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Ratgeber: Der optimale PC für den Videoschnitt - Teil 3: HDDs, SSDs, Netzt



Die Hardware ist tot, es lebe die Hardware. Fragen zu Optimierung von Schnittsystemen, den idealen Komponenten sowie Verkabelungen, RAID...
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slashCAM
Administrator
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Beiträge: 11262

Ratgeber: Der optimale PC für den Videoschnitt - Teil 3: HDDs, SSDs, Netzt

Beitrag von slashCAM » Mi 31 Jul, 2013 09:25

Ratgeber: Ratgeber: Der optimale PC für den Videoschnitt - Teil 3: HDDs, SSDs, Netzteil und Gehäuse von slashCAM - 31 Jul 2013 09:20:00
>Der dritte Teil unser Serie über optimalen Video-PC dreht sich um das Speichermedium (HDDs oder SSDs?), das passende Netzteil und Gehäuse. Und um die Frage nahc dem Einfluss, den die verschiedene Komponenten auf die Gesamtperformance eines Systems ausüben.
zum ganzen Artikel




sgywalka
Beiträge: 762

Re: Ratgeber: Der optimale PC für den Videoschnitt - Teil 3: HDDs, SSDs, Ne

Beitrag von sgywalka » Mi 31 Jul, 2013 12:07

SUPER GEMACHT SPITZE UND LOB!!!

WEITER SO SLASHCAM-FRAUEN+MÄNNER



----
für alle die so vorgehen--da könnt Ihr nix falsch machen.

TRENNT ARBEITSRECHNER und irgend einen INTERNETRECHNER.IMMER!!!
NICHT EINMAL eine Neben-boot-partition = NEVER
E M P einbetoniert wäre eine steigerung. ( im ernst
wenn du es ernst mit deinem Job meinst)

Wenn man etwas heftiger arbeite ist ein ZweiterARBEITSRECHNER
(der Teufel schläft nie und wenn er net gerade in der Welt Zwieedtracht
säht, spätestend wenn Job xyz fertig ist und Kunde/Freund/nur eine
Scene..dann schlägt er zu)
Das Leben ist zu kurz um sich in Rage oder Körperfett verbrennenden
Aktionen zu kasteien. ( ausser für den Internisten im UKH)($$)

leider ist die syphellitische Virrolenz bei Laptops eine solche....

bin schon auf das nächste grosse TESTDING gespannt.

LICHT +BELEUCHTUNG wäre toll.
DANKE
nogo




Reiner M
Beiträge: 1282

Re: Ratgeber: Der optimale PC für den Videoschnitt - Teil 3: HDDs, SSDs, Ne

Beitrag von Reiner M » Mi 31 Jul, 2013 12:25

Bei der Diskussion über Platten wird immer wieder insbesondere auf die Datenrate der Videodateien hingewiesen: Die oft geringen Datenraten herkömmlicher Videos sind dann häufig das Argument dafür, dass auch für Projekte, die mehrere Videospuren enthalten, HDDs völlig ausreichend sind.

Betonen möchte ich deshalb an dieser Stelle, dass bei HDDs in der Videobearbeitung in erster Linie die Zugriffszeit (Seektime) maßgeblich ist, erst in zweiter Linie die Datenrate.

----------

Die Zugriffszeit ist die Zeit, die die Platte braucht, um die Lage eines konkreten Datensatz zunächst ausfindig zu machen, dann den Schreib-/Lesekopf zu bewegen, über der richtigen Spur zu positionieren und den Beginn des Datensatzes auf der vorbeiziehenden Spur unter dem Kopf abzuwarten. Danach erst beginnt das Lesen und Übertragen der Daten, was gesondert Zeit kostet. Erst ab da spielt "Datenrate" eine Rolle, im zweiten Schritt.

Die Zugriffszeit beträgt im Schnitt (!! - es kann schneller, aber auch deutlich langsamer sein!) bei HDDs für einen Zugriff 7 bis 10ms - je nach Platte und wird für flache Dateistrukturen und Dateien angeben, die mitten auf der Platte liegen (Laborwerte eben). Sie verlängert sich in der Praxis recht schnell, wenn tiefe Verzeichnisstrukturen angelegt wurden (Lesekopf muss mehrfach über die Platte bewegt werden) oder die Verzeichnisse und Dateien ungünstig verteilt (weit auseinanderliegend, außen/innen) und ggf. zersiedelt sind (Fragmentierung).

Plattenzugriffe werden sequentiell abgearbeitet: Ist die Platte gerade mit einer Datei beschäftigt, müssen neue Schreib- oder Lesebefehle warten. Sie wandern in eine Warteschlange. Geht nicht anders.
Schreibbefehle dauern übrigens länger, was die Zeit in der Warteschlange für folgende Befehle verlängert. Wenn man also weiß, dass auf eine Platte heftig immer wieder lesend zugriffen werden muss, sollte man keine Datei draufpacken, auf die auch geschrieben wird (z. B. Temp/Cache).


Dies sind Gründe dafür, Dateien möglichst über Kanäle (Controler) zu trennen, mindestens aber über Platten, keine Partitionierung einer Platte vorzunehmen, mit flachen Verzeichnisstrukturen und defragmentierten Platten zu arbeiten und schreibende (Temp/Cache) sowie lesende (Quellen) Zugriffe auf gesonderte Platten zu legen.

Ein Mehrspur-Videoprojekt mit allen Quellen auf einer HDD kann in der Praxis dennoch relativ "flüssig" laufen, weil die verschiedenen Quellen mit hoher Wahrscheinlichkeit vom NLE nicht alle zeitgleich, sondern versetzt nachgelesen werden. Das ist dann Zufall, wenn auch mit hoher Wahrscheinlichkeit möglich. Je mehr Spuren (Quellen), desto größer wird die Wahrscheinlichkeit, dass die Zugriffe aufeinandertreffen. Selbst bei kleinsten "Datenraten" weit unterhalb der Übertragungsleistung der Platte ruckelt es dann spürbar.

Bei der Anlage der Plattenstruktur empfiehlt es sich, darauf zu achten, dass konkurrierende Zugriffe jeglicher Art nicht auf die selbe Platte laufen. Der Idealzustand ist kaum zu schaffen, weshalb die Empfehlungen der Hersteller sehr wichtig sind und eine gute Orientierungshilfe darstellen.

M. E. haben z. B. Temp-Dateien und Caches des NLEs auf der Systemplatte nichts verloren (sofern man es konfigurieren kann). Sie stehen ja automatisch in Konkurrenz zu Zugriffen des Betriebssystems, die vom Anwender nicht abschätzbar sind.
Bei HDDs ist die Trennung zwischen Caches, Temp und Quellen für die Arbeit sehr sinnvoll, nur für den Export sehr großer Projekte oder unkomprimierter Videos auch die Trennung von Quellen und Exportziel zu überlegen.

Ganz klar: Bei der Wiedergabe eines Videos hat das System maximal 1/50 Sekunde Zeit (20 ms brutto), um alles zu erledigen, was nötig ist, damit der nächste Frame auf dem Monitor sichtbar wird. Muss während dessen irgendwann ein I/O ausgeführt werden, um den nächsten Datenbrocken mit komprimierten Videoinhalten auf Platte zu finden und zu lesen, schluckt bereits allein die Seektime der HDD für den Zugriff auf eine Quelldatei etwa die Hälfte dieser Zeit. Immer in der Hoffnung, dass die Platte gerade auch "frei" ist und den Zugriff "just in time" ausführen kann, was nicht gegeben sein muss. Frameauslassungen (egal ob im NLE oder im Softwareplayer) sind nun möglich. Ruckeln und Stottern passiert in diesen Fällen nicht fortlaufend Frame by Frame, es passiert unregelmäßig, getriggert durch die I/Os und durch dabei überschrittene Zeitfenster, ggf. sogar relativ unsichtbar.

SSDs kennen praktisch keine Seektime und keine Defragmentierung. Sie starten fast direkt bei Schritt 2 der HDD, Übertragung der Daten. Das macht den Unterschied!

Die Übertragungszeit ist effektiv allein dadurch deutlich kürzer. Das NLE gewinnt Zeit für die Aufbereitung der Ausgabe (Dekodieren (Codec!), Demuxen, RGB-Wandlung, Spuren, Effekte, Kodieren Video/Audio usw.).

Dass SSDs zusätzlich die selbe Menge Daten schneller lesen (da nicht von einer langsamen Rotation echter Platten und nicht von Spurwechseln mit Neuausrichtung der Köpfe abhängig) ist ein Bonus, der vor allem dann greift, wenn Datenmengen in vorgegebenen Zeitfenstern oberhalb der durchschnittlichen Transferrate der HDD zum Einsatz kommen (Fotos, Grafiken, Uncompressed Videos usw.). Hier ist die "Datenrate" einer Datei ein guter Indikator, um das ungefähr abzuschätzen.

Beides zusammen, die schnelle Zugriffszeit und die hohe Daten-Transferleistung, machen die SSD zum idealen Speichermedium für jede Videoarbeit.
HDDs sind vor allem wegen ihres Speichervolumens in der Videobearbeitung unersetzlich, sehr gut für Archive jeder Art, auch als Zuspieler für sehr große Quellen (dann möglichst exklusiv genutzt) und für Wiederherstellungsverfahren (Backup).

Beste Grüße,
Reiner




Frank Glencairn
Beiträge: 14839

Re: Ratgeber: Der optimale PC für den Videoschnitt - Teil 3: HDDs, SSDs, Ne

Beitrag von Frank Glencairn » Mi 31 Jul, 2013 12:29

sgywalka hat geschrieben:
TRENNT ARBEITSRECHNER und irgend einen INTERNETRECHNER.IMMER!!!
NICHT EINMAL eine Neben-boot-partition = NEVER
E M P einbetoniert wäre eine steigerung. ( im ernst
wenn du es ernst mit deinem Job meinst)
Word!

Keine meiner Workstations hatte zu irgendeinem Zeitpunkt eine physikalische Verbindung zu Internet - bin bisher immer gut damit gefahren.

Zum Surfen, Mailen uswasnichtalles hab ich immer einen billigen 08/15 Rechner.

Des weiteren: Workstation einmal richtig aufsetzen, alle Programme und Updates drauf, System handmassieren und allen Scheiß abschalten oder raus löschen - wenn alles perfekt läuft, Platte auf eine zweite HD spiegeln.
Einmal im Monat, die gespiegelte Partition neu einspielen, so hat man immer ein frisches System und ein schnelles Backup wenn mal irgendwas Zicken macht.

Ich hab noch nie erlebt das diese Systemwiederherstellungstools oder die anderen üblichen Backup Lösungen so reibungslos funktionieren, da bleibt immer irgendwelcher Müll zurück.




DV_Chris
Beiträge: 3213

Re: Ratgeber: Der optimale PC für den Videoschnitt - Teil 3

Beitrag von DV_Chris » Mi 31 Jul, 2013 12:35

Frank Glencairn hat geschrieben: Keine meiner Workstations hatte zu irgendeinem Zeitpunkt eine physikalische Verbindung zu Internet - bin bisher immer gut damit gefahren.
.
.
.
Ich hab noch nie erlebt das diese Systemwiederherstellungstools oder die anderen üblichen Backup Lösungen so reibungslos funktionieren, da bleibt immer irgendwelcher Müll zurück.
In Zeiten, wo immer mehr Hersteller den Kunden ins Netz drängen (allen voran Adobe mit der CC) ist es wohl nur eine Frage der Zeit, bis man ohne Internet Funktionalitäten verliert.

Welcher Müll sollte den mit einer Backup Lösung wie Acronis True Image oder HDClone denn zurückbleiben, wenn sektorweise gesichert wird?




Frank Glencairn
Beiträge: 14839

Re: Ratgeber: Der optimale PC für den Videoschnitt - Teil 3: HDDs, SSDs, Ne

Beitrag von Frank Glencairn » Mi 31 Jul, 2013 12:45

DV_Chris hat geschrieben:
Welcher Müll sollte den mit einer Backup Lösung wie Acronis True Image oder HDClone denn zurückbleiben, wenn sektorweise gesichert wird?
Das mein ich nicht, sondern diese Systemwiederherstellungstools, die ein kaputtes System irgendwie wieder "restaurieren".
Außerdem bevorzuge ich eine Hardwarelösung außerhalb des Rechners zum Spiegeln der Platten - muß man aber nicht machen, ist mir nur sympathischer, weil ich denke, daß das die sauberste und schnellste Lösung im Notfall ist.




Reiner M
Beiträge: 1282

Re: Ratgeber: Der optimale PC für den Videoschnitt - Teil 3: HDDs, SSDs, Ne

Beitrag von Reiner M » Mi 31 Jul, 2013 12:50

Frank Glencairn hat geschrieben: Keine meiner Workstations hatte zu irgendeinem Zeitpunkt eine physikalische Verbindung zu Internet - bin bisher immer gut damit gefahren.
Nun, Frank, da kann ich Dir das Umgekehrte bestätigen: Keiner meiner Rechner war (seit etwa 1990 oder so) ohne permanenten Internetzugang (vor 1990 mit Einwählverbindung). Ich bin bisher immer gut damit gefahren. Kann nichts Negatives berichten.

Nun kann es jeder machen, wie er will. Technisch sehe ich jedoch keinen Grund, das Internet vom Rechner fernzuhalten. Im Gegenteil: Es macht das Leben an vielen Stellen leicht (für mich, in meinen Projekten).
Dagegen sehe ich sehr viele Gründe, sich mal intensiv um CPU, Platten und andere Systemressourcen zu kümmern.

Selbstverständlich laufen auf meinen Rechnern auch automatisierte Backup-Routinen und Viren-Scanner. Warum auch nicht?

Beste Grüße,
Reiner




DV_Chris
Beiträge: 3213

Re: Ratgeber: Der optimale PC für den Videoschnitt - Teil 3

Beitrag von DV_Chris » Mi 31 Jul, 2013 12:55

Alles klar, Frank. Und womit spiegelst Du? MIt dem Win Kommandozeilen Tool 'Robocopy'? Ich halte HDClone hier für eine sehr gute Lösung.




DV_Chris
Beiträge: 3213

Re: Ratgeber: Der optimale PC für den Videoschnitt - Teil 3

Beitrag von DV_Chris » Mi 31 Jul, 2013 12:57

Dass ein Virenscanner Systemresourcen braucht und (vor allem in früüheren Zeiten) Systeme mitunter ordentlich verlangsamt hat, ist Dir egal Reiner?




blueplanet
Beiträge: 1162

Re: Ratgeber: Der optimale PC für den Videoschnitt - Teil 3: HDDs, SSDs, Ne

Beitrag von blueplanet » Mi 31 Jul, 2013 13:10

Reiner M hat geschrieben:
Frank Glencairn hat geschrieben: Nun, Frank, da kann ich Dir das Umgekehrte bestätigen: Keiner meiner Rechner war (seit etwa 1990 oder so) ohne permanenten Internetzugang (vor 1990 mit Einwählverbindung). Ich bin bisher immer gut damit gefahren. Kann nichts Negatives berichten.
...kann ich ebenfalls bestätigen. und - wie sollte man sonst an wichtige updates von adobe & co kommen? ;) nicht alles immer so schwarz und einseitig sehen.

wie gesagt: eine gutes backuptool ist das, was jeder braucht, dann klappts auch mit dem internet ;)) (o.k., ein virenscanner würde ich mir dann doch nicht installieren und im hintergrund mit werkeln lassen - das ist aber auch die einzige aussnahme)

beste grüße
jens




blueplanet
Beiträge: 1162

Re: Ratgeber: Der optimale PC für den Videoschnitt - Teil 3: HDDs, SSDs, Ne

Beitrag von blueplanet » Mi 31 Jul, 2013 13:10

Frank Glencairn hat geschrieben: Nun, Frank, da kann ich Dir das Umgekehrte bestätigen: Keiner meiner Rechner war (seit etwa 1990 oder so) ohne permanenten Internetzugang (vor 1990 mit Einwählverbindung). Ich bin bisher immer gut damit gefahren. Kann nichts Negatives berichten.
...kann ich ebenfalls bestätigen. und - wie sollte man sonst an wichtige updates von adobe & co kommen? ;) nicht alles immer so schwarz und einseitig sehen.

wie gesagt: eine gutes backuptool ist das, was jeder braucht, dann klappts auch mit dem internet ;)) (o.k., ein virenscanner würde ich mir dann doch nicht installieren und im hintergrund mit werkeln lassen - das ist aber auch die einzige aussnahme)

beste grüße
jens




Reiner M
Beiträge: 1282

Re: Ratgeber: Der optimale PC für den Videoschnitt - Teil 3: HDDs, SSDs, Ne

Beitrag von Reiner M » Mi 31 Jul, 2013 13:21

@DV_Chris,

Ist mir nicht egal. Aber es tangiert die Arbeit kaum. Ich spüre keinen Vorteil, wenn ich den Scanner abschalte. Sobald ich arbeite, macht er ja auch nichts. Er checkt auch nicht jedesmal die zig Terabyte Daten auf allen Platten. Er wartet auf Pausen, fährt kurz an und ist ratz-fertig (u. a. Dank SSDs).
Es laufen zudem eigene Prozesse in einem eigenen Systemumfeld.

Ein ungünstig konfiguriertes Plattensystem, mit dem das NLE in seinem Systemumfeld zurecht kommen muss, stört weit aus mehr, als ein im Hintergrund ablaufender zweiter Prozess.

Ein wenig Planung gehört schon dazu. All diese Prozesse (Backup, Scanner) lassen sich konfigurieren. Man kann weitgehend bestimmen, wann was mit welchen Prioritäten arbeitet. Völlig problemlos.

Beste Grüße,
Reiner




Reiner M
Beiträge: 1282

Re: Ratgeber: Der optimale PC für den Videoschnitt - Teil 3: HDDs, SSDs, Ne

Beitrag von Reiner M » Mi 31 Jul, 2013 14:04

blueplanet hat geschrieben:(o.k., ein virenscanner würde ich mir dann doch nicht installieren und im hintergrund mit werkeln lassen - das ist aber auch die einzige aussnahme)
Da solltest Du nochmal drüber nachdenken, Jens. Gerade, wenn der Rechner im Internet ist.

Dass meine eignen Dateien und mein System frei von Viren sind, weiß ich. Dafür brauche ich keinen Scanner.
Es geht immer um fremde Quellen. Egal ob aus dem Internet, aus den E-Mail-Accounts, über angeschlossene Platten oder USB-Sticks von "Quellenzulieferern": Ich möchte schon sicher sein, dass das System virenfrei bleibt.

Beste Grüße,
Reiner




Frank Glencairn
Beiträge: 14839

Re: Ratgeber: Der optimale PC für den Videoschnitt - Teil 3: HDDs, SSDs, Ne

Beitrag von Frank Glencairn » Mi 31 Jul, 2013 14:22

DV_Chris hat geschrieben:Alles klar, Frank. Und womit spiegelst Du? MIt dem Win Kommandozeilen Tool 'Robocopy'? Ich halte HDClone hier für eine sehr gute Lösung.
Wie schon gesagt, ich hab eine externe Hardware Lösung zum Spiegeln.
Ist wie ein Festplattendock. Einfach beide Platten reinstecken, Knopf drücken, fertig. Kein Rechner im Spiel.




Novomotion
Beiträge: 33

Re: Ratgeber: Der optimale PC für den Videoschnitt - Teil 3: HDDs, SSDs, Ne

Beitrag von Novomotion » Do 01 Aug, 2013 19:43

Danke für diese Ratgeber-Reihe, slashcam!

Habe doch die eine oder andere Anregung für die Optimierung meines Systems mitnehmen können.

Und jetzt freue ich mich auf den obligatorischen sich an den Artikel anschließenden Forums-Battle. Sieht ja momentan danach aus, als ob es diesmal um das Thema "Workstation-Sicherheit" bzw. "Workstation ans Internet?" gehen wird...

Beste Grüße




tryit
Beiträge: 6

Re: Ratgeber: Der optimale PC für den Videoschnitt - Teil 3: HDDs, SSDs, Ne

Beitrag von tryit » Fr 16 Aug, 2013 09:48

Vielen Dank für den ausführlichen Bericht! Sehr informativ!

Ich hab jetzt zwei SSDs mit denen ich mein System beschleunigen möchte.

Eine mit 120 GB und eine mit 250 GB.
Das System soll komplett neu aufgesetzt werden.

Jetzt ist die Frage welche der Platten ich für System + Cache verwende und auf welcher meine aktuellen Projekte liegen werden.

Reicht die 120 GB SSD für System und Cache? Oder macht es Sinn dafür die 250 GB SSD zu verwenden? In den meisten Fällen reichen 100 GB für das Material von aktuellen Projekten. Archiviert wird das Material auf ext. USB3 Festplatten.

OS ist Win7
Verwendet wird der PC für After Effects und Premiere mit meist Material aus meiner 5D MK 3




blueplanet
Beiträge: 1162

Re: Ratgeber: Der optimale PC für den Videoschnitt - Teil 3: HDDs, SSDs, Ne

Beitrag von blueplanet » Fr 16 Aug, 2013 10:17

Ich lasse eine 120 GB PCI-SSD als Raid0 für das System und alle Programme laufen. Belegter Speicher mit WIN7 und Adobe Cloud-Applikation + diverse kleinere Programmen ca. 40GB (optimiert).

Cache + Capturedateien auf einer SSD und Export auf einer HDD.

Ergo: 120GB reichen dicke - wenn Du dir das System nicht zu müllst ;)

beste Grüße
Jens




Micromann
Beiträge: 19

Re: Ratgeber: Der optimale PC für den Videoschnitt - Teil 3: HDDs, SSDs, Ne

Beitrag von Micromann » Mi 31 Dez, 2014 14:56

Frank Glencairn hat geschrieben:
sgywalka hat geschrieben:
TRENNT ARBEITSRECHNER und irgend einen INTERNETRECHNER.IMMER!!!
NICHT EINMAL eine Neben-boot-partition = NEVER
E M P einbetoniert wäre eine steigerung. ( im ernst
wenn du es ernst mit deinem Job meinst)
Word!

Keine meiner Workstations hatte zu irgendeinem Zeitpunkt eine physikalische Verbindung zu Internet - bin bisher immer gut damit gefahren.

Zum Surfen, Mailen uswasnichtalles hab ich immer einen billigen 08/15 Rechner.

Des weiteren: Workstation einmal richtig aufsetzen, alle Programme und Updates drauf, System handmassieren und allen Scheiß abschalten oder raus löschen - wenn alles perfekt läuft, Platte auf eine zweite HD spiegeln.
Einmal im Monat, die gespiegelte Partition neu einspielen, so hat man immer ein frisches System und ein schnelles Backup wenn mal irgendwas Zicken macht.

Ich hab noch nie erlebt das diese Systemwiederherstellungstools oder die anderen üblichen Backup Lösungen so reibungslos funktionieren, da bleibt immer irgendwelcher Müll zurück.

was ist aber wenn man magix schneidprogramm hat und magix will einmal im monat die Lizenz überprüfen über das internet was dann?




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