Off-Topic Forum



Werden wir immer lauter?



Für den unwahrscheinlichen Fall, daß sich jemand für Dinge außerhalb des Video-Universums interessieren sollte :-)
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klusterdegenerierung
Beiträge: 14559

Re: Werden wir immer lauter?

Beitrag von klusterdegenerierung » Mo 27 Jan, 2020 16:19

dustdancer hat geschrieben:
Mo 27 Jan, 2020 14:28
Alte Weise Männer, darunter ein Choleriker, die über den Untergang der Welt ohne Faktenlage mutmaßen...
Immer wieder schön... Und in jeder Generation wieder das selbe. Früher war alles besser. Dieses Konstrukt ist übrigends älter als die Antike. Vielleicht einfach damit abfinden, dass sich die Welt ändert und ihr einfach zu alt werdet.
Ich weiß, ist schmerzhaft, aber nicht so schmerzhaft wie eurer Bashing der jüngeren Generationen.
Hast Du eigentlich noch was anderes drauf als mit einem einzigen Schubladen Gegenspruch jahrelang das ganze Forum zu nerven?
Du bist anscheinend doch hier einer von denen die ganz weit in der Vergangenheit leben!

Manchmal muß ich schon vorher schmunzeln wenn ich Deinen Nickname lese, weil man dann mit 99% Sicherheit sagen kann, das genau das kommt. Hat ja auch was beruhigendes! :-)
"Faulheit ist der Tod der Fantasie!"




Pianist
Beiträge: 6169

Re: Werden wir immer lauter?

Beitrag von Pianist » Mo 27 Jan, 2020 16:25

Ich möchte meine Aussagen ausdrücklich nicht im Sinne von "früher war alles besser" verstanden wissen. Ich bin sogar der Meinung, dass es (trotz aller Probleme) noch nie so gut war wie heute. Zumindest in Mitteleuropa. Aber ich rede jeden Tag mit sehr vielen Leuten, und es macht mich schon nachdenklich, wenn beispielsweise die Bundespolizei ihre Anforderungen im Einstellungstest massiv reduzieren muss, oder wenn mir ein Bauingenieur-Professor (etwa mein Alter, so Mitte 40) über seine Studierenden sagt: "Und wir alle müssen irgendwann mal über deren Brücken fahren".

Matthias
Filme über Menschen, Politik und Technik.




klusterdegenerierung
Beiträge: 14559

Re: Werden wir immer lauter?

Beitrag von klusterdegenerierung » Mo 27 Jan, 2020 16:45

Pianist hat geschrieben:
Mo 27 Jan, 2020 16:25
Ich möchte meine Aussagen ausdrücklich nicht im Sinne von "früher war alles besser" verstanden wissen.
Matthias
Sehe ich auch so, aber einem was in den Mund legen ist bequemer, besonders bei dauer Schlechtlaunigkeit! ;--)
"Faulheit ist der Tod der Fantasie!"




klusterdegenerierung
Beiträge: 14559

Re: Werden wir immer lauter?

Beitrag von klusterdegenerierung » Mo 27 Jan, 2020 17:54

Recht passend zum aktullen Stand hier. :-)
https://www.daserste.de/unterhaltung/co ... o-100.html
"Faulheit ist der Tod der Fantasie!"




dustdancer
Beiträge: 1100

Re: Werden wir immer lauter?

Beitrag von dustdancer » Mo 27 Jan, 2020 18:45

Pianist hat geschrieben:
Mo 27 Jan, 2020 16:25
Ich möchte meine Aussagen ausdrücklich nicht im Sinne von "früher war alles besser" verstanden wissen. Ich bin sogar der Meinung, dass es (trotz aller Probleme) noch nie so gut war wie heute. Zumindest in Mitteleuropa. Aber ich rede jeden Tag mit sehr vielen Leuten, und es macht mich schon nachdenklich, wenn beispielsweise die Bundespolizei ihre Anforderungen im Einstellungstest massiv reduzieren muss, oder wenn mir ein Bauingenieur-Professor (etwa mein Alter, so Mitte 40) über seine Studierenden sagt: "Und wir alle müssen irgendwann mal über deren Brücken fahren".

Matthias
Was anderes tust Du aber nicht Matthias. Du stellst die steile These auf, dass die Jugend immer "dümmer" wird. Und dieses leitest Du aus persönlichen Erfahrungen ab.
Und wie steht es mit der Validität von persönlichen Wahrnehmungen? Meistens nicht gut. Wenn das jetzt mit der Majorität der Gesellschaftswissenschaftler über einstimmen würde, hättest Du ja einen Punkt, aber das ist halt nicht der Fall. Aber egal. Einfach das populistische Jungendbashing weiter betreiben ;).




TheBubble
Beiträge: 1419

Re: Werden wir immer lauter?

Beitrag von TheBubble » Mo 27 Jan, 2020 18:50

Pianist hat geschrieben:
Mo 27 Jan, 2020 16:25
und es macht mich schon nachdenklich, wenn beispielsweise die Bundespolizei ihre Anforderungen im Einstellungstest massiv reduzieren muss,
Ich nehme an, die intellektuellen Anforderungen werden gesenkt?
Pianist hat geschrieben:
Mo 27 Jan, 2020 16:25
oder wenn mir ein Bauingenieur-Professor (etwa mein Alter, so Mitte 40) über seine Studierenden sagt: "Und wir alle müssen irgendwann mal über deren Brücken fahren".
Seine Vorgänger haben es auch geschafft, das nötige Wissen zu vermitteln. Wird ihm also auch gelingen.




Darth Schneider
Beiträge: 4414

Re: Werden wir immer lauter?

Beitrag von Darth Schneider » Mo 27 Jan, 2020 19:16

Also beim Bau wird schon mal sehr gerne am falschen Ort gespart und auch gepfuscht, und komisches Zeugs geplant auch bei uns in der teuren Schweiz.
Mit vermitteln von Lehrstoffen hat das nix zu tun, die Menschen sind nicht dümmer geworden, ganz im Gegenteil, nur haben heute blöderweise zu viele egoistische Leute viel zu viel Macht..;)
Gruss Boris
„Nothing travels faster than the speed of light, with the possible exception of bad news, which obeys its own special laws.“
Douglas Adams

Zuletzt geändert von Darth Schneider am Mo 27 Jan, 2020 19:25, insgesamt 1-mal geändert.




Frank Glencairn
Beiträge: 10206

Re: Werden wir immer lauter?

Beitrag von Frank Glencairn » Mo 27 Jan, 2020 19:22

dustdancer hat geschrieben:
Mo 27 Jan, 2020 18:45

Wenn das jetzt mit der Majorität der Gesellschaftswissenschaftler über einstimmen würde, ...
Tun sie ja:

https://www.focus.de/wissen/mensch/werd ... 43200.html

http://www.aerztliches-journal.de/mediz ... c7b676317/




Darth Schneider
Beiträge: 4414

Re: Werden wir immer lauter?

Beitrag von Darth Schneider » Mo 27 Jan, 2020 19:28

...Vielleicht müsste man auch mal den IQ Test anpassen und neu überarbeiten.
Diese Tests sind doch auch relativ, es gibt ganz verschieden Arten von menschlicher Intelligenz..
Gruss Boris
„Nothing travels faster than the speed of light, with the possible exception of bad news, which obeys its own special laws.“
Douglas Adams




Pianist
Beiträge: 6169

Re: Werden wir immer lauter?

Beitrag von Pianist » Mo 27 Jan, 2020 20:03

IQ-Tests haben mich noch nie interessiert. Ich kenne einfach zu viele hochintelligente Leite, die ihr Leben absolut nicht im Griff haben...

Matthias
Filme über Menschen, Politik und Technik.




aus Buchstaben
Beiträge: 263

Re: Werden wir immer lauter?

Beitrag von aus Buchstaben » Mo 27 Jan, 2020 20:29

Wie heisst es so schön: Dumm fickt gut!
Kein wunder das Ich noch Jf bin.




Darth Schneider
Beiträge: 4414

Re: Werden wir immer lauter?

Beitrag von Darth Schneider » Mo 27 Jan, 2020 21:30

Ich denke auch, gut zu **** ist doch nicht so schwer.
Aber scheinbar hilft doch Geld sicher einiges mehr als Dummheit oder Intelligenz, um nicht wenige schöne Damen überhaupt dazu zu bringen mit einem in die Pfanne zu steigen, Emanzipation, Gleichberechtigung und Veganismus hin oder her. ;-) Viele Frauen stehen auf Kohle, Fleisch und Macht, genau so wie viele Männer, egal ob intelligent oder dumm.
Gruss Boris
„Nothing travels faster than the speed of light, with the possible exception of bad news, which obeys its own special laws.“
Douglas Adams




klusterdegenerierung
Beiträge: 14559

Re: Werden wir immer lauter?

Beitrag von klusterdegenerierung » Mo 27 Jan, 2020 21:43

Ich hatte vermutet in welche Richtung es geht, tja, was willste machen.
"Faulheit ist der Tod der Fantasie!"




Darth Schneider
Beiträge: 4414

Re: Werden wir immer lauter?

Beitrag von Darth Schneider » Mo 27 Jan, 2020 22:05

Die Richtung kann man ganz schnell wieder ändern.
https://www.welt.de/wissenschaft/articl ... enies.html
Gruss Boris
„Nothing travels faster than the speed of light, with the possible exception of bad news, which obeys its own special laws.“
Douglas Adams




Funless
Beiträge: 3475

Re: Werden wir immer lauter?

Beitrag von Funless » Mo 27 Jan, 2020 22:12

Bereits beim Eingangspost hast du deine Thread Frage schon beantwortet.
klusterdegenerierung hat geschrieben:
Do 23 Jan, 2020 14:25
[..] oder ist es nur dem Zustand geschuldet, das ich Älter und pingeliger werde [...]
MfG
Funless

Federico Fellini hat geschrieben:Kino darf keine Kopie der Wirklichkeit sein.
... und ...
Sundance Film Festival 2020 hat geschrieben:Cameras are not crucial factors.




dustdancer
Beiträge: 1100

Re: Werden wir immer lauter?

Beitrag von dustdancer » Mo 27 Jan, 2020 22:46

Frank Glencairn hat geschrieben:
Mo 27 Jan, 2020 19:22
dustdancer hat geschrieben:
Mo 27 Jan, 2020 18:45

Wenn das jetzt mit der Majorität der Gesellschaftswissenschaftler über einstimmen würde, ...
Tun sie ja:

https://www.focus.de/wissen/mensch/werd ... 43200.html

http://www.aerztliches-journal.de/mediz ... c7b676317/
Frank, und wo steht da etwas von Majorität? Bin gespannt.




Bluboy
Beiträge: 116

Re: Werden wir immer lauter?

Beitrag von Bluboy » Mo 27 Jan, 2020 23:16

Dumm darf man ja sein, man muß sich nur zu helfen wissen.




Frank Glencairn
Beiträge: 10206

Re: Werden wir immer lauter?

Beitrag von Frank Glencairn » Di 28 Jan, 2020 08:45

dustdancer hat geschrieben:
Mo 27 Jan, 2020 22:46
Frank, und wo steht da etwas von Majorität? Bin gespannt.
Ähem.....

Ich weiß nicht ob du's schon weißt, aber man gewinnt neue wissenschaftliche Erkenntnisse nicht durch Mehrheiten, eher im Gegenteil.
Der Zweifel an der Mehrheitsmeinung ist die Natur der Wissenschaft, nicht der Glaube an ein Dogma - sonst wär's ja ne Religion.
Deshalb spielt eine - wie auch immer geartete "Majorität" in der Wissenschaft keine Rolle.

Es sind meistens nur die Verunsicherten und Ängstlichen, die ihr Fähnchen zur Sicherheit immer nach der Majorität ausrichten, und unreflektiert nachplappern - die klassischen Mitläufer und Duckmäuser halt. Aber von denen sind halt auch noch nie neue Wissenschaftliche Erkenntnisse gekommen.

In a nut shell: Majorität ist in der Wissenschaft völlig irrelevant, und deshalb auch kein Thema.




klusterdegenerierung
Beiträge: 14559

Re: Werden wir immer lauter?

Beitrag von klusterdegenerierung » Di 28 Jan, 2020 10:10

Funless hat geschrieben:
Mo 27 Jan, 2020 22:12
Bereits beim Eingangspost hast du deine Thread Frage schon beantwortet.
klusterdegenerierung hat geschrieben:
Do 23 Jan, 2020 14:25
[..] oder ist es nur dem Zustand geschuldet, das ich Älter und pingeliger werde [...]
Ähh, von Dir hätte ich dann doch etwas mehr als einen platten Spruch erwartet.
"Faulheit ist der Tod der Fantasie!"




Funless
Beiträge: 3475

Re: Werden wir immer lauter?

Beitrag von Funless » Di 28 Jan, 2020 12:17

klusterdegenerierung hat geschrieben:
Di 28 Jan, 2020 10:10
Funless hat geschrieben:
Mo 27 Jan, 2020 22:12
Bereits beim Eingangspost hast du deine Thread Frage schon beantwortet.

Ähh, von Dir hätte ich dann doch etwas mehr als einen platten Spruch erwartet.
Das ist bedauerlich, dass du das als platten Spruch empfindest, denn es war nicht als platter Spruch, sondern vollkommen ernst gemeint.

Ich werde ich zwei Monaten 50 und stelle selber fest, dass ich mehr und mehr gewisse Lautstärken und diverse andere phonetische Eigenheiten, die vornehmlich von Mitmenschen ausgelöst werden die 25 - 35 Jahre jünger sind als ich, als störend empfinde. Allerdings kann ich mich auch daran erinnern, dass vor 25 - 35 Jahren meine damalige Art der Sprache, meine damalige Wortwahl, mein damaliger Musikgeschmack, meine damalige Art mich zu kleiden und zu frisieren von Menschen welche ein bis zwei Generationen älter waren als störend empfunden wurden. Und genau das gleiche, was hier im Thread schon einige zum Besten gegeben haben, wurde damals mir und meinen gleichaltrigen Freunden/Bekannten an den Kopf geworfen.

Es ist nun einmal so, dass wir im allgemeinen (Ausnahmen bestätigen nur die Regel) je älter, umso pingeliger sowie intoleranter werden und wir zudem den Anschluss des Verständnisses für jüngere Generationen verlieren und daraus resultierend eine verstärkte Affinität zum Konservativismus (im Sinne von etwas zu erhalten) entwickeln. Kein platter Spruch, sondern Fakt.
MfG
Funless

Federico Fellini hat geschrieben:Kino darf keine Kopie der Wirklichkeit sein.
... und ...
Sundance Film Festival 2020 hat geschrieben:Cameras are not crucial factors.




aus Buchstaben
Beiträge: 263

Re: Werden wir immer lauter?

Beitrag von aus Buchstaben » Di 28 Jan, 2020 13:04

Dazu kommt die Pifke klingen oft als hätten sie Schnupfen.
Was fällt euch bei der Überschritt auf?
https://orf.at/stories/3122170/
https://oe1.orf.at/programm/20191002/57 ... -Kartoffel




dustdancer
Beiträge: 1100

Re: Werden wir immer lauter?

Beitrag von dustdancer » Di 28 Jan, 2020 21:05

Frank Glencairn hat geschrieben:
Di 28 Jan, 2020 08:45
dustdancer hat geschrieben:
Mo 27 Jan, 2020 22:46

Frank, und wo steht da etwas von Majorität? Bin gespannt.
Ähem.....

Ich weiß nicht ob du's schon weißt, aber man gewinnt neue wissenschaftliche Erkenntnisse nicht durch Mehrheiten, eher im Gegenteil.
Der Zweifel an der Mehrheitsmeinung ist die Natur der Wissenschaft, nicht der Glaube an ein Dogma - sonst wär's ja ne Religion.
Deshalb spielt eine - wie auch immer geartete "Majorität" in der Wissenschaft keine Rolle.

Es sind meistens nur die Verunsicherten und Ängstlichen, die ihr Fähnchen zur Sicherheit immer nach der Majorität ausrichten, und unreflektiert nachplappern - die klassischen Mitläufer und Duckmäuser halt. Aber von denen sind halt auch noch nie neue Wissenschaftliche Erkenntnisse gekommen.

In a nut shell: Majorität ist in der Wissenschaft völlig irrelevant, und deshalb auch kein Thema.
Sorry Frank, so einen Bullshit habe ich lange nicht mehr gelesen. Du hast Dich anscheinend noch nie in Deinem Leben mit wissenschaftlicher Forschung auseinander gesetzt.
Natürlich gibt es Lehrmeinungen und wissenschaftlichen Konsens in der Wissenschaft. Nur werden diese nicht durch Zufall oder wer schreit am lautesten hergeleitet, sondern durch Forschung und plausibilität. Aber Wissenschaft ist nicht in Stein gemeißelt. Wenn eine These belegen kannst, deine Forschung reproduzierbar ist und die mit Deiner Analyse die Fachwelt überzeugen kannst, kann es sein, das die Forschung auch zum wissenschaftlichen Konsens wird.
Hier ein paar Einstiegshilfen zum Thema wissenschaftliche Forschung:

https://de.wikipedia.org/wiki/Stand_der ... er_Konsens
Mehr folgt sobald ich wieder im Büro bin.




Frank Glencairn
Beiträge: 10206

Re: Werden wir immer lauter?

Beitrag von Frank Glencairn » Di 28 Jan, 2020 21:23

dustdancer hat geschrieben:
Di 28 Jan, 2020 21:05
deine Forschung reproduzierbar ist ..
Und genau das ist heute das Problem.
In der Realität sind 70% der Forschungsergebnisse schon lange nicht mehr von anderen reproduzierbar, 50% können nicht mal mehr ihre eigenen Experimente reproduzieren.

Geschichtlich gesehen habe sogenannte "Lehrmeinungen und Konsens" eher eine kurze Halbwertzeit, oder anders gesagt, der Konsens von heute ist der Irrtum von morgen - und das ist gut so.
Der Zweifel an der Lehrmeinung ist der Wesenskern von Wissenschaft - sonst hätten wir es mit ner Religion zu tun.




dustdancer
Beiträge: 1100

Re: Werden wir immer lauter?

Beitrag von dustdancer » Di 28 Jan, 2020 21:34

Frank Glencairn hat geschrieben:
Di 28 Jan, 2020 21:23
dustdancer hat geschrieben:
Di 28 Jan, 2020 21:05
deine Forschung reproduzierbar ist ..
Und genau das ist heute das Problem.
In der Realität sind 70% der Forschungsergebnisse schon lange nicht mehr von anderen reproduzierbar, 50% können nicht mal mehr ihre eigenen Experimente reproduzieren.

Geschichtlich gesehen habe sogenannte "Lehrmeinungen und Konsens" eher eine kurze Halbwertzeit - und das ist gut so.
Sonst hätten wir es mit ner Religion zu tun - Zweifel an der Lehrmeinung ist die Natur der Wissenschaft.
Das hat niemand bestritten, ist aber das genaue Gegenteil von dem, was du oben von dir gegeben hast. Andererseits bedeutet das auch, dass die Berichterstattung, die du oben verlinkt hast, erstmal nicht wirklich aussagekräftig ist und vor allem noch keine Widerlegung von der von Flynn aufgestellten These. Es ist erst einmal nur eine Forschung, die angeblich differenzierende Ergebnisse hat. Diese Ergebnisse noch nicht im wissenschaftlichen Konsens angekommen sind, sind sie erst mal nicht viel mehr als eine These. Aber um den Inhalt wirklich auf den Grund zu gehen, müsste man diese Studie erst einmal Lesen und überprüfen.
Deine Aussage zu der Reproduzierbarkeit ist übrigens alles andere als wissenschaftlich. Die Forschungen, die es in den Konsens schaffen und in die Lehrmeinung sind reproduzierbar. Ansonsten wären sie nicht falsifizierbar. Nur so als kleiner Tipp.




Frank Glencairn
Beiträge: 10206

Re: Werden wir immer lauter?

Beitrag von Frank Glencairn » Di 28 Jan, 2020 21:39

dustdancer hat geschrieben:
Di 28 Jan, 2020 21:34

Deine Aussage zu der Reproduzierbarkeit ist übrigens alles andere als wissenschaftlich.
LOL - mich über "wissenschaftliches Arbeiten" belehren wollen, aber die nicht mal Basics kennen.

Klassiker.

Ob die Aussage "wissenschaftlich" ist oder nicht, spielt keine Rolle - sie entspricht der Tatsache, das reicht völlig.




dustdancer
Beiträge: 1100

Re: Werden wir immer lauter?

Beitrag von dustdancer » Di 28 Jan, 2020 22:04

Frank Glencairn hat geschrieben:
Di 28 Jan, 2020 21:39
dustdancer hat geschrieben:
Di 28 Jan, 2020 21:34

Deine Aussage zu der Reproduzierbarkeit ist übrigens alles andere als wissenschaftlich.
LOL - mich über "wissenschaftliches Arbeiten" belehren wollen, aber die nicht mal Basics kennen.

Klassiker.

Ob die Aussage "wissenschaftlich" ist oder nicht, spielt keine Rolle - sie entspricht der Tatsache, das reicht völlig.
Frank, du wirst albern. Die wissenschaftlichen Basics sind dir leider nicht wirklich bekannt, was man an Deinen Aussagen wie diesen sehen kann:
Ich weiß nicht ob du's schon weißt, aber man gewinnt neue wissenschaftliche Erkenntnisse nicht durch Mehrheiten, eher im Gegenteil.
Der Zweifel an der Mehrheitsmeinung ist die Natur der Wissenschaft, nicht der Glaube an ein Dogma - sonst wär's ja ne Religion.
Deshalb spielt eine - wie auch immer geartete "Majorität" in der Wissenschaft keine Rolle.

Es sind meistens nur die Verunsicherten und Ängstlichen, die ihr Fähnchen zur Sicherheit immer nach der Majorität ausrichten, und unreflektiert nachplappern - die klassischen Mitläufer und Duckmäuser halt. Aber von denen sind halt auch noch nie neue Wissenschaftliche Erkenntnisse gekommen.

In a nut shell: Majorität ist in der Wissenschaft völlig irrelevant, und deshalb auch kein Thema.
Ich kann gerne noch mehr von den Sachen verlinken, die Du in anderen Threads vom Stapel gelassen hast. Sorry, macht leider so wenig Sinn weiter zu reden. Ist aber auch nicht schade, Deine Qualitäten liegen halt nicht in den wissenschaftlichen Methoden.
Aber da Du ja hier erneut Deine "These" hier aufstellst:
sie entspricht der Tatsache, das reicht völlig.
hast Du bestimmt Belege dafür, dass sie der Tatsache entspricht. Bin sehr gespannt auf diese falsifizierbaren Fakten die Du uns da gleich präsentierst.




Frank Glencairn
Beiträge: 10206

Re: Werden wir immer lauter?

Beitrag von Frank Glencairn » Di 28 Jan, 2020 22:26





Jalue
Beiträge: 908

Re: Werden wir immer lauter?

Beitrag von Jalue » Mi 29 Jan, 2020 01:13

Ich verstehe jetzt nicht wirklich, worüber ihr euch gerade streitet, versuche aber mal, einen Bogen zum Themenbereich des Forums zu schlagen: Zumindest die Tonebene von Filmen wurde ja lange Zeit immer "lauter" (im Sinne von: alles brutal gen Peak komprimiert), woraufhin wohlmeinende Geister die EBU-R128 Empfehlung erdachten und fast alle Sender sie in die Tec Specs aufnahmen.

Vielleicht ist es nur Einbildung, aber ich habe das Gefühl, dass TV-Werbung trotzdem oft immer noch deutlich lauter ist, als das eigentliche Programm - und im Onlinebereich (z.B. YouTube) tobt der "Loudness war" ohnehin weiter völlig ungehemmt. Da fallen einem fast die Gläser aus dem Schrank, wenn der Stream auf Werbung umschaltet.

Könnte es sein, dass die Sender klammheimlich von den guten Vorsätzen abgerückt sind und bei den Werbetreibenden beide Ohren zudrücken? Oder gibt es legale, tontechnische Tricks um R 128 zu umgehen?




nachtaktiv
Beiträge: 2875

Re: Werden wir immer lauter?

Beitrag von nachtaktiv » Mi 29 Jan, 2020 08:28

klusterdegenerierung hat geschrieben:
Do 23 Jan, 2020 14:25

Klar, mit 50 gehöre ich schon nicht mehr zur Jungend und bin sicher empfindlicher geworden als noch vor 20 Jahren,
aber sicher bin ich nicht alleine mit dem Gefühl das es in unserem Alltag an allen Stellen lauter wird.

...

Habt ihr auch das Gefühl das es sich so entwickelt, oder ist es nur dem Zustand geschuldet, das ich Älter und pingeliger werde und warum muß das so sein?
Kann man nicht auch wieder eine Gegeninitiative starten?
bin mitte vierzig und tanze die nacht auf der tanzfläche noch bis halb 5 durch. es ist alles in ordnung, du bist halt alt und willst es auch werden. ich beobachte, wie die alterskollegen im moment reihenweise umfallen wie duracell hasen mit normalbatterie.

bei mir scheint noch alles i.O...

noch.
Die Ignore Funktion ist ein Segen <3




Frank Glencairn
Beiträge: 10206

Re: Werden wir immer lauter?

Beitrag von Frank Glencairn » Mi 29 Jan, 2020 08:39

Und was hat Tanz-Kondition jetzt mit "alles lauter im Alltag" zu tun?




BigT
Beiträge: 27

Re: Werden wir immer lauter?

Beitrag von BigT » Do 30 Jan, 2020 00:22

Also ich werde in drei Jahren 60 und kann euch beruhigen. Die Midlife Crisis dauert nicht ewig. Irgendwann kommen die ersten Anzeichen von Altersmilde und Schwerhörigkeit und beides hilft enorm, den Alltag wieder viel entspannter zu erleben.
Ach ja, Dauerkrach in den eigenen vier Wänden bzw. von oben, unten oder draussen kann man einfach entgehen. Zieht auf's Land wie ich und geniesst die Grabesruhe. Ich meine, früh übt sich.




Darth Schneider
Beiträge: 4414

Re: Werden wir immer lauter?

Beitrag von Darth Schneider » Do 30 Jan, 2020 06:23

Ich denke je länger je mehr, ist es auf dem Land doch eh viel schöner zum leben.
Was ich gelesen habe ist, das die Schwerhörigkeit bei all den zahlreichen Leuten die Stundenlang die Apple Air Pods ( oder andere In Ohr Kopfhörer tragen ) und die Lautstärke dabei auf über 50 % eingestellt haben, alle unter Schwerhörigkeit leiden werden und das weit vor 60...;)
Gruss Boris
„Nothing travels faster than the speed of light, with the possible exception of bad news, which obeys its own special laws.“
Douglas Adams




Frank Glencairn
Beiträge: 10206

Re: Werden wir immer lauter?

Beitrag von Frank Glencairn » Do 30 Jan, 2020 06:32

Auf dem Land zu leben ist natürlich viel schöner. Hatte ich zwei mal, auch noch in extrem abgeschiedener Lage (quasi im Wald) und hab das damals sehr genossen.




Bluboy
Beiträge: 116

Re: Werden wir immer lauter?

Beitrag von Bluboy » Do 30 Jan, 2020 06:56

Auf dem Land, nahe am Wald---
Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.




klusterdegenerierung
Beiträge: 14559

Re: Werden wir immer lauter?

Beitrag von klusterdegenerierung » Do 30 Jan, 2020 08:22

Ich versuche mal meine Frage neu zu fomulieren und die üblichen Verdächtigen wie, man wird Älter, früher war all..., Zeiten ändern sich, bla bla bla, raus zu lassen.

Ganz neutral und Objektiv an Alltags Beobachtungen.
Die Frage ist ja, gibt es einen Grund evolutions unabhängig lauter zu werden?

Ich denke ja.
Wann muß man lauter werden? Wenn man nicht mehr so viel versteht, aber nicht weil man ein alter Sack ist, sondern weil das drum rum an jeder Stelle so viel lauter geworden ist als noch vor einigen Jahren.

In den Supermärkten läuft laute Musik, da muß man schon die Stimme anheben.
Kids mit Lärm auf dem Handy die garnicht merken das man dadurch weniger versteht.

Viel mehr Bunken die vor dem Kindergarten oder Schule ihre Mucke im Auto so laut haben das man am Strassenrand seine Stimme erheben muß wenn man sich unterhält.

Immer mehr karg eingerichtete Räume die Schallen wie Hulle und zusätzlich einfach das eher objektive statt subjektive empfinden das an jeder Ecke so laut geredet wird, das ich der ganzen Unterhaltung folgen kann.

Besonders bei der neuen und ätzenden Toastbrot redekultur bei dem ungehemte sogar Nachts ihr Handy wie ein Toastbrot vor den Mund halten und so laut sprechen, das ich es in der Fußgängerzone aus 700m Entfernung schallen hören kann und wenn der jenige an mir vorbei kommt, ist das wie früher bei den Bundesjugendspielen wo der Lehrer mit dem Megafon die Kinder zusammen getrommelt hat!!

Das hier die ganze Zeit so Kommentare kommen wie, ja man wird Älter und so, finde ich total absurd!
Wer bitte fängt im Alter an besser zu hören, haha der war gut.

Nene, das ganze ist zumindest für mich nicht von der Hand zu weißen und mich nervt es tierisch an,
denn das ganze zieht sich ja auch ins Grüne, wo man mal hingeht um Ruhe zu bekommen, da rennen jetzt auch die ganzen Schreimuttis der Kevins und Bellos rum, die damit selbst die hartgesotenste Tierart vertreiben.
"Faulheit ist der Tod der Fantasie!"




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Wenn man sich fragt, was RAW eigentlich von anderen Formaten abgrenzt, sollte man vielleicht auf die gebotenen Funktionen in der "Entwicklungsabteilung" blicken. Was wir hier einmal tabellarisch versuchen... weiterlesen>>

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Succession Composer Breaks Down the Theme Song | Vanity Fair

Für alle, die sich auch für Musik interessieren, geht es hier um die Entstehung der -- wie wir finden extrem gelungenen -- Musik zur HBO-Serie Succession. Komponist Nicholas Britell führt am Klavier durch die verschiedenen tonalen Layer und reizenden Dissonanzen.