slashCAM
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Die zwei Gesichter der Canon EOS R - Bildqualität im Videomodus

Beitrag von slashCAM » Mo 19 Nov, 2018 10:03

Bild
Die neue Canon EOS R ist für Filmer durchwachsen ausgestattet. Doch abseits der bereits bekannten Features konnte uns die erste spiegellose Vollformatkamera von Canon dann doch überraschen…



Hier geht es zu Artikel auf den slashCAM Magazin-Seiten:
Test: Die zwei Gesichter der Canon EOS R - Bildqualität im Videomodus




Funless
Beiträge: 4364

Re: Die zwei Gesichter der Canon EOS R - Bildqualität im Videomodus

Beitrag von Funless » Mo 19 Nov, 2018 11:05

Vielen Dank für den ersten Teil Eures Tests der EOS R.

Ich fand's insofern interessant, dass die EOS R für mich persönlich eher eine FF-Version der EOS M50 darstellt, mit dem Unterschied, dass kein C-Log, keine 10Bit extern Ausgabe sowie kein DPAF bei 4K vorhanden ist. Sonst verhält sich die EOS M50 meiner Einschätzung nach ähnlich (gute FHD Performance bis 60p, eher mäßiges 4K).

In Eurem zweiten Teil eures Test werdet ihr wahrscheinlich auch auf das Feature eingehen den Fokuspunkt am Touchscreen zu bestimmen während man durch den EVF schaut, diese Funktion gibt es auch 1:1 bei der EOS M50 und habe ich mittlerweile sehr zu schätzen gelernt.

Also ich würde eigentlich eher postulieren, dass bei den Videofunktionen die EOS M50 eine poor man's EOS R, bzw. die EOS R eine rich man's EOS M50 ist.
MfG
Funless

Leonidas hat geschrieben:THIS!! IS!! SPARTA!!




blueplanet
Beiträge: 1149

Re: Die zwei Gesichter der Canon EOS R - Bildqualität im Videomodus

Beitrag von blueplanet » Mo 19 Nov, 2018 11:21

...sehe ich auch so, wobei auf die Fotoschiene bezogen, eine MarkIV und die R + entsprechende, passende Objektive (RF 28-70mm/f2,0 = 2730€) sich ebenso gegenüber stehen.
Wer' s braucht?! ;))




StanleyK2
Beiträge: 1018

Canon EOS R - Altglasverwertung

Beitrag von StanleyK2 » Mo 19 Nov, 2018 14:22

Eine nette Möglichkeit bietet die EOS-R so nebenbei auch noch: mittels Adapter (z. B. Novoflex) kann man alte FD-Linsen FF verwenden (EOS-M50 nur mit starkem Crop), und auch anders als bei Standard-EOS (nur mit leichtem Crop und Hilfsoptik) dank des geringeren Auflagemasses rein mechanisch in voller Qualität (was FD halt so zu bieten hatte). Hat einen gewissen Reiz, wenn man noch so 9 Altgläser herumliegen hat (alles Festbrennweiten).




Funless
Beiträge: 4364

Re: Die zwei Gesichter der Canon EOS R - Bildqualität im Videomodus

Beitrag von Funless » Mo 19 Nov, 2018 14:54

An die EOS M50 adaptiere ich auch meine FD Objektive mittels "günstigem" Adapter, in FHD halt mit dem APS-C Crop von 1,6 was aus meiner Sicht aber okay ist. Klar wäre Faktor 1 schöner (das mochte ich an meiner A7s) aber das wäre für mich kein zwingender Grund ein Upgrade auf die EOS R zu machen. 4K nutze ich nicht, da ich's nicht benötige, dennoch warte ich gerade auf meinen bestellten C-Mount to EOS-M Adapter und will dann probieren ob der 4K Crop von ca. 3,2 bei der EOS M50 ausreichend ist um das alte C-Mount Objektiv, was ich hier noch rumzuliegen habe, ohne exorbitante Vignettierung verwenden zu können. Mal schauen, Ende der Woche sollte ich schlauer sein.
MfG
Funless

Leonidas hat geschrieben:THIS!! IS!! SPARTA!!




funkytown
Beiträge: 830

Re: Die zwei Gesichter der Canon EOS R - Bildqualität im Videomodus

Beitrag von funkytown » Mo 19 Nov, 2018 15:12

Man muss kein Prophet sein um vorherzusagen, dass die Nikon Z6 die deutlich besser Wahl sein wird.




Drushba
Beiträge: 2106

Re: Die zwei Gesichter der Canon EOS R - Bildqualität im Videomodus

Beitrag von Drushba » Mo 19 Nov, 2018 16:13

funkytown hat geschrieben:
Mo 19 Nov, 2018 15:12
Man muss kein Prophet sein um vorherzusagen, dass die Nikon Z6 die deutlich besser Wahl sein wird.
Zumal die EOS-R ja eher eine reine Stativkamera ist und die Nikon Z6 auch mit NinjaV handkameratauglich bleibt. Trotzdem eventuell ratsam, noch die Panasonic S1 abzuwarten. Bei prognostizierten 10-Bit intern mit Log, Fullframe 4K und IBIS könnte sie sogar die Nikon in der Pfeiffe rauchen.

PS: Gerade mal geschaut. Die Z6 hat auch einen DX-Cropmode (APS-C) mit Faktor 1,5. Das bedeutet, ein 24-70er Kitobjektiv wird damit zum 105er am langen Ende - das reicht für ein "immerdrauf". Die Z6 kann also alles, was die Canon kann, inklusive Crop für den Telebereich. Zusätzlich: Detailreicheres Bild, besseres Lowlight, besseren Tracking-Fokus im Videobreich und IBIS. Den Ninja V brauchen beide...
Lieber glaub ich Wissenschaftlern, die sich mal irren, als Irren, die glauben, sie seien Wissenschaftler.




MrMeeseeks
Beiträge: 1176

Re: Die zwei Gesichter der Canon EOS R - Bildqualität im Videomodus

Beitrag von MrMeeseeks » Mo 19 Nov, 2018 17:10

Externe 10 Bit 4K mit einer Sensorfläche ähnlich einem MFT Sensor?. Also das Niveau einer 4 1/2 Jahre alten GH4.

Die bekommen wirklich nichts mehr gebacken.




Angry_C
Beiträge: 3297

Re: Die zwei Gesichter der Canon EOS R - Bildqualität im Videomodus

Beitrag von Angry_C » Mo 19 Nov, 2018 21:55

Hier im Test schneidet die Kamera am schlechtesten ab. Sieht übel aus, wie aus alten Canon DSLR Zeiten, die Fuji scheint aber gut zu sein für den Preis:




Frank B.
Beiträge: 9318

Re: Die zwei Gesichter der Canon EOS R - Bildqualität im Videomodus

Beitrag von Frank B. » Di 20 Nov, 2018 09:48

Ja, ich denke auch, die Fuji ist der beste Kompromiss, wenn man filmen und fotografieren möchte und dazu nur ein Gerät haben will. Im Fotobereich sind sicher die Vollformater noch einen Tacken besser und im Videobereich mögen andere auch punktuell besser abschneiden, aber alles in allem kackt irgendeine konkurrierende Kamera in anderen Bereichen dann auch gegen die Fuji ab. Ich habe mir nun auch schon diverse Tests angesehen und finde die Hautfarben der Nikons und der Canon schon sehr angenehm. Aber man bekommt auch die Fuji in ähnliche Bereiche. Die Fotos der Z7 haben mich auch begeistert und die Sony A73 ist auch richtig gut. Bloß eben, mit der Canon kann man nur mit großem Aufwand qualitativ gut filmen und die Nikons und die Sony sind videomäßig ebenfalls nicht so gut ausgestattet wie die Fuji. Dazu der viel höhere Preis und die meist höheren Objektivkosten. Die Blackmagic kann gar nicht fotografieren, ist aber für alle, die nur filmen wollen ein Schnäppchen mit ausgezeichneten Videoeigenschaften. Ich habe die X-T3 auch seit ein paar Wochen und finde die Entscheidung, nicht auf FF gewechselt zu haben, eine richtige im Moment. Wenn FF mit guten Videoergebnissen einmal in den Bereich um 1500,- Euro wandert, kann ich immer noch überlegen, in ein zweites System zu investieren, wobei ich auch die Aktivitäten Fujis im Mittelformat beobachte. Für Foto die GFX 50R und für Fotos zwischendurch und Videos die X-T3 und die X-H1 wäre schon auch ein Traum. Aber da hat man halt wieder mindestens zwei Geräte zu schleppen. Mach ich aber sowieso meistens. Der Preis für Mittelformat ist mir im Blick auf meine finanzielle Ausstattung im Moment auch noch einiges zu hoch.




elrio11
Beiträge: 7

Re: Die zwei Gesichter der Canon EOS R - Bildqualität im Videomodus

Beitrag von elrio11 » Di 20 Nov, 2018 14:37

Liebes Slashcam, bei aller Liebe!!

....schönes FHD Output, der ganze sämtliche Rest eher schwach bis solide, aber dafür immerhin mit 3500.- ein wahres Schnäppchen (nicht wie im Text angegeben 3000.-). Da kann man wahrlich beeindruckt sein!!

Das ist die Prolongierung des in der Canon Marketingabteilung geplanten Desasters (Beginn 5D MIV), das schon vor 2 Jahren weltweit 1000e Filmer von Canon weggetrieben hat und mit der R jetzt garantiert auch nicht zurückbringt. Auch wenn Slashcam wirklich putzig schreibt, dass "knackige 4K Schärfe im szenischen Bereich oft gar nicht sonderlich gefragt" ist. Gehts noch?

Bin schon gespannt auf den Praxistest! Vielleicht liest man dann auch wieder über eine schwaches Feature der Eos R, dass dies aber "...in dem und dem Bereich oft gar nicht sonderlich gefragt" ist.

Mit freundlichen Grüssen
Georg




rush
Beiträge: 11597

Re: Die zwei Gesichter der Canon EOS R - Bildqualität im Videomodus

Beitrag von rush » Di 20 Nov, 2018 14:58

Wirklich überraschend ist dieses Resultat aber auch nicht wenn man bedenkt das Canon hier scheinbar eher schnell als perfekt den Anschluss nicht verlieren wollte und kurzerhand die quasi-Innereien der vorhandenen 5d IV in ein Gehäuse ohne Spiegel verpflanzt hat... Das Ergebnis ist entsprechend den damit einhergehenden Erwartungen.
Kann also mit dem nächsten Modell eigentlich nur besser werden - das ist vielleicht der Vorteil den man sehen kann.
keep ya head up




Drushba
Beiträge: 2106

Re: Die zwei Gesichter der Canon EOS R - Bildqualität im Videomodus

Beitrag von Drushba » Mi 21 Nov, 2018 21:47

elrio11 hat geschrieben:
Di 20 Nov, 2018 14:37
Liebes Slashcam, bei aller Liebe!!

....schönes FHD Output, der ganze sämtliche Rest eher schwach bis solide, aber dafür immerhin mit 3500.- ein wahres Schnäppchen (nicht wie im Text angegeben 3000.-). Da kann man wahrlich beeindruckt sein!!

Das ist die Prolongierung des in der Canon Marketingabteilung geplanten Desasters (Beginn 5D MIV), das schon vor 2 Jahren weltweit 1000e Filmer von Canon weggetrieben hat und mit der R jetzt garantiert auch nicht zurückbringt. Auch wenn Slashcam wirklich putzig schreibt, dass "knackige 4K Schärfe im szenischen Bereich oft gar nicht sonderlich gefragt" ist. Gehts noch?

Bin schon gespannt auf den Praxistest! Vielleicht liest man dann auch wieder über eine schwaches Feature der Eos R, dass dies aber "...in dem und dem Bereich oft gar nicht sonderlich gefragt" ist.

Mit freundlichen Grüssen
Georg
Ich weiß nicht, was dieses Slashcam-Bashing soll. Den Test finde ich sehr gut und bin froh, daß Slashcam so präzise arbeitet. Gerade die gelisteten 4K-Cropmodi und der damit verbunde Schärfeabfall waren mir nicht bewusst und haben mich überzeugt, die Cam nicht zu kaufen. Allerdings gibt es für mich als vorwiegend dokumentarischen Handkamerafilmer qualitativ auch nicht viele Alternativen: Panasonic kann nicht Autofokus und das wird sich bei der S1 wohl kaum ändern. Die Nikon Z6 hatte ich ursprünglich geplant, guter Tracking-Fokus, aber habe ein ungutes Wobbeln bzw. irritierende Bewegungen auf der Z-Achse bei Handaufnahmen festgestellt, vermutlich verursacht durch den IBIS, die den Gebrauch für die alles vergößernde Leinwand erschweren. Sony macht nur 8-Bit und bei Youtube ist im HLG-Modus oft Banding zu sehen, das geht auf der Leinwand gar nicht und S-Log ist nur was für helle Tageslichtaufnahmen. Also eventuell Fuji oder die GH5, aber zu wenig Kontrastumfang bei beiden. Dann schon eher preislich nach oben, was bei mir auf die C200 rausläuft. Das ist mein Fazit, auch aus den hilfreichen Slashcam-Tests. Dafür will ich einfach mal Danke sagen.))
Lieber glaub ich Wissenschaftlern, die sich mal irren, als Irren, die glauben, sie seien Wissenschaftler.




Blancblue
Beiträge: 817

Re: Die zwei Gesichter der Canon EOS R - Bildqualität im Videomodus

Beitrag von Blancblue » So 02 Dez, 2018 23:36

Der IBIS der neuen Nikons wird fast überall nur gelobt. Das Wobbeln beginnt dann, wenn man den zusätzlichen elektronischen IBIS dazuschaltet.




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