iasi
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Re: Erste Aufnahmen von der Blackmagic Pocket Cinema Camera 4K

Beitrag von iasi » Do 20 Sep, 2018 20:37

Roland Schulz hat geschrieben:
Do 20 Sep, 2018 20:34
iasi hat geschrieben:
Do 20 Sep, 2018 20:25
Vergleiche ich meine GH5 mit meiner guten alten BMCC, dann bin ich auch nicht ganz glücklich.

Der Rolling-Shutter ist zwar bei der BMCC extrem, aber das Bild ist trotz geringerer Auflösung - ich sag mal - problemloser.

Das Bild der Pocket 4k scheint mir zumindest nicht schlechter zu sein, als das der GH5 - die Ausstattung sagt mir jedoch mehr zu.
...und ich dachte immer Du hättest den ganzen Schrank voller REDs :-o !??
Das eine schließt doch das andere nicht aus :)

Ich mag nun mal die BMCC - warum also verkaufen?

Eine leichte Kompakte mit zumindest 10bit hat aber noch Platz im Schrank.




iasi
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Re: Erste Aufnahmen von der Blackmagic Pocket Cinema Camera 4K

Beitrag von iasi » Do 20 Sep, 2018 20:47

Roland Schulz hat geschrieben:
Do 20 Sep, 2018 20:29

Ne, denke jeder wie er mag und er es für richtig hält. Die Pocket hat Vorteile und mit Sicherheit nen gutes PL, hebt aber „grundsätzlich“ nicht den Rest der Welt aus wie man sieht.
Hier an nem 1080 YT Video das SNR zu beurteilen ist in meinen Augen auch erstmal Schönreden. Das kann nativ sonst wie aussehen. Schon auffällig dass das von den Protagonisten hier plötzlich nicht in Frage gestellt wird ;-)
Dass es in den Schatten nicht rauscht - zumal bei knapper Belichtung - erwartet doch wohl niemand. Da kann auch Dual ISO keine Wunder vollbringen.
Resolve bietet aber immerhin eine brauchbare NR - gerade für Raw.

Die Pocket 4k ist eine kompakte, relativ leichte Raw-Cine-Kamera mit guten Anschlussmöglichkeiten und Details für einen vergleichsweise niedrigen Preis. Vor allem ist sie eine Filmkamera und eben keine filmende Knipse.




Roland Schulz
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Re: Erste Aufnahmen von der Blackmagic Pocket Cinema Camera 4K

Beitrag von Roland Schulz » Do 20 Sep, 2018 21:15

iasi hat geschrieben:
Do 20 Sep, 2018 20:47
Vor allem ist sie eine Filmkamera und eben keine filmende Knipse.
...was aber rein garnichts über die erzielbare Bildqualität aussagt.




iasi
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Re: Erste Aufnahmen von der Blackmagic Pocket Cinema Camera 4K

Beitrag von iasi » Do 20 Sep, 2018 21:17

Roland Schulz hat geschrieben:
Do 20 Sep, 2018 21:15
iasi hat geschrieben:
Do 20 Sep, 2018 20:47
Vor allem ist sie eine Filmkamera und eben keine filmende Knipse.
...was aber rein garnichts über die erzielbare Bildqualität aussagt.
oh doch




Roland Schulz
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Re: Erste Aufnahmen von der Blackmagic Pocket Cinema Camera 4K

Beitrag von Roland Schulz » Do 20 Sep, 2018 22:49

iasi hat geschrieben:
Do 20 Sep, 2018 21:17
Roland Schulz hat geschrieben:
Do 20 Sep, 2018 21:15

...was aber rein garnichts über die erzielbare Bildqualität aussagt.
oh doch
Der Unterschied ist hier
viewtopic.php?f=66&t=142796&start=420#p960366
der, dass der M43 Sensor in der Differenzierung der Graustufen nicht mal dem 35mm Sensor folgen kann, wenn dieser 2 Blenden mehr Gain auf dem Kessel hat, dieser zudem trotzdem noch mehr Auflösung zeigt.

Das ist auch der Grund warum der M43 Sensor weniger Tiefe/3D Effekt zeigt, weil einfach weniger Farbabstufungen für Übergänge geliefert werden.
Da sieht ne glänzende Motorhaube plötzlich so platt aus wie in Walt Disney's lustigem Taschenbuch.




iasi
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Re: Erste Aufnahmen von der Blackmagic Pocket Cinema Camera 4K

Beitrag von iasi » Do 20 Sep, 2018 23:13

Roland Schulz hat geschrieben:
Do 20 Sep, 2018 22:49
iasi hat geschrieben:
Do 20 Sep, 2018 21:17


oh doch
Der Unterschied ist hier
viewtopic.php?f=66&t=142796&start=420#p960366
der, dass der M43 Sensor in der Differenzierung der Graustufen nicht mal dem 35mm Sensor folgen kann, wenn dieser 2 Blenden mehr Gain auf dem Kessel hat, dieser zudem trotzdem noch mehr Auflösung zeigt.

Das ist auch der Grund warum der M43 Sensor weniger Tiefe/3D Effekt zeigt, weil einfach weniger Farbabstufungen für Übergänge geliefert werden.
Da sieht ne glänzende Motorhaube plötzlich so platt aus wie in Walt Disney's lustigem Taschenbuch.
ja vielleicht - nur nutzt dir dein Rennmotor nicht viel, wenn er einen Pflug ziehen soll.

Die Knipsen kommen mir so vor, wie SUVs auf der Autobahn: Sie wollen alles können, aber können dann eben nichts wirklich richtig gut.




Roland Schulz
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Re: Erste Aufnahmen von der Blackmagic Pocket Cinema Camera 4K

Beitrag von Roland Schulz » Do 20 Sep, 2018 23:42

iasi hat geschrieben:
Do 20 Sep, 2018 23:13
Roland Schulz hat geschrieben:
Do 20 Sep, 2018 22:49

Der Unterschied ist hier
viewtopic.php?f=66&t=142796&start=420#p960366
der, dass der M43 Sensor in der Differenzierung der Graustufen nicht mal dem 35mm Sensor folgen kann, wenn dieser 2 Blenden mehr Gain auf dem Kessel hat, dieser zudem trotzdem noch mehr Auflösung zeigt.

Das ist auch der Grund warum der M43 Sensor weniger Tiefe/3D Effekt zeigt, weil einfach weniger Farbabstufungen für Übergänge geliefert werden.
Da sieht ne glänzende Motorhaube plötzlich so platt aus wie in Walt Disney's lustigem Taschenbuch.
ja vielleicht - nur nutzt dir dein Rennmotor nicht viel, wenn er einen Pflug ziehen soll.

Die Knipsen kommen mir so vor, wie SUVs auf der Autobahn: Sie wollen alles können, aber können dann eben nichts wirklich richtig gut.
Keine Ahnung was „Du“ fährst, aber nen X5M, GLE63s oder Cayenne Turbo S geht schon ziemlich ordentlich geradeaus - das reicht um damit ~95% vom Rest zu verblasen der da so rumgurkt ;-)!




Knoppers
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Re: Erste Aufnahmen von der Blackmagic Pocket Cinema Camera 4K

Beitrag von Knoppers » Do 20 Sep, 2018 23:53

eieiei... diese autovergleiche sind doch albern, wo doch schon so ein kleines ferngesteuertes spielzeugflugzeug schneller als jeder porsche sein kann. daher besser mal bei cams bleiben ;)




Roland Schulz
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Re: Erste Aufnahmen von der Blackmagic Pocket Cinema Camera 4K

Beitrag von Roland Schulz » Fr 21 Sep, 2018 01:27

Die richtigen Vergleiche hatten wir weiter oben - wenn "richtig", also nahezu "fertig" gedreht wird sollten wir einfach nochmal die Unterschiede zwischen dem 35mm- und dem M43 Sensor gegenüberstellen.
Da haben wir einmal nen 2EV größeren Belichtungsumfang, haben zwischen 1-2EV (Pixelgröße vs. Bildgröße) besseres SNR das man auch bei niedrigen ISO's bereits wahrnimmt und dann kommt noch die bessere Farbdifferenzierung für mehr Bildtiefe dazu.
Am Ende gibt's nochmal ne richtige Schüppe Auflösung dazu!

Wenn man sich alleine mal die Flächen um das DPR Logo in der Mitte oder die grauen Pfeile daneben ansieht stellt man auch bei niedrigen Gains bereits fest, dass "Hubraum" in der gleichen oder ähnlichen (Sensor-)Technologie einfach nicht zu ersetzen ist.
Die Beispiele die ich im DPR Vergleich angezogen habe sind zudem beim 35mm Sensor auch alles fertige 8bit JPEGs - der M43 Sensor hat überhaupt nicht das Potential hier eine wesentlich höhere Bittiefe und "RAW" auszunutzen (BTW: nen 1"er in ner DJI Mavic 2 Pro noch weniger)!
Es spielt auch "keine" Rolle wo der jeweilige Sensor nun verbaut ist, EMV und saubere Spannungsversorgung ist heute eigentlich kein Thema mehr dass da wer noch irgendwas relevantes holen könnte.
...und wie sieht's eigentlich mit Moiré und Aliasing beim Debayern aus (ist allerdings nicht sensorspezifisch)?!


Wenn allerdings "Anfänger" hingehen und "irgendwas" aufzeichen was im Post von Links auf Rechts gekrempelt werden muss (z.B. merkliche Fehlbelichtung, komplett falscher WB, stark komprimierte Gammas o.ä.) wird man mit fertigem 8bit allerdings u.U. nicht ganz so weit kommen.




Frank Glencairn
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Re: Erste Aufnahmen von der Blackmagic Pocket Cinema Camera 4K

Beitrag von Frank Glencairn » Fr 21 Sep, 2018 08:09

Ich finde es immer wieder erstaunlich, wie sehr sich einige hier in irgendwelche technischen Marginalien verbeißen, und dabei völlig vergessen, daß 90% des Bildes VOR der Kamera entstehen. Ich würde sogar soweit gehen, zu sagen, die Kamera spielt heute so gut wie keine Rolle mehr, quasi alle Kameras (ab ner gewissen Liga) sind heute gut genug für alles. Die Technik ist uns schon lange nicht mehr im Weg, es geht hauptsächlich nur noch um Talent und Handwerk, von dem der hinter der Kamera steht.

Trotzdem glauben viele noch, wenn sie nur die neueste Mühle kaufen, wenn der Sensor nur groß genug ist, wenn die Auflösung nur hoch genug ist, wenn die ISO nur empfindlich genug ist, die Optik nur teuer genug, und sie genug Geld bezahlen, können sie bessere Bilder machen. Dabei macht jede Flag, jeder Scrim, jeder Butterfly, jedes Licht, jede Location, jedes Setddesign einen größeren Unterschied, als irgendein Sensor oder irgendeine Linse. Die Arbeit des DP findet VOR der Kamera statt, aber viele verschanzen sich hinter der Kiste, und hoffen die Technik wird's schon irgendwie auf magische Weise richten, anstatt ihren Arsch nach vorne zu bringen und dort ihren Job zu machen. Und dann wird rumgeheult, wenn das ganze trotz Sensor, Auflösung, ISO, Geld etc. immer noch aussieht wie Onkel Ottos Homevideo. Gute Bilder kann man sich nicht mit Technik erkaufen, man muß lernen sie zu machen - egal mit welcher Technik. Aber Geld bezahlen ist natürlich einfacher als lernen.

end of rant




Roland Schulz
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Re: Erste Aufnahmen von der Blackmagic Pocket Cinema Camera 4K

Beitrag von Roland Schulz » Fr 21 Sep, 2018 10:36

Frank, „...gar nicht übel für ISO3200“, und beide Male (auch oben) haste Recht!

Das Ding lässt die Welt trotzdem nicht andersrum drehen, das übersehen aber einige die mal geerdet werden müssen.




scrooge
Beiträge: 518

Re: Erste Aufnahmen von der Blackmagic Pocket Cinema Camera 4K

Beitrag von scrooge » Fr 21 Sep, 2018 10:53

Frank Glencairn hat geschrieben:
Fr 21 Sep, 2018 08:09
Ich finde es immer wieder erstaunlich, wie sehr sich einige hier in irgendwelche technischen Marginalien verbeißen, und dabei völlig vergessen, daß 90% des Bildes VOR der Kamera entstehen. Ich würde sogar soweit gehen, zu sagen, die Kamera spielt heute so gut wie keine Rolle mehr, quasi alle Kameras (ab ner gewissen Liga) sind heute gut genug für alles. Die Technik ist uns schon lange nicht mehr im Weg, es geht hauptsächlich nur noch um Talent und Handwerk, von dem der hinter der Kamera steht.

Trotzdem glauben viele noch, wenn sie nur die neueste Mühle kaufen, wenn der Sensor nur groß genug ist, wenn die Auflösung nur hoch genug ist, wenn die ISO nur empfindlich genug ist, die Optik nur teuer genug, und sie genug Geld bezahlen, können sie bessere Bilder machen. Dabei macht jede Flag, jeder Scrim, jeder Butterfly, jedes Licht, jede Location, jedes Setddesign einen größeren Unterschied, als irgendein Sensor oder irgendeine Linse. Die Arbeit des DP findet VOR der Kamera statt, aber viele verschanzen sich hinter der Kiste, und hoffen die Technik wird's schon irgendwie auf magische Weise richten, anstatt ihren Arsch nach vorne zu bringen und dort ihren Job zu machen. Und dann wird rumgeheult, wenn das ganze trotz Sensor, Auflösung, ISO, Geld etc. immer noch aussieht wie Onkel Ottos Homevideo. Gute Bilder kann man sich nicht mit Technik erkaufen, man muß lernen sie zu machen - egal mit welcher Technik. Aber Geld bezahlen ist natürlich einfacher als lernen.

Volle Zustimmung!
Ich habe mich früher oft damit beschäftigt, welche Ausstattung "man denn bräuchte" für einen guten Film.
Dabei macht die Ausstattung allenfalls10% aus. Die anderen 90% setzen sich zusammen aus Erfahrung, Talent und vor allem viel Arbeit.
Heute macht es mir viel mehr Spaß, zu "arbeiten", also mit meinem vorhanden Equipment etwas zu erschaffen, als nach "noch besseren Alternativen" zu suchen.

LG
Hartmut




klusterdegenerierung
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Re: Erste Aufnahmen von der Blackmagic Pocket Cinema Camera 4K

Beitrag von klusterdegenerierung » Fr 21 Sep, 2018 13:48

Onkel Danny hat geschrieben:
Do 20 Sep, 2018 17:59
@Roland Schulz
Wir wissen alle, das Du deine Sony Cams bis aufs Blut verteidigst, aber man kann es auch übertreiben.
So wie Kluster fast ausschließlich Sonys empfiehlt.
Hallo Danny,
das stimmt so nicht, denn ich empfehle hier ständig die C200 oder andere aus der Serie.
Auch bin ich mit Sony nicht verheiratet und hatte bis vorkurzem nur Canon,
davor Fuji und davor Nikon, davor Hasselblad und davor Plaubel & Cambo und zwischen drin die Pocket und Studio 4K von BMD und Henkelmann von Pana, sowie die GH4. :-)

Also da kannst Du mich höchstens als Fanboy der Saison bezeichnen! ;-)
Das ich nun mit 3 unterschiedlichen Sonys arbeite liegt daran,
das ich im Gegensatz zu Roland ;-) ausschließlich gute Erfahrungen mit SLog gemacht habe und nicht darauf verzichten möchte.

Allerdings wäre die C200 wirklich mein größter Favorit.
Ich habe diverse Großproduktionen mit Canon C, Sony FS und Mini Ursas unterstützt und würde aus dieser Erfahrung immer zur C200 oder C300 statt zur FS5 oder FS7 greifen.
"Es reicht nicht keine Ideen zu haben, man muß auch unfähig sein sie umzusetzen!"




Funless
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Re: Erste Aufnahmen von der Blackmagic Pocket Cinema Camera 4K

Beitrag von Funless » Fr 21 Sep, 2018 19:57

Jetzt beruhigen wir uns alle wieder und gucken ein bisschen BMPCC4K Testvideo ...

MfG
Funless

"LOW LIGHT DOESN'T MEAN NO LIGHT, Get you gear out! PRACTICE WILL make you better, debates on forums will not!"
"Meinungen sind wie Arschlöcher, jeder hat eins."




iasi
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Re: Erste Aufnahmen von der Blackmagic Pocket Cinema Camera 4K

Beitrag von iasi » Fr 21 Sep, 2018 21:50

Funless hat geschrieben:
Fr 21 Sep, 2018 19:57
Jetzt beruhigen wir uns alle wieder und gucken ein bisschen BMPCC4K Testvideo ...

noch so ein Touristenvideo

davon gibts ja mittlerweile reichlich




cantsin
Beiträge: 5272

Re: Erste Aufnahmen von der Blackmagic Pocket Cinema Camera 4K

Beitrag von cantsin » Fr 21 Sep, 2018 22:11

iasi hat geschrieben:
Fr 21 Sep, 2018 21:50

noch so ein Touristenvideo

davon gibts ja mittlerweile reichlich
Gibt zumindest einen realistischen Eindruck dessen, wie die meisten mit der Kamera gedrehten Videos aussehen werden.




klusterdegenerierung
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Re: Erste Aufnahmen von der Blackmagic Pocket Cinema Camera 4K

Beitrag von klusterdegenerierung » Fr 21 Sep, 2018 22:38

Funless hat geschrieben:
Fr 21 Sep, 2018 19:57
Jetzt beruhigen wir uns alle wieder und gucken ein bisschen BMPCC4K Testvideo ...
Uiy, für clipping scheint sich der künstler nicht wirklich zu interessieren!

Ich weiß das ich damit wieder anecke,
aber irgendwie sieht das wieder wie damals bei der GH4 aus.
Mir fehlt etwas dof und ein bisschen mehr feeling in den distanzen, das ist so flächig.

Keine Ahnung welche blende er benutzt hat,
aber das sieht jetzt nicht unbedingt nach Raw, Cinema & Co aus, aber das muß ja nicht an der Cam liegen, obwohl mir das gleiche trotz speedbooster bei den Ursas auch aufgefallen ist.

Hmm, vielleicht auch nur ne Geschmackssache, die Cam ist bestimmt top! :-)

Zb hier die Aufnahmen am Wasser, von der Gesamttiefe eher wie beim Camcorder,
aber vielleicht liegt das auch an den ganzen andern Faktoren und das ich nicht so viel von oben auf etwas gucke, sondern eher etwas aus den knien,
so wie in den Häuserzeilen & Abenaufnahmen, die mir viel besser gefallen.

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Roland Schulz
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Re: Erste Aufnahmen von der Blackmagic Pocket Cinema Camera 4K

Beitrag von Roland Schulz » Fr 21 Sep, 2018 22:56

Flach wie ne Radkappe der Streifen, nach ja, die Cam kann nix dafür wenn der DOP Angst vor Schwarz bzw. nen wandernden Schwarzpunkt hat.




Funless
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Re: Erste Aufnahmen von der Blackmagic Pocket Cinema Camera 4K

Beitrag von Funless » Fr 21 Sep, 2018 22:58

klusterdegenerierung hat geschrieben:
Fr 21 Sep, 2018 22:38
Funless hat geschrieben:
Fr 21 Sep, 2018 19:57
Jetzt beruhigen wir uns alle wieder und gucken ein bisschen BMPCC4K Testvideo ...
Uiy, für clipping scheint sich der künstler nicht wirklich zu interessieren!
Dieses Video zeigt aber genau in der Tat das was cantsin bereits geschrieben hat:
cantsin hat geschrieben:
Fr 21 Sep, 2018 22:11
Gibt zumindest einen realistischen Eindruck dessen, wie die meisten mit der Kamera gedrehten Videos aussehen werden.
Genauso werden auch m. E. die meisten Videos der BMPCC4K aussehen und genau deswegen kaufe ich die Kamera nicht weil auch bei mir die Videos so aussehen würden, da ich mangels Know-how nicht in der Lage wäre das eigentliche Potenzial der Kamera herauszuholen.

Deswegen finde ich das „Touristenvideo“ auch angebracht.
MfG
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Knoppers
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Re: Erste Aufnahmen von der Blackmagic Pocket Cinema Camera 4K

Beitrag von Knoppers » Fr 21 Sep, 2018 23:15

Funless hat geschrieben:
Fr 21 Sep, 2018 22:58
Genauso werden auch m. E. die meisten Videos der BMPCC4K aussehen und genau deswegen kaufe ich die Kamera nicht weil auch bei mir die Videos so aussehen würden, da ich mangels Know-how nicht in der Lage wäre das eigentliche Potenzial der Kamera herauszuholen.
irgendwie verstehe ich deine intuition nicht. willst du uns jetzt einfach nur mitteilen, das du unfähig bist? oder wartest du einfach auf eine cam mit vollidiotenautomatik bevor "du" kaufst?




klusterdegenerierung
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Re: Erste Aufnahmen von der Blackmagic Pocket Cinema Camera 4K

Beitrag von klusterdegenerierung » Fr 21 Sep, 2018 23:25

Roland Schulz hat geschrieben:
Fr 21 Sep, 2018 22:56
Flach wie ne Radkappe der Streifen, nach ja, die Cam kann nix dafür wenn der DOP Angst vor Schwarz bzw. nen wandernden Schwarzpunkt hat.
Du meinst wie zb. mein 8 Jahre alter Clip aus meinem Privatvimeo? :-)
Ja das waren noch Zeiten, als es noch DOF, Farben, Clipping & Schwarz geben durfte!
Das konnte die 5DII besonders gut! ;-)

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Funless
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Re: Erste Aufnahmen von der Blackmagic Pocket Cinema Camera 4K

Beitrag von Funless » Fr 21 Sep, 2018 23:51

Knoppers hat geschrieben:
Fr 21 Sep, 2018 23:15
Funless hat geschrieben:
Fr 21 Sep, 2018 22:58
Genauso werden auch m. E. die meisten Videos der BMPCC4K aussehen und genau deswegen kaufe ich die Kamera nicht weil auch bei mir die Videos so aussehen würden, da ich mangels Know-how nicht in der Lage wäre das eigentliche Potenzial der Kamera herauszuholen.
irgendwie verstehe ich deine intuition nicht. willst du uns jetzt einfach nur mitteilen, das du unfähig bist? oder wartest du einfach auf eine cam mit vollidiotenautomatik bevor "du" kaufst?
Weder das eine noch das andere.

Erstens besitze ich bereits eine Kamera mit der ich völlig zufrieden und glücklich bin und zweitens bin ich kein Automatikfan.

Ich bin jedoch ein Fan von fertigen sowie (für meine Begriffe, bzw. für meinen persönlichen Geschmack) schönen OOC Bildern. Und genau das ist die BMPCC4K definitiv nicht. Da sehe ich eher Canon oder Fuji dafür geeignet. Zudem bin ich auch kein Mitglied der Liga der Dynamic Ranger. Wie schon desöfteren postuliert ist die BMPCC4K eine digitale Filmkamera, dessen eigentliches Potenzial aufgrund der enthaltenen Codecs und weiterer Features erst in der post absolut zum Tragen kommt.

Es gab schon bei der ersten BMPCC eine wahre Schwemme auf dem Gebrauchtmarkt weil viele die die Kamera kauften gar nicht in der Lage waren die erhofften und gewünschten Bilder zu generieren.

Und ich gehe jede Wette ein, dass es bei der BMPCC4K nicht großartig anders sein wird.
MfG
Funless

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cantsin
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Re: Erste Aufnahmen von der Blackmagic Pocket Cinema Camera 4K

Beitrag von cantsin » Sa 22 Sep, 2018 00:31

Das "Problem" ist die neue Color Science 4 in Verbindung mit dem Farbprofil "Extended Video", das in Resolve 15.1 (und wohl auch in den Kameras) als Voreinstellung gesetzt ist und vergleichsweise entsättigte Farben produziert. "Extended Video" ist ein Rec709-Profil, das einen erweiterten Dynamikumfang abbildet (so, wie das die meisten Rec709- bzw. sRGB-Farbprofile anderer Kamerahersteller auch tun), ohne ein Log-Profil zu sein.

Trotzdem kriegt man damit einen relativ entsättigten (typischen Indie-Kino) Look. Den kann man in den RAW-Parametern für CinemaDNG ziemlich einfach wieder kompensieren, in den man "Color Boost" und "Highlights" anhebt. Bei BRAW wird das allerdings nicht gehen.

Hab' das mal mit CinemaDNG-Material aus der alten Pocket getestet:

1. Gegradetes Bild aus dem ursprünglichen Projekt:
01 color science 1 - graded_1.19.1.jpg
2. Ungegradetes Bild, mit folgenden Einstellung im RAW-Tab: Farbraum Rec709 (im Ergebnis identisch mit der alternativen Einstellung Farbraum 'Blackmagic Design Film' + Blackmagics Rec709-LUT ["Blackmagic Cinema Camera Film to Rec709 v2"]):
02 color science 1 - ungraded rec709_1.19.2.jpg
3. Ungegradetes Bild, Einstellungen: Color Science 4 + Farbraum "Blackmagic Design" + Gamma "Blackmagic Design Extended Video" - vergleichbar mit den Standardfarben der Pocket 4K:
04 color science 4 ungraded extended video_1.19.4.jpg
4. Ungegradetes Bild, Einstellungen: Color Science 4 + Farbraum "Blackmagic Design" + Gamma "Blackmagic Design Extended Video" + Color Boost 25 + Highlights 25:
05 color science 4 ungraded extended video - color boost 25 - highlights 25_1.19.5.jpg
- IMHO sind die Hauttöne bei Color Science 4 deutlich besser. Man erhält also schon ein brauchbareres Bild direkt aus der Kamera als Ausgangsbasis, um dann ggfs. noch an anderen Knöpfen zu drehen.
Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.




klusterdegenerierung
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Re: Erste Aufnahmen von der Blackmagic Pocket Cinema Camera 4K

Beitrag von klusterdegenerierung » Sa 22 Sep, 2018 00:48

Ich denke das viele Anfänger an den Raw Importsettings scheitern,
denn da kann man ja so viel einstellen,
das so mancher auch was übersehen oder zu ungunsten setzen kann.

Da kommt dann schnell mal ein Rec709 typisches Bild ohne highlight saving raus.
Ich denke da wäre von Seiten BMD ein tuto mal ganz hilfreich, wenn es das nicht schon gibt.
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roki100
Beiträge: 468

Re: Erste Aufnahmen von der Blackmagic Pocket Cinema Camera 4K

Beitrag von roki100 » Sa 22 Sep, 2018 00:56

also ich finde die Aufnahmen von der BMPCC 4K nicht so besonders das ich WOOW empfinde... Liegt es vll. daran, weil ich bereits an die Bildqualität von meiner BMPCC gewohnt bin? Ganz ehrlich, ich sehe keinen großen Unterschied.




cantsin
Beiträge: 5272

Re: Erste Aufnahmen von der Blackmagic Pocket Cinema Camera 4K

Beitrag von cantsin » Sa 22 Sep, 2018 01:20




wolfgang
Beiträge: 5723

Re: Erste Aufnahmen von der Blackmagic Pocket Cinema Camera 4K

Beitrag von wolfgang » Sa 22 Sep, 2018 02:27

Axel hat geschrieben:
Do 20 Sep, 2018 03:50
Auf eben diesen Fernsehern - ich habe auch einen - ist aber freier Content nur sehr schwer in HDR zu wählen, mal abgesehen von den Demo-Kanälen auf Youtube. rec_709 ist der defacto Standard. Die Technik ist da, die Verbreitung ist homöopatisch.
Hast du ein modernes Smartphone? Wo du durchaus mobiles Intetnet nutzen kannst, surfen kannst, E-Mails liest, Videos anschaust oder sogar kleine Videoschnippsel erstellst und versendest? Also die Meisten haben das wohl längst.

Aber wie ich vor etwas mehr als 20 Jahren beim Launch eines Mobilfunkbetreibers dabei war, hatten wir das noch nicht. Damals waren es GSM Sprachtelefonie-Gurken, sms das Höchste der Datenübertragung. Als dann 3G kam war die Situation ähnlich wie heute mit rec709 - der alte Standard war im Markt dominant, kaum einer hätte sich damals träumen lassen wohin die Reise mit 3G und später 4G gehen wird: nämlich zu einem massiv veränderten Userverhalten geprägt durch die neue Technologie. Nur hat die Ablöse der alten Technik durchaus ein Jahrzehnt gedauert.

Es gibt keinen Grund anzunehmen, dass die Ablöse von rec709 durch rec2020 deutlich schneller gehen wird. Vermutlich zwar schon, aber es dauert trotzdem. Die grundsätzlichen Fähigkeiten der neuen Technologie sind aber längst da - und werden genutzt werden. Heute durchaus auf Portalen wie Netflix, wo schon heute viel Content in HDR und UHD verfügbar sind. Geräte wie die neue Pocket oder neue HDR-TVs erlauben das, es dauerte eben aber es kommt.

Bedeutet dass man noch geraume Zeit nach rec709 Graden wird bevor HDR Mainstream wird - aber es bedeutet eben nicht dass sich das nicht ändern wird. Was du mit Geräten wie etwa der Pocket machst liegt damit bei dir, deinen Kundenbedürfnissen etc. Ich für meinen Teil schätze jetzt schon die neue Technik, es macht einfach unendlich viel Spaß sie zu Nutzen und die alten Fesseln von nur 6-7 Blendenstufen abzuwerfen. Der Lohn ist eine unpackbar gute Bildqualität. Ich habe erst gestern mal privates Material der EVA1 mit Vegas zu HDR10 gegraded, es ist einfach enorm gut geworden. Aber jeder wie er kann und mag.
Lieben Gruß,
Wolfgang




wolfgang
Beiträge: 5723

Re: Erste Aufnahmen von der Blackmagic Pocket Cinema Camera 4K

Beitrag von wolfgang » Sa 22 Sep, 2018 02:44

WoWu hat geschrieben:
Do 20 Sep, 2018 04:42
Warum wird HDR eigentlich immer auf die paar Blenden oberhalb von Weiß reduziert.
Wer bisher in 10 Bit gearbeitet hat, und das zukünftig freihaus geliefert bekommt, den interessiert eigentlich am wenigsten, ob die gleißende Sonne nun etwas überstrahlt oder nicht.
Die 10 Bit machen sich deutlich stärker bemerkbar als die zwei Blenden.
709 gäbe es ja auch in 10 Bit, aber darauf hat man sich ja nunmal geeinigt, das nur im Zusammenhang mit HDR und erweitertem Farbraum zu machen.
Auf Beides könnte ich persönlich am ehesten verzichten. Auf die 10 Bit nicht.
Warum soll man für rec709 auf 10 oder 12 Bit in der Akquisitionen und Postpro verzichten? Bei den jetzt gerade erscheinenden Geräten findet endlich die Ablöse der alten 8bit statt, die Pocket ist gerade da doch hochinteressant.

Und es ist nur deine Stärke Verkürzung (die eben wirklich nicht stimmt) dass es bei HDR NUR um die gleissende Sonne gehen würde. Na genau eben nicht. Sondern es wandern dir schon etliche Tonwerte in einen darstellbaren Bereich, die bei rec709 clipped würden, und die jetzt aber bei 100 bis 300 oder 400nits zu liegen kommen. Nimm eine Person die an einem Sonnentage im Schatten eines Baums unter eine sitzt, und im Hintergrund ist aber eine sonnendurchflutete Wiese erkennbar. Also ein sehr kontrastreiches Bild welches vom Auge problemlos mit dem Dynamikumfang von geschätzten 10-12 Blendenstufen gesehen wird.

Bei rec709 quetscht du das in die 6-7 Blendenstufen, setzt etwa Licht zum Aufhellen des Gesichts im Schatten. Na mit HDR geht das durchaus einfacher.

Die Pocket wird hier ebenso eine Bereicherung sein wie vorher FS5 oder FS7 oder EVA1 - nur nochmals deutlich günstiger UND statt 8 eben mit 10 oder wahlweise 12Bit. Ob man es mag oder nicht, ob man da herumtheoretisiert oder nicht - das wird einfach zur Anwendung kommen. Und das um einen Bettel verglichen zu früher.
Lieben Gruß,
Wolfgang




Frank Glencairn
Beiträge: 8279

Re: Erste Aufnahmen von der Blackmagic Pocket Cinema Camera 4K

Beitrag von Frank Glencairn » Sa 22 Sep, 2018 06:24

roki100 hat geschrieben:
Sa 22 Sep, 2018 00:56
also ich finde die Aufnahmen von der BMPCC 4K nicht so besonders das ich WOOW empfinde... Liegt es vll. daran, weil ich bereits an die Bildqualität von meiner BMPCC gewohnt bin? Ganz ehrlich, ich sehe keinen großen Unterschied.
Der Punkt ist ja auch nicht ein "besseres" Bild als die BMPCC zu machen, sondern ein - hoffentlich gleich gutes - aber in 4k, mit höherer ISO Möglichkeit, und höherer Framerate, das ganze mit einem brauchbaren Monitor und Akkus die länger halten, zum selben Preis - das hatten doch alle BMPCC Besitzer Jahrelang gefordert.




pillepalle
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Re: Erste Aufnahmen von der Blackmagic Pocket Cinema Camera 4K

Beitrag von pillepalle » Sa 22 Sep, 2018 13:52

Es gibt jetzt auch von Lanparte einen half und full cage für die Blackmagic Pocket Cinema 4K, sowie optionales Zuibehör wie Festplattenhalterungen ect...



VG




cantsin
Beiträge: 5272

Re: Erste Aufnahmen von der Blackmagic Pocket Cinema Camera 4K

Beitrag von cantsin » Sa 22 Sep, 2018 15:49

Frank Glencairn hat geschrieben:
Sa 22 Sep, 2018 06:24
Der Punkt ist ja auch nicht ein "besseres" Bild als die BMPCC zu machen, sondern ein - hoffentlich gleich gutes - aber in 4k, mit höherer ISO Möglichkeit, und höherer Framerate, das ganze mit einem brauchbaren Monitor und Akkus die länger halten, zum selben Preis - das hatten doch alle BMPCC Besitzer Jahrelang gefordert.
Plus: Bessere eingebaute Mikrophone, bessere Audioanschlüsse, stabilerer Fullsize-HDMI-Port, Touchscreen + Scrollwheel-Bedienung + Menüsystem/Interface der URSA, Aufzeichnung auf USB-C-Laufwerke, CinemaDNG 3:1 und 4:1 sowie die neuen Möglichkeiten (und Bildverbesserungen) durch BRAW + ColorScience 4 für ProRes.




roki100
Beiträge: 468

Re: Erste Aufnahmen von der Blackmagic Pocket Cinema Camera 4K

Beitrag von roki100 » Di 02 Okt, 2018 02:31

Hier werden alle Funktionen ausführlich präsentiert:




Roland Schulz
Beiträge: 3565

Re: Erste Aufnahmen von der Blackmagic Pocket Cinema Camera 4K

Beitrag von Roland Schulz » Di 02 Okt, 2018 07:26

wolfgang hat geschrieben:
Sa 22 Sep, 2018 02:44
WoWu hat geschrieben:
Do 20 Sep, 2018 04:42
Warum wird HDR eigentlich immer auf die paar Blenden oberhalb von Weiß reduziert.
Wer bisher in 10 Bit gearbeitet hat, und das zukünftig freihaus geliefert bekommt, den interessiert eigentlich am wenigsten, ob die gleißende Sonne nun etwas überstrahlt oder nicht.
Die 10 Bit machen sich deutlich stärker bemerkbar als die zwei Blenden.
709 gäbe es ja auch in 10 Bit, aber darauf hat man sich ja nunmal geeinigt, das nur im Zusammenhang mit HDR und erweitertem Farbraum zu machen.
Auf Beides könnte ich persönlich am ehesten verzichten. Auf die 10 Bit nicht.
Warum soll man für rec709 auf 10 oder 12 Bit in der Akquisitionen und Postpro verzichten? Bei den jetzt gerade erscheinenden Geräten findet endlich die Ablöse der alten 8bit statt, die Pocket ist gerade da doch hochinteressant.

Und es ist nur deine Stärke Verkürzung (die eben wirklich nicht stimmt) dass es bei HDR NUR um die gleissende Sonne gehen würde. Na genau eben nicht. Sondern es wandern dir schon etliche Tonwerte in einen darstellbaren Bereich, die bei rec709 clipped würden, und die jetzt aber bei 100 bis 300 oder 400nits zu liegen kommen. Nimm eine Person die an einem Sonnentage im Schatten eines Baums unter eine sitzt, und im Hintergrund ist aber eine sonnendurchflutete Wiese erkennbar. Also ein sehr kontrastreiches Bild welches vom Auge problemlos mit dem Dynamikumfang von geschätzten 10-12 Blendenstufen gesehen wird.

Bei rec709 quetscht du das in die 6-7 Blendenstufen, setzt etwa Licht zum Aufhellen des Gesichts im Schatten. Na mit HDR geht das durchaus einfacher.

Die Pocket wird hier ebenso eine Bereicherung sein wie vorher FS5 oder FS7 oder EVA1 - nur nochmals deutlich günstiger UND statt 8 eben mit 10 oder wahlweise 12Bit. Ob man es mag oder nicht, ob man da herumtheoretisiert oder nicht - das wird einfach zur Anwendung kommen. Und das um einen Bettel verglichen zu früher.
Ich verstehe ehrlich gesagt nicht warum man REC709 immer auf 6-7 Blenden begrenzt kommuniziert. Ich kann mein Cine1- oder HLG Material sehr gut als REC709 exportieren und habe dann später am TV, egal an welchem, trotzdem ein hervorragendes Bilderlebnis! Es ist eher die Frage welche Helligkeit und Kontrast der TV/das Display später darstellt und das zugespielte Material einfach streckt. Da sieht dann auch "REC709" ganz hervorragend aus!
Viel schlimmer finde ich dass selbst höherpreisige Anwendungen wie EDIUS auch nach mehreren Updates weiterhin kein HLG vernünftig verarbeiten kann. (Automatisch) als BT.2020 HLG interpretiert (Workflow weiterhin REC.709) kommt da z.B. in der primären Farbkorrektur nur Murks raus, bedeutet es wird erstmal viel zu hell dargestellt und die (RGB-)Parade geht durch die Decke. Wenn man dann z.B. über die Verstärkung alles zurück innerhalb der Grenzen transferiert (Reduktion ~50%!!) funktioniert die Gammakurve weiter unten nicht korrekt, der Bereich oberhalb von 75% ist quasi wirkungslos - ich sehe das klar als Fehler von EDIUS, nur sieht´s zumindest bei GV im Moment so aus als bringt HDR/HLG derzeit mehr Probleme als Nutzen.
10bit oder mehr bei vernünftigen Sensoren gerne, auf alles andere kann "ich" verzichten.
Ich muss REC.709 nicht zwingend auf 100nits o.ä. begrenzt darstellen, das kann ich über die Displayhelligkeit frei skalieren. Anderweitig muss man da ganz andere Verrenkungen machen um ans Ziel zu kommen.




Roland Schulz
Beiträge: 3565

Re: Erste Aufnahmen von der Blackmagic Pocket Cinema Camera 4K

Beitrag von Roland Schulz » Di 02 Okt, 2018 07:28

cantsin hat geschrieben:
Sa 22 Sep, 2018 15:49
Frank Glencairn hat geschrieben:
Sa 22 Sep, 2018 06:24
Der Punkt ist ja auch nicht ein "besseres" Bild als die BMPCC zu machen, sondern ein - hoffentlich gleich gutes - aber in 4k, mit höherer ISO Möglichkeit, und höherer Framerate, das ganze mit einem brauchbaren Monitor und Akkus die länger halten, zum selben Preis - das hatten doch alle BMPCC Besitzer Jahrelang gefordert.
Plus: Bessere eingebaute Mikrophone, bessere Audioanschlüsse, stabilerer Fullsize-HDMI-Port, Touchscreen + Scrollwheel-Bedienung + Menüsystem/Interface der URSA, Aufzeichnung auf USB-C-Laufwerke, CinemaDNG 3:1 und 4:1 sowie die neuen Möglichkeiten (und Bildverbesserungen) durch BRAW + ColorScience 4 für ProRes.
+ immerhin 1 stop mehr DR - 12 auf 13 gibt schon nen Stückchen mehr Reserve.




freezer
Beiträge: 1370

Re: Erste Aufnahmen von der Blackmagic Pocket Cinema Camera 4K

Beitrag von freezer » Di 02 Okt, 2018 09:15

Meine PCC4K ist gerade bei meinem Händler eingetroffen und abholbereit.
Er sagte ich sei tatsächlich der erste in Österreich, der eine aus der Serienproduktion erhält. Sie selbst haben nur eines des Vorserienmodelle - von denen insgesamt 7 in der EU kursieren - zur Ansicht für Kunden erhalten.

Tja, das trifft mich doch etwas unvorbereitet, weil ich nicht mit dieser frühen Lieferung gerechnet habe. Hab noch nicht mal eine Optik zum Testen.
LAUFBILDkommission
Robert Niessner - Graz - Austria
Blackmagic Cinema Blog
www.laufbildkommission.wordpress.com




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