Einsteigerfragen Forum



Fragen bzgl selbstständigkeit als Cutter



Anfänger bekommen hier Hilfe, außerdem: verlinkte Einführungen
Antworten
P0kerChris
Beiträge: 15

Fragen bzgl selbstständigkeit als Cutter

Beitrag von P0kerChris » Mi 20 Feb, 2019 21:55

Hallo zusammen,

Ich weiß nicht ob ich hier richtig bin, aber ich hoffe es mal..
Ich möchte damit beginnen meine jetzige Situation zu erläutern und ein paar Infos zu geben.

Ich bin 29 Jahre alt, habe vor kurzem mein Teilzeitjob "aufgegeben" ich war 1 1/2 Jahre bei der Post,
dieser Job hat mich aber total fertig gemacht, körperlich weniger als psychisch.
Aktuell erhalte ich krankengeld und bald ALG 1.

Ich habe nie eine Ausbildung gemacht. Meine Ängste und die Psyche allgemein stand mir da oft im Weg, wie dem auch sei,
ich möchte was aus meinem Leben machen, und dinge tun die ich liebe.

Durch meine jahrelange Aktivität als Fotograf (hobbymaessig) habe ich auch ein hang zum Video schneiden entwickelt,
seit einigen Wochen mache ich für 2-3 Pokerspieler (professionelle Spieler) für social Media Clips,
ebenso seit 3 Wochen die ersten Videos für Youtube.

Diese kamen bislang sehr gut an, so dass ich mir langsam schon einen Namen gemacht habe.

Diese Videos die ich schneide sind Highlights aus deren Twitchstreams (hoffe das sagt euch was)

So jetzt habe ich z.b ein Angebot von einem Spieler aus Kanada der würde mir 1500 € Monatlich für 6 Videos in der Woche geben.
Das zeigt mir schonmal was man da verdienen kann, und sicher auch noch viel mehr.


Meine Fragen die ich jetzt habe sind folgende:

bin ich ein freelancer, also freiberuflicher cutter ? oder muss ich ein Gewerbe anmelden ?
Was muss ich verdienen, so dass ich nach steuerabgabe unterm Strich im Monat 1400-1600 € verdienen würde?

Ich bin momentan völlig überfordert, ich weiß nur dass es ne riesen Chance für mich ist, und ich diese nutzen möchte.. Wäre schön wenn mir jemand ein wenig helfen würde.

Danke euch!




Drushba
Beiträge: 1369

Re: Fragen bzgl selbstständigkeit als Cutter

Beitrag von Drushba » Mi 20 Feb, 2019 22:41

Am besten setzt Du Dich mal mit einem Steuerberater zusammen, der wird Dir zu einer Gesellschaftsform raten und Dich idealweise auch betreuen. Zudem gönne Dir eine Buchhaltungssoftware, mit der Du jeden Beleg erfassen und regelkonforme Rechnungen schreiben kannst.

Wenn Du Gefahr läufst, in irgendeiner Form Urheberrechte (z.B. mit Hintergundmusik, Fotos an der Wand) auch unwissentlich zu verletzen, dann wäre der beste Schutz eine UG als Unternehmensform. Damit haftest Du nur bis zur Höhe der Einlage, es sei denn, es kann Dir Absicht nachgewiesen werden. Nachteil: Die Umsatzsteuer ist immer sofort abzuführen, also bei Stellung der Rechnung - egal ob Dein Kunde schon bezahlt hat.

Wenn Du nicht diese Gefahr läufst, dann als gründe Dich als Einzelunternehmer. Mach eine Gewerbeanmeldung bei der Stadt oder beim Landratsamt und hole Dir eine Umsatzsteuernummer beim Finanzamt. Du verdienst 12*1500 Euro, also mehr als die Kleinunternehmerregelung erlaubt. Das macht aber nichts, sondern ist im Grunde besser, weil Du von Deinen betrieblichen Einkäufen die Umsatzsteuer erstattet beokommst. Du mußt jetzt monatlich per Elstersoftware des Finanzamts (am besten aus Deiner Buchhaltungssoftware heraus) eine Umsatzsteuervoranmeldung machen (später vierteljährlich oder jährlich) und die Umsatzsteuer abführen. Deine Rechnung muß den allgemeinen Regeln enstprechen und die Umsatzsteuer muß ausgewiesen sein.

Wenn Du 12*1500 Euro verdienst (ich gehe jetzt mal von 1500 netto aus, da ein Kanadier aus Kanada überweist und in diesem Fall keine Umsatzsteuer auf der Rechung ausgewiesen werden muß) sind das 18000 Euro im Jahr. Davon kann Dein Steuerberater 9000 Euro als Freibetrag abziehen. Zusätzlich ca. 2000 Pauschale für die Krankenkasse, zudem Altersvorsorge, Betriebsausgaben wie z.B. Anschaffungen, Büromiete, Reisekosten etc. nach diversen Schlüsseln. Beispiel: https://www.smart-rechner.de/einkommens ... echner.php
Wenn nun z.B. 4000 Euro zu versteuerndes Einkommen übrigbleiben, dann musst Du vermutlich gar keine keine Steuern bezahlen und bekommst zusätzlich die Umsatzsteuer rückerstattet.

Kleiner Tipp: Wenn Du Dich aus ALG1 heraus gründest, dann gibt es einen Grüdungszuschuss. Den auf jeden Fall mitnehmen! Zudem: Versuche Mitglied der Künstlersozialkasse (KSK) zu werden und bleib gesetzlich versichert, sonst bereust Du das im Alter (KSK hilft Dir bei der Bildung eines Rentenanspruchs, indem die Hälfte der gesetzl. Rentenbeiträge abgezogen werden, private Krankenkassen werden im Alter extrem teuer). Schreib auf Deine Rechnungen z.B. Reportage o.ä., denn damit kommst Du in den Kreis der Künstler und Publizisten, der Zugang zur KSK hat.

Wichtig ist, daß Du Dich in ein paar Bereiche einarbeitest: Rechnung schreiben, Umsatzsteuer, Unternehmensform. Dabei hilft Dir aber wie oben erwähnt ein Steuerberater. Der sollte auch Deine Steuererklärung machen, damit es hinterher keinen oder zumindest nur begrenzten Ärger bei einer Betriebsprüfung gibt.
"Was immer du tust, irgendwann wirst du es bereuen." Thomas von Aquin 1225-1274

Zuletzt geändert von Drushba am Mi 20 Feb, 2019 22:51, insgesamt 1-mal geändert.




P0kerChris
Beiträge: 15

Re: Fragen bzgl selbstständigkeit als Cutter

Beitrag von P0kerChris » Mi 20 Feb, 2019 22:49

Wow, das sind sehr wertvolle Informationen, ich danke dir dass du dir die Zeit genommen hast mir so ausführlich zu helfen.

VIELEN DANK!




Drushba
Beiträge: 1369

Re: Fragen bzgl selbstständigkeit als Cutter

Beitrag von Drushba » Mi 20 Feb, 2019 22:58

Gerne. Mir hat damals auch jemand geholfen und ich gebs jetzt weiter. Wenn Du mal soweit bist, kannst Du Dein Wissen auch weitergeben und wir sind quitt). Bei Rückfragen einfach nochmal schreiben.
"Was immer du tust, irgendwann wirst du es bereuen." Thomas von Aquin 1225-1274




rdcl
Beiträge: 262

Re: Fragen bzgl selbstständigkeit als Cutter

Beitrag von rdcl » Do 21 Feb, 2019 07:18

Du musst als selbstständiger Editor kein Gewerbe anmelden wenn du freiberuflich arbeitest. Du musst einmalig deinen Status als Freiberufler feststellen lassen und bist daraufhin automatisch ein Einzelunternehmen, allerdings ganz ohne Gewerbeanmeldung. Also ein Freiberufler.

Ansonsten alles was Drushba sagt. Vor allem der Steuerberater ist ein absolutes Muss, da führt kein Weg dran vorbei. Und die KSK wäre auch zu empfehlen, allerdings nehmen die ungerne neue Mitglieder auf.

Und noch ein Tipp: Das Geld auf deinem Konto ist nicht dein Gewinn! Davon geht die Umsatzsteuer (falls du die auf deiner Rechnung ausweist) und deine Steuern am Jahresende ab. Also immer schön zwischen 30 und 50% auf die Seite legen, sonst war es das ganz schnell mit der Selbstständigkeit.




blueplanet
Beiträge: 1016

Re: Fragen bzgl selbstständigkeit als Cutter

Beitrag von blueplanet » Do 21 Feb, 2019 07:59

P0kerChris hat geschrieben:
Mi 20 Feb, 2019 21:55
So jetzt habe ich z.b ein Angebot von einem Spieler aus Kanada der würde mir 1500 € Monatlich für 6 Videos in der Woche geben.
Ich bin momentan völlig überfordert, ich weiß nur dass es ne riesen Chance für mich ist, und ich diese nutzen möchte..
...ich möchte Dir nicht den Spass, die (Vor)Freude und die Aussicht auf eine Berufs-Chance verderben, jedoch hast Du richtig darüber nachgedacht, was speziell diesen Angebot bedeutet?
6 Videos in der Woche! Das macht pro Monat, nach Adam Ries, 24(!). Ergo fast jeden Tag ein Video. Wie lang sind diese Beiträge? 1Min...5 Minuten...? Wieviel Gesamtzeit benötigst Du für die Produktion?

Ein profesioneller Cutter verdient um die 250€ (vor der Steuer) pro Stunde(!). Sicher, dass bist Du nicht, aber Du wirst trotzdem bemerken, dass die angebotenen 1500€ im Monat für 24 Videos (und ich schätze mal, dass mindestens 1 Stunde pro Tag dafür drauf geht), im Grunde eine buchstäbliche Abzocke sind.
Abgesehen davon, sei besser eine Nummer aufmerksamer als zu enthusiastisch. Betreibe es als "Zubrot" und erst wenn sich die Beträge über mindestens ein Jahr regelmäßig und (zu)verlässig entwickeln, würde ich persönlich über eine tatsächliche Selbständigkeit nachdenken.
Ergo, würde ich das Finanzamt im Moment(!) im "Hobby-Sinn" behandeln, denn ich glaube auch kaum, dass Du vom "Auftraggeber" einen rechtlich und steuerlich korrekten Auftrag bekommst.

Aber - ist deine Entscheidung!
LG
Jens

PS.: von einem "youtube-Kanal" im eigentlichen Sinne leben, dass schaffen nur ein Bruchteil von den Millonen Betreibern. Und wer von denen ehrlich ist, wird Dir das betätigen.
Zuletzt geändert von blueplanet am Do 21 Feb, 2019 08:06, insgesamt 1-mal geändert.




rdcl
Beiträge: 262

Re: Fragen bzgl selbstständigkeit als Cutter

Beitrag von rdcl » Do 21 Feb, 2019 08:03

blueplanet hat geschrieben:
Do 21 Feb, 2019 07:59
P0kerChris hat geschrieben:
Mi 20 Feb, 2019 21:55
So jetzt habe ich z.b ein Angebot von einem Spieler aus Kanada der würde mir 1500 € Monatlich für 6 Videos in der Woche geben.
Ich bin momentan völlig überfordert, ich weiß nur dass es ne riesen Chance für mich ist, und ich diese nutzen möchte..
...ich möchte Dir nicht den Spass, die (Vor)Freude und die Aussicht auf eine Berufs-Chance verderben, jedoch hast Du richtig darüber nachgedacht, was speziell diesen Angebot bedeutet?
6 Videos in der Woche! Das macht pro Monat, nach Adam Ries, 24(!). Ergo fast jeden Tag ein Video. Wie lang sind diese Beiträge? 1Min...5 Minuten...? Wieviel Gesamtzeit benötigst Du für die Produktion?

Ein profesioneller Cutter verdient um die 250€ (vor der Steuer) pro Stunde(!). Sicher, dass bist Du nicht, aber Du wirst trotzdem bemerken, dass die angebotenen 1500€ im Monat für 24 Videos (und ich schätze mal, dass mindestens 1 Stunde pro Tag dafür drauf geht), im Grunde eine buchstäbliche Abzocke sind.
Abgesehen davon, sei besser eine Nummer aufmerksamer als zu enthusiastisch. Betreibe es als "Zubrot" und erst wenn sich die Beträge über mindestens ein Jahr regelmäßig und (zu)verlässig entwickeln, würde ich persönlich über eine tatsächliche Selbständigkeit nachdenken.
Ergo, würde ich das Finanzamt im Moment(!) im "Hobby-Sinn" behandeln, denn ich glaube auch kaum, dass Du vom "Auftraggeber" einen rechtlich und steuerlich korrekten Auftrag bekommst.

Aber - ist deine Entscheidung!
LG
Jens
250€ in der Stunde? Kennst du einen einzigen Cutter der auch nur annähernd so viel verdient?




blueplanet
Beiträge: 1016

Re: Fragen bzgl selbstständigkeit als Cutter

Beitrag von blueplanet » Do 21 Feb, 2019 08:15

...ja, kenne ich (MDR), aber sorry, muss heißen pro Tag und abzüglich Steuer. Also 250€ x 24 Tage=.... und darüber ggf. die Steuer ist trotzdem weit von den 1500€ entfernt.




rdcl
Beiträge: 262

Re: Fragen bzgl selbstständigkeit als Cutter

Beitrag von rdcl » Do 21 Feb, 2019 08:18

blueplanet hat geschrieben:
Do 21 Feb, 2019 08:15
...ja, kenne ich (MDR), aber sorry, muss heißen pro Tag und abzüglich Steuer. Also 250€ x 24 Tage=.... und darüber ggf. die Steuer ist trotzdem weit von den 1500€ entfernt.
Ok, so macht das natürlich Sinn. 250€ pro Tag ist sogar ziemlich niedrig als Tagessatz. Das sind bei 8 Stunden 31,25€ pro Stunde.
Sollte der TE pro Video 2 Stunden brauchen (nur geschätzt), dann hätte er 12 Stunden Arbeit pro Woche, also 48 Stunden pro Monat. Das macht bei 1500€ dann 31,25€ pro Stunde. Genau wie bei einem Tagessatz von 250€.




blueplanet
Beiträge: 1016

Re: Fragen bzgl selbstständigkeit als Cutter

Beitrag von blueplanet » Do 21 Feb, 2019 08:36

...es sind eher 10 statt 8 Stunden (beim MDR ;). Aber es ist eben eine Festeinstellung! Und ich möchte jetzt nicht behaupten, wie einfach es doch wäre, 2 Stunden pro Tag zu arbeiten und dafür einen Monatslohn zu haben, über den sich z.B. jede Verkäuferin, die nicht untypisch ebenfalls über 8 Stunden täglich arbeitet, wahrscheinlich wahnsinng freuen würde ;)
Deshalb - besser ruhig(er) Blut...und abwarten.




rdcl
Beiträge: 262

Re: Fragen bzgl selbstständigkeit als Cutter

Beitrag von rdcl » Do 21 Feb, 2019 08:42

Wenn es eine Festanstellung ist ist es ja wieder eine ganz andere Geschichte, weil dann der Arbeitgeber seine Sozialversicherungen zahlt + Urlaub etc. Ist das da so? Bei Festangestellten spricht man ja normalerweise nicht vom Tagessatz oder Stundenlohn, deswegen ging ich davon aus dass das freiberuflich ist.




pixelschubser2006
Beiträge: 1540

Re: Fragen bzgl selbstständigkeit als Cutter

Beitrag von pixelschubser2006 » Do 21 Feb, 2019 09:09

Einen Punkt muss man noch hinterfragen: Ist die IST-Versteuerung wirklich ein MUSS bei der UG? Soweit ich mich erinnere, ist die bei Kapitalgesellschaften wohl üblich, aber nicht in Stein gemeißelt. Nach meiner ersten Recherche liegt das auch eher daran, dass eine gute GmbH soviel Umsatz macht, daß eine IST-Versteuerung Pflicht ist ;-)

Darüber hinaus stehe ich dem ganzen Vorhaben kritisch gegenüber. 1500 Euro reichen mittelfristig nur bei Mitgliedschaft in der Künstlersozialkasse, um annähernd einen Hartz4-Standard zu erreichen. Für den TO: Die Künstlersozialkasse ist eine Institution, die für Freiberufler und selbständige Künstler den Arbeitgeberanteil zur gesetzlichen Kranken- und Rentenversicherung aus Abgaben der Verwerter und Zuschüssen des Staates sponsort. Du bist ganz normal gesetzlich versichert, zahlst aber nur den Beitrag, den Du als Angestellter mit gleichem Brutto auch abgezogen bekommst. Praktisch die Hälfte also. Allerdings sind die Hürden sehr, sehr hoch. Entweder Nachweis der Qualifikation durch Abschluss oder über einen längeren Zeitraum durch Umsätze. Das sehe ich hier beides nicht.

Aus künstlerischer Sicht muss ich sagen: Es gibt verdammt viele sehr gute Autodidakten unter Fotografen und Kameraleuten. Für bestimmte Berufe wie Cutter halte ich für entsprechende Ausbildung für notwendig. Auch da gibt es natürlich Ausnahmen.

Und: Der Bedarf an Cuttern ist schon gegeben. Ich suche einen bezahlbaren, der mir bei Imagevideos und Showreels u.s.w. unter die Arme greift. Habe ich bislang nicht gefunden. Auch bei einem großen ÖR Sender in meiner Kundschaft werden schon Klimmzüge gemacht, um die Schnittjobs auf die selbstdrehenden Autoren abzuwälzen, weil einfach Leute fehlen. Im Gegensatz zu eigentlich anderen Berufen, wo sich der Sender unter zig Bewerbern Leute aussuchen kann. Man muss aber immer selbstkritisch hinterfragen, ob man die marktüblichen Ansprüche erfüllen kann. Denn erst beim dreifachen von 1500 Euro kann man über menschenwürdiges Leben nachdenken. Professioneller Schnitt braucht nämlich auch Platz und Technik. Die man nicht mal eben wie eine Kamera für gelegentliche Jobs mieten kann.




freezer
Beiträge: 1412

Re: Fragen bzgl selbstständigkeit als Cutter

Beitrag von freezer » Do 21 Feb, 2019 09:29

Ein freier MDR-Cutter verdient 250 pro Tag? Ich hoffe dann aber bei vom MDR gestelltem Schnittplatz, weil sonst wird es eng.

Zum Einstieg arbeiten die meisten ja mit einem günstigen Rechner, aber mit der Zeit steigt (hoffentlich) das eigene Können, Wissen und Anspruch. Dann kommt ein zweiter Monitor dazu, ordentliche Lautsprecher, Backuplösungen, schnellere, größere Systeme, ein ergonomischer Sessel zum Schutz vor Rücken-, Schulter- und Kreuzschmerzen. Ergonomischer Tisch, etc.

6 Videos pro Woche ist viel - ich weiß ja nicht wie lange Du pro Video benötigst und welche Länge diese haben - aber das kann auf Dauer ziemlich anstrengend werden und für 24 Videos im Monate ist das nicht gerade viel. Die Summe klingt im ersten Augenblick verlockend, weil Du noch wie ein Privater/Angestellter denkst. Aber als Unternehmer musst Du weiter denken. Was passiert wenn der YouTuber als Einkommensquelle wegfällt? Weil er jemanden findet der es für weniger macht, weil er keine Lust mehr hat, krank wird, YouTube/Twitch die Auszahlungen wiedermal verringert.
Du brauchst mehrere Standbeine, sonst bist Du dem einen Kunden ausgeliefert.
Du musst im Monat genug verdienen, damit Du nach Steuer noch Geld für Investitionen hast, für Dich privat zum Leben, Urlaub, zum Ansparen.
LAUFBILDkommission
Robert Niessner - Graz - Austria
Blackmagic Cinema Blog
www.laufbildkommission.wordpress.com




blueplanet
Beiträge: 1016

Re: Fragen bzgl selbstständigkeit als Cutter

Beitrag von blueplanet » Do 21 Feb, 2019 09:41

pixelschubser2006 hat geschrieben:
Do 21 Feb, 2019 09:09
Ich suche einen bezahlbaren, der mir bei Imagevideos und Showreels u.s.w. unter die Arme greift. Habe ich bislang nicht gefunden.
...schreibe mir bitte mal eine PN. Vielleicht kann ich Dir weiterhelfen.
LG
Jens




P0kerChris
Beiträge: 15

Re: Fragen bzgl selbstständigkeit als Cutter

Beitrag von P0kerChris » Do 21 Feb, 2019 12:06

Danke euch für eure kommentare, sehr schön die Meinung verschiedener Menschen zu hören.

Ich gebe zu etwas euphorisch zu sein, weil da plötzlich jemand ist der einem viel geld gibt.
Die sache so als "hobby" zu betrachten faellt schwer,
wenn man schon für das ein oder andere video nebenbei ein wenig Geld bekommt (aktuell 40 € pro video)
Ich muss mir halt nen neuen Pc finanzieren.

Pro Video würde ich so 4-5 Stunden am Tag brauchen schätze ich.
Klar können nur wenige von YT leben aber mit den Leuten mit denen ich
in kontakt stehe sind sehr erfolgreiche Pokerspieler die bereits million Preisgelder gewonnen haben,
klingt für viele erstmal unwahrscheinlich, aber entspricht der Wahrheit.
Ich hab da den kontakt gesucht mit den Videos die ich bereits gemacht habe und die kamen gut an, also bin gerade also im Gespräch.

Ich mein wenn ich täglich 4-5 Stunden brauche, und dafür 1500 € Netto kriege sind das 30 Stunden in der Woche, es gibt schlechter bezahlte teilzeitjobs in Deutschland.




freezer
Beiträge: 1412

Re: Fragen bzgl selbstständigkeit als Cutter

Beitrag von freezer » Do 21 Feb, 2019 12:26

P0kerChris hat geschrieben:
Do 21 Feb, 2019 12:06
Danke euch für eure kommentare, sehr schön die Meinung verschiedener Menschen zu hören.

Ich gebe zu etwas euphorisch zu sein, weil da plötzlich jemand ist der einem viel geld gibt.
Die sache so als "hobby" zu betrachten faellt schwer,
wenn man schon für das ein oder andere video nebenbei ein wenig Geld bekommt (aktuell 40 € pro video)
Ich muss mir halt nen neuen Pc finanzieren.

Pro Video würde ich so 4-5 Stunden am Tag brauchen schätze ich.
Klar können nur wenige von YT leben aber mit den Leuten mit denen ich
in kontakt stehe sind sehr erfolgreiche Pokerspieler die bereits million Preisgelder gewonnen haben,
klingt für viele erstmal unwahrscheinlich, aber entspricht der Wahrheit.
Ich hab da den kontakt gesucht mit den Videos die ich bereits gemacht habe und die kamen gut an, also bin gerade also im Gespräch.

Ich mein wenn ich täglich 4-5 Stunden brauche, und dafür 1500 € Netto kriege sind das 30 Stunden in der Woche, es gibt schlechter bezahlte teilzeitjobs in Deutschland.
Klingt für mich nicht unwahrscheinlich - wichtig für die Auftragslage ist immer das Netzwerk und die Kontakte. Wenn wir zu einem Dreh fahren, haben wir es meist mit Entscheidern in hohen Positionen zu tun. Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass wir nach dem Dreh bereits den nächsten Auftrag angebahnt haben. Das funktioniert bei uns natürlich auch nur, weil wir schon seit über 12 Jahren im Geschäft sind und auch entsprechend liefern bzw. vorzuweisen haben.

Bezüglich Deiner Kalkulation: Vorsicht, Falle!
Die 1.500 Netto sind nur Nettoumsatz ohne USt., aber davon musst Du ja auch die SV, PV und Steuern zahlen. Dazu kommen die Kosten für Deinen Arbeitsplatz (sämtliche Kosten anteilig, die entstehen, um das Video zu machen. ZB Internetanschluss, Mietanteil für Arbeitsplatz, Stromkosten für den Rechner, Festplatten für die Sicherungen, Materialverschleiß, etc)

Mach nicht den Fehler, vor den Dich schon eingangs ein anderer gewarnt hat und verwechsle Umsatz mit Gewinn.
LAUFBILDkommission
Robert Niessner - Graz - Austria
Blackmagic Cinema Blog
www.laufbildkommission.wordpress.com




P0kerChris
Beiträge: 15

Re: Fragen bzgl selbstständigkeit als Cutter

Beitrag von P0kerChris » Do 21 Feb, 2019 12:32

Nein, werde das definitiv im Auge behalten, und wenns richtig konkret wird, werde ich beim Jobcenter drum bitten Unterstützung zu erhalten (existenzgründung) und ggf einen steuerberater zuziehen.

Das Internet und den Arbeitsplatz habe ich ja eh schon da es meine eigene Wohnung ist.. Aber das ist sicher auch von der steuer abzusetzen solche Dinge wie Internet/schreibtisch etc.


Sagt mal wie ist das eigentlich, abgesehen von der Meldepflicht beim JC, darf ich um mein PC zu finanzieren erstmal ne weile geld annehmen für die videos?

Ich habe sowas aehnliches mal in der fotografie gelesen, dass man um sich seine ausrüstung zu finanzieren für die Selbstständigkeit auch anfangs gelder annehmen darf ohne sofort zum FA rennen zu müssen, klar düfen keine tausende von € sein, aber wenn ich bis ich mein Pc finanziert habe wöchentlich 80 € bekomme?




Jott
Beiträge: 15163

Re: Fragen bzgl selbstständigkeit als Cutter

Beitrag von Jott » Do 21 Feb, 2019 12:51

Ich sag‘s mal knallhart: mit diesen Rahmenbedingungen fährst du mit Vollgas in die Insolvenz.

Sofern du das ernsthaft als Lebensgrundlage siehst und meinst, sonst kein Einkommen haben zu müssen.

Wenn du dich nicht abhalten lässt - und das wirst du nicht - drücke wenigstens den Zeitbedarf auf zwei Stunden pro Video, damit du noch was anderes machen kannst. Egal ob weitere Kunden bedienen oder Taxi fahren.




P0kerChris
Beiträge: 15

Re: Fragen bzgl selbstständigkeit als Cutter

Beitrag von P0kerChris » Do 21 Feb, 2019 12:55

Privatinsolvent bin ich schon, die ist bald vorbei.. Bei mir ist halt viel zu ordnen im Leben. Ist mir klar dass hier einige hier 5k plus im Monat machen aber so ist das einfache Leben eben nicht. Die meisten in D verdienen 1200-1400 Netto und müssen nen kind durchbringen.

Was muss ich denn verdienen um unterm Strich gut leben zu können, und was definierst du als gut leben ?

Versteh mich nicht falsch, du hast mehr Erfahrung, davon möchte ich profitieren, deswegen frage ich.




Alf_300
Beiträge: 7691

Re: Fragen bzgl selbstständigkeit als Cutter

Beitrag von Alf_300 » Do 21 Feb, 2019 12:57

Ich würde gerne mal so ein Poker-Video auf Youtube sehen.




P0kerChris
Beiträge: 15

Re: Fragen bzgl selbstständigkeit als Cutter

Beitrag von P0kerChris » Do 21 Feb, 2019 13:02




rainermann
Beiträge: 1279

Re: Fragen bzgl selbstständigkeit als Cutter

Beitrag von rainermann » Do 21 Feb, 2019 13:12

"Die meisten in D verdienen 1200-1400 Netto und müssen nen kind durchbringen."
Und wieder wird Netto mit Umsatz verwechselt - 1200-1400 netto sind je nach Steuerklasse um die wasweissich 2000,- oder so brutto.
Aber der Arbeitgeber zahlt dann nicht nur 2000,- an Dich, sondern noch weitere Abgaben. Um 1200,- - 1400,- netto zu verdienen, kostest Du den Arbeitgeber unterm Strich mehr als 2000,- brutto.
Klar, mit 2 Std. pro Video wäre das ok - ein guter Zuverdienst. Aber dann würde ich auf jeden Fall nebenher noch was anders aufbauen und bis das steht, mind. einen 450,-/Job annehmen.




rdcl
Beiträge: 262

Re: Fragen bzgl selbstständigkeit als Cutter

Beitrag von rdcl » Do 21 Feb, 2019 13:35

Der beste Tipp: Hör auf die Leute hier und besorge dir ab Tag 1 einen Steuerberater. Der hilft dir auch bei der Feststellung deines Freiberuflerstatus. Und egal ob du am Ende Freiberufler oder Einzelunternehmer oder sonstwas bist: Du brauchst vom Finanzamt eine Steuernummer sonst gibt es ganz schnell Ärger.
Hier sind ein paar Gedanken zur finanziellen Situation:

- Von dem Geld dass du bekommst (1.500€) bezahlst du deine Krankenkasse + Rentenversicherung komplett alleine. Bei mir sind alleine das im Moment über 800€, OBWOHL ich in der KSK bin und diese die gleiche Summe nochmal obendrauf legt. Du wirst so schnell nicht in die KSK kommen, und du wirst mit Sicherheit auch keine Befreiung aus der Rentenversicherung bekommen. Abgesehen davon dass ich dir dazu nicht raten würde.

- Du musst von dem Geld außerdem Rücklagen bilden falls die Jobs mal ausbleiben, sonst kannst du von einem auf das andere Monat deine Miete etc. nicht mehr bezahlen. Im Urlaub oder wenn du krank bist bezahlt dich auch niemand. Ausfallgeld von der Krankenkasse gibt es erst ab ca. 6 Wochen durchgehend am Stück krank (je nachdem welche Versicherung du hast)

- Am Jahresende musst du davon auch noch deine Einkommenssteuer bezahlen

- Alles was ich oben beschrieben habe ist bei einem "normalen" Job mit drin, das heißt 1200 - 1400 ist bei denen das Netto, bei dir aber das Brutto!

Und hier noch ein genereller Tipp: Als Freelancer deine Preise zu erhöhen ist verdammt schwierig, also steige niemals zu niedrig ein und erhöhe deine Preise Schrittweise mit jedem neuen Kunden den du findest.
Zuletzt geändert von rdcl am Do 21 Feb, 2019 13:44, insgesamt 3-mal geändert.




pixelschubser2006
Beiträge: 1540

Re: Fragen bzgl selbstständigkeit als Cutter

Beitrag von pixelschubser2006 » Do 21 Feb, 2019 13:36

Also das Durchschnittseinkommen in Deutschland liegt eher so bei 2000 Euro netto. Das erreicht mal als Handwerksmeister, langjähriger Industriefacharbeiter oder auch im sozialen Bereich. Natürlich gibt es genugt Menschen, die mit wesentlich weniger klarkommen müssen. Aber das darf nicht die Grundlage für eine Selbständigkeit sein. Ich empfehle dazu folgenden Beitrag:

https://www.zdf.de/dokumentation/zdf-re ... e-104.html

Wenn Du Dich selbständig machst, brauchst Du ein Geschäftskonzept, welches nicht nur von einem Kunden abhängig ist. Das nutzen Kunden gerne mal aus. Ich habe eine ganze Weile (und in meinem Handwerk mit Meisterbrief!) je 40% Umsatz mit den zwei größten Kunden gemacht. Das war eine böse Falle, und erst mein Videobusiness hat mich da rausgeholt. Schlechte, aber umsatzstarke Kunden hemmen Dich gewaltig, dazu müssen sie noch nicht einmal Arschlochkunden sein. Es reicht schon, wenn sie Dich mit Aufträgen für geringerwertige Arbeiten zuschmeissen. Dir fehlt dann die Zeit, um die neuen Dienstleistungen für mehr Kohle an den Mann zu bringen. Das sind typische Fehler, in die schon zig Newcomer geschlittert sind.

Nun hat dein Konzept einen Vorteil: Du kannst Dir Deine Zeit frei einteilen, mit etwas organisatorischem Geschick kriegst Du Urlaub & Feiertage mit Auftragsleerlauf in Konvergenz. Das geht in vielen Gewerken überhaupt nicht. So oder so musst pauschal davon ausgehen, daß auf jede bezahlte Stunde eine unbezahlte Stunde obendrauf kommt. Minimum. Eher mehr. Dann musst Du jeden Monat eine ganze Weile mindestens je 500 Euro in Technik investieren, um Dich weiterentwickeln zu können.

Die von Dir genannten 5000 Euro sind übrigens ein typischer Betrag, der Dich vor dem Hartz4-Niveau bewahrt.

Klingt alles hart? Ja, ist es auch. Selbst die guten Unternehmer erkaufen sich ihren Erfolg mit einer 70-Stunden-Wochen. Isso. Es sei denn, Du bist freier Autor beim ÖR. Aber beschissene Arbeitszeiten haben selbst die.




Jott
Beiträge: 15163

Re: Fragen bzgl selbstständigkeit als Cutter

Beitrag von Jott » Do 21 Feb, 2019 13:37

Es wurde hier mal eine sehr lehrreiche Rechnung verlinkt, was man aufrufen muss, um als Selbständiger über die Runden zu kommen - also nicht um reich zu werden, sondern um zu überleben. Vielleicht weiß noch jemand, was das war.

Ist Pflichtlektüre.




Alf_300
Beiträge: 7691

Re: Fragen bzgl selbstständigkeit als Cutter

Beitrag von Alf_300 » Do 21 Feb, 2019 13:55

2 Stundem arbeit an Tag - Ziel 1500 Netto im Monat
= pro Video 5o Euro Bar auf die Kralle.(und wie reden nicht mehr drüber)




rdcl
Beiträge: 262

Re: Fragen bzgl selbstständigkeit als Cutter

Beitrag von rdcl » Do 21 Feb, 2019 13:57

Alf_300 hat geschrieben:
Do 21 Feb, 2019 13:55
2 Stundem arbeit an Tag - Ziel 1500 Netto im Monat
= pro Video 5o Euro Bar auf die Kralle.(und wie reden nicht mehr drüber)
Er hat doch gesagt er braucht ca. 4-5 Stunden pro Video am Tag. Und Bar auf die Kralle ist es ja gerade auch nicht.




Alf_300
Beiträge: 7691

Re: Fragen bzgl selbstständigkeit als Cutter

Beitrag von Alf_300 » Do 21 Feb, 2019 13:59

Ist ja noch schlimmer
Selbstständig auf Mindestlohn.




P0kerChris
Beiträge: 15

Re: Fragen bzgl selbstständigkeit als Cutter

Beitrag von P0kerChris » Do 21 Feb, 2019 14:00

Bar auf die kralle wäre schwarzarbeit, ich hab in meinem leben schon genug scheisse erlebt, möchte mal dass alles in Ordnung ist. Ganz ehrlich :D

Diese pflichtlektüre wäre cool, wenn man die finden könnte.




freezer
Beiträge: 1412

Re: Fragen bzgl selbstständigkeit als Cutter

Beitrag von freezer » Do 21 Feb, 2019 14:11

LAUFBILDkommission
Robert Niessner - Graz - Austria
Blackmagic Cinema Blog
www.laufbildkommission.wordpress.com




freezer
Beiträge: 1412

Re: Fragen bzgl selbstständigkeit als Cutter

Beitrag von freezer » Do 21 Feb, 2019 14:23

LAUFBILDkommission
Robert Niessner - Graz - Austria
Blackmagic Cinema Blog
www.laufbildkommission.wordpress.com




freezer
Beiträge: 1412

Re: Fragen bzgl selbstständigkeit als Cutter

Beitrag von freezer » Do 21 Feb, 2019 14:35

LAUFBILDkommission
Robert Niessner - Graz - Austria
Blackmagic Cinema Blog
www.laufbildkommission.wordpress.com




freezer
Beiträge: 1412

Re: Fragen bzgl selbstständigkeit als Cutter

Beitrag von freezer » Do 21 Feb, 2019 14:36

LAUFBILDkommission
Robert Niessner - Graz - Austria
Blackmagic Cinema Blog
www.laufbildkommission.wordpress.com




Cinemator
Beiträge: 147

Re: Fragen bzgl selbstständigkeit als Cutter

Beitrag von Cinemator » Do 21 Feb, 2019 16:16

Gibt es einen besonderen Grund, dass jemand aus Kanada im eigenen Land niemand findet für diesen Job?

Wichtig ist, dass Du abschätzt, ob die Knete dann auch kommt. Wie seriös ist der Kunde? Nicht zu lange in Vorleistung gehen. Am besten alles schriftlich.

Solltest Du Dich beim Finanzamt anmelden, kommt auf das Honorar noch 19% Umsatzsteuer, weil Du die Leistung in Deutschland erbringst. Man kann das aber bei der FA-Anmeldung abwählen, dann kannst Du allerdings keine Vorsteuer geltend machen.

Umsatzsteuer-Problem: entweder muß Dein ferner Kunde deutsche Mehrwertsteuer zahlen, was ihm kaum schmecken wird, oder das Finanzamt zieht es brutal vom Honorar ab.

Übrigens: in der Selbstständigkeit braucht man psychische Stärke und darf nicht zu empfindlich sein.




Jott
Beiträge: 15163

Re: Fragen bzgl selbstständigkeit als Cutter

Beitrag von Jott » Do 21 Feb, 2019 16:35

Mwst. ist kein Problem, an eine kanadische Adresse wird die nicht erhoben (sofern beide Seiten Unternehmer/Firmen sind). Aber: für so was immer Steuerberater.

Ansonsten natürlich: nur Vorkasse, Filme erst hin schicken, wenn die Kohle da ist. Keine Schecks akzeptieren oder gar „ist schon überwiesen“-Gerede. PayPal ist ein Knopfdruck, das schafft jeder! :-)

Du hast keine realistische Möglichkeit, dem Geld hinterher zu rennen, wenn der Kunde nicht zahlen will. Nicht mal in Deutschland ist das einfach - wer keine Skrupel hat, zahlt einfach nicht, easy.

Und noch was: nur ein Kunde geht nicht, denn dann wirst du als scheinselbständig eingestuft, mit unangenehmen Folgen. Du MUSST weitere Kunden bedienen.

Steuerberater!




Social Media

       
 Aktuelle Beiträge [alle Foren]
 
» Bildgewaltig: Apollo 11 Mission in 8K - unveröffentlichtes 65mm Filmmaterial von 1969
von marty_mc - So 22:07
» Erste Aufnahmen von der Blackmagic Pocket Cinema Camera 4K
von freezer - So 21:04
» Final Cut Pro X Update 10.4.6 bringt automatische Konvertierung alter Formate
von Frank Glencairn - So 20:33
» Portraitfilme - Oldtimer und ihre Fahrer
von blacktopfieber - So 19:49
» Canon Cinema RAW light "Streifen"
von greenscream - So 18:55
» Abstimmung EU Parlament/Uploadfilter/"Wer das Internet kaputt macht"
von Alf_300 - So 18:34
» SmallHD FOCUS 7 Bolt: 1.000 nits heller 7" Funkmonitor
von filmkamera.ch - So 18:07
» Einfallslos? Quentin Tarantinos „Once Upon a Time in Hollywood“ Film-Poster (hochkant)
von iasi - So 15:54
» Kaufberatung 4K Camcorder für Natur- und Tieraufnahmen
von DAF - So 15:18
» Digitale Medien als Sicherheit und Möglichkeit - Regie
von ZacFilm - So 15:03
» Neuer Metabones Speedbooster speziell für die Pocket 4k
von Moik - So 12:26
» Microfon für Naturaufnahmen?
von bArtMan - So 11:56
» Samplingrate Problem 48kHz > 44kHz
von Flashlight - So 10:59
» Interlaced Ausgabe auf EIZO CG247X
von Lenny123 - So 9:19
» GH5s / Brennweite auslesen?
von rkm82 - So 9:06
» PINA in 3D
von Darth Schneider - So 6:52
» Blackmagic Fusion. Zeig deine Kunst! :)
von roki100 - So 2:34
» Kabelloses Audio an MKH8060
von pillepalle - So 2:08
» Diverse Ebay Verkäufe
von klusterdegenerierung - Sa 21:41
» David Lynch Masterclass ist online - was lange währt, wird endlich gut?
von CandyNinjas - Sa 19:54
» Zacuto Axis Mini neuwertig
von martin8425 - Sa 17:32
» Zacuto VCT Universal Baseplate + Arri Rosette + Stativplatte
von martin8425 - Sa 17:31
» Canon EOS R im 4K Video Test: 10 Bit LOG, Dual Pixel AF, Hauttöne. Bedienung, inkl. Nikon Z6 Vergleich
von Drushba - Sa 16:28
» Tangent Wave2 - Erfahrungsbericht?
von Fader8 - Sa 14:43
» Neue iMacs mit bis zu 8 Kernen und AMD Vega-Grafik
von motiongroup - Sa 13:45
» Wo Sachtler System FSB 8 T FT MS als Endkunde bestellen ?
von Bischofsheimer - Sa 8:51
» Suche µController Programmierer/In (Arduino, Raspberry o.ä.)
von DAF - Sa 8:08
» GOT (bts)
von DWUA b - Sa 7:33
» Nikon Z6 und Ninja V - wie UHD/60?
von Milesurfer - Sa 7:12
» Welchen Fernseher habt ihr?
von emu - Sa 7:11
» Panasonic Lumix S1 - Sensor-Bildqualität der Vorabversion
von kmw - Sa 6:54
» Video und Audio passen nicht zusammen
von carstenkurz - Sa 0:51
» Erfahrungen mit der Pocket 4k - der "after RTFM!"- Thread
von freezer - Fr 23:28
» Meike 25mm T2.2 = tatsächlich baugleich mit Veydra?!
von Sammy D - Fr 14:45
» DJI Osmo Pocket ist verfügbar und bekommt neuen Zeitlupen-Modus (Firmware-Update)
von domain - Fr 14:19
 
neuester Artikel
 
High-End Gitzo Systematic 3 Stativ für Video umrüsten: Modulares Leichtgewicht mit 25kg (!) Traglast

Gitzo dürfte den meisten vor allem als Premium-Hersteller von hochwertigen Foto-Stativen vertraut sein. Weniger bekannt ist, dass sich die Gitzo Systematic Stative auch mit 75/100mm Halbschalen für Videoköpfe umbauen lassen - wir haben das Gitzo Systematic 3 auf Video umgebaut - hier unsere Eindrücke vom ersten Hands-On mit dem leichten Video-Gitzo mit 25 kg Traglast weiterlesen>>

2,5K Auflösungstest der Canon EOS-M mit Magic Lantern

Mittlerweile läuft Magic Lantern mit der EOS-M hinreichend stabil, um damit 2,5K RAW-Clips zu erstellen. Daher haben wir mal einen ersten Auflösungstest in 2,5K gewagt... weiterlesen>>

neuestes Video
 

Aktuelles Video:
YGT - Sinking Ship

Computergenerierte Visuals mit ziemlich analog anmutendem Reiz, was sicher auch an der gezeigten Welt liegt, die sehr an Fantasy-Vorstellungen mit surrealen Einschlägen erinnert -- ein paar Infos zur Entstehung hier.