Frank B.
Beiträge: 9318

Re: Wie professionell Wildtiere filmen?

Beitrag von Frank B. » Fr 22 Feb, 2019 07:25

Achso, du musst sowieso immer das tun, was dir gut tut und sonst niemanden beeinträchtigt. Musst du wissen. Mir selbst geht es aber so nach einigen gesundheitlichen Problemen in den letzten Jahren, dass ich für mich erkannt habe, dass weniger oft mehr bringt. Lieber eine Sache gut tun als zwei Dinge schlecht.




walang_sinuman
Beiträge: 162

Re: Wie professionell Wildtiere filmen?

Beitrag von walang_sinuman » Fr 22 Feb, 2019 17:28

Das sagen mir alle, aber ich habe viele interessen und nach einer Weile, werden bestimmte Dinge langweilig oder man bekommt ne künstlerkriese und man kommt irgendwie nicht weiter,...

Mir fällt es schwer Prioritäten zu setzen.




Frank B.
Beiträge: 9318

Re: Wie professionell Wildtiere filmen?

Beitrag von Frank B. » Fr 22 Feb, 2019 23:28

Mir wird nie langweilig. Und wenn es wirklich irgendwann mal passiert, dann werde ich mich freuen, dass ich Zeit habe.




Darth Schneider
Beiträge: 4525

Re: Wie professionell Wildtiere filmen?

Beitrag von Darth Schneider » Sa 23 Feb, 2019 05:15

Ich kenne dich nicht, aber so wie ich das aus deinen Texten herauslese fehlt es dir an Durchhaltevermögen. Kunst zu machen ist immer ein Prozess, manchmal ein aufregender, spannender und manchmal ein todlangweiliger Prozess.
Tausend Dinge gleichzeitig zu tun bringt überigens gar nichts.
Am Schluss kannst du tausend Dinge ein wenig, aber nichts wirklich gut.....
Gruss Boris
„Nothing travels faster than the speed of light, with the possible exception of bad news, which obeys its own special laws.“
Douglas Adams




walang_sinuman
Beiträge: 162

Re: Wie professionell Wildtiere filmen?

Beitrag von walang_sinuman » Sa 23 Feb, 2019 09:06

Ich habe eigendlich schon ein gutes Durchhaltevermögen. An meinem ersten Buch habe ich über 6 Jahre gearbeitet, da ich wegen Ausbildung und dann später einer arbeite mit 50-54,5 Stundenwoche, nicht so viel Zeit hatte.

Ab und zu muss man eben auch was anderes machen,... man kann nicht jeden Tag, immer nur das gleiche machen.

Man darf halt nicht vergessen, das man auch noch ne 40 Stunde Woche hat, einen Haushalt zu erledigen und das man nach der Arbeit meisten so erschöpft ist, das man dann eher was am Wochenende macht und dann möchte man nicht immer das gleiche machen, wenn man das schon unterhalb der Woche macht.

Ich denke, es mangelt mir an Zeit.

Das mit dem Filmen habe ich nach hinten geschoben, weil mir alle sagen, das ich mir eine prio-liste schreiben soll und ich dafür erstmal besser Ausrüstung brauche,... aber zum fotografieren reicht es erstmal.

Ich habe allerdings teilweise auch die Situation gehabt, das ich auf einmal in bestimmten Dingen besser war, ohne dafür etwas geübt zu haben.




Frank B.
Beiträge: 9318

Re: Wie professionell Wildtiere filmen?

Beitrag von Frank B. » Sa 23 Feb, 2019 11:36

walang_sinuman hat geschrieben:
Sa 23 Feb, 2019 09:06

Ich denke, es mangelt mir an Zeit.
Das denke ich auch manchmal, aber es stimmt nicht. Du hast genauso 24 Stunden pro Tag zur Verfügung wie ich und jeder andere auch. Andere sind schon als Kind gestorben. Die hatten weniger Zeit.




walang_sinuman
Beiträge: 162

Re: Wie professionell Wildtiere filmen?

Beitrag von walang_sinuman » Sa 23 Feb, 2019 11:59

Montag bis Donnerstag habe ich ca. 4 Stunden zuhause Zeit, bevor ich schlafen gehen muss,... Wenn man dann noch Abendessen machen muss, irgendwelche anderen Sachen im Haushalt zu erledigen hat und der gleichen, bleibt davon nicht mehr so viel Zeit übrig.

Somit habe ich viel weniger Zeit, als jemand der das hauptberuflich macht,... auch wenn man eingestehen muss, das viele die das "Hauptberuflich" machen, Hartz IV bekommen, da das Einkommen nicht reicht, um anerkannt zu werden.

Natürlich gibt es auch andere Leute, die jeden Tag 2 Stunden in die Arbeit fahren und nach der Arbeit nochmal 2 Stunden zurück.

An sich ist für mich die Fahrt mit den öffentlichen Verkehrsmitteln schon zum Teil, extrem anstrengend, da ich Schwierigkeiten habe, zu filtern,... das heißt ich nehme alles gleichzeitig und ungefiltert war.
Stelle es dir so vor;
Du Sitz in einem engen Waggon und um dich herum sind ganz viele Leute von denen die meisten ununterbrochen plappern.
Teilweise labern die voll den müll und da du das nicht ausblenden kannst, ist es so, als wärst du gezwungen das ganze anzuhören.
Teilweise überlagern sich aber alle geräusche, wie bei einer tonaufnahme in einem vollen zug, mit dem falschen Mikrofon.
Es ist dann so, als müsstest du allen Menschen gleichzeitig zuhören.
Viele Menschen um mich herum, die Reden, ist für mich nur erträglich, wenn die abwechselnd Reden oder wenn ich sie nicht hören kann,... Für mich bedeutet das schon die volle reizüberflutung.
Deswegen fahre ich auch lieber mit dem Fahrrad.

Da vieles für mich so anstrengend ist, brauche ich dann auch öffeters mal Zeit, um mich zu erholen,...

Künstlerische kreativ kann ich nur sein, wenn ich mich wohl fühle und nicht gestresst bin.




Frank B.
Beiträge: 9318

Re: Wie professionell Wildtiere filmen?

Beitrag von Frank B. » Sa 23 Feb, 2019 12:43

Du hast 24 Stunden pro Tag. Egal was da drinnen steckt. Wieviel du davon wem abgibst, ist dein Ding.




MrMeeseeks
Beiträge: 825

Re: Wie professionell Wildtiere filmen?

Beitrag von MrMeeseeks » Sa 23 Feb, 2019 13:05

@walang_sinuman

Für mich klingt das alles ein wenig nach "Ausrede"

Wenn dich die Leute im Zug stressen, dann blockiere die Aufnahme der Information...gute Ohrstöpsel kosten 1€. Gute Musik tut es auch.

Wenn du keine Zeit hast, dann schaffe dir Zeit. Dein Problem ist nicht die fehlende Zeit sondern die Prioritäten der Einteilung. Scheinbar ist dir das Thema einfach nicht wichtig genug, dann sollte man sich aber auch nicht beschweren.

Und was gibt es entspannteres als in der Natur in Ruhe etwas zu beobachten.




Frank B.
Beiträge: 9318

Re: Wie professionell Wildtiere filmen?

Beitrag von Frank B. » Sa 23 Feb, 2019 13:26

Vielleicht sollte man das auch mal als Trainingseinheit für kreative Bilder und Töne betrachten. Aber dann wärs auch wieder zweckgebunden. Vielleicht sollte mans doch einfach nur mal so tun ohne einen Zweck zu verfolgen.

Ich habe in den letzten Jahren auch Hobbys aufgegeben, weil ich mich nicht mehr frei gefühlt habe. Ich habe mehrere Instrumente gespielt, eins davon in einer Gruppe mit anderen Leuten. Diese Proben und daran hängenden Verpflichtungen waren mir am Ende zu viel. Ich habe auch eine anspruchsvolle und fordernde Arbeit, Familie, Haus und eben noch als Hobby Reisen und Fotografie /Filmen. Letztes Jahr hatte ich dann nen Schlaganfall. Sowas nimmt man dann hoffentlich zum Anlass, einige Veränderungen im Leben vorzunehmen. Das mit den 24 Stunden muss ich selbst noch begreifen. Ich arbeite dran.




walang_sinuman
Beiträge: 162

Re: Wie professionell Wildtiere filmen?

Beitrag von walang_sinuman » Sa 23 Feb, 2019 16:34

@MrMeeseeks
Ich habe zuhause sogar einen kapselgehörschutz,... aber ich kann schlecht mit oropax und kapselgehörschutz herum laufen.
Wenn ich Kopfhörer zum musik hören trage, die die geräusche von außen zu sehr unterdrücken, habe ich Probleme rechtzeitig aus dem zug auszusteigen.

Ich fahre lieber mit dem Fahrrad,... das habe ich auch bei einer einfachen Strecke von 18km zur Arbeit gemacht.
Leider kann ich im Winter schlecht Fahrrad fahren, aber ich freue mich immer, wenn ich auf die öffentlichen Verkehrsmittel verzichten kann.

@Frank b.
Das sehe ich genauso,...
Das größte Problem ist, das man sich nicht so sehr unter Druck setzen darf, aber wenn man anfängt den Druck zu lösen, verliert man unweigerlich auch an Motivation und Elan,... es ist schwierig den Mittelweg zu finden, der alles vereint.
Wenn man das Gefühl bekommt etwas tun zu müssen und es zwanghaft wird, macht es keinen Spaß mehr und der Spaß ist der wichtigste Antrieb und Faktor, für gute Leistung.
Zur Zeit mache seit ein paar Wochen, ein zeitraffervideo, das wahrscheinlich ende April fertig ist. Ich hoffe das wird was.
In der Zeit, nutze ich wieder mehr meine Zeit zum lesen und Zeichnen.
Nach dem nächsten workshop für das schreiben von drehbüchern, (das mir hoffentlich auch beim schreiben von Büchern hilft) arbeite ich wieder intensiver an meinen Brüdern weiter, von denen eines in Prinzip schon fertig ist, aber von einer Beta-leserin korrigiert wird, die mir auch Verbesserungsvorschläge macht und dessen Text, nach dem ich es überarbeitet habe, nochmals von meiner Tante, überprüft wird.

Irgendwie wird das schon, hoffe ich.




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