funkytown
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DOF / Tiefenschärfe

Beitrag von funkytown » Do 13 Sep, 2018 11:15

klusterdegenerierung hat geschrieben:
Do 13 Sep, 2018 11:08
funkytown hat geschrieben:
Do 13 Sep, 2018 10:14


Ich hatte mich natürlich verschrieben. Ich meinte auflblenden. Wenn ich die Blende verändern kann, brauche ich ja keine ND-Filter.
??? Jetzt wirds albern!
Man braucht dann einen ND, wenn man bei f2.8 bleiben möchte, vorallem auch,
wenn man auch bei einer 1/50sec und 100Iso bleiben möchte! Was Du Dir da zurechtlegst,
hat mit ND nun wirklich nichts zu tun! ;-)
Sag mal, hälst Du die Leute für blöd? Ich nutze ND Filter seit 15 Jahren und ja, ich weiß warum man sie einsetzt. Bist Du denn so schwer von Begriff?

Die alte Mavic Pro hatte eine feste Blende bei f2.8. Damit ich mit einem Verschluss von 1/50 arbeiten kann, benötige ich also verschiedene ND-Filter, ich habe mit ND8, ND16 und ND32 gearbeitet. Bei der neuen Mavic Pro habe ich eine variable Blende. Ich glaube gelesen zu haben, man kann bis Blende f11 nutzen. Das dürfte bei wolkenlosem Himmel nicht ganz bis 1/50 reichen. Ich bin mir da nicht sicher, deshalb hatte ich gefragt. Habe ich es jetzt ausführlich genug beschrieben, damit es klusterdefenerierung auch verstehst?!




klusterdegenerierung
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Re: DJI Mavic 2 Pro und Mavic 2 Zoom: Zoom oder Hasselblad Kamera // IFA 2018

Beitrag von klusterdegenerierung » Do 13 Sep, 2018 11:22

funkytown hat geschrieben:
Do 13 Sep, 2018 11:15
klusterdegenerierung hat geschrieben:
Do 13 Sep, 2018 11:08


??? Jetzt wirds albern!
Man braucht dann einen ND, wenn man bei f2.8 bleiben möchte, vorallem auch,
wenn man auch bei einer 1/50sec und 100Iso bleiben möchte! Was Du Dir da zurechtlegst,
hat mit ND nun wirklich nichts zu tun! ;-)
Sag mal, hälst Du die Leute für blöd? Ich nutze ND Filter seit 15 Jahren und ja, ich weiß warum man sie einsetzt. Bist Du denn so schwer von Begriff?

Die alte Mavic Pro hatte eine feste Blende bei f2.8. Damit ich mit einem Verschluss von 1/50 arbeiten kann, benötige ich also verschiedene ND-Filter, ich habe mit ND8, ND16 und ND32 gearbeitet. Bei der neuen Mavic Pro habe ich eine variable Blende. Ich glaube gelesen zu haben, man kann bis Blende f11 nutzen. Das dürfte bei wolkenlosem Himmel nicht ganz bis 1/50 reichen. Ich bin mir da nicht sicher, deshalb hatte ich gefragt. Habe ich es jetzt ausführlich genug beschrieben, damit es klusterdefenerierung auch verstehst?!
Komme mal wieder runter mit Deinem 15jährigem halbwissen!!
Wenn Du nicht differenzieren kannst, kann ich da nix für und ja Du kannst bei der neuen Pro abblenden,
ja genau dann braucht man keinen ND mehr, aber jetzt kommts, gut aufpassen,
wenn Du weiterhin wie bei der neuen NICHT ABBLENDEN MÖCHTEST, aus Gründen der Tiefenschärfe und Anmutung,
braucht man weiterhin einen ND.

Du kannst ja gerne bis Blende 12 abblenden, dann sieht eben alles so aus wie mit Deinem Galaxy Handy Du schlaumeier!!
https://martinkleinheinz.de/blende-rich ... schritten/
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iasi
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Re: DJI Mavic 2 Pro und Mavic 2 Zoom: Zoom oder Hasselblad Kamera // IFA 2018

Beitrag von iasi » Do 13 Sep, 2018 12:15

klusterdegenerierung hat geschrieben:
Do 13 Sep, 2018 11:22
... aus Gründen der Tiefenschärfe und Anmutung,
braucht man weiterhin einen ND.
Schärfentiefe bei der Brennweite der Pro ist eh immer von deinem Objekt bis unendlich. So nah kannst du mit der Drohne gar nicht ran, dass du Unschärfe bekommst.
Da ist dann eher die abnehmende Abbildungsqualität bei f8 und f11 von Bedeutung.




Jan
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Re: DJI Mavic 2 Pro und Mavic 2 Zoom: Zoom oder Hasselblad Kamera // IFA 2018

Beitrag von Jan » Do 13 Sep, 2018 19:16

Bei Blende 2,8 und einem Einzollsensor mit Weitwinkel-Brennweite hat man doch nach ein wenigen Metern eine Schärfe bis Timbuktu.
Der Westen gewann die Welt nicht durch die Überlegenheit seiner Ideen, Werte oder Religion, sondern eher durch die Anwendung organisierter Gewalt. Westliche Menschen vergessen das oft - die Anderen nicht.

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klusterdegenerierung
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Re: DJI Mavic 2 Pro und Mavic 2 Zoom: Zoom oder Hasselblad Kamera // IFA 2018

Beitrag von klusterdegenerierung » Do 13 Sep, 2018 20:54

Sensorgröße hat nichts mit Tiefenschärfe zu tun!
Tiefenschärfe ändert sich nur durch Brennweite und Entfernung zum Objekt.

Das man denkt, das ein kleiner Sensor in der Tiefe Grundsätzlich schärfer ist,
ist ein Trugschluß und ergibt sich aus dem kleineren Auschnitt bei gleicher Brennweite.

Beim Handy ist das ganz extrem,
da der Sensor so klein ist und er nur einen Bruchteil des selben Bildes bei gleicher Brennweite zeigen würde.
Deswegen braucht ein Handy eine extrem weitwinklige Optik, wie zb. 4mm bei meinem, damit alles draufkommt.

Würde man dies mit einer Fullframe machen, sähe der entsprechende Auschnitt den man bräuchte,
um auf das Handybild zu kommen, genauso aus.

Hier mal ein Foto von gerade, mit meinem Handy bei f2.2 und 4mm, von wegen viel Tiefenschärfe!
Alles eine Frage der Brennweite und Entfernung zum Objekt, aber nicht der Sensorgröße!!
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dienstag_01
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Re: DJI Mavic 2 Pro und Mavic 2 Zoom: Zoom oder Hasselblad Kamera // IFA 2018

Beitrag von dienstag_01 » Do 13 Sep, 2018 21:38

klusterdegenerierung hat geschrieben:
Do 13 Sep, 2018 20:54
Sensorgröße hat nichts mit Tiefenschärfe zu tun!
Tiefenschärfe ändert sich nur durch Brennweite und Entfernung zum Objekt.

Das man denkt, das ein kleiner Sensor in der Tiefe Grundsätzlich schärfer ist,
ist ein Trugschluß und ergibt sich aus dem kleineren Auschnitt bei gleicher Brennweite.

Beim Handy ist das ganz extrem,
da der Sensor so klein ist und er nur einen Bruchteil des selben Bildes bei gleicher Brennweite zeigen würde.
Deswegen braucht ein Handy eine extrem weitwinklige Optik, wie zb. 4mm bei meinem, damit alles draufkommt.

Würde man dies mit einer Fullframe machen, sähe der entsprechende Auschnitt den man bräuchte,
um auf das Handybild zu kommen, genauso aus.

Hier mal ein Foto von gerade, mit meinem Handy bei f2.2 und 4mm, von wegen viel Tiefenschärfe!
Alles eine Frage der Brennweite und Entfernung zum Objekt, aber nicht der Sensorgröße!!
Du wirst uns sicher gleich mit einem passenden Full Frame Bild zur Untermauerung dieser bahnbrechenden Erkenntnis beglücken.
Blende 2.2, wird mit Spannung erwartet ;)




klusterdegenerierung
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Re: DJI Mavic 2 Pro und Mavic 2 Zoom: Zoom oder Hasselblad Kamera // IFA 2018

Beitrag von klusterdegenerierung » Do 13 Sep, 2018 21:57

Wenn Du mir eine 4mm Optik leihst, kann ich das machen.
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Huitzilopochtli
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Re: DJI Mavic 2 Pro und Mavic 2 Zoom: Zoom oder Hasselblad Kamera // IFA 2018

Beitrag von Huitzilopochtli » Do 13 Sep, 2018 22:29

ruhig blut.
Zuletzt geändert von Huitzilopochtli am Fr 14 Sep, 2018 08:09, insgesamt 2-mal geändert.




dienstag_01
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Re: DJI Mavic 2 Pro und Mavic 2 Zoom: Zoom oder Hasselblad Kamera // IFA 2018

Beitrag von dienstag_01 » Do 13 Sep, 2018 22:41

klusterdegenerierung hat geschrieben:
Do 13 Sep, 2018 21:57
Wenn Du mir eine 4mm Optik leihst, kann ich das machen.
Daran sieht man mal, wie theoretisch ein 1 zu 1 Brennweitenvergleich ist.




Roland Schulz
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Re: DJI Mavic 2 Pro und Mavic 2 Zoom: Zoom oder Hasselblad Kamera // IFA 2018

Beitrag von Roland Schulz » Do 13 Sep, 2018 22:48

Guido hat ja nicht ganz unrecht, zudem sieht man auf nem 1“ auch wo der Sweet Spot liegt, also wo Diffraktion auftritt und deshalb machen ND Filter auch auf der Mavic 2 Pro Sinn - wenn denn mal welche verfügbar werden!!
Im 28mm FOV Modus ist das aufgrund von Binning und nur durchschnittlicher Auflösung (ca. 2,5K) aber doch nicht gaaanz so wichtig.




Jan
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Re: DJI Mavic 2 Pro und Mavic 2 Zoom: Zoom oder Hasselblad Kamera // IFA 2018

Beitrag von Jan » Fr 14 Sep, 2018 15:27

klusterdegenerierung hat geschrieben:
Do 13 Sep, 2018 20:54
Sensorgröße hat nichts mit Tiefenschärfe zu tun!
Der Satz allein ist so komplett falsch. Motorleistung hat nichts mit Hubraum und den PS zu tun, wäre dann eine ähnliche Aussage. Einzig die theoretische Aussage dass die genaue Brennweite von beispielsweise 4mm und der gleichen Blende, die gleiche Schärfentiefe ergibt. Nur hast du keine realen 4 mm Brennweite beim Handy, du hast ja auch kein Fischaugenobjektiv mit extremen Weitwinkel, was 4mm Brennweite entsprechen würde, sondern dein Handy zeigt uns einen Weitwinkel, der 28mm an einer Vollformatkamera entspricht. Nimmst du dann eine Vollformatkamera mit 28mm Brennweite, dann siehst du bei gleicher Entfernung genau den gleichen Ausschnitt des Objekts wie mit dem Handy. Und hast in dem Fall mit der Vollformatkamera deutlich weniger Tiefenschärfe mit der gleichen Blende. Selbst der Wikipedia-Artikel ist so nicht zu 100% korrekt, weil jeder der eine Kleinsensoren-Kamera besitzt mit 3,4 oder 5mm Originalbrennweite, dass eben nicht bei der Aufnahme 3,4,5mm Brennweite einer Kleinbildkamera entspricht. Bei Handys oder allgemein bei Kleinsensoren-Kameras kann man nur etwas deutlich freistellen, wenn man sehr nahe an das Objekt rangeht und die Blende komplett öffnet, oder weit ranzoomt. Geh mal 50cm weg und ich gehe mit meiner RX100 mal 50 cm weg, wir haben den gleichen Bildwinkel, gehen also gleich nahe ran und haben den gleichen Bildausschnitt und ich habe eine geringe Tiefenschärfe und bei dir ist alles scharf.
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Re: DJI Mavic 2 Pro und Mavic 2 Zoom: Zoom oder Hasselblad Kamera // IFA 2018

Beitrag von klusterdegenerierung » Fr 14 Sep, 2018 15:35

Jan hat geschrieben:
Fr 14 Sep, 2018 15:27
klusterdegenerierung hat geschrieben:
Do 13 Sep, 2018 20:54
Sensorgröße hat nichts mit Tiefenschärfe zu tun!
Der Satz allein ist so komplett falsch.
Einfach mal ab der stelle "bis zum Ende" anschauen und dann am besten selber probieren!
Klar, da bleibt einem dann selber die Spucke weg, aber dann ist man endlich mal durch mit dem Ammenmärchen!!

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Re: DJI Mavic 2 Pro und Mavic 2 Zoom: Zoom oder Hasselblad Kamera // IFA 2018

Beitrag von Auf Achse » Fr 14 Sep, 2018 16:06

Zu sagen daß das nichts mit der Sensorgröße zu tun hat wär aber auch falsch.

Korrekt wäre somit: Augrund der anderen Sensorgröße muß für den selben Bildausschnitt eine andere Brennweite (oder Entfernung zum Objekt) gewählt werden was ein anderes DoF zur Folge hat.

Grüße,
Auf Achse




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Re: DJI Mavic 2 Pro und Mavic 2 Zoom: Zoom oder Hasselblad Kamera // IFA 2018

Beitrag von klusterdegenerierung » Fr 14 Sep, 2018 17:45

Kannst Du das mal etwas konkretisieren und Bildlich belegen,
denn hier sind inkl. mir so einige die wechseln wollen und da ich mit der Air eigentlich ganz zufrieden,
wäre es ja dämlich wenn sie nichts taugt.

Auf der anderen Seite kann ich Deine Aussage nicht wirklich verstehen, denn wenn man Jans footage sieht,
sieht die ehr besser als die P4P aus!!
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klusterdegenerierung
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Re: DJI Mavic 2 Pro und Mavic 2 Zoom: Zoom oder Hasselblad Kamera // IFA 2018

Beitrag von klusterdegenerierung » Fr 14 Sep, 2018 17:49

Auf Achse hat geschrieben:
Fr 14 Sep, 2018 16:06
Zu sagen daß das nichts mit der Sensorgröße zu tun hat wär aber auch falsch.

Korrekt wäre somit: Augrund der anderen Sensorgröße muß für den selben Bildausschnitt eine andere Brennweite (oder Entfernung zum Objekt) gewählt werden was ein anderes DoF zur Folge hat.

Grüße,
Auf Achse
Ja, aber Das wäre eben die Sicht von der anderen Seite.
Ich wollte ja nur dokumentieren, das wenn alles gleich bleibt,
sich bei der Sensorgrößenänderung, lediglich der Ausschnitt ändert und nicht die Tiefenschärfe.
Aber hier schreien ja alle immer ganz laut nein das stimmt nicht Sensor Größe ändert die Tiefenschärfe!!!!

Ja, aber nur dann, wenn man dabei eine andere Brennweite draufschraubt oder sich vom Objekt entfernt!
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Auf Achse
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Re: DJI Mavic 2 Pro und Mavic 2 Zoom: Zoom oder Hasselblad Kamera // IFA 2018

Beitrag von Auf Achse » Fr 14 Sep, 2018 18:01

Sicher ändert die Sensorgröße die Tiefenschärfe :-) Denn wenn man den selben Bildausschnitt behalten will (und das will ja man meistens) ändert sich damit automatisch die Tiefenschärfe. Das ganze kann man nicht voneinand getrennt sehen, du hast es aber von der anderen Seite beleuchtet.

Jedenfalls ein interessanter Aspekt den du aufgeworfen hast, danke!

Grüße,
Auf Achse




klusterdegenerierung
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Re: DJI Mavic 2 Pro und Mavic 2 Zoom: Zoom oder Hasselblad Kamera // IFA 2018

Beitrag von klusterdegenerierung » Sa 15 Sep, 2018 22:45

Ich hab mir den Frägel mal ganz reingezogen und gebe ihm, wenn ich den Chart sehe, natürlich Recht,
da ist ja meine Air mit 18 sogar noch besser, aber wenn er seine Superbowl Pflanze fokussiert,
finde ich die 4K der 2Pro sogar noch besser als die P4P, denn das sieht nicht unschärfer aus, sondern homogener!!

Wer lange auf dem 2Pro Bild verweilt und zum P4P wechselt, dem muß unweigerlich auffallen,
das es sich hier um eine neuere Technik und Qualität handelt!

Es sieht eher aus wie der Unterschied zwischen 420 und 422,
bei dem der Kantenabriss durch das subsampling homogener ausfällt und das Bild gleichzeitig weich und scharf erscheinen läßt!

Bei meiner Air habe ich ähnliches bemerkt als ich die Settings ausgetestet habe,
die verhalten sich nämlich ganz anders als damals bei der P3P. Ich vermute hier ein anderes prozessing,
zumindest wenn ich mir die realworld Aufnahmen ansehe.

Ich bin jetzt noch verwirrter, da meine Air da echt nicht schlecht bei wegkommt,
dies tut sie aber leider nur unter besten Drehbedingungen! Wird es zu dunkel, ist Schicht.
Allerdings konnte ich bislang diverse Bezahljobs damit abreissen und alle Seiten waren zufrieden.

Keine leichte Entscheidung, denn so viel flieg ich Abends nicht, timelapse brauch ich nicht,
meine Funkaussetzer habe ich überwunden (komisch eigentlich das ich dies ständig erwähne,
mich aber niemand darauf auch nur einmal anspricht, obwohl dies doch das größte Kriterium an dieser Drohne war!)
und die Fotoauflösung, ja gut, aber so viel Fotos mach ich auch nicht; schwierig! :-))
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Roland Schulz
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Re: DJI Mavic 2 Pro und Mavic 2 Zoom: Zoom oder Hasselblad Kamera // IFA 2018

Beitrag von Roland Schulz » So 16 Sep, 2018 00:10

...also wie Du das immer schaffst aus YT Videos nen Unterschied „wie“ 4:2:0 zu 4:2:2 abzuleiten ;-), das ist immer 4:2:0 und Deine a7M3 sowie FS700 ebenfalls, auch wenn der Tommi vielleicht 4:2:2 zu speichern versucht haste zumindest ohne Downscale aus dem nativ auflösenden Bayersensor niemals nie „richtiges“ 4:2:2!

Zurück zum Thema: die P4 Pro macht a) die höhere Auflösung und b) würde ich nach meinen bisher recht einfachen Vergleichen sagen das rauschfreiere Bild im Weitwinkel - mag auch daran liegen dass es nach dem echten Downscale der P4p feiner und damit weniger auffällig wird.
Wenn der Horst in dem Video bei der P4p tatsächlich Schärfe +1 auch draußen gesetzt hat ist das klar dass das alles „zu scharf“ wirkt!

Am Ende zählt für mich aber die Kompaktheit und das bessere Flugverhalten doch mehr.
Ganz ehrlich, Stand heute würde die P4p bei mir doch gehen weil ich auch am 42mm Modus Freude gefunden habe und am Ende eher auf das Stück Auflösung (bei HQ) verzichten würde.
Gäbe es den 42mm Modus aber nicht wäre die M2P für mich Geschichte - mit dem „derzeitigen“ 28mm Matsch würde ich nicht leben wollen! Davon kann man dann wirklich nix mehr mit Bildern der a7M3 zusammenschneiden.

Kenne die Air tatsächlich zu wenig, der ~1,6 fache Pixelpitch der M2P sollte im HQ Mode aber schon mehr DR und SNR rauslassen - wenn man auf WW verzichten kann.
Der Encoder der M2P ist auch wirklich gut, auch da kann der P4 Encoder nicht mithalten, da sieht man immer noch etwas I-Frame Gehampel wogegen der Ambarella H3 richtig glänzt vorrausgesetzt der Rechner kann HEVC main10 verarbeiten.
Mit dem I-Frame Geflimmer der P3p hat das alles nichts mehr zu tun wobei man sich das auch immer noch halbwegs angucken kann wenn man nicht sooo genau hinsieht - war besser als nix ;-)!




klusterdegenerierung
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Re: DJI Mavic 2 Pro und Mavic 2 Zoom: Zoom oder Hasselblad Kamera // IFA 2018

Beitrag von klusterdegenerierung » So 16 Sep, 2018 00:52

Roland Schulz hat geschrieben:
So 16 Sep, 2018 00:10
...also wie Du das immer schaffst aus YT Videos nen Unterschied „wie“ 4:2:0 zu 4:2:2 abzuleiten ;-), das ist immer 4:2:0 und Deine a7M3 sowie FS700 ebenfalls, auch wenn der Tommi vielleicht 4:2:2 zu speichern versucht haste zumindest ohne Downscale aus dem nativ auflösenden Bayersensor niemals nie „richtiges“ 4:2:2!
Sagmal Roland, mal im Ernst, manchmal denke ich Du kannst weder Lesen noch sehen!!
Denn ich habe den Verglaich gemacht, das es "ähnlich ist" wie bei 422 zu 420,
weil bei 422 ist die Kantenschärfe nicht so hart und homogener.

Bei Der P4P sieht es eben viel schärfe und schon zu scharf und damit "defekter" aus, also eher 420.
Du kannst Dir bei Wiki ja man Color Subsampling Beispiele ansehen und die das kann man auch an YT Auflösungen sehen.

Das gerade Du so ein albernes Fass damit aufmachst, finde ich schon richtig putzig,
Da Du Dich doch hier um Kopf und Kragen laberst, wenn es um irgendwelche plastischen Vergleiche geht, seien sie noch so krude!

Was meine A7 und FS700 mit der Air und dem subsampling Vergleich zu tun haben weißt wohl nur Du!
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Roland Schulz
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Re: DJI Mavic 2 Pro und Mavic 2 Zoom: Zoom oder Hasselblad Kamera // IFA 2018

Beitrag von Roland Schulz » So 16 Sep, 2018 02:42

Na ja, bei der Farbunterabtastung hast Du immer noch ein paar Defizite.
Kein YT Video zeigt nativ überhaupt 4:2:2, weiterhin behaupte ich dass Du überhaupt noch nie echtes 4:2:2 Video gesehen hast, von daher wird eine Beurteilung nach „sieht aus wie...“ recht schwierig.
4:2:0 zeigt zudem weniger Auflösung (!!) als 4:2:2, nämlich vertikal im Chromakanal.
Mit „Schärfe“ hat das auch alles nichts zu tun!

Die P4pro zeigt durchs Oversampling einfach viel mehr Details und eine Nachschärfung von +1 wirkt bei dem Ding einfach zu stark.
Ich habe beide Maschinen und weiß wovon ich rede, mit „0“ flackert da schon alles!

Bei Farbunterabtastung sitzt mein Kragen auch weiterhin sehr komfortabel und korrekt, da können wir gerne auch noch mal ne Runde 4:2:0 UHD wird 4:4:4 FHD durchgehen.
Ist immer noch ganz einfache Rechnerei, keine komplizierte Mathematik ;-)!




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Re: DJI Mavic 2 Pro und Mavic 2 Zoom: Zoom oder Hasselblad Kamera // IFA 2018

Beitrag von klusterdegenerierung » So 16 Sep, 2018 10:04

Roland Schulz hat geschrieben:
So 16 Sep, 2018 02:42
Na ja, bei der Farbunterabtastung hast Du immer noch ein paar Defizite.
Kein YT Video zeigt nativ überhaupt 4:2:2, weiterhin behaupte ich dass Du überhaupt noch nie echtes 4:2:2 Video gesehen hast, von daher wird eine Beurteilung nach „sieht aus wie...“ recht schwierig.
4:2:0 zeigt zudem weniger Auflösung (!!) als 4:2:2, nämlich vertikal im Chromakanal.
Mit „Schärfe“ hat das auch alles nichts zu tun!

Die P4pro zeigt durchs Oversampling einfach viel mehr Details und eine Nachschärfung von +1 wirkt bei dem Ding einfach zu stark.
Ich habe beide Maschinen und weiß wovon ich rede, mit „0“ flackert da schon alles!

Bei Farbunterabtastung sitzt mein Kragen auch weiterhin sehr komfortabel und korrekt, da können wir gerne auch noch mal ne Runde 4:2:0 UHD wird 4:4:4 FHD durchgehen.
Ist immer noch ganz einfache Rechnerei, keine komplizierte Mathematik ;-)!
Sag mal Roland, ist das für Dich echt sooo schwer zu verstehen?
Ich habe nicht gesagt das man dort eine Unterabtastung sieht, sondern das footage verhält sich so zu einander,
wie 420 zu 422, nicht mehr nicht weniger, nur ein Vergleich und ein Beispiel wie unterschiedlich das Material ist.

Im übrigen ist Kompression immer proportional,
wer also hochwertiges 422 Material und mageres 420 Material bei YT hochlädt,
der wird sehen, das der Unterschied trotz minderwertiger YT Kompression vorhanden ist.
Warum sollten wir uns sonst überhaupt solche Videos rein ziehn?

Dann wären doch all die ganzen Beispiele hier und im Pocket Thread dummes Zeug!
Wenn ich aber schon hier gut erkennen kann,
das mir das P4P schon überschärft vorkommt und ich das 2Pro Material homogener und ausgereifter finde,
dann wird es ja in Reallife noch exakter sein.

Ich fand zumindest in den Realtest die 2Pro besser als die P4P.
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Roland Schulz
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Re: DJI Mavic 2 Pro und Mavic 2 Zoom: Zoom oder Hasselblad Kamera // IFA 2018

Beitrag von Roland Schulz » So 16 Sep, 2018 11:52

Guido, das alles hat nichts mit „4:2:0 sieht „schlechter“ aus als 4:2:2“ zu tun, es verhält sich auch nicht so zueinander (4:2:0 ist „weicher“ im vert. Chromakanal, sonst nichts!) und auch die BMD Pocket irgendwas liefert in 4K KEIN echtes 4:2:2, die liefert wie die meisten Bayercams nichtmal echtes 4:2:0!! 4:2:2 ist bei den allermeisten Kameras ein noch größerer Beschiss als „4K“, stammt eigentlich noch aus der Interlace Zeit und machte dort Sinn weil sehr viele 3 Chip Kameras unterwegs waren die das tatsächlich schaffen konnten.
Heute wäre echtes (!) 4:4:4 ein Argument gegen 4:2:0. Auf 4:2:2 als „Qualitätsmerkmal“ fallen nur diejenigen rein die‘s nicht verstehen.
Du kannst bei YT auch 4:2:2 hochladen, wie immer das auch gehen „sollte“, was Du dann kriegst ist immer 4:2:0 ohne jeden Unterschied des Uploads!
Was einen Unterschied macht ist ein Upload in UHD statt FHD, auch wenn nur FHD enthalten ist. Das liegt aber an der YT Kompression und nicht an der Sache an sich.

Die FullFOV Auflösung der M2P entspricht nicht der im Manual wie in den FAQs angepriesenen 4K „resolution“ - wir erhalten lediglich UHD Bildgröße mit etwas über FHD Auflösung.
Die P4pro kommt dagegen im Lumakanal schon sehr nah an UHD dran, da würde niemand meckern denke ich.

Überschärftes Footage sieht zudem allermeist „nervös“ und „schlecht“ aus.
Der Autor des Videos wollte nur zeigen dass die P4pro einfach wesentlich mehr Details liefern kann, und da ist eine zusätzliche Nachschärfung schon produktiv da man auf der M2P schärfen kann was das Zeug hergibt, hier nie annähernd die Details der P4pro erhält weil die Details die nicht da sind auch nicht sichtbare gemacht werden können.
Keiner sagt dass man das so „schön“ finden soll.




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Re: DJI Mavic 2 Pro und Mavic 2 Zoom: Zoom oder Hasselblad Kamera // IFA 2018

Beitrag von klusterdegenerierung » So 16 Sep, 2018 13:58

Roland Schulz hat geschrieben:
So 16 Sep, 2018 11:52
Guido, das alles hat nichts mit „4:2:0 sieht „schlechter“ aus als 4:2:2“ zu tun, es verhält sich auch nicht so zueinander (4:2:0 ist „weicher“ im vert. Chromakanal, sonst nichts!) und auch die BMD Pocket irgendwas liefert in 4K KEIN echtes 4:2:2, die liefert wie die meisten Bayercams nichtmal echtes 4:2:0!! 4:2:2 ist bei den allermeisten Kameras ein noch größerer Beschiss als „4K“, stammt eigentlich noch aus der Interlace Zeit und machte dort Sinn weil sehr viele 3 Chip Kameras unterwegs waren die das tatsächlich schaffen konnten.
Heute wäre echtes (!) 4:4:4 ein Argument gegen 4:2:0. Auf 4:2:2 als „Qualitätsmerkmal“ fallen nur diejenigen rein die‘s nicht verstehen.
Du kannst bei YT auch 4:2:2 hochladen, wie immer das auch gehen „sollte“, was Du dann kriegst ist immer 4:2:0 ohne jeden Unterschied des Uploads!
Was einen Unterschied macht ist ein Upload in UHD statt FHD, auch wenn nur FHD enthalten ist. Das liegt aber an der YT Kompression und nicht an der Sache an sich.

Die FullFOV Auflösung der M2P entspricht nicht der im Manual wie in den FAQs angepriesenen 4K „resolution“ - wir erhalten lediglich UHD Bildgröße mit etwas über FHD Auflösung.
Die P4pro kommt dagegen im Lumakanal schon sehr nah an UHD dran, da würde niemand meckern denke ich.

Überschärftes Footage sieht zudem allermeist „nervös“ und „schlecht“ aus.
Der Autor des Videos wollte nur zeigen dass die P4pro einfach wesentlich mehr Details liefern kann, und da ist eine zusätzliche Nachschärfung schon produktiv da man auf der M2P schärfen kann was das Zeug hergibt, hier nie annähernd die Details der P4pro erhält weil die Details die nicht da sind auch nicht sichtbare gemacht werden können.
Keiner sagt dass man das so „schön“ finden soll.
Roland, ich versuche es jetzt noch EINMAL!
Ich schrieb nicht, das man einen 420 zu 422 Unterschied sehen kann,
sondern der Unterschied in der Bildanmutung zwischen P4P & 2Pro ist ähnlich wie der Unterschied zwischen 420 & 422,
da eine überschärfte 420 Kante immer unsauberer und agressiver ausschaut, als eine propere 422 oder 444 Kante.

So ähnlich ist es bei den Bilden,
die P4P schärfe an den Kanten ist zu aggressive und überschärft und sieht damit destruierter, wie eine Treppe aus,
nicht wie eine homogene Rundung.

Klar Du kannst auch stumpf sagen das ist Unscharf, das tust Du ja bei den Canon C Cams ja auch!
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Jan
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Re: DJI Mavic 2 Pro und Mavic 2 Zoom: Zoom oder Hasselblad Kamera // IFA 2018

Beitrag von Jan » So 16 Sep, 2018 18:52

Der Thread mutiert so oder so zur Lachnummer. Deshalb meide ich immer mehr diese Foren wie Slashcam oder das DSLR-Forum, wo wirre Vergleiche angestellt werden, aber die meisten User überhaupt keine Grundkenntnisse besitzen und irgendwo etwas aufgeschnappt haben. Hier wird erzählt, dass ohne App oder spezielle Funktion per Software ein Handy mit einem kleinen 1/2,3" Sensor mit 75° Weitwinkel und einer Lichtstärke von F1,8 die gleiche Schärfentiefe wie eine Vollformatkamera mit auch einem Objektive mit 75° Bildwinkel (28 mm) auf die gleiche Entfernung haben soll, die Abbildung des Objekts ist also gleich. Selbst jeder der mit Fotografie angefangen hat, kann genau sehr schnell das Gegentteil beweisen und hat das auch klar gesehen bei einem Vergleich. Deswegen fotografiert auch kein User mit großem Portraitwunsch mit einer Kamera mit einem kleinen Sensor, weil er weiß, dass deutliches Schärfenuntiefespiel mit den kleinen Sensoren nur auf sehr nahe Distanz oder auf nahe Distanz mit Gebrauch von großen Brennweiten möglich ist, dann ist das Hauptobjekt aber klein. Wenn ein Mensch komplett freigestellt werden soll, ist keine Kamera mit kleinem Sensor dafür dazu fähig, egal ob man mit einer Kamera mit einem großen Brennweitenbereich von 24-900mm fotografiert. Du kannst maximal den Kopf allein freistellen.
Der Westen gewann die Welt nicht durch die Überlegenheit seiner Ideen, Werte oder Religion, sondern eher durch die Anwendung organisierter Gewalt. Westliche Menschen vergessen das oft - die Anderen nicht.

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Re: DJI Mavic 2 Pro und Mavic 2 Zoom: Zoom oder Hasselblad Kamera // IFA 2018

Beitrag von klusterdegenerierung » So 16 Sep, 2018 19:32

Tut mir arg leid dass das mangelde Lesevermögen Dir die Lust an Foren versaut!!
Denn wenn Du lesen könntest, hättest Du verstanden, das es hier nicht umdazudichten von Fakten geht, sondern um einszueins Faktoren!

Wenn Du des Lesens also mächtig gewesen wärst, hättest Du "vielleicht" verstanden,
das es nicht um Equivalenzen geht, sondern um 1:1 Werte.

Mein Handy hat eine 4mm Optik und wenn ich an meiner Vollformat Cam ein 4mm Objektiv schraube, bekomme ich nach einem Centercrop mit gleichen Bildausschnitt,
die selbe Anmutung und Tiefenschärfe!!

Von 28mm hat hier niemand geredet und das Du Dich mit Arroganz und Überheblichkeit wesentlich besser auskennst, beweißt Du uns in all Deinen posts,
ich bin dagegen aber resistent,
weil ich die Test hier schon mit zig Sensorgrößen und Brennweiten durch habe.
"disliken und nicht abonnieren vergessen"




Roland Schulz
Beiträge: 3548

Re: DJI Mavic 2 Pro und Mavic 2 Zoom: Zoom oder Hasselblad Kamera // IFA 2018

Beitrag von Roland Schulz » So 16 Sep, 2018 20:06

klusterdegenerierung hat geschrieben:
So 16 Sep, 2018 13:58
Ich schrieb nicht, das man einen 420 zu 422 Unterschied sehen kann,
sondern der Unterschied in der Bildanmutung zwischen P4P & 2Pro ist ähnlich wie der Unterschied zwischen 420 & 422,
da eine überschärfte 420 Kante immer unsauberer und agressiver ausschaut, als eine propere 422 oder 444 Kante.
Du musst mal selbst lesen was Du da schreibst: man sieht keinen 420 zu 422 Unterschied, sondern einen Unterschied ... der ähnlich ist wie der Unterschied von 420 zu 422.
Gut... dann siehst Du das eben so.




iasi
Beiträge: 11570

Re: DJI Mavic 2 Pro und Mavic 2 Zoom: Zoom oder Hasselblad Kamera // IFA 2018

Beitrag von iasi » So 16 Sep, 2018 20:18

Jan hat geschrieben:
So 16 Sep, 2018 18:52
Der Thread mutiert so oder so zur Lachnummer. Deshalb meide ich immer mehr diese Foren wie Slashcam oder das DSLR-Forum, wo wirre Vergleiche angestellt werden, aber die meisten User überhaupt keine Grundkenntnisse besitzen und irgendwo etwas aufgeschnappt haben. Hier wird erzählt, dass ohne App oder spezielle Funktion per Software ein Handy mit einem kleinen 1/2,3" Sensor mit 75° Weitwinkel und ...
aha ... scheint, du gehörst auch zu den "meisten Usern".

Und scheinbar bleibst du deinem Vorsatz nicht treu: "Deshalb meide ich ... diese Foren"




Jan
Beiträge: 9180

Re: DJI Mavic 2 Pro und Mavic 2 Zoom: Zoom oder Hasselblad Kamera // IFA 2018

Beitrag von Jan » So 16 Sep, 2018 22:30

iasi hat geschrieben:
So 16 Sep, 2018 20:18
Jan hat geschrieben:
So 16 Sep, 2018 18:52
Der Thread mutiert so oder so zur Lachnummer. Deshalb meide ich immer mehr diese Foren wie Slashcam oder das DSLR-Forum, wo wirre Vergleiche angestellt werden, aber die meisten User überhaupt keine Grundkenntnisse besitzen und irgendwo etwas aufgeschnappt haben. Hier wird erzählt, dass ohne App oder spezielle Funktion per Software ein Handy mit einem kleinen 1/2,3" Sensor mit 75° Weitwinkel und ...
aha ... scheint, du gehörst auch zu den "meisten Usern".

Und scheinbar bleibst du deinem Vorsatz nicht treu: "Deshalb meide ich ... diese Foren"
Ich bin kaum noch online hier und schreibe recht wenig aktuell. Früher war ich hier mal Nummer Drei der Nutzerliste nach Beiträgen. Es gibt wenige User wie Markus damals, die einfach Ahnung hatten was sie von sich geben und das sehr sachlich darlegten. Aktuell werden hier extreme Freaktests veranstaltet, man merkt immer wieder, dass viele Nutzer da irgendwelche Begriffe von sich geben, aber nicht wissen, was sie da sagen. Das geht jetzt nicht gegen einen User speziell, dass ist hier schon Standard. Genau das Niveau kann man auch in anderen Foren wie dem DSLR-Forum tagtäglich lesen, da schwätzt die Hälfte dumm rum, etwas da aufgeschnappt, etwas dort aufgeschnappt, aber im Forum groß rumtönen. Das erinnert mich immer an einen Ex-Mitarbeiter von mir, der behauptet hat, nur mit Vollformatkameras macht man gute Bilder. Er ist damit einen wirklichen Profi richtig auf die Nerven gegangen. Der hat den Spieß dann umgedreht und sich eine billige Einsteiger DSLR genommen und dem Freak eine Vollformat in die Hand gedrückt, dann gab es ein Outdoor-Portraitshoting. Nach einer Stunde und einer kurzen Auswertung hat man sehr schnell gesehen, wer die besseren Bilder macht. Wer keinen großen Plan hat, bekommt auch aus der besten Kamera nur Murks raus, egal on 10 Bit, 14 Bit oder 4:4:4. Ein richtiger Profi-Spruch ist immer, man nimmt das Gerät nur als Werkzeug wahr und mach keine Philosophie daraus.
Der Westen gewann die Welt nicht durch die Überlegenheit seiner Ideen, Werte oder Religion, sondern eher durch die Anwendung organisierter Gewalt. Westliche Menschen vergessen das oft - die Anderen nicht.

Oliver Stone - Regisseur, Produzent und Autor




Jan
Beiträge: 9180

Re: DJI Mavic 2 Pro und Mavic 2 Zoom: Zoom oder Hasselblad Kamera // IFA 2018

Beitrag von Jan » So 16 Sep, 2018 22:56

klusterdegenerierung hat geschrieben:
So 16 Sep, 2018 19:32
Tut mir arg leid dass das mangelde Lesevermögen Dir die Lust an Foren versaut!!
Denn wenn Du lesen könntest, hättest Du verstanden, das es hier nicht umdazudichten von Fakten geht, sondern um einszueins Faktoren!

Wenn Du des Lesens also mächtig gewesen wärst, hättest Du "vielleicht" verstanden,
das es nicht um Equivalenzen geht, sondern um 1:1 Werte.

Mein Handy hat eine 4mm Optik und wenn ich an meiner Vollformat Cam ein 4mm Objektiv schraube, bekomme ich nach einem Centercrop mit gleichen Bildausschnitt,
die selbe Anmutung und Tiefenschärfe!!

Von 28mm hat hier niemand geredet und das Du Dich mit Arroganz und Überheblichkeit wesentlich besser auskennst, beweißt Du uns in all Deinen posts,
ich bin dagegen aber resistent,
weil ich die Test hier schon mit zig Sensorgrößen und Brennweiten durch habe.
Du hast aber keine wirklichen 4mm auf Kleinbild gerechnet, sondern 28 mm Brennweite, dass sieht man am Bildwinkel deines Handys. Hättest du 4mm Brennweite, dann würde man ein deutliches Fischaugenobjektiv mit 180°sichten. Nur die Originalbrennweite deines Objektivs liegt bei 4mm, aber der Sensor ist im Faktor 15 kleiner (Crop mal 7), wie der einer Vollformatkamera. Das erinnert mich an meine Kunden, die zum ersten Mal eine APS-C Kamera vor sich sahen und sich riesig freuten, dass die mit 18mm anfängt, weil sie da ja mehr Weitwinkel benutzen können. Dann kam die böse Überraschung, dass die 18 mm an einer APS-C Kamera wie 28mm bei ihrer alten Filmkamera wirken vom Bildwinkel her. Das Hauptproblem besteht aber bei dir darin, dass du die Kameras daheim hast und alles selbst und schnell ausprobieren könntest. Also nimm einfach ein Handy, benutze die Offenblende und gehe knapp einen Meter weg vom Hauptobjekt. Dann wiederhole das mit einer Vollformatkamera, auch mit Offenblende, also meinetwegen mit F 2und gehe so nahe an das objekt ran, bis du den Gegenstand genauso voll drauf hast, wie beim Handy. Beim Handy wird alles scharf sein bei der Entfernung, das schuldet dir der kleine Sensor. Aber man sollte bitte beim Handy die Effektprogramme für Portrait deaktivieren, das geschieht dann nämlich per Software, nicht weil es der Sensor und die Optik physikalisch hinbekommen würden. Ich hoffe du hast jetzt verstanden, dass dein Objektiv am Handy einer 28mm Optik bei Kleinbild entspricht und auch genau den gleichen Bildwinkel auf dem Bildschirm anzeigt.


Oder man nimmt den Dofmaster, gebe 1/2" Sensor ein, 60 cm Reichweite vom Handy zum Objekt, F2 und 4 mm Brennweite und da sagt er, dass alles ab 27cm vom Hauptobjekt scharf sein wird. Im anderen Tab wählt man eine Vollformat, meinetwegen die EOS 5MK III, dort 28mm und auch F2 und gibt wie beim Handy eine Entfernung von 60cm an. Bei der Volformat ist nicht wie beim Handy alles ab 27cm scharf, sondern nur 5,26cm, nämlich alles von 57,5cm bis zu 62,7 cm.


Damit kann man auch das Quatschvideo (MFT und Vollformat sollen den gleichen Schärfentiefebereich haben) schnell widerlegen. Gib dort eine MFT Kamera an, 50 mm Brennweite (das entspricht 100mm bei Kleinbild), beide Blende 2,8 und dann die gleiche Motiventfernung, gern fünf Meter und bei der Vollformat alles das Gleiche, außer 100mm Brennweiten, wir wollen ja den gleichen Ausschnitt haben. Der Schärfebereich ist immer die Hälfte von MFT, also 85 cm zu 42cm bei 5 Meter, wie auch 30 cm zu 15 cm bei drei Meter Entfernung zum Objekt. Was der User dort leider nicht mitbekommen hat, man kann mit MFT sehr wohl etwas freistellen, aber eben nicht gleich gut wie bei einer Vollformat/Kleinbildkamera mit gleicher Blende. In seinem Video sieht alles unscharf aus, weil er eben keine genauen Testbilder gemacht hat. Mit der Vollformat könnte er simulieren, dass eben die Nase scharf ist und die Ohren schon unscharf sein können, was bei Vollformat schnell passieren kann, dazu muss der MFT-Filmer sehr lichstarke Objektive nehmen und nah dran gehen oder mit großer Brennweite arbeiten. Was natürlich richtig ist, dass bei gleichem Sensor beim Gebrauch einer 100mm Optik bei zwei Meter Entfernung, die gleiche Schärfentiefe zu sehen ist, wie beim Gebrauch einer 50mm Optik bei einem Meter Entfernung zum Objekt. Und so ein User bekommt Beifall bei seinem Video, schlimm dass solche selbsternannten Experten nicht mal die Grundkenntnisse der Physik verstehen.

http://www.dofmaster.com/dofjs.html
Der Westen gewann die Welt nicht durch die Überlegenheit seiner Ideen, Werte oder Religion, sondern eher durch die Anwendung organisierter Gewalt. Westliche Menschen vergessen das oft - die Anderen nicht.

Oliver Stone - Regisseur, Produzent und Autor

Zuletzt geändert von Jan am So 16 Sep, 2018 23:43, insgesamt 8-mal geändert.




klusterdegenerierung
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Re: DJI Mavic 2 Pro und Mavic 2 Zoom: Zoom oder Hasselblad Kamera // IFA 2018

Beitrag von klusterdegenerierung » Mo 17 Sep, 2018 10:10

Jan hat geschrieben:
So 16 Sep, 2018 22:56
Du hast aber keine wirklichen 4mm auf Kleinbild gerechnet, sondern 28 mm Brennweite, dass sieht man am Bildwinkel deines Handys.
Jan, da hast Du aber den Cropfaktor vergessen!
Klar hast Du Recht, wenn es einer 28mm im Bildkreis bezogen auf FF entspricht,
aber in einem Handy werkelt nun mal kein FF Sensor und nicht mal ein 1:1 wie in der Mavic,
sondern ein 1:3,2".

Jetzt nehme mal eine echte 28mm Optik und packe sie direkt vor Deinem Handychip,
da wird aber ein hübscher kleiner Ausschnitt meiner Tasse rauskommen.

Weil Sensorfläche so klein ist, muss die Optik natürlich so weitwinklig sein,
bei der alten Pocket war es ja schon um das 2x.

4mm kommt also genau hin und wenn ich diese 4mm an FF schraube und den gleichen Aussnitt wähle, entspricht dies genau dem Bild des Handys.

Es verstehen die meißten falsch, weil sie Sensorgröße immer im Equivalent mit Optik sehen,
denn klar, eine Vollformat sieht mit 50mm nun mal ganz anders aus als eine APS-C mit 35mm,
aber ein Vollformat mit 50mm & eine APS-C mit 50mm sind exakt gleich,
nur der Ausschnitt varriert, nicht die Tiefenschärfe.

Du kannst ruhig meinen das ich von dummsdorf bin, aber im Gegensatz zu vielen anderen hier,
bin ich noch mit 18x24 & 9x12 Inch Großbildkameras groß geworden,
da mußten wir die Tiefenschärfe noch Anhand der 1/3:2/3 Formel und Scheimpflug ausrechnen!

Vielleicht bist Du in den Foren einfach zu vorschnell mit Deinen Ansichten was die Dummheit angeht, obwohl beim DSLR Forum könntest Du Recht haben! ;-)
"disliken und nicht abonnieren vergessen"




carstenkurz
Beiträge: 4095

Re: DJI Mavic 2 Pro und Mavic 2 Zoom: Zoom oder Hasselblad Kamera // IFA 2018

Beitrag von carstenkurz » Mo 17 Sep, 2018 14:35

Ich fände es gut, wenn Du deinen DOF/Sensorgrößen-Kreuzzug in passenden Forumunterbereichen und unter angemessenen Betreffs führen könntest, statt jeden x-beleibigen Thread damit vollzukacken. Nebenbei haben wir alles, was Du dazu zu sagen hast schon mehrfach lesen müssen.

- Carsten
and now for something completely different...




klusterdegenerierung
Beiträge: 11180

Re: DJI Mavic 2 Pro und Mavic 2 Zoom: Zoom oder Hasselblad Kamera // IFA 2018

Beitrag von klusterdegenerierung » Mo 17 Sep, 2018 15:04

Was meinst Du wir mir eure ewig gleichen Threads mit dem immer gleichen theroretischen gesülze auf die nüße geht!

Übrigens, vorbildliche Wortwahl!
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Jan
Beiträge: 9180

Re: DJI Mavic 2 Pro und Mavic 2 Zoom: Zoom oder Hasselblad Kamera // IFA 2018

Beitrag von Jan » Mo 17 Sep, 2018 18:37

klusterdegenerierung hat geschrieben:
Mo 17 Sep, 2018 10:10
Jan hat geschrieben:
So 16 Sep, 2018 22:56
Du hast aber keine wirklichen 4mm auf Kleinbild gerechnet, sondern 28 mm Brennweite, dass sieht man am Bildwinkel deines Handys.
Jan, da hast Du aber den Cropfaktor vergessen!
Klar hast Du Recht, wenn es einer 28mm im Bildkreis bezogen auf FF entspricht,
aber in einem Handy werkelt nun mal kein FF Sensor und nicht mal ein 1:1 wie in der Mavic,
sondern ein 1:3,2".

Jetzt nehme mal eine echte 28mm Optik und packe sie direkt vor Deinem Handychip,
da wird aber ein hübscher kleiner Ausschnitt meiner Tasse rauskommen.

Weil Sensorfläche so klein ist, muss die Optik natürlich so weitwinklig sein,
bei der alten Pocket war es ja schon um das 2x.

4mm kommt also genau hin und wenn ich diese 4mm an FF schraube und den gleichen Aussnitt wähle, entspricht dies genau dem Bild des Handys.

Es verstehen die meißten falsch, weil sie Sensorgröße immer im Equivalent mit Optik sehen,
denn klar, eine Vollformat sieht mit 50mm nun mal ganz anders aus als eine APS-C mit 35mm,
aber ein Vollformat mit 50mm & eine APS-C mit 50mm sind exakt gleich,
nur der Ausschnitt varriert, nicht die Tiefenschärfe.

Du kannst ruhig meinen das ich von dummsdorf bin, aber im Gegensatz zu vielen anderen hier,
bin ich noch mit 18x24 & 9x12 Inch Großbildkameras groß geworden,
da mußten wir die Tiefenschärfe noch Anhand der 1/3:2/3 Formel und Scheimpflug ausrechnen!

Vielleicht bist Du in den Foren einfach zu vorschnell mit Deinen Ansichten was die Dummheit angeht, obwohl beim DSLR Forum könntest Du Recht haben! ;-)
Immer noch nicht verstanden, die Schärfentiefe wird geringer, je größer der Sensor ist. Nun habe ich dir schon den Link von Dofmaster gegeben und du bist immer noch nicht fähig, das selbst zu testen. Ich habe dir sogar vorher die Werte von Vollformat zu MFT gegeben, der Crop liegt bei Faktor Zwei, wie auch der Schärfentiefeunterschied - 30 cm zu 15 cm bei drei Meter Entfernung bei der gleichen Blende und dem gleichen Ausschnitt des Objekts (50mm bei MFT zu 100mm Vollformat) beim Beispiel von mir.)

Aber nehmen wir einfach dein Beispiel mit 50mm Vollformat und 35 mm bei APS-C, dazu nehmen wir die Blende F1,8 (oder jede Andere) bei beiden Kameras und eine Entfernung von drei Metern. Und was sehen wir da ? Die APS-C hat einen Schärfebereich von 1,40 Meter, die Vollformat einen von 1.07 Meter. Umso kleiner der Sensor ist, umso schwieriger kann man etwas freistellen, das weiß eigentlich jeder Hobbyfotograf. Dazu benötigt man keine speziellen Kenntnisse, man muss nur einfach mit den Kameras fotografieren, vom Handy bis zur Vollformatkamera.


Selbst wenn du mit 50mm bei beiden Kameras rechnen würdest (Obwohl der Bildwinkel ein komplett anderer wäre), ist der Tiefenschärfebereich nicht gleich. Nicht beim 1/3, oder beim 2/3, auch nicht beim MFT wie auch nicht bei Vollformat. Zudem ist das auch ziemlicher Quatsch, zeig mir mal ein Handy mit 50mm Originalbrennweite. Selbst wenn du mit 50mm arbeitest, einmal mit Vollformat und einmal mit MFT, bei Beiden mit F 1,8 und dann sogar die Entfernung anpasst, damit das Objekt gleich groß ist, also zwei Meter bei Vollformat und vier Meter bei MFT, selbst dann ist der Tiefenschärfebereich nicht gleich. Egal wie man es dreht, die Schärfentiefe ist bei gleicher Brennweite und Blende je nach Sensorgröße immer unterschiedlich.


Dazu gibt es auch eine lustige Geschichte, die öffentlichen rechtlichen professionellen Kameraleute hatten Anfangs große Probleme beim Schärfeziehen mit APS-C oder Vollformatkameras, weil sie oft vorher mit 2/3 Zoll Kameras gearbeitet haben (auch mit Blende F 1,8 oft) und nun mit APS-C Kameras oder Vollformatkameras mit ebenfalls F 1,8 und den gleichen Ausschnitten ziemlich viel unscharfe Bilder vollbracht haben und das obwohl sie Profis sind, vorher ist das ihnen nie passiert. Diese Aufnahmen waren im ZDF zu sehen und viele Hobbyuser lachten laut. Die Kameramänner kannten in dem Fall halt nicht die großen Sensoren und ihre Physik und hatten große Probleme beim Schärfeziehen.


http://www.dofmaster.com/dofjs.html

Wikipedia ist für viele Fachleute eine schlechte Datenbank, weil dort einfach viele Hobbyuser ihre Thesen aufstellen. Mir bestätigen immer wieder anerkannte Physiker, dass dort in den Beiträgen reichlich viele Fehler drin sind, nur erkennt das der normale User nicht. Auch nehmen die Hobbyuser bei ihren Berichten steinalte Quellen, die sich fast immer auf Kleinbild/Vollformat beziehen. In deinem geposteten Video mit der Panasonic sind wenigstens 15% der Nutzer mit Ahnung dabei, die wissen, dass die Schärfentiefe doppelt so groß ist, wie bei Vollformat und nicht gleich groß, wie der User behauptet hat.
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Zuletzt geändert von Jan am Mo 17 Sep, 2018 19:20, insgesamt 3-mal geändert.




klusterdegenerierung
Beiträge: 11180

Re: DJI Mavic 2 Pro und Mavic 2 Zoom: Zoom oder Hasselblad Kamera // IFA 2018

Beitrag von klusterdegenerierung » Mo 17 Sep, 2018 19:03

Jan hat geschrieben:
Mo 17 Sep, 2018 18:37
Immer noch nicht verstanden, die Schärfentiefe wird geringer, je größer der Sensor ist. Nun habe ich dir schon den Link von Dofmaster gegeben und du bist immer noch nicht fähig, das selbst zu testen. Ich habe dir sogar vorher die Werte von Vollformat zu MFT gegeben, der Crop liegt bei Faktor Zwei, wie auch der Schärfentiefeunterschied - 30 cm zu 15 cm bei drei Meter Entfernung bei der gleichen Blende und dem gleichen Ausschnitt des Objekts (50mm bei MFT zu 100mm Vollformat) beim Beispiel von mir.)

Aber nehmen wir einfach dein Beispiel mit 50mm Vollformat und 35 mm bei APS-C, dazu nehmen wir die Blende F1,8 (oder jede Andere) bei beiden Kameras und eine Entfernung von drei Metern. Und was sehen wir da ? Die APS-C hat einen Schärfebereich von 1,40 Meter, die Vollformat einen von 1.07 Meter. Umso kleiner der Sensor ist, umso schwieriger kann man etwas freistellen, das weiß eigentlich jeder Hobbyfotograf. Dazu benötigt man keine speziellen Kenntnisse, man muss nur einfach mit den Kameras fotografieren, vom Handy bis zur Vollformatkamera.
Jan!!!!!!!
Wenn schon heißt es Tiefenschärfe,
denn es geht darum wie tief die Schärfe sich ausdehnt und nicht wie scharf die Tiefe ist!

Mach es doch endlich mal selber ohne Deinen dofmaster!
FF mit 50mm f4 und APS-C 50mm f4,
exakt gleicher Standpunkt und die Tiefenschärfe ist exakt die gleiche!

Und nochmal, klar, bringst Du sie beide ins gleiche Verhältnis,
also FF 50mm f4 & APS-C 35mm f4, haben beide eine unterschiedliche Tiefenschärfe.

Das Dir dies bislang nicht aufgefallen ist liegt daran,
das kaum ein FF Fotograf sein Foto auf APS-C cropt,
oder ein APS-C Fotograf die selbe Brennweite wie der FF Fotograf statt eines Equivalentens nutzt!

Probiere es doch endlich mal selbst, dann sind wir hier auch endlich mal durch damit.
"disliken und nicht abonnieren vergessen"




Jan
Beiträge: 9180

Re: DJI Mavic 2 Pro und Mavic 2 Zoom: Zoom oder Hasselblad Kamera // IFA 2018

Beitrag von Jan » Mo 17 Sep, 2018 19:42

50mm F4 APS-C und die gleiche Entfernung, hier mal zwei Meter:

Depth of field
Near limit 1.89 m
Far limit 2.13 m
Total 0.24 m


50mm F4 Vollformat und die gleiche Entfernung, hier mal zwei Meter:

Depth of field
Near limit 1.83 m
Far limit 2.21 m
Total 0.38 m


Wenn für dich 24 cm Schärfebereich gleich sind wie 38 cm, dann ist das so, aber deine Aussage ist halt einfach falsch.

Hör bitte auf mit deinem veralteten Asbach-Uraltwissen-Kleinbildfilm hier mitzureden, ich habe schon von Anfang an gemerkt, dass du Null Ahnung in der Materie der Sensorgrößen hast und angeblich mit Handysensoren super freistellen kannst. Es gibt auch kein 50mm Handyobjektiv.

Dazu noch der lächerliche Vergleich, hier 4:2:0 auf einem Bildschirm von 4:4:4 unterscheiden zu können.
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