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Wie professionell Wildtiere filmen?  



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walang_sinuman
Beiträge: 156

Wie professionell Wildtiere filmen?  

Beitrag von walang_sinuman » Di 26 Dez, 2017 12:00

Wie mache ich das am besten, wenn ich wilde Tiere filmen möchte?
Um Missverständnis vorzubeugen,... als Wildtiere zählen auch, vögel, hasen und kanikel,... am liebsten aber luxe, wölfe, wildschweine, rehe, Bären und der gleichen und elche und sowas.
Im allgemeinen verstehe ich unter Wildtiere, tiere die nicht gezähmt sind,... Also keine Haustiere oder Nutztiere.

Ich weiß auch, das man nicht zu wählerisch sein darf und das es in Deutschland keine elche und sowas gibt,....

Wie gehe ich also am besten vor und welche Tipps habt ihr?




Sammy D
Beiträge: 1161

Re: Professionelles fortgehen bei tieraufnahmen

Beitrag von Sammy D » Di 26 Dez, 2017 12:24

Geh doch einfach mal in einen Wildpark, bevor du Baeren in den freien Natur filmst. ;)

Dort kommst du zumindest an Rehe, Hasen und Voegel ungehindert nah ran.

Auch von Woelfen, Elchen und Luchsen kann man gute Aufnahmen bekommen: durch den Zaun, von Hochstaenden etc.
Zuletzt geändert von Sammy D am Di 26 Dez, 2017 20:37, insgesamt 1-mal geändert.




Alf_300
Beiträge: 7685

Re: Professionelles fortgehen bei tieraufnahmen

Beitrag von Alf_300 » Di 26 Dez, 2017 12:48

Am Besten langsam rückwärts




walang_sinuman
Beiträge: 156

Re: Professionelles fortgehen bei tieraufnahmen

Beitrag von walang_sinuman » Di 26 Dez, 2017 13:13

Wie machen das professionelle tierfilmer, die naturfilme machen,... wo schlägt man am besten ein „Lager“ auf?
Wie hält man sich am besten versteckt und bedeckt?
Wie findet man am besten, die besten stellen, im auf sein Glück zu warten?




gunman
Beiträge: 1266

Re: Professionelles fortgehen bei tieraufnahmen

Beitrag von gunman » Di 26 Dez, 2017 13:50

Hi,
ich glaube Du bist hier im falschen Forum...
Was mich nicht umbringt macht mich nur stärker




walang_sinuman
Beiträge: 156

Re: Professionelles fortgehen bei tieraufnahmen

Beitrag von walang_sinuman » Di 26 Dez, 2017 14:26

gunman hat geschrieben:
Di 26 Dez, 2017 13:50
Hi,
ich glaube Du bist hier im falschen Forum...
Und welches, wäre das richtige?




K.-D. Schmidt
Beiträge: 663

Re: Professionelles fortgehen bei tieraufnahmen

Beitrag von K.-D. Schmidt » Di 26 Dez, 2017 18:57

Professionelles fortgehen bei tieraufnahmen
Eigentlich ist das ganz einfach:
man zieht sich langsam und leise Schritt für Schritt zurück um die Tiere nicht zu stören.




walang_sinuman
Beiträge: 156

Re: Professionelles fortgehen bei tieraufnahmen

Beitrag von walang_sinuman » Di 26 Dez, 2017 19:14

K.-D. Schmidt hat geschrieben:
Di 26 Dez, 2017 18:57
Professionelles fortgehen bei tieraufnahmen
Eigentlich ist das ganz einfach:
man zieht sich langsam und leise Schritt für Schritt zurück um die Tiere nicht zu stören.
Aber ich will doch lieber näher ans Tier heran,... natürlich nutzt man bei so was eher ein teleobjektiv,... aber wie mache ich das am besten, wenn ich ein bestimmtes Tier Fotografien bzw. Filmen möchte.
Das Tier taucht ja nicht einfach so auf.
Wie finde ich eine geeignete Stelle und wie locke ich das tier an und wie tarne ich mich am besten.
Das Tier soll mich im besten Falle ja nicht bemerken.
Das Tier ist ja nicht plötzlich einfach so da.
Wenn ich einfach so durch die Gegend laufe und dann zufällig einen wolf oder lux über den weg laufe, wäre das dann schon ein ziemlich seltener zufall,...

Ich stelle mir das bis jetzt so vor:
Ich gehe in den wald, bau mein Stativ auf, mach über mich und das Stativ, samt Kamera eine regenhaube in tarnfarbe und warte einfach den ganzen Tag und wenn mir nichts über den weg läuft, warte ich am nächsten tag an einer anderen Stelle.

Außer mir eine wildlauf zu suchen, fällt mir nicht mehr ein.

Recharird ihr, wo der Bau von welchem tier ist oder wie macht man das?




Frank B.
Beiträge: 8316

Re: Professionelles fortgehen bei tieraufnahmen

Beitrag von Frank B. » Di 26 Dez, 2017 20:16

walang_sinuman hat geschrieben:
Di 26 Dez, 2017 19:14

Ich stelle mir das bis jetzt so vor:
Ich gehe in den wald, bau mein Stativ auf, mach über mich und das Stativ, samt Kamera eine regenhaube in tarnfarbe und warte einfach den ganzen Tag und wenn mir nichts über den weg läuft, warte ich am nächsten tag an einer anderen Stelle.

Außer mir eine wildlauf zu suchen, fällt mir nicht mehr ein.

Recharird ihr, wo der Bau von welchem tier ist oder wie macht man das?
Hast du denn Ahnung von den Tieren, die du filmen willst? Ich fürchte fast, da ist nicht viel. Einen Luchs zu filmen, kommt einem kleinen Wunder gleich. Den gibt es nur noch sehr selten und er ist sehr scheu. Viele Tiere sind zudem hauptsächlich nachtaktiv. Du brauchst Kenntnisse oder jemanden, der dich begleitet und hinführt, inhaltlich wie auch zu den Orten, wo die Aussichten am größten sind. Du musst Windrichtungen beachten, dass du nicht von den Tieren wahrgenommen wirst, denn das geschieht bei Tieren hauptsächlich über den Geruchssinn oder das Gehör. Da sind sie dir voraus und wissen meist deutlich eher, dass du da bist, als du, dass sie da sind.
Ich selbst bin kein Tierfilmer, würde dir aber raten, mit gängigen und an den Menschen schon relativ gewöhntenTieren anzufangen. Vögel im Garten, auch Wasservögel auf dem See, Rehe im Wald und auf dem Feld. Vielleicht mal Wildschweine. Aber da wirds schon brenzlig, weil die eher in der Dämmerung aktiv sind. Da brauchst du lichtstarke Teleobjektive und eine empfindliche Kamera. Zudem muss man bei Wildschweinen auch etwas aufpassen, wenn sie Junge haben. Da kanns passieren, dass sie dich angreifen, wenn du sie erschrickst oder ihren Jungen zu nah kommst. :)

Ein Freund von mir (Hobbyfilmer) hat mal einen Film gemacht über den Kirschbaum im Garten und hat dadurch viele Vögel vor die Kamera bekommen, weil er jeden Tag aus dem Fenster heraus gesehen hat, was da ein und aus flog. Auch unser Forenfreund Rolf Hankel hat sehr schöne Naturdokus schon hier vorgestellt. Hab übrigens lange schon nichts mehr von ihm gehört und gesehen. Hoffentlich gehts ihm gut. Er hat viele interessante Sachen gemacht über Insekten und Kleintiere z.B. unter einem Obstbaum oder in und um einen Tümpel.
Um in den Profibereich aufzusteigen, brauchst du nochmal ganz anderes Material und Geld, musst reisen und vielleicht tagelang in der Natur verbringen unter einem Führer bzw. als Teil eines Teams. Zu vielen Orten wirst du nicht mit dem Auto fahren können. Da musst du Kilometerweit in Wälder vordringen und dort evtl. einige Tage verbringen.
Zuletzt geändert von Frank B. am Di 26 Dez, 2017 21:25, insgesamt 2-mal geändert.




TomWI
Beiträge: 224

Re: Professionelles fortgehen bei tieraufnahmen

Beitrag von TomWI » Di 26 Dez, 2017 20:21

walang_sinuman hat geschrieben:
Di 26 Dez, 2017 19:14
Ich stelle mir das bis jetzt so vor:
Ich gehe in den wald, bau mein Stativ auf, mach über mich und das Stativ, samt Kamera eine regenhaube in tarnfarbe und warte einfach den ganzen Tag und wenn mir nichts über den weg läuft, warte ich am nächsten tag an einer anderen Stelle.

Außer mir eine wildlauf zu suchen, fällt mir nicht mehr ein.
Nein, stelle es Dir lieber so vor, daß Du recherchierst, Kontakt zu einem Förster oder Jäger aufnimmst, Dein Versteck aufbaust, und dann eher wochenlang auf Deine Aufnahmen wartest.

Ich empfehle - wie einer meiner Vorschreiber auch - den Besuch von Zoos oder Wildparks. Für Wolf und Luchs kann ich die Wildgehege im Nationalpark Bayerischer Wald empfehlen – in freier Natur gehen Deine Chancen für Aufnahmen dieser Arten quasi gegen Null. Ansonsten hier ein paar Links zum Thema Tier- und Wildfotografie:

Die Website von Fritz Pölking, einem der ganz Großen im Bereich Tierfotografie, verstorben im Jahr 2007:

http://www.poelking.de

Buchempfehlung, auch vom Autor Pölking: "Die große Fotoschule Natur"

Ein Artikel speziell zum Verhalten als Tierfotograf/-filmer:

http://www.poelking.de/wbuch/bvnf/index_d.htm

Und, last but not least: Paragraph 19a des Bundesjagdgesetzes:

https://www.gesetze-im-internet.de/bjagdg/__19a.html

"Verboten ist, Wild, insbesondere soweit es in seinem Bestand gefährdet oder bedroht ist, unbefugt an seinen Zuflucht-, Nist-, Brut- oder Wohnstätten durch Aufsuchen, Fotografieren, Filmen oder ähnliche Handlungen zu stören. Die Länder können für bestimmtes Wild Ausnahmen zulassen."




Framerate25
Beiträge: 322

Re: Professionelles fortgehen bei tieraufnahmen

Beitrag von Framerate25 » Di 26 Dez, 2017 21:03

Stimmt, meine erste Stelle wäre der Förster des Bezirks in dem ich mich aufstellen will.

Dort mit offenen Karten spielen und nehmen was man bekommt. Dadurch kann man auch einen Deal machen. Er bekommt Material und Du einen sicheren Platz wo auch Tiere vorbeikommen. Wenn einer den Wald kennt, dann der Förster und selber hat vor dem Jäger das Sagen was ok ist und was nicht.

Aber hoffentlich bekommen wir bei Erfolg auch was zu sehen von Dir? ;-)




walang_sinuman
Beiträge: 156

Re: Professionelles fortgehen bei tieraufnahmen

Beitrag von walang_sinuman » Di 26 Dez, 2017 21:12

Framerate25 hat geschrieben:
Di 26 Dez, 2017 21:03
....

Aber hoffentlich bekommen wir bei Erfolg auch was zu sehen von Dir? ;-)
Ein bisschen habe ich schon mal aufnehmen können,... ist aber nichts all zu besonders,... war aber trotzdem sehr schön,.... von der elchkuh die ich an dem tag gesehen habe, habe ich leider keine so schönen Aufnahmen machen können,.... aber ein reentier machts auch.

Der Sound ist eventuell ein bisschen störend.



Aber das ist so eine meiner besseren Aufnahmen.

Ps. Das war kein teleobjektiv,... damals hatte ich noch nicht mal meine systemkamera,...
Ich war wirklich so nah dran.




Frank B.
Beiträge: 8316

Re: Professionelles fortgehen bei tieraufnahmen

Beitrag von Frank B. » Di 26 Dez, 2017 21:24

Soll das jetzt ein Naturfilm oder ein experimenteller Film sein?

Für sowas brauchst du keinen Wolf oder Luchs. Falls doch, kaufst du dir das Material zu.




walang_sinuman
Beiträge: 156

Re: Professionelles fortgehen bei tieraufnahmen

Beitrag von walang_sinuman » Di 26 Dez, 2017 21:46

Frank B. hat geschrieben:
Di 26 Dez, 2017 21:24
Soll das jetzt ein Naturfilm oder ein experimenteller Film sein?

Für sowas brauchst du keinen Wolf oder Luchs. Falls doch, kaufst du dir das Material zu.
Das ist bis jetzt ein experimental-film,... später möchte ich auch mal einen nsturfilm machen,... aber in erster Linie geht es mir darum, die Tiere in freier Wildnis zu beobachten,... das aufnehmen dabei ist eigentlich nebensächlich.
Wenn ich mir solche Aufnahmen kaufe, geht natürlich der ganze spaß verloren.
Für einen richtigen nsturfilm habe ich noch nicht genügend Material.




Frank B.
Beiträge: 8316

Re: Professionelles fortgehen bei tieraufnahmen

Beitrag von Frank B. » Di 26 Dez, 2017 22:44

Womit filmst du? Den Sound hast du selbst eingespielt? E-Gitarre? Direkt in den Rechner, unbearbeitet? Klingt auch so, als könntest du gar nicht Gitarre spielen. Mein Ding wäre es jetzt nicht. Erinnert etwas an einen anderen User hier im Forum.
Will mich dazu nicht weiter auslassen. Ich finde, du hast einige schöne Aufnahmen dabei, aber bis zu einer Tierdoko ist es dann doch noch mal ein größerer Schritt.




walang_sinuman
Beiträge: 156

Re: Professionelles fortgehen bei tieraufnahmen

Beitrag von walang_sinuman » Di 26 Dez, 2017 22:57

Frank B. hat geschrieben:
Di 26 Dez, 2017 22:44
Womit filmst du? Den Sound hast du selbst eingespielt? E-Gitarre? Direkt in den Rechner, unbearbeitet? Klingt auch so, als könntest du gar nicht Gitarre spielen. Mein Ding wäre es jetzt nicht. Erinnert etwas an einen anderen User hier im Forum.
Will mich dazu nicht weiter auslassen. Ich finde, du hast einige schöne Aufnahmen dabei, aber bis zu einer Tierdoko ist es dann doch noch mal ein größerer Schritt.
Das weiß ich.
Zur Kamera,... bis dato hatte ich eine kompacktkamera von canon. Inzwischen habe ich eine Panasonic Lumix G6.

Zum Sound,... das ist was experimentelles von mir,... Gitarre Spielen war da nicht geplant, sondern experimentelle Musik.

Vom sound her ist das ne ähnliche Sache, wie das hier.



Oder das hier



Oder das




Ich mache viele experimentelle Videos.

Wenn ich einen tierfilm machen würde, würde ich ihn denke ich in der Hinsicht experimentell machen, das ich so weit wie möglich auf die ofstimme verzichten möchte, auch wenn das wahrscheinlich teilweise nicht möglich ist und ich dann doch eine erzählstimme brauche.
Auf musik jeglicher art, würde ich völlig verzichten.
Ich möchte einfach, das die Leute den Moment so wahrnehmen, wie ich es wahrgenommen habe.
Schwierig wird dabei wahrscheinlich der Übergang der einzelnen Szenen und der schnitt.




Frank B.
Beiträge: 8316

Re: Professionelles fortgehen bei tieraufnahmen

Beitrag von Frank B. » Di 26 Dez, 2017 23:25

Wenn du das für dich machst, finde ich das ok. Ein breites Publikum wirst du wahrscheinlich damit nicht erreichen. Ich rede jetzt mal nur von deinem Experimentalfilm. Mir persönlich fehlt da eine Grundidee bei deinem Experimentalfilm. Aber ich kann mir vorstellen, dass es hier im Forum auch ein paar Leute gibt, die da für sich was raus ziehen können oder einfach alles auf sich wirken lassen können. Wir haben hier schon öfter mal über den Kunstbegriff diskutiert. Da gehen die Meinungen weit auseinander. Mir fehlt halt w.g. der Grundgedanke und auch das handwerkliche Können in deinem Film, um ihn als Kunst für mich zu empfinden. Das meine ich auch nicht böse. So bin ich da halt.
Ums nochmal zu sagen, fand ich einige der Aufnahmen in deinem Film sehr ansprechend.
Dein eigentliches Anliegen war aber ja dein Wunsch, Tierfilmer zu werden, was dann eigentlich mit Experimentalfilm nicht in einem Zusammenhang erscheint.
Was dich da um- und antreibt, erschließt sich mir nicht so richtig.
Du solltest dann aber deutlich in Handwerkszeug und Handwerk investieren. In 4:3 oder 3:2 solltest du dann nicht mehr produzieren. Viele andere Dinge wären noch zu sagen. Aber ich tippe das hier grad alles in mein Handy. Mein Tipp deshalb, sieh dir mal einige gute Tier- und Naturdokus an und sieh dich auf solchen Seiten um,wie sie dir TomWi weiter oben vorgeschlagen hat. Da lernst du schon mal, wie man schöne Aufnahmen aufbaut.

https://kwerfeldein.de/2017/06/05/wildl ... e-technik/

Das habe ich grad mal auf die Schnelle gefunden. Aber YT und das sonstige Internet ist voll von Tipps und Tricks, die dir weiter helfen können.




hellcow
Beiträge: 86

Re: Professionelles fortgehen bei tieraufnahmen

Beitrag von hellcow » Mi 27 Dez, 2017 00:25

Evtl mal mit Jägern Förstern sprechen und ggf mal mitgehen.
Der Film ist ja ganz ok, mach halt einfach weiter und schau was passiert.
- mehr hass -




walang_sinuman
Beiträge: 156

Re: Professionelles fortgehen bei tieraufnahmen

Beitrag von walang_sinuman » Mi 27 Dez, 2017 09:34

Danke.

Ich werde mein bestes versuchen.

Ps. Das das was ich mache bis jetzt nicht für die breite masse ist, ist mir bewusst,....
Aber ich fände es schon schön, wenn meine Sachen, wenigstens manchen Leuten gefallen,... in Endeffekt verzichtete ich bei diesen Videos ja auf jegliches, gewöhnliches/normales Vorgehen und auch auf die meist gewünschte Story.
Da ist ja eigentlich klar, das es vielen nicht gefällt.
Nun habe ich für mich jedoch entscheiden, auch mal was anderes zu machen.
Und um den Grund zu nennen , warum ich mich in Richtung tierfilmer bewegen möchte ist,... Ich möchte wilde Tiere aus nächster Nähe (so nah wie eben möglich und so weit entfernt wie nötig) in freier Wildbahn begegnen. Und wenn ich sie schon beobachte, möchte ich sie auch filmen.
Ob ich daraus dann einen Film oder ein Video mache, weiß ich ehrlich gesagt Gar nicht.




LIVEPIXEL
Beiträge: 156

Re: Professionelles fortgehen bei tieraufnahmen

Beitrag von LIVEPIXEL » Mi 27 Dez, 2017 11:19

Mutig sehr Mutig so nah an einen Elch ohne Tele aber auch sehr gefährlich! Schau doch das du ein Lumix G Vario 100-300mm günstig bekommen kannst. Das bietet die schon eine ordentliche Brennweite mit respektablem Sicherheitsabstand!?
Netter Gruß
*************




walang_sinuman
Beiträge: 156

Re: Professionelles fortgehen bei tieraufnahmen

Beitrag von walang_sinuman » Mi 27 Dez, 2017 11:36

LIVEPIXEL hat geschrieben:
Mi 27 Dez, 2017 11:19
Mutig sehr Mutig so nah an einen Elch ohne Tele aber auch sehr gefährlich! Schau doch das du ein Lumix G Vario 100-300mm günstig bekommen kannst. Das bietet die schon eine ordentliche Brennweite mit respektablem Sicherheitsabstand!?
Eigentlich war das nicht mal eine elchkuh, sondern ein rentier,... das ist da ungefähr so, wie bei und kühle,... nur eben doch ein bisschen wilder,... die Stelle an der ich verwackel, ist die, als das tier mir schnaubend sagte, das es doch ein bisschen mehr Abstand möchte,... als ich dann zurück gewichen bin, ist es dann auch noch demonstrativ in meine Richtung gelaufen,...
War aber definitiv ein wunderschönes Erlebnis.




Frank B.
Beiträge: 8316

Re: Professionelles fortgehen bei tieraufnahmen

Beitrag von Frank B. » Mi 27 Dez, 2017 12:55

LIVEPIXEL hat geschrieben:
Mi 27 Dez, 2017 11:19
Schau doch das du ein Lumix G Vario 100-300mm günstig bekommen kannst. Das bietet die schon eine ordentliche Brennweite mit respektablem Sicherheitsabstand!?
walang_sinuman hat geschrieben:
Mi 27 Dez, 2017 11:36
... die Stelle an der ich verwackel, ist die, als das tier mir schnaubend sagte, das es doch ein bisschen mehr Abstand möchte,... als ich dann zurück gewichen bin, ist es dann auch noch demonstrativ in meine Richtung gelaufen,...

Es geht ja auch nicht immer nur um Einhaltung der Fluchtdistanz bei der Objektivwahl, um nicht das Tier zur Flucht zu verleiten oder ganz und gar zu einem Angriff. Es geht darum, das Motiv auch aufzulösen zu können, also nur mal den Kopf formatfüllend einzufangen oder das Geweih oder die scharrenden Hufe. Dazu muss man schon etwas Spiel in der Auswahl der Brennweiten haben. Ich finde 300mm schon recht knapp für Wildlife. Gut, bei MFT mag es gehen, da hier ja noch der zweifache Cropfaktor einzurechnen ist. Aber 400mm und mehr sind auch nicht zu verachten. Damit bekommt man dann einiges besser hin.
Große Brennweiten erfordern aber wiederum zwingend ein solides Stativ. Das ist es, was ich meine, dass du erstmal auch in dein Equipment investieren musst. Deine Aufnahmen sind zu verwackelt. Da muss mehr Ruhe ins Bild. Das magst du mit dem Argument Experimentalfilm entschuldigen. Damit kann man ziemlich handwerkliche Unzulänglichkeiten erklären. Aber dauerhaft wird es dich und vor allem deine Zuschauer von möglichen Naturfilmen nicht begeistern.




walang_sinuman
Beiträge: 156

Re: Professionelles fortgehen bei tieraufnahmen

Beitrag von walang_sinuman » Mi 27 Dez, 2017 14:24

Frank B. hat geschrieben:
Mi 27 Dez, 2017 12:55
LIVEPIXEL hat geschrieben:
Mi 27 Dez, 2017 11:19
Schau doch das du ein Lumix G Vario 100-300mm günstig bekommen kannst. Das bietet die schon eine ordentliche Brennweite mit respektablem Sicherheitsabstand!?
walang_sinuman hat geschrieben:
Mi 27 Dez, 2017 11:36
... die Stelle an der ich verwackel, ist die, als das tier mir schnaubend sagte, das es doch ein bisschen mehr Abstand möchte,... als ich dann zurück gewichen bin, ist es dann auch noch demonstrativ in meine Richtung gelaufen,...

Es geht ja auch nicht immer nur um Einhaltung der Fluchtdistanz bei der Objektivwahl, um nicht das Tier zur Flucht zu verleiten oder ganz und gar zu einem Angriff. Es geht darum, das Motiv auch aufzulösen zu können, also nur mal den Kopf formatfüllend einzufangen oder das Geweih oder die scharrenden Hufe. Dazu muss man schon etwas Spiel in der Auswahl der Brennweiten haben. Ich finde 300mm schon recht knapp für Wildlife. Gut, bei MFT mag es gehen, da hier ja noch der zweifache Cropfaktor einzurechnen ist. Aber 400mm und mehr sind auch nicht zu verachten. Damit bekommt man dann einiges besser hin.
Große Brennweiten erfordern aber wiederum zwingend ein solides Stativ. Das ist es, was ich meine, dass du erstmal auch in dein Equipment investieren musst. Deine Aufnahmen sind zu verwackelt. Da muss mehr Ruhe ins Bild. Das magst du mit dem Argument Experimentalfilm entschuldigen. Damit kann man ziemlich handwerkliche Unzulänglichkeiten erklären. Aber dauerhaft wird es dich und vor allem deine Zuschauer von möglichen Naturfilmen nicht begeistern.
Inzwischen habe ich schon ein Stativ.
Damals hatte ich tasächlich noch keines.
Weniger wackeln wäre mir definitiv auch lieber gewesen.
Aber was soll's, kann man nichts machen.
Das nächste mal wird's hoffentlich besser.




Frank B.
Beiträge: 8316

Re: Professionelles fortgehen bei tieraufnahmen

Beitrag von Frank B. » Mi 27 Dez, 2017 14:47

Ja, das ist die richtige Einstellung. Ich wünsche dir viel Erfolg und Freude auf deinem neuen Betätigungsfeld.




walang_sinuman
Beiträge: 156

Re: Professionelles fortgehen bei tieraufnahmen

Beitrag von walang_sinuman » Mi 27 Dez, 2017 15:25

Frank B. hat geschrieben:
Mi 27 Dez, 2017 14:47
Ja, das ist die richtige Einstellung. Ich wünsche dir viel Erfolg und Freude auf deinem neuen Betätigungsfeld.
Dankeschön




MLJ
Beiträge: 1913

Re: Professionelles fortgehen bei tieraufnahmen

Beitrag von MLJ » Mi 27 Dez, 2017 17:09

@walang_sinuman
Du hast hier bereits viele wertvolle Tipps bekommen was Naturfilm angeht. Falls du etwas mehr erfahren möchtest wie du noch besser sehr nahe an wilde Tiere herankommst so empfehle ich dir die Naturfilme von Andreas Kieling anzusehen. In seinen Filmen zeigt er vieles was die Vorbereitung seiner Filme angeht.

Hier der Link zu seiner Webseite:

Andreas Kieling

Hier sind noch 2 Links die dir vielleicht etwas weiterhelfen:

Planet Wissen - Tipps für Naturfilmer

Planet Wissen - Produktion eines Naturfilms

Ich hoffe das hilft dir etwas weiter und wünsche dir ebenfalls viel Erfolg bei der Umsetzung.

Cheers

Mickey
The little Fox.... May U live 2 C the Dawn




Pianist
Beiträge: 5759

Re: Wie professionell Wildtiere filmen?

Beitrag von Pianist » Mi 27 Dez, 2017 17:44

Was für Objektive nutzen denn eigentlich renommierte Tierfilmer? Wenn ich mal davon ausgehe, dass die vermutlich überwiegend mit Kameras arbeiten, die einen PL-Mount haben, dann wird es sich wohl um irgendwelche Umbauten handeln, denn mir ist nicht bekannt, dass es PL-Objektive jenseits der 120 bzw. 135 mm gibt. Und wir reden hier ja von einem Bedarf, der eher in Richtung 400 oder 600 mm geht...

Matthias
Filme über Menschen, Politik und Technik.




TomWI
Beiträge: 224

Re: Wie professionell Wildtiere filmen?

Beitrag von TomWI » Mi 27 Dez, 2017 18:13

Pianist hat geschrieben:
Mi 27 Dez, 2017 17:44
...dann wird es sich wohl um irgendwelche Umbauten handeln, denn mir ist nicht bekannt, dass es PL-Objektive jenseits der 120 bzw. 135 mm gibt...
Ich habe in vielen "behind the scenes"-Beiträgen von Naturfilmern das alte Canon FD 150-600 mm Zoom gesehen, das dann wohl definitiv umgebaut bzw. adaptiert war:

https://www.alangordon.com/rental/lense ... 00mm-canon

Aktuell gibt es von Canon ein 50-1000 mm Zoom mit PL-Mount:

https://www.bhphotovideo.com/c/product/ ... _with.html

Den oben angesprochenen Naturfilmer Andreas Kieling – einen ausgesprochenen Selbstdarsteller – sieht man in seinen Produktionen sehr oft mit Canon DSLR und passendem EF 100-400 mm bzw. EF 500 mm filmen und fotografieren.




LIVEPIXEL
Beiträge: 156

Re: Wie professionell Wildtiere filmen?

Beitrag von LIVEPIXEL » Mi 27 Dez, 2017 18:33

Das Pana Leica 100-400mm ist eine ordentliche Schönwetterlinse oder die Sigma Tele zb: 150-600mm Sports auch mit Telekonverter via Metabones.

Ich hatte mit dem Sigma Telezoom 120-400 angefangen. Da ist im Netz die Auswahl groß grade mit MFT sind auch Altglas Tele geeignet,-))
Netter Gruß
*************




Doc Brown
Beiträge: 16

Re: Wie professionell Wildtiere filmen?

Beitrag von Doc Brown » Di 19 Feb, 2019 00:28

Ich weis, der Faden ist schon älter und der To u.U. inzwischen ein gefragter Tierfilmer. Deshalb würde mich interessieren, was aus der Idee geworden ist.




walang_sinuman
Beiträge: 156

Re: Wie professionell Wildtiere filmen?

Beitrag von walang_sinuman » Di 19 Feb, 2019 19:52

Meinst du damit mich?
Ich bin noch nicht weit gekommen,...




Doc Brown
Beiträge: 16

Re: Wie professionell Wildtiere filmen?

Beitrag von Doc Brown » Mi 20 Feb, 2019 22:30

Hallo walang_sinuman,

ja, schade, dass Du fest steckst.

Du hast schöne Videoclips von den Wildtieren. Du komponierst und spielst die Filmmusik selber, kannst sie also passend zu den Szenen erstellen.

Wo klemmt es?




walang_sinuman
Beiträge: 156

Re: Wie professionell Wildtiere filmen?

Beitrag von walang_sinuman » Do 21 Feb, 2019 20:01

Erstens, bin ich noch nicht wirklich gut darin, Musik zu machen, zweitens brauche ich Noch bessere Ausrüstung,... z.b. ein entsprechendes Objektiv,... und dann ist das ganze auch noch eine Zeitfrage,...
Das ist wohl eher eine Sache, die ich nebenbei im Urlaub mal machen kann,...
Das ist nämlich nicht mein einziges Hobby,...

Nebenbei Versuche ich auch noch ein Computerspiel zu machen, ein buch zu schreiben, einen Manga zu zeichnen, ein Instrument zu lernen und mache auch sonst noch andere Kunst,...
Das alleine ist so viel, das man schnell dazu neigt, vieles ewig aufzuschieben oder immer neue projelkte anzufangen, bevor man sie beenden kann,...




Frank B.
Beiträge: 8316

Re: Wie professionell Wildtiere filmen?

Beitrag von Frank B. » Do 21 Feb, 2019 20:21

Dann solltest du weniger machen und dafür das Wenige ordentlich.




walang_sinuman
Beiträge: 156

Re: Wie professionell Wildtiere filmen?

Beitrag von walang_sinuman » Do 21 Feb, 2019 22:32

Ich weiß,... aber das geht bei mir schwierig,... Ich bin Autist und mein Gehirn braucht viele Abwechslung,...




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