klusterdegenerierung hat geschrieben: So 05 Jul, 2026 21:10
Das stimmt schon, aber es war auch nicht was wo man sagen könnte wow, krass. Aber das mit den Kunden ist ein guter Grund, wenn man wenig zeigen kann, hat man es oft nicht leicht. Ich habe auch so viel richtig cooles Zeugs gemacht und dann durfte ich es nicht zeigen oder es kam garnicht erst ans Tageslicht weil sich die ganze Bude vorher auseinander dividiert hat.
Beim eigentlich echt coolen Dreh in Münsters Hafen wo große Kollektoren an Silos angebracht wurden, (habe ich hier glaube ich mal gezeigt), war die Firma nach Fertigstellung des Videos auch schon einen andere. ;-)
Ist eigentlich so gar nicht mein Thema, aber als ich vor einiger Zeit über einige Präsentationsfilme von hochkomplexen Bauprojekten der Schweizer Firma "Marti AG" gestolpert bin, kam ich aus dem Staunen nicht mehr raus, verantwortlich von den krassesten davon war die Firma VBVisual aus Zürich:
Da braucht man keine 5 Minuten um als potentieller Auftraggeber zu wissen, daß sie das Geld wert sind.
MaxSchreck hat geschrieben: So 05 Jul, 2026 13:42
Zum letzten Punkt: Gerade dieses ständige, völlig überdrehte Politisieren, u.a. von jedem noch so belanglosem Quatsch hat doch mit dazu geführt, daß die Spaltung ist wie sie ist und sich noch massiv vertieft hat.
Mit Rage Bait und Echokammer Content hat man eben viel planbarer finanziellen Erfolg. Links wie rechts. Haben verschiedene Medienhäuser ebenso verstanden wie Social Media Content Creator.
Aber in dieser Schiene scheint Matthias ja nun gar nicht unterwegs zu sein.
Darum ging es nicht. Mein Punkt war, daß politische Positionierung heutzutage zum einen eh lächerlich ist und zum anderen regelmäßig maßlos übertrieben wird.
Re: Kleiner Selbstdarstellungsfilm
Verfasst: So 05 Jul, 2026 22:02
von Pianist
MaxSchreck hat geschrieben: So 05 Jul, 2026 21:52
Mein Punkt war, daß politische Positionierung heutzutage zum einen eh lächerlich ist und zum anderen regelmäßig maßlos übertrieben wird.
Ich kann Dir in beiden Aspekten nicht folgen. Was genau meinst Du? Lobbyverbände positionieren sich permanent zu allen möglichen Themen, dafür sind sie ja da. Ich könnte mir vorstellen, dass sich beispielsweise der GKV-Spitzenverband und der Hausärzteverband derzeit deutlich gegen die Krankschreibung ab dem ersten Tag positionieren. Nur mal so als Beispiel.
MaxSchreck hat geschrieben: So 05 Jul, 2026 21:52
Mein Punkt war, daß politische Positionierung heutzutage zum einen eh lächerlich ist und zum anderen regelmäßig maßlos übertrieben wird.
Ich kann Dir in beiden Aspekten nicht folgen. Was genau meinst Du? Lobbyverbände positionieren sich permanent zu allen möglichen Themen, dafür sind sie ja da. Ich könnte mir vorstellen, dass sich beispielsweise der GKV-Spitzenverband und der Hausärzteverband derzeit deutlich gegen die Krankschreibung ab dem ersten Tag positionieren. Nur mal so als Beispiel.
Matthias
Daß Du als Politologe, der so viel auf diese Bezeichnung gibt, angeblich nicht weißt, was ich meine, ist eigenartig...
Re: Kleiner Selbstdarstellungsfilm
Verfasst: Mo 06 Jul, 2026 08:09
von Pianist
Wenn Du etwas "lächerlich" oder "übertrieben" findest, solltest Du schon selbst erklären, was Du meinst, und nicht davon ausgehen, dass ich weiß, was Du meinen könntest.
Matthias
Re: Kleiner Selbstdarstellungsfilm
Verfasst: Mo 06 Jul, 2026 12:15
von gammanagel
Hallo,
das kleine Augenzwinkern beim „filmenden Politologen“ hat wohl mancher nicht gesehen😏.
Eine politische Meinung braucht es schon und hat sicher auch jeder. Der Austausch erfordert aber Toleranz, Zuhören und sachliche Argumentation. Natürlich gibt es Grenzen.
Der Film macht einfach Werbung für einen sympathischen und kompetenten Filmemacher, dem jeder ohne Berührungsängste sein Anliegen vortragen kann.
Einen schönen Tag
Elimar
Re: Kleiner Selbstdarstellungsfilm
Verfasst: Mo 06 Jul, 2026 13:17
von TheBubble
Pianist hat geschrieben: Sa 04 Jul, 2026 08:34
Ich habe noch mal alles durchgearbeitet und etliche Anmerkungen aufgegriffen. Ist auf meiner Homepage http://www.koehler-film.de ausgetauscht.
Die neue Version gefällt mir viel besser.
Re: Kleiner Selbstdarstellungsfilm
Verfasst: Mo 06 Jul, 2026 13:34
von Darth Schneider
Ich finde „filmender Politologe“ tönt doch selbstbewusst und cool.
Egal ob mit oder ohne Augenzwinkern.
Wäre jetzt für mich ein sehr guter Grund mit so jemandem zusammenzuarbeiten zu wollen….
Passt doch perfekt zu dem was der Matthias macht.
Re: Kleiner Selbstdarstellungsfilm
Verfasst: Mo 06 Jul, 2026 13:38
von Jott
Ist doch nett und spricht sicher die bestehende/gewünschte Zielgruppe an. Ein „Normalo“ macht schnickschnackfreie Info-Filme mit klarem Look. Passt. Equipment zeigen ist eigentlich albern, aber auch hier: für die Zielgruppe okay.
Was vielen unheimlich schwer fällt: der Wurm muss dem Fisch schmecken, nicht dem Angler. Das muss man sich bei Eigenwerbung immer wieder klar machen. Sehr schwere Disziplin.
Re: Kleiner Selbstdarstellungsfilm
Verfasst: Mo 06 Jul, 2026 15:01
von TheBubble
Um noch mal mögliche Ideen aufzugreifen und die Diskussion noch einmal weg von Begriffsbedeutungen hin in Richtung des eigentlichen Films zu lenken (ja, ich hatte kurz Langeweile :-D):
Die Wiese könnte man virtuell ein wenig wässern:
wiese.jpg
Und wenn man die Überbelichtung etwas wegnimmt, dann geben die Highlights trotz 8-Bit Datei noch neue Details her, hier im Bereich der Fenster (wenn die Vorschau zu kein ist, kann ich eine größere Datei hochladen):
kontraste.jpg
Mit ernsthaftem Colorgrading könnte man bestimmt viel mehr herausholen (ich habe mehr Zeit gebraucht, die obige JPEG-Vorschau zusammenzubauen, als für die Anpassungen).
(Ich habe alle sichtbaren Personen entfernt. Falls ich die Beispiele trotzdem löschen soll, bitte sagen.)
Re: Kleiner Selbstdarstellungsfilm
Verfasst: Mo 06 Jul, 2026 16:08
von Bildlauf
Jott hat geschrieben: Mo 06 Jul, 2026 13:38
Ist doch nett und spricht sicher die bestehende/gewünschte Zielgruppe an. Ein „Normalo“ macht schnickschnackfreie Info-Filme mit klarem Look. Passt. Equipment zeigen ist eigentlich albern, aber auch hier: für die Zielgruppe okay.
Was vielen unheimlich schwer fällt: der Wurm muss dem Fisch schmecken, nicht dem Angler. Das muss man sich bei Eigenwerbung immer wieder klar machen. Sehr schwere Disziplin.
Sehe ich ganz genau so, der Film ist sympathisch und professionell und zielgruppengerecht.
Das schreibe ich mittlerweile übrigens zum dritten mal.
@Pianist
Aber das mit der Politologie macht einfach keinen Sinn, es ist nichtmal witzig für meinen Geschmack (vielleicht bin ich zu humorlos? :-) ) und kann im Zweifel eher negativ antriggern.
Wärst Du der filmende Bauingenieur, wenn Du das studierst hättest, das wäre ja passend, frei von Politik und dann auch etwas lustiger.
Natürlich sind es letztendlich Feinheiten und Meinungen. Man gibt ja nur Rückmeldung, wenn Du so fragst, verarbeiten musst Du die Rückmeldungen selber bzw. Du musst subsummieren.
Wo ich widersprochen habe ist, daß Du meinst "besondere Kompetenzen" zu haben, weil Du den Politologie Background hast.
Oder man müsse aus dem Journalismus kommen, um bestimmte Zusammenhänge zu verstehen. Insb. Journalismus ist doch extrem schillernd, inkonsistent und kann sehr fehlerhaft sein, bei allen Medienanstalten, sei es ÖRR oder privat oder alternativ oder wo auch immer.
Nur weil jemand Politologie studiert hat, heißt es nicht, daß man da irgendwelche Weisheiten gepachtet hat oder man automatisch besser weiß "was draussen gut ankommt" oder daß nicht-Politologen Defizite haben im politologischen Bereich. Es ist auch ein Frage, was man sich aneignet.
Genaus würde ich nicht sagen, daß nur Pädagogen Filme von sozialen Institutionen filmen können, weil sie das studiert haben.
Es geht nicht um das Niedermachen Deines Studiums, ich denke das ist verstanden, hoffe ich nun.
Und damit sich @AndreasBuder nicht wieder aufregt, der sich so für Dich einsetzt, sage ich es nochmal und sogar mit Ausrufezeichen: Dein Werbefilm ist sympathisch und professionell!
Die kleine Kritik habe ich genannt und alle weiteren Diskussionen hatten mit dem Werbefilm gar/kaum nichts mehr zu tun gehabt.
Re: Kleiner Selbstdarstellungsfilm
Verfasst: Mi 08 Jul, 2026 16:53
von Pianist
Bildlauf hat geschrieben: Mo 06 Jul, 2026 16:08
Aber das mit der Politologie macht einfach keinen Sinn, es ist nichtmal witzig für meinen Geschmack (vielleicht bin ich zu humorlos? :-) ) und kann im Zweifel eher negativ antriggern.
Dich scheint dieses Thema ja sehr zu beschäftigen... :-)
Warum sollte mein Politologie-Diplom irgendjemanden "negativ antriggern"? Im Gegenteil: die Entscheidungsträger in Ministerien, Stiftungen oder Spitzenverbänden erkennen auf den ersten Blick, dass da jemand kommt, der sich in ihrer Themenwelt auskennt. Zumal das oft genug selbst Politologinnen und Politologen sind. Übrigens: die ganze Bezeichnung ist überhaupt nicht von mir, sondern so stellen mich meine Kontaktleute hin und wieder anderen Leuten vor. Es scheint ihnen also wichtig zu sein.
Ich bitte übrigens um Entschuldigung für die verzögerte Antwort, ich war zwei Tage auf einem Fachkongress im Einsatz, habe gestern Abend gleich den Filmbericht fertig gemacht und heute Mittag bereits die finale Freigabe erhalten – ohne Änderungswünsche. Obwohl da Leute draufschauen, die theoretisch über jeden meiner Sätze, jeden O-Ton und jedes Bild diskutieren könnten. Aber wenn es mir gelingt, bereits im ersten Anlauf alles so sauber hinzukriegen, dass es nichts zu meckern gibt, dann wird eben auch nicht gemeckert.
Matthias
Re: Kleiner Selbstdarstellungsfilm
Verfasst: Mi 08 Jul, 2026 17:04
von Jott
Es wird auch nicht gemeckert, wenn keine Zeit dafür bleibt! :-)
Das ist unser lebensrettender Trick: so kurz vor Deadline anliefern, dass Bedenkenträger nicht mehr aus dem Loch kommen können. Und natürlich im Thema drin sein, das ist Voraussetzung, damit der Content auf Anhieb passt.
Re: Kleiner Selbstdarstellungsfilm
Verfasst: Mi 08 Jul, 2026 17:19
von Pianist
Ach, die hätten sich durchaus noch bis Freitag in irgendwelchen Details verheddern können... :-)
Zum Thema "Bedenkenträger" fällt mir ein: ich hatte mal einen Präsidenten eines Spitzenverbandes vor der Kamera, der sich sehr deutlich zu einem Thema geäußert hat, bei dem es am Markt sowohl gewinn- als auch gemeinwohlorientierte Träger gibt. Die Öffentlichkeitsarbeit des Verbandes hatte Bedenken wegen dieses O-Tones. Mein Politologenhirn hat sofort gesagt: "Die getroffene Aussage ist zu 100 Prozent vom Recht auf Meinungsäußerung gedeckt", zumal es ja zu den Kernaufgaben eines solchen Verbandes gehört, Probleme anzusprechen. Da der Verband selbst keine Einrichtungen betreibt, und daher kein Wettbewerber ist, muss er sich auch nicht in Zurückhaltung üben, wie man es möglicherweise aus wettbewerbsrechtlicher Sicht im Hinterkopf haben könnte. Die Justiziarin des Verbandes hat sich meiner Auffassung vollumfänglich angeschlossen, und der O-Ton blieb drin.
Ich arbeite übrigens gerne mit Juristen zusammen, die haben immer einen herrlich klaren Blick auf die Sach- und Rechtslage.
Matthias
Re: Kleiner Selbstdarstellungsfilm
Verfasst: Mi 08 Jul, 2026 17:51
von 72cu
Ich sage dann und wann: Früher war es auch nicht schlecht, als man noch Pferde vor die Wagen gespannt hat, denn die passen auf, dass es zu keinem Unfall kommt.
Warum also nicht einen Film von jemandem machen lassen, der auf mehr achtet als nur Bild- und Tonqualität. Für mich ist Hintergrundwissen also ein Argument für einen Filmemacher.
Re: Kleiner Selbstdarstellungsfilm
Verfasst: Mi 08 Jul, 2026 17:54
von Darth Schneider
Natürlich, speziell für Filme wie der Matthias sie macht.
Er weiss wegen seinem Hintergrundwissen was die Kunden wollen, darum gibt es keine oder nur sehr wenige Änderungen.
Und völlig egal was für ein Film man macht, gerade mit Dialog auch noch mit dazu.
Mit zu wenig Hintergrundwissen über das Thema bewegt man sich auf sehr dünnem Eis.
Re: Kleiner Selbstdarstellungsfilm
Verfasst: Mi 08 Jul, 2026 17:58
von Pianist
Das ist übrigens auf Kundenseite ein Kostenvorteil. Wenn sich nämlich mehrere hochbezahlte Referenten tagelang mit einem Grützfilm beschäftigen müssen, der hinten und vorne nicht hinhaut, dann bindet das Personal und verursacht Kosten.
Es hilft übrigens auch, alle möglichen Unfallverhütungsvorschriften im Hinterkopf zu haben, sonst entsteht auf Baustellen (vor allem im Bahnbereich) lauter unbenutzbares Material, wenn irgendwelche Details nicht in Ordnung sind. Das hat nun allerdings wirklich nichts mit Politologie zu tun...
Matthias
Re: Kleiner Selbstdarstellungsfilm
Verfasst: Mi 08 Jul, 2026 20:58
von Bildlauf
Pianist hat geschrieben: Mi 08 Jul, 2026 16:53
Dich scheint dieses Thema ja sehr zu beschäftigen... :-)
Warum sollte mein Politologie-Diplom irgendjemanden "negativ antriggern"? Im Gegenteil: die Entscheidungsträger in Ministerien, Stiftungen oder Spitzenverbänden erkennen auf den ersten Blick, dass da jemand kommt, der sich in ihrer Themenwelt auskennt. Zumal das oft genug selbst Politologinnen und Politologen sind. Übrigens: die ganze Bezeichnung ist überhaupt nicht von mir, sondern so stellen mich meine Kontaktleute hin und wieder anderen Leuten vor. Es scheint ihnen also wichtig zu sein.
Ich bitte übrigens um Entschuldigung für die verzögerte Antwort, ich war zwei Tage auf einem Fachkongress im Einsatz, habe gestern Abend gleich den Filmbericht fertig gemacht und heute Mittag bereits die finale Freigabe erhalten – ohne Änderungswünsche. Obwohl da Leute draufschauen, die theoretisch über jeden meiner Sätze, jeden O-Ton und jedes Bild diskutieren könnten. Aber wenn es mir gelingt, bereits im ersten Anlauf alles so sauber hinzukriegen, dass es nichts zu meckern gibt, dann wird eben auch nicht gemeckert.
Ich finde es nur interessant darüber zu diskutieren.
Du brauchst Dich doch nicht für "verspätete Antworten" zu entschuldigen.
Wenn Du meinst mit dem Politologie Wortspiel richtig zu liegen, dann ist doch alles wunderbar.
Du hast da was geschrieben in dem einen Post von „da hat sich wieder mein Politologen-Hirn eingeschaltet“.
Bei mir ist es so, daß sich generell mein Hirn einschaltet beim Filmen, aber auch im Alltag und eigentlich immer. Und ich brauche auch kein spezielles Gehirn, sondern ich habe ein Gehirn für alles :-)
Für mich ist es quatsch zu behaupten, daß man nur bestimmte Dingte positiv umsetzen kann beim Filmen oder im Leben, wenn man da auch eine entsprechende Vorbildung hat. Es sind mehr menschliche Eigenschaften, und Dinge die man sich aneignen kann, und wo die Interessen liegen.
Geht eine „korrekte Meinungsbildung“ nur, wenn man Politologie oder Journalismus studiert hat?
Man kann eh nicht alles wissen, es gibt so unendlich viele Themen.
In der heutigen Zeit mit Fake News und KI, ist der einzige Weg sich „der richtigen Meinung“ bestmöglich anzunähern, so viele diverse Quellen wie möglich zu konsumieren und zu analysieren und dann für sich zusammenzufassen.
These, Antithese, Synthese.
Wirklich alles im Leben hat doch mehr mit gesundem Menschenverstand zu tun.
Re: Kleiner Selbstdarstellungsfilm
Verfasst: Mi 08 Jul, 2026 21:04
von Darth Schneider
@Bildlauf
Wenn du jetzt einen Film über Fussball machen musst kommt das am Schluss doch viel besser wenn du dich mit dem Fussballspiel möglichst gut auskennst…
Also ich zum Beispiel wäre da völlig fehl am Platz, weil ich habe keinen blassen Schimmer von Fussball..😂😂
Menschenverstand hab ich, das ist toll und sehr nützlich, ersetzt aber kein Fachwissen.
Nur zum darüber nachdenken.
Re: Kleiner Selbstdarstellungsfilm
Verfasst: Mi 08 Jul, 2026 21:10
von Darth Schneider
Zumal hat doch absolut jeder das Recht auf seine ganz persönliche politische Meinung, auch alle Filmemacher/Content Creators/TV Leute…
Wenn alle solche Filme wie der Mathias macht, oder allgemein solche ähnliche Medien (auch Journalistisch gesehen) nur völlig neutral wären…
Ja dann wäre das ganze doch nur völlig verblödet, weil nur eintönig und dazu noch todlangweilig..
Re: Kleiner Selbstdarstellungsfilm
Verfasst: Mi 08 Jul, 2026 21:17
von gammanagel
Tja, mit einem Astronomen über den Lauf der Sterne streiten und dabei auf den gesunden Menschenverstand pochen ist so eine Sache🍻
Vielleicht ein gemeinsamer Nenner;
„Ein Tag ohne Bier ist wie ein Tag ohne Wein.“ —
Thomas Kapielski
Re: Kleiner Selbstdarstellungsfilm
Verfasst: Mi 08 Jul, 2026 21:19
von AndreasBuder
Ich bin schonmal sehr froh, dass hier nun ein sehr angenehmer Ton entstanden ist. Ich glaube, Bildlauf, dass du etwas verstehst, was nie gesagt wurde: Dass nur mit XY es möglich wäre, gut Z zu machen. Das ist eine Umkehr dessen, was tatsächlich gesagt wird: Dass es einen im besonderen Maße befähigt, wenn man XY hat, Z gut machen zu können. Das schließt keineswegs aus, dass man auch auf anderen Wegen in besonderem Maße für Z geeignet sein kann. In besonderem Maße bedeutet schlicht: Es gibt spezielle Kompetenzen, die andere meist nicht haben und die sich von anderen unterscheiden. Umgekehrt kann jemand anderes, der z.B. ein hohes Erfahrungswissen aufgebaut hat, andere spezielle Kompetenzen entwickelt haben. Es ist wirklich wichtig, genau zu lesen, was da tatsächlich steht, und nicht in die Falle zu tappen, das Gesagte im Kopf umzubauen.
Re: Kleiner Selbstdarstellungsfilm
Verfasst: Mi 08 Jul, 2026 21:25
von Darth Schneider
Oder anders formuliert:
Könnte ich solche Filme wie der Matthias machen ?
Mit dem richtigen Equipment ja,
rein technisch gesehen (mit einem Drehbuch, etwas Übung und einem sehr guten Sprecher)…😂
Aber inhaltlich gesehen, niemals….
Re: Kleiner Selbstdarstellungsfilm
Verfasst: Mi 08 Jul, 2026 21:28
von gammanagel
Ein Studium ist eine aufwändige Sache, wenn es mit einem akademischen Titel abgeschlossen wurde noch besser. Das sollte man ruhig kundtun, ist nicht ehrenrührig.
Frag mal den Dr. Rudi Schmidts
🤷♀️
Re: Kleiner Selbstdarstellungsfilm
Verfasst: Mi 08 Jul, 2026 21:40
von Bildlauf
Wenn sagen wir jemand sich aber für Fußball interessieren möchte, kann er sich das aneignen.
Es geht ja um Geisteswissenschaften.
Bezüglich Naturwissenschaften, technische Studiengänge, Medizin, Jura, und auch andere, da habe ich ja schon geschrieben, das ist Wissen was man sich eben nicht mal so draufschafft.
Aus eigener Erfahrung weiß ich, daß man alles das bewerkstelligen kann, was einen interessiert und womit man sich beschäftigt. Das essentielle bei einem Menschen ist der Wille.
Habe ich keinen Willen oder Interesse, dann bringt es nichts.
Filme ich einen Astronomen geht es nicht darum komplexe Himmelsmechaniken berechnen zu können.
Ein gutes Gefühl für das Thema hilft aber.
Ich finde übrigens, daß hier gar kein komischer Ton am Start war.
Re: Kleiner Selbstdarstellungsfilm
Verfasst: Mi 08 Jul, 2026 22:15
von Darth Schneider
Einen Astronomen filmen, klar das ist keine grosse Hürde.
Aber wenn einer ständig Filme im CERN mit irgendwelchen Astronomen und Physikern machen muss,
dann sollte er sich viel besser/tiefer damit auskennen, als irgend ein Normalo.
Nicht zuletzt auch nur aus Sicherheitsgründen..😂
Sowas ähnlich spezifisches macht ja der Matthias.
Re: Kleiner Selbstdarstellungsfilm
Verfasst: Mi 08 Jul, 2026 23:55
von TheBubble
Darth Schneider hat geschrieben: Mi 08 Jul, 2026 22:15
Einen Astronomen filmen, klar das ist keine grosse Hürde.
Aber wenn einer ständig Filme im CERN mit irgendwelchen Astronomen und Physikern machen muss,
Was machen Astronomen am CERN?
Re: Kleiner Selbstdarstellungsfilm
Verfasst: Do 09 Jul, 2026 08:33
von MaxSchreck
Abgesehen von alledem... irgendwie musste ich an diesen Thread denken, als ich das hier las:
Begriffe wie "Imagefilm" verwende ich gar nicht, weil da sowieso jeder etwas anderes drunter versteht...
Man darf übrigens nicht den Fehler machen, Filme nach der Zahl ihrer Zuschauer zu bewerten. Gerade bei fachspezifischen Filmen kommt es darauf gar nicht an. Wenn man zum Beispiel einen Film macht, der über ein geplantes Infrastrukturprojekt informiert, und dadurch zumindest einige Einwände vermieden werden, kommt das dem Verlauf des Projektes sehr entgegen. Dagegen sind die Kosten für den Film pillepalle.
Ich hatte mal den Fall, da habe ich einen Film gemacht, der nur einer einzigen Person in einer einzigen Situation etwas erklären sollte. Von der Entscheidung dieser Person hing viel ab, und der Film hat am Ende zur gewünschten Entscheidung geführt.
Eröffnungsfilme für Kongresse mit einem Anriss des Themas sind übrigens ein guter Einstieg für eine Veranstaltung, und da sitzen auch nur ein paar hundert Leute im Publikum.
Matthias
Re: Kleiner Selbstdarstellungsfilm
Verfasst: Do 09 Jul, 2026 16:02
von rudi
gammanagel hat geschrieben: Mi 08 Jul, 2026 21:28
Ein Studium ist eine aufwändige Sache, wenn es mit einem akademischen Titel abgeschlossen wurde noch besser. Das sollte man ruhig kundtun, ist nicht ehrenrührig.
Frag mal den Dr. Rudi Schmidts
🤷♀️
Ich hab den Titel zwar, aber ich trage ihn eigentlich nicht mehr bewusst. Ich glaube, wer mal versucht hat wissenschaftlich zu arbeiten, entwickelt oft auch eine gewisse Demut den Dingen gegenüber, die einem verschlossen bleiben. Je langer man sich mit einer Sache ernsthaft beschäftigt, desto mehr sieht man was man nicht versteht (geht zumindest mir so), darum löst der Titel bei mir mittlerweile eher ein Impostor-Syndrom aus ;)