wenn es unter Termindruck, bei unvorhersehbarem Licht und über Stunden hinweg fehlerfrei abliefert.

Alles andere ist und bleibt eine Evaluierung im geschützten Raum. ;-)
Du hast eine Fixierung auf die Bezahlung.
Warum wohl gehe ich zu einem Stock-Car- oder Motocross-Rennen zum Testen - sicherlich nicht im Auftrag von jemandem, der auf die Ergebnisse angewiesen ist. Es ist aber dennoch ein Einsatz, denn ich machte nichts anderes, als die Leute mit ihren "Presse"-Westen.
Bei den schnellen Cross-Maschinen und den unruhigen Hintergründen sollte der AF zeigen, wo seine Grenzen sind.



medienonkel
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Re: Nikon ZR in der Praxis: 6K 50p RED RAW Monster für 2.349,- Euro mit klassenbester Colorscience?

Beitrag von medienonkel »

iasi hat geschrieben: Mo 15 Jun, 2026 21:33
medienonkel hat geschrieben: Mo 15 Jun, 2026 12:46

Um mal wieder zurück zur Thematik zu kommen.

Dass hier der Begriff „Einsatz“ mit einer Testphase verwechselt wird, zeigt das Kernproblem vieler theoretischer Diskussionen.

In der professionellen Produktion gilt eine eiserne Regel: Am Set wird gedreht, vorher wird getestet.

Ein echter Einsatz ist das denkbar schlechteste Pflaster, um das Autofokus-Verhalten eines Sigma-Telezooms via FT-Adapter oder die Hitzeentwicklung einer Z8 zu evaluieren. Daher kann das kein Einsatz gewesen sein.
Du musst schon mal etwas feiner formulieren, wenn wir hier in den Wortklaubmodus gehen wollen.

Wenn der Autofokus beim ersten Mal „nicht zu 100% saß“, ist das bei einem privaten Spaziergang ärgerlich – bei einem bezahlten Drehtag ist es eine wirtschaftliche Katastrophe und ein Garant für unbrauchbares Material in der Postproduktion.

Es ist völlig legitim, neues Equipment oder Vitrinen-Schnäppchen Schritt für Schritt kennenzulernen.
Man sollte diese ersten Gehversuche mit kurzen Aufnahmezeiten aber nicht als „Einsatztests“ deklarieren. Ein System erweist seine Einsatzfähigkeit erst dann, wenn es unter Termindruck, bei unvorhersehbarem Licht und über Stunden hinweg fehlerfrei abliefert.

Alles andere ist und bleibt eine Evaluierung im geschützten Raum. ;-)
Du hast eine Fixierung auf die Bezahlung.
Warum wohl gehe ich zu einem Stock-Car- oder Motocross-Rennen zum Testen - sicherlich nicht im Auftrag von jemandem, der auf die Ergebnisse angewiesen ist. Es ist aber dennoch ein Einsatz, denn ich machte nichts anderes, als die Leute mit ihren "Presse"-Westen.
Bei den schnellen Cross-Maschinen und den unruhigen Hintergründen sollte der AF zeigen, wo seine Grenzen sind.
Ja gut, die Leute mit ihre "Presse"-Westen müssen aber brauchbare Bilder für die Lokalzeitung mit in die Redaktionen bringen.

Wenn du mit unscharfen Bildern heim kommst interessiert das halt niemanden. Also machst du sehr wohl etwas anderes.
Du testest, die müssen scharfe Fotos liefern und wollen da vielleicht gar nicht sein. Aka Arbeit.

Es gibt natürlich auch begeisterte Amateure, die so gut vernetzt sind und so zuverlässig tolle Bilder liefern, dass auch die für die Zeitung fotografieren.

Der Vater von nem Schulfreund hat das gemacht. Der Manni. Und ein anderer ist mittlerweile Professor, aber fotografiert immer die Feuerwehreinsätze, so Leute gibt´s auch noch.

An welche Zeitung oder Portale lieferst du denn deine Stock Car Fotos?



iasi
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Re: Nikon ZR in der Praxis: 6K 50p RED RAW Monster für 2.349,- Euro mit klassenbester Colorscience?

Beitrag von iasi »

medienonkel hat geschrieben: Di 16 Jun, 2026 10:25
iasi hat geschrieben: Mo 15 Jun, 2026 21:33

Du hast eine Fixierung auf die Bezahlung.
Warum wohl gehe ich zu einem Stock-Car- oder Motocross-Rennen zum Testen - sicherlich nicht im Auftrag von jemandem, der auf die Ergebnisse angewiesen ist. Es ist aber dennoch ein Einsatz, denn ich machte nichts anderes, als die Leute mit ihren "Presse"-Westen.
Bei den schnellen Cross-Maschinen und den unruhigen Hintergründen sollte der AF zeigen, wo seine Grenzen sind.
Ja gut, die Leute mit ihre "Presse"-Westen müssen aber brauchbare Bilder für die Lokalzeitung mit in die Redaktionen bringen.

Wenn du mit unscharfen Bildern heim kommst interessiert das halt niemanden. Also machst du sehr wohl etwas anderes.
Du testest, die müssen scharfe Fotos liefern und wollen da vielleicht gar nicht sein. Aka Arbeit.

Es gibt natürlich auch begeisterte Amateure, die so gut vernetzt sind und so zuverlässig tolle Bilder liefern, dass auch die für die Zeitung fotografieren.

Der Vater von nem Schulfreund hat das gemacht. Der Manni. Und ein anderer ist mittlerweile Professor, aber fotografiert immer die Feuerwehreinsätze, so Leute gibt´s auch noch.

An welche Zeitung oder Portale lieferst du denn deine Stock Car Fotos?
Und das ist doch der Unterschied zwischen Testeinsatz und dann richtigem Einsatz.
Unabhängig vom Geld kommt es darauf an, welche Bedeutung das Ergebnis hat.
Wenn ich weiß, dass die Aufnahmen eh nur im "Test"-Ordner landen, kann ich die Kamera auch etwas extremer fordern und ihre Grenzen austesten.
Es macht doch z.B. keinen Sinn, wenn ich im Studio bei idealer Beleuchtung Testaufnahmen mache.

Ich liefere keine Stock Car Fotos an jemanden. Es war mein erstes Stock Car Rennen und diente als Test - gerade auch, weil es für mich unabsehbar war, was mich erwartete.

Beim Motocross-Rennen vermisste ich den größeren Monitor der ZR doch sehr. Bei der Z8 war die Schärfe nicht so zu beurteilen, wie es der AF eigentlich erforderte. Denn der AF suchte sich oft einen Streckenposten oder die Zuschauer, auf denen er auch blieb, nachdem die Fahrer ins Bild kamen. Das waren dann aber auch diese herausfordernden Tests, bei denen ich meist schon erwartet hatte, dass der AF dies nicht packen würde und eigentlich manuelles Fokusieren angesagt gewesen wäre.
Positiv fand ich das Crop-Potential des 8k-Raw-Materials.



cantsin
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Re: Nikon ZR in der Praxis: 6K 50p RED RAW Monster für 2.349,- Euro mit klassenbester Colorscience?

Beitrag von cantsin »

Ganz informativ und auch differenziert, wenn man sich zum jetzigen (Firmware-) status quo und bisherigen Langzeiterfahrungen mit der ZR informieren will:



("The perfect time to buy", weil viele ZR-Besitzer - wie ich bestätigen kann: auch in den ZR-Nutzerforen - sich z.Zt. von der Kamera trennen, weil ihre Geduld auf Verbesserungen durch Firmware-Updates aufgebraucht ist. Es gibt auch Spekulationen, dass Nikon entscheidende Firmware-Updates erst nach der Ankündigung der Sony FX5 bringen wird.)
"Wieso eigentlich überhaupt was drehen? Warum nicht jahrelang nur darüber philosophieren?" -stip



iasi
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Re: Nikon ZR in der Praxis: 6K 50p RED RAW Monster für 2.349,- Euro mit klassenbester Colorscience?

Beitrag von iasi »

cantsin hat geschrieben: Mi 22 Jul, 2026 00:46 Ganz informativ und auch differenziert, wenn man sich zum jetzigen (Firmware-) status quo und bisherigen Langzeiterfahrungen mit der ZR informieren will:



("The perfect time to buy", weil viele ZR-Besitzer - wie ich bestätigen kann: auch in den ZR-Nutzerforen - sich z.Zt. von der Kamera trennen, weil ihre Geduld auf Verbesserungen durch Firmware-Updates aufgebraucht ist. Es gibt auch Spekulationen, dass Nikon entscheidende Firmware-Updates erst nach der Ankündigung der Sony FX5 bringen wird.)
Und andere sind mit der ZR recht zufrieden, weil sie nicht die perfekte Kamera erwarten und mit Unzulänglichkeiten leben können.

Da wird dann darüber geheult, dass Red-Raw zu viele Daten produziert und H265 zu schlecht sei. N-Raw wird dann irgendwie damit abgetan, dass man doch das Maximum aus der Kamera holen wolle. Ja was denn nun? Ihr wollt das volle Potential, aber filmt H265-Videos?!

Dann dieses Gerede vom kompletten Film, der mit einer ZR gedreht würde - von einem Komodo-User. Welcher Film wurde denn nur mit Komodo gedreht?

ZR-Nutzerforen kommen mir so vor, wie ein Forum zu einer Bohrmaschine, in der Handwerker darüber unglücklich sind, keine Nägel damit einschlagen zu können.

Nun kommt die FX5 ... mal sehen, ob sie mehr bietet als die ZR.
Man könnte sie dann als einen Ersatz betrachten und User-Foren eröffnen.
Oder man sieht sie als Ergänzung, da man auch von einer FX5 nicht erwartet, dass sie die perfekte Kamera für alles und damit die eierlegende Wollmilchsau ist.



cantsin
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Re: Nikon ZR in der Praxis: 6K 50p RED RAW Monster für 2.349,- Euro mit klassenbester Colorscience?

Beitrag von cantsin »

Der Frust auf den ZR-Userforen (auf Facebook und anderswo) über ausbleibende Firmware-Updates bei anhaltenden Unzulänglichkeiten der Kamera schaukelt sich mittlerweile so hoch (wie ich als einschlägiger Mitleser bestätigen kann), dass ihm CineD einen Artikel gewidmet hat:

https://www.cined.com/nikon-zr-owners-a ... re-update/

Zitate daraus, ins Deutsche übersetzt:
Seit unserem Bericht über Nikons jüngste Quartalszahlen haben sich Nikon-ZR-Besitzer auf unseren Social-Media-Kanälen ungewöhnlich lautstark zu Wort gemeldet, und die Kritik ist immer dieselbe: Rund neun Monate, nachdem die Kamera auf den Markt kam, hat sie genau zwei Firmware-Updates erhalten, von denen keines die Schwachstellen im Video-Workflow behoben hat, auf die Rezensenten schon bei der Markteinführung hingewiesen hatten. [...]

Die Liste der Wünsche ist über alle Nutzergruppen, Forenthreads und Testvideos hinweg bemerkenswert einheitlich und dreht sich fast ausschließlich um Belichtungs- und Fokussierungswerkzeuge, nicht um die Bildqualität. Focus Peaking funktioniert bei Aufnahmen im R3D NE-Format [bei aktiver Vorschau-LUT] nicht – ein erhebliches Problem bei einer Kamera, deren Hauptfeature genau dieser Codec ist. Es gibt keine integrierte Falschfarbenanzeige, der Waveform-Monitor ist klein und auf dem Kameradisplay schwer abzulesen, der Belichtungsmesser im R3D NE-Aufnahmemodus deaktiviert.

Codec-Flexibilität ist der zweite Schwerpunkt. R3D-NE-Dateien sind groß und CFexpress Typ B nicht gerade billig, daher steht eine kompaktere, stärker komprimierte Option ganz oben auf den meisten Wunschlisten, während die H.265-Implementierung der Kamera weithin als schwächstes Glied in der Aufnahmekette gilt. Auch anamorphotische Entzerrung und ProRes LT tauchen regelmäßig auf. Drittanbieter waren hier schneller als Nikon: Die ZR CTL-App bietet Falschfarben, Belichtungshilfen im RED-Stil und Desqueeze per Smartphone, und ein rechtwinkliger Adapter von SmallRig umgeht den Micro-HDMI-Anschluss. Dass für Monitoring-Tools für diese spezifische Cinekamera eine eigene Kleinindustrie entstanden ist, sagt an sich schon viel über die Situation aus. [...]

Hier ist Fairness geboten, denn die schärfste Variante der Kritik, die in den sozialen Medien kursiert, trifft nicht ganz zu. Nikon hat nie eine Firmware-Roadmap für die ZR veröffentlicht und auch nie ein Datum, einen Monat oder ein Quartal für ein größeres Update genannt. [...]

Was passiert ist, ist subtiler und für Nikon wohl noch schädlicher: Das Unternehmen hat durch seine Positionierung – und nicht durch Versprechen – Erwartungen geweckt. Eine Kamera, die mit dem RED-Erbe vermarktet und in Testberichten mit einer langen Liste fehlender professioneller Funktionen bewertet wurde, schafft eine implizite Verpflichtung. Diese wurde durch Nikons eigene jüngste Geschichte noch verstärkt, da die Z9 und die Z8 durch Firmware-Updates so stark verbessert wurden, dass dies zu einem echten Pluspunkt für die Marke wurde. Vor diesem Hintergrund hat Nikons Funkstille eine andere Wirkung.

Die Beschwerden kommen genau in derselben Woche, in der Nikon seine Ergebnisse für das erste Quartal des Geschäftsjahres, das im März 2027 endet, veröffentlicht hat – und die waren nicht gerade erfreulich: Der Umsatz im Imaging-Bereich sank um 8,8 % auf 72,9 Milliarden Yen (rund 460 Millionen US-Dollar), es wurden im Vergleich zum Vorjahr 60.000 Kameras weniger verkauft, und das Jahresziel für den Kameraverkauf wurde von 910.000 auf 850.000 Stück gesenkt.

Ein Detail dabei ist es wert, noch einmal näher betrachtet zu werden. In drei aufeinanderfolgenden Quartalen wurde in Nikons Ergebniskommentar die ZR neben der Z5II und der Z50II als einer der Wachstumstreiber genannt. In der jüngsten Präsentation fehlt dieser Satz, und keinem Produkt wird überhaupt noch Wachstum zugeschrieben. Natürlich wollen wir aus einer einzigen Auslassung keine Theorie ableiten, aber in Verbindung mit einem eher ruhigen Firmware-Jahr deutet das nicht gerade darauf hin, dass die Kamera [Nikons] Erwartungen übertrifft. Gleichzeitig setzt Nikons mittelfristiger Plan stark auf den Kinobereich und verspricht eine Z-CINEMA-Serie sowie weitere Cine-Objektive – was sich nur schwer damit vereinbaren lässt, dass die erste Kinokamera des Unternehmens fünf Monate lang bei einem Bugfix-Update stehen bleibt.

Ich sehe das auch so, dass Nikon mit der ZR eine völlig neue Kundschaft - zu 90% von Sony-Hybridkameranutzern - herübergeholt hat, die mittlerweile vor Wut schäumen. (Sich allerdings auch die Kamera mit der naiven Erwartung gekauft haben, alle Features von Sony + RED RAW zu bekommen.) Die Chance dürfte Nikon vergeigt haben. In den Userforen werden auch fast täglich ZR-Kits zum Kauf angeboten.

Ist natürlich die Frage, inwieweit solche Foren repräsentativ sind, oder da eine bestimmte Usergruppe, die ein neues Spielzeug brauchte und sich leicht von Kamera-Influencern beeinflussen lässt, überrepräsentiert ist.
"Wieso eigentlich überhaupt was drehen? Warum nicht jahrelang nur darüber philosophieren?" -stip
Zuletzt geändert von cantsin am Do 13 Aug, 2026 17:57, insgesamt 1-mal geändert.



Bildlauf
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Re: Nikon ZR in der Praxis: 6K 50p RED RAW Monster für 2.349,- Euro mit klassenbester Colorscience?

Beitrag von Bildlauf »

Man darf aber auch nicht vergessen, wir reden über eine Kamera für 2350 Euro, die sehr viel bietet, aber eben wie jede andere Kamera auch ihre Abstriche hat.
Wer mehr will holt sich die FX5, zahlt man mehr als das Doppelte und da werden auch FW updates erst für Sommer nächsten Jahres angekündigt...
Vielleicht geht man mit der ZR ungewöhnlich streng vor, was erwartet man denn für 2350 Euro? Eine voll ausgestattete Hammer-Mega Kamera?
Für mich gibt es bei ZR Dealbreaker, deshalb habe ich sie einfach nicht gekauft.



Jott
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Re: Nikon ZR in der Praxis: 6K 50p RED RAW Monster für 2.349,- Euro mit klassenbester Colorscience?

Beitrag von Jott »

Soweit ich das mitbekommen hatte, gab es nie einen Kaufzwang. Nicht mal für adapterwütige E-Mount-Objektivbesitzer.



Bildlauf
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Re: Nikon ZR in der Praxis: 6K 50p RED RAW Monster für 2.349,- Euro mit klassenbester Colorscience?

Beitrag von Bildlauf »

Jott hat geschrieben: Do 13 Aug, 2026 16:10 Soweit ich das mitbekommen hatte, gab es nie einen Kaufzwang. Nicht mal für adapterwütige E-Mount-Objektivbesitzer.
"Die haben halt alle" redraw gehört und dann wurden auch schon die Geschäfte und Onlineshops gestürmt.
Da schaut man nicht mehr links oder rechts, ob es Sachen geben könnte, die für einen ein Dealbreaker wären oder Probleme machen könnten.



Darth Schneider
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Re: Nikon ZR in der Praxis: 6K 50p RED RAW Monster für 2.349,- Euro mit klassenbester Colorscience?

Beitrag von Darth Schneider »

Kommt jetzt,
es wird ganz bestimmt viele Nikon FZ Besitzer geben die zufrieden sind und gerne mit Raw drehen.
Die Red Farben/Skintones aus der ZR zusammen mit Red RAW sprechen doch jedenfalls für sich.
Das für 2000€.

Und klar sollte man besser wissen auf was genau man sich einlässt bevor man eine reine RAW Filmkamera kauft



berlin123
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Re: Nikon ZR in der Praxis: 6K 50p RED RAW Monster für 2.349,- Euro mit klassenbester Colorscience?

Beitrag von berlin123 »

Man lernt einfach jetzt erst, dass für Kamera Firmware Updates viele, viele Monate Vorarbeit unumgänglich sind.

Wenn das bei Sony so ist, wird es bei Nikon wohl ebenso sein. Auch wenn Nikon sich, im Gegensatz zu Sony, nicht getraut hat, das offen auszusprechen.



Bildlauf
Beiträge: 3209

Re: Nikon ZR in der Praxis: 6K 50p RED RAW Monster für 2.349,- Euro mit klassenbester Colorscience?

Beitrag von Bildlauf »

Scheinbar sind FW tatsächlich ein Thema.
Ich denke mir zwar immer, was kann da in der heutigen Zeit sooo komplex sein. Bin aber auch kein ITler.

@DarthSchneider
Das redraw zweifelt auch keiner an, aber man sollte sich mit anderen Themen auch beschäftigen und vielleicht erstmal reviews abwarten.
Man hat doch immer noch Kameras mit denen man arbeiten kann, so daß man eine neue Kamera nie, oder zumindest eher selten, dringend braucht.



Jott
Beiträge: 24367

Re: Nikon ZR in der Praxis: 6K 50p RED RAW Monster für 2.349,- Euro mit klassenbester Colorscience?

Beitrag von Jott »

Ich mag keine Firmware-Updates. Schiss, dass irgendwas schief läuft und dann nicht funktioniert. Kaufe daher gerne fertige Kameras.



Bildlauf
Beiträge: 3209

Re: Nikon ZR in der Praxis: 6K 50p RED RAW Monster für 2.349,- Euro mit klassenbester Colorscience?

Beitrag von Bildlauf »

Jott hat geschrieben: Do 13 Aug, 2026 16:59 Ich mag keine Firmware-Updates. Schiss, dass irgendwas schief läuft und dann nicht funktioniert. Kaufe daher gerne fertige Kameras.
ja ist auch meine Haltung (hatte ich ja schonmal geschrieben), zumindest bei sony. Meine a7IV hat noch FW von Auslieferung 2023. und die a7V auch Auslieferung Anfang 2026.
Und wenn bahnbrechende Neuerungen per FW angekündigt würden, dann würde ich erstmal abwarten, ob eine Installation wirklich eine gute Sache sein könnte.

Panasonic hingegen ist recht unbedenklich, aber natürlich nur ohne Gewähr und meine Erfahrung.



cantsin
Beiträge: 17835

Re: Nikon ZR in der Praxis: 6K 50p RED RAW Monster für 2.349,- Euro mit klassenbester Colorscience?

Beitrag von cantsin »

Bildlauf hat geschrieben: Do 13 Aug, 2026 15:30 Vielleicht geht man mit der ZR ungewöhnlich streng vor, was erwartet man denn für 2350 Euro? Eine voll ausgestattete Hammer-Mega Kamera?
Für mich gibt es bei ZR Dealbreaker, deshalb habe ich sie einfach nicht gekauft.
Naja, es gibt halt Kameras wie z.B. die Sony FX30 und die Panasonic S5ii, die zwar bei ihren Codecs anspruchsloser sind (="nur" 10bit-h264/h265, die allerdings im Gegensatz zur ZR vernünftig/brauchbar/hochqualitativ implementiert), aber dafür in sich rundere und stimmigere Pakete. Oder Low Budget-Raw-Cinecams wie die Blackmagic Pockets, die zwar vollmanuell bedient werden, keinen IBIS haben etc., aber ebenfalls bei Features, Bedienung, Workflows extrem rund sind. Alle von denen sind preiswerter als die ZR.

Während die ZR eben einerseits ein High End-Feature wie RED RAW NE an Bord hat, andererseits aber Basics, die man in einer FX30 oder S5ii - oder auch einer Blackmagic Pocket - für selbstverständlich nimmt (angefangen bei den Belichtungsanzeigen und Fokushilfen), entweder fehlen oder hapern.

IMO hilft es, die ZR als die inoffizielle Sigma fp 2.0 zu sehen (und so nutze ich die Kamera auch). Und ggü. der fp, die eine ähnlich seltsame Kamera war, ist die ZR in fast allen Punkten eine Verbesserung.


EDIT:
Ein alter Bekannter hat einen Kommentar unter CineDs Artikel gepostet:
Screenshot From 2026-08-13 18-42-35.png
(Übersetzung:
Philip Bloom

Nicht nur das H.265-Log hat Probleme, sondern auch ProRes HQ. Beide leiden unter einer übermäßigen Rauschunterdrückung bei allen ISOs, die zu matschigem Material führt. Die Z6iii, auf der die ZR basiert, hat diese Probleme nicht, was ziemlich seltsam ist.

Sie sagten auch vor der Veröffentlichung der Kamera, dass ProRes LT per Firmware hinzugefügt werden würde. Das wäre sehr zu begrüßen, aber nur, wenn das Problem mit der Rauschunterdrückung behoben wird.

Ich benutze meine ZR wegen dieser und der von Euch genannten Probleme fast nie. Ich könnte in N-RAW bei Standardqualität drehen, dessen Bitrate halb so hoch ist wie die von R3D und das gut aussieht. Fokus-Peaking funktioniert in diesem Modus mit und ohne Vorschau-LUT. Aber ich habe die ZR nicht gekauft, um in N-Log zu filmen. Ich möchte einen bewältigbaren R3D-Codec und gut aussehendes H.265 Log für alle Situationen, in denen ich kein RAW brauche.

Ich mochte die Kamera wirklich sehr, als ich sie zuerst in den Händen hatte. Ich sah so viel Potenzial, und wie bei den meisten [ZR-Besitzern] liegen meine Probleme rein auf der Software-Seite. Die Hardware finde ich richtig gut. Wenn sie [Nikon] planen, eine teurere Kinokamera auf den Markt zu bringen, müssen sie zuerst die ZR in Ordnung bringen. RED war immer hervorragend bei der Veröffentlichung von Firmware-Updates.

Bitte Nikon. Sprecht mit uns!
"Wieso eigentlich überhaupt was drehen? Warum nicht jahrelang nur darüber philosophieren?" -stip
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Zuletzt geändert von cantsin am Do 13 Aug, 2026 21:15, insgesamt 1-mal geändert.



Bildlauf
Beiträge: 3209

Re: Nikon ZR in der Praxis: 6K 50p RED RAW Monster für 2.349,- Euro mit klassenbester Colorscience?

Beitrag von Bildlauf »

cantsin hat geschrieben: Do 13 Aug, 2026 18:19
Naja, es gibt halt Kameras wie z.B. die Sony FX30 und die Panasonic S5ii, die zwar bei ihren Codecs anspruchsloser sind (="nur" 10bit-h264/h265, die allerdings im Gegensatz zur ZR vernünftig/brauchbar/hochqualitativ implementiert), aber dafür in sich rundere und stimmigere Pakete. Oder Low Budget-Raw-Cinecams wie die Blackmagic Pockets, die zwar vollmanuell bedient werden, keinen IBIS haben etc., aber ebenfalls bei Features, Bedienung, Workflows extrem rund sind. Alle von denen sind preiswerter als die ZR.

Ja andere Kameras sind runder/Stimmiger. ZR ist eher polarisierend.
Hat sehr sehr gutes Features auf einer Seite, dafür aber erhebliche Abstriche auf der anderen Seite.
Das muss man sich nur bewusst machen, und überlegen, ob die Kamera dann zum einem passt, ob man mit den Defiziten klarkommt.

Raw brauche ich nicht und das H265 Material ist nicht so hoch angesehen und kein Dual Backup.
Dann der Monitor ohne Focus Peaking bei rec., man bräuchte eh einen Zweiten, dann hat man das HDMI-Thema.
Das waren meine Dealbreaker.



iasi
Beiträge: 31364

Re: Nikon ZR in der Praxis: 6K 50p RED RAW Monster für 2.349,- Euro mit klassenbester Colorscience?

Beitrag von iasi »

Bildlauf hat geschrieben: Fr 14 Aug, 2026 18:27
cantsin hat geschrieben: Do 13 Aug, 2026 18:19
Naja, es gibt halt Kameras wie z.B. die Sony FX30 und die Panasonic S5ii, die zwar bei ihren Codecs anspruchsloser sind (="nur" 10bit-h264/h265, die allerdings im Gegensatz zur ZR vernünftig/brauchbar/hochqualitativ implementiert), aber dafür in sich rundere und stimmigere Pakete. Oder Low Budget-Raw-Cinecams wie die Blackmagic Pockets, die zwar vollmanuell bedient werden, keinen IBIS haben etc., aber ebenfalls bei Features, Bedienung, Workflows extrem rund sind. Alle von denen sind preiswerter als die ZR.

Ja andere Kameras sind runder/Stimmiger. ZR ist eher polarisierend.
Hat sehr sehr gutes Features auf einer Seite, dafür aber erhebliche Abstriche auf der anderen Seite.
Das muss man sich nur bewusst machen, und überlegen, ob die Kamera dann zum einem passt, ob man mit den Defiziten klarkommt.

Raw brauche ich nicht und das H265 Material ist nicht so hoch angesehen und kein Dual Backup.
Dann der Monitor ohne Focus Peaking bei rec., man bräuchte eh einen Zweiten, dann hat man das HDMI-Thema.
Das waren meine Dealbreaker.
Die ZR ist eine Raw-Kamera, die vor allem mit Red-Raw beworben wurde und wird.
Hierbei ist sie eine runde und stimmige Kamera.

Wer kein Raw will oder braucht, sollte dies vor dem Kauf berücksichtigen und nicht anschließend über die großen Raw-Files herumjammern.
Das ist so, wie unbedingt eine Alexa zu wollen, um dann aber nicht in Arri-Raw zu drehen, weil die Files zu groß sind.

Wer eine Videokamera möchte, ist mit einer Sony FX30 oder Panasonic S5ii besser bedient.
Die ZR bietet gleich 3 Raw-Formate, was doch ziemlich deutlich macht, dass sie eine Cine-Cam sein soll.



Darth Schneider
Beiträge: 28485

Re: Nikon ZR in der Praxis: 6K 50p RED RAW Monster für 2.349,- Euro mit klassenbester Colorscience?

Beitrag von Darth Schneider »

Nikon sollte einfach endlich ein Software Update bringen.
Ich bin mir sicher dann werden alle kleinen Problemchen behoben sein, bis auf den Mini Hdmi Anschluss, den man dann ja hoffentlich gar nicht mehr brauchen wird.

Ich finde die ZR immer noch sehr attraktives Paket. Da ist sehr viel drin für 2000€.
Gut, ich bin von der Pocket natürlich auch RAW verwöhnt.

Und andererseits,
Blackmagic hat soeben mit dem neuen Autofokus Software Update ganz neue Massstäbe gesetzt, für die 6K Pyxis und die FF 6K Cinema Camera.

Und so daraus eigentlich zwei neue sehr potente Cinema Kameras gemacht.
Stehen zumindest für mich in direkter Konkurrenz zur ZR.



iasi
Beiträge: 31364

Re: Nikon ZR in der Praxis: 6K 50p RED RAW Monster für 2.349,- Euro mit klassenbester Colorscience?

Beitrag von iasi »

Darth Schneider hat geschrieben: Sa 15 Aug, 2026 18:45 Nikon sollte einfach endlich ein Software Update bringen.
Ich bin mir sicher dann werden alle kleinen Problemchen behoben sein, bis auf den Mini Hdmi Anschluss, den man dann ja hoffentlich gar nicht mehr brauchen wird.

Ich finde die ZR immer noch sehr attraktives Paket. Da ist sehr viel drin für 2000€.
Gut, ich bin von der Pocket natürlich auch RAW verwöhnt.

Und andererseits,
Blackmagic hat soeben mit dem neuen Autofokus Software Update ganz neue Massstäbe gesetzt, für die 6K Pyxis und die FF 6K Cinema Camera.

Und so daraus eigentlich zwei neue sehr potente Cinema Kameras gemacht.
Stehen zumindest für mich in direkter Konkurrenz zur ZR.
So dramatisch sind die kleinen Problemchen der ZR nicht. Da ist nichts, das für mich den Nutzen der ZR einschränken würde.

Blackmagic hat nun das nachgereicht, das die Konkurrenz schon so ziemlich als Selbstverständlichkeit bietet.

Ich hab die Cinema 6k und die ZR - die ZR ist die Kamera, die ich eher nutze, da sie doch in vielen Punkten die bessere Kamera ist.



Bildlauf
Beiträge: 3209

Re: Nikon ZR in der Praxis: 6K 50p RED RAW Monster für 2.349,- Euro mit klassenbester Colorscience?

Beitrag von Bildlauf »

Darth Schneider hat geschrieben: Sa 15 Aug, 2026 18:45 Nikon sollte einfach endlich ein Software Update bringen.
Ich bin mir sicher dann werden alle kleinen Problemchen behoben sein, bis auf den Mini Hdmi Anschluss, den man dann ja hoffentlich gar nicht mehr brauchen wird.
Das steht ja zur Frage, ob das technisch möglich ist alles zu bereinigen.
Und will man den ganzen Tag mit einem 4 Zoll filmen (ohne Fokus Peaking on bei rec)? Klar gehen tut alles.
Bei größerem Monitor kommt der micro HDMI ins Spiel.

Habe letztens mal wieder spaßeshalber mit dem internen 3,etwas - Monitor der S5 gefilmt mit Vintageobjektiv (mein hier und da - dabei Setup), ja es ging schon, die Aufnahmen passten gut, gefielen ihr super, Fokus/Belichtung saß im Großen und Ganzen, aber das waren nur paar Minuten und spontane Aktion, eine (Straßen)musikerin mit der ich ins Gespräch kam.

Aber den ganzen Tag und wenn andere auch mal draufgucken wollen, mit so einem Mäusekino?
Ich bin natürlich 7 Zoll verwöhnt, man erkennt besser Artefakte, ob irgendwas ruckelt, bei Sonne usw. usf.
5 Zoll ist eigentlich schon minimum, BMD bietet das.



iasi
Beiträge: 31364

Re: Nikon ZR in der Praxis: 6K 50p RED RAW Monster für 2.349,- Euro mit klassenbester Colorscience?

Beitrag von iasi »

Bildlauf hat geschrieben: Sa 15 Aug, 2026 21:11
Darth Schneider hat geschrieben: Sa 15 Aug, 2026 18:45 Nikon sollte einfach endlich ein Software Update bringen.
Ich bin mir sicher dann werden alle kleinen Problemchen behoben sein, bis auf den Mini Hdmi Anschluss, den man dann ja hoffentlich gar nicht mehr brauchen wird.
Das steht ja zur Frage, ob das technisch möglich ist alles zu bereinigen.
Und will man den ganzen Tag mit einem 4 Zoll filmen (ohne Fokus Peaking on bei rec)? Klar gehen tut alles.
Bei größerem Monitor kommt der micro HDMI ins Spiel.

Habe letztens mal wieder spaßeshalber mit dem internen 3,etwas - Monitor der S5 gefilmt mit Vintageobjektiv (mein hier und da - dabei Setup), ja es ging schon, die Aufnahmen passten gut, gefielen ihr super, Fokus/Belichtung saß im Großen und Ganzen, aber das waren nur paar Minuten und spontane Aktion, eine (Straßen)musikerin mit der ich ins Gespräch kam.

Aber den ganzen Tag und wenn andere auch mal draufgucken wollen, mit so einem Mäusekino?
Ich bin natürlich 7 Zoll verwöhnt, man erkennt besser Artefakte, ob irgendwas ruckelt, bei Sonne usw. usf.
5 Zoll ist eigentlich schon minimum, BMD bietet das.
5 Zoll der BMDs sind nicht besser und bieten kein besseres Bild als die ZR. Das sage ich als jemand, der u.a. die ZR und mehrere BMD-Cams nutzt. Der ZR-Monitor ist hervorragend und durch das Format auch ideal zum Filmen.

Ich hab auch keine Probleme mit dem Fokusieren.

Bei einer Kamera wie der ZR, bei der es auf Größe und Gewicht ankommt, will ich auch keinen zusätzlichen Monitor.
Auch große HDMI-Stecker sind eigentlich untauglich. Mir würde davor grausen, wenn ich einen Rekorder per HDMI an die Kamera anschließen müsste und darüber dann die Aufnahme erfolgen würde.

Die ZR bietet RedRaw NE, N-Raw und ProRes-Raw. Letzters hatte ich mal ausprobiert, nutze es aber nicht, da ProRes-Raw was Qualität und Komprimierung betrifft gegen die anderen beiden Raw-Formate abstinkt.

Dass beim Histogramm bei ca. 3/4 ein roter Strich ist, der als ETTR-Grenze für die Lichter dient, ist zwar nicht elegant und es gibt viel bessere Lösungen, aber man kann damit arbeiten.

Die ZR speichert parallel auch H265 auf die Karte - als Proxys. Ich hatte die ZR nicht gekauft, um nur Proxys aufzunehmen. Die letzte Kamera ohne internes Raw, die ich gekauft hatte, war die GH5 - die nur noch herumliegt.
Die DJI- und GoPro-Action-Kameras liefern auch nur 10bit-log - das ist der Kompromis, mit dem man bei diesen kleinen Kameras leben muss.

Ich hab auch eine Z8, die aber was Monitor und Größe betrifft, nicht an die ZR herankommt. Die Z8 punktet jedoch durch ihre hohe Auflösung.

Ich sehe zur ZR aktuell keine reizvolle Alternative.
Die neue Sony FX5 kostet gleich mal das Doppelte bei niedrigerer Auflösung und würde nur durch Open Gate und Tripple-ISO punkten.
Die Canon C50 ist nochmal ein Stück größer, bietet einen schlechteren Monitor aber andereseits höhere Auflösung und Open Gate.

Ansonsten sehe ich nur DSLMs, die sich mit meiner Z8 messen.



cantsin
Beiträge: 17835

Re: Nikon ZR in der Praxis: 6K 50p RED RAW Monster für 2.349,- Euro mit klassenbester Colorscience?

Beitrag von cantsin »

iasi hat geschrieben: So 16 Aug, 2026 12:16
5 Zoll der BMDs sind nicht besser und bieten kein besseres Bild als die ZR. Das sage ich als jemand, der u.a. die ZR und mehrere BMD-Cams nutzt. Der ZR-Monitor ist hervorragend und durch das Format auch ideal zum Filmen.
Das 5"-Display der BMD-Kameras - wie aktuell der Blackmagic Cinema Camera 6K - ist nicht nur größer, sondern hat mit 1920*1080 auch die doppelte Auflösung des ZR-Displays (1280x800, davon nur 1280x720 fürs Videobild) und ist mit 1500 Nits ggü. 1000 Nits auch leuchtstärker.
"Wieso eigentlich überhaupt was drehen? Warum nicht jahrelang nur darüber philosophieren?" -stip



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