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Re:

Verfasst: So 08 Sep, 2024 23:42
von iasi
Sicki hat geschrieben: So 08 Sep, 2024 21:51 Um mal zum eigentlichen Thema des Threads etwas beizutragen, hier ein paar Erfahrungswerte aus der Sicht eines Komodo-X Besitzers nach ziemlich genau 1 Jahr Nutzung:

Bis zum Erscheinen der X habe ich freiwillig eine RED nicht angefasst. Geschweige denn eine zu kaufen... Ich empfand sämtliche älteren RED-Generationen mit denen ich arbeiten durfte/musste vom Handling und der Menüführung ziemlich bescheiden, außerdem fand ich die Hauttonwiedergabe vor der DSMC3-Generation nie besonders ansprechend, man hat oft noch nach dem Grading gesehen, dass das Material von einer RED kommt, und das nicht immer im positiven Sinne. Und die Horror-Storys von Kollegen über eingefrorene Kameras, oder grundlos gestorbene RED-Mags - die nicht mal mehr Datenrettungs-Spezialisten wiederherstellen konnten - haben ihren Rest dazu getan, nie über den Kauf nachzudenken.

Ich war mit meiner BMD Ursa Mini G2 mehr als zufrieden: grundsolide Kamera, schöne Farben, RS 7,7ms bei 4,6K RAW. Alles absolut super, solange man in der Post nicht zu sehr die Shadows pushen muss.
Größtes Manko: Formfaktor und Gewicht. Ich hatte vermehrt Produktionen die mit Reisen verbunden waren und außerdem sehr viele Jobs wo ich Handheld gedreht habe. Oft genug in Situationen wo ein Easyrig einfach zu sehr die Mobilität einschränkt. Hinzu kam BMDs Entscheidung ihrer besten Kamera einfach keine Updates mehr zu geben und ihr nützliche Features wie custom Frameguides, etc. vorzuenthalten.

Warum also dann die Komodo-X? Hauptsächlich aus Mangel an Alternativen. Keine andere zu diesem Zeitpunkt verfügbare Kamera, die kleiner und leichter ist als die URSA, konnte die entsprechenden Specs bieten.
Pocket 6K -> keine professionellen Anschlüsse (auch wenn ich eine besitze und sie schöne Bilder macht)
Sony FX6 -> Klarer Rückschritt zur URSA was die Datenqualität angeht
Canon C300 -> Auch kein Upgrade zur URSA, dafür zu teuer.
OG Komodo -> max 40fps völliger Quatsch, außerdem einige Kinderkrankheiten

Absoluter Pluspunkt der Komodo-X ist die modulare Bauweise. Es gibt vermutlich keine Kamera mit nativer V-Mount-Platte die sich so kompakt bauen lässt.
Die Komodo lässt sich für jede beliebige Situation riggen. Man muss sich allerdings etwas damit beschäftigen, bis man das für sich perfekte Setup hat.
Die Verarbeitung von Body und Zubehör ist hervorragend, dagegen fühlt sich BMD wie Spielzeug an (auch wenn die URSA ganz okay ist).
Das Menü ist deutlich besser als früher bei RED, wenn auch lange nicht so einfach wie das vom BMD. Dafür hat die RED einige professionelle Features, die bei BMD einfach fehlen.
Und im direkten Vergleich ist das R3DRaw dem BRAW doch noch mal überlegen. Das Material von der X ist gerade in den Schatten um längen robuster als das der URSA.

https://www.cined.com/red-komodo-x-lab- ... -latitude/

Finde ich das Military-Marketing und die Totenköpfe lächerlich? Absolut.
Ist es eine Frechheit, dass der 3000€ (netto) DSMC3-Touch 7" Monitor (wenn auch sehr selten) einfach ausgeht und neustartet, weil sich SmallHDs PageOS und das RED OS nicht verstehen? Definitiv.
Werde ich immer wenn ich die Wahl habe und das Gewicht keine Rolle spielt lieber auf einer Alexa 35 drehen? 100%.

Würde ich die Komodo-X wieder kaufen? Wenn ich mir die Konkurrenz in dem Preissegment anschaue, auf jeden Fall. Zum jetzt neuen Preis erst recht.
Allerdings würde ich sie keinem Hobbyfilmer empfehlen, der einfach so drauflos drehen möchte. Und wer hauptsächlich Hochzeiten, Interviews, etc. dreht, wird sicher mit Sony oder Canon glücklicher.
Haben sich all die schlimmen Geschichten über Red-Kameras als bei dir doch auch nicht bewahrheitet? :)

Die Menüführung fand ich eigentlich bei Red immer auch gut und unkompliziert. Auch nicht schlechter als bei BMD.

Bei meiner Ursa sind einige Bedienelemente für mich eher ungeschickter angeordnet als bei Red.

Und einige Details auch nicht so ganz überzeugend, wie ich es von Red gewohnt bin. Gerade die USB-Kabelverbindung zum angedockten SSD-Rekorder ist eher murksig.


Welches sind denn genau die Gründe, weshalb du zu 100% die 10mal so teure Alexa 35 der Komodo X den Vorzug geben würdest? (Nicht als rhetorische Frage missverstehen - deine Einschätzung interessiert mich.)
Gerade wenn das Kameragewicht keine Rolle spielt, hat man doch meist auch die Lichtsituation voll im Griff, weshalb der DR der Alexa nicht ausgeschöpft werden muss.

Hauttonwiedergabe hast du genannt.
Ich tu mich immer eher schwer, hierbei Kameras auseinanderzuhalten. Gerade auch, weil - wie du sagst - R3DRaw sehr robust ist.
Ich hab noch nicht mit einer Alexa 35 gedreht, aber was ich - selbst im Red-Forum - vernommen habe, ist ihre hohe Farbkonstanz - und das dann gepaart mit Arri-Raw.
Hast du ein konkretes Beispiel bei dem du Unterschied bei der Hauttonwiedergabe bemerkt hat?

Hier die Alexa herauszupicken, fällt mir jedenfalls nicht leicht:


blind_test_-_alexa_65_-_dxl2_-_venice (Original).mp4_snapshot_10.52_[2024.09.08_23.30.43].jpg
blind_test_-_alexa_65_-_dxl2_-_venice (Original).mp4_snapshot_07.22_[2024.09.08_23.32.25].jpg
blind_test_-_alexa_65_-_dxl2_-_venice (Original).mp4_snapshot_05.42_[2024.09.08_23.33.37].jpg
blind_test_-_alexa_65_-_dxl2_-_venice (Original).mp4_snapshot_08.57_[2024.09.08_23.36.00].jpg
blind_test_-_alexa_65_-_dxl2_-_venice (Original).mp4_snapshot_05.44_[2024.09.08_23.41.18].jpg
Witzig fand ich diesen Blind-Test, bei dem sich die 2 Tester auch schwer tun:


Re: Re:

Verfasst: Mo 09 Sep, 2024 11:52
von Sicki
iasi hat geschrieben: So 08 Sep, 2024 23:42 Haben sich all die schlimmen Geschichten über Red-Kameras als bei dir doch auch nicht bewahrheitet? :)
Doch, bein den alten Modellen schon. Daher hab ich RED ja vermieden. Der Komplettverlust von Daten blieb mir persönlich erspart, aber ist Leuten passiert mit denen ich zusammengearbeitet habe.
iasi hat geschrieben: So 08 Sep, 2024 23:42 Die Menüführung fand ich eigentlich bei Red immer auch gut und unkompliziert. Auch nicht schlechter als bei BMD.
Die Menüführung war bei den älteren Generationen ganz schön fummelig im Vergleich zu anderen Herstellern. Vor allem aber war die Haptik der alten Touch-Monitore eine Katastrophe.
Bei den DSMC3 Kameras ist es auf jeden Fall deutlich besser, aber nicht optimal. Das liegt aber vor allem an den Softwareproblemen beim DSMC3-Touch Display. Der reagiert manchmal träge wie ein alter Windows-PC oder stürzt wie gesagt in seltenen Fällen ab.
iasi hat geschrieben: So 08 Sep, 2024 23:42 Bei meiner Ursa sind einige Bedienelemente für mich eher ungeschickter angeordnet als bei Red.

Und einige Details auch nicht so ganz überzeugend, wie ich es von Red gewohnt bin. Gerade die USB-Kabelverbindung zum angedockten SSD-Rekorder ist eher murksig.
Ich halte USB-Recording für professionelle Anwendungen allgemein für murksig. Die URSA hat ja zum Glück zwei interne Kartenslots.
iasi hat geschrieben: So 08 Sep, 2024 23:42 Welches sind denn genau die Gründe, weshalb du zu 100% die 10mal so teure Alexa 35 der Komodo X den Vorzug geben würdest? (Nicht als rhetorische Frage missverstehen - deine Einschätzung interessiert mich.)
Gerade wenn das Kameragewicht keine Rolle spielt, hat man doch meist auch die Lichtsituation voll im Griff, weshalb der DR der Alexa nicht ausgeschöpft werden muss.
Hauptsächlich Handling und Zuverlässigkeit aber auch Farbkonsistenz und DR.
Oft genug ist in der Werbung eben auch bei "ausreichendem Budget" zu wenig Zeit um alle Parameter optimal justieren zu können. Wenn ich also die Möglichkeit habe für meinen Bereich (Kamera) die beste am Markt verfügbare Qualität zu nutzen und damit eventuelle Kompromisse, die beim Licht manchmal eingegangen werden müssen, bestmöglich ausgleichen zu können, warum sollte ich es nicht tun?
Ein nicht zu unterschätzender Vorteil auf ARRI zu drehen ist auch, dass es keine Unklarheiten beim Equipment gibt. Alle 1ACs und 2ACs kennen die Kameras in- und auswendig und können sie ohne Rückfragen preppen.
Die Rents haben egal an welchem Ort auf der Welt das passende Zubehör dafür da. Der AC kann über die WCU-4 oder Hi-5 die gesamte Kamera steuern (Ja, über die RED-Control App auch...), etc.
Daher, wenn das Budget dafür da ist und es für den Film Sinn macht, nutze ich das Equipment was den reibungslosesten Ablauf garantiert.

Meistens ist die Komodo-X für mich die richtige Wahl, darum besitze ich sie ja. Die Bildqualität und die kompakte Größe sind absolut top. Ich komme mit der Kamera super zurecht, auch wenn nur ein Assistent, oder im Extremfall gar keiner zur Verfügung steht.
Mein gesamtes Setup passt inklusive Optik und V-Mounts ins Handgepäck. Alles super.
iasi hat geschrieben: So 08 Sep, 2024 23:42 Hauttonwiedergabe hast du genannt.
Ich tu mich immer eher schwer, hierbei Kameras auseinanderzuhalten. Gerade auch, weil - wie du sagst - R3DRaw sehr robust ist.
Ich hab noch nicht mit einer Alexa 35 gedreht, aber was ich - selbst im Red-Forum - vernommen habe, ist ihre hohe Farbkonstanz - und das dann gepaart mit Arri-Raw.
Hast du ein konkretes Beispiel bei dem du Unterschied bei der Hauttonwiedergabe bemerkt hat?
Hab mich dabei wie gesagt auf die älteren Generationen bezogen. Fände ich die Hauttöne bei der Komodo-X nicht überzeugend, hätte ich sie nicht gekauft.

Re: Re:

Verfasst: Mo 09 Sep, 2024 15:11
von iasi
Sicki hat geschrieben: Mo 09 Sep, 2024 11:52
iasi hat geschrieben: So 08 Sep, 2024 23:42 Haben sich all die schlimmen Geschichten über Red-Kameras als bei dir doch auch nicht bewahrheitet? :)
Doch, bein den alten Modellen schon. Daher hab ich RED ja vermieden. Der Komplettverlust von Daten blieb mir persönlich erspart, aber ist Leuten passiert mit denen ich zusammengearbeitet habe.
Ich hatte damit nie Probleme bei einer Red. Dass ein Speichermedium einen Datenverlust erleidet, kann aber mit jeder Kamera passieren. Was hilft, sind parallele Aufzeichnungen.
Sicki hat geschrieben: Mo 09 Sep, 2024 11:52
iasi hat geschrieben: So 08 Sep, 2024 23:42 Die Menüführung fand ich eigentlich bei Red immer auch gut und unkompliziert. Auch nicht schlechter als bei BMD.
Die Menüführung war bei den älteren Generationen ganz schön fummelig im Vergleich zu anderen Herstellern. Vor allem aber war die Haptik der alten Touch-Monitore eine Katastrophe.
Auch was die Menüführung betrifft fand ich es schon bei alten Modelen unproblematisch.
Da hatte ich mich bei anderen Kameras schon weit mehr geärgert. :)
Sicki hat geschrieben: Mo 09 Sep, 2024 11:52 Bei den DSMC3 Kameras ist es auf jeden Fall deutlich besser, aber nicht optimal. Das liegt aber vor allem an den Softwareproblemen beim DSMC3-Touch Display. Der reagiert manchmal träge wie ein alter Windows-PC oder stürzt wie gesagt in seltenen Fällen ab.
iasi hat geschrieben: So 08 Sep, 2024 23:42 Bei meiner Ursa sind einige Bedienelemente für mich eher ungeschickter angeordnet als bei Red.

Und einige Details auch nicht so ganz überzeugend, wie ich es von Red gewohnt bin. Gerade die USB-Kabelverbindung zum angedockten SSD-Rekorder ist eher murksig.
Ich halte USB-Recording für professionelle Anwendungen allgemein für murksig. Die URSA hat ja zum Glück zwei interne Kartenslots.

Nun ja - ob nun intern eine Steckverbindnung das Speichermodul oder eine USB-Buchse
die Verbindung herstellt, ist mir eigentlich egal. Aber derart senkrecht abstehen, wie beim BMD-Rekorder sollte der Stecker nicht. Es gibt zwar eine Verschraubung, aber das wirkt dennoch wie eine Sollbruchstelle.
iasi hat geschrieben: So 08 Sep, 2024 23:42 Welches sind denn genau die Gründe, weshalb du zu 100% die 10mal so teure Alexa 35 der Komodo X den Vorzug geben würdest? (Nicht als rhetorische Frage missverstehen - deine Einschätzung interessiert mich.)
Gerade wenn das Kameragewicht keine Rolle spielt, hat man doch meist auch die Lichtsituation voll im Griff, weshalb der DR der Alexa nicht ausgeschöpft werden muss.
Hauptsächlich Handling und Zuverlässigkeit aber auch Farbkonsistenz und DR.
Oft genug ist in der Werbung eben auch bei "ausreichendem Budget" zu wenig Zeit um alle Parameter optimal justieren zu können. Wenn ich also die Möglichkeit habe für meinen Bereich (Kamera) die beste am Markt verfügbare Qualität zu nutzen und damit eventuelle Kompromisse, die beim Licht manchmal eingegangen werden müssen, bestmöglich ausgleichen zu können, warum sollte ich es nicht tun?
iasi hat geschrieben: So 08 Sep, 2024 23:42
Gerade was das Handling betrifft, mag ich Red-Cams. Sie sind sehr variabel bei Größe und Gewicht.
Ein nicht zu unterschätzender Vorteil auf ARRI zu drehen ist auch, dass es keine Unklarheiten beim Equipment gibt. Alle 1ACs und 2ACs kennen die Kameras in- und auswendig und können sie ohne Rückfragen preppen.
Die Rents haben egal an welchem Ort auf der Welt das passende Zubehör dafür da. Der AC kann über die WCU-4 oder Hi-5 die gesamte Kamera steuern (Ja, über die RED-Control App auch...), etc.
Das ist durchaus richtig.
Sicki hat geschrieben: Mo 09 Sep, 2024 11:52 Daher, wenn das Budget dafür da ist und es für den Film Sinn macht, nutze ich das Equipment was den reibungslosesten Ablauf garantiert.
Wobei man einen Cristbaum dann doch mühsamer umstellt, als einen Weihnachtskranz. :)

Ich hab hier mehrere Stative.
Eine Red passt so ziemlich auf alle.
Schon die Ursa mit allen Anbauten, überfordert dann schon einige davon.
Das zieht sich dann durch alle Haltevorrichtungen etc.
Sicki hat geschrieben: Mo 09 Sep, 2024 11:52 Meistens ist die Komodo-X für mich die richtige Wahl, darum besitze ich sie ja. Die Bildqualität und die kompakte Größe sind absolut top. Ich komme mit der Kamera super zurecht, auch wenn nur ein Assistent, oder im Extremfall gar keiner zur Verfügung steht.
Mein gesamtes Setup passt inklusive Optik und V-Mounts ins Handgepäck. Alles super.
iasi hat geschrieben: So 08 Sep, 2024 23:42 Hauttonwiedergabe hast du genannt.
Ich tu mich immer eher schwer, hierbei Kameras auseinanderzuhalten. Gerade auch, weil - wie du sagst - R3DRaw sehr robust ist.
Ich hab noch nicht mit einer Alexa 35 gedreht, aber was ich - selbst im Red-Forum - vernommen habe, ist ihre hohe Farbkonstanz - und das dann gepaart mit Arri-Raw.
Hast du ein konkretes Beispiel bei dem du Unterschied bei der Hauttonwiedergabe bemerkt hat?
Hab mich dabei wie gesagt auf die älteren Generationen bezogen. Fände ich die Hauttöne bei der Komodo-X nicht überzeugend, hätte ich sie nicht gekauft.
Die älteren Generationen waren bei Kunstlicht zickig. Daher hatte ich auch noch wie beim Negativ gefiltert.

Mich hat es bisher noch nie nach einer Alexa verlangt. Das Verhältnis von Systemkosten zu verfügbarem Budget stimmte für mich bei einer Alexa nie.
Zu den Systemkosten gehören für mich dann z.B. auch die Aufwendungen für einen passenden Kran.

Vor allem habe ich bei vielen Produktionen viel zu oft das Gefühl, dass das Potential einer Alexa doch eh nicht ausgeschöpft wurde und beim Ergebnis zu erkennen ist.

Ich mag aber sowieso nicht die riesigen Aufbauten und sehr viel mehr den Minimalismus beim Kameraausbau und Simplifikation.
Objektiv, Monitor und Akku - mehr muss nicht dran. :)
Wichtig ist nur, was auf der Speicherkarte landet.

Re: Nikon senkt RED-Preise - Komodo (X) wird günstiger

Verfasst: Mo 09 Sep, 2024 15:53
von Paralkar
Kann auch diverse Horrorstories zur Red erzählen

Komodo

- Ghosting Artefakte/ *Geisterbäume* bei Fahraufnahmen, bis heute keine wirkliche Antwort darauf, Highlight Reconstruction, vermute ich eher nicht, Doppelbelichtung ala HDRx, kann man ja nicht einstellen, aber wer weiß, vielleicht nutz der Sensor so ne Technik (Sensel Nachbelichtung etc.) um die DR Einbußen des Global Shutters zu kompensieren. Es waren sonst keine Filter drauf und soweit ich noch weiß Cooke S7…

Red Helium

Blackshading gemacht, lief und lief und lief, nach 30 min abgebrochen, weils sich vermutlich aufgehängt hat und dann mit dem beim Rental gemachten Blackshading gedreht. War halt ne Autowerbung, 5 Uhr morgens, einpaar grad warm.

Red Dragon

Arial Kamera für ne Samsung Werbung am Heli, vermutlich ziemlich überhitz in dem Kasten/ Ei und massiv verrauschte Bilder in 4K (Shotframerate: 50 fps), Blackshading davor vernünftig gemacht, high Fan usw, belichtet haben die Operator auch gut (Alpen am sonnigen Tag). Die Schatten waren wirklich ekelhaft rauschig, Respekt an den Coloristen der das retten konnte



Red One MX

Auch schon „beinahe“ Daten verloren mit der Red One MX, Kamera runtergefahren, Karte rausgenommen, Partitionstabelle im Eimer, konnte ich zum Glück retten. Man muss die Karte im laufenden Betrieb ejecten, ansonsten Partitionstabelle Schrott.

Bei ner Arri Alexa XT war mal n Temp Sensor am spinnen, somit gabs über Wochen hinweg immer mehr fixed pattern Noise, dann Service und lief alles wieder. Ne Mini hat mal n harten Debayering Fehler gehabt, neu gestartet und lief wieder.
Hin und wieder mal n Black Sun mit den frühen Alexa Generationen.