Seite 1 von 1

Kurznews: Vom alten zum neuen Mac Pro: Die große Hardware-Migration

Verfasst: Sa 08 Mär, 2014 10:36
von slashCAM
Für Besitzer eines alten, voll ausgerüsteten Mac Pros die auf den neuen Mac Pro wechseln wollen, stellt sich das Problem: wohin mit der ganzen Hardware (PCIe_Karten, Fesplatten) die im Gehäuse des alten Mac untergebracht war bzw wie sie mit dem neuen Mac nutzen? Helmut Kobler zeigt die Optionen auf, die für die verschiedenen Geräte (per Thunderbolt 2) zur Verfügung stehen.

zur News

Re: Kurznews: Vom alten zum neuen Mac Pro: Die große Hardware-Migration

Verfasst: Sa 08 Mär, 2014 16:57
von Valentino
For a Thunderbolt 1 device, it's definitely fast, with read speeds around 548 MB/s and writes of 585 MB/s in a RAID 6 config. But I wondered how much faster a Thunderbolt 2 RAID might be, and as my Mac Pro shipped, so did the industry's first Thunderbolt 2 RAID...

....But I also tried running the Pegasus2 while daisy-chained to a Thunderbolt 1 device, forcing it to run at Thunderbolt 1 speeds. In that test, I got reads of 750 MB/s and writes of 620 MB/s, which shows a real benefit from Thunderbolt 2.
Dieser Geschwindigkeitsunterschied hat doch nichts mit Thunderbolt1 oder 2 zu tun sondern der jeweilige Schnelligkeit der einzelnen Raid-Controller.
Bei 10Gbit pro Richtung sollte deutlich mehr möglich sein, aber so wie es aussieht, wird beim ersten Gerät über TB1 nur ein bis zwei PCIE Lanes der zweiten Generation benutzt.

Da Thunderbolt 2 auch keine 2x20Gbit sondern nur 1x20Gbit zur Verfügung hat, kann das gerade bei Raids mit parallelen lese und Schreib-Vorgängen zu geringeren Geschwindigkeiten führen.

Auch wenn der Artikel leichte Kritik gegenüber dem neue MacPro äußert, ist er von Halbwissen nur so gespickt.
So sind auch die drei Thunderbolt 2 Controller niemals so schnell wie die üblichen 40 PCIE Lanes der 3. Generation auf bis zu sieben x16 PCIE Steckplätze verteilt und dazu nie mehr als 20Gbit pro Leitung möglich.

Sogar beim alten MacPro gibt es genug Zubehör, mit dem man die internen 16 PCIE 2.0 Lanes auf z.B. 8/4/4 oder 4/4/4/4 aufteilt und hat schon damit 1/3 mehr Bandbreite wie die drei TB2 Controller zusammen.

Als Besitzers eines schönen alten MacPros würde ich mir eher überlegen, ob ich nicht in so einen PCIE-Extender mit den passenden Karten investiere, bevor man nur ein Cent in den Imer steckt.

Re: Kurznews: Vom alten zum neuen Mac Pro: Die große Hardware-Migration

Verfasst: Sa 08 Mär, 2014 18:09
von Frank Glencairn
Abgesehen davon, daß einer der TB Controller auch noch für die USB Anschlüsse zuständig ist, was die Performance bei gleichzeitiger Nutzung natürlich weiter einschränkt.

Und daß sich Daisychain Geräte die Bandbreite teilen müssen, scheint auch den wenigsten wirklich bewußt zu sein.

Re: Kurznews: Vom alten zum neuen Mac Pro: Die große Hardware-Migration

Verfasst: Sa 08 Mär, 2014 18:36
von Valentino
Frank Glencairn hat geschrieben:Abgesehen davon, daß einer der TB Controller auch noch für die USB Anschlüsse zuständig ist, was die Performance bei gleichzeitiger Nutzung natürlich weiter einschränkt.
Warum teilen die sich die Leitung mit den USB3.0 Controllern?

Als Chipsatz kommt beim Imer der C602 oder X79 in Frage, damit hat man schon mal ganze 40 PCIE 3.0 Lanes direkt an der CPU und zusätzlich noch mal 8 PCIE 2.0 über den Chispatz:
http://www.intel.de/content/www/de/de/c ... agram.html

Geht man davon aus, das die ATIs schon mal zusammen 32 PCIE 3.0 Lanes für sich beanspruchen, bleiben noch ganze 8 Lanes der dritten Generation übrig. Kann man diese acht Lanes nicht mit 16 Lanes der zweiten Generation vergleichen? So hätte man noch ganze 24 PCIE Lanes der zweiten Generation für 3x4 PCIE für Thunderbolt, 1x4 PCIE für USB3.0, 2x1 für 2x1Gbit Lan und die restlichen sechs für die m.2 SSD oder sonst irgend etwas.
Bin immer davon ausgegangen, das es genau für so was die PLX Chips gibt, die die Bandbreite nach Bedarf anpassen.

PS: Das Intel Schaubild ist etwas alt, es ist natürlich PCIE 3.0 an der CPU, das wurde ja per Bios schon vor Jahren geändert.