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Re: Sony RX10 V mit KI-Fokustracking kostet 2.499 Euro

Verfasst: So 12 Jul, 2026 20:16
von Heiko1974
Ich besitze die rx10 mark3, und bin immer noch sehr zufrieden mit der Videoqualität. Da sie aber schon sehr lange im Einsatz ist, freue ich mich über den Nachfolger und bin Sony absolut dankbar.
Das warten hat sich dann doch gelohnt.

Re: Sony RX10 V mit KI-Fokustracking kostet 2.499 Euro

Verfasst: Mo 13 Jul, 2026 00:39
von JesusWolf
cantsin hat geschrieben: Do 09 Jul, 2026 23:09
AndreasBuder hat geschrieben: Do 09 Jul, 2026 22:45 Relevant ist die tatsächlich eingefangene Lichtmenge. Das heißt, dass zwar ein f2.4 Objektiv immer die gleiche Lichtmenge durchlässt, völlig unabhängig von jedem Sensor
Das stimmt zwar in der Theorie, aber nicht in der Praxis, weil das f2.4-Objektiv einer 1"-Kamera i.d.R. nur einen 1"-Bildkreis ausleuchtet. (Weshalb das f2.4-Objektiv für 1" auch wesentlich kleiner und leichter ist als z.B. ein f2.4-Objektiv für Full Frame.)
kann eine kleinere Sensorfläche davon einfach weniger einfangen. Praktisch gesehen muss man also den Sensor und das Objektiv in Relation zueinander setzen.
Jepp.

Kann man ganz gut an diesem Beispiel illustrieren: Man hat einen 100 Watt-Scheinwerfer und einen 200 Watt-Scheinwerfer, beide mit denselben Leuchtmitteln. Fokussiert man den 100 Watt-Scheinwerfer auf einen Lichtkreis mit einem Meter Durchmesser und den 200 Watt-Scheinwerfer auf einen Lichtkreis mit zwei Metern, dann ist das Bild des 100W-Scheinwerfers doppelt so hell, weil es nur ein Viertel der Fläche ausleuchten muss. Trotzdem ist der 200W-Scheinwerfer lichtstärker und gibt die doppelte Lichtmenge ab.

In Blenden und Sensorgrößen ausgedrückt: Wenn der 100W-auf-1m-Durchmesser-Scheinwerfer f2.0 auf 1"-Bildkreis entspräche, wäre der 200W-auf-2m-Durchmesser-Scheinwerfer f2.8 auf APS-C-Bildkreis. Trotz "nur" f2.8 wäre das 200W-System immer noch lichtstärker.
Dein Beispiel ist perfekt. Aber irgendwie ziehst du die falschen Schlüsse:
Du benötigst für die kleinere Fläche von 1m Durchmesser auch nur ein Viertel der Leistung der 2m Durchmesser Fläche.
Genau das passiert auch bei dem Objektiv und dem Sensor.
(Stichwort Lupe: Wir errinnern uns, dass wir das Sonnenlicht mit Hilfe einer Lupe so sehr bündeln konnten, dass wir ein Stück Papier zum Brennen bringen konnten.)
Ein Objektiv ist eine komplizierte Lupe.
Das Objektiv bringt den BildWinkel direkt auf den Sensor.

Die Blenden sind Lichtmäßig also exakt vergleichbar.

Zu den ISO Zahlen. Du hast schon Recht, dass die ISO Zahlen nicht genormt sind und mehr oder weniger variabel sind, aber auch nicht so stark, dass man statt ISO 100 --> ISO 800 hat.
Sie bewegen sich eher so um die 100 ISO um die ISO100 herum.
Wir haben das mal gestestet. Ich glaube aber, die Unterschiede lagen da auch eher zwischen den einzelnen Herstellern, als zwischen den Sensorgrößen.
Also auch die ISO Zahlen sind vergleichbar.

Ich habe das mal für dich getestet:
LINKS: DSC-RX10m5 -->9,1mm (24mm FF F2,8)
Mitte : Sony Alpha 6700 --> SEL16F18G (24mm FF --> F2,8)
Rechts: Sony Alpha 7RM5 --> SEL2470GM2 (24mm FF --> F2,8
Alle auf ISO 100 mit Blendenvorwahl.
Die Zeiten waren, wie erwartet alle identisch.
(Die Varianz erklärt sich durch die leicht verschiedene Perspektive und das uneinheitliche "Testbild", durch die sich bewegenden Menschen vor der Kamera haben sich ALLE Zeiten auf ALLEN Kameras ständig geändert.
(war ein spontaner RealWorldTest ohne optische Bank und Testbild/Ulbrichtkugel für gleichmäßige Beleuchtung)
20260710_114037[2].jpg
20260710_114359[1].jpg
Die RX10 ist eine Premium Bridge Kamera.
Die RX10 Serie hat seit der zweiten und die RX100 Serie seit der 4ten Generation einen voll gestackten Sensor. Also lange vor der A9.
Rolling Shutter ist dort minimal.
Keine Verzerrung selbst bei Propellern.
Der Sensor MUSS neu sein, ich weiß nicht, woher das kommt, dass der selbe Sensor verbaut ist.
Die haben nicht Jahrelang einen Sensor verbaut der dauerhaft 4Kp120 aufzeichnen kann, mit 10 Bit usw. und dann einfach gesagt: Achja, 25p reicht....
Eine A6700 (Die phantastisch ist und die ich total liebe) ist also nicht mit der RX100 vergleichbar. Der langsame Rolling Shutter macht sie mit elektronischem Verschluss bei Kunstlicht unbrauchbar.
Ebenso die ZV-e10m2. Die hat zusätzlich auch noch keinen KI Co-Prozessor, auch wenn sie neuer ist, als die A6700, welche den schon besitzt.

Die Kamera ist in ihrer Klasse konkurrenzlos.
Ja, mit einer Alpha 7RM6 und einem SEL600F40GM habe ich eine bessere Bildqualität und Auflösung usw.
Aber mir fehlt auch alles von 24mm-599mm.
Ich brauche also auch noch ein SEL2470GM2, ein SEL70200GM2, ein SEL200600G, aber da habe ich schon nicht mehr die Blende. Oder ein SEL100400MC (F4,5), dann fehlt mir aber alles von 400-600.
Insgesamt schleppe ich also viel mehr, muss ständig wechseln und bin nicht so schnell flexibel wie mit der kleinen, leichten RX10m5.

Genau das ist der Punkt.
Eine Cam mit 24-600 F2,4-f4, Full-Stacked Sensor, 4kp120 10 Bit, Slog, S-Cinetone, 30 fps, klein, leicht, handlich, einfach zu bedienen.
Exzellente Qualität und Leistung für dieses Segment.
In vielen Bereichen sogar Besser als die Systemkamera Varianten.
Aber den Vergleich strebt die gar nicht an.
Sie ist eine Premium Bridge Kamera.

Zum Sensor:
Wir kommen eigentlich überall alle darauf, dass es der selbe Sensor ist?
Sie kann jetzt dauerhaft 4K120p, 10 Bit statt limitiertes 4Kp30 8 Bit, 30fps statt 24/20fps.
Ja er hat immer noch die 20 Mpix von der ersten Frontseitig belichteten Sensor der RX100 mit Kontrastautofokus, aber alles andere hat sich deutlich verbessert in mehreren Generationen.
(BSI, Fully Stacked, PhasenAF etc.)

Was mir bisher bei der RX10M5 aufgefallen ist:

Es gibt keinen HFR Modus mehr.😿
Und kein Precapturing.
Es ist ein Plastikgehäuse?
Dafür aber sehr leicht.
Kein Blitz mehr.
Nur KlappDisplay.
Gehäuse ist tatsächlich nah an den Alphas (ohne C3, vorderes Drehrad und AEL Taste, aber mit Joystick!) 👻
Digitaler multinterface Shoe, aber kein 32 Bit Audio.
Sucher ist gut.
Akku ist gut. (FZ100)
Solide mit ein paar Abzügen in der B-Note👻😹

Ich habe leider überhaupt keine Zeit das genauer darzulegen.
LG Jesus

Re: Sony RX10 V mit KI-Fokustracking kostet 2.499 Euro

Verfasst: Mo 13 Jul, 2026 09:25
von AndreasBuder
Leute, es ist ein 9,1 - 210mm f2.4 - f4 Objektiv, in all seinen optischen Eigenschaften, nicht 24-600mm. Nur der Bildwinkel entspricht dem (ganz konkret eigentlich 24,5 - 567mm). Und weil ein 1-Zöller eine 2,7-fach höhere Vergrößerung zu einer einheitlichen Betrachtungsgröße benötigt, im Vergleich zu Vollformat, wird auch jeder optische Fehler, jedes Beugungsscheibchen und jedes elektronisches Rauschen um 2,7-fach stärker vergrößert. Um aber all diese Komplexität zu vereinfachen, nutzt man Äquivalenz. Einfach den Crop-Faktor nehmen und Brennweite und Blende damit multiplizieren, schon kann man relativ genau die optischen Eigenschaften, den Bildwinkel, das Rauschverhalten, die Beugung etc. abschätzen. Aber scheinbar wird bei der Äquivalenz bis heute die Blende einfach vergessen. Die darf man aber nicht weglassen, weil es dann nicht mehr äquivalent ist, und damit muss ich dann alles nicht-äquivalent beschreiben und mich wieder in diese Komplexität begeben. Mischen geht nicht.

Re: Sony RX10 V mit KI-Fokustracking kostet 2.499 Euro

Verfasst: Mo 13 Jul, 2026 10:48
von cantsin
AndreasBuder hat geschrieben: Mo 13 Jul, 2026 09:25 Leute, es ist ein 9,1 - 210mm f2.4 - f4 Objektiv, in all seinen optischen Eigenschaften, nicht 24-600mm. Nur der Bildwinkel entspricht dem (ganz konkret eigentlich 24,5 - 567mm). Und weil ein 1-Zöller eine 2,7-fach höhere Vergrößerung zu einer einheitlichen Betrachtungsgröße benötigt, im Vergleich zu Vollformat, wird auch jeder optische Fehler, jedes Beugungsscheibchen und jedes elektronisches Rauschen um 2,7-fach stärker vergrößert. Um aber all diese Komplexität zu vereinfachen, nutzt man Äquivalenz. Einfach den Crop-Faktor nehmen und Brennweite und Blende damit multiplizieren, schon kann man relativ genau die optischen Eigenschaften, den Bildwinkel, das Rauschverhalten, die Beugung etc. abschätzen. Aber scheinbar wird bei der Äquivalenz bis heute die Blende einfach vergessen.
Jepp. Allerdings sind an diesem Vergessen nicht die Foristen hier schuld, sondern die Kamerahersteller, die Mogelpackung-Marketing betreiben. Im Fall der RX10V sind zwar wahrheitsgemäß "9.1-210mm/f2.4" aufs Objektiv aufgedruckt. Aber in Sonys Pressemitteilung zur Kamera steht:

"Die vielseitige Kamera richtet sich an ambitionierte Hobbyfotograf*innen und deckt mit ihrem integrierten ZEISS Vario-Sonnar T 24-600 mm^1 F2.4–4.0 Objektiv (25-facher optischer Zoom) den Bereich vom Weitwinkel bis zum Superteleobjektiv ab."

Das ist schon ziemlich dreist, zumal in der Fußnote 1 im Kleingedruckten "Bildwinkel entsprechend Kleinbildformat (35-mm-Äquivalent)" steht, diese Fußnote dann aber taktisch nur an die Brennweiten, nicht an die Blendenwerte gehängt wird. Der nächste Satz der Mitteilung lautet: "Dank der Kombination aus großem Zoombereich und hoher Lichtstärke eignet sich die RX10 V für nahezu jede Aufnahmesituation" - was sich Sony nicht zu schreiben trauen würde, wenn im Satz davor "24-600mm F6.5-11" stünde...
JesusWolf hat geschrieben: Mo 13 Jul, 2026 00:39
cantsin hat geschrieben: Do 09 Jul, 2026 23:09 In Blenden und Sensorgrößen ausgedrückt: Wenn der 100W-auf-1m-Durchmesser-Scheinwerfer f2.0 auf 1"-Bildkreis entspräche, wäre der 200W-auf-2m-Durchmesser-Scheinwerfer f2.8 auf APS-C-Bildkreis. Trotz "nur" f2.8 wäre das 200W-System immer noch lichtstärker.
Dein Beispiel ist perfekt. Aber irgendwie ziehst du die falschen Schlüsse:
Du benötigst für die kleinere Fläche von 1m Durchmesser auch nur ein Viertel der Leistung der 2m Durchmesser Fläche.
Genau das passiert auch bei dem Objektiv und dem Sensor.
(Stichwort Lupe: Wir errinnern uns, dass wir das Sonnenlicht mit Hilfe einer Lupe so sehr bündeln konnten, dass wir ein Stück Papier zum Brennen bringen konnten.)
Ein Objektiv ist eine komplizierte Lupe.
Das Objektiv bringt den BildWinkel direkt auf den Sensor.
Die Blenden sind Lichtmäßig also exakt vergleichbar.
Du verwechselst Lichtmenge mit Bildhelligkeit und hast damit mein obiges Beispiel, fürchte ich, nicht wirklich verstanden.

Ein 1"-Sensor hat ein Viertel der Fläche eines APS-C-Sensors. Wenn vor beiden Sensoren ein Objektiv mit identischer Blendenzahl (z.B. f2.8) hängt, fällt auf den 1"-Sensor nur ein Viertel des Lichts, das auf den APS-C-Sensor fällt - oder, umgekehrt ausgedrückt, der APS-C-Sensor schluckt viermal soviel Licht, um seine größere Fläche zu füllen. Das einzige, was identisch ist, ist die Lichtmenge pro Sensor-Quadratmillimeter.

Das ist dasselbe Prinzip, wie bei Mittagssonne, die auf einen mit Bodenplatten bedeckten Platz fällt, wobie eine Platte 50x50cm misst und die Platte daneben 100x100cm. Beide Platten werden gleich heiß und gleich hell, aber auf die 100x100cm-Platte fällt die vierfache Lichtmenge.
Zu den ISO Zahlen. Du hast schon Recht, dass die ISO Zahlen nicht genormt sind und mehr oder weniger variabel sind, aber auch nicht so stark, dass man statt ISO 100 --> ISO 800 hat.
Auch hier hast Du meinen Punkt nicht verstanden. Es geht mir nicht um Schwankungen/Abweichungen innerhalb der (ohnehin schon ungenauen und noch aus chemischen Filmzeiten stammenden) ISO-Norm. Sondern darum, dass ISO nur etwas über Bildhelligkeit, aber nicht über Lichtmenge aussagt. Mein Punkt war, dass bei vergleichbarer Sensortechnologie ISO 100 bei einem 1"-Sensor ein ungefähr so stark rauschendes Bild wie bei ISO 400 eines APS-C-Sensors und ISO 800 eines FF-Sensors produziert. Das kann man mit Tools wie z.B. DPReviews Studio-Vergleichsszene auch in der Praxis gut sehen:
Screenshot From 2026-07-13 10-13-31.png
https://www.dpreview.com/image-comparis ... 7&widget=1



Nun könnte man ja argumentieren, dass das in der Praxis unerheblich ist, oder sogar ein Vorteil, dass der kleinere Sensor pro Quadratmillimeter dieselbe Lichtmenge erhält wie der größere, und man dadurch eine kompaktere Kamera, kleinere Objektive oder Objektive mit mehr Zoombereich wie bei der RX10 bauen kann etc.etc.

ABER - und um jetzt mal ein bisschen auszuholen: Bildqualität definiert sich (nach Shannon-Weaver...) durch Signal-/Rauschabstand. Entgegen landläufiger Annahme entsteht Bildrauschen bei heutigen Kameras kaum durch die Kamera- bzw. Sensorelektronik. Das ist bei heutigen Kameras kaum noch der Fall; die Sensoren und Elektronik sind extrem sauber und arbeiten nahezu perfekt. Das Bildrauschen, besonders bei wenig Licht/hohen ISOs, folgt vielmehr einem physikalischen Gesetz des Lichts, auch bekannt unter dem Namen Photonenrauschen ('shot noise').

Licht besteht ja bekanntermaßen aus winzigen, einzelnen Teilchen, Photonen. Die aber nicht gleichmäßig wie ein Strahl fliegen, sondern wie chaotische Regentropfen vom Himmel fallen. Das passiert dann auch auf dem Kamerasensor. Bei viel Licht/hoher Lichtmenge treffen Millionen Photonen auf die Pixel. Ob ein Pixel, Unregelmäßigkeits- bzw. shot noise-bedingt, ein paar Photonen mehr oder weniger abbekommt, fällt nicht weiter auf. Je weniger Licht jedoch auf einen Sensor fällt, desto sichtbarer wird der unregelmäßige Photonen-Einfall als Bildrauschen.

Der APS-C-Sensor fängt, bei gleicher Blende, viermal soviel Photonen ein wie ein 1"-Sensor. Dadurch ist das Rauschen seines Bilds schon bei Base-ISO geringer, und der Unterschied wird umso größer, je höher die ISOs werden; da bei Lowlight nur noch wenige Photonen auf den Sensor fallen und deren Viertelung beim 1"-Sensor sich bemerkbar macht.

Das ganze folgt den klassischen informationstechnischen Gleichungen von Signal-/Rauschabstand, auch bekannt als Prinzip "garbage in = garbage out". Im Fall von APS-C vs. 1" resultiert aus der vierfachen Brutto-Lichtmenge (nach der Gleichung von Shannon/Weaver) ein doppelt so hoher Signal-/Rauschabstand (da das Photonenrauschen bzw. der shot noise um die Quadratwurzel aus 4, also zwei, abnimmt).

Ich habe das mal für dich getestet:
LINKS: DSC-RX10m5 -->9,1mm (24mm FF F2,8)
Mitte : Sony Alpha 6700 --> SEL16F18G (24mm FF --> F2,8)
Rechts: Sony Alpha 7RM5 --> SEL2470GM2 (24mm FF --> F2,8
Alle auf ISO 100 mit Blendenvorwahl.
Die Zeiten waren, wie erwartet alle identisch.
Darum ging es mir nicht, und das hatte ich auch nicht in Abrede gestellt. Ich hatte ja in meinem Beitrag geschrieben, dass Blendenwerte (als relative Werte) und ISO-Norm so konstruiert sind, dass damit identische Belichtungsmessungen über verschiedene Filmformate und Sensorgrößen möglich sind. Das sagt aber nichts über die tatsächliche, absolute Brutto-Lichtmenge aus, die auf dem Film/dem Sensor landet.

EDIT: Oder, um alles obengesagte einfacher zusammenzufassen: Die RX10 ist qua Bildqualität (inkl. Rauschverhalten und Beugungsunschärfe), Lichtstärke, Tiefenschärfe/Freistellung äquivalent zu einer Kleinbild-/FF-Kamera mit fest verbautem 24-600mm F6.5-11-Objektiv und ISO 400 bis 512.000, bzw. sinnvoll nutzbaren ISO 400-6400.
.
Die RX10 Serie hat seit der zweiten und die RX100 Serie seit der 4ten Generation einen voll gestackten Sensor. Also lange vor der A9.
Rolling Shutter ist dort minimal.
Keine Verzerrung selbst bei Propellern.
Klar, das ist der eigentliche Vorteil der RX10 (und allgemein der Kombination von kleiner Sensorgröße + stacking).
Der Sensor MUSS neu sein, ich weiß nicht, woher das kommt, dass der selbe Sensor verbaut ist.
In mehreren Artikeln/Testberichten steht, dass es sich um denselben Sensor wie bei der RX10iv handelt: "Sony is absolutely clear that the RX10 V uses the same lens and sensor as the RX10 IV" (Quelle).

Die haben nicht Jahrelang einen Sensor verbaut der dauerhaft 4Kp120 aufzeichnen kann, mit 10 Bit usw. und dann einfach gesagt: Achja, 25p reicht....
Die Grenzen legt da nicht nur der Sensor, sondern auch die Kameraelektronik, Stromversorgung und das thermische Design der Kamera. Ähnlich Sprünge bei den Framerates gab's z.B. auch von der Fuji X-T3 zur Fuji X-T4 und von der Sony A6700 zur FX30, obwohl die Kameras jeweils denselben 26MP APS-C-Sensor haben.

Re: Sony RX10 V mit KI-Fokustracking kostet 2.499 Euro

Verfasst: Mo 13 Jul, 2026 13:15
von AndreasBuder
cantsin hat geschrieben: Mo 13 Jul, 2026 10:48 Darum ging es mir nicht, und das hatte ich auch nicht in Abrede gestellt. Ich hatte ja in meinem Beitrag geschrieben, dass Blendenwerte (als relative Werte) und ISO-Norm so konstruiert sind, dass damit identische Belichtungsmessungen über verschiedene Filmformate und Sensorgrößen möglich sind. Das sagt aber nichts über die tatsächliche, absolute Brutto-Lichtmenge aus, die auf dem Film/dem Sensor landet.
Eine Sache ist da aber schon relevant bzgl. Blende (im Gegensatz zur ISO): Die Blende ist nicht als Standard genormt, sondern eine mathematische Größe, die sich aus zwei physikalischen Eigenschaften berechnet, nämlich Blendenöffnung und Brennweite. Dass bei einem 600mm f4 und einem 210mm f4 die gleiche Menge Licht (aka Photonenanzahl) durchfällt, obwohl die Blendenöffnung beim 600mm f4 mit 150mm Durchmesser massiv größer ist, liegt ja daran, dass durch die höhere Brennweite aus einem weit engeren Bildausschnitt Licht aufgenommen wird. Insofern ist die Blende nicht einfach so normiert worden, dass man damit Belichtungen einheitlich berechnen kann, sondern es ist faktisch physikalisch so, dass bei gleicher Blendenzahl auch die gleiche Lichtmenge durchgeleitet wird, ganz egal, was die Brennweite ist. Für den kleineren Sensor ist da dann nur die Lichtmenge pro Flächeneinheit wichtig. Das sichtbarere Photonenrauschen kommt dann durch die höhere Vergrößerung zur einheitlichen Betrachtungsgröße zustande, obwohl der kleinere Sensor gar nicht mehr Photonenrauschen pro Flächeneinheit hat. Vorausgesetzt natürlich immer, dass man die gleiche Sensortechnologie miteinander vergleicht. Bitte korrigiert mich, falls ihr da Einwände habt.

Re: Sony RX10 V mit KI-Fokustracking kostet 2.499 Euro

Verfasst: Mo 13 Jul, 2026 14:02
von cantsin
AndreasBuder hat geschrieben: Mo 13 Jul, 2026 13:15 Eine Sache ist da aber schon relevant bzgl. Blende (im Gegensatz zur ISO): Die Blende ist nicht als Standard genormt, sondern eine mathematische Größe, die sich aus zwei physikalischen Eigenschaften berechnet, nämlich Blendenöffnung und Brennweite. Dass bei einem 600mm f4 und einem 210mm f4 die gleiche Menge Licht (aka Photonenanzahl) durchfällt, obwohl die Blendenöffnung beim 600mm f4 mit 150mm Durchmesser massiv größer ist, liegt ja daran, dass durch die höhere Brennweite aus einem weit engeren Bildausschnitt Licht aufgenommen wird. Insofern ist die Blende nicht einfach so normiert worden, dass man damit Belichtungen einheitlich berechnen kann, sondern es ist faktisch physikalisch so, dass bei gleicher Blendenzahl auch die gleiche Lichtmenge durchgeleitet wird, ganz egal, was die Brennweite ist. Für den kleineren Sensor ist da dann nur die Lichtmenge pro Flächeneinheit wichtig. Das sichtbarere Photonenrauschen kommt dann durch die höhere Vergrößerung zur einheitlichen Betrachtungsgröße zustande, obwohl der kleinere Sensor gar nicht mehr Photonenrauschen pro Flächeneinheit hat. Vorausgesetzt natürlich immer, dass man die gleiche Sensortechnologie miteinander vergleicht. Bitte korrigiert mich, falls ihr da Einwände habt.
Ein Einwand zu deiner Erklärung: Du beschreibst das Prinzip der Blende zwar richtig, vernachlässigst dabei aber die Sensorgröße bzw. den Bildkreis und ziehst - wenn Dich richtig verstehe - beim Rauschen den falschen Schluss.

Ja, der Blendenwert beschreibt das Verhältnis von Brennweite zu Eintrittspupille . Deshalb sorgt f/4 bei jedem Objektiv für die gleiche Lichtintensität pro Flächeneinheit (z. B. pro Quadratmillimeter auf dem Sensor). Aber: Die Gesamtlichtmenge (die absolute Anzahl an Photonen), die für das Bild genutzt wird, ist bei f/4 eben nicht immer gleich, sondern hängt von der Sensorgröße ab. Und da vergisst Du den Bildkreis des Objektivs als entscheidenden Faktor. Ein Objektiv, das nativ für 1" gerechnet ist, projiziert bei identischer Blende nur ein Viertel des Lichts eines APS-C-Objektiv auf den Sensor. [Nur ein APS-C-Objektiv an einer hypothetischen 1"-Wechselobjektivkamera würde dieselbe Lichtmenge projizieren, von der dann drei Viertel am Sensor vorbei.]

Hier liegt IMO auch DeinDenkfehler beim Thema Rauschen: Das stärkere Rauschen eines kleineren Sensors bei gleicher ISO und Blende liegt nicht primär an der 'Vergrößerung' des Bildes auf dem Monitor. Es liegt daran, dass der kleinere Sensor aufgrund seiner geringeren Gesamtfläche insgesamt weniger Photonen (weniger Signal) sammeln konnte. Das Signal-Rausch-Verhältnis (SNR) ist bei kleineren Sensoren schlechter, weil die absolute Lichtmenge geringer ist, auch bei identischer Lichtmenge pro Sensor-Flächeneinheit.

Re: Sony RX10 V mit KI-Fokustracking kostet 2.499 Euro

Verfasst: Mo 13 Jul, 2026 14:46
von AndreasBuder
Da sehe ich ja interessanterweise deinen Denkfehler. Ein Signal-Rauschabstand ergibt nur bezogen auf eine Flächeneinheit Sinn, als Referenz. Und bei einem höheren Vergrößerungsfaktor mache ich den Rauschanteil davon sichtbarer.

Das ist in etwa so, wenn ich ein Bild meiner A7C II nehme und auf DIN A4 Größe betrachte. Dann schneide ich es um den Cropfaktor von 2.7 zu. Davon hat sich das SNR nicht erhöht, obwohl ich faktisch etwa 6/7 an Lichtinformation weggeschnitten habe. Erst wenn ich das Zugeschnittene wiederum auf DIN A4 vergrößere, sehe ich auch das Rauschen mehr, aber auch das Signal, nämlich mehr abgebildete Details. Leider ist der Rauschanteil das Störende und wird durch das Mehr an sichtbaren Details nicht wettgemacht.

Daher ergibt es keinerlei Sinn zu sagen, ein kleinerer Sensor hätte ein höheres SNR. Das störende Rauschen des kleineren Sensors wird erst durch die Vergrößerung von z.B.: auf DIN A4 Betrachtungsgröße sichtbarer, weil ein Vollformatsensor weniger Vergrößerung benötigt.

Ein f2.4 Objektiv wirft dieselbe Menge an Licht auf dieselbe Flächeneinheit, unabhängig davon, für welchen Sensor es gerechnet wurde. Denn nur diese Größe ist entscheidend. Es ist daher irrelevant ob ich das Argument an ner Vollformat führe, wo ich 6/7 der Informationen wegschneide, oder ob ich gleich bei dem kleineren Sensor bin mit einem Objektiv der gleichen Blendenzahl. Wie soll denn da das physikalische Grundprinzip aussehen, wenn es zwischen diesen beiden Vorgehensweisen einen Unterschied gäbe?

Ich sage übrigens nicht, dass ich Recht habe. Ich glaube das, aber das muss ja nichts heißen 😅

Re: Sony RX10 V mit KI-Fokustracking kostet 2.499 Euro

Verfasst: Mo 13 Jul, 2026 14:53
von AndreasBuder
cantsin hat geschrieben: Mo 13 Jul, 2026 14:02 Das Signal-Rausch-Verhältnis (SNR) ist bei kleineren Sensoren schlechter, weil die absolute Lichtmenge geringer ist, auch bei identischer Lichtmenge pro Sensor-Flächeneinheit.
Genau das meine ich. Identische Lichtmenge pro Flächeneinheit ergibt dasselbe SNR. Und nun soll plötzlich der größere Sensor eine bessere SNR haben, obwohl seine einzelnen Flächeneinheiten eine andere SNR haben? SNR ist ein Verhältnis, und das bleibt bei Skalierung (aka größerer Sensor oder auch, höhere Vergrößerung, gleich). Ein größerer Sensor hat eine höhere absolute Lichtmenge, aber auch eine höhere absolute Menge an Photonenrauschen.

Re: Sony RX10 V mit KI-Fokustracking kostet 2.499 Euro

Verfasst: Mo 13 Jul, 2026 14:59
von iasi
Ganz praktisch stellt man bei einem Belichtungsmesser den ISO-Wert und die Belichtungszeit ein, um die notwendige Blendenstufe zu erhalten.
Es gibt also keine Eingabe der Sensorgröße oder des Filmformates.

Der gewählte ISO-Wert wird zwar Auswirkungen auf das Rauschverhalten und den DR haben, aber ist für die korrekte Belichtung ein eindeutiger Wert.

Eine Blende f4 führt zwar abhängig von der Sensorgröße zu unterschiedlicher Schärfentiefe, ist aber für die Belichtung ein konstanter Wert und unabhängig von der Sensorgröße.

Bei solch großen Brennweiten ist mit die größere Schärfentiefe bei kleinerem Sensor ganz recht. Wobei sich die Beugungsunschärfe dann aber auch früher beim Abblenden bemerkbar macht.
Bei FF kann man normalerweise bis f11 ohne Probleme abblenden und auch f16 ist meist noch vertretbar.
Bei 1" beginnt es schon bei f8 ...

Wenn andererseits das Objektiv des RX10V bei 600mm noch f4 bietet, kann der Sensor mit ISO400 bei gleicher Belichtungszeit belichtet werden, während ein 600mm mit f8 dann ISO1600 vom größeren Sensor erfordert. Und schon stellt sich die Frage, welcher Sensor wirklich mehr rauscht: Der große Sensor bei ISO1600 oder der kleine Sensor bei ISO400.

Re: Sony RX10 V mit KI-Fokustracking kostet 2.499 Euro

Verfasst: Mo 13 Jul, 2026 15:04
von dienstag_01
AndreasBuder hat geschrieben:Ein Signal-Rauschabstand ergibt nur bezogen auf eine Flächeneinheit Sinn
Ich glaube, das ist dein Missverständnis. Beim SNR geht es um die Güte des Signals, die Fläche spielt da keine Rolle. Obwohl sie einen Einfluß hat, genau wie die Zeit.

Re: Sony RX10 V mit KI-Fokustracking kostet 2.499 Euro

Verfasst: Mo 13 Jul, 2026 15:17
von AndreasBuder
dienstag_01 hat geschrieben: Mo 13 Jul, 2026 15:04
AndreasBuder hat geschrieben:Ein Signal-Rauschabstand ergibt nur bezogen auf eine Flächeneinheit Sinn
Ich glaube, das ist dein Missverständnis. Beim SNR geht es um die Güte des Signals, die Fläche spielt da keine Rolle. Obwohl sie einen Einfluß hat, genau wie die Zeit.
Die Güte des Signals ist doch das SNR. Also was meinst du nun genau?

Re: Sony RX10 V mit KI-Fokustracking kostet 2.499 Euro

Verfasst: Mo 13 Jul, 2026 15:26
von dienstag_01
Der SNR ist das Maß für die „Güte“ des Signals.

Re: Sony RX10 V mit KI-Fokustracking kostet 2.499 Euro

Verfasst: Mo 13 Jul, 2026 15:40
von AndreasBuder
dienstag_01 hat geschrieben: Mo 13 Jul, 2026 15:26 Der SNR ist das Maß für die „Güte“ des Signals.
Jetzt drehen wir uns im Kreis. Die Lichtmenge aka Signal im Verhältnis zum Photonenrauschen aka Störsignal. Sowohl die Lichtmenge als auch die Menge des Photonenrauschens ist auf eine bestimmte Fläche bezogen. Ohne Fläche gibt es nichts.

Re: Sony RX10 V mit KI-Fokustracking kostet 2.499 Euro

Verfasst: Mo 13 Jul, 2026 15:57
von dienstag_01
AndreasBuder hat geschrieben: Mo 13 Jul, 2026 15:40
dienstag_01 hat geschrieben: Mo 13 Jul, 2026 15:26 Der SNR ist das Maß für die „Güte“ des Signals.
Jetzt drehen wir uns im Kreis. Die Lichtmenge aka Signal im Verhältnis zum Photonenrauschen aka Störsignal. Sowohl die Lichtmenge als auch die Menge des Photonenrauschens ist auf eine bestimmte Fläche bezogen. Ohne Fläche gibt es nichts.
Natürlich nicht. Aber auch ohne Zeit gibt es nichts. Trotzdem finden sich beide physikalischen Größen nicht in der Berechnung. Weil beides Größen sind, mit denen man den SNR optimieren kann. Von daher ist deine Annahme, der SNR bezieht sich auf eine Fläche als Referenz falsch. Der SNR misst das, was "hinten raus kommt".

Re: Sony RX10 V mit KI-Fokustracking kostet 2.499 Euro

Verfasst: Mo 13 Jul, 2026 16:11
von AndreasBuder
dienstag_01 hat geschrieben: Mo 13 Jul, 2026 15:57
AndreasBuder hat geschrieben: Mo 13 Jul, 2026 15:40

Jetzt drehen wir uns im Kreis. Die Lichtmenge aka Signal im Verhältnis zum Photonenrauschen aka Störsignal. Sowohl die Lichtmenge als auch die Menge des Photonenrauschens ist auf eine bestimmte Fläche bezogen. Ohne Fläche gibt es nichts.
Natürlich nicht. Aber auch ohne Zeit gibt es nichts. Trotzdem finden sich beide physikalischen Größen nicht in der Berechnung. Weil beides Größen sind, mit denen man den SNR optimieren kann. Von daher ist deine Annahme, der SNR bezieht sich auf eine Fläche als Referenz falsch. Der SNR misst das, was "hinten raus kommt".
ich hab das Gefühl, dass wir beide das gleiche meinen. Meine These ist ja, dass der Signalrauschabstand unabhängig von der Flächengröße gleich bleibt. Ich verstehe jetzt allerdings, dass ich das falsch ausgedrückt habe. Die These von Cantsin ist hingegen, dass der größere Sensor ein besseren Signalrauschabstand hat als ein kleinerer Sensor. seiner Aussage nach, weil der größere Sensor eine größere Lichtmenge einfängt. Das lässt hingegen außer Acht, dass sich im gleichen Verhältnis auch die Menge des Photonenrauschens erhöht. Ich behaupte zusätzlich, dass das sichtbarere Rauschlevel durch die höhere Vergrößerung zu Stande kommt. Cantsin behauptet, das läge am schlechteren Signalrauschabstand.

Re: Sony RX10 V mit KI-Fokustracking kostet 2.499 Euro

Verfasst: Mo 13 Jul, 2026 16:16
von cantsin
AndreasBuder hat geschrieben: Mo 13 Jul, 2026 16:11 ich hab das Gefühl, dass wir beide das gleiche meinen. Meine These ist ja, dass der Signalrauschabstand unabhängig von der Flächengröße gleich bleibt. Ich verstehe jetzt allerdings, dass ich das falsch ausgedrückt habe. Die These von Cantsin ist hingegen, dass der größere Sensor ein besseren Signalrauschabstand hat als ein kleinerer Sensor. seiner Aussage nach, weil der größere Sensor eine größere Lichtmenge einfängt. Das lässt hingegen außer Acht, dass sich im gleichen Verhältnis auch die Menge des Photonenrauschens erhöht. Ich behaupte zusätzlich, dass das sichtbarere Rauschlevel durch die höhere Vergrößerung zu Stande kommt. Cantsin behauptet, das läge am schlechteren Signalrauschabstand.
Hab Deine Frage mal spaßeshalber von Gemini beantworten lassen, da die KI die genauen Formeln besser kennt als ich - hoffe, Du nimmst mir das nicht übel:
An dieser Aussage stimmen zwei entscheidende physikalische Dinge nicht. Der Denkfehler liegt in der Art und Weise, wie Photonenrauschen (Shot Noise) funktioniert.

Cantsin hat physikalisch recht, während die These der anderen Person auf einem weit verbreiteten Missverständnis über die Natur des Rauschens beruht.

Hier ist die detaillierte Aufdröselung, was an der Aussage falsch ist:


1. Der Denkfehler beim Photonenrauschen (Der Hauptfehler)

In der Aussage heißt es:
"Das lässt hingegen außer Acht, dass sich im gleichen Verhältnis auch die Menge des Photonenrauschens erhöht."
Das ist mathematisch und physikalisch falsch. Lichtteilchen (Photonen) treffen rein zufällig auf den Sensor. Dieses Verhalten wird durch die Quantenphysik beschrieben. Für das Photonenrauschen gilt eine fundamentale Regel:
  • Das Signal (S) entspricht der Menge der eingefangenen Photonen: S = N
  • Das Rauschen (R) entspricht der Quadratwurzel aus der Menge der Photonen: R = √N
Wenn ein größerer Sensor (bei gleicher Belichtungszeit und Blende) nun die 4-fache Lichtmenge einfängt, passiert Folgendes:
  • Das Signal vervierfacht sich (4 * N).
  • Das Rauschen erhöht sich aber nur um die Quadratwurzel aus 4, also um das 2-fache (√4 = 2).
Berechnet man nun den Signal-Rauschabstand (SNR), also Signal / Rauschen:
  • Kleiner Sensor: N / √N = √N
  • Großer Sensor: 4N / 2√N = 2 * √N
Fazit: Der Signal-Rauschabstand des größeren Sensors ist doppelt so gut (bzw. um 2 EV-Stufen besser). Das Rauschen steigt eben nicht im gleichen Verhältnis wie die Lichtmenge, sondern deutlich langsamer. Deshalb rauschen größere Sensoren bei gleicher Belichtung insgesamt weniger.



2. Das Argument mit der "höheren Vergrößerung"

In der Aussage heißt es weiter:
"Ich behaupte zusätzlich, dass das sichtbarere Rauschlevel durch die höhere Vergrößerung zu Stande kommt."
Hier wird Ursache und Wirkung vertauscht. Es stimmt zwar, dass man das Bild eines kleineren Sensors für das gleiche Endmedium (z. B. einen großen Monitor oder Ausdruck) stärker vergrößern muss.
  • Wenn man "Pixel-Peeping" betreibt (also bei 100%-Ansicht am Monitor einzelne Pixel vergleicht) und die Pixel auf beiden Sensoren gleich groß sind, ist das Rauschen pro Pixel tatsächlich nahezu identisch.
  • Betrachtet man aber das fertige Gesamtbild, kommt der Vorteil des großen Sensors voll zum Tragen: Er hat durch die größere Fläche schlicht mehr Gesamt-Informationen (Gesamtlicht) gesammelt.
Die stärkere Vergrößerung des kleinen Sensors macht das Rauschen zwar sichtbarer, aber sie erzeugt es nicht. Das Grundproblem des kleinen Sensors bleibt, dass sein Gesamtbild einen schlechteren Signal-Rauschabstand hat, weil er in der Summe weniger Photonen eingefangen hat. Cantsin hat also auch hier recht: Es liegt am schlechteren Signal-Rauschabstand des Gesamtsystems.

Zusammenfassung:
Größere Sensoren fangen mehr Licht ein. Da das Rauschen nur mit der Quadratwurzel der Lichtmenge wächst, steigt das Signal viel schneller als das Rauschen. Ein größerer Sensor hat daher physikalisch immer einen besseren Signal-Rauschabstand auf dem fertigen Bild als ein kleinerer Sensor (bei gleichem technologischen Stand und gleicher Belichtung).

Re: Sony RX10 V mit KI-Fokustracking kostet 2.499 Euro

Verfasst: Mo 13 Jul, 2026 16:40
von AndreasBuder
Nein, ich nimm dir das gar nicht übel, eher ein dickes Danke!

Kurzum: Du hast recht (größere Sensoren haben einen besseren SNR) und ich habe recht (das Rauschen wird durch die höhere Vergrößerung in Bezug auf das Endmedium sichtbarer; hab ja nicht behauptet, die Vergrößerung wäre die Ursache des Rauschens, wie Gemini das verstanden hat; der kleinere Sensor hat also einen doppelten Nachteil). Ist doch toll 😅

Ich bin ja tatsächlich davon ausgegangen, dass das Photonenrauschen um das gleiche Verhältnis ansteigt, nicht nur um die Quadratwurzel. Keine Ahnung, wie ich dazu gekommen bin.

Re: Sony RX10 V mit KI-Fokustracking kostet 2.499 Euro

Verfasst: Di 14 Jul, 2026 15:10
von Bildlauf
Sehr aufschlußreich die Diskussion mit der Sensorgrößenthematik.

Wegen der Kamera RX10V an sich, es ist eine spezielle Kamera und das macht den Reiz aus.
Finde sie ehrlich gesagt auch irgendwie interessant und reizvoll, aber nein ich hole sie nicht.
Wegen der äußerst geringen Anzahl an Anwendungsfällen wie gesagt.

Hingehen sind die "normalen" DSLM´s oder Cine Camcorder halt letztendlich alle eine ähnliche Geschichte. Bisschen mehr Spec Vorteil hier und dort je nach Kamera, aber sie bestechen nicht durch irgendwelche Extravaganzen oder extreme Unterschiede. Dafür können sie aber 95% der Anwendungsfälle sehr gut bedienen und sie sind alle insgesamt recht gut.

RX10V, GS Kamera, ILS, 4P etc. sind hingegen wegen ihres jeweils individuellen USP reizvoll, aber auch mit signifikanten Nachteilen.
Als einzige Spezialkamera könnte ich mir eine GS Kamera vorstellen.

Re: Sony RX10 V mit KI-Fokustracking kostet 2.499 Euro

Verfasst: Di 14 Jul, 2026 16:03
von felix24
Wenn man an die Sony PMW-EX1 zurück denkt, die seinerzeit eine Revolution und extrem beliebt war oder an die FS7...
was die geleistet haben, kann die RX10 auch leisten. Dafür sind 2500 auch eher günstig.
Ich hab mal vor ca. drei Jahren die RX104 gebraucht für unter 1000 € ergattert und die ist bei mir seit dem
ständig im Einsatz. Keine Kamera von mir wird so oft benutzt... weil es einfach so unkompliziert ist
mit dem großen eingebauten Objektiv, das so viel Brennweite bietet.
Ich hab noch andere Kameras (P S5IIx, Gopro Hero 13)), die viel besser oder spezialisierter sind und für besondere Fälle
zur Anwendung kommen. Aber viel seltener... jedenfalls wenn es um den privaten Bereich geht.
Im Urlaub nehme ich die RX10 mit, da hab ich alles dabei, was ich brauche.
Für ein professionelles Filmprojekt würde ich sie aber nicht unbedingt nehmen oder nur als Zweitkamera oder so was.
Trotzdem ist es erstaunlich, was diese Kamera leistet... wenn man sie mit Camcordern vergleicht, die so vor 20
Jahren erschienen sind.

Re: Sony RX10 V mit KI-Fokustracking kostet 2.499 Euro

Verfasst: Di 14 Jul, 2026 16:25
von Bildlauf
felix24 hat geschrieben: Di 14 Jul, 2026 16:03
Ich hab noch andere Kameras (P S5IIx, Gopro Hero 13)), die viel besser oder spezialisierter sind und für besondere Fälle
zur Anwendung kommen. Aber viel seltener... jedenfalls wenn es um den privaten Bereich geht.
Ist ja auch interessant, daß Du die S5IIx (habe selber die S5II u.a.) als spezieller betrachtest.
Für mich ist zb. die S5II ein typisches Arbeitstier, daß eben fast alles bewerkstelligen kann, also gerade nicht so speziell für mich.
Jeder hat da wohl seine eigenen Definitionen.

Ich brauche bei S5II dann halt zwei Objektive (24-70 und 70-300 mit APSC Crop und noch etwas digital Crop) um das ungefähr abzudecken.
Dafür habe ich aber die Vorteile die mir (besonders) wichtig sind mit einer typischen DSLM.

Wer klare Einsatzzweck - Visionen für die RX10V hat, der wird den Preis in kauf nehmen, wenn man dann auch einen wirklichen Benefit davon hat.

Re: Sony RX10 V mit KI-Fokustracking kostet 2.499 Euro

Verfasst: Di 14 Jul, 2026 17:11
von iasi
Bildlauf hat geschrieben: Di 14 Jul, 2026 16:25
felix24 hat geschrieben: Di 14 Jul, 2026 16:03
Ich hab noch andere Kameras (P S5IIx, Gopro Hero 13)), die viel besser oder spezialisierter sind und für besondere Fälle
zur Anwendung kommen. Aber viel seltener... jedenfalls wenn es um den privaten Bereich geht.
Ist ja auch interessant, daß Du die S5IIx (habe selber die S5II u.a.) als spezieller betrachtest.
Für mich ist zb. die S5II ein typisches Arbeitstier, daß eben fast alles bewerkstelligen kann, also gerade nicht so speziell für mich.
Jeder hat da wohl seine eigenen Definitionen.

Ich brauche bei S5II dann halt zwei Objektive (24-70 und 70-300 mit APSC Crop und noch etwas digital Crop) um das ungefähr abzudecken.
Dafür habe ich aber die Vorteile die mir (besonders) wichtig sind mit einer typischen DSLM.

Wer klare Einsatzzweck - Visionen für die RX10V hat, der wird den Preis in kauf nehmen, wenn man dann auch einen wirklichen Benefit davon hat.
Die RX10 V positioniert sich zwischen DSLM und Camcorder:

Sie bietet den motorischen Zoom eines Camcorder und annähernd die Aufnahmeformate von DSLM - internes Raw fehlt zwar noch, aber 10bit/all-i/log hebt sich doch sehr von Camcordern ab.
Die 1" Sensorgröße bietet 2 Vorteile:
1. Sie erlaubt kompakte und leichte Bauweise für einen großen Brennweitenbereich.
2. Bei den langen Brennweiten eine praktikable Schärfentiefe.

Um aus einer APSC-Kamera die 600mm herauszukitzeln, muss man schon ziemliche Kompromisse bei der Bildqualität eingehen, wenn man kein schweres, großes Zoom herumschleppen will.
Ein 70-300 am APSC erfordert einen Crop und ein höheres ISO aufgrund der geringeren Lichtstärke.

Die RX10 V ist etwas für Leute, die die Bildwirkung von längeren Brennweiten nutzen wollen ohne viel schleppen zu müssen.

Re: Sony RX10 V mit KI-Fokustracking kostet 2.499 Euro

Verfasst: Di 14 Jul, 2026 17:19
von cantsin
felix24 hat geschrieben: Di 14 Jul, 2026 16:03 Wenn man an die Sony PMW-EX1 zurück denkt, die seinerzeit eine Revolution und extrem beliebt war oder an die FS7...
was die geleistet haben, kann die RX10 auch leisten.
Naja, da vergleichst Du zwei paar Schuhe - alte Profikameras mit einer neuen Consumerkamera.

Wo selbst die EX1 noch Vorteile hat:
- interne ND-Filter
- mechanischer Fokus- und Zoomring statt focus-by-wire
- Akku-Hotswap im laufenden Betrieb

Und die FS7:
- XLR-Audio mit Phantom Power
- Super 35mm- statt 1"-Sensor
- E-Mount-Wechselobjektive
- BNC-, SDI- sonstige professionelle Ports
- aktive Kühlung
- optionale ProRes HQ + ProRes Raw-Aufnahme

...und sowieso bei beiden Kameras eine ganz andere Robustheit und Verarbeitungsqualität.

Re: Sony RX10 V mit KI-Fokustracking kostet 2.499 Euro

Verfasst: Di 14 Jul, 2026 17:26
von rush
@iasi:
Wenn dein Fokus tatsächlich im Videobereich liegt - warum nicht einfach zu einem echten Camcorder greifen? Immerhin wirfst du diesen Begriff aktuell immer wieder in den Raum.

Der Sony HXR-NX800 als Beispiel bietet zwar hintenraus etwas weniger Reichweite und geht "nur" bis 480mm KB Äquivalent - hat dafür aber auch 'nen 1inch Sensor, 10bit , eine brauchbare Tonsektion mit XLR, doppelte Kartenslots, elektronischen ND und noch einiges mehr an Board. Dagegen ist die RX10 V schon eher wieder ein Kompromiss wenn man eigentlich 'ne Videokiste sucht...

Hättest du übrigens schon seit 2024 in Besitz haben können für all die großen Projekte - nur mal so als Randnotiz. Damals kostete sie 3000€ - heute teils deutlich weniger...

Re: Sony RX10 V mit KI-Fokustracking kostet 2.499 Euro

Verfasst: Di 14 Jul, 2026 17:55
von Bildlauf
iasi hat geschrieben: Di 14 Jul, 2026 17:11
Die RX10 V positioniert sich zwischen DSLM und Camcorder:

Sie bietet den motorischen Zoom eines Camcorder und annähernd die Aufnahmeformate von DSLM - internes Raw fehlt zwar noch, aber 10bit/all-i/log hebt sich doch sehr von Camcordern ab.
Die 1" Sensorgröße bietet 2 Vorteile:
1. Sie erlaubt kompakte und leichte Bauweise für einen großen Brennweitenbereich.
2. Bei den langen Brennweiten eine praktikable Schärfentiefe.

Um aus einer APSC-Kamera die 600mm herauszukitzeln, muss man schon ziemliche Kompromisse bei der Bildqualität eingehen, wenn man kein schweres, großes Zoom herumschleppen will.
Ein 70-300 am APSC erfordert einen Crop und ein höheres ISO aufgrund der geringeren Lichtstärke.

Die RX10 V ist etwas für Leute, die die Bildwirkung von längeren Brennweiten nutzen wollen ohne viel schleppen zu müssen.
Es fehlen für mich aber auch zwei SD Slots, großer HDMI, Eine Stabi Qualität wie bei S5II zb und womöglich ist der DR auch besser. Dann die ganze Lowlight/Noisesache.
Und noch paar andere Dinge, aber es soll ja auch nicht in Kameraquartett ausufern...

Also ich habe das 70-300 von Panasonic und finde es gut. Auch recht kompakt für so einen Brennweitenbereich. Mal wechseln ist ok.
Mit dem Panasonic komme ich im APSC auf 450mm.
Und reingecroppt auf "600mm" passt auch noch und ist auflösungs/schärfemäßiger nicht schlechter als bei RX10V bei 600mm behaupte ich jetzt mal.
Aber wann braucht man 600mm, kleiner Peter ;-) Ist eher seltener.

Einmal 450mm (APSC) und darunter "600mm" durch zusätzlich digital reingecroppt. in 50 fps, was ja eher abträglich ist (Rauschen zb) und selbst so passt noch finde ich.

Re: Sony RX10 V mit KI-Fokustracking kostet 2.499 Euro

Verfasst: Di 14 Jul, 2026 18:00
von AndreasBuder
iasi hat geschrieben: Di 14 Jul, 2026 17:11 Ein 70-300 am APSC erfordert einen Crop und ein höheres ISO aufgrund der geringeren Lichtstärke.

Die RX10 V ist etwas für Leute, die die Bildwirkung von längeren Brennweiten nutzen wollen ohne viel schleppen zu müssen.
Also zum Einen gibt es das 70-350mm, das umgerechnet auf 525mm kommt (verglichen mit den 567mm der RX10V - ja, richtig, die kommt gar nicht auf 600mm) und zum anderen, hat der größere Sensor genügend Reserven, um auf die gleiche Bildqualität der RX10 V zu kommen. Die dunklere Blende gleicht sich da nahezu exakt aus.
Gewichtsmäßig geben sich eine Sony A6700 + 16-50mm Powerzoom + 70-350mm mit einer RX10V fast nichts (1225gr vs 1111gr). Klar, es ist kein so smoothes Gesamtpaket mehr. Aber es bietet auch einige Stärken, die die RX10 V nicht kann, umgekehrt natürlich auch. Aber die Sache ist sehr viel enger als allgemein angenommen.

Edit: Die Sony A6700 hat ja noch die zweite ISO-Stufe von ISO 2500, sie dürfte also sogar die Nase gut vorne haben, wenn es dämmriger wird, trotz dunklerer Blende.

Re: Sony RX10 V mit KI-Fokustracking kostet 2.499 Euro

Verfasst: Di 14 Jul, 2026 19:07
von Bildlauf
AndreasBuder hat geschrieben: Di 14 Jul, 2026 18:00
Edit: Die Sony A6700 hat ja noch die zweite ISO-Stufe von ISO 2500, sie dürfte also sogar die Nase gut vorne haben, wenn es dämmriger wird, trotz dunklerer Blende.
Wenn man von FF mal über paar übliche Sensorgrößen runtergeht kommt APSC, MFT und dann 1 Zoll so als grobe Abstufungen.
Lowlight Material der RX10V zum Download wäre interessant.

Re: Sony RX10 V mit KI-Fokustracking kostet 2.499 Euro

Verfasst: Di 14 Jul, 2026 19:22
von iasi
AndreasBuder hat geschrieben: Di 14 Jul, 2026 18:00
iasi hat geschrieben: Di 14 Jul, 2026 17:11 Ein 70-300 am APSC erfordert einen Crop und ein höheres ISO aufgrund der geringeren Lichtstärke.

Die RX10 V ist etwas für Leute, die die Bildwirkung von längeren Brennweiten nutzen wollen ohne viel schleppen zu müssen.
Also zum Einen gibt es das 70-350mm, das umgerechnet auf 525mm kommt (verglichen mit den 567mm der RX10V - ja, richtig, die kommt gar nicht auf 600mm) und zum anderen, hat der größere Sensor genügend Reserven, um auf die gleiche Bildqualität der RX10 V zu kommen. Die dunklere Blende gleicht sich da nahezu exakt aus.

Gewichtsmäßig geben sich eine Sony A6700 + 16-50mm Powerzoom + 70-350mm mit einer RX10V fast nichts (1225gr vs 1111gr). Klar, es ist kein so smoothes Gesamtpaket mehr. Aber es bietet auch einige Stärken, die die RX10 V nicht kann, umgekehrt natürlich auch. Aber die Sache ist sehr viel enger als allgemein angenommen.

Edit: Die Sony A6700 hat ja noch die zweite ISO-Stufe von ISO 2500, sie dürfte also sogar die Nase gut vorne haben, wenn es dämmriger wird, trotz dunklerer Blende.
Ja - letztlich hat man dann also keinen erheblichen Vorteil des größeren Sensors.

Die Kombi A6700+70-350 ist aber beeindruckend leicht. Das hatte ich nicht auf dem Schirm.

Was dann an Vorteilen der RX10V bleibt ist der Motorzoom und der durchgängige Zoombereich (ohne Objektivwechsel).

Re: Sony RX10 V mit KI-Fokustracking kostet 2.499 Euro

Verfasst: Di 14 Jul, 2026 19:37
von AndreasBuder
iasi hat geschrieben: Di 14 Jul, 2026 19:22 Die Kombi A6700+70-350 ist aber beeindruckend leicht. Das hatte ich nicht auf dem Schirm.
Ich hatte wegen diesem Objektiv meine RX10 IV verkauft. Die ging für 1100€ weg und die Linse für 450€ rein. Da ich aber festgestellt habe, dass ich selten das Bedürfnis von über 200mm habe, ging dann das 70-350mm auch wieder in die Bucht. Nur um dann festzustellen, dass ich doch manchmal wieder mehr möchte 😅

Re: Sony RX10 V mit KI-Fokustracking kostet 2.499 Euro

Verfasst: Di 14 Jul, 2026 19:49
von cantsin
Bildlauf hat geschrieben: Di 14 Jul, 2026 19:07 Lowlight Material der RX10V zum Download wäre interessant.
Hier ein ISO 1000-JPEG aus DPRviews Testgalerie:
https://www.dpreview.com/sample-galleri ... les/666744

Das fällt schon ziemlich auseinander - so, dass es für 4K Zielauflösung eigentlich nicht mehr brauchbar ist, aber für 1080p (ohne Cropping) noch gut.

Re: Sony RX10 V mit KI-Fokustracking kostet 2.499 Euro

Verfasst: Di 14 Jul, 2026 20:36
von iasi
AndreasBuder hat geschrieben: Di 14 Jul, 2026 19:37
iasi hat geschrieben: Di 14 Jul, 2026 19:22 Die Kombi A6700+70-350 ist aber beeindruckend leicht. Das hatte ich nicht auf dem Schirm.
Ich hatte wegen diesem Objektiv meine RX10 IV verkauft. Die ging für 1100€ weg und die Linse für 450€ rein. Da ich aber festgestellt habe, dass ich selten das Bedürfnis von über 200mm habe, ging dann das 70-350mm auch wieder in die Bucht. Nur um dann festzustellen, dass ich doch manchmal wieder mehr möchte 😅
Das ist eine wahrlich interessante Linse.
Zumal, wenn man lange Brennweiten bei großer Schärfentiefe einsetzen möchte.