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Mein erstes Kurzfimdrehbuch



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Antworten
iasi
Beiträge: 12728

Re: Mein erstes Kurzfimdrehbuch

Beitrag von iasi » Di 19 Feb, 2019 21:21

Darth Schneider hat geschrieben:
Mo 18 Feb, 2019 07:07
Also jetzt mal ehrlich....solche Scheidungs Eskalationen verlaufen doch immer sehr ähnlich.
Der eine wird verlassen und fühlt sich voll scheisse, und die andere fühlt sich auch nicht besser...dann kommt’s zu endlosen, sinnlosen Diskussionen...worauf sie dann geht....
Ich gehe davon aus das es dann im Film eher blutig wird.....
Aber ich fand jetzt die erste viel Geschichte interessanter, und bei weitem nicht so vorhersehbar.
Egal wie komplex eine Scheidunggeschichte ist...es endet immer am Schluss mit Trennung...
Gruss Boris
Man kann sich aber auch den Klischees entledigen und die Handlung eine interessante und tiefere Wendung nehmen lassen.
Vielleicht kommt der Wüterrich zu sich und akzeptiert die Trennung ruhig und besonnen, was dann die Frau überrascht und trifft, da sie tief in sich erwartet hatte, dass ihn die Trennung emotional aufrührt. Der Zorn und die Wut geht dann plötzlich eher von ihr aus.
Aber natürlich ist selbst dies noch nicht wirklich originell.

Vielleicht einigen sich die Frau und der Mann auf eine neue Art des Zusammenlebens ohne Partnerschaft, damit das gemeinsame Kind weiter Vater und Mutter hat. Dies stößt dann mehr und mehr in ihrer Umwelt auf Unverständnis und Ablehnung.

Oder oder oder ...

Alles hängt von den Intentionen ab - also was will ich aussagen.
Nur eine Geschichte zu erzählen, ist zu wenig.




3Dvideos
Beiträge: 397

Re: Mein erstes Kurzfimdrehbuch

Beitrag von 3Dvideos » Mi 20 Feb, 2019 11:57

Giftpilz hat geschrieben:
Di 19 Feb, 2019 17:06
Dann werd ich die Taxifahreridee wohl begraben. Ich wollte damit eine Charakterstudie machen, über einen Menschen, der die Schuld bei anderen sieht, und erst am Ende seine eigenen Fehler erkennt.
Wenn es denn eine Alkoholikergeschichte mit der Wende zur Trockenheit werden soll, ist das ein anspruchsvolles Thema, für das es auch ein Publikum gibt.

Ich habe selbst einmal einen Alkoholiker portraitiert, der nach zehn Jahren Trockenheit auf seine Vergangenheit zurückschaut.

Das Problem bei einem Kurzfilm mit Schauspielern ist die Glaubwürdigkeit. Kann ich mich als Autor in einen Akoholiker hineinversetzen? Kenne ich Alkoholiker?

Ehekonflikte sind real und können tatsächlich der Grund für die Wende zur Trockenheit sein. Im konkreten Fall war der Alkoholiker auf einen Parkplatz gefahren und hat sich volllaufen lassen. Er wurde ins Krankenhaus eingeliefert und dann entgiftet. Seine Frau hat ihm angedroht ihn zu verlassen, sollte er noch einmal zur Flasche greifen. Eine Gruppe anonymer Alkoholiker hat ihm geholfen. Dabei lernte er, jeden Tag aufs Neue Nein zu sagen.




Giftpilz
Beiträge: 42

Re: Mein erstes Kurzfimdrehbuch

Beitrag von Giftpilz » Mi 20 Feb, 2019 12:14

Meine Story sollte anders sein, als so, wie Du denkst. Ich erzähl Dir mal von meiner Idee:

Paul, Taxifahrer von Beruf, muss Nachtschichten fahren, weil er die Frau seines Chefs angebaggert hat. Er will tagsüber fahren, verdient er da doch mehr. Auch trinkt er im Taxi, was aber (offiziell) niemand weiß. Er ist frustriert, betrinkt sich in der Kneipe, kommt betrunken nach Hause, meckert, weil er Sex will (um sich als Mann bestätigt zu fühlen), und schlägt seine Frau vor den Augen der Tochter.
Bei einem Ausflug sagt die Tochter, dass sie auf Toilette muss, und, während Paul sich in einem Fastfood-Restaurant ein Bier gönnt, flüchten Frau und Tochter mit Hilfe einer Freundin, mit der die Frau heimlich liiert ist. Als Paul merkt, dass sie weg ist, gerät er in Panik, und, als er seine Frau mit der anderen Frau in der Nacht sieht, folgt er ihr, wird jedoch von einem Polizisten gestoppt, weil er Schlangenlinien fährt.
Frustriert fängt er einen Streit mit seinem Chef an, den er schlägt, weswegen er gefeuert wird. In der Kneipe betrinkt er sich, und gibt Chef und Frau die Schuld, nur nicht sich selbst. Als er betrunken nach Hause kommt, entdeckt er Frau, Tochter und Freundin, die er in seinem Hass töten will, jedoch die Tochter stoppt ihn, durch das, was sie ihm sagt. Seine Frau sagt ihm, dass sie sich scheiden lassen will, und verlässt die Wohnung. Alleine in der Wohnung begreift er, dass er allein an allem die Schuld trägt, will sie mit dem Auto suchen, fällt dabei jedoch unglücklich die Treppe hinunter, und stirbt. Seine letzten Worte sind, dass es ihm Leid tut.


So in etwa hatte ich mir die Geschichte gedacht. Jedoch denke ich nicht, dass sie gut genug für Euren Geschmack wäre, also begrab ich die Idee.




3Dvideos
Beiträge: 397

Re: Mein erstes Kurzfimdrehbuch

Beitrag von 3Dvideos » Mi 20 Feb, 2019 14:02

Giftpilz hat geschrieben:
Mi 20 Feb, 2019 12:14
Meine Story sollte anders sein, als so, wie Du denkst. Ich erzähl Dir mal von meiner Idee:

Paul, Taxifahrer von Beruf, muss Nachtschichten fahren, weil er die Frau seines Chefs angebaggert hat. Er will tagsüber fahren, verdient er da doch mehr. Auch trinkt er im Taxi, was aber (offiziell) niemand weiß. Er ist frustriert, betrinkt sich in der Kneipe, kommt betrunken nach Hause, meckert, weil er Sex will (um sich als Mann bestätigt zu fühlen), und schlägt seine Frau vor den Augen der Tochter.
Bei einem Ausflug sagt die Tochter, dass sie auf Toilette muss, und, während Paul sich in einem Fastfood-Restaurant ein Bier gönnt, flüchten Frau und Tochter mit Hilfe einer Freundin, mit der die Frau heimlich liiert ist. Als Paul merkt, dass sie weg ist, gerät er in Panik, und, als er seine Frau mit der anderen Frau in der Nacht sieht, folgt er ihr, wird jedoch von einem Polizisten gestoppt, weil er Schlangenlinien fährt.
Frustriert fängt er einen Streit mit seinem Chef an, den er schlägt, weswegen er gefeuert wird. In der Kneipe betrinkt er sich, und gibt Chef und Frau die Schuld, nur nicht sich selbst. Als er betrunken nach Hause kommt, entdeckt er Frau, Tochter und Freundin, die er in seinem Hass töten will, jedoch die Tochter stoppt ihn, durch das, was sie ihm sagt. Seine Frau sagt ihm, dass sie sich scheiden lassen will, und verlässt die Wohnung. Alleine in der Wohnung begreift er, dass er allein an allem die Schuld trägt, will sie mit dem Auto suchen, fällt dabei jedoch unglücklich die Treppe hinunter, und stirbt. Seine letzten Worte sind, dass es ihm Leid tut.


So in etwa hatte ich mir die Geschichte gedacht. Jedoch denke ich nicht, dass sie gut genug für Euren Geschmack wäre, also begrab ich die Idee.
Der Geschichte fehlt die überzeugende Wende.

Prinzipiell gibt es von diesen Wendemöglichkeiten zunächst einmal zwei: Entweder - Unglücksrabe Paul erlebt ein sagenhaftes Comeback: Der Alkoholiker am Taxisteuer wird zum nüchternen Chef eines Fuhrparks. ( Komödie )

Oder - Nüchterner Betrüger mit Wahnsinnserfolg fällt die soziale Leiter und schließlich die Treppe hinunter und stirbt mit den Worten: Gott, vergib mir. ( Tragödie - inklusive Katharsis )

Begraben Sie die Idee oder bauen Sie eine überzeugende Wende ein.




7River
Beiträge: 1167

Re: Mein erstes Kurzfimdrehbuch

Beitrag von 7River » Mi 20 Feb, 2019 18:54

Dass er sich bei dem Treppensturz den Hals bricht, ist tragisch. Passendes Ende.

Dein Beispiel, 3Dvideos, mit dem Chef und dem Fuhrpark, finde ich gar nicht mal so gut.
Jetzt weiß ich, warum Sie Koch sind. Weil Sie so ranzig riechen. Nach altem Öl.




3Dvideos
Beiträge: 397

Re: Mein erstes Kurzfimdrehbuch

Beitrag von 3Dvideos » Mi 20 Feb, 2019 21:15

7River hat geschrieben:
Mi 20 Feb, 2019 18:54
Dass er sich bei dem Treppensturz den Hals bricht, ist tragisch. Passendes Ende.

Dein Beispiel, 3Dvideos, mit dem Chef und dem Fuhrpark, finde ich gar nicht mal so gut.
Es empfiehlt sich, dem Treppensturz Fallhöhe geben, und es muss - um das breite Publikum zu überzeugen - einen Bösen treffen. Sonst ist die Geschichte trivial nach dem Motto: Eine Schlampe im Slum hat sich zu Tode gesoffen und war am Schluss voller Selbstmitleid. Man zuckt die Schultern und sagt: Von nichts kommt nichts.

Einwände gegen den dramatischen Aufstieg lasse ich gelten, wenn sie begründet sind. In einem Einakter zu sagen: "Ein versoffener Taxifahrer ist Millionär geworden.", ist tatsächlich zu simpel. Der Dreiakter bei Syd Field hat die Funktion, im Hin und Her die Schwierigkeit des Aufstiegs zu zeigen. Dann sagt man, der Typ hat es wirklich verdient. Das war nicht nur Lotto.




iasi
Beiträge: 12728

Re: Mein erstes Kurzfimdrehbuch

Beitrag von iasi » Mi 20 Feb, 2019 21:33

Wer will denn eigentlich so etwas dann sehen?

Der Klischee-Böse in einem unglaubwürdigen Setting ...
Betrunkener Taxifahrer ...
...
gewalttätig
macht die Frau vom Chef an
...
Nachts verdient er weniger als am Tag - als Taxifahrer?

Warum soll ich mich denn als Zuschauer für so eine Filmfigur interessieren?
Was ereignet sich denn während der Filmhandlung, das mich als Zuschauer ansprechen und zum Ansehen des Films verlocken könnte?




Darth Schneider
Beiträge: 3171

Re: Mein erstes Kurzfimdrehbuch

Beitrag von Darth Schneider » Do 21 Feb, 2019 06:43

Unglaubwürdiges Setting ??? Betrunkener Taxifahrer.
Die Polizei hat doch vor ein paar Wochen in Deutschland Alkoholkontrolle von Lastwagenfahrer gemacht, jeder zehnte Fahrer war mehr oder weniger besoffen.....
Aber ansonsten geb ich dir recht, mir persönlich hat die Alienstory viel besser gefallen, ich fand das jetzt auch nicht soooo unmöglich zu verfilmen, aufwendig, aber auch ohne Sponsoren nicht unmöglich...
Gruss Boris
„Nothing travels faster than the speed of light, with the possible exception of bad news, which obeys its own special laws.“
Douglas Adams




iasi
Beiträge: 12728

Re: Mein erstes Kurzfimdrehbuch

Beitrag von iasi » Do 21 Feb, 2019 08:05

Darth Schneider hat geschrieben:
Do 21 Feb, 2019 06:43
Unglaubwürdiges Setting ??? Betrunkener Taxifahrer.
Die Polizei hat doch vor ein paar Wochen in Deutschland Alkoholkontrolle von Lastwagenfahrer gemacht, jeder zehnte Fahrer war mehr oder weniger besoffen.....
Aber ansonsten geb ich dir recht, mir persönlich hat die Alienstory viel besser gefallen, ich fand das jetzt auch nicht soooo unmöglich zu verfilmen, aufwendig, aber auch ohne Sponsoren nicht unmöglich...
Gruss Boris
Na ja - die Fahne eines Lastwagenfahrer kann schließlich nicht durch Fahrgäste wahr genommen werden.

Die Frage ist aber auch immer: Wie fängt man den Zuschauer schon zu Beginn des Films?
Dass in der Mitte des Films die Masken fallen und die Aliens erscheinen, lässt die erste Hälfte recht antriebslos zurück.

Wenn ich an ein anderes Projekt denke:
Ein großes altes Haus und einige Zombis machen sicherlich noch keinen guten Film. Zumal die Personen wie aus dem Charakterbestellkatalog scheinen. Das Erbentreffensetting klingt auch nicht gerade neu und innovativ.

Mir werden Storys viel zu oft viel zu schnell zusammengestrickt.
Man erkennt keine echte Intention des Autors.
Und wenn es schon nur um reine Unterhaltung gehen soll, muss man sich auch vollkommen auf die Wirkung auf den Zuschauer konzentrieren und das Buch daraufhin optimieren.
Einfach einige Versatzstücke zusammenpuzzeln, genügt eben nicht.




3Dvideos
Beiträge: 397

Re: Mein erstes Kurzfimdrehbuch

Beitrag von 3Dvideos » Do 21 Feb, 2019 11:29

Darth Schneider hat geschrieben:
Do 21 Feb, 2019 06:43
mir persönlich hat die Alienstory viel besser gefallen, ich fand das jetzt auch nicht soooo unmöglich zu verfilmen, aufwendig, aber auch ohne Sponsoren nicht unmöglich...
Gruss Boris
Da sind natürlich besondere Begabungen in einem Kurzfilmteam gefragt. Zum Beispiel was Modelle anbelangt. Aber warum will man mit seinem ersten Drehbuch gerade das Schwierigste und Teuerste realisieren? In der Turnhalle kommt doch auch erst das Aufwärmtraining. Wie wäre es also gerade im Kurzfilm mal mit preiswerten Kleinformen: Den gespielten Witz habe ich schon genannt. ( Hallervorden, Engelke ) Der Sketch wäre schon die ausgebaute Form. Man kann natürlich auch auf der Bühne Film machen: Pantomime, Tanz, Schauspiel mit einer Person und imaginären weiteren, mit zwei Personen... Syd Field verweist extra auf Aristoteles und dessen Forderung nach Einheit von Ort, Zeit und Handlung. Gerade Kurzfilme werden dadurch nicht nur klassisch, sondern auch finanzierbar.




7River
Beiträge: 1167

Re: Mein erstes Kurzfimdrehbuch

Beitrag von 7River » Do 21 Feb, 2019 12:22

Betrunkener Taxifahrer? Nicht nur eine Fahne kann wahrgenommen werden, auch eine u. U. unsichere Fahrweise.

Das Aufwendigste wäre wohl das Raumschiff und dessen Innere.
Jetzt weiß ich, warum Sie Koch sind. Weil Sie so ranzig riechen. Nach altem Öl.




3Dvideos
Beiträge: 397

Re: Mein erstes Kurzfimdrehbuch

Beitrag von 3Dvideos » Do 21 Feb, 2019 15:51

7River hat geschrieben:
Do 21 Feb, 2019 12:22
Das Aufwendigste wäre wohl das Raumschiff und dessen Innere.
Gibt's da nicht was von der Stange?

https://www.google.com/search?biw=1164& ... BwmSLymkVM:




iasi
Beiträge: 12728

Re: Mein erstes Kurzfimdrehbuch

Beitrag von iasi » Do 21 Feb, 2019 16:38

7River hat geschrieben:
Do 21 Feb, 2019 12:22
Betrunkener Taxifahrer? Nicht nur eine Fahne kann wahrgenommen werden, auch eine u. U. unsichere Fahrweise.

Das Aufwendigste wäre wohl das Raumschiff und dessen Innere.
Das Aufwendigste wären die Aliens,
die Zahl der Drehorte und Darsteller,
...

Das Problem ist die Motivation:
Dieses "Alien entführen Menschen für Experimente" ist eben doch schon etwas veraltet.
Alien funktioniert, da es schlicht und einfach ein perfekter, aber eben nicht intelligenter Organismus ist.
Predator funktioniert, da die Aliens nun mal gerne jagen und eben nicht Kaninchen schießen wollen.

Diese Kurzgeschichte ist aber eben schon ziemlich löchrig, was die Logik betrifft - selbst die innere Logik. Solche Löcher kann man eben auch nicht einfach mit ein paar windigen Konstruktionen schließen.

Selbst Independence Day funktioniert, da die Aliens eben Rohstoffe brauchen und abbauen.

Die Frage muss immer lauten: Warum tun sie das, was sie tun?




3Dvideos
Beiträge: 397

Re: Mein erstes Kurzfimdrehbuch

Beitrag von 3Dvideos » Do 21 Feb, 2019 17:05

iasi hat geschrieben:
Do 21 Feb, 2019 16:38
7River hat geschrieben:
Do 21 Feb, 2019 12:22
Betrunkener Taxifahrer? Nicht nur eine Fahne kann wahrgenommen werden, auch eine u. U. unsichere Fahrweise.

Das Aufwendigste wäre wohl das Raumschiff und dessen Innere.
Das Aufwendigste wären die Aliens,
Im Karneval?
die Zahl der Drehorte und Darsteller,
...

Das Problem ist die Motivation:
Dieses "Alien entführen Menschen für Experimente" ist eben doch schon etwas veraltet.
Entführen ist schon abgedroschen.
Alien funktioniert, da es schlicht und einfach ein perfekter, aber eben nicht intelligenter Organismus ist.
Wer sagt das denn? Liefert die Filmreihe die perfekte Definition - dogmatisch verbindlich für alle Drehbuchautoren?
Predator funktioniert, da die Aliens nun mal gerne jagen und eben nicht Kaninchen schießen wollen.
Man sieht das simple Muster dahinter: Jäger und Beute.
Diese Kurzgeschichte ist aber eben schon ziemlich löchrig, was die Logik betrifft - selbst die innere Logik. Solche Löcher kann man eben auch nicht einfach mit ein paar windigen Konstruktionen schließen.
Genug gemeckert. Schluss mit Allgemeinplätzen.
Selbst Independence Day funktioniert, da die Aliens eben Rohstoffe brauchen und abbauen.
Entführen für... ist out, wenn entführen out ist.

Die Aliens sind eine sterbende Spezies und leiden an Inzucht, weil sie Frauenmangel haben. Deshalb wär doch mal eine Variante von Raub der Sabinerinnen angesagt.
Die Frage muss immer lauten: Warum tun sie das, was sie tun?
Eine Frage.

Da sie aber nicht Hauptfigur sind, stellt sich zuerst die Frage: Was will Vera? Erreicht sie schließlich ihr Ziel oder verfehlt sie ihr Ziel?

Außerdem lautet die Frage mit Aristoteles: Hat die Geschichte Größe?

Oder brennt im Keller noch Licht? ( "Hab's schon ausgemacht." )




iasi
Beiträge: 12728

Re: Mein erstes Kurzfimdrehbuch

Beitrag von iasi » Do 21 Feb, 2019 17:19

3Dvideos hat geschrieben:
Do 21 Feb, 2019 17:05

Eine Frage.

Da sie aber nicht Hauptfigur sind, stellt sich zuerst die Frage: Was will Vera? Erreicht sie schließlich ihr Ziel oder verfehlt sie ihr Ziel?

Gegenfrage:
Welches Ziel?


Und noch eine Frage:
Was ist das Ziel dieses Kurzfilms?




3Dvideos
Beiträge: 397

Re: Mein erstes Kurzfimdrehbuch

Beitrag von 3Dvideos » Do 21 Feb, 2019 17:45

iasi hat geschrieben:
Do 21 Feb, 2019 17:19
3Dvideos hat geschrieben:
Do 21 Feb, 2019 17:05

Eine Frage.

Da sie aber nicht Hauptfigur sind, stellt sich zuerst die Frage: Was will Vera? Erreicht sie schließlich ihr Ziel oder verfehlt sie ihr Ziel?

Gegenfrage:
Welches Ziel?
Was will Vera?

Und noch eine Frage:
Was ist das Ziel dieses Kurzfilms?
Bitte, nicht so platt vor den Film schreiben wie bei Metropolis.




iasi
Beiträge: 12728

Re: Mein erstes Kurzfimdrehbuch

Beitrag von iasi » Do 21 Feb, 2019 22:37

3Dvideos hat geschrieben:
Do 21 Feb, 2019 17:45
iasi hat geschrieben:
Do 21 Feb, 2019 17:19


Gegenfrage:
Welches Ziel?
Was will Vera?
Wen interessierts?
3Dvideos hat geschrieben:
Do 21 Feb, 2019 17:45
Und noch eine Frage:
Was ist das Ziel dieses Kurzfilms?
Bitte, nicht so platt vor den Film schreiben wie bei Metropolis.
Ganz verheimlichen muss man´s aber auch nicht.




7River
Beiträge: 1167

Re: Mein erstes Kurzfimdrehbuch

Beitrag von 7River » Fr 22 Feb, 2019 12:12

Mal eine Frage: Was steht denn vor Metropolis?
Jetzt weiß ich, warum Sie Koch sind. Weil Sie so ranzig riechen. Nach altem Öl.




3Dvideos
Beiträge: 397

Re: Mein erstes Kurzfimdrehbuch

Beitrag von 3Dvideos » Sa 23 Feb, 2019 20:47

"Sinnspruch: Mittler zwischen Hirn und Händen muss das Herz sein!"




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