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Blender Sequencer in Gefahr...



Kommentare / Diskussionen zu aktuellen Newsmeldungen auf slashCAM
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slashCAM
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Beiträge: 11260

Blender Sequencer in Gefahr...

Beitrag von slashCAM » Sa 07 Nov, 2015 13:40

Nicht dass es nicht genügend Alternativen gäbe, aber die Bequemlichkeit, die ein integrierter Videoeditor in B...
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Hier geht es zur Newsmeldung auf den slashCAM Magazin-Seiten:
Blender Sequencer in Gefahr...




Peppermintpost
Beiträge: 2527

Re: Blender Sequencer in Gefahr...

Beitrag von Peppermintpost » Sa 07 Nov, 2015 14:54

ich habe wirklich grossen respekt vor dem was die blender jungs da so basteln. da ist unglaublich viel technisches know how drin und das kann sich von der qualität duchaus mit vielen "professionellen" programmen messen, wobei man das wort professionell sogar vorsitig benutzen sollte und teilweise besser durch kostenpflichtig ersetzt wenn man über den vergleich zu blender spricht.

wir haben ja auch jemanden hier im forum der aktiv an blender mitarbeitet, und der, wenn es um die software geht, durchaus auch eine andere meinung hat als die breite masse (und das finde ich auch ok).

ich vergleiche die blender entwickler aber ein wenig mit den ganzen diy menschen die sich einen dolly bauen. da gibt es auch unterschiedlich clevere konstruktionen die mal besser und mal schlechter funktionieren, aber keiner geht mal zu einem professionellen gripper und fragt ihn was einen professionellen dolly ausmacht. weil es den meisten halt nicht um ein endergebniss geht, sondern um "der weg ist das ziel"
wenn ein profi sich mit dem thema dolly auseinander setzt dann kommt da kein holzbrett mit skateboard rollen auf pvc rohren bei rum sonder z.b. sowas:

ganz einfach weil das ergebnissorientiertes arbeiten ist.

daher muss man die blender fraktion einfach fummeln lassen, ob es für uns sinn macht oder nicht ist dabei vollkommen egal. es geht nur darum das die jungs spass haben. (glücklicherweise) zwingt uns ja keiner das produkt zu benutzen.
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leave the gun take the cannoli
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www.movie-grinder.com




Peter Schlaile
Beiträge: 13

Re: Blender Sequencer in Gefahr...

Beitrag von Peter Schlaile » So 08 Nov, 2015 18:54

Bevor jetzt ein zu großer Herzinfarkt entsteht:

* es geht nur um das Dauerthema den Sequencer endlich mal auf eine ordentliche Codebasis zu stellen, damit das Ding wartbarer wird.
* dazu muß man den alten Code zu großen Teilen entsorgen und nochmal richtig machen.

Die gleiche Diskussion gibt's bei der Game-Engine nebenbei bemerkt auch alle paar Jahre.

Ton hat's mal wieder nur in seiner sehr charmanten Art kommuniziert ("Wenn jetzt nix passiert, muß das erstmal alles in die Mülltonne!!! 11elf!!"), wie auch immer :)

Dient auch dazu, Leute dazu zu motivieren wahlweise was zu machen oder jemanden dafür zu bezahlen, was zu machen.

Fällt hoffentlich nächstes Jahr dann endlich ein halbwegs sinnvoller Sequencer bei raus, der ordentlich auf der GPU läuft.




mash_gh4
Beiträge: 3574

Re: Blender Sequencer in Gefahr...

Beitrag von mash_gh4 » So 08 Nov, 2015 19:27

Peter Schlaile hat geschrieben:* es geht nur um das Dauerthema den Sequencer endlich mal auf eine ordentliche Codebasis zu stellen, damit das Ding wartbarer wird.
* dazu muß man den alten Code zu großen Teilen entsorgen und nochmal richtig machen.
wenn man man das ernst nimmt, schreibt man am besten wirklich gleich eine entsprechende video-anwendung mit vernünftiger oberfläche von grund auf neu. das ist halt leider eine sache, die man nicht einfach so nebenbei aus dem ärmel schüttelt. deshalb sind wohl auch alle entsprechenden freien ansätze im linux umfeld bisher recht unbefriedigend ausgefallen. wobei manche sachen wenigstens dazu geführt haben, dass gute und nützliche basis-infrastruktur geschaffen wurde (bspw. MLT).

ich bin in dieser frage ein bisserl skeptisch und will nicht so recht dran glauben, dass ein zuruf vom ton roosendaal alleine bereits genügen würde, damit sich an dieser situation etwas ganz grundsätzlich ändert. im gegenteil: manchmal würde ich mir fast wünschen, dass es diesen schreckliche krampf unter dem stichwort: "blender VSE" gar nicht geben würde. dann würden nicht immer wieder zeitgenossen diese längst verlassene monster-baustelle als "beste alle linux-videoschnittlösungen" entdecken und weitere sinnlose bemühungen aufs falsche pferd gesetzt werden.

ich würde es augenblicklich für wesentlich zielführender halten, wenn man mit vereinten kräften natron um eine timeline nach dem vorbild von nuke-studio/hiero erweitern würde. das schaut einigermaßen bewältigbar aus und würde entwicklerressourcen/-interessen sinnvoll bündeln.

ob das ganze dann auch für 3D-orientierte blender-anwender praktischen nutzen bietet, entscheidet sich alleine an der frage der interoperabilität bzw. kompatibilität in offenen workflows. genau das aber ist es, was professionelle lösungen momentan so deutlich von den ganzen linux videobastellösungen unterscheidet. es ist eine katastrophe wie erbärmlich es um entsprechenden projektaustausch im freien video-software-umfeld bestellt ist. den schwerpunkt also besser ganz bewusst dahin zu verlagern -- sich also nicht ständig nur über irgendwelche ad hoc flickereien am rande von in-house produktions-experimenten weiterzuwursteln, sondern vielmehr in sauberer zusammenarbeit mit unabhängigen anderen werkzeugen, anwender- und entwicklergruppen zu üben --, würde vermutlich mehr bewirken!




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