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Warum sind US-Serien so viel besser?



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ChillClip
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Re: Warum sind US-Serien so viel besser?

Beitrag von ChillClip » Mi 20 Feb, 2019 14:33

Was heisst "besser"?!
Die Amis produzieren doch auch ne Unmenge an Schrott. Nur halt insgesamt mehr und dementsprechend fällt auch relativ gesehen mehr Gutes dabei ab.
Ansonsten: ja, die deutsche Mentalität ist anders und ich z.B. kann mit vielen Filmen und Serien aus den USA nichts anfangen, weil ich mich null mit dem Lifestyle, den Geschichten usw. identifizieren kann. Auch wird da oft noch viele mehr, als bei uns, voll übertrieben, physikalische Gesetze komplett missachtet (so dass gut gemeinte Action einfach nur lachhaft wird), Verhaltensweisen völlig überzogen dargestellt, usw.
Also, ich weiß nicht, wo das herrührt, dass Ami-Serien grundsätzlich besser sein sollen. Vielleicht von der Optik her, weil die Budgets größer sind, aber inhaltlich isses genauso Grütze wie bei uns. Es wird halt besser kaschiert und verpackt.




cantsin
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Re: Warum sind US-Serien so viel besser?

Beitrag von cantsin » Mi 20 Feb, 2019 14:43

ChillClip hat geschrieben:
Mi 20 Feb, 2019 14:33
Vielleicht von der Optik her, weil die Budgets größer sind, aber inhaltlich isses genauso Grütze wie bei uns. Es wird halt besser kaschiert und verpackt.
Und wo siehst Du dann die deutschen Äquivalente von z.B. "The Wire", "Sopranos", "Six Feet Under", "Breaking Bad", "True Detective", "Fargo", "The Deuce", "Handmaid's Tale", "True Blood", "Twin Peaks", um nur mal ein paar Titel zu nennen?




ChillClip
Beiträge: 167

Re: Warum sind US-Serien so viel besser?

Beitrag von ChillClip » Mi 20 Feb, 2019 15:23

cantsin hat geschrieben:
Mi 20 Feb, 2019 14:43
ChillClip hat geschrieben:
Mi 20 Feb, 2019 14:33
Vielleicht von der Optik her, weil die Budgets größer sind, aber inhaltlich isses genauso Grütze wie bei uns. Es wird halt besser kaschiert und verpackt.
Und wo siehst Du dann die deutschen Äquivalente von z.B. "The Wire", "Sopranos", "Six Feet Under", "Breaking Bad", "True Detective", "Fargo", "The Deuce", "Handmaid's Tale", "True Blood", "Twin Peaks", um nur mal ein paar Titel zu nennen?
Naja, kenne flüchtig vielleicht die Hälfte der genannten Titel und die haben mich nicht je eine komplette Staffel durchhalten lassen.
Insofern vermisse ich da gar keine deutschen Pendants dazu ;)
Ehrlich gesagt sind es bei mir gerade mal zwei Serien, die ich mehrere Staffeln lang mit großem Interesse und Spaß verfolgt habe und das sind The Walking Dead und Game of Thrones. Bei TWD war das allerdings auch den guten Effekten geschuldet und ab Staffel 8 bin ich ausgestiegen, weil ich es mittlerweile langweilig finde.
Für beide Serien gilt, dass es dazu derzeit nichtmal internationale Äquivalente gibt.
Ansonsten gilt halt für mich(!), dass mich amerikanische Serien generell nicht mehr interessieren, als deutsche oder sonst welche.
Und insofern kann ich halt die Aussage nicht nachvollziehen, dass amerikanische Serien grundsätzlich besser sind.




3Dvideos
Beiträge: 337

Re: Warum sind US-Serien so viel besser?

Beitrag von 3Dvideos » Mi 20 Feb, 2019 22:20

Drushba hat geschrieben:
So 17 Feb, 2019 12:30
Gut getroffen. Lustige und spannende Serien sowie Action sollten von Amerikanern gemacht werden. Die Deutschen können das nicht, weil sie vom Gemüt her zu anders und dafür meist mental zu beschränkt sind (selbst der Autor des obigen Artikels kann nicht beim Impro im Schauspielkurs mithalten - ähem). Auch studieren begabte Leute hier eher Medizin, statt als Autor zu arbeiten. Das ist in den USA deutlich anders, da geht man lockerer mit spießbürgerlichen Erwartungshaltungen der eigenen Familien um.

Dafür könnten die Deutschen ein ganz anderes Erzählen, welches nicht in writers rooms entstehen kann. Sie dürfen es nur nicht. Und wenn sie es irgendwo dürfen, wie im Kurzfilm, dann gewinnen sie reihenweise Oscars und Preise auf Festivals.))
Nach dem Papstfilm habe ich Wim Wenders und deutsches Autorenkino studiert. Ich wollte wissen, was gut ist an Wenders und wo es geklemmt hat. Dabei habe ich nicht den kompletten Überblick gewonnen, aber doch für mich bedeutsame Eindrücke.

Mir scheint, das deutsche Autorenkino ist aus dem Willen mittelloser Filmautoren entstanden zu drehen. Allein schon die Mittellosigkeit führte in die Opposition zu Hollywood. Diese Opposition konnte radikal überdreht sein, genauso wie kritiklose Nähe. Zunächst einmal muss man sehen, dass Hollywood einen Sprachvorteil hat. Englisch ist Weltsprache. Das Publikum ist deshalb größer und entsprechend die Erfolgsaussichten. Das macht sich im Umsatz bemerkmar und in den Budgets. Gleichwohl sind nicht nur die Erfolge größer, sondern auch das Scheitern, das man nicht übersehen darf.

Was nun Wim Wenders anbelangt, habe ich den Eindruck einer ziemlich uneinheitlichen Produktion. Jeder Film erscheint mir als Einzelstück. Da waren gute Filme bei und schlechte. Ich habe keinen Wenders-Stil entdeckt. Aber ein Merkmal hatten doch nicht wenige Filme: Sie waren zu lang. Und zu lang bedeutet letztlich langweilig.

Entgegen der Preise auf Festivals habe ich mich durch "Der Himmel über Berlin" durchgeschleppt. Trotz des Engel-Motivs halte ich den Film nicht für religiös, sondern formal inspiriert durch die Siegessäule. Am Anfang wirkt der Film mit den Gedanken im Off wie ein Hörspiel. Und die Idee drängt sich auf, dass da ein Lyriker am Werk war. Handke, nicht? Der Episodenfilm ( Minimal-Plot ) ist eine Inkarnation der Banalität. Bruno Ganz und Otto Sanders hatten schon bessere Rollen. Immerhin: Peter Falk wirkt selbst dann noch als Filmstar, wenn er sich an der Frittenbude nur einen Kaffee bestellt.

Gute Drehbuch-Autoren lassen sich nicht von teuren Studios blenden, sondern haben vor allem die Story im Blick. Und wer das Muster der Gegensätze einmal durchschaut hat, findet Storys so ewig gleich und doch so wunderbar neu wie jeden neuen Morgen.




r.p.television
Beiträge: 2821

Re: Warum sind US-Serien so viel besser?

Beitrag von r.p.television » Fr 22 Feb, 2019 13:48

Ich glaube das Dilemma beim deutschen Film bzw. den Serien ist folgendes:
Es gibt hier eine tiefe Kluft zwischen geldgebenden Entscheidungsträgern und den Kreativen. Der Deutsche kränkelt in allen Branchen an einer Akademisierung.
Der Geldgeber ignoriert gute Autoren, gute Geschichten. Teilweise weil er kein Geld ausgeben will für Lizenzen. Teils weil er nur erzwungen für ein Projekt nen anerkannten Autoren bemüht der sich irgendwas aus den Fingern saugen soll, ganz nach dem Motto: "He, der Schweighöfer hat letztens ne gute Idee gehabt. Lass uns mit dem nen Film drehen!" Während er gute Autor komplett ignoriert wird weil er bisher keine Anerkennung durch einen großen Erfolg gefunden hat. Die großen Erfolge bei uns sind aber meist alle Käse: Die Bully Herbig Filme, Honig im Kopf und der andere Till Schweiger-Schmalz etc.
Ich will nicht von einem Teufelskreis sprechen. Eher von einem Hamsterrad.




iasi
Beiträge: 12074

Re: Warum sind US-Serien so viel besser?

Beitrag von iasi » Fr 22 Feb, 2019 14:52

Es darf eben nur nicht darum gehen, einen Film zu drehen.

Der Antrieb sollte sein, mit den Mitteln des Films eine Aussage zu machen, etwas zu bewegen, etwas zu thematisieren - und zwar etwas, das einem wirklich am Herzen liegt.

Dabei darf es aber auch nicht nur um eine Selbsttherapiesitzung gehen.

Es fehlt den deutschen Produktionen an echten Themen.

Reine Unterhaltung können andere besser, weil es sich für sie schlicht besser rechnet.
Die Chinesen können eben auch mal etwas mehr Geld in eine Produktion stecken, da der chinesische Markt auch entsprechende Einnahmen verspricht.


Bei den Indern nicht anderes:




Frank Glencairn
Beiträge: 8525

Re: Warum sind US-Serien so viel besser?

Beitrag von Frank Glencairn » Fr 22 Feb, 2019 15:53

iasi hat geschrieben:
Fr 22 Feb, 2019 14:52
Es darf eben nur nicht darum gehen, einen Film zu drehen.
Nein, man muß unterhalten wollen. Das ist das wichtigste.
Bestmögliche Unterhaltung ist das Einzige was wirklich zählt, weil nur ein unterhaltenes Publikum wirklich zahlt.

Aber das Publikum unterhalten zu wollen ist in Deutschland natürlich völlig verpönt (bähbäh) - man muß es belehren.
iasi hat geschrieben:
Fr 22 Feb, 2019 14:52
Es darf eben nur nicht darum gehen, einen Film zu drehen.
Der Antrieb sollte sein, mit den Mitteln des Films eine Aussage zu machen, etwas zu bewegen, etwas zu thematisieren - und zwar etwas, das einem wirklich am Herzen liegt.
Das Problem des Deutschen Films liegt ja gerade in seinem ewigen "etwas bewegen" wollen, "thematisieren, aufmerksam machen" wollen,
und vor allem "Belehren" wollen. Das ist genau das miefige, muffige, besserwisserische, wichtigtuerische, das am Deutschen FIlm so kacke ist.
Keine Sau interessiert sich (zu recht) dafür, entsprechend sind die Einspielergebnisse.
Bleibt halt der ewige Krieg (vor oder nach) und die immer selben Großstadtkommödien - kann aber auch keiner mehr sehen.

Klar gibt's Ausnahmen - You are wanted war so eine, is aber selten.


iasi hat geschrieben:
Fr 22 Feb, 2019 14:52

Dabei darf es aber auch nicht nur um eine Selbsttherapiesitzung gehen.
Und genau das ist bei den meisten Autoren leider der Fall.




Funless
Beiträge: 2615

Re: Warum sind US-Serien so viel besser?

Beitrag von Funless » Fr 22 Feb, 2019 16:05

Naja auch US Serien können IMHO unterhalten und Gesellschaftsfragen in interessanter und spannender Form thematisieren. Ein sehr gutes Beispiel hierfür ist aus meiner Sicht The Expanse.

Zum Einen sehr unterhaltsam und visuell äußerst sehenswert inszeniert (obwohl das Budget mit ca. 5 - 7 Mio USD pro Folge für eine Science Fiction Serie nicht besonders hoch ist) und zum anderen werden politische, gesellschaftliche und zwischenmenschliche Fragen behandelt.

Also es geht schon finde ich.

Nur in Deutschland nicht so richtig.
MfG
Funless

"LOW LIGHT DOESN'T MEAN NO LIGHT, Get you gear out! PRACTICE WILL make you better, debates on forums will not!"
"Meinungen sind wie Arschlöcher, jeder hat eins."




iasi
Beiträge: 12074

Re: Warum sind US-Serien so viel besser?

Beitrag von iasi » Fr 22 Feb, 2019 17:32

Frank Glencairn hat geschrieben:
Fr 22 Feb, 2019 15:53
iasi hat geschrieben:
Fr 22 Feb, 2019 14:52
Es darf eben nur nicht darum gehen, einen Film zu drehen.
Nein, man muß unterhalten wollen. Das ist das wichtigste.
Bestmögliche Unterhaltung ist das Einzige was wirklich zählt, weil nur ein unterhaltenes Publikum wirklich zahlt.

Aber das Publikum unterhalten zu wollen ist in Deutschland natürlich völlig verpönt (bähbäh) - man muß es belehren.
iasi hat geschrieben:
Fr 22 Feb, 2019 14:52
Es darf eben nur nicht darum gehen, einen Film zu drehen.
Der Antrieb sollte sein, mit den Mitteln des Films eine Aussage zu machen, etwas zu bewegen, etwas zu thematisieren - und zwar etwas, das einem wirklich am Herzen liegt.
Das Problem des Deutschen Films liegt ja gerade in seinem ewigen "etwas bewegen" wollen, "thematisieren, aufmerksam machen" wollen,
und vor allem "Belehren" wollen. Das ist genau das miefige, muffige, besserwisserische, wichtigtuerische, das am Deutschen FIlm so kacke ist.
Keine Sau interessiert sich (zu recht) dafür, entsprechend sind die Einspielergebnisse.
Bleibt halt der ewige Krieg (vor oder nach) und die immer selben Großstadtkommödien - kann aber auch keiner mehr sehen.

Klar gibt's Ausnahmen - You are wanted war so eine, is aber selten.
iasi hat geschrieben:
Fr 22 Feb, 2019 14:52

Dabei darf es aber auch nicht nur um eine Selbsttherapiesitzung gehen.
Und genau das ist bei den meisten Autoren leider der Fall.
Nicht opportune Themen mit echten Themen verwechseln.

Wem wirklich etwas an seinem Thema liegt, wird auch den ganzen "Sprachschatz" des Films nutzen und nicht nur die üblichen "Worthülsen" - was dann eben auch einen unterhaltsamen Film verspricht.
Und das unterscheidet dann eben einen guten Film von einem lallenden, langweiligen Film.

Reine Unterhaltung im US-Format erfordern ein Budget, das sich im deutschsprachigen Raum nicht einspielen lässt.
Wenn ich ein 300-Millionen-Effekt-Spektakel für 12€ geboten bekomme, gehe ich doch nicht in einen deutschen 3-Millionen-Unterhaltungsfilm im kleinen Saal fürs selbe Geld.
Und:
Der Franzose geht z.B. viel häufiger ins Kino, als der Deutsche. Das war schon immer so.

Im TV gibt´s zudem Shows und Stars im Dschungel, wenn nicht gerade alle einen Ball beobachten.

Kir Royal oder Das Blaue Palais waren eben nicht nur als reine Unterhaltung gedacht - und sie waren auch keine Abziehbilder von US-Produktionen.




iasi
Beiträge: 12074

Re: Warum sind US-Serien so viel besser?

Beitrag von iasi » Fr 22 Feb, 2019 17:42

Funless hat geschrieben:
Fr 22 Feb, 2019 16:05
Naja auch US Serien können IMHO unterhalten und Gesellschaftsfragen in interessanter und spannender Form thematisieren. Ein sehr gutes Beispiel hierfür ist aus meiner Sicht The Expanse.

Zum Einen sehr unterhaltsam und visuell äußerst sehenswert inszeniert (obwohl das Budget mit ca. 5 - 7 Mio USD pro Folge für eine Science Fiction Serie nicht besonders hoch ist) und zum anderen werden politische, gesellschaftliche und zwischenmenschliche Fragen behandelt.

Also es geht schon finde ich.

Nur in Deutschland nicht so richtig.
Oh ja - sie werden zwar auf dem Film- und Kino-Seiten nicht derart hoch gekocht, aber es gibt reichlich interessante US-Produktionen, die auch anecken und thematisieren.

Nightcrawler, Unthinkable, ... oder auch Mozart in the Jungle, der einen wirklich die Liebe zur Musik spüren lässt.




Frank Glencairn
Beiträge: 8525

Re: Warum sind US-Serien so viel besser?

Beitrag von Frank Glencairn » Sa 23 Feb, 2019 09:59

Funless hat geschrieben:
Fr 22 Feb, 2019 16:05


Nur in Deutschland nicht so richtig.
..und wie zur Betätigung:




Onkel Danny
Beiträge: 228

Re: Warum sind US-Serien so viel besser?

Beitrag von Onkel Danny » Sa 23 Feb, 2019 11:31

Warum sind sie besser?

1. Viel höheres Budget.
2. Schreiber dürfen erst mal alles machen und sind voll im Geschehen.
3. Keep it simple, sehr leichter Zugang.
4. Weniger Entscheider, die von Anfang an, alles klein reden oder immer mit entscheiden wollen.
5. Vermarktung gleich auf internationale Ebene ausgelegt. Nicht nur DE AU CH.

Beispiel: Game of Thrones. Es wurden schon in die 1. Staffel ca. 50-60 Millionen Dollar reingesteckt.
Und das bei einer neuen und unbekannten Serie, mit Leuten die kaum bis gar nicht bekannt waren.
Es sah aber auch dementsprechend aus. Allein das macht schon viel aus.
Also US Geld und Know How gepaart mit EU Darstellern und Locations. Es geht also doch.

In DE kann man ganz gut Krimis und seichte Komödien. Diese sind aber auch nicht international ausgelegt und folglich
wird das auch nichts mit internationalem Erfolg.

Dabei haben wir die Technik, sicher genug Geld und auch ein paar passende Schauspieler und das Team hinter der Kamera auch. Aber an der Umsetzung hapert es einfach.

Denn so nett die Serien wie Dark, You Are Wanted und Babylon Berlin auch sein mögen. Sie kommen einfach nicht annähernd an die US Produktionen ran.

greetz




iasi
Beiträge: 12074

Re: Warum sind US-Serien so viel besser?

Beitrag von iasi » Sa 23 Feb, 2019 12:24

Onkel Danny hat geschrieben:
Sa 23 Feb, 2019 11:31

Denn so nett die Serien wie Dark, You Are Wanted und Babylon Berlin auch sein mögen. Sie kommen einfach nicht annähernd an die US Produktionen ran.

greetz
Sie sollten eben nicht versuchen den US-Sprintern hinterher zu hechseln, sondern lieber eigene Wege finden.

Game of Thrones hatte eine erfolgreiche Buchvorlage. In den USA werden nicht mal einfach so 50 Millionen in etwas völlig neues reingesteckt.
Zudem waren da ja auch die durchaus ertragreichen Herr der Ringe Filmchen.

8 Tage hat eine interessante Ausgangssituation. Und wie es scheint, wollen die Macher auch wirklich etwas damit anfangen und nicht nur ein bischen oberflächliche Unterhaltung liefern.

Erfolgreicher als so ziemliche jede US-Serie sind Sportübertragungen und Spiele-Shows. Also an der Zahl der Zuschauer kann man die Qualität einer Serie nicht festmachen.

Bei Star Trek Discovery diskutieren die Fans und Fan-Kritiker z.B. über die Einhaltung der Obersten Direktive und nicht darüber, dass die Handlung eigentlich nur über lange (erklärende) Dialoge und gar Off-Geplapper voran gebracht wird.




motiongroup
Beiträge: 2776

Re: Warum sind US-Serien so viel besser?

Beitrag von motiongroup » Sa 23 Feb, 2019 14:16

so „M“ ist durch und ich bin hin und her gerissen von absoluter Scheiß bist Grenzgenial... waren 1 und 2 schlecht. fand ich 3 und 4 recht klasse um im Finale wieder abzusaufen um im Tribunal entgültig unterzugehen..

schade..




Sammy D
Beiträge: 1166

Re: Warum sind US-Serien so viel besser?

Beitrag von Sammy D » Sa 23 Feb, 2019 14:58

iasi hat geschrieben:
Sa 23 Feb, 2019 12:24
...

Bei Star Trek Discovery diskutieren die Fans und Fan-Kritiker z.B. über die Einhaltung der Obersten Direktive und nicht darüber, dass die Handlung eigentlich nur über lange (erklärende) Dialoge und gar Off-Geplapper voran gebracht wird.
Viele der alten Episoden von TNG, DS9, Voyager bestehen fast ausschliesslich aus langen Dialogen, ebenso Off-Sprecher.

Ich finde nicht, dass bei Discovery uebermaessig "geplappert" wird.
Was mich eher stoert, ist die allzu sehr konstruierte Universalkonstante "Spock", die sich durch fast das gesamte neuere Star-Trek-Universum zieht, um den "Hardcore"-Fan bei Laune zu halten.




Frank Glencairn
Beiträge: 8525

Re: Warum sind US-Serien so viel besser?

Beitrag von Frank Glencairn » Sa 23 Feb, 2019 15:13

iasi hat geschrieben:
Sa 23 Feb, 2019 12:24


Sie sollten eben nicht versuchen den US-Sprintern hinterher zu hechseln, sondern lieber eigene Wege finden.

Und genau das ist der ewige Deutsche Irrtum - Es gibt in der Unterhaltung keine "neuen Wege"
Nur krampfige Versuche irgendwas, irgendwie anders zu machen, weil man es richtig nicht hin bekommt.
Wenn es dann komplett in die Hose geht, wird's halt notfalls als Kunst deklariert.

Die Amis und Engländer haben alles was erfolgreich machbar ist, seit zig Jahren perfektioniert, sind jeden Weg bereits gegangen,
und haben alles was nicht funktioniert hat ausgesondert. Was bleibt ist die ultimative Erfolgsformel, und an die halten sich alle die erfolgreich sein wollen.

Entweder man lernt in Deutschland endlich in der selben Liga zu spielen, oder man wird halt weiter auf Provinzniveau rumdümpeln.




Alf_300
Beiträge: 7705

Re: Warum sind US-Serien so viel besser?

Beitrag von Alf_300 » Sa 23 Feb, 2019 15:45

Erst bräuchten wir ein paar Themen und Helden, leider fällt mir dazu garnichts ein




7River
Beiträge: 1143

Re: Warum sind US-Serien so viel besser?

Beitrag von 7River » Sa 23 Feb, 2019 15:58

Was ist mit „Dark“? Die Serie war doch schon mal ein Schritt in die richtige Richtung.
Gefahr erkannt, Gefahr gebannt.




Frank Glencairn
Beiträge: 8525

Re: Warum sind US-Serien so viel besser?

Beitrag von Frank Glencairn » Sa 23 Feb, 2019 16:45

Visuell ja (allerdings war da noch Luft nach oben) - aber das Storytelling hamse versemmelt.




iasi
Beiträge: 12074

Re: Warum sind US-Serien so viel besser?

Beitrag von iasi » Sa 23 Feb, 2019 17:17

Sammy D hat geschrieben:
Sa 23 Feb, 2019 14:58
iasi hat geschrieben:
Sa 23 Feb, 2019 12:24
...

Bei Star Trek Discovery diskutieren die Fans und Fan-Kritiker z.B. über die Einhaltung der Obersten Direktive und nicht darüber, dass die Handlung eigentlich nur über lange (erklärende) Dialoge und gar Off-Geplapper voran gebracht wird.
Viele der alten Episoden von TNG, DS9, Voyager bestehen fast ausschliesslich aus langen Dialogen, ebenso Off-Sprecher.

Ich finde nicht, dass bei Discovery uebermaessig "geplappert" wird.
Was mich eher stoert, ist die allzu sehr konstruierte Universalkonstante "Spock", die sich durch fast das gesamte neuere Star-Trek-Universum zieht, um den "Hardcore"-Fan bei Laune zu halten.
Hab gerade eine Folge von DS9 gesehen: Keine langen Ansprachen, keine handlungserklärenden Dialoge, keine Off-Sprecher.
Da kreist nicht einmal die Kamera um 3 Leute, die nur herumstehen und viel Blabla erzeugen - wie in der letzten Discovery-Folge, die ja immerhin einige dynamische Momente enthielt und eigentlich schon zu den besseren gehört.




iasi
Beiträge: 12074

Re: Warum sind US-Serien so viel besser?

Beitrag von iasi » Sa 23 Feb, 2019 17:18

7River hat geschrieben:
Sa 23 Feb, 2019 15:58
Was ist mit „Dark“?
Ein Plagiat.




iasi
Beiträge: 12074

Re: Warum sind US-Serien so viel besser?

Beitrag von iasi » Sa 23 Feb, 2019 17:30

Frank Glencairn hat geschrieben:
Sa 23 Feb, 2019 15:13
iasi hat geschrieben:
Sa 23 Feb, 2019 12:24


Sie sollten eben nicht versuchen den US-Sprintern hinterher zu hechseln, sondern lieber eigene Wege finden.

Und genau das ist der ewige Deutsche Irrtum - Es gibt in der Unterhaltung keine "neuen Wege"
Nur krampfige Versuche irgendwas, irgendwie anders zu machen, weil man es richtig nicht hin bekommt.
Wenn es dann komplett in die Hose geht, wird's halt notfalls als Kunst deklariert.

Die Amis und Engländer haben alles was erfolgreich machbar ist, seit zig Jahren perfektioniert, sind jeden Weg bereits gegangen,
und haben alles was nicht funktioniert hat ausgesondert. Was bleibt ist die ultimative Erfolgsformel, und an die halten sich alle die erfolgreich sein wollen.

Entweder man lernt in Deutschland endlich in der selben Liga zu spielen, oder man wird halt weiter auf Provinzniveau rumdümpeln.
Es gibt ständig "neue Wege".
Die Amis und Engländer gehen sie.
Wo ist denn die deutsche Produktion, die die digitalen Möglichkeiten ausnutzt? Und zwar ernsthaft.

Früher waren auch die Deutschen noch innovativ.
Heute sind sie schlechte Nachahmer.

Denn: Man versucht mit 1/10 der Mittel das nachzuahmen, was für den internationalen Markt produziert wurde.
Man kann auch nicht einfach nach mehr Geld schreien, denn solche hohen Investments erlaubt der begrenzte deutschsprachige Markt nun einmal nicht.

Es bleibt doch gar nichts anderes übrig, als eigene Themen und neue Ausdrucksformen zu finden.




cantsin
Beiträge: 5476

Re: Warum sind US-Serien so viel besser?

Beitrag von cantsin » Sa 23 Feb, 2019 17:47

Ein interessanter Einblick ins Paralleluniversum deutscher Fernsehfilm ist die Website tittelbach.tv, auf der alle aktuellen deutschen Fernsehfilme und -serien besprochen werden, und zwar durch altgestandene Kritiker, die früher für Tageszeitungen schrieben.

Als Kostprobe mal ein Ausschnitt der Kritik des heute abend in der ARD laufenden Films "Familie Wöhler auf Mallorca":
Von den Autoren optimal ausgewählt – sowohl von der Logik des Erzählten als auch dramaturgisch – sind auch die Zeitpunkte, an denen es zu Aussprachen kommt. Und so läuft dieses Komödien-Maschinchen mit Problembeigabe wunderbar rund. Wie bei den zunehmend beliebten Pilger-Dramödien ist auch hier der Weg das Ziel. Beim Stolpern durchs Gebirge unter südlicher Sonne geht so langsam dem einen oder anderen ein Licht auf. Forciert wird der heilsame Effekt durch die wechselnden Figurenkonstellationen. [...]

Passend zur vielschichtigen Narration unterscheidet sich auch die Inszenierung von den Bildern handelsüblicher Schönwetterformate. Nur selten entfaltet die traumhafte Landschaft einen eskapistischen Touch. Ob Berg, ob Tal, ob Sonne, ob Nebel – der Schauplatz Mallorca bleibt ganz in der Geschichte verhaftet. Und so wird gegen Ende auf dem Gipfel nicht das Panorama gefeiert, sondern erfährt Großvaters Plan eine pointierte Fußnote. Regisseur David Gruschka (37, „Wir sind die Rosinskis“), der zunächst als Cutter gearbeitet hat, ist – soweit es das erzählte Sujet zulässt – deutlich um eine abwechslungsreiche Bildsprache bemüht. Das Tempo ist zügig, die Bildausschnitte entsprechen einer modernen Ästhetik und suchen in der flotten Montage nach reizvollen Kontrasten. So geben die ersten sieben Einstellungen des Films einen optisch attraktiven Eindruck von dem Mallorca jenseits des Ballermanns, um das es in dieser Degeto-Produktion gehen wird. [...]

Buch und Regie bilden also eine kongeniale Einheit, die Erzählökonomie ist 90 Minuten lang oberstes Gebot. Und die Schauspieler sind einfach perfekt in ihren Rollen: Das Original Michael Gwisdek (77) zeigt in seinem Rollenfach des „komischen Alten“ keinerlei Ermüdungserscheinungen, was sich auf die Stimmung beim Zuschauen überträgt. [...]

Und so ist „Familie Wöhler auf Mallorca“ das Unterhaltungsfilm-Highlight im Februar. Eine Familienkomödie, die es ernst meint.
Geschrieben von Rainer Tittelbach himself, "arbeitet seit 30 Jahren als TV-Kritiker & Medienjournalist. Er ist Grimme-Juror & FSF-Prüfer".
http://www.tittelbach.tv/programm/ferns ... -5185.html

Wenn man das liest, beantwortet sich die Frage dieses Threads von selbst...




iasi
Beiträge: 12074

Re: Warum sind US-Serien so viel besser?

Beitrag von iasi » Sa 23 Feb, 2019 18:09

motiongroup hat geschrieben:
Sa 23 Feb, 2019 14:16
so „M“ ist durch und ich bin hin und her gerissen von absoluter Scheiß bist Grenzgenial... waren 1 und 2 schlecht. fand ich 3 und 4 recht klasse um im Finale wieder abzusaufen um im Tribunal entgültig unterzugehen..

schade..
aha ... immerhin haben sie wohl versucht, dem Stoff etwas neues abzuringen ... leider konnte ich´s noch nicht sehen ...




Funless
Beiträge: 2615

Re: Warum sind US-Serien so viel besser?

Beitrag von Funless » Sa 23 Feb, 2019 18:40

Sammy D hat geschrieben:
Sa 23 Feb, 2019 14:58
iasi hat geschrieben:
Sa 23 Feb, 2019 12:24
...

Bei Star Trek Discovery diskutieren die Fans und Fan-Kritiker z.B. über die Einhaltung der Obersten Direktive und nicht darüber, dass die Handlung eigentlich nur über lange (erklärende) Dialoge und gar Off-Geplapper voran gebracht wird.
Viele der alten Episoden von TNG, DS9, Voyager bestehen fast ausschliesslich aus langen Dialogen, ebenso Off-Sprecher.

Ich finde nicht, dass bei Discovery uebermaessig "geplappert" wird.
Was mich eher stoert, ist die allzu sehr konstruierte Universalkonstante "Spock", die sich durch fast das gesamte neuere Star-Trek-Universum zieht, um den "Hardcore"-Fan bei Laune zu halten.
Also ich als selbsternannter Star Trek „Hardcore“-Fan muss gestehen, dass mir diese Universalkonstante „Spock“ im neueren Star-Trek-Universum mittlerweile gehörig auf die Eier geht (wie es mich auch damals langsam nervte, dass bei fast allen TNG Folgen Data immer der Retter war wenn es darum ging, dass irgendwer oder irgendwas gerettet werden musste) und ich zudem finde, dass The Expanse mehr „Star Trek Feeling“ hat als Star Trek: Discovery und die drei Star Trek-Filme aus der Kelvin-Timeline zusammen.
MfG
Funless

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Darth Schneider
Beiträge: 2709

Re: Warum sind US-Serien so viel besser?

Beitrag von Darth Schneider » So 24 Feb, 2019 09:15

Ich finde die neue Star Trek Serie im Moment zum einschlafen, mich nervt diese Spock Vergötterungs Story auch, auch dieser neue Antrieb des Schiffs nervt mich.
Ausserdem gibts irgendwie für mich zu viel menschliches Drama der Crewmitglieder und zu wenig Star Trek Feeling kommt auf.
Die zweite Hälfte der ersten Staffel war spannend, aber der Rest bis jetzt kommt für mich überhaupt nicht heran an „Star Trek The next Generation“
Zu viele uninteressante Figuren.....
Hier noch ein kleiner Beweis dafür das die Deutschen durchaus auch unterhalten können....auch wenn nicht mit Tv Serien, dann halt mit Musik, auch schön.

Gruss Boris




Jalue
Beiträge: 818

Re: Warum sind US-Serien so viel besser?

Beitrag von Jalue » So 24 Feb, 2019 10:12

Herrliches Zitat. Mein persönliches Highlight:
cantsin hat geschrieben:
Sa 23 Feb, 2019 17:47
... , ist – soweit es das erzählte Sujet zulässt – deutlich um eine abwechslungsreiche Bildsprache bemüht.
@Cantsin: In einem vorhergehenden Post erwähntest du moderne dramaturgische Ansätze & Co, die den Erfolg amerikanischer Serien maßgeblich ausmachen würden. Als ich mich noch vertieft mit sowas beschäftigt habe, war die einzige Alternative eigentlich die epische Dramaturgie, fußend u.a. auf Brecht und bei deutschen Redakteuren/Produzenten eher unbeliebt. Die beteten Field, Vogler und Co. an, sofern sie überhaupt Ahnung von Dramaturgie hatten. Gibt es mittlerweile etwas grundlegend Neues?




Frank Glencairn
Beiträge: 8525

Re: Warum sind US-Serien so viel besser?

Beitrag von Frank Glencairn » So 24 Feb, 2019 10:44

Jalue hat geschrieben:
So 24 Feb, 2019 10:12
Gibt es mittlerweile etwas grundlegend Neues?
Das andauernde Geschwätz von "neuen kreativen Wegen" kommt nur von Leuten, die es nicht drauf haben.
Wie ich oben schon sagte, gibt es keine "neuen Wage", in der Unterhaltung, sondern einen Gold-Standard und sonst nix.

Das kommt mir vor wie jemand der ein Rad baut, es aber nicht rund bekommt, und die buckligen Ecken dann damit erklärt, daß er "neue Wege" gehen wollte. In Wirklichkeit ist das Rad seit Jahrzehnten zu Ende entwickelt, und es wird auch durch Ecken und Buckel nicht runder.




Frank B.
Beiträge: 8318

Re: Warum sind US-Serien so viel besser?

Beitrag von Frank B. » So 24 Feb, 2019 11:13



Lass ruhig auch neue Wege zu. ;)




Jalue
Beiträge: 818

Re: Warum sind US-Serien so viel besser?

Beitrag von Jalue » So 24 Feb, 2019 11:39

Frank Glencairn hat geschrieben:
So 24 Feb, 2019 10:44
Das kommt mir vor wie jemand der ein Rad baut, es aber nicht rund bekommt, und die buckligen Ecken dann damit erklärt, daß er "neue Wege" gehen wollte. In Wirklichkeit ist das Rad seit Jahrzehnten zu Ende entwickelt, und es wird auch durch Ecken und Buckel nicht runder.
Auch einfache Produkte entwickeln sich weiter, umso mehr gilt das für komplexe - und Dramaturgie ist komplex. Selbst in der relativ kurzen Zeitspanne, in der ich mich damit beschäftigte, kamen diverse Neuauslegungen auf den Markt, die erheblichen Einfluss auf die Produktion hatten. Z.B. Christopher Vogler, bzw. dessen Heldenreise, die nach wie vor Blaupause für viele Comicverfilmungen ist. Letztlich natürlich auch nur Aristoteles, aber "on steroids".

Insofern will ich nicht ausschließen, dass Cantsin tatsächlich etwas Neues kennt. Tippe auf "Brecht on steroids", o.ä., denn epische Erzählmuster sind in vielen der neueren US-Serien deutlich zu erkennen.




Frank Glencairn
Beiträge: 8525

Re: Warum sind US-Serien so viel besser?

Beitrag von Frank Glencairn » So 24 Feb, 2019 11:44

Typisch Hipster-Startup :-)

Uralt-Technik Idee klauen, und dann eine super komplizierte Version "neu erfinden".




Frank Glencairn
Beiträge: 8525

Re: Warum sind US-Serien so viel besser?

Beitrag von Frank Glencairn » So 24 Feb, 2019 11:47

Jalue hat geschrieben:
So 24 Feb, 2019 11:39

Selbst in der relativ kurzen Zeitspanne, in der ich mich damit beschäftigte, kamen diverse Neuauslegungen auf den Markt, die erheblichen Einfluss auf die Produktion hatten. Z.B. Christopher Vogler, bzw. dessen Heldenreise, die nach wie vor Blaupause für viele Comicverfilmungen ist. Letztlich natürlich auch nur Aristoteles, aber "on steroids".

Es ist nicht die Frage ob es "was neues" gibt - jeden Tag kommt einer mit ner neuen Idee.
Die Frage ist doch, ob es tatsächlich funktioniert - sprich erfolgreich beim Publikum ist - nur weil es irgendwie neu ist.

"Neu" an sich ist keine Qualität, nur "funktioniert beim Publikum" ist eine Qualität.




Jalue
Beiträge: 818

Re: Warum sind US-Serien so viel besser?

Beitrag von Jalue » So 24 Feb, 2019 12:01

Richtig. Breaking Bad, Game of Thrones, etc. funktionieren ja auch. Mit klassischer Seriendramaturgie, wie sie zumindest in Deutschland noch bis in die Nuller Jahre gelehrt wurde, hat das aber kaum noch etwas gemeinsam.




Darth Schneider
Beiträge: 2709

Re: Warum sind US-Serien so viel besser?

Beitrag von Darth Schneider » So 24 Feb, 2019 12:23

Sogar die Norweger wissen wie es geht, mit dem Publikum.

Sehr zu empfehlen, in jeder Hinsicht.
Gruss Boris




Frank Glencairn
Beiträge: 8525

Re: Warum sind US-Serien so viel besser?

Beitrag von Frank Glencairn » So 24 Feb, 2019 12:31

Darth Schneider hat geschrieben:
So 24 Feb, 2019 12:23
Sogar die Norweger wissen wie es geht, mit dem Publikum.

Sehr zu empfehlen, in jeder Hinsicht.
Kann ich nur unterstreichen, hab mich köstlich amüsiert.




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