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Re: Doku-Sound verbessern - 1500€ Budget

Verfasst: Do 01 Aug, 2024 07:26
von Franz86
Guten Morgen Freezer,
sehr sehr geil, vielen Dank, dass du dir das angehört hast. Ich muss mich da erstmal sortieren, aber das klingt erstmal gut machbar!

Re: Doku-Sound verbessern - 1500€ Budget

Verfasst: Do 01 Aug, 2024 22:53
von toniwan
berlin123 hat geschrieben: Di 30 Jul, 2024 09:41 Alles gesagt. Ich persönlich würde in der Reihenfolge priorisieren:

1. unterschiedliche Lavalier Positionierungen klanglich testen: kostet mal 1 bis 2 Stunden, macht großen Unterschied.

2. Audio Mix Fähigkeiten verbessern. Vielleicht auch mal einen erfahrenen Audio Post Profi für 2 Stunden an euer Material lassen, zuschauen und Fragen stellen. Kostet evtl ein paar hundert.

3. Das Sanken Cos 11 bei Thomann bestellen und gegen die Rode antreten lassen. Wenn der Unterschied zu klein ist wieder zurück. Das Sanken liefert klanglich mehr Ausgangsmaterial zum Arbeiten, aber ums Mischen kommt man da auch nicht herum. Es hat allerdings den weiteren Vorteil, dass es robuster ist und mehr wegstecken kann.

4. Das NTG 5 würde ich hier nicht in Frage stellen. Wie oft schaffen es die Aufnahmen aus 2-3 Meter in den finalen Mix? Der Sprung zur nächst besseren Klasse wie den genannten DPA 2017 und Sennheiser 416 lohnt mMn den Aufpreis nicht, wenn ihr sowieso nicht angelt.

5. Ob die Funkstrecke einen klanglich einen Unterschied macht weiss ich nicht - ich bezweifle, dass man den Unterschied im Gesamtmix raushören kann. Aber das kann man ja auch testen.
Bester Post. Ich habe am Rode Wireless Pro das mitgelieferte Rode Lav gegen Sanken COS 11d getauscht und der Unterschied ist enorm. Sehr gutes Klangergebnis. Allerdings verwende ich dann das intern aufgezeichnete 32-Bit-Material und synce es später.

Bei Shotguns habe ich nach längerem Vergleichen das DPA 2017 für meine Produktionen gewählt, das mir dem älteren 416 überlegen erscheint.

Grüße von einem Tontechniker

Re: Doku-Sound verbessern - 1500€ Budget

Verfasst: So 01 Sep, 2024 18:04
von Franz86
Jetzt muss ich den Thread doch nochmal aufwärmen, wir haben festgestellt, dass die Hollyland-Billo-Funkstrecke ein furchtbares Rauschen hat, selbst mit den MKE2. Jetzt würde ich gerne die Funkstrecke doch tauschen.

Die Frage ist, welche Funkstrecke? Ein XLR wäre ja mit dem NTG5 belegt, bleibt noch ein XLR und der 3,5mm-Anschluss. Wir haben meist zwei Protagonisten vor der Kamera. Sowas wie das Sony UWP-D-Set mit zwei Senden und einem Empfänger wäre ja prima, wären da nicht die beiden neuen MKE2, die hier jetzt rumliegen und am Sony nicht betrieben werden können. :(

Was wäre eure Lösung hier?

Nochmal in Kurz:
XLR-Handle von Sony = 4 Spuren (2x XLR mit Phantom, 1x 3,5mm)
NTG5
2x MKE2

2 Protagonisten vor der Kamera, Team hinter der Kamera meist nur ich, idR alles irgendwie aus der Hand gefilmt. Leichtes Setup, weil mans den Berg raufschleppen muss..

Re: Doku-Sound verbessern - 1500€ Budget

Verfasst: So 01 Sep, 2024 18:21
von pillepalle
Du kannst die Sennheiser Lavaliers umlöten, damit sie für Sonys UWP-D nutzbar sind.

Bild

Kannst Du auch bei Kortwich Filmton , oder Zeigermann umlöten lassen. Es gibt aber auch fertige Adapter, wie diese hier. Habe sie aber selber nie ausprobiert:

https://www.hixman.com/hixman-ca517-con ... ransmitter

https://www.cableconnector.biz/product/ ... o-sony-utx

VG

Re: Doku-Sound verbessern - 1500€ Budget

Verfasst: So 01 Sep, 2024 20:22
von Franz86
Danke dir! Das mit dem Umlöten hab ich schon gehört, aber das kommt irgendwie nicht so in Frage, alleinschon wg. der Garantie. Und diese Adapter, mhhh, schwierige Frage, da weiß ich ehrlichgesagt zu wenig über Audio. Aber meine Devise wäre immer, keep it simple..

Gerade hab ich noch die Deity Theos gefunden, weiß jemand was darüber - auch über die Kompatibilität zu den Sennheisern? Das mit UWDP und MKE2 hab ich eher durch Zufall herausgefunden.

Re: Doku-Sound verbessern - 1500€ Budget

Verfasst: So 01 Sep, 2024 21:04
von pillepalle
Die meisten Geräte haben bei 3,5mm Klinken die Sennheiser-Belegung. Die von Sony ist eben anders und deshalb sind die nicht kompatibel ohne die Pinbelegung zu ändern. Aber frag' mal lieber vorher nach, wenn Du Dich für das Theos interessierst. Oft haben Lavaliers daher Microdot-Vebindungen, damit man unterschiedliche Stecker für unterschiedliche Systeme anschließen kann.

VG

Re: Doku-Sound verbessern - 1500€ Budget

Verfasst: So 01 Sep, 2024 21:51
von freezer
Spricht was gegen das Rode Wireless Pro?

Re: Doku-Sound verbessern - 1500€ Budget

Verfasst: Mo 02 Sep, 2024 07:11
von Franz86
freezer hat geschrieben: So 01 Sep, 2024 21:51 Spricht was gegen das Rode Wireless Pro?
Extrem schlechte persönliche Erfahrungen, was die Reichweite der Rode Wireless Go angeht, die meiner Erfahrung nach bei unter 5 Metern liegt. Was sind deine Erfahrungen mit den Pro? Vor allem was Reichweite und Rauschverhalten angeht?

Re: Doku-Sound verbessern - 1500€ Budget

Verfasst: Mo 02 Sep, 2024 07:34
von Darth Schneider
Also 5 Meter sind null Problem, viel weiter weg geht auch ganz locker, Sogar den Ton angeln geht damit, kommt aber immer drauf an was alles zwischen Sender und Empfänger ist was stören könnte…

Wobei mir persönlich die Reichweite des Wireless Pro eigentlich gar keine Rolle spielt weil die Sender den Ton ja eh intern aufnehmen. Ich brauch den Ton vom Empfänger in der Kamera nur zur Kontrolle..
Was das Rauschverhalten angeht, mich stört da gar nix, auch beim Ton der vom Receiver direkt in die Kamera geht, habe aber auch keine professionellen Ansprüche.
Gruss Boris

Re: Doku-Sound verbessern - 1500€ Budget

Verfasst: Mo 02 Sep, 2024 07:42
von Darth Schneider
Hier noch ein seriöser Test:

Gruss Boris

Re: Doku-Sound verbessern - 1500€ Budget

Verfasst: Mo 02 Sep, 2024 11:12
von stip
Ich glaube da muss gar nichts gekauft werden.

Handhabung scheint vllt etwas verbesserungswürdig, bei der Aufnahme aber vor allem auch in der Post. Z.B. fällt Leuten das "muffige" besonders auf wenn ein Part direkt davor viel mehr Höhen hat. Eine ordentliche Balance untereinander würde das Gröbste schon beseitigen imo.

Wenn schon kaufen dann vllt ein gutes (AI gestütztes) EQ Plugin, ich habe Smart:EQ von Sonible aber es gibt andere gute denen man Zielvorgaben wie "Stimme weiblich" geben kann.

Re: Doku-Sound verbessern - 1500€ Budget

Verfasst: Mo 02 Sep, 2024 11:43
von freezer
Franz86 hat geschrieben: Mo 02 Sep, 2024 07:11
freezer hat geschrieben: So 01 Sep, 2024 21:51 Spricht was gegen das Rode Wireless Pro?
Extrem schlechte persönliche Erfahrungen, was die Reichweite der Rode Wireless Go angeht, die meiner Erfahrung nach bei unter 5 Metern liegt. Was sind deine Erfahrungen mit den Pro? Vor allem was Reichweite und Rauschverhalten angeht?
Ich hab das Go II im Einsatz und keinerlei Probleme mit Reichweite oder Rauschen.
Das Wireless Pro scheint da nochmal besser zu sein, das Video von Curtis Judd welches Boris verlinkt hat, sollte alle Fragen beantworten.

Re: Doku-Sound verbessern - 1500€ Budget

Verfasst: Mo 02 Sep, 2024 13:50
von Franz86
stip hat geschrieben: Mo 02 Sep, 2024 11:12 Ich glaube da muss gar nichts gekauft werden.

Handhabung scheint vllt etwas verbesserungswürdig, bei der Aufnahme aber vor allem auch in der Post. Z.B. fällt Leuten das "muffige" besonders auf wenn ein Part direkt davor viel mehr Höhen hat. Eine ordentliche Balance untereinander würde das Gröbste schon beseitigen imo.

Wenn schon kaufen dann vllt ein gutes (AI gestütztes) EQ Plugin, ich habe Smart:EQ von Sonible aber es gibt andere gute denen man Zielvorgaben wie "Stimme weiblich" geben kann.
Ich bin glaube ich wirklich der letzte, der fehlendes Wissen mit Equipment kompensieren möchte. Und ja, ich habe wirklich noch wenig Ahnung von der Materie. Und ja, der Film ist muffig. Um was es mir jetzt aber geht ist der Anhang. Ein Track ist MKE2 direkt an der Kamera angeschlossen, ein Track mit der Hollyland Lark 150 Funkstrecke dazwischen.

Die Position des Mikros wurde nicht verändert und den Pegel beider Tracks habe ich durch einen Refernzton während der Aufnahme gecheckt. Trotzdem ist da ein immenses Rauschen bei den Lark. Natürlich will ich menschliches Versagen nicht ausschließen :D Aber herleiten kann ich es mir auch nicht, außer, dass es wohl einen Unterschied gibt zwischen einer 200€ Funkstrecke und einer 800€.

Re: Doku-Sound verbessern - 1500€ Budget

Verfasst: Mo 02 Sep, 2024 17:56
von mikroguenni
stip hat geschrieben: Mo 02 Sep, 2024 11:12 Ich glaube da muss gar nichts gekauft werden.

Handhabung scheint vllt etwas verbesserungswürdig, bei der Aufnahme aber vor allem auch in der Post. Z.B. fällt Leuten das "muffige" besonders auf wenn ein Part direkt davor viel mehr Höhen hat. Eine ordentliche Balance untereinander würde das Gröbste schon beseitigen imo.

...
Das "muffige" fällt wirklich besonders beim Wechsel zwischen der Moderatorin und dem Förster auf. Das sollte angepasst werden. Moderatorin etwas leiser, beim Förster würde ich als erstes die Bässe bzw. tiefen Mitten leicht absenken und die oberen Mitten anstatt mit einem EQ eher mit einem Aphex oder Vitalizer anheben.
Die laute Passage mit der Rockmusik bei 10min + wurde schon erwähnt.

Zum Abhören mit Kopfhörern: Den HD25 würde ich allenfalls bei der Aufnahme nehmen um auf Übersteuerungen oder Rauschen zu checken. Für die Nachbearbeitung (richtige!) Monitore (und Kopfhörer nur zur Not).

Mit dem HD25 die Tonbalance richtig zu treffen würde mir schwerfallen, eher geht das mit dem DT770.

Persönlich bevorzuge ich dafür den DT250, ein Hörer der wenig bekannt ist und stark unterschätzt wird. (Ich habe zur Auswahl eine ziemliche Palette von HD25 bis DT990)

Der Unterschied zwischen DT770 und DT250 ist wie HiFi Box zu Monitorbox, der HD25 ist dann eher die NS10.

Re: Doku-Sound verbessern - 1500€ Budget

Verfasst: Mo 02 Sep, 2024 20:41
von stip
Franz86 hat geschrieben: Mo 02 Sep, 2024 13:50 Um was es mir jetzt aber geht ist der Anhang. Ein Track ist MKE2 direkt an der Kamera angeschlossen, ein Track mit der Hollyland Lark 150 Funkstrecke dazwischen.
Für das nächste Projekt kann ja eine neue Funke her, das wird das korrekte Abmischen, zwischen Lavs und Richtmikro sowie zwischen den verschiedenen Stimmen aber auch nicht lösen und das ist, zumindest beim verlinkten Film, m.M. das Hauptproblem (und auch laut eurem Feedback).

Lad dir doch mal die Demo Version Smart:EQ runter und lass alle Aufnahmen mit entsprechenden Presets durchlaufen.

Re: Doku-Sound verbessern - 1500€ Budget

Verfasst: Mo 02 Sep, 2024 20:59
von Franz86
stip hat geschrieben: Mo 02 Sep, 2024 20:41
Franz86 hat geschrieben: Mo 02 Sep, 2024 13:50 Um was es mir jetzt aber geht ist der Anhang. Ein Track ist MKE2 direkt an der Kamera angeschlossen, ein Track mit der Hollyland Lark 150 Funkstrecke dazwischen.
Für das nächste Projekt kann ja eine neue Funke her, das wird das korrekte Abmischen, zwischen Lavs und Richtmikro sowie zwischen den verschiedenen Stimmen aber auch nicht lösen und das ist, zumindest beim verlinkten Film, m.M. das Hauptproblem (und auch laut eurem Feedback).

Lad dir doch mal die Demo Version Smart:EQ runter und lass alle Aufnahmen mit entsprechenden Presets durchlaufen.
Jep, hab ich heute gemacht. Bin erst nich am ausprobieren, aber ich sehe vor allem einen Fokus auf Musik. Presets zum Thema weibliche Stimme oä (so hab ich das erwartet) gibts dort ja leider nicht.

Re: Doku-Sound verbessern - 1500€ Budget

Verfasst: Mo 02 Sep, 2024 22:01
von stip
eigntich schon, unter "Speech", "Vocals" kann man auch probieren.

Re: Doku-Sound verbessern - 1500€ Budget

Verfasst: Di 05 Nov, 2024 11:56
von FocusPIT
Hallo Alle,
habe für ein Interview 2 Sennheiser AVX mit MKE 2 eingesetzt und 4 Tag aufgenommen. Beim letzten Aufnahme-Tag gab es bei einem AVX in unregelmäßigen Abständen sehr kurzes scharfes Knistern. Die Aufnahme-Situation war immer gleich. Ich vermute, das es eine Einstreuung sein könnte oder die Platine ist ev. defekt. Hat wer ähnliche Erfahrungen gemacht und konnte dieses Problem beiseitigen - fürs Erste muss ich die Knisterer händisch beseitigen? Bin sehr dankbar für Unterstützung.
Gruß
FocusPIT

Re: Doku-Sound verbessern - 1500€ Budget

Verfasst: Di 05 Nov, 2024 14:12
von berlin123
FocusPIT hat geschrieben: Di 05 Nov, 2024 11:56 - fürs Erste muss ich die Knisterer händisch beseitigen? Bin sehr dankbar für Unterstützung.
Gruß
FocusPIT
Hast du Izotope RX? Wenn nicht lad dir die Testversion (Standard), wenn 10 Tage für dein Projekt reichen. Zum Entfernen von Knistern und Knacksern gibt es da ein oder zwei Tools, mit denen ich ganz gute Ergebnisse hatte.

Re: Doku-Sound verbessern - 1500€ Budget

Verfasst: Mi 06 Nov, 2024 10:27
von FocusPIT
Hallo Berlin123,
danke für den Hinweis. Ich werde es ausprobieren. In der Vergangenheit habe ich meine Tonarbeiten mit ProTools erledigt, doch jetzt mache ich Bild und Ton nur noch mit DaVinci Resolve. Das hin- und herswitchen von ProTools zu DaVinci Resolve bringt auch Probleme mit sich. In der Regel funktioniert die Tonarbeit mit DaVinci Resolve relativ gut bis auf einige Umständlichkeiten. Weißt Du, ob ich Izotope RX in DaVinci Resolve Studio einbinden kann?
Gruß aus
Frankfurt
berlin123 hat geschrieben: Di 05 Nov, 2024 14:12
FocusPIT hat geschrieben: Di 05 Nov, 2024 11:56 - fürs Erste muss ich die Knisterer händisch beseitigen? Bin sehr dankbar für Unterstützung.
Gruß
FocusPIT
Hast du Izotope RX? Wenn nicht lad dir die Testversion (Standard), wenn 10 Tage für dein Projekt reichen. Zum Entfernen von Knistern und Knacksern gibt es da ein oder zwei Tools, mit denen ich ganz gute Ergebnisse hatte.

Re: Doku-Sound verbessern - 1500€ Budget

Verfasst: Mi 06 Nov, 2024 11:04
von pillepalle
FocusPIT hat geschrieben: Mi 06 Nov, 2024 10:27 Weißt Du, ob ich Izotope RX in DaVinci Resolve Studio einbinden kann?
Ja, man kann die Tools als Plugins einbinden.

VG

Re: Doku-Sound verbessern - 1500€ Budget

Verfasst: Mi 06 Nov, 2024 11:41
von freezer
pillepalle hat geschrieben: Mi 06 Nov, 2024 11:04
FocusPIT hat geschrieben: Mi 06 Nov, 2024 10:27 Weißt Du, ob ich Izotope RX in DaVinci Resolve Studio einbinden kann?
Ja, man kann die Tools als Plugins einbinden.

VG
Du kannst RX selbst auch als externen Editor einbinden:
Preferences -> System -> Audio Plugins -> Setup External Audio Process -> ADD

Re: Doku-Sound verbessern - 1500€ Budget

Verfasst: Mi 06 Nov, 2024 14:03
von berlin123
Es lohnt sich dann zum Thema RX auch ein oder zwei Tutorials auf YouTube zu den passenden Modulen anzuschauen, das spart Zeit beim einstellen. (unabhängig davon ob als Plugin in Resolve oder im Standalone Editor, der übrigens gut ist)

Ich glaube die passenden Module heißen De-Click und De-Crackle

Re: Doku-Sound verbessern - 1500€ Budget

Verfasst: Mi 06 Nov, 2024 16:21
von Frank Glencairn
Wobei ich kürzlich auch Material mit jeder Menge Knacksern bekommen habe, und die haben sich mit Resolve Bordmitteln (Dialog) schwuppdiwupp fixen lassen, da mußte ich die RX Plugins gar nicht erst anschmeißen.

Re: Doku-Sound verbessern - 1500€ Budget

Verfasst: Mi 06 Nov, 2024 16:54
von FocusPIT
... Ich danke allen für die Hinweise. Sie sind sehr hilfreich und damit sollte ich gut voran kommen.
Gruß aus
Frankfurt
Frank Glencairn hat geschrieben: Mi 06 Nov, 2024 16:21 Wobei ich kürzlich auch Material mit jeder Menge Knacksern bekommen habe, und die haben sich mit Resolve Bordmitteln (Dialog) schwuppdiwupp fixen lassen, da mußte ich die RX Plugins gar nicht erst anschmeißen.

Re: Doku-Sound verbessern - 1500€ Budget

Verfasst: Mi 06 Nov, 2024 18:20
von Jörg
Es ist unglaublich, welche Ergebnisse voice isolation und dialogue leveller in resolve liefern.

Re: Doku-Sound verbessern - 1500€ Budget

Verfasst: Mi 06 Nov, 2024 20:13
von Frank Glencairn
Ehrlich gesagt überzeugt mich der Dialog leveler noch nicht so richtig, da bleibe ich vorerst lieber bei einem Kompressor.

Re: Doku-Sound verbessern - 1500€ Budget

Verfasst: Do 07 Nov, 2024 18:21
von FocusPIT
Hallo Alle nocheinmal,
heute habe ich Dialogue Processor, Vocal Channel, SoundIsolation getestet. Mit SoundIsolation habe ich die besten Ergebnisse erzielt. Mit dem Compressor kann ich die Knisterer und Kackserer nicht entfernen, mit Dialogue Processor nur wenig und Vocal Channel auch nur wenige Ergebnisse. Erschwerend für die Bearbeitung ist das Sprechen meines Interview-Partners, er ist sehr alt und seine Stimme ist brüchig.
Ich erinnere mich an die Arbeit für die Hörstationen eines Museums, hier gab es durch einen besonderen Zungenschlag des Schauspielers, bei bestimmten Lauten, ein Klickgeräusch. Wenn mir der Schauspieler gegenüber saß und sprach, war dieses Geräusch ausgeblendet, doch als ich nur seine Stimme hörte, erschien dieses Geräusch als Fehler in der Tonspur. Das zeigte mir, wie Akustik, Psychoakustik und das Visuelle ineinander verzahnt sind. Die Geräusche mußte ich alle händisch entfernen: zwei Tage Arbeit.
Für das aktuelle Projekt habe ich mehrere Stunden Ton zu bearbeiten und nun 1/3 bearbeitet, einen großen Teil durch SoundIsolation, das Übrige händisch.
Vielen Dank allen, die mich unterstützt haben, das hat mir einen deutlichen Zeitaufwand erspart.
Gruß aus
Frankfurt
Frank Glencairn hat geschrieben: Mi 06 Nov, 2024 20:13 Ehrlich gesagt überzeugt mich der Dialog leveler noch nicht so richtig, da bleibe ich vorerst lieber bei einem Kompressor.

Re: Doku-Sound verbessern - 1500€ Budget

Verfasst: Do 07 Nov, 2024 20:53
von berlin123
FocusPIT hat geschrieben: Do 07 Nov, 2024 18:21 Hallo Alle nocheinmal,
heute habe ich Dialogue Processor, Vocal Channel, SoundIsolation getestet. Mit SoundIsolation habe ich die besten Ergebnisse erzielt. Mit dem Compressor kann ich die Knisterer und Kackserer nicht entfernen, mit Dialogue Processor nur wenig und Vocal Channel auch nur wenige Ergebnisse.

Oh richtig. Voice Isolation hab ich ganz vergessen. Das kann wirklich sehr geeignet sein, sogar deutlich besser als De-Clicks oder ähnliches.

Von den anderen Tools in Resovle könnte im Prinzip das De-Rumble im Dialogue Processor noch passen, wenn es um Störgeräusche im tieferen Frequenzbereich geht. Also wie der Name sagt tiefes Rumpeln.
Kompressor und Vocal Channel dagegen sind dafür nicht gemacht.

Re: Doku-Sound verbessern - 1500€ Budget

Verfasst: Fr 08 Nov, 2024 11:08
von FocusPIT
Hallo Berlin123,
danke für den weiteren Tip mit De-Rumble. Das werde ich auch mal testen.
Alles Gute
aus Frankfurt
berlin123 hat geschrieben: Do 07 Nov, 2024 20:53
FocusPIT hat geschrieben: Do 07 Nov, 2024 18:21 Hallo Alle nocheinmal,
heute habe ich Dialogue Processor, Vocal Channel, SoundIsolation getestet. Mit SoundIsolation habe ich die besten Ergebnisse erzielt. Mit dem Compressor kann ich die Knisterer und Kackserer nicht entfernen, mit Dialogue Processor nur wenig und Vocal Channel auch nur wenige Ergebnisse.

Oh richtig. Voice Isolation hab ich ganz vergessen. Das kann wirklich sehr geeignet sein, sogar deutlich besser als De-Clicks oder ähnliches.

Von den anderen Tools in Resovle könnte im Prinzip das De-Rumble im Dialogue Processor noch passen, wenn es um Störgeräusche im tieferen Frequenzbereich geht. Also wie der Name sagt tiefes Rumpeln.
Kompressor und Vocal Channel dagegen sind dafür nicht gemacht.