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Drohne gibt (eher keinen) Hinweis auf Erderwärmung



Für den unwahrscheinlichen Fall, daß sich jemand für Dinge außerhalb des Video-Universums interessieren sollte :-)
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sanftmut
Beiträge: 279

Re: Drohne gibt (eher keinen) Hinweis auf Erderwärmung

Beitrag von sanftmut » Mo 10 Jun, 2019 11:00

Ja - das schlecht reden über uns Christen geht mir auch auf die Nerven. Aber da steckt eben oft ne eigene Schwäche oder schlechte Erfahrungen mit „ebensolchen“ dahinter.

Meine Antwort ist da - liebevoll verzeihen - und versuchen mich daran weiterzuentwickeln.
Notfalls sogar „Feinde“ (die selten wirklich solche sind) zu lieben versuchen.

Leute - hey - mit weniger Kriegen könnten auch Unmengen an CO2 eingespart werden....

Passt doch alles zusammen ✊🏻👍🙏🏻😘




Pianist
Beiträge: 5880

Re: Drohne gibt (eher keinen) Hinweis auf Erderwärmung

Beitrag von Pianist » Mo 10 Jun, 2019 11:11

Frank B. hat geschrieben:
Mo 10 Jun, 2019 10:46
Vor allem das Christen-und Religionsbashing und das Einstufen solcher Menschen als rückschrittlich - hier im Thread bin wohl eher ich gemeint - finde ich nur noch dämlich und erbärmlich.
Da hat die DDR-Indoktrination über Jahrzehnte ganze Arbeit geleistet. Und die wirkt bis heute nach. Glücklicherweise lässt sich aber ganz leicht das Gegenteil beweisen: Christlich gebundene Menschen sind im Durchschnitt erfolgreicher als andere, weil sie ihre Werte auch im Alltag leben. Sie sind den Menschen zugewandt, geben Schwächeren eine Chance, schützen die Umwelt und sind offen für Innovationen. Daher läuft es in Bayern und Baden-Württemberg auch besser als in den meisten anderen Bundesländern. Auch Nordrhein-Westfalen bekommt seinen Strukturwandel gut hin, weil die Menschen sich dort auf ihre christlichen Wurzeln besinnen. Dass es im Osten wesentlich schlechter mit der Wirtschaft und dem gesellschaftlichen Frieden läuft, liegt meiner Meinung nach unter anderem auch an der dort weit höheren Quote an Atheisten.

Matthias
Filme über Menschen, Politik und Technik.




Darth Schneider
Beiträge: 3518

Re: Drohne gibt (eher keinen) Hinweis auf Erderwärmung

Beitrag von Darth Schneider » Mo 10 Jun, 2019 11:20

Christliche Werte ?
Also ich denke das entspricht nicht wirklich der Realtät was du da schreibst, wie zivilisiert, sozial, umweltbewusst, freundlich und erfolgreich Menschen sind, hat null, aber gar nichts mit der Rekigion oder der Einstellung dazu zu tun.
Im Gegenteil, schau doch in die Geschichtsbücher, die meisten Kriege wurden und werden von sehr religiösen Menschen geführt und geleitet.
Und wir Christen sind ganz sicher nicht besser im Umweltschutz als die Moslems, oder sonst eine religiöse Vereinigung.
Und die Christen sind auch nicht wirklich erfolgreicher, schau doch nur mal z.b. nach Indien oder nach Saudi-Arabien, oder nach China, dort sitzen auch wirklich nicht wenige sehr reiche, mächtige Kerle...nur wissen wir nix davon.
Gruss Boris
„Nothing travels faster than the speed of light, with the possible exception of bad news, which obeys its own special laws.“
Douglas Adams




Drushba
Beiträge: 1613

Re: Drohne gibt (eher keinen) Hinweis auf Erderwärmung

Beitrag von Drushba » Mo 10 Jun, 2019 11:45

Wenn ich all die Klimaleugner lese, will ich langsam die Mauer wieder. Kann man diesen Dauerfrustrierten nicht einfach ein Reservat entlang der Oder/Neisse geben, wo sie nach Herzenslust ihre Buna und Leuna-Kultur leben können? Die westlichen Aluhüte könnte man dort auch ansiedeln, per Verschwörung oder so, damit sie auf jeden Fall Recht behalten.)
"Was immer du tust, irgendwann wirst du es bereuen." Thomas von Aquin 1225-1274




Jörg
Beiträge: 7335

Re: Drohne gibt (eher keinen) Hinweis auf Erderwärmung

Beitrag von Jörg » Mo 10 Jun, 2019 12:10

will ich langsam die Mauer wieder.
als einer der größten Befürworter der Ereignisse 89, ertappe ich mich, gerade bei solchen Diskussionen, mit solchen Gedanken...
keine Mauer, aber die Idee von "Gesinnungsreservaten...
diese Jammerlappen in den Beitrittsländern, diese faschismusfetischisten, und "Zornbürger",
könnten dort ohne Aufsicht rumnölen ohne (W)Ende.
Gebiete dieser Reservate könnten ungarische Pampas, oder ...Oberschleien wäre super....könnte man die "Vertriebenen" gleich mit zur Rückkehr animieren.
Sahelzone wäre eine Option, damit die Flüchtlingsfeinde und vollgefressenen Wohlstandnörgler mal realisieren, auf welchem Niveau sie sich hier ausreihern...

könnte man den alten Spruch der Ewiggestrigen aufleben lassen, die jeder Linke in der BRD Jahrzehnte anhören musste:
"Wenns dir hier nicht passt, geh doch rüber..."
Zuletzt geändert von Jörg am Mo 10 Jun, 2019 12:17, insgesamt 1-mal geändert.




dienstag_01
Beiträge: 9580

Re: Drohne gibt (eher keinen) Hinweis auf Erderwärmung

Beitrag von dienstag_01 » Mo 10 Jun, 2019 12:17

Pianist hat geschrieben:
Mo 10 Jun, 2019 11:11
Frank B. hat geschrieben:
Mo 10 Jun, 2019 10:46
Vor allem das Christen-und Religionsbashing und das Einstufen solcher Menschen als rückschrittlich - hier im Thread bin wohl eher ich gemeint - finde ich nur noch dämlich und erbärmlich.
Da hat die DDR-Indoktrination über Jahrzehnte ganze Arbeit geleistet. Und die wirkt bis heute nach. Glücklicherweise lässt sich aber ganz leicht das Gegenteil beweisen: Christlich gebundene Menschen sind im Durchschnitt erfolgreicher als andere, weil sie ihre Werte auch im Alltag leben. Sie sind den Menschen zugewandt, geben Schwächeren eine Chance, schützen die Umwelt und sind offen für Innovationen. Daher läuft es in Bayern und Baden-Württemberg auch besser als in den meisten anderen Bundesländern. Auch Nordrhein-Westfalen bekommt seinen Strukturwandel gut hin, weil die Menschen sich dort auf ihre christlichen Wurzeln besinnen. Dass es im Osten wesentlich schlechter mit der Wirtschaft und dem gesellschaftlichen Frieden läuft, liegt meiner Meinung nach unter anderem auch an der dort weit höheren Quote an Atheisten.

Matthias
Christen können besser Wirtschaft als Atheisten. Ich verstehe gar nicht, warum das keiner dieser unzähligen Wirtschaftstheoretiker den vielen ahnungslosen Menschen bisher mitzuteilen bereit war. Vielleicht als Briefwurfsendung ;)
Hallo Matthias, ich danke dir ausdrücklich für deinen Beitrag, der deine ganze Inkompetenz in gesellschaftlichen Fragen aufs deutlichste zusammenfasst. Im Osten ist es kein Strukturwandel, sondern ein kompletter gesellschaftlicher Umbruch. Mit einem Strukturwandel als I-Tüpfelchen obendrauf. Könnte man vielleicht sagen. Und dass der Westen offen für Innovationen ist, wird gerade von vielen Menschen bezweifelt. Ich versteige mich zur Behauptung: sogar mehrheitlich. Kann man übrigens - mal als ein Beispiel von vielen - sehr gut an der innovativen Kraft der Deutschen Bahn im europäischen Bahnverbund sehen, da liegen längst zugesagte Trassen seit Jahrzehnten auf Eis.
(Die bayrische CSU lasse ich in meinen Betrachtungen mal außen vor, die haben das Wort Innovation einfach nur vergessen, in ihren Parteinamen aufzunehmen, die sind ja der Inbegriff von davon).
Matthias, du unterstellst anderen Menschen Indoktrination bzw., dass sie sich daraus nicht befreien können? Und was ist mit dir? Selber schuld?




Skeptiker
Beiträge: 4940

Re: Drohne gibt (eher keinen) Hinweis auf Erderwärmung

Beitrag von Skeptiker » Mo 10 Jun, 2019 12:20

rudi hat geschrieben:
So 09 Jun, 2019 23:45
... Ich kann als Senf zu allen Argumenten immer nur wieder diesen Cartoon empfehlen, der nun auch schon zehn Jahre alt ist:
Zunächst mal: Guter Cartoon! ;-)

Dann, kurz off-topic, ich will die Diskussion damit aber nicht unterbrechen - diesen sprachlichen Einwurf also bitte nicht weiterverfolgen! - zum walisischen Namen des ursprünglichen Posters und die Frage, wie spricht man den aus?:

in Wales:
Llewellyn pronunciation in Welsh
https://forvo.com/word/llewellyn/

oder

How to pronounce Llewellyn



aber es gibt wohl auch die normale L-Variante (in England).

Interessante Liste zur Aussprache des Walisischen:
Welsh Pronunciation
https://www.sarahwoodbury.com/welsh-pronunciation/

Dann ein Ort mit 'unmöglichem' Namen:
Bwlch-y-Ddeufaen
https://cy.wikipedia.org/wiki/Bwlch_y_Ddeufaen

und hier die Aussprache:
-> oberster Sound-Eintrag
https://www.pronouncekiwi.com/Bwlch-y-Ddeufaen

zur keltischen Sprache in Wales allgemein:
Walisische Sprache
https://de.wikipedia.org/wiki/Walisische_Sprache

Das war's auch schon -> kurzer Umweg für Sprach-Interessierte!

und damit weiter in der heissen Klima-Diskussion .. (zur Zeit eher Religions-Diskussion - das Thema hat viele Aspekte ..)

Ich fand domains Zitat von Gerald Haug (ich kannte ihn nicht) ganz gut:
“Wir sind auf dem Weg zurück ins Pliozän... Die Frage ist: Wollen wir wirklich dorthin?”

Wäre etwa vergleichbar mit der Frage: "Ab und zu schlägt ein richtig grosser Meteor auf der Erde ein und löscht das Leben aus - zuletzt vermutlich geschehen mit den Dinosauriern. Sollen wir einfach abwarten und hoffen, dass das so schnell nicht wieder passiert oder sollen wir uns auch Gedanken machen, ob wir das präventiv verhindern könn(t)en und wie?".

Das Problem bei der ganzen Sache ist die biologische Zeitspanne unseres eigenen Lebens im Vergleich zur geologischen Zeitspanne von klimatischen Veränderungen - ob nun natürlich oder hausgemacht (oder beides).

Und das Problem ist die Schwierigkeit, die beiden letztgenannten Faktoren analytisch klar auseinanderzuhalten - es geht nicht wirklich, weil sie sich überlagern (können).

So wie sich die konkreten, kurzfristigen politischen/gesellschaftlichen, wirtschaftlichen/individuellen Probleme im Hier und jetzt mit solchen etwas spekulativ bis weit in die Zukunft hinaus angenommenen Klima-Fragen überlagen.

Im ersten Fall gibt's bei Untätigkeit vielleicht eine Krise, einen Aufstand oder Krieg. Im zweiten Fall passiert scheinbar nichts.

Wir leben von Tag zu Tag, von Woche zu Woche oder auch von Jahr zu Jahr, Politiker und Entscheidungsträger werden für 4 oder 5 Jahre gewählt.

Aber beim Klima geht's um Langfrist-Perspektiven bei nicht 100% geklärter Ursache (deshalb die hitzigen zwei Lager).


Die Frage bleibt: Wie damit umgehen?

Verdrängen? Mich betrifft's ja nicht (nach mir die (potentielle) Flut)?
In Panik ausbrechen?
Rückwärts-Analysieren bis zur 100%igen Gewissheit - und falls wir dann als (Teil-)Ursache für einen beschleunigten Wandel in Richtung klimatische Erwärmung feststehen - konstatieren, dass es für eine Bremse nun leider schon zu spät ist?
Oder, falls klar wird, dass nicht wir die (Haupt-)Ursache sind, so weitermachen, wie bisher?

Der Unterschied vom Menschen zum Tier - sagt man - sei die Fähigkeit, vorauszuschauen (Vor-Sicht) und zu -planen.


Persönliche Zusatzbemerkung:

Ich bin kein grosser Anhänger von ans Sektirerische grenzenden Aufrufen zu puristischer Lebensweise, radikalen Einschränkungen aller Art und jeder Menge an Vorschriften, Geboten und Verboten.

Sozusagen Lagerdenken mit "Wir sind die Guten"- "Ihr seid die unbelehrbaren Ignoranten".
Das führt eher zu Trotzreaktionen, Wut und destruktivem Verhalten.

ABER:

Ich bin sehr dafür, auf seiten des Staates und der Industrie unauffällige (jedenfalls nicht mit dem Drohfinger unter 'Absingen' von Weltuntergangsszenarien hinausposaunte), aber wirksame Massnahmen zu ergreifen.
Und warum nicht auch durch Erziehung, Schule, Ausbildung und allgemeine Information (aber ohne Indoktrination und Gesinnungszwang) das Bewußstein dafür zu schärfen, dass man selbst - ohne allzugrosse Einschränkungen, nur schon mit etwas Vernunft, ideal sogar mit Spass dabei - auch einen Beitrag leisten kann - vielleicht klein und nicht der Rede wert erscheinend, aber mit anderen zusammen in der Gesamtsumme doch wesentlich.

Fazit:
Mein Ansatz wäre eher ein gesellschaftlich entspannter (statt ausgrenzender, spaltender, zur Weltanschauungs-Frage hochgepushter, auf Maximalforderungen bestehender), aber technisch umso intelligenterer und wirksamerer - so quasi: Wir packen das jetzt einfach an (wenn nicht jetzt, wann dann? ... auf allen möglichen Ebenen, effizient, vernünftig, umsetzbar ohne Zwängerei und die Oberlehrer-Moralkeule) statt nur zu reden und über 100%-ige Analyse-Sicherheiten (die wird's nie geben) zu streiten.

Aber da das Problem kein lokales ist, sondern auf lange Sicht den ganzen Globus betrifft (betreffen könnte), müsste es auch global angepackt werden. Und da wären zunächst - neben kulturellen, weltanschaulichen, religiösen und zivilisatorischen - all die konkreten Finanzierungs-, Koordinations-, Einigungs-, Verantwortlichkeits- und Umsetzungs-Fragen zu überwinden, bevor überhaupt etwas Langfristiges (politsche Regierungsspannen überdauerndes) in Sachen 'Klimaschutz' konkret in die Wege geleitet werden kann.
Zuletzt geändert von Skeptiker am Mo 10 Jun, 2019 13:38, insgesamt 4-mal geändert.




Framerate25
Beiträge: 926

Re: Drohne gibt (eher keinen) Hinweis auf Erderwärmung

Beitrag von Framerate25 » Mo 10 Jun, 2019 12:36

Ich verstehe das ganze "Pro/Contra Aluhut und wasweißich - Nachgeplapper" kein Stück. Was bringt das? Soll das irgendwen überzeugen?

Vielleicht ist man gut beraten, sich selbst ein Bild zu machen. Neutrale Quellen gibt es genug. Darin zu entnehmen, was natürlich war, natürlich ist und natürlich zu erwarten wäre.

Quelle: https://epic.awi.de/id/eprint/19661/1/Oer2008i.pdf

Damit kann man sich ein paar Tage beschäftigen, ehe man ein klärendes Bild ohne Verzerrung erhält.
Einfach mal anders machen - alles andere gibts schon.




freezer
Beiträge: 1675

Re: Drohne gibt (eher keinen) Hinweis auf Erderwärmung

Beitrag von freezer » Mo 10 Jun, 2019 12:45

Falsche Aussage von Frank
Frank Glencairn hat geschrieben:
Mo 10 Jun, 2019 09:11
Klimawandelleugner sind diejenigen, die den Klimawandel als natürlichen Normalzustand der Erde - entgegen allen wissenschaftlichen Erkenntnissen- leugnen, und stattdessen trotzig darauf bestehen, daß ab jetzt die Temperaturen nur so sein dürfen wie vor 100 Jahren.
Klimaveränderungen gab es auch schon, bevor der Mensch anfing fossile Brennstoffe zu verbrennen. Aber was kann man daraus schließen?

Ein schnelles Quiz

Wir schließen daraus,

(1) dass der Mensch das Klima gar nicht verändern kann?

(2) dass wir nicht wissen, ob der Mensch an der globalen Erwärmung schuld ist?

(3) dass die globale Erwärmung keine schlimmen Folgen haben wird?

(4) dass wir die globale Erwärmung gar nicht stoppen können?

Die Auflösung

Keine einzige dieser Antworten ist korrekt. Keine diese Folgerungen wäre logisch schlüssig. Warum nicht?

(1) Der gegenteilige Schluss ist richtig: hätte das Klima sich im Verlauf der Erdgeschichte kaum geändert (trotz variabler Sonneneinstrahlung und variabler CO2-Mengen in der Atmosphäre), dann würden wir folgern, dass es stabilisierende Rückkopplungen im Klimasystem gibt. Gerade die drastischen Klimaänderungen der Erdgeschichte (Eiszeiten, Heißzeiten) belegen, dass das Klimasystem empfindlich auf Störungen im Strahlungshaushalt reagiert. Das Maß für diese Empfindlichkeit ist die Klimasensitivität: wie viel globale Erwärmung bringt eine CO2-Verdoppelung in der Luft? Erstmals vom Nobelpreisträger Svante Arrhenius im Jahr 1896 berechnet, beträgt diese Klimasensitivität nach modernem Kenntnisstand 3 °C (Unsicherheit ±1 °C).

Paläoklimatologen bestimmen die Klimasensitivität aus den Daten der Erdgeschichte. Ein aktueller Übersichtsartikel aus Nature über diese Methode ergab „eine Erwärmung um 2,2 bis 4,8 °C pro Verdoppelung der CO2-Konzentration, was mit den Abschätzungen des IPCC übereinstimmt“. Kurz gesagt: je stärker vergangene Klimaänderungen desto empfindlicher das Klimasystem, und desto stärker wird es auch auf die vom Menschen eingebrachten Treibhausgase reagieren.

(2) Stellen Sie sich vor, es hat einen Waldbrand gegeben. Die Polizei hat umfangreiche Beweise, dass es Brandstiftung war. Sie kennt die Stelle, wo das Feuer begann. Sie hat dort Brandbeschleuniger gefunden. Zeugen haben zum fraglichen Zeitpunkt dort einen Mann beobachtet, dessen Auto in der Nähe parkte. In seinem Kofferraum findet man Flaschen mit Brandbeschleuniger, in seinem Haus findet man noch mehr davon. Er ist als „Feuerteufel“ mehrfach vorbestraft. Und noch einige Indizien mehr. Vor Gericht verteidigt er sich: Waldbrände habe es immer schon gegeben, durch Blitzschlag, schon vor es überhaupt Menschen auf der Erde gab. Deshalb sei er unschuldig. Überzeugt Sie das Argument?

Die Beweise für die menschliche Ursache der globalen Erwärmung sind erdrückend. Deshalb gibt es dazu seit langem einen Konsens unter Klimaforschern. Der wichtigste Beleg: wenn es wärmer wird, muss die Energie dafür irgendwoher kommen (1. Hauptsatz der Thermodynamik). Dafür kommt nur die Strahlungsbilanz unseres Planeten infrage. Die Veränderungen in dieser Energiebilanz sind gut bekannt und stehen vorn in jedem IPCC-Bericht – siehe Abb. 1. Der größte Faktor ist der Anstieg der CO2-Konzentration sowie einige weitere, ebenfalls vom Menschen ausgestoßene Treibhausgase. Die Sonnenaktivität hat sich minimal geändert – seit 1950 übrigens hat sie sogar abgenommen, Stichwort „kalte Sonne“.

Insgesamt hat der Mensch eine zusätzliche Heizleistung (Strahlungsantrieb) von 2,3 Watt pro Quadratmeter Erdoberfläche verursacht – Stand 2011. Inzwischen ist noch etwas mehr hinzugekommen. Die Abschätzungen für den anthropogenen Anteil an der globalen Erwärmung seit 1950 liegen um die 100 %. Die beste Abschätzung sogar leicht darüber, bei 110 % – d.h. wir haben mehr Erwärmung verursacht als beobachtet wird, weil die schwächelnde Sonne einen Teil davon kompensiert hat.

(3) Wer nicht mehr abstreiten kann, dass der Mensch die Erwärmung verursacht, sucht oft Zuflucht in der Hoffnung, die Folgen würden schon nicht so schlimm sein, wir könnten uns daran anpassen. Die Klimaveränderungen der Erdgeschichte stützen diese These nicht. So stieg bei der globalen Erwärmung um rund 5 °C von der letzten Eiszeit vor 15.000 Jahren bis ins mittlere Holozän vor 5.000 Jahren der globale Meeresspiegel um 120 Meter! Damals kaum ein Problem – für die heutige Menschheit wäre schon ein Anstieg um zwei Meter ein Desaster, das den Untergang von Küstenstädten und kleinen Inselstaaten bedeuten würde. Wir haben noch genug Eis auf Grönland und der Antarktis, um den Meeresspiegel weltweit um 65 Meter ansteigen zu lassen. Beide Eismassen verlieren immer rascher ihr Eis. Die Westantarktis hat wahrscheinlich schon ihren Kipppunkt überschritten und ist instabil. Grönland könnte schon bald folgen.

Übrigens: die gerade erwähnten 5 °C Anstieg innert Zehntausend Jahren am Ende der Eiszeit gehören zu den schnellsten globalen Temperaturanstiegen, die in der Erdgeschichte dokumentiert sind. Das sind 0,05 Grad pro Jahrhundert. In den letzten hundert Jahren haben wir das Zwanzigfache verursacht. Dieses Tempo der Veränderung überfordert die Anpassungsfähigkeit vieler Ökosysteme und wird bei weiterem Fortschreiten zu ihrem Kollaps führen. Bei den Korallenriffen ist dieser bereits im Gange.

Das Tempo des komplett vom Menschen verursachten CO2-Anstiegs (inzwischen liegt die CO2-Konzentration höher als seit drei Millionen Jahren) führt zudem zu einer rapiden Versauerung der Weltmeere, weil es die Pufferkapazität der Meere überfordert. Die letzte große Versauerung vor 250 Millionen Jahren hat offenbar zu einem Massensterben von Arten in den Weltmeeren geführt.

(4) Häufig hört man die Behauptung, die Ziele des Pariser Klimaabkommens seien absurd, weil der Mensch die globale Temperatur gar nicht stabilisieren könne – schließlich ändere das Klima sich auch ohne Zutun des Menschen dauernd. Auch dieses Argument ist falsch. Wie schon erwähnt, gäbe es ohne Zutun des Menschen seit Mitte des 20. Jahrhunderts überhaupt keine globale Erwärmung sondern eine geringfügige Abkühlung. Durch Schwankungen der Sonnenaktivität sieht man in den letzten Tausend Jahren Schwankungen um 0,1 oder 0,2 Grad (z.B. im Maunderminimum der Sonnenaktivität in den Jahren 1645 bis 1715). Etwas längerfristig dominieren die astronomischen Milanković-Zyklen der Erdbahn und Erdachse die natürlichen Klimaveränderungen (daher ja die Eiszeiten). Der kürzeste dieser Zyklen hat eine Periode von 23.000 Jahren – für die nächsten hundert Jahre macht er praktisch nichts aus. Wir haben aber noch wesentlich länger Glück: das Zusammenspiel der Milanković-Zyklen lässt sich Millionen Jahre im Voraus mit astronomischer Präzision berechnen (und daraus übrigens auch der Beginn der vergangenen Eiszeiten vorhersagen), und erst in rund 50.000 Jahren stünde hier die nächste größere Klimaänderung an, nämlich die nächste Eiszeit.

Wenn wir uns also nicht selbst dumm anstellen, könnten wir von 50.000 Jahren mit stabilem Klima profitieren. Nichts in den Erkenntnissen der Paläoklimatologie spricht dafür, dass natürliche Faktoren uns daran hindern könnten, die globale Erwärmung auf unter 2 °C zu begrenzen. Hindern kann uns daran nur das eigene Zaudern, die eigene Trägheit. Oder dass wir uns lieber von den beruhigenden Märchen der „Klimaskeptiker“ einlullen lassen als etwas gegen die Gefahr zu unternehmen.

Oft höre ich auch die Behauptung, die Klimaforscher würden nicht wissen oder bewusst ignorieren, dass das Klima sich schon immer geändert habe. Das ist natürlich Blödsinn. Ich selbst forsche seit über zwanzig Jahren zum Paläoklima, wie Sie meiner Publikationsliste entnehmen können. Sehr viele andere Klimaforscher tun das ebenfalls. Vergangenen Monat war ich z.B. bei einer Konferenz von fast eintausend Paläoklimatologen in Zaragoza (siehe Foto unten). Diese Forscher kennen sich am besten mit den natürlichen, vergangenen Klimaveränderungen aus. Keiner hat dort Zweifel an der vom Menschen verursachten globalen Erwärmung geäußert. Im Gegenteil, viele zeigen sich gerade angesichts der Erkenntnisse aus der Erdgeschichte besonders besorgt über die anthropogene Erwärmung. Schon als ich vor über zehn Jahren am Paläoklima-Kapitel des 4. IPCC-Berichts mitgebarbeitet habe war die Diskussionslage so, dass wir Paläoklimatologen manche Risiken erheblich pessimistischer einschätzten als die auf das moderne Klima spezialisierten Kollegen, z.B. das Risiko von raschem Meeresspiegelanstieg oder der Instabilität von Meeresströmungen und Eisschilden. Wer Ihnen erzählt, “das Klima hat sich schon immer geändert” sei ein Grund zur Entwarnung, der weiß nicht wovon er spricht – oder er will Sie verschaukeln.

Quelle Originalbeitrag von einem Experten mit jeder Menge fachlichen Links und Unterlagen

Falsche Aussage von Frank
Frank Glencairn hat geschrieben:
Mo 10 Jun, 2019 09:11
Ist ja schließlich noch nicht so lange her, daß "sich die überwältigende Mehrheit der Wissenschaftler einig war", daß Homosexualität eine Geisteskrankheit ist, die man mit Stromschlägen heilen kann.
Korrekt ist, dass sich ein überwältigende Mehrheit fundamental christlich-religöser einig war und zum Teil auch heute noch ist. Die Konversionstherapie wird von der Wissenschaft als Pseudowissenschaft betrachtet.
In den Anfängen der Psychoanalyse in den 1920ern war u.a. Sigmund Freud der Meinung, dass Homosexualität unter bestimmten Umständen per Hypnose entfernt werden könnte, bereits 1935 meinte Freud in einem Brief an eine Mutter, dass die Homosexualität ihres Sohnes nichts sei, dessen man sich schämen müsste und man sie nicht als Krankheit einstufen könnte.

Falsche Aussage von Frank
Frank Glencairn hat geschrieben:
Mo 10 Jun, 2019 09:11
Wie ich oben schon geschrieben habe, wer sich einbildet er könne den ewigen natürlichen Zyklen des Universums aufhalten. der leidet IMHO unter völligem Größenwahn.

Ich denke vor allem daß viele einfach nicht akzeptieren können, daß sie völlig unbedeutend sind. Daß das was sie tun oder lassen einfach überhaupt keinen Einfluss auf irgendwas hat. Alle wollen bedeutend und wichtig sein, alle wolle, daß ihr handeln "einen Unterschied macht". Alle wollen besonders sein und die Welt retten.
Niemand kann und will die "Welt" retten. Es geht darum, ob wir unseren Lebensraum für unsere Spezies lebensfreundlich erhalten können, oder nicht.

Frank, ein Gedankenexperiment:

Stell Dir eine mächtige Waage vor, mit einer definierten Reibung in der Achse und damit der Fähigkeit auf Gewichtszugaben erst nach einer gewissen Trägheit reagieren zu können.
In beiden Waagschalen liegen jeweils 8.000 Tonnen Sand, also 8.000.000.000 Gramm. Das ganze ist zu einem System zusammengefasst, wo bei beiden Seiten Sand zu- und abfließen kann.
Zu- und Abflussmengen über einem fixen Zeitraum unterliegen auf beiden Seiten Schwankungen, sodass die Waage sich immer in einer langsamen Pendelbewegung um das Gleichgewicht herum befindet. Die Trägheit durch die Achse bedingt eine Dämpfungsfunktion, sodass es durch die Schwankungen nicht sofort zum Kippen in die eine, oder andere Richtung kommt.

Nun fügen wir über jeden fixen Zeitraum eine kleine Menge - wir starten mit 1 Gramm an Sand - auf einer der Systemseiten hinzu. Nach Ablauf einer Zeiteinheit hat das dank der Trägheit des Gesamtsystems keine Auswirkung. Nach Ablauf der nächsten Zeiteinheiten auch noch nicht. Nun erhöhen wir die Zugabemenge jeweils pro Zeiteinheit bis wir nach 50 Zeiteinheiten die 500-fache, nach 150 Zeiteinheiten das 1.800-fache, nach 200 Zeiteinheiten das 5.500-fache der Ursprungsmenge hinzugeben. Jetzt geben wir bereits 5.500 Gramm bzw. 5,5 Kg pro Zeiteinheit hinzu. Nach insgesamt 250 Zeiteinheiten sind wir beim 35.000-fachen angelangt, also pro Zeiteinheit geben wir 35 kg dazu.

Mittlerweile haben wir die Gesamtmenge in einer Waagschale um 0,8 Tonnen Sand erhöht. Die Frage ist nun, wann wird die Trägheit des Systems nicht mehr ausreichen, um die Balance aufrecht zu erhalten und das Kippen beginnt?

Die 8.000 t im Beispiel entsprechen der Atmosphäre mit ~7.850.000 Gt, wovon der CO²-Anteil 1950 0,028% ausmachte, also ~2.200 Gt. 2012 lag der CO²-Anteil bei 0,04%, was 3.000 Gt ergeben. Und wir blasen derzeit jährlich 36 Gt zusätzliches CO² in die Atmosphäre.

Frank Glencairn hat geschrieben:
Mo 10 Jun, 2019 09:11
Der Welt geht's großartig, die braucht uns nicht, und hat uns nie gebraucht. Die Welt hat schon ganz andere Sachen überstanden als Menschen. Und bei Gelegenheit wird sie uns abschütteln wie ein paar Flöhe - denn genau das ist es was die die Natur schon immer getan hat - in gewissen Abständen wurden und werden immer wieder über 99% allen Lebens auf der Erde durch die Natur ausgelöscht. Tiere, Pflanzen, Menschen - alles. Und nach dem großen Reset geht's von vorne los. Das sind die großen natürlichen Zyklen der Natur und des Universums. Und die versuchen gerade ein paar Clowns, die sich als selbsternannte Weltenretter aufspielen zu stoppen? Seriously?

Leute, glaubt was ihr wollt. Die Neuauflage von Weltuntergangsbehauptungen, Flagelantentum und Askese scheint ja gerade für viele genauso anziehend wie früher schon ein paar mal.
Niemand bestreitet die großen Zyklen der Natur. Aber Du reagierst wie ein Raucher, der weiß, dass das Rauchen ein stark erhöhtes Risiko für eine Krebserkrankung darstellt und dem eine Untersuchung beim Arzt bereits aufgrund des Rauchens einen beginnende Herzerkrankung und geschädigte Lunge diagnostiziert hat - sich aber einredet, dass schon nix passieren wird, weil die Leute sowieso immer schon starben, der Arzt gekauft ist und außerdem hat er eh eine kettenrauchende Oma, die Hundert geworden ist. Von daher raucht er lieber weiter, weil es könnte ja sein, dass nix passiert und auf den "Genuss" will er einfach nicht verzichten.
Frank Glencairn hat geschrieben:
Mo 10 Jun, 2019 09:11
Die "ich bin an allem schuld, ich bin die Geißel der Natur - ich muß verzichten, und ich muß bestraft werden" Haltung ist ja mittlerweile weit verbreitet. Wenn ich oft sehe wie viele geradezu um noch mehr Verbote betteln, und darum flehen, daß sie noch viel höhere Steuern und Abgaben zahlen dürfen.
Von mir aus - verzichtet auf Auto, Flüge, Computer, Heizung, Strom, Nahrung
Es geht um eine Umstellung des Gesamtsystems - niemand spricht von völlig er Askese und Einsiedelei. Die einzigen, die solche Behauptungen verbreiten, sind wieder die konservativen Thinktanks und Propagandasender wie FOX News, deren Ziel es ist, möglichst lange den Status Quo aufrecht zu erhalten und das Aktivwerden zu verhindern. Je länger nichts passiert, desto mehr cashen die Profiteure der Passivität weiter ab. Das hat man auch schön am Green New Deal von AOC gesehen, den die Konservativen völlig aus dem Kontext verrissen haben. Der Gedanke hinter dem GND ist, dass man sich anschaut, was ist das zu erreichende Ziel damit wir die Kurve halbwegs noch kriegen und dann schauen wir, welche Maßnahmen sind dazu überhaupt geeignet und wie könnte man das umsetzen. Eine völlig logische, planmäßige Vorgehensweise.

Falsche Aussage von Frank
Frank Glencairn hat geschrieben:
Mo 10 Jun, 2019 09:11
und lebt wie im Mittelalter (obwohl- da wurde der ganze Wald abgeholzt und verbrannt - erst die Entdeckung von Kohle und später Öl hat unsere Wälder gerettet)
Bereits im 12. Jahrhundert gab es die ersten Waldschutzurkunden:
Zeitgleich mit der Reglementierung von Land- und Waldnutzung werden auch erstmals Schutzurkunden für bestimmte Gebiete erlassen. "Die ersten Waldschutzurkunden stammen aus dem 12. Jahrhundert", so Brunner, der sich in seinen Forschungen mit der Historie österreichischer Wälder beschäftigt: "Damit wurden die Nutzungsrechte eingeschränkt, um eine Waldzerstörung zu verhindern. Im Mittelalter stieg die Bevölkerungszahl kontinuierlich an, folglich fand auch viel Aufsiedelung statt. Die Waldschutzurkunden sollten verhindern, dass dies unkontrolliert vor sich geht."

Quelle
Frank Glencairn hat geschrieben:
Mo 10 Jun, 2019 09:11
Jedem das seine, aber lasst die anderen mit euren Missionierungsbestrebungen in Ruhe.
Frank, was genau spricht aus Deiner Sicht dagegen, den CO²-Ausstoß zu reduzieren um einer übermäßigen Klimaerwärmung gegenzuwirken?
Was spricht dagegen, fossil betriebene Fahrzeuge langfristig zu durch Alternativen zu ersetzen?
Was spricht dagegen, Strom möglichst aus erneuerbaren Quellen zu erzeugen?
Was spricht dagegen, Nahrungsherstellung mit weniger CO²-Ausstoß zu verbinden?
Was genau sind Deine Befürchtungen welche Nachteile Dir als Person entstehen werden?

Wie denkst Du, wird sich ein Sommer mit 40 oder 50 Grad Tagen auf Dein persönliches Wohlbefinden auswirken?
Wie denkst Du, wird sich extreme Trockenheit und geringe Ernten auf Dein persönliches Wohlbefinden auswirken?
LAUFBILDkommission
Robert Niessner - Graz - Austria
Blackmagic Cinema Blog
www.laufbildkommission.wordpress.com




Axel
Beiträge: 12587

Re: Drohne gibt (eher keinen) Hinweis auf Erderwärmung

Beitrag von Axel » Mo 10 Jun, 2019 12:47

Zum hier angesprochenen Christen- und Religionsbashing. Frank B. hatte sich ja schon in der fernen Vergangenheit als frommer Christ geoutet. Mir war's zum Beispiel im 2010-er Thread AGORA aufgefallen.

Ich selbst bezeichne mich als Atheisten, habe aber eigentlich kein Argument dafür. Nur eine Erklärung, und zwar die, dass ich nicht glauben kann (d.h. die im NT als Kernaussagen beschriebenen Widersprüche zur Biologie und Physik nicht für möglich halte). Meine Erziehung war von beiden Elternseiten her streng religiös.

Ich arbeite als Pfleger in einem katholischen Altersheim, und ich stehe hinter dessen Leitbild/Wertvorstellungen - mehr oder minder Aussagen der Bergpredigt. Eine bessere Maxime für das menschliche Miteinander habe ich nirgends gefunden.

Im Laufe der Jahre habe ich aber auch einige Frömmler getroffen, die sich verächtlich gegenüber (z.B., sind halt alles konkrete Situationen) Junkies, Moslems und Schwarzen verhalten haben. Oder, wie hier Frank B., ablehnend gegenüber Flüchtlingen.

Letzte Woche sah ich nochmals Wim Wenders Das Salz der Erde (war in der ARD-Mediathek, aber in so beschissener Qualität, dass ich es kurzerhand auf Amazon Prime kaufte), zusammen mit einem alten Kumpel, der nicht die Bohne spirituell ist, geschweige denn gläubig, ein reiner Techniker. Aber bei den Bildern von den sterbenden Kindern in der Sahelzone weinte er. Ich bin sicher, er hätte beste Chancen "in den Himmel" zu kommen (wenn es den gäbe), im Gegensatz zu selbstgerechten Christen, die einen indirekten Völkermord (durch eine Anti-Asylpolitik) mit ihrem Gewissen (oder was sie dafür halten) vereinbaren können.
Na und? Im Fernsehen wird ja auch alles wiederholt ...




TheGadgetFilms
Beiträge: 833

Re: Drohne gibt (eher keinen) Hinweis auf Erderwärmung

Beitrag von TheGadgetFilms » Mo 10 Jun, 2019 13:30

Sorry, wer im Jahre 2019 noch an Gott glaubt, ist echt n Hinterweltler.
Niemand braucht Gott- die Erde ist ohne entstanden, wir Menschen, und das Universum. Insofern würde ich auf so Idioten gar nicht hören. Auch verachwindet jeder Gott mit den Menschen die an ihn glauben. Oder betet hier noch jemand zum Azteken Gott?

Im Übrigen ist hier, was den Klimaschutz und die Ederwärmung angeht, ziemliches Halbwissen am Start....

Wer nichts weiß, der glaubt.




Skeptiker
Beiträge: 4940

Re: Drohne gibt (eher keinen) Hinweis auf Erderwärmung

Beitrag von Skeptiker » Mo 10 Jun, 2019 13:42

TheGadgetFilms hat geschrieben:
Mo 10 Jun, 2019 13:30
Sorry, wer im Jahre 2019 noch an Gott glaubt, ist echt n Hinterweltler....
Damit sind wieviele Prozent der Erdbevölkerung Hinterwäldler/Hinterweltler?

Die Frage stelle ich als Agnostiker und naturwissenschaftlich Ausgebildeter (der beides nicht zum Mass aller Dinge erhebt).




Darth Schneider
Beiträge: 3518

Re: Drohne gibt (eher keinen) Hinweis auf Erderwärmung

Beitrag von Darth Schneider » Mo 10 Jun, 2019 13:47

Ebenfalls Sorry.
Ich glaube auch nicht an Götter, aber die Leute die es tun als Hinterwäldler zu bezeichnen finde ich ziemlich respektlos.
Jeder hat das Recht zu glauben woran er möchte.
Der Glaube an Gott hat wohl auch schon unzähligen Menschen das Leben leichter gemacht, einsamen Menschen halt gegeben und auch vielen hungernden zu essen.
Religion und Glaube findet nicht nur in unseren Köpfen statt...
Es gibt das schon so lange wie es Menschen gibt, und es wird auch in 10 000 Jahren noch Menschen geben die an Götter glauben, falls die Menschheit überlebt.
Gruss Boris
„Nothing travels faster than the speed of light, with the possible exception of bad news, which obeys its own special laws.“
Douglas Adams




Jörg
Beiträge: 7335

Re: Drohne gibt (eher keinen) Hinweis auf Erderwärmung

Beitrag von Jörg » Mo 10 Jun, 2019 13:55

Die Frage stelle ich als Agnostiker und naturwissenschaftlich Ausgebildeter (der beides nicht zum Mass aller Dinge erhebt).
deshalb haben wir Agnostiker es ja auch relativ schwer, diesen religiösen Diskussionen auch nur
irgendeine Relevanz beizumessen.

das hört allerdings schlagartig auf, wenn diese scheinheilige Religiösität dazu genutzt wird,
sich an Schutzbefohlenen zu vergreifen.




Aldomix
Beiträge: 44

Re: Drohne gibt (eher keinen) Hinweis auf Erderwärmung

Beitrag von Aldomix » Mo 10 Jun, 2019 14:04

Zum Thema "Das Klima hat sich eh schon immer geändert" finde ich diese Grafik immer noch äußerst eindrücklich:
https://xkcd.com/1732/

Und bei einer Diskussion zum Thema Glauben finde ich es wichtig die Begrifflichkeiten korrekt zu nutzen. Die meisten, die sich als Atheist bezeichnen, sind wohl doch eher Agnostiker. Ebenso ist nicht jeder, der nicht im klassischen Sinne religiös ist und nicht an einen personifizierten Gott/Götter glauben kann oder will automatisch Atheist. Schwierig wird es dann erst recht, wenn man an das religiöse Konstrukt nicht mehr glauben mag/kann, jedoch die (in unserem Fall wohl christlichen) Werte verinnerlicht hat.




freezer
Beiträge: 1675

Re: Drohne gibt (eher keinen) Hinweis auf Erderwärmung

Beitrag von freezer » Mo 10 Jun, 2019 14:05

TheGadgetFilms hat geschrieben:
Mo 10 Jun, 2019 13:30
Sorry, wer im Jahre 2019 noch an Gott glaubt, ist echt n Hinterweltler.
Niemand braucht Gott- die Erde ist ohne entstanden, wir Menschen, und das Universum. Insofern würde ich auf so Idioten gar nicht hören.
Ich finde nicht, dass solche Aussagen hier in der Diskussion weiterhelfen.
Wer religiös ist, kann möglicherweise durch intensives Befassen mit der Wissenschaft seine Überzeugung ändern und den Glauben ablegen, muss aber nicht. Für manche ist beides irgendwie vereinbar.

Schwierig ist eine Diskurs mit religiösen Menschen ja nur, wenn die Religion so stark überwiegt, dass die Personen sich jeglicher Argumentationslinie verschließt, die nicht dem Glauben entspricht.

Kleine Anekdote: Ich hatte mal mit jemandem an einem Filmprojekt zusammengearbeitet, der bei jedem Hindernis davon sprach, dass ich mir keine Sorgen machen solle, weil Gott das für uns schon richten würde. Danach verabschiedete er sich in die Passivität. Beseitigt hatte die Hindernisse dann immer ich. Sehr mühselig und die Zusammenarbeit habe ich dann schlussendlich von meiner Seite aus beendet. Er wartet übrigens geduldig noch heute - zehn Jahre später - darauf, dass Gott ihm die Hindernisse aus dem Weg legt...
LAUFBILDkommission
Robert Niessner - Graz - Austria
Blackmagic Cinema Blog
www.laufbildkommission.wordpress.com




Skeptiker
Beiträge: 4940

Re: Drohne gibt (eher keinen) Hinweis auf Erderwärmung

Beitrag von Skeptiker » Mo 10 Jun, 2019 14:34

Skeptiker hat geschrieben:Die Frage stelle ich als Agnostiker und naturwissenschaftlich Ausgebildeter (der beides nicht zum Mass aller Dinge erhebt).
Jörg hat geschrieben:
Mo 10 Jun, 2019 13:55
deshalb haben wir Agnostiker es ja auch relativ schwer, diesen religiösen Diskussionen auch nur
irgendeine Relevanz beizumessen.
Ich kann nur für mich sprechen und da gilt:
Ich sehe meine Sicht der Dinge nicht (jedenfalls selten) absolut und höre mir die Argumente der "Gegen"seite an - vielleicht habe ich ja etwas übersehen? ;-)

Andererseits lasse ich mir das Thema ungern aufdrängen - in einem Land zu leben, wo ich dauernd argwöhnisch auf Glaubensfestigkeit Gewissens-geprüft würde, wäre definitv nichts für mich Skeptiker!

Jörg hat geschrieben:
Mo 10 Jun, 2019 13:55
... das hört allerdings schlagartig auf, wenn diese scheinheilige Religiösität dazu genutzt wird,
sich an Schutzbefohlenen zu vergreifen.
Das ist zwar scheusslich, aber die Frage muss doch erlaubt sein, ob das primär mit Religion & Religiosität zusammenhängt oder eher mit Zölibat, mit zwangsverordeten, reinen Männergesellschaften, mit strenggläubiger Verdrängung der eigenen Sexualität als etwas Unreinem, Unspirituellem, und auch mit einer erotischen Affinität zu jungen Männern von einem Teil derer, die sich religiös verbrämt zu solchen vergeistigten Gottes-Gemeinschaften hingezogen fühlen, (um) dann aber ihr Augenmerk konkret auf junge Männer (zu) richten (die für sie irgendwie auch das Ideal der "Reinheit" verkörpern mögen).

Aber das ist ein Nebenthema!
Zuletzt geändert von Skeptiker am Mo 10 Jun, 2019 14:58, insgesamt 1-mal geändert.




roki100
Beiträge: 2207

Re: Drohne gibt (eher keinen) Hinweis auf Erderwärmung

Beitrag von roki100 » Mo 10 Jun, 2019 14:48

Schwierig ist eine Diskurs mit religiösen Menschen ja nur, wenn die Religion so stark überwiegt, dass die Personen sich jeglicher Argumentationslinie verschließt, die nicht dem Glauben entspricht.
so ist es.

Das Glaube und Wissen, einander Feinde sind, das steht im Widerspruch mit dem Gesunden Menschenverstand. Das Ganze Basiert auf die negative Vergangenheit die hier zu lande passiert ist, als der Katholizismus Wissenschaft verfolgte und verurteilte. In andere Kulturen, ist das Wissen und der Glaube nicht gegeneinander Feinde, sondern ein wichtiger Bestandteil der Erschaffung.




roki100
Beiträge: 2207

Re: Drohne gibt (eher keinen) Hinweis auf Erderwärmung

Beitrag von roki100 » Mo 10 Jun, 2019 14:59

TheGadgetFilms hat geschrieben:
Mo 10 Jun, 2019 13:30
Sorry, wer im Jahre 2019 noch an Gott glaubt, ist echt n Hinterweltler.
Niemand braucht Gott- die Erde ist ohne entstanden, wir Menschen, und das Universum. Insofern würde ich auf so Idioten gar nicht hören. Auch verachwindet jeder Gott mit den Menschen die an ihn glauben. Oder betet hier noch jemand zum Azteken Gott?

Im Übrigen ist hier, was den Klimaschutz und die Ederwärmung angeht, ziemliches Halbwissen am Start....

Wer nichts weiß, der glaubt.

Ich übersetze dich mal:

Sorry, wer im Jahre 2019 noch nicht an Gott glaubt, ist echt n Ketzer, Kafir, usw.
Jeder braucht Gott- die Erde ist dank ihn entstanden, wir Menschen, und das Universum. Insofern würde ich auf so Ketzer, Kafir...-Idioten gar nicht hören.


Wo bist Du mit deinem Urteil besser?




Darth Schneider
Beiträge: 3518

Re: Drohne gibt (eher keinen) Hinweis auf Erderwärmung

Beitrag von Darth Schneider » Mo 10 Jun, 2019 15:25

Fragt mal einen Astrophysiker was dann vor dem Urknall war, der wird dann plötzlich ganz leise und ratlos, genau so ratlos wenn man einen Pfarrer fragt wer dann ursprünglich mal die Mutter von Gott gewesen ist.
Also weder die Existenz von Gott ist bewiesen, aber auch seine Nichtexistenz ist nicht bewiesen...Also entspannt euch.

Zurück zum Thema.
Das der Mensch massgeblich an der Erwärmung unseres Planeten schuld ist, ist überigens messbar, tausendfach belegt und absolut von jedem, wenn er möchte beweisbar.
Wenn jemand anderer Meinung ist dann schlaft mal in der geschlossenen Garage mit eingeschaltem Automotor, dann merkt ihr dann auch zuerst, bevor ihr ins Gras beisst, das es zuerst wärmer wird...
Gruss Boris
„Nothing travels faster than the speed of light, with the possible exception of bad news, which obeys its own special laws.“
Douglas Adams

Zuletzt geändert von Darth Schneider am Mo 10 Jun, 2019 15:37, insgesamt 2-mal geändert.




Pianist
Beiträge: 5880

Re: Drohne gibt (eher keinen) Hinweis auf Erderwärmung

Beitrag von Pianist » Mo 10 Jun, 2019 15:33

TheGadgetFilms hat geschrieben:
Mo 10 Jun, 2019 13:30
Niemand braucht Gott- die Erde ist ohne entstanden, wir Menschen, und das Universum.
Der christliche Glaube basiert aber darauf, dass Gott Himmel und Erde gemacht hat. Und nun?

Matthias
Filme über Menschen, Politik und Technik.




roki100
Beiträge: 2207

Re: Drohne gibt (eher keinen) Hinweis auf Erderwärmung

Beitrag von roki100 » Mo 10 Jun, 2019 15:38

Darth Schneider hat geschrieben:
Mo 10 Jun, 2019 15:25
Also weder die Existenz von Gott ist bewiesen, aber auch seine Nichtexistenz ist nicht bewiesen...Also entspannt euch.
Somit ist der Glaube begründet und eben nicht sinnlos einfach da. Ich finde Lehren wie (so in etwa) "nicht der Gott straft, sondern der Mensch ist es, der sich selbst straft..." schon interessant und so trefflich.




Darth Schneider
Beiträge: 3518

Re: Drohne gibt (eher keinen) Hinweis auf Erderwärmung

Beitrag von Darth Schneider » Mo 10 Jun, 2019 15:43

Das kann durchaus sein das Gott das Universum und alles darin enthaltene Zeugs erschaffen haben könnte.
Wenn das wirklich so wäre dann ist Gott für meine Logik nicht mehr und nicht weniger als ein äusserst hoch entwickelter Ausserirdischer...
In Star Trek hatten wir so einen auch mal..nämlich “Q“

Aber der Glaube, denke ich, kann schon wirklich Berge versetzen.
Also ich habe grossen Respekt vor jedem der an Gott oder irgend etwas glaubt, wenn, es ihm etwas nützt, und er dadurch zu einem besseren Menschen wird.

Tom Waits hat mal so schön passend dazu gesagt:
There is no Devil, only God when he is drunk.
(Wobei nach meinem Fazit dann Gott ein ernsthaftes Alkohol Problem hätte, aber es scheint seiner Gesundheit nicht zu schaden)
Grüsschen Boris
„Nothing travels faster than the speed of light, with the possible exception of bad news, which obeys its own special laws.“
Douglas Adams




roki100
Beiträge: 2207

Re: Drohne gibt (eher keinen) Hinweis auf Erderwärmung

Beitrag von roki100 » Mo 10 Jun, 2019 16:03

Darth Schneider hat geschrieben:
Mo 10 Jun, 2019 15:43
Das kann durchaus sein das Gott das Universum und alles darin enthaltene Zeugs erschaffen haben könnte.
Wenn das wirklich so wäre dann ist Gott für meine Logik nicht mehr und nicht weniger als ein äusserst hoch entwickelter Ausserirdischer...
In Star Trek hatten wir so einen auch mal..nämlich “Q“
Grüsschen Boris
Ja, schon möglich, der Glaube ist ja auch so Vielfältig wie all andere erschaffene Dinge.

Das was Du meinst, gibt es tatsächlich in manche frühere Schriften die darauf hinweisen. Im Islam z.B. gleicht der "Gott" niemandem, das lässt also keine Vorstellung zu, weil es NICHTS gibt, womit wir es vergleichen können. "Gott" ist somit auch kein Eigenname. Es gibt nur Beschreibungen, z.B. (so in etwa) "Der immer da seiende, das was lebendig macht und es ist überall, näher als wir uns selbst" Nach meiner Verständnis "Intelligenz" die der Mensch auch in die kleinste Natur betrachtet und auch in sich trägt. Alles um uns herum, ist also "lebendig"...das ganze Universum lebt, uns sichtbare und unsichtbare Dinge. Interessant ist auch, dass wir alle aus einem Wesen - andere übersetzen die Passage "aus einer Seele" woraus weibliche und männliche Seele - stammen (Was ich damit meine, lässt sich vll. mit "liebet den Nächsten, wie sich selbst" besser verstehen, doch das ist nicht nur auf Nächsten Mitmenschen bezogen, sondern auf ALLES lebendige....) Außer Djinns, hier kann man eher auf die Vermutung kommen, dass es sich um Außerirdische handelt, weil diese laut Inhalt des Koran im Universum wandern können.
Zuletzt geändert von roki100 am Mo 10 Jun, 2019 16:14, insgesamt 4-mal geändert.




Frank B.
Beiträge: 8971

Re: Drohne gibt (eher keinen) Hinweis auf Erderwärmung

Beitrag von Frank B. » Mo 10 Jun, 2019 16:10




Alf_300
Beiträge: 8011

Re: Drohne gibt (eher keinen) Hinweis auf Erderwärmung

Beitrag von Alf_300 » Mo 10 Jun, 2019 16:20

Sich Gedanken drüber machen ist bereits Gaube




sanftmut
Beiträge: 279

Re: Drohne gibt (eher keinen) Hinweis auf Erderwärmung

Beitrag von sanftmut » Mo 10 Jun, 2019 16:26

Zur Frage „ob es Gott gibt“.

Vorweg: ich selbst habe ne Weile auch nicht so (wie heute) an Gott geglaubt, bis ich ihn erlebt habe.

...und hierzu jetzt mal bitte ganz konsequent und logisch - und falls möglich bitte ohne Aggressionen meine höfliche und ehrliche

Frage 1:
Wie sicher kann jemand sein, dass es etwas (Gott), was man evtl. nicht beweisen / sehen (evtl. nur fühlen) kann - nicht gibt?
Und dies auf der Datenlage:
„WEIL ER/SIE ES (bisher) NICHT ERLEBT HAT“.

Müsste die konsequente logische und verstandestreue Position nicht sein:
„Ich kann dieses Phänomen nicht nachvollziehen. Ich habe es nicht erlebt und ich kann aber auch keine 100-Prozent sichere Aussage über die Nicht-Existenz (für andere Menschen) treffen.

Erbitte höflich Antworten.
Ja / Nein reicht.

Frage 2:

Falls man bei Frage 1 zu einem „Ja“ gefunden hat:
Müsste / könnte man dann nicht konsequenter/logischerweise auch zu dem Schluss kommen:
Hm - Ok., andere (paar Milliarden Menschen) haben es (Gott) erlebt/glauben es erlebt zu haben/glauben daran, vielleicht gibt es dieses Phänomen (Gott?) dann doch?

Naja - wer hier nicht bereit ist die Frage so reflektiert zu stellen: schade - aber ok.

Aber das „ Für-dumm-verkaufen“ der anderen Milliarden Menschen ist zumindest zweifelsfrei respektlos und sollte selbst unter atheistisch / humanistischen Aspekten unterlassen werden.

LG u Gottes Segen (wer will)




Darth Schneider
Beiträge: 3518

Re: Drohne gibt (eher keinen) Hinweis auf Erderwärmung

Beitrag von Darth Schneider » Mo 10 Jun, 2019 16:34

Zig Millionen Menschen, glauben ganz fest daran Gott erlebt zu haben....ein wirklich spannender Punkt.
Glauben bedeutet freiübersetzt doch eigentlich auch,
etwas nicht sicher wissen.
Es kann zumindest so interpretiert werden.
Und ich war nie der Meinung, das etwas zwangsläufig auch stimmen muss, auch wenn die meisten Menschen unglaublich fest daran glauben....

Vieles was ich über das Filmemachen glaube zu wissen, stimmt auch öfters hinten und vorne nicht, wie ich es hier im Forum manchmal erfahre und erlebe....
Gruss Boris
„Nothing travels faster than the speed of light, with the possible exception of bad news, which obeys its own special laws.“
Douglas Adams

Zuletzt geändert von Darth Schneider am Mo 10 Jun, 2019 16:38, insgesamt 1-mal geändert.




Frank B.
Beiträge: 8971

Re: Drohne gibt (eher keinen) Hinweis auf Erderwärmung

Beitrag von Frank B. » Mo 10 Jun, 2019 16:37

Alf_300 hat geschrieben:
Mo 10 Jun, 2019 16:20
Sich Gedanken drüber machen ist bereits Gaube
Was ist Glaube an Gott?
Glaube ist für mich, etwas voraussetzen, was nicht bewiesen ist und sein Leben mindestens partiell danach auszurichten.
Nach dieser Definition beobachtend wirst du viele neue Glaubensformen und Religiosität in unserer Gesellschaft finden, die zwar kaum mehr christlich aber dennoch sehr religiös sind. Die Klimahysterie gehört m.E. auch dazu. Aber auch der Jugendwahn, der Genderismus und die Wissenschaftshörigkeit, wenn sie den Alleinanspruch vertritt. Dazu kommen Fankulturen und engstirnige politische Überzeugungen und vieles mehr.

Gern noch mehr Hinterwäldler.
https://www.spiegel.de/wissenschaft/men ... 96564.html
Zuletzt geändert von Frank B. am Mo 10 Jun, 2019 16:48, insgesamt 1-mal geändert.




Darth Schneider
Beiträge: 3518

Re: Drohne gibt (eher keinen) Hinweis auf Erderwärmung

Beitrag von Darth Schneider » Mo 10 Jun, 2019 16:46

Früher haben die Leute an Zeus und Thor und Co. geglaubt ( seit ich ihn mit dem coolen fetten Bauch gesehen habe im Film glaube ich auch ganz fest an Thor !)
Heute gibt es halt ganz andere modernere Götter, für die einen ist es halt einfach Gott und Jesus, für die anderen, Mohamed, oder Budda, für einige ist es die Natur, auch vielleicht auch Yoda...oder für einige sehr, sehr, verwirrte Leute womöglich sogar Trump oder Putin...
Die Pharaos waren auch ganz normale Menschen und wurden wie Götter behandelt, und als solche angesehen.

Die Bibel und der Koran wurden auf jeden Fall von Menschen und nicht
von Göttern geschrieben und so wie ich ganz fest daran glaube....Papier nimmt alles an.
Gruss Boris
„Nothing travels faster than the speed of light, with the possible exception of bad news, which obeys its own special laws.“
Douglas Adams

Zuletzt geändert von Darth Schneider am Mo 10 Jun, 2019 16:50, insgesamt 2-mal geändert.




Frank B.
Beiträge: 8971

Re: Drohne gibt (eher keinen) Hinweis auf Erderwärmung

Beitrag von Frank B. » Mo 10 Jun, 2019 16:50

Ja. Man sollte halt nur irgendwie mal begreifen, dass man selbst religiös ist. Mehr als man sich zugestehen mag.

Übrigens, wichtig zu wissen ist, dass man für seinen Gott gern bereit ist, viel zu leisten und zu bezahlen. Deshalb ist es für die Mächtigen wichtig, dass sie ihre Völker von irgendeiner Religion überzeugen. Und wenn das hier bei uns nicht mehr das Christentum sein soll, müssen halt andere her.




Frank B.
Beiträge: 8971

Re: Drohne gibt (eher keinen) Hinweis auf Erderwärmung

Beitrag von Frank B. » Mo 10 Jun, 2019 16:59

Darth Schneider hat geschrieben:
Mo 10 Jun, 2019 16:46

Die Bibel und der Koran wurden auf jeden Fall von Menschen und nicht
von Göttern geschrieben und so wie ich ganz fest daran glaube....Papier nimmt alles an.
Gruss Boris
Die Bibel aber immerhin über einen Zeitraum von 2500 - 3000 Jahren. Hast du nur im Entferntesten eine Ahnung, was das bedeutet?




MK
Beiträge: 1323

Re: Drohne gibt (eher keinen) Hinweis auf Erderwärmung

Beitrag von MK » Mo 10 Jun, 2019 17:04

freezer hat geschrieben:
Mo 10 Jun, 2019 12:45
Was spricht dagegen, fossil betriebene Fahrzeuge langfristig zu durch Alternativen zu ersetzen?
Zumindest beim Hype um das Elektroauto ist das aktuell eine Augenwischerei... die Frage warum die 100 Watt Glühbirne, der >900 Watt Staubsauger und 1000 - 3000 Watt pro Stunde Nachtspeicherheizungen aus Umweltschutzgründen verboten wurden (die Heizungen sind mittlerweile sogar wieder erlaubt), aber das Elektroauto mit dem ich bei Vollgas (oder eigentlich Vollstrom ;) ) mit einem großen Modell in einer Stunde auf 200 Kilometer bis zu 56.000 Watt verfahre plötzlich die Umwelt schont beantwortet niemand...

Der Elektromotor als Antrieb ist auf Grund der nicht vorhandenen Emissionen im Betrieb (Herstellung, Wartung, Entsorgung, etc. mal außen vor gelassen) für die Zukunft sicher zu befürworten, aber solange es keine Möglichkeiten gibt diese enormen Stromverbraucher komplett erneuerbar zu speisen (und auch da Emissionen bei Errichtung der energieerzeugenden Anlagen, Instandhaltung, Reparatur, Entsorgung, usw. berücksichtigen) oder den Wirkungsgrad signifikant zu steigern, ist das Stand heute noch keine echte Alternative mit dem hohen Stromverbrauch...

Zumal die alten Verbrenner dann auch konsequent verschrottet werden müssten, und nicht ins Ausland exportiert wo noch 30 Jahre jemand ohne Abgasuntersuchung damit rumfährt.

War auch lustig neulich in einer politischen Talkrunde als eine der Anwesenden meinte dass sie nun die Umwelt schone weil sie ihr Auto verkauft hat... was ja wenn nun jemand anderes damit rumfährt so auch nicht ganz richtig ist.

Aber langfristig sollte es dahin gehen, ich habe nur ein Problem damit dass das aktuell so hingestellt wird als wären wir technisch schon soweit. Ich kann nur hoffen dass die Leute wo da momentan Geld ohne großen Nutzen für die Umwelt reinstecken damit auch die Forschung vorantreiben und das nicht nur die Bilanzen und das Image der Hersteller pimpt.

Die Elektroautos die heute verkauft werden fahren im Zweifel auch noch in 10 - 15 Jahren rum auch wenn bis dahin vielleicht viel stromsparendere Modelle am Markt sind.




MK
Beiträge: 1323

Re: Drohne gibt (eher keinen) Hinweis auf Erderwärmung

Beitrag von MK » Mo 10 Jun, 2019 17:11

Bei den paar tausend Religionen und Weltanschauungen die es weltweit gibt, dürfte für jeden etwas dabei sein. Davon neben den 5 Weltreligionen noch alleine 30 weitere größere Religionen, die ganzen kleinen kann man schon kaum noch zählen.

Jemand muss da zwangsweise immer an was "Falsches" glauben. Kann man nur hoffen dass der wahre "Gott" einer der gütigen ist und vergibt... ;)




Frank B.
Beiträge: 8971

Re: Drohne gibt (eher keinen) Hinweis auf Erderwärmung

Beitrag von Frank B. » Mo 10 Jun, 2019 17:14

Genau davon gehe ich aus.




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