cantsin schreibt sich die Finger wund, über die BM und unkorrigierte Objektive.
Distortion unkorrigiert 3,41 % Barrel !!
das willst du nicht sehen im Ergebnis.
Re: Olympus 17mm f1.2 an der Blackmagic Pocket
Verfasst: So 13 Sep, 2020 15:34
von Darth Schneider
Warum ist die denn das teure Olympus nicht korrigiert, Z.b. das günstige Meike 16mm scheint da besser abzuschneiden, und somit besser zu den Pockets passen oder liege ich da falsch ?
Gruss Boris
Re: Olympus 17mm f1.2 an der Blackmagic Pocket
Verfasst: So 13 Sep, 2020 15:37
von Jörg
Warum ist die denn das teure Olympus nicht korrigiert
weil das an den meisten cams keine Rolle spielt, die ihrerseits korrigieren.
Macht die BM imho nicht.
Re: Olympus 17mm f1.2 an der Blackmagic Pocket
Verfasst: So 13 Sep, 2020 15:41
von roki100
In Wirklichkeit sind das alles Japaner, doch wegen "Distortion unkorrigiert 3,41 % Barrel !!" sehen die nach Chinesen aus ;)
Olympus sind sehr gute Linsen! Im Vergleich zu Panasonic auch Staub geschützt ;)
Re: Olympus 17mm f1.2 an der Blackmagic Pocket
Verfasst: So 13 Sep, 2020 15:46
von Darth Schneider
Ja aber so teure Primes ? Das verstehe ich nicht.
Das wäre doch schon sinnvoll die teuren Gläser zu korrigieren, dann verkaufen die doch mehr davon. Speziell jetzt wo Fotolinsen immer interessanter werden für immer mehr Filmer die eben u.a. auch mit nicht wenigen BMD/ZCam Kameras filmen.
Und die Motivation von Black Magic Design verstehe ich, in dieser Hinsicht auch nicht, die MFT Linsen werden elektronisch erkannt, man hat sogar Touch Fokus, kann die Blende über die Kamera einstellen, aber die doofen Linsen korrigieren kann die Kamera nicht, obwohl das jede scheiss 300€ Canon Knipse das kann ? Komisches Konzept.
Und bei 16mm finde ich persönlich das neue Meike interessant, das Samjang hat eine 14mm Cine Linse, die soll sehr gut sein, dann wäre da noch das 16mm MFT Sigma, das soll auch gut sein, aber korrigiert ? keine Ahnung.
Mir wäre das Olympus zu teuer, für eine Festbrennweite.
Lieber gleich das Olympus 12-40, oder noch viel besser das 12-100.
was die Blende betrifft.
Die 4K Pocket hat je zwei native Iso Einstellungen. Und der Blenden sweetspot beim Filmen lieget doch eh etwas höher als 1.2....
Eher bei 2.0 oder 4....
Aber das ist nur meine Meinung.
Gruss Boris
Re: Olympus 17mm f1.2 an der Blackmagic Pocket
Verfasst: So 13 Sep, 2020 15:50
von srone
du bekommst doch resolve dazu, da sind es dann ein paar klicks...;-)
lg
srone
Re: Olympus 17mm f1.2 an der Blackmagic Pocket
Verfasst: So 13 Sep, 2020 15:50
von roki100
Darth Schneider hat geschrieben: ↑So 13 Sep, 2020 15:46
Ja aber so teure Primes ? Das verstehe ich nicht.
Das wäre doch schon sinnvoll die teuren Gläser zu korrigieren, dann verkaufen die doch mehr davon.
Panasonic und Olympus Kameras korrigieren das automatisch... bei diese ein paar %te aber nicht etwas was man nachträglich nicht korrigieren könnte - in Davinci Resolve sind es mindestens zwei schritte und fertig aus die maus.
Re: Olympus 17mm f1.2 an der Blackmagic Pocket
Verfasst: So 13 Sep, 2020 16:00
von Darth Schneider
Meinst du jetzt mit aus die Maus, fertig mit der Korrektur, oder der Film ist kaputt ;-))
Re: Olympus 17mm f1.2 an der Blackmagic Pocket
Verfasst: So 13 Sep, 2020 16:30
von cantsin
Darth Schneider hat geschrieben: ↑So 13 Sep, 2020 15:34
Warum ist die denn das teure Olympus nicht korrigiert
Weil man dadurch die optische Konstruktion vereinfacht und sowohl Gewicht, als auch Produktionskosten spart.
Re: Olympus 17mm f1.2 an der Blackmagic Pocket
Verfasst: So 13 Sep, 2020 16:40
von Darth Schneider
Warum sind die Olympus Linsen dann so schwer ?
Korrigiert ist ja eh keine...
Vergleiche das Gewicht von Panasonic 12-35/35-100 mit Olympus 12-40/12-100 ? ;-))
Und das kleinen Panasonic Plastik Dinger haben sogar alle noch nen Stabi eingebaut, den man ein und ausschalten kann, das 12-40 leider nicht..
Das Panasonic/Leica 12-60 aber schon, und soll auch sonst sehr gut für Video sein...
Testsieger und beliebt sind alle, aber jedes hat seine Stärken und Schwächen, welche Linse ist ev noch etwas besser, für die 4K Pocket ?
Taugt der Stabilisator überhaupt was mit der Pocket, wenigstens beim stehen ?
Gruss Boris
und Danke für Antworten schon im Vorfeld.
P.S.
Obwohl am aller liebsten hätte ich eh das Olympus 12-100, aber meine Frau ist nicht meiner Meinung was den Preis betrifft...ist nur um 200 € mehr...
Grrrrr.
Gruss Boris
Re: Olympus 17mm f1.2 an der Blackmagic Pocket
Verfasst: So 13 Sep, 2020 16:49
von funkytown
roki100 hat geschrieben: ↑So 13 Sep, 2020 15:41
In Wirklichkeit sind das alles Japaner, doch wegen "Distortion unkorrigiert 3,41 % Barrel !!" sehen die nach Chinesen aus ;)
Olympus sind sehr gute Linsen! Im Vergleich zu Panasonic auch Staub geschützt ;)
Sieht doch alles gut aus. Weiss nicht ob 3.4% nicht einfach überbewertet werden.
Re: Olympus 17mm f1.2 an der Blackmagic Pocket
Verfasst: So 13 Sep, 2020 16:53
von Darth Schneider
Hmmmm
Gruss Boris
Re: Olympus 17mm f1.2 an der Blackmagic Pocket
Verfasst: So 13 Sep, 2020 17:00
von srone
was meinst du mit "hmmm"?
lg
srone
Re: Olympus 17mm f1.2 an der Blackmagic Pocket
Verfasst: So 13 Sep, 2020 17:08
von roki100
hmmm = nicht cinematisch? ;)
Re: Olympus 17mm f1.2 an der Blackmagic Pocket
Verfasst: So 13 Sep, 2020 17:24
von srone
roki100 hat geschrieben: ↑So 13 Sep, 2020 17:08
hmmm = nicht cinematisch? ;)
ok, aber wenn man falsch belichtet und schlecht graded kanns ja auch bichts werden...;-)
ich denke das liegt in dem fall wohl kaum am objektiv.
lg
srone
Re: Olympus 17mm f1.2 an der Blackmagic Pocket
Verfasst: So 13 Sep, 2020 17:52
von roki100
Eigentlich wollte Boris nur zeigen wie toll die verwendete Meike Linse ist - also eine alternative zu Olympus 17mm....?
ich denke das liegt in dem fall wohl kaum am objektiv.
Es liegt ganz klar an Alibaba Sensor...wenn Videobetitelung nicht mit BMPCC4K vermerkt wäre, würde ich denken es war ein Samsung S8....
nicht schimpfen, ich kann es nicht lassen, spaß muss sein...hehe ;)))
Re: Olympus 17mm f1.2 an der Blackmagic Pocket
Verfasst: So 13 Sep, 2020 17:53
von Darth Schneider
Das Hmmm, heisst ich bin mir nicht sicher, habt ihr denn nie nur eine Folge alte Wickie Serie gesehen „?
Ps:Was Alibaba Sensor ?
Ich finde jetzt die Aufnahmen mehr als cinematisch genug, für mehr Kino mässige Bilder braucht es einfach viel mehr Kunst mit Licht, Requisiten, u.s.w....
Also Sony, hat ja die guten Video Sensoren quasi, sicher mit erfunden, und entwickelt diese ständig weiter, schon seit Jahrzehnten.
Gruss Boris
Re: Olympus 17mm f1.2 an der Blackmagic Pocket
Verfasst: So 13 Sep, 2020 17:59
von srone
Darth Schneider hat geschrieben: ↑So 13 Sep, 2020 17:53
Das Hmmm, heisst ich bin mir nicht sicher, habt ihr denn nie nur eine Folge alte Wickie Serie gesehen „?
na klar, doch fehlte irgendwie der bezug...;-)
jetzt fehlt noch ein "ich hab´s"...:-)
lg
srone
Re: Olympus 17mm f1.2 an der Blackmagic Pocket
Verfasst: So 13 Sep, 2020 18:11
von roki100
funkytown hat geschrieben: ↑So 13 Sep, 2020 16:49
Sieht doch alles gut aus. Weiss nicht ob 3.4% nicht einfach überbewertet werden.
Na klar wird das überbewerte... Alles muss grade und exakt sein...Die Bananenförmige Lampe im Video würden manche (bevor mit filmen begonnen wird) ganz grade biegen... ;)
Re: Olympus 17mm f1.2 an der Blackmagic Pocket
Verfasst: So 13 Sep, 2020 18:29
von Darth Schneider
Vielleicht überzeugen dich Katzen, oder die Natur ? ;-)
Frank hat doch recht, MEIKE, das ist der günstige Festbrennweiten Sweet Spot, für die 4K Pockets, zumindest hab ich das so verstanden....
Ich denke die haben schon Charakter.
Gruss Boris
Re: Olympus 17mm f1.2 an der Blackmagic Pocket
Verfasst: So 13 Sep, 2020 19:26
von funkytown
Die Meike Linse ist ja nett, aber die Anfangsblende liegt umgerechnet auf Vollformat bei f4.4.
Als Alternative zum Olympus sehe ich dann eher mein Zeiss Distagon 25/2 mit Speedbooster.
Mir ging es aber um den Vorteil des nativen (aktiven) lichtstarken Objektivs an der Pocket. Das Olympus hat ein sehr schönes Bokeh und umgerechnet eine f2.2 Anfangsblende.
Re: Olympus 17mm f1.2 an der Blackmagic Pocket
Verfasst: So 13 Sep, 2020 20:22
von klusterdegenerierung
funkytown hat geschrieben: ↑So 13 Sep, 2020 19:26
Die Meike Linse ist ja nett, aber die Anfangsblende liegt umgerechnet auf Vollformat bei f4.4.
Wenn ich diesen Umrechnungsblödsinn immer lese, Blende ändert sich, zum piepen.
Genaugenommen ändert sich nicht mal die Brennweite, einzig die Sensorfläche bei beiden hat eine unterschiedliche Größe, wodurch sich am Ende ein größerer oder kleinerer Bildausschnitt ergibt.
funkytown hat geschrieben: ↑So 13 Sep, 2020 19:26
Die Meike Linse ist ja nett, aber die Anfangsblende liegt umgerechnet auf Vollformat bei f4.4.
Wenn ich diesen Umrechnungsblödsinn immer lese, Blende ändert sich, zum piepen.
Genaugenommen ändert sich nicht mal die Brennweite, einzig die Sensorfläche bei beiden hat eine unterschiedliche Größe, wodurch sich am Ende ein größerer oder kleinerer Bildausschnitt ergibt.
Ich kann diesen Blödsinn auch nicht mehr lesen. Die Tiefenschärfe bei MFT 16mm f2.2 entspricht nun mal einem Vollformat bei 32mm f4.4.
Re: Olympus 17mm f1.2 an der Blackmagic Pocket
Verfasst: So 13 Sep, 2020 20:49
von cantsin
funkytown hat geschrieben: ↑So 13 Sep, 2020 16:49
Sieht doch alles gut aus. Weiss nicht ob 3.4% nicht einfach überbewertet werden.
Wenn man sich das Video genau betrachtet, sieht man, wie sich darin die Balken biegen:
temp.jpg
...und auch, dass das teure Olympus-Objektiv chromatische Aberrationen hat, die bei Kameras wie der Pocket 4K nicht automatisch weggerechnet werden.
Die Bildverzerrung fällt nur bei dem Holzhaus-Motiv nicht so auf. Wenn das hingegen in einem modernen Glas-Beton-Gebäude aufgenommen worden wäre, würde es ein Problem.
Ob einen die Verzerrung stört, hängt also vom Motiv und Einsatzzweck (und auch vom Kunden/Auftraggeber) ab. Für kommerzielle Immobilienvideos z.B, sollte man zu etwas anderem greifen.
Die Meike Linse ist ja nett, aber die Anfangsblende liegt umgerechnet auf Vollformat bei f4.4.
Du rechnest verkehrt, weil bei den Cine-Meikes T-Stops und nicht F-Stops angegeben werden; in F-Stops ist das Objektiv 2.0.
Blickwinkel und Schärfentiefe des Meike 16mm/T2.2 (bzw. f2.0)-Objektivs an einer BM Pocket 4K in 4K DCI-Auflösung entsprechen bei Offenblende einem 21mm-Objektiv bei f2.6 an einer Super 35mm-Kinokamera. Das sind für professionelle Filmproduktionen immer noch sehr große Blendenöffnungen, die vom Focus Puller einiges abverlangen.
funkytown hat geschrieben: ↑So 13 Sep, 2020 16:49
Sieht doch alles gut aus. Weiss nicht ob 3.4% nicht einfach überbewertet werden.
Wenn man sich das Video genau betrachtet, sieht man, wie sich darin die Balken biegen:
temp.jpg
...und auch, dass das teure Olympus-Objektiv chromatische Aberrationen hat, die bei Kameras wie der Pocket 4K nicht automatisch weggerechnet werden.
Die Bildverzerrung fällt nur bei dem Holzhaus-Motiv nicht so auf. Wenn das hingegen in einem modernen Glas-Beton-Gebäude aufgenommen worden wäre, würde es ein Problem.
Ob einen die Verzerrung stört, hängt also vom Motiv und Einsatzzweck (und auch vom Kunden/Auftraggeber) ab. Für kommerzielle Immobilienvideos z.B, sollte man zu etwas anderem greifen.
Die Meike Linse ist ja nett, aber die Anfangsblende liegt umgerechnet auf Vollformat bei f4.4.
Du rechnest verkehrt, weil bei den Cine-Meikes T-Stops und nicht F-Stops angegeben werden; in F-Stops ist das Objektiv 2.0.
Blickwinkel und Schärfentiefe des Meike 16mm/T2.2 (bzw. f2.0)-Objektivs an einer BM Pocket 4K in 4K DCI-Auflösung entsprechen bei Offenblende einem 21mm-Objektiv bei f2.6 an einer Super 35mm-Kinokamera. Das sind für professionelle Filmproduktionen immer noch sehr große Blendenöffnungen, die vom Focus Puller einiges abverlangen.
Stimmt, die Verzerrungen können dann unter bestimmten Umständen unschön aussehen.
Was die Lichtstärke betrifft: Ok, dann sind es an Vollformat 32mm f4. Ob das viel oder wenig ist hängt halt davon ab, was man drehen will. Wie knapp die Tiefenschärfe ist, hängt ja auch davon ab wie nah man am Motiv ist.
Mir ging es nur darum: Das Meike 16mm ist hat nicht wirklich eine Alternative zum lichtstarken Olympus.
Es bleibt aber immer die Alternative mit Speedbooster und einem lichtstarken 24mm, z.B das Sigma Art 1.4. Oder mein Zeiss 25/2.
Wenn ich diesen Umrechnungsblödsinn immer lese, Blende ändert sich, zum piepen.
Genaugenommen ändert sich nicht mal die Brennweite, einzig die Sensorfläche bei beiden hat eine unterschiedliche Größe, wodurch sich am Ende ein größerer oder kleinerer Bildausschnitt ergibt.
Ich kann diesen Blödsinn auch nicht mehr lesen. Die Tiefenschärfe bei MFT 16mm f2.2 entspricht nun mal einem Vollformat bei 32mm f4.4.
Das ist dummes Zeug, oder hast Du schon mal gesehen dass das Bild bei der nutzung von VF zu APSC dunkler wird?
Würde sich die Tiefenschärfe ändern, würde sich auch die Helligkeit ändern oder umgekehrt, aber das ist nicht der Fall.
Bei einer 16mm Brennweite ändert sich nicht die Tiefenschärfe, lediglich der Eindruck, weil Du auf den mittleren Teil eines gecropten Bildes guckst.
Schau Dir das mal in Ruhe an, dann hat Deine Mystik ein Ende und endlich bleiben Deine Blenden gleich! :-)
Re: Olympus 17mm f1.2 an der Blackmagic Pocket
Verfasst: So 13 Sep, 2020 21:29
von pillepalle
@ Kluster
Man croppt ja nicht rein, sondern man nutzt auch eine längere Brennweite, wenn man den gleichen Bildwinkel/Ausschnitt haben möchte. Eben ein 32mm Onjektiv statt eines 16ers. Deshalb ist die Tiefenschärfe dann im FF auch geringer als bei MTF. Deshalb spricht man ja eigentlich auch von äquivalenter Blende und Brennweite.
VG
Re: Olympus 17mm f1.2 an der Blackmagic Pocket
Verfasst: So 13 Sep, 2020 21:30
von roki100
funkytown hat geschrieben: ↑So 13 Sep, 2020 21:09
Stimmt, die Verzerrungen können dann unter bestimmten Umständen unschön aussehen.
und diese Minimale, lässt sich schön in DaVinci korrigieren. Am besten ist es, wenn Du die Möglichkeit hast, vorher die Linse einfach mal ausprobieren. Das habe ich nämlich auch getan, zwar mit der OG BMPCC, trotzdem einfach Top! Es war mir aber etwas zu teuer...hab mich am ende für Samyang 16mm 2.0 (EF) entschieden.
Darth Schneider hat geschrieben: ↑So 13 Sep, 2020 15:34
Warum ist die denn das teure Olympus nicht korrigiert
Weil man dadurch die optische Konstruktion vereinfacht und sowohl Gewicht, als auch Produktionskosten spart.
Es ist eben immer auch ein Kompromiss:
Auflösung an den Rändern vs. Verzeichnung.
Will man Beides in hoher Qualität, dann wird´s teuer und schwer.
Bsp.: Das LAOWA 15 mm f/2 ZERO-D: https://www.lenstip.com/525.4-Lens_revi ... ution.html
Die f1.2-Reihe gibt es übrigens aktuell als Zugabe beim Kauf einer Kamera - also 1 Objektiv gratis dazu. https://shop.olympus.eu/de_DE/promo.html?id=14701
Das 45 mm f/1.2 PRO zählt wohl zu den besten Objektiven für MFT - reizvoll.
Re: Olympus 17mm f1.2 an der Blackmagic Pocket
Verfasst: So 13 Sep, 2020 21:37
von klusterdegenerierung
pillepalle hat geschrieben: ↑So 13 Sep, 2020 21:29
@ Kluster
Man croppt ja nicht rein, sondern man nutzt auch eine längere Brennweite, wenn man den gleichen Bildwinkel/Ausschnitt haben möchte. Eben ein 32mm Onjektiv statt eines 16ers. Deshalb ist die Tiefenschärfe dann im FF auch geringer als bei MTF. Deshalb spricht man ja eigentlich auch von äquivalenter Blende und Brennweite.
VG
Tja, das Problemchen an der Geschichte ist aber, das es nicht so stimmt wie alle sagen, denn es ändert sich nur die Tiefenschärfe, weil man sich durch den Cropfaktor in eine andere Entfernung zum Gegenstand begibt als das vorher der Fall war und damit ändert nicht die Sensorgröße die Tiefenschärfe, sondern der Fotograf, der sich ein paar Meter zurückbegeben muß um auf den gleichen Bildausschnitt zu kommen und wie wir alle wissen, ändert sich der Standpunkt der Kamera oder der Standpunkt des Objekts, änder sich die Tiefenschärfe.
Ist also nicht korrekt wenn man sagt, das man mit einem 16mm an einer VF Cam eine andere Tiefenschärfe, als ein 16mm an einer MFT Cam bekommt.
Bleibt der Fotograf genau dort stehen wo er mit der VF steht, ändert sich nur der Bildausschnitt, nicht die Schärfe!
Und was schonmal absoluter blödsinn ist, ist das sich die Blende ändert, eine f1.8 Scherbe ist sowohl an fullframe als auch an MFT eine f1.8.
Würde sich dies ändern, müßte ja entweder ein Speedbooster oder ein Telekonverter dazwischen hängen, mumpitz.
Re: Olympus 17mm f1.2 an der Blackmagic Pocket
Verfasst: So 13 Sep, 2020 21:42
von pillepalle
Nee, der Abstand ist der gleiche. Nur die Brennweite und das Sensorformat unterscheiden sich dann. Das ist schon richtig so, nur meist von den Leuten die die Beispiele machen nicht ganz richtig formuliert.
Die Blende ändert sich beim Formatwechsel Deines 1.8ers auch nicht, aber die Tiefenschärfe, denn durch die unterschiedlichen Bildwinkel, hast Du andere auch Abbildungsmaßstäbe.
VG
Re: Olympus 17mm f1.2 an der Blackmagic Pocket
Verfasst: So 13 Sep, 2020 21:52
von klusterdegenerierung
Das Problem ist doch, das jemand der 5m von einem Objekt mit einer FF Cam und 16mm Objetiv entfernt steht bei einer gleichen Optik mit MFT Cam nicht auch 5m entfernt stehen bleibt, weil er wegen des 2x Crops dann nur die hälfte des Bildes aufs Foto bekommt.
Deswegen gehen 99% aller Cropfotografen, entweder auf eine ungefähre Entfernung von 10m zurück, oder nehmen wahlweise ein 8mm Objektiv.
Das Objektiv und die Entfernung sind das was die Tiefenschärfe verändert und da eines von beiden 99% aller machen, verstehen nur die 1% die auf 5m stehen bleiben, das sich nicht die Schärfe, sondern der Bildausschnitt ändert.
Alle wollen aber den gleichen Bildauschnitt wie mit einer FF Cam, deswegen entweder ein paar Schritte zurück, oder halbe Brennweite.
Leider sagt dann aber jeder dazu, das eine Crop Cam die DOF ändert, stimmt aber nur bedingt und hat nur was mit den Verhalten des Users, aber nicht mit der Sensorgröße, oder der verwendeten Brennweite zu tun.
Re: Olympus 17mm f1.2 an der Blackmagic Pocket
Verfasst: So 13 Sep, 2020 22:00
von pillepalle
klusterdegenerierung hat geschrieben: ↑So 13 Sep, 2020 21:52
Das Problem ist doch, das jemand der 5m von einem Objekt mit einer FF Cam und 16mm Objetiv entfernt steht bei einer gleichen Optik mit MFT Cam nicht auch 5m entfernt stehen bleibt, weil er wegen des 2x Crops dann nur die hälfte des Bildes aufs Foto bekommt.
Wenn Du es so machst wie Du sagst, also mit MFT weiter weg gehst, hast Du im MFT Format auch eine höhere Tiefenschärfe (weil Du vom Objekt weiter weg stehst).
klusterdegenerierung hat geschrieben: ↑So 13 Sep, 2020 21:52
Alle wollen aber den gleichen Bildauschnitt wie mit einer FF Cam, deswegen entweder ein paar Schritte zurück, oder halbe Brennweite.
Leider sagt dann aber jeder dazu, das eine Crop Cam die DOF ändert, stimmt aber nur bedingt und hat nur was mit den Verhalten des Users, aber nicht mit der Sensorgröße, oder der verwendeten Brennweite zu tun.
Das stimmt immer. Wenn Du ein vergleichbares Bild im FF machen möchtest, brauchst Du zwei Blenden mehr. Also auch mehr Licht um die gleiche Tiefenschärfe zu erreichen. Umgekehrt ist es genau so. Probier es einfach mal aus.