Knoppers
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Re: Blackmagic RAW - Qualität im Vergleich zu CinemaDNG // IBC 2018

Beitrag von Knoppers » Do 27 Sep, 2018 23:07

mash_gh4 hat geschrieben:
Do 27 Sep, 2018 23:03
Frank Glencairn hat geschrieben:
Do 27 Sep, 2018 22:22
Ja, mann muss schon 800% in ein Standbild rein croppen, um die Unterschiede überhaupt wahrzunehmen.
Bei laufendem Bild, und bei 100% - keine Chance einen Unterschied zwischen raw/Prores/BRAW zu sehen..
naja -- derartige vergleiche mit freiem auge sind immer ein bisserl mit vorsicht zu genießen.
baust du etwa vor jeder betrachtung ein messlabor auf?




Frank Glencairn
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Re: Blackmagic RAW - Qualität im Vergleich zu CinemaDNG // IBC 2018

Beitrag von Frank Glencairn » Do 27 Sep, 2018 23:08

Ja, das Prores fällt natürlich schneller auseinander als die beiden raw Varianten, aber das liegt natürlich auch an der geringeren bittiefe.




mash_gh4
Beiträge: 2875

Re: Blackmagic RAW - Qualität im Vergleich zu CinemaDNG // IBC 2018

Beitrag von mash_gh4 » Do 27 Sep, 2018 23:33

Knoppers hat geschrieben:
Do 27 Sep, 2018 23:07
mash_gh4 hat geschrieben:
Do 27 Sep, 2018 23:03
naja -- derartige vergleiche mit freiem auge sind immer ein bisserl mit vorsicht zu genießen.
baust du etwa vor jeder betrachtung ein messlabor auf?
natürlich nicht -- aber beim vergleichen von codecs halte ich die div. dafür gebräuchlichen messmethoden (bspw. die hier: http://www.scikit-video.org/stable/measure.html) für einen ganz guten ausgangspunkt. darüber hinaus kann man dann ja auch noch differenzen sichtbar machen oder ganz spezifische kompressionsbedingte bildveränderungen (blockbildung, banding...) hervorheben.

während das im bezug auf codecs, wie man sie im weiteren workflow verwendet, recht einfach in sauber reproduzierbarer weise durchzuführen ist, stellt sich halt bei kameras immer das problem, wie man an die nötigen vergleichswerte in ihrer rohen und unveränderten form herankommt -- und zwar nicht nur im falle von ganz statischen motiven, sondern am besten auch noch mit richtig viel bewegung im bild, wo die codecs erst so richtig zeigen müssen, was sie können. da wird's dann gleich einmal ziemlich schwierig mit den meisten geräten und ihrem sehr beschränkten zugriff auf die RAW daten. im fall dieser speziellen kamera, kann man aber eben auch diesen aspekt eine wenig besser untersuchen, was das ganze doch recht spannend macht. ;)
Zuletzt geändert von mash_gh4 am Do 27 Sep, 2018 23:56, insgesamt 2-mal geändert.




Knoppers
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Re: Blackmagic RAW - Qualität im Vergleich zu CinemaDNG // IBC 2018

Beitrag von Knoppers » Do 27 Sep, 2018 23:37

mash_gh4 hat geschrieben:
Do 27 Sep, 2018 23:33
während das im bezug auf codecs, wie man sie im weiteren workflow verwendet, reicht einfach in sauber reproduzierbarer weise durchzuführen ist, stellt sich halt bei kameras immer das problem, wie man an die nötigen vergleichswerte in ihrer rohen und unveränderten form herankommt -- und zwar nicht nur im falle von ganz statischen motiven, sondern am besten auch noch mit richtig viel bewegung im bild, wo die codecs erst so richtig zeigen müssen, was sie können.
also ich kenne niemanden, der mitten im film auf die pausetaste drückt, um den codec zu checken ;)




mash_gh4
Beiträge: 2875

Re: Blackmagic RAW - Qualität im Vergleich zu CinemaDNG // IBC 2018

Beitrag von mash_gh4 » Do 27 Sep, 2018 23:43

Knoppers hat geschrieben:
Do 27 Sep, 2018 23:37
also ich kenne niemanden, der mitten im film auf die pausetaste drückt, um den codec zu checken ;)
bei den leuten, die sich für solche sachen interessieren od. eben auch codecs entwickeln bzw. ständig weiter zu verbessern versuchen, gehört das zum täglichen brot.

siehe z.b.: https://arewecompressedyet.com/ od. https://wyohknott.github.io/image-formats-comparison/
Zuletzt geändert von mash_gh4 am Do 27 Sep, 2018 23:46, insgesamt 1-mal geändert.




Knoppers
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Re: Blackmagic RAW - Qualität im Vergleich zu CinemaDNG // IBC 2018

Beitrag von Knoppers » Do 27 Sep, 2018 23:46

mash_gh4 hat geschrieben:
Do 27 Sep, 2018 23:43
Knoppers hat geschrieben:
Do 27 Sep, 2018 23:37
also ich kenne niemanden, der mitten im film auf die pausetaste drückt, um den codec zu checken ;)
bei den leuten, die sich für solche sachen interessen od. eben auch codecs entwickeln bzw. ständig weiter zu verbessern versuchen, gehört das zum täglichen brot.

siehe z.b.: https://arewecompressedyet.com/
wobei das die zielgruppe, also den zuschauer nicht im geringsten interessert. wenn der nämlich abschaltet, liegt es an einem schei.. film, aber sicher nicht am codec.




domain
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Re: Blackmagic RAW - Qualität im Vergleich zu CinemaDNG // NAB 2018

Beitrag von domain » Do 27 Sep, 2018 23:49

WoWu hat geschrieben:
Fr 21 Sep, 2018 15:41
Bei analogem Material sind die Kristalle der Informationsträger und damit immer Konturscharf, was wir als Grain verstehen.
Bei Farbfilmen gibte es keine konturenscharfe Kristalle zu beobachten, weil sie im Entwicklungsprozess weggebleicht werden. Stattdessen sind im Mikroskop Farbwölkchen um die ehemaligen Kristalle zu erkennen, die insgesamt ein unschärferes weicheres Bild in den feinsten Details ergeben.
Also insofern bietet BRAW eine wirklich starke Annäherung an analoges Filmmaterial, was besonders im verminderten Hintergrundrauschen sichtbar wird.
Tolle Arbeit von BM.




mash_gh4
Beiträge: 2875

Re: Blackmagic RAW - Qualität im Vergleich zu CinemaDNG // IBC 2018

Beitrag von mash_gh4 » Do 27 Sep, 2018 23:50

Knoppers hat geschrieben:
Do 27 Sep, 2018 23:46
wobei das die zielgruppe, also den zuschauer nicht im geringsten interessert. wenn der nämlich abschaltet, liegt es an einem schei.. film, aber sicher nicht am codec.
ja -- wobei sich das vermutlich mit beiträgen in foren bzw. der diskussionskultur mancher kollegen durchaus ähnlich verhalten dürfte. ;)




Knoppers
Beiträge: 189

Re: Blackmagic RAW - Qualität im Vergleich zu CinemaDNG // IBC 2018

Beitrag von Knoppers » Do 27 Sep, 2018 23:52

mash_gh4 hat geschrieben:
Do 27 Sep, 2018 23:50
Knoppers hat geschrieben:
Do 27 Sep, 2018 23:46
wobei das die zielgruppe, also den zuschauer nicht im geringsten interessert. wenn der nämlich abschaltet, liegt es an einem schei.. film, aber sicher nicht am codec.
ja -- wobei sich das vermutlich mit beiträgen in foren bzw. der diskussionskultur mancher kollegen durchaus ähnlich verhalten dürfte. ;)
die blanke wahrheit, duftet leider nicht immer nach rosen ;)




mash_gh4
Beiträge: 2875

Re: Blackmagic RAW - Qualität im Vergleich zu CinemaDNG // IBC 2018

Beitrag von mash_gh4 » Do 27 Sep, 2018 23:57

Knoppers hat geschrieben:
Do 27 Sep, 2018 23:52
die blanke wahrheit, duftet leider nicht immer nach rosen ;)
so wie ja auch die wahrheit über codecs den menschen zumutbar sein sollte.




Knoppers
Beiträge: 189

Re: Blackmagic RAW - Qualität im Vergleich zu CinemaDNG // IBC 2018

Beitrag von Knoppers » Fr 28 Sep, 2018 00:03

mash_gh4 hat geschrieben:
Do 27 Sep, 2018 23:57
Knoppers hat geschrieben:
Do 27 Sep, 2018 23:52
die blanke wahrheit, duftet leider nicht immer nach rosen ;)
so wie ja auch die wahrheit über codecs den menschen zumutbar sein sollte.
wer spass daran entwickelt, diese in seinem labor wissenschaftlich fundiert zu verifizieren, soll das selbstverständlich gerne tun.




WoWu
Beiträge: 14800

Re: Blackmagic RAW - Qualität im Vergleich zu CinemaDNG // IBC 2018

Beitrag von WoWu » Fr 28 Sep, 2018 01:19

g
Knoppers hat geschrieben:
Do 27 Sep, 2018 22:49

wenn es nach diesem artikel geht: https://www.docma.info/blog/die-50-mega ... rmat-luege wäre auf mft optisch bei 5 mpix eh nativ schluss. kleinbild und mittelformatobjektive haben aber wohl auch so ihre optischen grenzen ;)
Ich stimme mit dem Link ziemlich überein, obwohl die Überabtastung darin deutlich überbewertet wurde.
Aber das Thema diskutieren wir hier schon seit Jahren

.
Die ­optischen Signale des Objektivs werden mit einer höheren Abtastrate bearbeitet als für die Darstellung der Signalbandbreite benötigt. Das führt praktisch zu höher auflösenden Bildern, aber bei weitem nicht in dem Maß, wie die höheren Megapixel-­Zahlen es uns glauben machen wollen. Und sie werden durch die gesteigerte Oversampling-Auflösung auch nicht zwingend „besser“.
Die Überabtastung führt NICHT zu höher aufgelösten Bildern, weil eine Unschärfe (z.B. vom Objektiv) von sovielen Pixeln aufgenommen werden kann, wie man will.
Es bleibt eine Unschärfe.
Überabtastung sagt lediglich, dass wenigstens die doppelte Abtastfrequenz vorliegen muss, um das Signal überhaupt, brauchbar zu rekonstruieren.
Mit einer einfachen Abtastung wäre das Bild eigentlich gar nicht zu gebrauchen.
Aber selbst höhere Antastungen würden das Bild nicht höher auflösen sondern lediglich den Störabstand verbessern.
ABER ... um den Störabstand signifikant zu verbessern, also etwa um 3db, müsste man die 8-fache Überabtastung vornehmen.
Man sollte also in die Abtastungen nichts hinein interpretieren, was gar nicht drin ist.
Doppelte Abtastfrequenz ist das Minimum. um überhaupt ein Signal zu rekonstruieren und kein Qualitätskriterium „on top“.
Gute Grüße, Wolfgang

E-Book:
www.provideome.de




mash_gh4
Beiträge: 2875

Re: Blackmagic RAW - Qualität im Vergleich zu CinemaDNG // IBC 2018

Beitrag von mash_gh4 » Fr 28 Sep, 2018 02:20

WoWu hat geschrieben:
Fr 28 Sep, 2018 01:19
Aber das Thema diskutieren wir hier schon seit Jahren
ja -- leider!
aber, nur weil du nicht müde wirst, die dinge hier sehr pesimistisch zu "sehen"(?), heist das ja noch lange nicht, dass die dinge auch so sein müssen.

in den aktuellen DXOmessungen, gibt's einige MFT festbrennweiten, die 13 P-Mpix an 20Mpix fotosensoren liefern.
das ist noch immer deutlich mehr als ausreichend für die aktuell genutzten video-auflösungen. klar ist es ein bisserl schlechter als bei den vollformat-spitzenreitern, wo tlw. bis zu 36 P-Mpix an 36.5 Mpix foto-apperaten (nikon) od. 45 P-Mpix an 51 Mpix (canon) gemessen werden, bezogen auf die tatsächliche sensorfläche erscheint der MFT formfaktor im vergleich trotzdem überproportional gut zu funktionieren. aber wie gesagt, selbst den höchst gesteckten anforderungen gegenwärtiger video-praxis genügt diese abbildungsleistung auf alle fälle.

im übrigen kann man ja ohnehin laufend mitverfolgen, wie diese empirisch ermittelten werte ständig mit den kameras bzw. immer noch absurderen sensorauflösungen mitwachsen, weil es eben im gegensatz zu deinen erwartungen nicht so sehr nur die schwächen der objektiven sind, die hier eine klar erkennbare grenze setzten, sondern immer das gesamtsystem die messung nach oben hin begrenzt.




WoWu
Beiträge: 14800

Re: Blackmagic RAW - Qualität im Vergleich zu CinemaDNG // IBC 2018

Beitrag von WoWu » Fr 28 Sep, 2018 04:35

Das sind alles subjektive Betrachtungen, die Du da von Dir gibst.

Und schon „Pessimismus“ hat nichts damit zu tun denn festzustellen, dass Objektive nicht die Auflösung für viele Sensoren haben und nur die Hälfte dabei herauskommt, hat nichts mit einer Grundhaltung zu tun.
Ich habe nur versucht, etwas zu objektivieren, anders als Du und so Manchem hier.
Klar, viele halten jedes bunte und kontrastreiche Bild für ein gutes Bild, hauptsache es steht 50MPix auf dem Karton.
Aber ich kann mir schon vorstellen, dass der verlinkte Artikel Dir nicht so in den Kram passt.
Aber mittlerweile erkennen ja immer mehr, dass es so ist und dass man aus 4k in den meisten Fällen nur sauberes 2k machen kann und aus 8 nicht mal 4.
Bei Dir dauert es wohl noch einwenig.
Gute Grüße, Wolfgang

E-Book:
www.provideome.de




Jott
Beiträge: 16000

Re: Blackmagic RAW - Qualität im Vergleich zu CinemaDNG // IBC 2018

Beitrag von Jott » Fr 28 Sep, 2018 06:14

Die neuesten „nicht mal 4“-Produktionen sollte man vielleicht doch mal gesehen haben.
Zuletzt geändert von Jott am Fr 28 Sep, 2018 06:26, insgesamt 1-mal geändert.




Roland Schulz
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Re: Blackmagic RAW - Qualität im Vergleich zu CinemaDNG // IBC 2018

Beitrag von Roland Schulz » Fr 28 Sep, 2018 06:23

Zudem bestimmt aber immer noch die projizierte Ausgabematrix des Sensors die Position der Abtastung und bei einer idealen Kamera auch die Auflösung in der diskreten Bildverarbeitung!




Frank Glencairn
Beiträge: 9168

Re: Blackmagic RAW - Qualität im Vergleich zu CinemaDNG // IBC 2018

Beitrag von Frank Glencairn » Fr 28 Sep, 2018 07:17

....und wie ich oben schon sagte, spätestens nach der Delivery Komprimierung spielt all das keine Rolle mehr, weil die etwaigen Unterschiede einfach wegkomprimiert werden.




Roland Schulz
Beiträge: 3565

Re: Blackmagic RAW - Qualität im Vergleich zu CinemaDNG // IBC 2018

Beitrag von Roland Schulz » Fr 28 Sep, 2018 07:32

Frank Glencairn hat geschrieben:
Fr 28 Sep, 2018 07:17
....und wie ich oben schon sagte, spätestens nach der Delivery Komprimierung spielt all das keine Rolle mehr, weil die etwaigen Unterschiede einfach wegkomprimiert werden.
Bei mir beträgt die „Delivery Komprimierung“ aus dem NLE ins Wohnzimmer zwischen 70-150 [Mbps] in HEVCmain10, wäre bei ner UHD-BD in etwa das selbe - ist also doch ÜBERHAUPT KEIN Problem ;-)!




Roland Schulz
Beiträge: 3565

Re: Blackmagic RAW - Qualität im Vergleich zu CinemaDNG // IBC 2018

Beitrag von Roland Schulz » Fr 28 Sep, 2018 07:49

Dass Überabtastung bzw. Oversampling auch bei M43 zu Vorteilen UND höherer Auflösung führt erkennt man doch ganz leicht (besonders am rot/blau Chart, am wenigsten Pixel auf dem Sensor) an den 4K Videoscreenshots hier:
Unbenannt.PNG
Quelle: dpreview.com
https://www.dpreview.com/reviews/image- ... 9202483582

Wir hätten bei der 20MP GX9 zum einen eine höhere Farbauflösung (besonders blau/rot) gegenüber der 12MP GH5s die irgendwann auch mal 4:2:0 erreichen könnte, zum anderen gäbe es weniger Artefakte.

Was in "diesem Zusammenhang" ggf. auch noch interessant ist, wie gut sich eine kleine Sony RX100V mit einem noch kleineren 1" Sensor hier schlägt, welcher statt wie die 20MP GX9 aus ~5.5K statt ~5.2K oversampled. Die Darstellung zeigt hier noch weniger Artefakte und je nach Farbzusammenstellung eine noch höhere (Farb-)Auflösung - bei kleinerem Sensor wohlgemerkt, welcher einer höhere Anforderung an die Optik stellt!

Das wir aber auch mit der Oversampling GX9 immer noch keine 4:2:0 erreichen zeigt der Vergleich mit der Sony a6300, welche eine weitere Steigerung an Farbauflösung mit noch weniger Artefakten erkennen lässt und ebenfalls auf max. 4:2:0 begrenzt ist.


...weiterhin zeigt das oben noch einmal welche hohe Qualität Sony mittlerweile beim Debayering erreicht hat ;-)
Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.




mash_gh4
Beiträge: 2875

Re: Blackmagic RAW - Qualität im Vergleich zu CinemaDNG // IBC 2018

Beitrag von mash_gh4 » Fr 28 Sep, 2018 12:44

wenn es um die tatsächliche auflösung bzw. einschränkungen durch die objektive geht, halte ich es für wesentlich sinnvoller, nur die RAW sensordaten zu vergleichen:

Bild

aber natürlich kann es auch sinn machen, tatsächlich die fertig gebackenen video-files zu vergleichen. das ist halt leider eine deutlich schwerer zu deutende gegenüberstellung, weil hier z.b. solche interferenzmuster nicht unbedingt nur vom debayern od der sensorauflösung herstammen müssen, sondern genauso die folge unterschiedlicher filter beim farbsubsamplen und zahlreichen anderen bildaufbereitungsschritten sein können.




Onkel Danny
Beiträge: 304

Re: Blackmagic RAW - Qualität im Vergleich zu CinemaDNG // IBC 2018

Beitrag von Onkel Danny » Fr 28 Sep, 2018 13:42

WoWu hat geschrieben:
Fr 28 Sep, 2018 04:35
Aber mittlerweile erkennen ja immer mehr, dass es so ist und dass man aus 4k in den meisten Fällen nur sauberes 2k machen kann und aus 8 nicht mal 4.
Das aus 4K Bayer, gute 2 Komma K rauskommen, ist klar bekannt.

Und Wowu, Du weißt sehr gut, das aus 8K auch 4K rauskommen können.

Aber bei redcodewanneberaw mit 6/8/10 zu 1 Komprimierung etc und billigen Ef Linsen wohl kaum.
Und das übersehen die meisten und schauen nur auf das leuchtende K.

Die Arri Alexa 65 schafft aus 6.5K locker 4K, aber auch nur durch volles Raw und entsprechend großen Sensor.

Oversampling ist leider nicht alles. Das bringt nur dann wirklich etwas, wenn das Processing dahinter auch vernünftig arbeitet und nicht alles verschlimmbessert und wegkomprimiert.

Das enorme denoisen und nachschärfen der Sonys gaukelt da gerne mal mehr vor, als da ist ;-)

greetz




Roland Schulz
Beiträge: 3565

Re: Blackmagic RAW - Qualität im Vergleich zu CinemaDNG // IBC 2018

Beitrag von Roland Schulz » Fr 28 Sep, 2018 17:41

...puhh!!!!




iasi
Beiträge: 12995

Re: Blackmagic RAW - Qualität im Vergleich zu CinemaDNG // IBC 2018

Beitrag von iasi » Fr 28 Sep, 2018 21:47

WoWu hat geschrieben:
Fr 28 Sep, 2018 04:35

Aber mittlerweile erkennen ja immer mehr, dass es so ist und dass man aus 4k in den meisten Fällen nur sauberes 2k machen kann und aus 8 nicht mal 4.
aha - nun postulieren wir wieder mal eine neue Grenze:
aus 8k bekommt man kein 4k

Nun also her mit dem empirischen Beweis.




Roland Schulz
Beiträge: 3565

Re: Blackmagic RAW - Qualität im Vergleich zu CinemaDNG // IBC 2018

Beitrag von Roland Schulz » Sa 29 Sep, 2018 00:01

mash_gh4 hat geschrieben:
Fr 28 Sep, 2018 12:44
wenn es um die tatsächliche auflösung bzw. einschränkungen durch die objektive geht, halte ich es für wesentlich sinnvoller, nur die RAW sensordaten zu vergleichen:

Bild

aber natürlich kann es auch sinn machen, tatsächlich die fertig gebackenen video-files zu vergleichen. das ist halt leider eine deutlich schwerer zu deutende gegenüberstellung, weil hier z.b. solche interferenzmuster nicht unbedingt nur vom debayern od der sensorauflösung herstammen müssen, sondern genauso die folge unterschiedlicher filter beim farbsubsamplen und zahlreichen anderen bildaufbereitungsschritten sein können.
Glaube es ging hier a) um Videobilder und b) im Vergleich um eine nativ auslesende Kamera gegen Oversamplingkameras (GH5s (nativ) gegen die anderen, nicht GH5!)).
Zudem konnte man Unterschiede im (Video-)Debayering der verschiedenen Hersteller sehen. Jetzt sehen wir immer nur ACR was zudem u.A. Sony Debayering nachsteht.
Mit Video hat das so auch nichts mehr zu tun.
Auf der anderen Seite sehen wir dass die jetzt noch höher dargestellte Auflösung kein Problem für die Optiken darstellt.




mash_gh4
Beiträge: 2875

Re: Blackmagic RAW - Qualität im Vergleich zu CinemaDNG // IBC 2018

Beitrag von mash_gh4 » Sa 29 Sep, 2018 02:50

Roland Schulz hat geschrieben:
Sa 29 Sep, 2018 00:01
Glaube es ging hier a) um Videobilder und b) im Vergleich um eine nativ auslesende Kamera gegen Oversamplingkameras (GH5s (nativ) gegen die anderen, nicht GH5!)).
naja -- mir ging's hier hauptsächlich um franks bilder, die ich tatsächlich für eine ziemlich bereichernde quelle halte.

ansonsten hab ich mich mit meiner geringfügigen korrektur der gegenübergestellten kameras nur darum bemüht, einigermaßen ähnliches miteinander zu vergleichen, statt die üblichen taschenspielertricks hier im forum stillschweigend zur kenntnis zu nehmen.
Roland Schulz hat geschrieben:
Sa 29 Sep, 2018 00:01
Mit Video hat das so auch nichts mehr zu tun.
an der kritik ist natürlich etwas berechtigtes dran. man kann durchaus einfordern, dass man sich wirklich nur auf das fertig gebackene video-resultat bezieht, weil uns ja viele consumer-kameras, abgesehen von exotischen ausnahmefällen, wie bspw. zeitraffer sequenzen, ohnehin nichts besseres bieten. aber das sollten wir dann wirklich in in anderen threads diskutieren. hier geht's ja schwerpunktmäßig tatsächlich um die relevanz von RAW material.
Roland Schulz hat geschrieben:
Sa 29 Sep, 2018 00:01
Zudem konnte man Unterschiede im (Video-)Debayering der verschiedenen Hersteller sehen. Jetzt sehen wir immer nur ACR was zudem u.A. Sony Debayering nachsteht.
in dem punkt würde ich dir wirklich widersprechen. die interferenzmuster, die man in den von dir geposteten kameravergelichen sieht, müssen keineswegs vom debayern stammen! wie ohnehin schon weiter oben angesprochen, wirken sich bspw. auch verschiedene skalierungsmethoden und filter bei der farbunterbatastung auch in genau dieser weise aus. was davon tatsächlich die ursache ist, lasst sich daher in der regel kaum mehr eruieren. das ist mit ein grund, warum ich eigentlich nicht gerne über derartige black boxes diskutiere.

im übrigen gibt es ja auch noch das problem, dass die verschiedenen methoden und schwerpunktsetzung bei der bildaufbereitung immer mit einem abwägen von vor- und nachteilen verbunden sind. deshalb gibt's dann auch immer verschieden tests, in denen sich die einen kameras von den andere scheinbar auffällig positiv hervorheben, während es sich bei anderen tests plötzlich wieder genau umgekehrt verhält.

im resolve forum gibt's dazu seit wochen einen wirklich spannenden thread, wo man unheimlich schwer sagen kann, ob die dort beobachteten eigenheiten des programs im bezug auf das farbsubsampling bzw. dessen ganz auffällig kontraproduktive folgeerscheinungen nicht doch auch ursprünglich einer durchaus lobenswerten absicht entsprungen sein könnten, die eben mit hilfe von filtern genau solche störenden effekte beim downsamplen abzuschwächen versucht. aber auch dort geht das offenbar mit ganz massiv störenden anderen folgen hand in hand. und bei den bildaufbeitungsketten in kameras ist das nicht anders -- außer natürlich, dass sich dort das problem einer generative verschlechterung durch mehrmalige anwendung solcher filter natürlich in der praxis nicht stellt...
Roland Schulz hat geschrieben:
Sa 29 Sep, 2018 00:01
Auf der anderen Seite sehen wir, dass die jetzt noch höher dargestellte Auflösung kein Problem für die Optiken darstellt.
dann verstehen wir uns ja wenigstens in diesem einen, durchaus nicht unwichtigen, punkt.




roki100
Beiträge: 1824

Re: Blackmagic RAW - Qualität im Vergleich zu CinemaDNG // IBC 2018

Beitrag von roki100 » So 26 Mai, 2019 01:08

Auf der Seite 2 wird Rauschen zwischen BRAW und CDNG verglichen. Wie sieht es bei andere RAW Formate aus z.B bei Arri RAW?

Wenn ich CDNG Bild in Affinity Photo oder in Resolve näher zoome, sehe ich diese puzzle von Pixel nicht. Es sieht viel mehr nach BRAW aus. Wie wurde das realisiert? Sieht man das nur bei 4K Bild?




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